Texte
"Die Anstalt"-Folge von Dienstag, 21. Juli 2026, "Die AntifAnstalt 100" im ZDF-Streamingportal
Sonderausgabe "aspekte – Was darf man wo noch singen" von Freitag, 18. Juli 2026, im ZDF-Streamingportal
Das "ZDF-Morgenmagazin" zur 100. Ausgabe "Die Anstalt" - mit Kontroverse
Das ZDF hat sich die Entscheidung der Absage nicht leicht gemacht. Aber nach intensiver redaktioneller Bewertung, in die auch das Justitiariat des ZDF eingebunden war, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass der Text des Liedes als Anleitung zum politischen Extremismus verstanden werden kann, der Selbstjustiz propagiert und rechtswidrige Taten und Gewalt nicht ausschließt. Die vier Vornamen etwa, die am Ende der letzten Strophe mit "lieben Grüßen" bedacht werden, sind identisch mit Vornamen einschlägig bekannter, zum Teil schon rechtskräftig verurteilter Linksextremisten.
Text und Aussage des Liedes erfordern eine gründliche journalistische Einordnung und Befassung, die das ZDF an anderer Stelle leisten wird. In einer Sonderausgabe von "aspekte" etwa werden wir am Samstag, 18. Juli 2026, das Versprechen einlösen, uns dokumentarisch-journalistisch mit dem Lied von Danger Dan und dessen Thema 'Widerstand gegen Rechtsextremismus' zu befassen und aufzuarbeiten. Auch das Team der „Anstalt“ wird sich in der betroffenen Ausgabe kritisch mit der Ausladung auseinandersetzen. Die gesamte Sendung befasst sich mit der Wehrhaftigkeit der Demokratie angesichts politischer Radikalisierung – und wird ab Samstag, 18. Juli 2026, vorab im ZDF-Streamingportal verfügbar sein.
Gleichwohl können wir den Unmut über die Kurzfristigkeit unserer Absage nachvollziehen. Ein Gesprächsangebot an Danger Dan zur Erläuterung der Entscheidung blieb bislang unbeantwortet.
Der Künstler Danger Dan war in die 100. Ausgabe von "Die Anstalt" eingeladen, die sich mit dem Themenkomplex der wachsenden politischen Radikalisierung und der Wehrhaftigkeit der Demokratie auseinandersetzt. Im Rahmen der Sendung waren sowohl die Performance seines neuen Liedes "Keine Angst", das sich mit dem Thema 'Widerstand gegen Rechtsextremismus' befasst, als auch eine sich daran anschließende diskursive Befassung damit geplant. Der Text des Liedes kann allerdings als Aufruf zu Gewalt verstanden werden. Ein solcher Aufruf stünde im klaren Widerspruch zu den Programmrichtlinien des ZDF. Im Zuge der Sendungsvorbereitung ergab die intensive redaktionelle Bewertung, in die auch die Geschäftsleitung des ZDF involviert war, dass dieser Widerspruch im Anschluss an die mehr als siebenminütige Live-Performance auf der Bühne nicht aufzulösen war. Vor diesem Hintergrund hat sich das ZDF dazu entschieden, sich zeitnah dokumentarisch-journalistisch mit dem Lied von Danger Dan zu befassen und an einer anderen Stelle im Programm aufzuarbeiten.
Das Lied von Danger Dan setzt sich mit Widerstand gegen Rechtsextremismus auseinander. Der Text des Liedes kann allerdings als Aufruf zu Gewalt verstanden werden. Ein solcher Aufruf stünde im klaren Widerspruch zu den Programmrichtlinien des ZDF.
Das ZDF hat sich die Entscheidung der Absage nicht leicht gemacht. Aber nach intensiver redaktioneller Bewertung, in die auch das Justitiariat des ZDF eingebunden war, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass der Text des Liedes als Anleitung zum politischen Extremismus verstanden werden kann, der Selbstjustiz propagiert und rechtswidrige Taten und Gewalt nicht ausschließt. Die vier Vornamen etwa, die am Ende der letzten Strophe mit "lieben Grüßen" bedacht werden, sind identisch mit Vornamen einschlägig bekannter, zum Teil schon rechtskräftig verurteilter Linksextremisten.
Das ZDF zensiert weder Danger Dan noch "Die Anstalt". Text und Aussage des Liedes erfordern eine gründliche journalistische Einordnung und Befassung, die das ZDF an anderer Stelle leisten wird. In einer Sonderausgabe von "aspekte" etwa werden wir am Samstag, 18. Juli 2026, das Versprechen einlösen, uns dokumentarisch-journalistisch mit dem Lied von Danger Dan und dessen Thema 'Widerstand gegen Rechtsextremismus' zu befassen und aufzuarbeiten. Auch das Team der "Anstalt" wird sich in der betroffenen Ausgabe kritisch mit der Ausladung auseinandersetzen. Die gesamte Sendung befasst sich mit der Wehrhaftigkeit der Demokratie angesichts politischer Radikalisierung - und wird ab Samstag, 18. Juli 2026, vorab im ZDF-Streamingportal verfügbar sein.
Gleichwohl können wir den Unmut über die Kurzfristigkeit unserer Absage nachvollziehen. Ein Gesprächsangebot an Danger Dan zur Erläuterung der Entscheidung blieb bislang unbeantwortet.