Midterms in den USA

Dokus, "ZDF spezial"-Sendungen und mehr

Die Zwischenwahlen in den USA gelten traditionell als großer Stimmungscheck für die amtierende US-Regierung, da sie über die Machtverhältnisse im US-Kongress entscheiden. Das ZDF begleitet die US-Midterms 2026 mit aktueller Berichterstattung, einem vielfältigen Angebot an Dokumentationen sowie mit "ZDF spezial"- und "auslandsjournal spezial"-Sendungen live aus Washington.

Sendedatum

Ab Dienstag, 27. Oktober 2026, 10.00 Uhr
Mittwoch, 28. Oktober 2026, 0.45 Uhr / Dienstag, 3. November 2026, 19.25 Uhr
Sonntag, 25. Oktober 2026, 20.15 Uhr
Mittwoch, 28. Oktober 2026, 20.15 Uhr

Fotos

Texte

Sendetermine zu den Midterms in den USA

Ab Dienstag, 27. Oktober 2026, 10.00 Uhr, im ZDF streamen
Mittwoch, 28. Oktober 2026, 0.45 Uhr, ZDF

auslandsjournal – die doku
Trumps Machtprobe – Amerika vor den Midterms

Film von Elmar Theveßen, Claudia Bates und David Sauer

Produktion: ZDF
Redaktion: Alexander Glodzinski
Länge: ca. 28 Minuten

 

Ab Samstag, 31. Oktober 2026, 5.00 Uhr, im ZDF streamen
Sonntag, 1. Oktober 2026, 23.50 Uhr, ZDF

Terra X History
Trumps Amerika – Das Ende der Freiheit

Produktion: ZDF
Redaktion: Andreas Berkel
Länge: ca. 43 Minuten

 

Ab Dienstag, 3. November 2026, 18.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 3. November 2026, 20.15 Uhr, ZDF

Letzte Ausfahrt Midterms – Demokratie in Gefahr?

Film von Marcel Mettelsiefen und Ira Beetz

Kamera: Marcel Mettelsiefen, Stefan Wiesen
Redaktion: Ron Boese, Carmen Peter, Caroline Reiher
Länge: ca. 43 Minuten

 

Ab Dienstag, 3. November 2026, 10.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 3. November 2026, 22.15 Uhr, ZDF

Markus Lanz – Amerika ungeschminkt: Was kommt nach Trump?

Film von Markus Lanz und Anabel Münstermann 

Produktion: Gruppe 5 Filmproduktion
Redaktion: Stefan Bayerl, Hennig Brekenkamp
Länge: ca. 75 Minuten

 

Dienstag, 3. November 2026, 23.30 Uhr, ZDF und im ZDF streamen

Markus Lanz

Moderation: Markus Lanz

Produktion: Mhoch2
Redaktion: Susanne Krummacher
Länge: ca. 60 Minuten

 

Mittwoch, 4. November 2026, 19.25 Uhr, ZDF und im ZDF streamen

ZDF spezial: Midterms in den USA

Moderation: Shakuntala Banerjee

Produktion: ZDF
Redaktion: Wolfgang Zimmermann
Länge: ca. 43 Minuten

 

Mittwoch, 4. November 2026, 22.15 Uhr, ZDF und im ZDF streamen

auslandsjournal spezial: Midterms – Amerika hat gewählt

Moderation: Shakuntala Banerjee

Produktion: ZDF
Redaktion: Stefanie Schoeneborn
Länge: ca. 43 Minuten

 

ZDFinfo

Ab Sonntag, 25. Oktober 2026, 5.00 Uhr, im ZDF streamen 
Sonntag, 25. Oktober 2026, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Die Akte Trump – Amerikas Krieg im Innern: ICE

Film von A.C. Thompson

Produktion: PBS Frontline
Redaktion: Jochen Leibig
Länge: ca. 44 Minuten

 

Ab Montag, 2. November 2026, 5.00 Uhr, im ZDF streamen
Montag, 2. November 2026, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Die Akte Trump – Wer hinter Amerikas Kriegen steckt

Film von Michael Kirk und Mike Wiser

Produktion: PBS Frontline
Redaktion: Jochen Leibig
Länge: ca. 75 Minuten

 

3sat

Ab Mittwoch, 28. Oktober 2026, 20.15 Uhr, 3sat und in der 3satMediathek 

Midterms – Wie Trump seine Macht sichern will  

Film von Barbara Lüthi und Peter Düggelin 

Produktion: SRF 
Länge: ca. 89 Minuten 

auslandsjournal – die doku: Trumps Machtprobe – Amerika vor den Midterms

Ab Dienstag, 27. Oktober 2026, 10.00 Uhr, im ZDF streamen
Mittwoch, 28. Oktober 2026, 0.45 Uhr, ZDF

auslandsjournal – die doku
Trumps Machtprobe – Amerika vor den Midterms

Film von Elmar Theveßen, Claudia Bates und David Sauer

Produktion: ZDF
Redaktion: Alexander Glodzinski
Länge: ca. 28 Minuten

Die Midterms entscheiden, ob Präsident Trump die Mehrheit im US-Kongress behält. In der Bevölkerung wächst die Unzufriedenheit. Während bei den Demokraten überraschend der linke Flügel im Aufschwung ist, bröckelt an Trumps eigener Basis der Rückhalt. Der Iran-Krieg und die massiv steigenden Lebenshaltungskosten lassen Trumps Umfragewerte abrutschen. Aber verliert er wirklich seine Mehrheit im amerikanischen Kongress? Und was wären die Folgen? Es ist der entscheidende Test für den Trumpismus, insbesondere in Regionen, die bisher als Hochburgen der republikanischen Partei und ihres Präsidenten galten.

Rinderfarmer in Tennessee

Die Washington-Korrespondenten des ZDF, Claudia Bates, David Sauer und Elmar Theveßen, reisen vor den so entscheidenden Wahlen durch die USA, um die Stimmung im Land zu erkunden. Sie sprechen mit Republikanern, die weiter fest zu Donald Trump halten, dokumentieren aber auch die wachsenden Zweifel bei seinen Anhängern angesichts steigender Preise und gebrochener Wahlversprechen. Sie fahren zu den Rinderfarmern in Fentress County, Tennessee. Sie sind weiterhin eingeschworene Trump-Wähler, auch wenn der Präsident jetzt billiges Rindfleisch aus dem Ausland importieren lässt, um kurzfristig die Verbraucherpreise zu senken. Die Korrespondenten zeigen, welchen Einfluss ehemalige Trump-Lautsprecher wie Tucker Carlson noch auf die MAGA-Bewegung haben. Einige von ihnen wenden sich bereits medienwirksam von Donald Trump ab.

Demokraten im Clinch

Bei den Demokraten tobt ein interner Kampf um den besten Weg zu Wahlerfolgen bei den Midterms und mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen 2028. Der linke Parteiflügel greift den Frust vieler Menschen über die Politik Donald Trumps auf und ist in der Wählergunst mit sozialen Versprechen auf dem Vormarsch. Doch auch innerhalb der eigenen Partei bestehen Zweifel, ob Kandidaten, die zu weit vom Establishment entfernt sind, für die breite Masse der Demokraten wählbar sind. Gefährden sie die Chance der Partei, sich die Kontrolle über den Kongress zurückzuholen?

Wahlleiter unter Druck

Über all diesen inhaltlichen Diskussionen steht die Frage, ob diese Kongresswahlen überhaupt frei und fair stattfinden werden. Donald Trump will die Regeln ändern und setzt Wahlleiter im ganzen Land unter Druck. Das Team des ZDF trifft republikanische Wahlleiter in Colorado, die über die Einmischung des Präsidenten empört sind. Und in Texas begleitet das Team einen Sheriff, der verhindern will, dass Agenten der Einwanderungsbehörde ICE Wähler einschüchtern. Kurz vor den entscheidenden Wahlen steht die amerikanische Demokratie vor einer weiteren Zerreißprobe.

Letzte Ausfahrt Midterms – Demokratie in Gefahr?

Ab Dienstag, 3. November 2026, 18.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 3. November 2026, 20.15 Uhr, ZDF

Letzte Ausfahrt Midterms – Demokratie in Gefahr?

Film von Marcel Mettelsiefen und Ira Beetz

Kamera: Marcel Mettelsiefen, Stefan Wiesen
Redaktion: Ron Boese, Carmen Peter, Caroline Reiher
Länge: ca. 43 Minuten

Am 3. November 2026 sind Zwischenwahlen in den USA. Doch es geht um mehr als nur die Sitze im Kongress: Amerika entscheidet auch über die Zukunft von Donald Trump und seiner MAGA-Politik.

Bei den Midterms steht nicht nur zur Abstimmung, ob der Kongress die Macht des Präsidenten künftig beschränken kann und wird. Die viel wichtigere Frage dieser Wahl lautet, ob die demokratischen Regeln, nach denen gewählt wird, noch von allen akzeptiert werden.

Knapp zwei Jahre nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat Donald Trump das Land radikal verändert: Er bündelt Macht im Präsidentenamt, baut Behörden um und verschärft die Migrationspolitik. Seine Zustimmungswerte sind mittlerweile niedrig, selbst die MAGA-Bewegung wirkt zunehmend gespalten.

Die ZDF-Doku "Letzte Ausfahrt Midterms – Demokratie in Gefahr?" erzählt diese Geschichte in Arizona, einem der umkämpftesten Bundesstaaten Amerikas. Dort verdichtet sich, was das ganze Land bewegt: der Streit über Migration und wirtschaftliche Sicherheit, über politische Macht – und über die Zuverlässigkeit von Wahlen. Demokratie lebt vom Vertrauen darauf, dass die Debatte endet, wenn die Stimmen ausgezählt sind.

In Arizona ist dieses Vertrauen seit 2020 beschädigt. Damals entschieden wenige tausend Stimmen in Maricopa County über die Präsidentschaftswahl. Über Generationen republikanisch, ging das bevölkerungsreichste County Arizonas erstmals seit Jahrzehnten an die Demokraten. Donald Trump hatte schon vor der Auszählung Zweifel an der Wahl gesät. Als sie gegen ihn ausfiel, glaubten ihm viele seiner Anhänger. Zwei Monate später stürmten Protestierende das Kapitol in Washington.

Der Zweifel an Wahlen blieb – nicht als Erinnerung, sondern als politische Methode. Obwohl Arizona 2024 wieder republikanisch wählte, ist er nicht verschwunden. Laut Umfragen erwarten 70 Prozent der republikanischen Wähler und Wählerinnen weiterhin Betrug. Maricopa County ist deshalb der perfekte Mikrokosmos eines Landes im Konflikt: Viereinhalb Millionen Menschen leben zwischen den boomenden Technologiecampus und neuen Vorstädten von Phoenix, Rentnersiedlungen und Häusern am Rand der Wüste. Zwei Versionen von Amerika treffen hier aufeinander und wählen gegeneinander.

Der Film begleitet Menschen, deren politische Überzeugungen zu Lebenswelten geworden sind. Barbie und Ken leben in der Welt von Rodeos, Patriotismus und Trump-Begeisterung. Für das MAGA-Paar verkörpert Trump Stärke, Ordnung und ein Amerika, das aus seiner Sicht verloren gegangen ist. Aurelia dagegen mobilisiert mit der Initiative LUCHA Menschen in ihrer Nachbarschaft, klärt sie über ihre Rechte auf, wirbt dafür, sich registrieren zu lassen und wählen zu gehen. An der Grenze zu Mexiko begleitet die Dokumentation zudem Sheriff Dannels, der die Folgen der Migrationspolitik unmittelbar erlebt. Er ist überzeugt, dass erst Trump wieder für Sicherheit gesorgt habe.

Können die Midterms noch eine demokratische Korrektur sein, wenn Misstrauen in Wahlen und Institutionen selbst zum politischen Programm wird? Was bedeutet eine Zwischenwahl, wenn die Menschen im selben Bundesstaat längst nicht mehr dieselbe Vorstellung davon haben, was auf dem Spiel steht? Ergänzt werden die persönlichen Geschichten durch Einschätzungen aus Politik, Wissenschaft und Medien, unter anderem von Tucker Carlson und Karen Attiah. So entsteht das mosaikartige Bild eines Landes, in dem kaum noch ein gemeinsamer Blick auf die Wirklichkeit möglich scheint.

Markus Lanz – Amerika ungeschminkt: Was kommt nach Trump?
Markus Lanz erkundet erneut die Stimmung in den USA.

Ab Dienstag, 3. November 2026, 10.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 3. November 2026, 22.15 Uhr, ZDF

Markus Lanz – Amerika ungeschminkt: Was kommt nach Trump?

Film von Markus Lanz und Anabel Münstermann 

Produktion: Gruppe 5 Filmproduktion
Redaktion: Stefan Bayerl, Hennig Brekenkamp
Länge: ca. 75 Minuten

In der ZDF-Dokumentation "Markus Lanz – Amerika ungeschminkt: Was kommt nach Trump?" reisen Markus Lanz und Anabel Münstermann durch die US-Südstaaten. Im Fokus steht die MAGA-Bewegung: "Make America Great Again". Wofür steht sie heute, welche Ziele verfolgen ihre Anhänger und kann sie auch ohne Donald Trump bestehen?

Lanz und Münstermann treffen Menschen, die Trump und MAGA weiterhin unterstützen, aber auch solche, die sich von der Bewegung abgewandt haben. Was bringt Menschen dazu, Trump trotz Enttäuschungen die Treue zu halten? Und warum kehren andere MAGA den Rücken? Die Dokumentation sucht nach den Motiven hinter einer politischen Loyalität, die sich nicht allein mit Wahlergebnissen oder Parteizugehörigkeit erklären lässt.

Dabei richtet sich der Blick auch auf die Zeit nach Donald Trump. Wer könnte sein politisches Erbe antreten? Wird MAGA auch ohne seine zentrale Figur eine bestimmende politische Kraft bleiben? Wird sich die Bewegung verändern, gemäßigter werden – oder könnten sich Teile der amerikanischen Rechten weiter radikalisieren?

In Miami, Florida, begegnet Lanz einem Amerika des nahezu unvorstellbaren Reichtums – und einer besonderen politischen Realität. Er trifft kubanischstämmige Amerikaner, die überzeugte Trump-Anhänger sind. Warum unterstützen Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte Donald Trump und seine MAGA-Bewegung? Welche Rolle spielen ihre Erfahrungen mit Kuba, ihr Verständnis von Freiheit und ihre Erwartungen an die amerikanische Politik? Und was erhoffen sie sich von Trump und einem Amerika im Zeichen von "Make America Great Again"?

Gleichzeitig zeigt Miami die enormen Gegensätze des Landes. Sichtbarer Luxus und großer Wohlstand treffen auf Menschen, die mit steigenden Lebenshaltungskosten und sozialer Unsicherheit kämpfen. Auch gesellschaftlich befindet sich Amerika im Wandel: Traditionelle Vorstellungen von Familie und Geschlechterrollen erleben in bestimmten Milieus eine Renaissance. Die Dokumentation fragt, was hinter der sogenannten Manosphere, der Rückkehr klassischer Rollenbilder und der Sehnsucht nach einer gesellschaftlichen Ordnung steckt, die an die 1950er-Jahre erinnert.

Rund um New Orleans, Louisiana, zeigt sich ein anderes Amerika: Krabbenfischer kämpfen mit Inflation, steigenden Kosten und den Folgen der Globalisierung um ihre Existenz. Zugleich sind Leihmutterschaften zu einem Geschäftsmodell geworden, das für manche Familien eine wichtige finanzielle Lebensgrundlage darstellt. Die Begegnungen werfen eine zentrale Frage auf: Warum halten viele Menschen dennoch zu Trump – und welche Rolle spielen dabei wirtschaftliche Sorgen, gesellschaftliche Überzeugungen und der Wunsch nach Sicherheit für die eigene Familie?

Dabei stellt die Dokumentation auch ein vertrautes Bild auf den Prüfstand: Ist Amerika tatsächlich so tief gespalten, wie es häufig dargestellt wird? Oder verdeckt die politische Polarisierung, dass viele Amerikaner – unabhängig von ihrer politischen Haltung – ähnliche Sorgen und Wünsche haben und zunächst um ihr Auskommen, ihre Familien und eine sichere Zukunft kämpfen?

Terra X History: Trumps Amerika – Das Ende der Freiheit

Ab Samstag, 31. Oktober 2026, 5.00 Uhr, im ZDF streamen
Sonntag, 1. Oktober 2026, 23.50 Uhr, ZDF

Terra X History
Trumps Amerika – Das Ende der Freiheit

Produktion: ZDF
Redaktion: Andreas Berkel
Länge: ca. 43 Minuten

Er greift Bürgerrechte an, zieht Wahlergebnisse in Zweifel, beschneidet die Unabhängigkeit der Justiz: In Trumps zweiter Amtszeit scheint Amerikas Freiheit in Gefahr wie nie zuvor.

Erfüllungsgehilfen an den Schaltstellen der Macht, ein willfähriger Kongress, Propaganda in den sozialen Medien – der Film zeigt, wie Trump Amerika verändert. Mehr Freiheit gibt es für Superreiche, während Minderheiten, Migranten und Oppositionelle das Nachsehen haben.

"Freiheit" ist ein zentraler Bestandteil des American Dream. Schon die Gründerväter formulierten "all men are created equal", während noch Jahrzehnte später ein Fünftel der Bevölkerung als Sklaven in Ketten lebte. Erst die Bürgerrechtsbewegung der 1960er-Jahre verschaffte auch der afroamerikanischen Minderheit gleiche Rechte – zumindest auf dem Papier. Doch das konservative, weiße Amerika hadert seither mit den rasant voranschreitenden Veränderungen. Das Unbehagen an der zunehmend multiethnischen Bevölkerung und an modernen gesellschaftlichen Werten nutzt Donald Trump, um seiner "Make America great again"-Bewegung zum politischen Erfolg zu verhelfen – und ihn zurück ins Weiße Haus zu bringen.

Die zweite Amtszeit von Donald Trump ist geprägt von Radikalisierung: Die Einwanderungsbehörde ICE verhaftet Menschen von der Straße weg und greift auch zur Schusswaffe. Das Justizministerium ist ein Instrument im Kampf gegen politische Gegner. Unliebsame Militärs müssen gehen. Verstärkt wird Trumps Machtanspruch durch einen wachsenden christlichen Nationalismus: Pastoren beten im Oval Office für den Präsidenten, ein ultrakonservativer Prediger tritt im Pentagon auf.

Zeitgleich wächst Trumps Macht in Richtung einer imperialen Präsidentschaft - von einem Krieg gegen den Iran ohne Zustimmung des Kongresses bis zu einem Supreme-Court-Urteil, das Präsidenten weitgehende Immunität im Amt zuspricht. Im Film kommt die US-Publizistin Anne Applebaum zu dem Schluss, dass Trump ein politisches System anstrebe, in dem die Exekutive dominiert und Gerichte sich seinem Willen unterordnen.

Der ehemalige Republikaner Bill Kristol, der Politikwissenschaftler Lucan Way und die Ex-CIA-Agentin Julia Curlee liefern weitere exklusive Einblicke aus dem Inneren des politischen Systems, das ganz auf Trump ausgerichtet ist. Kurz vor den Midterm-Wahlen in den USA sucht der Film nach Antworten auf die Frage, wie sich Amerika zukünftig definieren will.

Amerika hat gewählt: ZDF spezial, auslandsjournal spezial, ZDFheute live

Was bedeutet der Ausgang der Midterms 2026 für die zweite Präsidentschaft von Donald Trump? Welche Signale gehen von diesen Zwischenwahlen aus – innerhalb der USA, für Europa und für die Konflikte weltweit? Am Mittwoch, 4. November 2026, geht diesen und anderen Fragen schon tagsüber online ein "ZDFheute live" nach. Am Abend um 19.25 Uhr folgt ein "ZDF spezial" live aus Washington und um 22.15 Uhr ein "auslandsjournal spezial", beide moderiert von Shakuntala Banerjee.

Die Akte Trump – Amerikas Krieg im Innern: ICE

Ab Sonntag, 25. Oktober 2026, 5.00 Uhr, im ZDF streamen 
Sonntag, 25. Oktober 2026, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Die Akte Trump – Amerikas Krieg im Innern: ICE

FIlm von A.C. Thompson

Produktion: PBS Frontline
Redaktion: Jochen Leibig
Länge: ca. 44 Minuten

Chicago, Los Angeles, Minneapolis: Razzien gegen Einwanderer lösen in den USA Proteste aus. ICE-Beamte schießen scharf. Reporter A.C. Thompson dokumentiert die umstrittenen Einsätze. Er spricht mit Betroffenen, die Opfer oder Zeugen der Gewalttaten durch Staatsbedienstete wurden. Welche Folgen hat das für sie? Experten analysieren anhand von Videomaterial die Einsatzabläufe. Auch der umstrittene Einsatzleiter Gregory Bovino kommt zu Wort.

Gregory Bovino ist bis März 2026 als oberster Befehlshaber der Grenzschutzkräfte die prägende Figur der verschärften Einwanderungspolitik der Trump-Regierung. Seine Einheiten gehen in Städten wie Los Angeles, Chicago und Minneapolis mit unverhältnismäßiger Härte gegen Demonstrierende vor.

Auch Personen, die die Einsätze lediglich dokumentieren, geraten ins Visier. So berichtet der Kommunalpolitiker Juan Muñoz, wie er bei einer Kundgebung in der Nähe eines ICE-Zentrums zu Boden geworfen und verhaftet wird.

Auch Aktivist Cole Sheridan wird festgenommen und wegen eines angeblichen Angriffs auf Bovino sogar angeklagt. Die Vorwürfe werden später fallengelassen, nachdem Videoaufnahmen das Gegenteil der behördlichen Darstellungen belegen.

Die Reporter untersuchen die Taktiken der Behörden, den Einsatz von Gewaltmitteln sowie die strafrechtliche Verfolgung von Demonstrierenden. Tatsächlich werden zahlreiche Verfahren gegen Festgenommene später eingestellt oder haben vor Gericht keinen Bestand.

Dennoch hinterlassen die Razzien und das unverhältnismäßig harte Vorgehen der Heimatschutzbehörde und ihren Beamten Spuren bei den Betroffenen. Zwar haben die gewaltsamen Zusammenstöße nachgelassen, doch die Angst in der Bevölkerung bleibt.

Die Akte Trump – Wer hinter Amerikas Kriegen steckt

Ab Montag, 2. November 2026, 5.00 Uhr, im ZDF streamen
Montag, 2. November 2026, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Die Akte Trump – Wer hinter Amerikas Kriegen steckt

Film von Michael Kirk und Mike Wiser

Produktion: PBS Frontline
Redaktion: Jochen Leibig
Länge: ca. 75 Minuten

"Keine neuen Kriege!", versprach Donald Trump im Wahlkampf – nicht zuletzt deshalb wurde er gewählt. Doch die zweite Amtszeit des US-Präsidenten ist von militärischen Einsätzen geprägt.

Die Dokumentation porträtiert Trumps engste Vertraute und Berater, die Kabinettsmitglieder JD Vance, Marco Rubio, Pete Hegseth, Susie Wiles, Tulsi Gabbard und Stephen Miller. Im Fokus steht ihr Einfluss auf den außen- und sicherheitspolitischen Kurs der USA. Mit Interviews, Insiderberichten und der Rekonstruktion zentraler Entscheidungen beleuchtet der Film, wie Machtstreben, blinde Loyalität und politischer Korpsgeist die Außen- und Sicherheitspolitik der USA prägen.

Donald Trump trat seine zweite Amtszeit 2025 mit dem Versprechen an, die USA aus neuen Kriegen herauszuhalten. Und darüber hinaus auch die in der Welt herrschenden Kriege schnell zu beenden. Doch schon bald folgten US-Luftangriffe gegen Huthi-Milizen im Jemen, Militärschläge gegen Ziele in Somalia und Syrien und eine Eskalation des Konflikts mit dem Iran bis hin zu Angriffen auf iranische Atomanlagen. Auch der Krieg in der Ukraine und die Spannungen mit Venezuela spielten eine zentrale Rolle.

Die Dokumentation zeichnet nach, wie aus dem Wahlkampfversprechen eine Präsidentschaft wurde, die zunehmend von militärischen Interventionen geprägt ist. Im Mittelpunkt steht Trumps engster Beraterkreis – Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich schon bald "Kriegsminister" nennt, Stabschefin Susie Wiles, die inzwischen ehemalige Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard und Berater Stephen Miller.

Midterms – Wie Trump seine Macht sichern will  

Ab Mittwoch, 28. Oktober 2026, 20.15 Uhr, 3sat und in der 3satMediathek 

Midterms – Wie Trump seine Macht sichern will  

Film von Barbara Lüthi und Peter Düggelin 

Produktion: SRF 
Länge: ca. 89 Minuten 

Amerika steht vor einer Richtungswahl: Die Midterms 2026 entscheiden nicht nur über den Kongress, sondern auch darüber, wie viel Macht der Präsident in den kommenden zwei Jahren haben wird.  

Auf einer Reise durch die USA treffen SRF-Journalistin Barbara Lüthi und Peter Düggelin, ehemaliger USA-Korrespondent von SRF, Menschen, die Donald Trumps Amerika prägen – und jene, die sich dagegenstellen. 

Sie erleben, wie wirtschaftliche und politische Macht immer enger zusammenrücken: KI, Bitcoin und neue Industrien versprechen Wachstum und Reichtum, während viele Amerikaner mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen.  

Sie begegnen religiösen Aktivisten, MAGA-Anhängern und politischen Gegnern und erleben einen Wahlkampf, in dem längst auch um Wahlregeln und das Vertrauen in die Demokratie gerungen wird. 

Kann Trump seine Macht bei den Midterms sichern? Wo stößt sie noch an Grenzen? Und was bedeutet der Ausgang dieser Wahl für Amerika – und für Europa? 

auslandsjournal – der Podcast: "Der Trump-Effekt"

Im ZDF-"auslandsjournal-Podcast: Der Trump-Effekt" analysieren Katrin Eigendorf, Ulf Röller und Elmar Theveßen  wöchentlich die von der Trump-Präsidentschaft ausgelösten, tiefgreifenden globalen Veränderungen. Die internationale Sonderkorrespondentin des ZDF sowie die ZDF-Auslandsstudioleiter in Brüssel und Washington geben fundierte Einblicke in die Entwicklungen und Zusammenhänge.

Donald Trumpi hat innerhalb kürzester Zeit die Weltordnung ins Wanken gebracht. Was bedeutet das für Deutschland, Europa und die globale Sicherheit? Verfolgt die Trump-Administration einen größeren Plan? Und wie können die europäischen Staaten darauf reagieren?

Trumps Politik ist unberechenbar, chaotisch und disruptiv. Doch was davon ist Getöse? Und was sind Fakten? Wo liegen Lösungen und wo sorgt die Trump-Regierung für Bewegung? In "Der Trump Effekt" erklären die Hosts, warum die Welt seit Trump nicht mehr dieselbe ist – und was als Nächstes kommen könnte.

Die drei Hosts

Katrin Eigendorf ist internationale Sonderkorrespondentin des ZDF und berichtet aus Krisen- und Kriegsgebieten, zum Beispiel aus der Ukraine, dem Gazastreifen oder aus Afghanistan. Auch aus Russland hat sie lange Jahre als Korrespondentin berichtet. Ulf Röller leitet das ZDF-Studio in Brüssel und ist unter anderem verantwortlich für die ZDF-Berichterstattung über die Europäische Union und die NATO. Zuvor hatte er für das ZDF aus China und Ostasien berichtet. Elmar Theveßen ist seit 2019 Leiter des ZDF-Studios in Washington und berichtet aus den USA und aus Mittelamerika. Die drei Hosts analysieren regelmäßig geopolitische Veränderungen. Sie wurden für ihre journalistische Arbeit unter anderem mit dem Werner-Holzer-Preis für Auslandsjournalismus und dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus ausgezeichnet. 

Auch als Video-Podcast online

Das "auslandsjournal" beleuchtet mittwochs um 22.15 Uhr im ZDF die Hintergründe des aktuellen Weltgeschehens. Wöchentlich gibt es nun zudem jeweils eine neue Podcast-Folge, veröffentlicht auf den wichtigsten Podcast-Plattformen sowie als Video-Podcast im ZDF-Streaming-Portal, im ZDFheute-Web und in der ZDFheute-App. 

Die aktuelle Folge des "auslandsjournal"-Podcasts:

Folge 76: Mitten im Ukraine-Krieg

Folge 75: Kommt Russlands Angriff?

Folge 74: Übernimmt KI die Macht?

auslandsjournal – der Newsletter: "Der Trump-Effekt"

Verstehen, was in den USA passiert: Alles Wichtige zu den Midterms, Trumps Politik und den Folgen für Europa und die Welt – eingeordnet von den ZDF-Korrespondentinnen und Korrespondenten.  Im Newsletter "Der Trump-Effekt" informieren im Wechsel jeden Samstag die ZDF-Korrespondenten Elmar Theveßen, Leiter des ZDF-USA-Studios in Washington, Ulf Röller, Leiter des ZDF-Europa-Studios in Brüssel, und die internationale ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf über die aktuellen Themen.

Verstehen, was in den USA passiert: Midterms 2026 - was für Trump auf dem Spiel steht

Verstehen, wie Trump die USA verändert: "Chickeletta" oder von der Leyen legt ein Ei

ZDFheute: Infos zu den Midterms 2026

Auf ZDFheute finden sich rund um die Uhr aktuelle Berichte zu den Midterms in den USA: 
Midterms 2026 - Aktuelle Nachrichten und Hintergründe zur US-Wahl

Wer gewinnt die Zwischenwahlen?

Am 3. November 2026 entscheiden die Wähler in den USA auch über die Machtfülle von US-Präsident Donald Trump in seiner zweiten Amtshälfte. In den Midterms, den Zwischenwahlen, wählen die Amerikaner ein neues Parlament und wichtige Ämter in den Bundesstaaten. Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus werden neu besetzt, dazu ein Drittel der Sitze im Senat.

Derzeit haben die Republikaner die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses. Die Demokraten hoffen darauf, zumindest eines der beiden Häuser zu erobern. Die politischen Konsequenzen könnten weitreichend sein.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/midterms

Midterms 2026 im ZDF

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Kontakt

Thomas Hagedorn
Programmkommunikation Information, Gesellschaft, Sport
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