Neue Staffel "Terra X: Faszination Erde"

Hannah Emde unterwegs in Portugal und Sambia

Mosi-oa-Tunya – "der Rauch, der donnert" - Hannah Emde spürt an der Kante der Viktoriafälle, warum die Menschen der Region die Wasserfälle so nannten, lange bevor die Europäer ihnen im 19. Jahrhundert einen anderen Namen gaben. 
ZDF/Oliver Roetz
Mosi-oa-Tunya – "der Rauch, der donnert" - Hannah Emde spürt an der Kante der Viktoriafälle, warum die Menschen der Region die Wasserfälle so nannten, lange bevor die Europäer ihnen im 19. Jahrhundert einen anderen Namen gaben. ZDF/Oliver Roetz

Zwischen den Riesenwellen des Atlantiks und der Abbruchkante der Viktoriafälle: Wildtierärztin Hannah Emde reist für die fünfte Staffel von "Terra X: Faszination Erde" nach Portugal und Sambia. In Portugal prägen Wind, Wasser und Feuer das Leben, in Sambia kämpfen Menschen für eine Natur, die einst fast zerstört war. Wie lebt Portugal mit den gewaltigen Kräften der Natur? Und wie lässt sich verlorene Wildnis zurückgewinnen? Hannah Emde sucht die Antworten bei Einsätzen, die an ihre Grenzen gehen.

Sendedatum

zwei Folgen ab Mittwoch, 9. Dezember 2026, 6.00 Uhr, fünf Jahre lang
ab Sonntag, 13. Dezember 2026, 19.30 Uhr

Fotos

Texte

Portugal – Gegen die Kraft der Elemente

Mittwoch, 9. Dezember 2026, 6.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal, fünf Jahre lang
Sonntag, 13. Dezember 2026, 19.30 Uhr, im ZDF

Am Rand Europas trifft Portugal mit voller Wucht auf die Kräfte der Natur. Luft, Wasser, Erde und Feuer prägen das Land und fordern Menschen und Tiere heraus. Doch sie haben gelernt, mit den Elementen zu leben und sie für sich zu nutzen. Vor der Stadt Nazaré türmen sich einige der größten surfbaren Wellen der Welt auf. Big-Wave-Surfer suchen dort die Herausforderung und nutzen die Kraft der Wellen, statt gegen sie anzukämpfen. Ein waghalsiges Unterfangen.

Auch Tiere haben Strategien entwickelt, um mit den Elementen zu leben. Auf den Azoren brüten Vögel, die fast ihr ganzes Leben auf dem Atlantik verbringen und die Kraft der Winde nutzen, um von Kontinent zu Kontinent zu gelangen. Hannah Emde erkundet nachts die steilen Klippen und begleitet die Forschung an den Tieren

Portugals Lage am Atlantik begünstigt seit jeher Entdeckungsfahrten über das Meer. Seefahrer wagten sich auf den offenen Atlantik und lernten, Winde und Meeresströmungen zu nutzen. Mit diesem Wissen stieg Portugal zu einer der bedeutendsten Seemächte auf.

Portugal bekommt immer wieder die zerstörerische Kraft der Elemente zu spüren. Tsunamis, Erdbeben und Feuersbrünste haben das Land geprägt. In Lissabon stößt Hannah Emde auf die Spuren einer Naturkatastrophe, deren Folgen weit über Portugal hinausreichten. Heute stellen vor allem Brände das Land vor große Herausforderungen. Portugal sucht nach neuen Wegen, sich vor dem Feuer zu schützen, und entwickelt überraschende Ideen.

Sambia – Wächter der Wildnis

Mittwoch, 9. Dezember 2026, 6.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal, fünf Jahre lang
Sonntag, 20. Dezember 2026, 19.30 Uhr, im ZDF

Von den tosenden Viktoriafällen über weite Savannen bis tief in den Busch: Hannah Emde erlebt, wie sich Menschen in Sambia für den Schutz der Wildnis einsetzen. Elefanten, Nashörner und andere Tiere wieder dauerhaft Lebensraum finden. Hannah Emde begleitet Menschen bei ihrem Einsatz für die Wildnis und erfährt, warum dafür Grenzen überwunden werden müssen – die sichtbaren Trennlinien ebenso wie in den Köpfen. Hannah Emde beginnt ihre Reise an den Viktoriafällen. Die Wasserfälle bilden eine natürliche Grenze, die sich Menschen und Tiere auf überraschende Weise zunutze machen.

In den 1970er- und 1980er-Jahren dezimierten organisierte Wilderei, Großwildjagd und die Nachfrage nach Elfenbein Sambias Tierbestände stark. Die Zahl der Elefanten sank drastisch, das Spitzmaulnashorn wurde im Land vollständig ausgerottet. Heute umfasst Sambias Netz aus Schutzgebieten fast 40 Prozent der Landesfläche. Dorthin sollen Wildtiere zurückkehren und sicher leben können. Ranger-Patrouillen, Überwachung aus der Luft und Spürhunde schützen die zurückkehrenden Tiere vor Wilderei. Hannah Emde begleitet eine auf die Bekämpfung von Wilderei spezialisierte Hundeeinheit und erlebt, wie präzise die Spürhündin Shakira arbeitet.

Seit 2003 sollen Spitzmaulnashörner im North-Luangwa-Nationalpark mit Unterstützung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt wieder dauerhaft heimisch werden. Hannah Emde begleitet einen Einsatz, bei dem ein Nashorn in freier Wildbahn mit einem Sender ausgestattet werden soll.

Auch das Zusammenleben von Menschen und Elefanten birgt Konflikte. Dringen die Tiere in Dörfer ein und fressen Ernten, werden sie vertrieben oder getötet. Verwaiste Jungtiere können ohne ihre Mütter kaum überleben. In der "Lusaka Elephant Nursery", einem Waisenhaus für Elefantenkälber, erlebt Hannah Emde, wie aufwendig und zugleich berührend die Aufzucht von Babyelefanten ist: Alle zwei Stunden brauchen sie Milch, Tag und Nacht. Wie kann ein Zusammenleben von Menschen und Elefanten künftig gelingen?

Der Sambesi und seine Nebenflüsse bilden ein weit verzweigtes Wassernetz. Davon profitieren besonders die Flusspferde, die ohne schützendes Fell und funktionierende Schweißdrüsen auf Wasser angewiesen sind. Doch in der Trockenzeit wird das Wasser knapp. Wie konnte unter diesen Bedingungen in Sambia eine der größten Flusspferdpopulationen der Erde entstehen?

Stablisten

Portugal – Gegen die Kraft der Elemente

Buch und Regie: Meike Seibert
Host: Hannah Emde
Kamera: Oliver Roetz, Torsten Eifler
Schnitt: Hubert Müller
Ton: Thorsten Czart, Noah Amshoff
Musik: Selam Katana
Local Producer: Enrique P. Coelho
Produktion ZDF: Moritz Bömicke, Vivien Thielke
Redaktion und Leitung: Dr. Tobias Schultes

Sambia – Wächter der Wildnis
Buch und Regie: Dr. Iris Zink, Christine Haak
Host: Hannah Emde
Kamera: Oliver Roetz, Thorsten Czart
Schnitt: Jeniffer Schüren, Susanne Strobel
Ton: Thorsten Czart, Christopher Mwansa
Musik: Selam Katana
Local Producer: Emmanuel Mbulaf
Produktion ZDF: Moritz Bömicke, Vivien Thielke
Redaktion und Leitung: Dr. Tobias Schultes

Fotohinweis

Pressefotos zur Sendung erhalten Sie als Download (nach Log-in), telefonisch unter 06131 – 70-16100 oder per E-Mail unter pressefoto@zdf.de.

Kontakt

Annette Reichert
Reichert.A@zdf.de
06131 - 701-6425