Das ZDF auf dem Filmfest München
Freitag, 26. Juni bis Sonntag, 5. Juli 2026
Mit insgesamt 16 neuen Produktionen (Auftrags- und Koproduktionen sowie Beteiligungen) ist das ZDF in diesem Jahr auf dem 43. Filmfest München vertreten.
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Mit insgesamt 16 neuen Produktionen (Auftrags- und Koproduktionen sowie Beteiligungen) ist das ZDF in diesem Jahr auf dem 43. Filmfest München vertreten.
Im Wettbewerb CineCoPro konkurrieren zwei Produktionen mit anderen um den Koproduktionspreis CineCoPro Award, der an einen internationalen Film mit deutscher Beteiligung vergeben wird. Beide Filme wurden bereits in diesem Jahr in Cannes ausgezeichnet. Eine weitere Koproduktion läuft im Wettbewerb CineMasters, der gleichnamige Award wird an die Regisseurin oder den Regisseur des besten internationalen Films verliehen.
Vier ZDF-Koproduktionen und eine ZDF/ARTE-Koproduktion sind in der Rubrik Neues Deutsches Kino vertreten und nehmen mit insgesamt 12 Nominierungen am Förderpreis Neues Deutsches Kino 2026 teil. Zwei TV-Filme und drei Serien mit jeweils den ersten beiden Folgen sind in die Sektion Neues Deutsches Fernsehen eingeladen und haben damit eine Chance auf die Bernd Burgemeister Fernsehpreise 2026. Darüber hinaus werden drei Koproduktionen als Spotlight gezeigt.
Mit einer Hommage würdigt das Filmfest München das Werk der Regisseurin Jutta Brückner und zeigt neben ihrem aktuellen Film, in der Rubrik Neues Deutsches Kino zudem ihren Debütfilm aus dem Jahre 1975 sowie ihr Hauptwerk von 1980 – beides ebenso ZDF-Produktionen.
Spielfilm, Deutschland, Bulgarien, Österreich, Frankreich 2026
Wettbewerb CineCoPro
Vorführungen
Samstag, 27. Juni 2026,14.15 Uhr, HFF Audimax (Pressevorführung)
Montag, 29. Juni 2026, 20.30 Uhr, Rio 1
Dienstag, 30. Juni 2026, 17.00 Uhr, Rio 1
Buch Valeska Grisebach, Lisa Bierwirth
Regie Valeska Grisebach
Kamera Bernhard Keller
Schnitt Bettina Böhler
Szenenbild Sabina Christova
Kostümbild Eka Bichinashvili
Ton Momchil Bozhkov, Atanas Tcholakov, Kai Tebbel
Casting Margarita Kudrina
Produktionsleitung Luise Hauschild, Mariam Shatberashvili
Herstellungsleitung Janina Schafft
Produktion Komplizen Film GmbH; in Koproduktion mit Kazak Productions SAS,
Miramar Film, Panama Film, ZDF/ARTE, New Matter; mit Unterstützung
von BKM, DFF, FFA (Mini Traité), MBB, BFC, ÖFI, Film Fonds Wien, MDM
Produzenten Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade
Koproduzenten Valeska Grisebach, Jean-Christophe Reymond, Mila Voinikova,
Lixi Frank, David Bohun
Redaktion Holger Stern (ZDF/ARTE, Claudia Tronnier (ARTE G.E.I.E.),
Olivier Père (ARTE France)
Länge 167 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Veska Yana Radeva
Said Syuleyman Alilov Letifov
Velko Velko Frandev
Iliya Stoicho Kostadinov
Maria Denislava Yordanova
und andere
Die Archäologin Veska trifft nach Jahren ihre alte Bekanntschaft Saïd wieder, der an der Grenze zwischen der Türkei und Bulgarien ein kleines Geschäft mit Benzinschmuggel machen will. Nachdem Saïd ihr bei ihren Ausgrabungen geholfen hat, verschwindet er unerklärlicherweise, bevor der Deal beendet wurde. Kurzentschlossen übernehmen Veska und ihre Freundinnen das Benzin und durchkreuzen dadurch die Interessen verschiedener konkurrierender Mafia-Paten.
Anschließend an ihren letzten Film "Western" arbeitet Valeska Grisebach mit einem Ensemble bulgarischer Laiendarsteller, um Geschichten über Frauen, Männer, Schmuggel und die Frage, wem die Nacht gehört, zu inszenieren.
Im diesjährigen Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Cannes gewann "Das geträumte Abenteuer" den Prix du Jury.
Drama, Deutschland, Österreich 2026
Wettbewerb CineCoPro
Vorführungen
Samstag, 27. Juni 2026, 18.00 Uhr, HFF Audimax (Pressevorführung)
Sonntag, 28. Juni 2026, 21.00 Uhr, HFF Audimax
Montag, 29. Juni 2026, 21.30 Uhr, Cinema
Regie und Buch Sandra Wollner
Kamera Gregory Oke
Schnitt Hannes Bruun
Musik David Schweighart, Peter Kutin,
Timm Kröger
Sound Design/
Mischtonmeister Dominik Leube
VFX Supervisor Kariem Saleh
Szenenbild Julia Libiseller, Gerald Freimuth
Kostümbild Hanna Rode
Maske Virginie Thomann & Rosa Singhofen
Ton Johannes Schmelzer-Ziringer
Produktion The Barricades GmbH und Panama Film GmbH in Koproduktion
mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit dem
ORF Film/Fernsehabkommen; gefördert durch BKM, Österreichisches
Filminstitut, ÖFI+, Filmfonds Wien, EURIMAGES, DFFF,
Medienboard Berlin-Brandenburg, FFA
Produzenten Lixi Frank, Viktoria Stolpe, David Bohun
Redaktion: Burkhard Althoff (ZDF/Das kleine Fernsehspiel)
Länge 123 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Ella Birgit Minichmayr
Lux Tristan Lopez
Melli Lotte Shirin Keiling
Jessie Carla Hüttermann
und andere
Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander.
"Everytime" feierte dieses Jahr in Cannes Premiere und wurde in der Sektion "Un Certain Regard" mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.
Gentle Monster
Spielfilm, Österreich, Deutschland, Frankreich 2026
Wettbewerb CineMasters
Vorführungen
Mittwoch, 1. Juli 2026, 20.00 Uhr, Rio 1
Samstag, 4. Juli 2026, 17.30 Uhr, Gloria Palast
Sonntag, 5. Juli 2026, 20.30 Uhr, Gloria Palast
Buch und Regie Marie Kreutzer
Kamera Judith Kaufmann
Schnitt Ulrike Kofler
Szenenbild Myrna Wolff
Kostümbild Monika Buttinger
Maske Sam Dopona, Verena Pellegrini
Ton Carlo Thoss
Sound Design Gustaf Berger
Musik Camille
Casting Rita Waszilovics
Produktionsleitung Jana Klingseisen
Herstellungsleitung Ralf Zimmermann
Executive Producers Naomi Despres, Michèle Marshall, Nathanaël Karmitz,
Fionnuala Jamison, Andrea Scarso, Timo Argillander,
Kristina Börjeson, Sarah Nagel, Isabell Wiegand
Produktion Film AG Produktions GmbH in Koproduktion mit Komplizen Film,
Kazak Productions, ZDF, ZDF/ARTE, ORF, Film i Väst, Kjellson & Wik;
mit Unterstützung von ÖFI, FFF, DFFF, Filmfonds Wien, Eurimages,
MBB, Land Niederösterreich und Cinestyria Filmcommission and Fonds.
Produzenten Alexander Glehr, Johanna Scherz
Koproduzenten Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade,
Jean-Christophe Reymond
Redaktion Daniel Blum (ZDF), Holger Stern (ZDF/ARTE)
Länge 115 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Lucy Léa Seydoux
Elsa Jella Haase
Philip Laurence Rupp
Johnny Malo Blanchet
Anton Anton Rubtsov
Lukas Nils Strunk
Hermann Sylvester Groth
Natalia Patrycja Ziółkowska
Inge Regina Fritsch
Eloise Catherine Deneuve
und andere
Die Konzertpianistin Lucy zieht mit ihrem Mann Philip und dem gemeinsamen Sohn aufs Land, wo sich der Filmemacher langsam von einem Burnout erholt. Eines Tages steht die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Der Vorwurf, den Sonderermittlerin Elsa gegen Philip erhebt, wiegt schwer und stellt Lucys Welt auf den Kopf. Wer ist der Mann, den sie liebt, wirklich? Eine Geschichte über Lucy und Elsa, über Vertrauen und Täuschung, über Liebe und die Ehrlichkeit zu sich selbst.
Historisches Drama/Komödie, Deutschland 2026
Neues Deutsches Kino
Vorführungen
Montag, 29. Juni 2026, 12.00 Uhr, HFF City 1 (Pressevorführung)
Mittwoch, 1. Juli 2026, 20.30 Uhr, City 1
Donnerstag, 2. Juli 2026, 21.15 Uhr, Kino Mond & Sterne
Freitag, 3. Juli 2026, 17.30 Uhr, City 1
Regie und Buch Peter Meister
Bildgestaltung Florian Mag
Schnitt Jan Ruschke
Szenenbild Manfred Döring
Kostüm Sophie Peters
Produktionsleitung Mathias Krämer
Produktion Frisbeefilms GmbH & Co. KG in Koproduktion mit
ZDF/Das kleine Fernsehspiel; gefördert von HessenFilm
und Medien, Nordmedia, Medienförderung Rheinland-Pfalz
Produzenten Manuel Bickenbach, Alexander Bickenbach
Redaktion Christian Cloos (ZDF)
Länge 87 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Heinrich David Scheid
Minna Aenne Schwarz
Anes Pheline Roggan
Gustav Christopher Schärf
Rudolf Bernhard Schütz
und andere
1834 in der hessischen Provinz während der revolutionären Zeit des "Vormärz". Die Menschen leiden unter der Ausbeutung und Unterdrückung durch den Adel, es herrschen Armut und Hunger. Der ehemalige Soldat Heinrich druckt heimlich eine aufrührerische Zeitung im Betrieb seines Bruders Gustav und unterstützt so die Revolutionäre. Aber er will mehr vom Leben. Er will nach Amerika. Und das mit seiner heimlichen Liebe Minna. Alles könnte so einfach sein, hätte Heinrich das nötige Kleingeld und wäre Minna nicht mit seinem geizigen Bruder Gustav verheiratet.
Da bietet sich eine Lösung an. Um die unzufriedene Bevölkerung abzulenken, setzt Major Rudolf ein Kopfgeld auf die Erlegung des letzten deutschen Bären aus. Eine regelrechte Jagdhysterie entbrennt, die für die Glücksritter und die beiden Brüder zum Fiasko wird. Not und Gier bringen die düstersten Seiten der Menschen im undurchdringlichen Dickicht des deutschen Waldes zum Vorschein, während der letzte Bär ein mysteriöses Phantom bleibt.
Campuskomödie, Deutschland 2026
Neues Deutsches Kino
Vorführungen
Freitag, 26. Juni 2026, 15.00 Uhr, HFF Kino 1 (Pressevorführung)
Sonntag, 28. Juni 2026, 13.30 Uhr, Astor Kino
Montag, 29. Juni 2026, 21.00 Uhr, HFF Audimax
Samstag, 4. Juli 2026, 14.30 Uhr, City 1
Buch Friederike Jehn, nach dem gleichnamigen Roman
von Mithu Sanyal
Regie Randa Chahoud
Kamera Julian Hohndorf
Schnitt Andrew Bird
Szenenbild Juliane Friedrich
Kostümbild Frauke Firl
Maske Diana Badalova, Heike Ersfeld, Barbara Kreuzer
Ton Uli Frank
Musik Burak Özdemir
Casting Tanja Schuh
Produktionsleitung Gabriele Goiczyk
Herstellungsleitung Christiane Sommer
Creative Producer Fl ora Rumpler
Produktion Razor Film Produktion GmbH in Koproduktion mit ZDF;
mit Unterstützung von Film- und Medienstiftung NRW, BKM,
FFA – Filmförderungsanstalt, Medienboard Berlin-Brandenburg,
MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein,
Deutscher Filmförderfonds – DFFF, Creative Europe
Produzenten Gerhard Meixner, Roman Paul
Redaktion Solveig Cornelisen
Länge 103 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Nivedita Anand Amanda Babaei Vieira
Professor Saraswati Stephanie Eidt
Kaali Sabrina Setlur
Oluchi Schneider Zoe Magdalena
Priti Saba Lou Khan
und andere
Was für ein Skandal: Die gefeierte Professorin Saraswati, die sich als "Person of Color" ausgibt, ist in Wahrheit weiß.
Studentin Nivedita hat ein altes Foto von Saraswati gefunden und deckt damit die Lebenslüge der Professorin für Postkoloniale Theorie auf. Während in der Presse und online der Skandal um Saraswatis Identitätstäuschung weltweit für Schlagzeilen sorgt, sucht Nivedita nach den Motiven für den jahrelangen Betrug. Als die Reaktionen im Internet immer unbarmherziger werden und ihre engste Freundin Oluchi zu Saraswatis Sturz aufruft, muss sich Nivedita positionieren. Da springt Kaali, ihr eigenes Alter Ego, Nivedita ungefragt zur Seite. Nivedita manövriert sich in einen politischen und zunehmend persönlichen Konflikt, der sie zwingt, nicht nur Saraswatis Identität, sondern auch ihre eigene zu hinterfragen.
Spielfilm, Deutschland 2026
Neues Deutsches Kino
Vorführungen
Samstag, 27. Juni 2026, 12.15 Uhr, HFF Audimax (Pressevorführung)
Montag, 29. Juni 2026, 20.30 Uhr, City 1
Mittwoch, 1. Juli 2026, 18.00 Uhr, Filmmuseum
Samstag, 4. Juli 2026, 15.00 Uhr, Theatiner Filmkunst
Buch und Regie Jutta Brückner
Kamera Daniela Knapp
Schnitt Mona Bräuer, Andreas Wondraschke
Szenenbild Max-Josef Schönborn
Kostümbild Eugenia Giesbrecht
Maske Anja Daum, Petra Herzler-Grossmann
Ton Antoine Schweitzer
Musik Maciej Siedziecki
Casting Sabine Schwedhelm
Produktionsleitung Robert Geisler
Herstellungsleitung Herbert Schwering
Produktion COIN FILM in Koproduktion mit ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE
und Magic Media Production, Fourmat Film, ACT Headquarter Media;
gefördert mit Mitteln von Hessen Film & Medien, Film- und Medienstiftung NRW,
Medienboard Berlin-Brandenburg, FFA und DFFF
Produzenten Christine Kiauk, Herbert Schwering
Redaktion Burkhard Althoff (ZDF), Holger Stern (ZDF/ARTE), Birgit Kämper (ARTE)
Länge 95 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Ursula Scheuner Corinna Harfouch
Melanie Splitter Carla Juri
Hildegard Scheuner Hildegard Schmahl
Sylvia Blockmann Nina Kunzendorf
Bogumil Frindner Samuel Finzi
und andere
Die erfolgreiche Archäologin und Universitätsprofessorin Ursula Scheuner macht bei Ausgrabungen im Moor einen sensationellen Leichenfund, der ihr finanziell angeschlagenes Institut retten könnte. Gleichzeitig muss sie den kürzlichen Tod ihrer Mutter verarbeiten. Beim Aufräumen des Elternhauses beginnen für Ursula die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu verschwimmen. Gefangen in einem Labyrinth aus Verlust und Trauer muss Ursula schnell einen Weg hinausfinden. Doch als ihre neue Assistentin Melanie andeutet, sehr viel mehr über Ursulas Lebensgeschichte zu wissen, droht ein lange verborgenes Familiengeheimnis an die Oberfläche zu gelangen.
Schwarze Komödie, Deutschland 2026
Neues Deutsches Kino
Vorführungen
Dienstag, 30. Juni 2026, 13.00 Uhr, City 2 (Pressevorführung)
Donnerstag, 2. Juli 2026, 20.30 Uhr, City 1 (Premiere)
Freitag, 3. Juli 2026, 14.30 Uhr, City 1
Sonntag, 5. Juli 2026, 20.00 Uhr, Amerikahaus München
Buch Pauline Roenneberg, Britta Schwem
Regie Pauline Roenneberg
Kamera Bernd Effenberger
Montage Amparo Mejías, Pauline Roenneberg
Szenenbild Sarah Hesse
Kostüme Tanja Liebermann
Maske Sylvia Grave, Franziska Röder
Ton (Set) Philip Hutter
Tongestaltung Andreas Goldbrunner
Filmmusik Theresa Zaremba
Produktion Milk Pictures in Koproduktion mit Construction Filmproduktion GmbH
und ZDF/Das kleine Fernsehspiel; gefördert von Deutscher Filmförderfonds (DFFF),
FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern)
Produzenten Felix Bärwald, Pauline Roenneberg
Koproduzentinnen Julia Rappold, Veronica Ferres
Redaktion Loren Müller
Länge 138 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Marianne Corinna Harfouch
Fanny Lea Drinda
Valerie Victoria Mayer
Kasimir Thomas Mraz
Karoline/Oonagh River Karoline Eichhorn
Joy Mai Duong Kieu
Max Jeremias Meyer
Ingo Fleischmann Niels Bormann
"Kalter Hund" ist eine schwarze Komödie über Lebenslügen und Familiengeheimnisse, die über Generationen hinweg ihre unsichtbaren Spuren hinterlassen.
Am Morgen seines 100. Geburtstags findet Fanny ihren Großvater tot in seinem Bett. Mit dem Suizid des Patriarchen beginnt die perfekte Fassade der Familie zu bröckeln und das lang geplante Familienfest eskaliert. Alte Machtverhältnisse werden auf den Kopf gestellt und zwingen die Familie, sich ihren verdrängten Wahrheiten zu stellen.
Tragikomödie, Deutschland 2026
Neues Deutsches Kino
Vorführungen
Freitag, 26. Juni 2026, 12.30 Uhr, HFF Kino 1 (Pressevorführung)
Sonntag, 28. Juni 2026, 17.45 Uhr, HFF Audimax
Montag, 29. Juni 2026, 18.45 Uhr, Cinema Filmtheater
Sonntag, 5. Juli 2026, 14.30 Uhr, City 1
Buch Julia Janzen, Tom Schreiber
Regie Tom Schreiber
Kamera Jakob Berger
Schnitt Christian Becker
Szenenbild Julia Maria Baumann
Kostümbild Ulrike Scharfschwerdt
Maske Elisabeth Dietrich
Ton René Nicklaus, Adrian Lo, Robin Harff
Casting Susanne Ritter
Produktionsleitung Dominik Strohbeck
Herstellungsleitung Laura Weber
Produktion Sutor Kolonko in Koproduktion mit ZDF/ARTE in Zusammenarbeit
mit Fasten Films und Plotlessfilm; gefördert durch BKM (Beauftragte
der Bundesregierung für Kultur und Medien Film- und Medienstiftung NRW,
HessenFilm & Medien, DFFF (Deutscher Filmförderfonds)
Produzent Ingmar Trost
Redaktion Martin Gerhard
Länge 117 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Freddy August Diehl
Herbert Josef Hader
Nico Maya Unger
Johannes Thomas Schubert
Beate Sabine Winterfeldt
Rainer Tobias Lenel
Charly Florian Kroop
Gerd Danny Exnar
Sybille Lisa Richter
Grit Katharina Behrens
und andere
Eine Tragikomödie über Sehnsüchte und verkorkste Neuanfänge — mit August Diehl, Josef Hader, Maya Unger und Thomas Schubert.
Sommer 1996: Der ewig jugendliche Tagelöhner Freddy ergreift die Gelegenheit, sein unbequemes Leben in Deutschland hinter sich zu lassen, und landet in einem spanischen Urlaubsort. Zunächst wähnt er sich im Paradies, doch die erste Saison ist noch nicht vorüber, da wird Freddy zum Mittelpunkt des grotesken Zerfalls der Aussteigergemeinschaft.
Dramaserie, Folgen eins & zwei, Deutschland 2026
Neues Deutsches Fernsehen
Vorführungen
Montag, 29. Juni 2026, 16.00 Uhr, Deutsches Theater
Samstag, 4. Juli 2026, 13.30 Uhr, Astor Kino
Buch Juli Zeh, Lukas Becker
Creative Producer Juli Zeh
Regie Christian Zübert
Kamera Birgit Guðjónsdóttir
Schnitt Ueli Christen, Mona Bräuer
Szenenbild Esther Schreiner
Kostümbild Milena Jaroszek
Maske Klaudyna Góralska
Ton Jan Krnac
Musik Christoph M. Kaiser, Julian Maas
Casting Liza Stutzky
Produktionsleitung Aleksander Wojtanowski
Herstellungsleitung Henning Falk, Heinz-Georg Voskort
Executive Producer Hannes Höhn
Junior Producerin Laura Christoph
Produktion Studio Zentral, Load Studios; mit Unterstützung von
Slovak Audiovisual Fund
Produzenten Lucas Schmidt, Lasse Scharpen, Georg Ramme
Redaktion Caroline von Senden, Leon Wille
Länge 6 x circa 45 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Ina Hansen Lili Epply
Marco Brun Joshua Hupfauer
Cora Brun Karoline Eichhorn
Robert Leerkamp Heino Ferch
Ute Winterfeld Margarita Broich
Kurt Polkers Jörg Schüttauf
Yonca Aysila Jasmin Gerat
Enis Savić Stipe Erceg
Rebecca Leerkamp Linda Belinda Podszus
Ello Friedrich Witte
Selma Lim Purnima Grätz
und andere
Die ehrgeizige junge Springreiterin Ina ist bereit, für ihre Karriere über alle Grenzen zu gehen. Sie gilt als Ausnahmetalent – und als sie das Gestüt des vermögenden Robert Leerkamp nach einem Streit verlassen muss, kommt sie auf der Reitsportanlage Hohenfelden wie gerufen: Die Besitzerin Cora versucht, den Hof vor dem finanziellen Ruin zu retten. Coras Sohn Marco erkennt Inas Talent und will sie zum sportlichen Aushängeschild des Hofs machen. Dabei gerät Ina in ein Geflecht aus finanziellen und familiären Abhängigkeiten und beginnt, um ihren Platz auf dem Gut Hohenfelden zu kämpfen. Am Ende muss sie erkennen, dass sie durch ein tödliches Geheimnis mit Cora verbunden ist. Wie weit ist sie bereit zu gehen, um ans Ziel ihrer Träume zu gelangen?
Mit Juli Zeh hat eine der erfolgreichsten Autorinnen Deutschlands für "Die falsche Tochter" erstmals Original-Drehbücher für eine TV-Produktion geschrieben. Basierend auf ihrer Kenntnis des Reitsports, ihrer Faszination für die oft verborgenen Dynamiken, Machtstrukturen und Abhängigkeiten innerhalb der Reitsportwelt und ihrem Gespür für Geschichten und Figuren ist — gemeinsam mit Co-Autor Lukas Becker — eine High-End-Dramaserie mit hohem Erzähltempo und Spannungsniveau entstanden.
Kammerspiel, Deutschland 2026
Neues Deutsches Fernsehen
Vorführungen
Dienstag, 30. Juni 2026, 20.00 Uhr, Astor Kino
Sonntag, 5. Juli 2026, 17.00 Uhr, Amerikahaus Theatersaal
Buch und Creative Producer Magnus Vattrodt
Regie Wolfgang Fischer
Kamera Jutta Pohlmann
Schnitt Barbara Gies
Produktionsdesign Sebastian Soukup
Kostümbild Katharina Ost
Maske Rosa Singhofen, Lena Brendle, Florian Gruber
Ton Kai Ziarkowski
Musik Lorenz Dangel
Casting Sandra Köppe
Produktionsleitung Christian Friese
Herstellungsleitung Andreas Breyer
Junior Producer Daniel Kadour
Produktion Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH
Produzenten Wolfgang Cimera, Silke Pützer
Redaktion Caroline von Senden (ZDF), Julius Windhorst (ZDF/ARTE)
Länge 89 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Felix Fabian Hinrichs
Irina Nina Kunzendorf
Martin Matthias Matschke
Justine Aenne Schwarz
Micha Lili Epply
und andere
Was für ein Glück, am Leben zu sein. Nach einem schweren Autounfall und bangen Wochen im Krankenhaus kehrt der erfolgreiche Unternehmer Felix endlich zurück nach Hause. Dort erwarten ihn einige Überraschungen. Nicht nur hat seine Frau Anne in seiner Abwesenheit das gesamte Haus perfekt renovieren lassen – es tauchen auch die besten Freunde Irina, Martin und Justine auf, um gemeinsam Felix' Überleben und Heimkehr zu feiern. Doch der fröhliche Umtrunk bekommt Schlagseite, als Micha hinzustößt – eine junge Frau, die niemand in der Runde kennt, von der anderen, der weniger privilegierten Seite der Autobahn. Micha sucht ihre spurlos verschwundene Tochter, seit Wochen. Felix holt die verzweifelte Frau aus dem Regen ins Haus, fest entschlossen, ihr zu helfen, so wie auch ihm geholfen wurde. Doch die gute Tat wird bald von einem verstörenden Verdacht überschattet – gibt es womöglich einen Zusammenhang zwischen Felix' Unfall und dem Verschwinden von Michas Tochter? Und jetzt hat Micha ein paar Fragen an die Runde.
Miniserie, Folgen eins & zwei, Deutschland 2026
Neues Deutsches Fernsehen
Vorführungen
Mittwoch, 1. Juli 2026, 16.30 Uhr, Astor Kino
Freitag, 3. Juli 2026, 21.15 Uhr, Kino, Mond & Sterne
Buch Christian Schnalke, Stefani Straka, Julie Fellmann
Regie Mimi Kezele
Kamera Holly Fink
Schnitt Marco Pav D'Auria
Szenenbild Oliver Hoese
Kostümbild Janne Birk, Helena Blank
Maske Nadine Scherer, Tatjana Gluska
Ton Daniel Seiler
Musik Christoph Zirngibl, Andreas Weidinger
Casting Sandra Köppe
Produktionsleitung Hermann Maurer
Herstellungsleitung Georg Voskort
Producer Dorian Roth
Produktion Network Movie FFP GmbH
Redaktion Katharina Görtz, Lea Berg
Länge 4 x 45 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Linda Bierwirth Jule Hermann
Marius Meinhardt Klaus Steinbacher
Andi Bierwirth Ben Münchow
Georg Bierwirh Frederic Linkemann
Veronika Bierwirth Marlene Morreis
Alicia Meinhardt Sophie von Kessel
Theo Meinhardt Tobias Moretti
Rudi Dreiseitl Michael A. Grimm
Ingrid Hanna Scheibe
Olli Mortiz Jahn
John Helge Mark
Verena Gottlieb Bettina Mittendorfer
Klaus Simon Pearce
Hippo Mario Novembre
Bauer Stadlmeier Ferdinand Dörfler
Jungbauer Maxl Arne Kübler
Jungbauer Manu Daniel Zielinski
Bauer Hofer David Baalcke
Bauer Schneider Rainer Haustein
Rosner Andreas Bittl
Binder Felix Auer
Linda heute Nicole Ernst
Olli heute Roman Knižka
Moderatorin Souhaila Amade
Harald Prell Tim Seyfi
DJ René Max Schimmelpfennig
Jungbauer Peter Lukas Koller
Herrlicher Florian Karlheim
und andere
München in den 1990er-Jahren: Die Welt ist im Umschwung und es herrscht Aufbruchstimmung. Als Linda mit der aufblühenden Techno-Bewegung in Berührung kommt, eröffnet sich ihr eine neue Welt fernab des elterlichen Bauernhofs. Begeistert vom pulsierenden Sound zieht sie nach München, um ihren Traum zu verwirklichen: DJ zu werden. Währenddessen kämpfen ihre Eltern mit einer existenzbedrohenden Nachricht: Der Unternehmer Theo Meinhardt sieht sich gezwungen, sein Werk für Kartoffelprodukte zu schließen. Als langjährige Kartoffellieferanten stehen viele Bauern der Region plötzlich vor dem wirtschaftlichen Aus. Theo plant, das Gelände in ein modernes Stadtquartier zu verwandeln, doch sein Sohn Marius verfolgt eine andere Vision: Er setzt alles daran, die alte Fabrik in einen Ort für Raves und alternative Kunst- und Kulturprojekte zu verwandeln. Seine Mutter Alicia Meinhardt steht an seiner Seite und stellt sich damit zunehmend gegen Theo, was die ohnehin angespannte Ehe zusätzlich verschärft. In der Clubszene wird ausgerechnet Linda zu Marius' engster Verbündeten. Doch es sind nicht nur gemeinsame Träume, die die beiden verbinden. Ihre aufkeimende Liebe bringt Spannungen zwischen die Familien und ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht.
Fernsehfilm, Deutschland 2026
Neues Deutsches Fernsehen
Vorführungen
Montag, 29. Juni 2026, 14.30 Uhr, Gloria Palast
Donnerstag, 2. Juli 2026, 12.00 Uhr, Amerikahaus Theatersaal
Buch Khyana el Bitar, Dörte Franke
Regie Esther Rauch
Kamera Mario Minichmayr
Schnitt Philipp Schmitt
Szenenbild Matthias Mücke
Kostümbild Saskia Richter-Haase
Maske Marika Knappe
Ton Frank Schubert
Musik Philipp E. Kümpel, Andreas Moisa
Casting Cornelia Mareth, Maria Rölcke
Producer Tom Haase, Toni Heye
Produktion UFA Mitte in Koproduktion mit ZDF
Produzenten Henriette Lippold, Katharina Rietz
Redaktion Matthias Pfeifer
Länge 89 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Ina Sedlitz Jördis Triebel
Walter Sedlitz Jörg Schüttauf
Mara Lucy Gartner
Tom Nehls Ronald Zehrfeld
Sonny Naemi Florez
Frank Schuter Thomas Dehler
und andere
Die Geologin Ina Sedlitz kehrt nach vielen Jahren in ihr Heimatdorf Neukirch zurück – ein Ort, der sich vom ehemaligen Braunkohlerevier in ein beliebtes Tourismusziel verwandelt hat. Ein Lebenswerk, auf das ihr Vater, der Bürgermeister Walter Sedlitz stolz ist. Ina will nur eines: ihren Erbteil am Familienhotel an ihre Nichte Mara übertragen und endgültig mit der Vergangenheit abschließen. Doch als sie gebeten wird, ein geologisches Gutachten für den künstlich angelegten See zu erstellen, stößt sie auf gefährliche Instabilitäten und auf die Schatten eines wohl lange verdrängten Familiengeheimnisses. Während Mara beginnt, Ina, Walter und ihrem Vater Tom unbequeme Fragen zu stellen, gerät das sorgsam gewahrte Schweigen der Familie ins Wanken. Ina steht vor einer Entscheidung, die alles verändert – für sie, für Mara und für ein ganzes Dorf.
Regisseurin Esther Rauch inszeniert die Familiengeschichte vor dem Hintergrund geologischer und gesellschaftspolitischer Veränderungen in den ehemaligen Tagebaugebieten Ostdeutschlands.
Near Future Dramaserie, Folgen eins & zwei, Deutschland 2026
Neues Deutsches Fernsehen
Vorführungen
Sonntag, 28. Juni 2026, 14.30 Uhr, Astor Kino
Montag, 29. Juli 2026, 12.00 Uhr, Amerikahaus Theatersaal
Freitag, 3. Juli 2026, 21.15 Uhr, Kino, Mond & Sterne
Buch Arpana Aischa Berndt, Raquel Dukpa, Paulina Lorenz,
Mar B. Alves, Dominik Hochwald, Christoph Mathieu
Regie Mia Maariel Meyer, Tim Trachte
Kamera Sabine Panossian, Jakob Berger
Schnitt Kai Eiermann, Valesca Peters, Ana de Mier y Ortuño
Szenenbild Manfred Döring
Kostümbild Christian Roehrs
Maske Heidi Wick, René Jordan, Lara Schingen, Tatjana Luckdorf
Ton Achim Strommenger-Reich, Oliver Jergis
Musik Dascha Dauenhauer, Marcus Sander
Casting Liza Stutzky
Produktionsleitung Martina Vetter
Herstellungsleitung Andreas (Rudi) Born
Producerin Yvonne Wassong
Produktion U5 Filmproduktion GmbH & Co.KG; gefördert von FMS NRW,
Hessen Film & Medien, GMPF, IDM, Italian Tax Credit
Produzenten Katrin Haase, Oliver Arnold, Alexander Ferwer
Redaktion Solveig Cornelisen, Anja Helmling-Grob
Länge 6 x 45 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Emilia Walser Luna Jordan
Hevi Abdel Aybi Era
Clara Walser Alicia von Rittberg
Robin Capek Simon Steinhorst
Marit Berger Malaya Stern Takeda
Josephine Nansen Désirée Nosbusch
Lars Nansen Robert Stadlober
Aylin Anna Bardavelidze
Jakob Walser Carlo Ljubek
und andere
Es war nur ein kleiner Schubser. Doch nach Claras Sturz auf der schwarzen Piste ist die Welt für ihre Schwester Emilia nicht mehr dieselbe: Ihre große Schwester Clara liegt jetzt seit zwei Jahren im Koma. Emilia quält sich seitdem mit der Frage: Bin ich schuld?
Als Emilia an einer Studie der Nanobot-Forscherin Hevi Abdel zur Angsttherapie teilnimmt, geschieht etwas Unvorhergesehenes: Hevis Bewusstsein wandert für kurze Zeit in Emilias Körper. Beide Frauen erkennen, dass die Nanobot-Technologie weit mehr kann als Ängste behandeln. Für Emilia wird die Forschung zur letzten Hoffnung, ihre Schwester ins Leben zurückzuholen.
Ausgerechnet jetzt stellt Firmenchefin Josephine Nansen Hevis Forschung aus finanziellen Gründen ein. Hevi ist wütend und fühlt sich von ihrem Mann Lars Nansen, Sohn von Josephine und ebenfalls Teil der Firma, hintergangen.
Emilia setzt alles auf eine Karte. Sie fordert von Hevi, Claras Bewusstsein mithilfe der Nanobots in ihren eigenen Körper zu übertragen. Sie droht ihr sogar, mit ihrem Wissen über den Versuch an die Presse zu gehen, sollte Hevi die Forschung nicht mit ihr und ihrer Schwester als Probandinnen weiterführen. Hevi ist zunächst entsetzt über den erpresserischen Vorschlag, doch ihr Forscherdrang ist stärker. Getrieben vom unbedingten Willen, einen wissenschaftlichen Durchbruch zu schaffen, und persönlicher Verzweiflung gehen die beiden Frauen ein gefährliches Bündnis ein.
Noch vor Fertigstellung der Serie ist unsere Hauptdarstellerin Luna Jordan am 13. Mai plötzlich und unerwartet verstorben. Mit ihr hat eine hoch talentierte junge Schauspielerin die Bühne der Welt viel zu früh verlassen. Im Namen aller Beteiligten von "Wake Up" widmen wir die ersten Vorstellungen unserer Serie auf dem Münchner Filmfest Luna Jordans Andenken. Wir vermissen sie.
Kinofilm, Deutschland 2026
Spotlight
Vorführungen
Freitag, 26. Juni 2026, 12.30 Uhr, HFF Audimax (Pressevorführung)
Sonntag, 28. Juni 2026, 20.00 Uhr, Deutsches Theater (Weltpremiere)
Donnerstag, 2. Juli 2026, 16.30 Uhr, Astor Kino
Buch Malte Welding
Regie Helena Hufnagel
Kamera Aline László
Schnitt Frank J. Müller
Szenenbild Susanne Hopf, Debora Reischmann
Kostümbild Laura Fries, Carolin Schreck
Maske Emilia Grund, Jan Kempkens-Odemski
Ton Kristoffer Harris
Musik Martin Kohlstedt
Casting Franziska Aigner
Produktionsleitung Fabian Martin Diering
Herstellungsleitung Felix Hultsch
Produktion NORDPOLARIS GmbH in Koproduktion mit ZDF
in Zusammenarbeit mit ARTE; mit Unterstützung von
Medienboard Berlin-Brandenburg, FFF Bayern,
Mitteldeutsche Medienförderung, FFA Filmförderanstalt,
Deutscher Filmförderfonds
Produzenten Fabian Halbig, Florian Kamhuber
Redaktion Alexandra Staib (ZDF), Julius Windhorst (ZDF/ARTE)
Länge 108 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Agnes Katharina Thalbach
Amir Bardo Böhlefeld
Sören Sörensen Ronald Zehrfeld
Karsten Wollmann-Rüber Jannik Schümann
Barzin Arman Kaschmiri
Navid Mo Ahmadi
Junge Agnes (Anfang 50) Anna Thalbach
Reza Benjamin Radjaipour
Dr. Kohler Rainer Bock
Polizistin Pia Mofa-Antwi
William (Fisch) Herbert
Charlotte Ulrike Kriener
und andere
Was haben ein 31-jähriger, homosexueller Geflüchteter aus Iran und eine 101-jährige Deutsche gemeinsam? Antwort: die Wohnung. Denn die rüstige Agnes braucht Amir als Mitbewohner, um nicht ins Altersheim ziehen zu müssen. Was als von Skepsis geprägte Zweckgemeinschaft beginnt, wird für die beiden mit der Zeit mehr und sie finden Halt, Mut und neue Lebensperspektiven.
Wohlfühlkino nach einer wahren Geschichte: Freundschaft kennt keine (Alters-)Grenze.
Kinofilm, Deutschland 2026
Spotlight
Vorführungen
Sonntag, 28. Juni 2026, 15.30 Uhr, Deutsches Theater
Samstag, 4. Juli 2026, 20.30 Uhr, Gloria Palast
Buch Heide Kersten, Andreas R. Kersten nach Motiven
der Originalvorlage von Friedrich Christian Delius
Regie Lars Jessen
Kamera Kristian Leschner
Schnitt Sebasian Thümler
Szenenbild Jenny Roesler
Kostümbild Anette Schröder
Maske Uta Spikermann
Ton Christian Hermans, Andreas Henke, Felix Roggel
Musik Jakob Ilja & Benjamin Drees
Casting Marion Haack
Produktionsleitung Caroline Dyrek
Executive Producer Lara Costa Calzado, Massimiliano Navarra
Produktion FLORIDA FILM und PANDORA FILM PRODUKTION
in Koproduktion mit ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE
in Zusammenarbeit mit KINO PRODUZIONI; unterstützt
durch DFFF, Filmstiftung NRW, MOIN Filmförderung,
MV Filmförderung, MDM,MBB, FFA, BKM, IDM Film & Music
Commission Südtirol, Direzione Generale Cinema E Audiovisivo –
Ministero Della Cultura.
Produzenten Maren Knieling, Lars Jessen, Claudia Steffen, Christoph Friedel, Fee Buck
Koproduzenten Charly Hübner, Giovanni Pompili
Redaktion Daniel Blum (ZDF) Julius Windhorst (ARTE), Birgit Kämper (ARTE)
Länge 97 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Paul Charly Hübner
Anne Lina Beckmann
Günter Thorsten Merten
Maurizio Bruno di Chiara
Peter Jens Münchow
Jürgen Tom Jahn
Luigi Max Tuveri
Roland Christian Näthe
Nina Mèlanie Fouché
Ulrike Anna Unterberger
Arnold Moritz Vierboom
Irmela Dagmar Sachse
Wolfi Björn Jung
Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz. Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt. Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne. Paul ersinnt einen verwegenen Plan.
Deutschland 2026
Spotlight
Vorführungen
Samstag, 27. Juni 2026, 9.30 Uhr, HFF Kino 2
Mittwoch, 1. Juli 2026, 17.30 Uhr, Gloria Palast
Donnerstag, 2. Juli 2026, 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele
Sonntag, 5. Juli 2026, 13.30 Uhr, Astor Kino
Buch und Regie Eva Müller und Isabel Schneider
Bildgestaltung Thomas Lütz
Filmedition Yana Höhnerbach
Ton Bianka Schulze
Musik hackedepicciotto (Danielle de Picciotto, Alexander Hacke)
Produktion BASIS BERLIN Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF;
gefördert von Deutscher Filmförderfonds und Film- und Medienstiftung NRW
Produzenten Uschi Feldges, Ansgar Frerich
Redaktion ZDF Nina Behlendorf, Lisa Reisch, Markus Wenniges
Länge 98 Minuten
Protagonistinnen
Maren Kroymann
Hella von Sinnen
Bettina Böttinger
Gaby Köster
Esther Schweins
"Was haben wir gelacht" erzählt die Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens der 1990er- und 2000er-Jahre erstmals aus Frauenperspektive – und fragt: Wer durfte witzig sein, über wen wurde gelacht, und was hat das mit Macht und Gleichberechtigung zu tun?
Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt.
Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch "Wetten, dass..?", die "Harald Schmidt Show" und später "TV total". Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was haben Humor, Witz und Unterhaltung mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 1990er und 2000er. "Was haben wir gelacht" – oder vielleicht doch nicht?
Das Leben der Gerda Siepenbrink
Dokumentarischer Fotofilm, Deutschland 1975
Hommage: Jutta Brückner
Vorführungen
Montag, 29. Juni 2026, 15.00 Uhr, Filmmuseum
Samstag, 4. Juli 2026, 12.00 Uhr, Astor Club Kino
Buch und Regie Jutta Brückner
Kamera Francisco Alcala-Toca
Schnitt Jutta Brandstaedter
Produzentin Jutta Brückner
Produktion Jutta Brückner Filmproduktion im Auftrag des ZDF
Redaktion Eckart Stein, Annegret Even
Länge 65 Minuten
Die Geschichte spielt zwischen 1922 und 1975. Es ist die Lebensgeschichte einer Frau aus einfachen Verhältnissen zwischen ihrem siebten und 60. Lebensjahr. Im Hintergrund der sich wandelnden politischen Situation nach dem Ersten Weltkrieg bis in die Folgejahre der 68er-Bewegung zeigt der Film die kollektiven Ängste, Sehnsüchte, Hoffnungen und Bedrückungen einer ganzen Schicht. Er zeigt den Kapitalismus als Kultur, die Verknüpfung von "Schicksal" und "Charakter", Gesellschaft und Moral. Die individuelle Geschichte der Gerda Siepenbrink ist nur verständlich aus den Verhaltensweisen ihrer Klasse, die versucht ihre doppelte Angst zu neutralisieren: die Angst vor "denen da oben" gemischt aus Neid und Ehrfurcht und die Angst vor "dem da unten" als Angst vor dem sozialen Absturz. Strenge soziale, moralische und sexuelle Normen bilden das Korsett der Wohlanständigkeit und an Hoffnung gibt es nur die, dass ein Leben voll Arbeit und Anstand vom Schicksal belohnt werde. Erst durch eine private Katastrophe erhält Gerda den Anstoß, sich von diesem Kollektivcharakter zu befreien. Am Ende eines Lebens voll Angst und Bereitwilligkeit ist die Mühsal zu erkennen, was für ein Mensch man hätte werden können. Indem Gerda sich das klar macht, ist sie schon anders geworden.
Das Leben der Gerda Siepenbrink wird in Fotos erzählt: individuelle, klassentypische Fotos, historisch-dokumentarische Fotos, Fotos aus Zeitungen und Fotos aus Familienalben, Fotos unbekannter Amateure und Fotos großer Fotografen. Vor allem aber Fotos von August Sander (1876–1964), dem großen Porträtisten der Deutschen.
Spielfilm, Deutschland 1980
Hommage: Jutta Brückner
Vorführungen
Mittwoch, 1. Juli 2026,15.00 Uhr, Filmmuseum
Sonntag, 5. Juli 2026, 12.00 Uhr, Astor Club Kino
Buch und Regie Jutta Brückner
Kamera Jörg Jeshel, Rainer März
Schnitt Anneliese Krigar
Ton Michael Loy, Michael Mladenovic
Kostüme Reinhild Paul, Monika Grube
Musik Johannes Schmölling
Produktion Jutta Brückner-Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF
Produzentin Jutta Brückner
Redaktion Sybille Rahn (ZDF/Das kleine Fernsehspiel)
Länge 113 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Ursula Britta Pohland
ihre Mutter Sylvia Ulrich
ihr Vater Claus Jurichs
Mutter des Vaters Hilla Preuss
Mutter der Mutter Heidi Joschko
Lehrerin Helga Lehner
Tante Erna Viola Recklies
Geliebte des Vaters Cordula Hubrich
und andere
Die 13-jährige Ursula wächst als einziges Kind einer kleinbürgerlichen Familie in der Adenauer-Ära heran. Sie soll in Zeiten des Kalten Krieges erwachsen werden, weiß aber nicht, wie. Die Hassliebe zu ihrer Mutter ist dabei keine Hilfe. Ursula liebt ihre Eltern, aber in ihrer Pubertät wird sie konfrontiert mit der politischen Unentschlossenheit und den privaten Lügen ihres Vaters, der eine Affäre hat. Auch der eiserne Konsumwille und die angstvolle Sexualfeindlichkeit der Mutter machen ihr zu schaffen.
Die Bundesrepublik Deutschland der 1950er-Jahre war nach dem Krieg nur noch ein halbes Land. Alte Werte wurden hochgehalten und neue Waren konsumiert. Das Wort "Freiheit" wurde totgebrüllt. In dieser Zeit spielt "Hungerjahre – in einem reichen Land", der bereits dritte Film, den Jutta Brückner mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel umsetzte. Der Film hatte auf der Berlinale 1980 Weltpremiere und erhielt im Rahmen der Filmfestspiele den Preis der Internationalen Filmkritik FIPRESCI, 1981 auch den Preis der Deutschen Filmkritik
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