WISO: Die lange Nacht der Wirtschaft

Fünfstündige Live-Sendung

Deutschland steckt in der schwersten wirtschaftlichen Krise seit der Nachkriegszeit. Die USA schotten sich ab und China überschwemmt Europa mit billiger Ware. Zölle, teure Energie, Abhängigkeiten – die deutsche Wirtschaft kämpft mit massiven Problemen, Wohlstand geht verloren. Die ZDF-Wirtschaftsredaktion "WISO" beleuchtet in einer mehr als fünfstündigen Livesendung die schwierige Lage. Die "lange Nacht der Wirtschaft" bietet vom 20. auf den 21. Januar 2026, von 0.15 bis 5.30 Uhr Live-Diskussionen, Analysen und mögliche Lösungen – passend zum Weltwirtschaftsgipfel in Davos, wo Politik und Eliten der Weltwirtschaft nach Lösungen suchen.

Sendedatum

Mittwoch, 21. Januar 2026, ab 0.15 Uhr
In der Nacht vom 20. auf den 21. Januar 2026, 0.15 bis 5.30 Uhr

Fotos

Texte

"Ein Schlüsselthema für Deutschland" – Statement von ZDF-Wirtschaftschef Eckart Gaddum

"Das Wirtschaftsforum von Davos ist die ideale Kulisse für eine 'lange Nacht der Wirtschaft'. Wie geht die Exportnation Deutschland mit dem globalen Umbruch um? Wieviel Reformkraft haben Tarifparteien und Unternehmen, um die aktuelle Wachstumsschwäche zu überwinden? Mehr als fünf Stunden lang bietet das ZDF Liveschalten, Diskussionen und Dokumentationen rund um eines der zentralen Schlüsselthemen für Deutschland 2026."

Eckart Gaddum, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Wirtschaft, Recht, Service, Soziales und Umwelt

WISO: Die lange Nacht der Wirtschaft

Ab Mittwoch, 21. Januar 2026, 0.15 Uhr im ZDF
In der Nacht vom 20. auf den 21. Januar 2026, von 0.15 bis 5.30 Uhr

WISO: Die lange Nacht der Wirtschaft

Moderation: Valerie Haller, Marcus Niehaves

Live aus Davos: Florian Neuhann

Produktion: ZDF
Redaktion: Matthias Nick
Länge: ca. 315 Minuten

Deutschland steckt in der schwersten wirtschaftlichen Krise seit der Nachkriegszeit. Die USA schotten sich ab und China überschwemmt Europa mit billiger Ware. Zölle, teure Energie, Abhängigkeiten – die deutsche Wirtschaft kämpft mit massiven Problemen, Wohlstand geht verloren. Die ZDF-Wirtschaftsredaktion "WISO" wird in einer mehr als fünfstündigen Livesendung die schwierige Lage analysieren, diskutieren und Lösungen aufzeigen – passend zum Weltwirtschaftsgipfel in Davos, wo Politik und Eliten der Weltwirtschaft nach Lösungen suchen.

"WISO" geht dahin, wo Wirtschaft wirklich stattfindet: Mit nächtlichen Live-Reportagen aus dem BMW-Werk in Leipzig, vom Hamburger Hafen und aus der Produktion des erfolgreichen Drohnen-Start-ups Quantum Systems in München soll die aktuelle Lage der Deutschen Wirtschaft beleuchtet werden. Was läuft gut? Wo hakt es? Und wie geht es weiter?

Diese Sendung im XXL-Format will neben den On-Reportagen vor Ort, mit kurzen Dokumentationen aus dem In- und Ausland und mit Studiogesprächen einen Überblick über die Lage geben. Ausgeruht, ausführlich, lösungsorientiert. Das Ziel: ein analytischer und hintergründiger Realitycheck der Wirtschaft unseres Landes.

"WISO" wirft einen Blick auf die deutsche Industrie und den Mittelstand, etwa am Beispiel einer ostdeutschen Bäckerei, bei der morgens um fünf Uhr schon die Lichter an sind: Die hohen Energie- und Rohstoffpreise sowie der Kampf um Fachkräfte bedrohen das viel beschworene Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Aber nicht nur das: Absatzmärkte in China brechen weg und Zölle verteuern die Produkte. Wie viele Arbeitsplätze wird das alles kosten und welche Lösungen bietet die Politik?

Auf der Suche nach neuen Märkten und Allianzen will die deutsche Exportwirtschaft den Absturz verhindern. Aber wie kann das gelingen in Zeiten von Abschottung und Handelskonflikten, Abhängigkeiten und chinesischen Dumpingpreisen?

"WISO" zeigt Perspektiven auf, die sich in diesen Krisenzeiten auftun. Viele Start-ups stehen in den Startlöchern und künstliche Intelligenz nimmt in allen Bereichen an Fahrt auf. Bessere Rahmenbedingungen und der schnelle Ausbau der Digitalisierung sind nötig, um diese Chancen zu nutzen. Aber welche Rolle spielt die Abhängigkeit von den amerikanischen Tech-Riesen und deren Übermacht?

In der 'langen Nacht der Wirtschaft' treffen Politiker, Entscheidungsträger, führende Ökonomen und Gewerkschafter auf Bürger und Betroffene. Eine lange Nacht, die zeigen soll, was aktuell auf dem Spiel steht: Es geht um nichts weniger als um die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands, um die Sicherheit und den Wohlstand von uns allen. Zu Gast im Studio sind unter anderem IG Metall-Chefin Christiane Benner, seit Oktober 2023 die erste Vorsitzende und damit die erste Frau an der Spitze der Gewerkschaft, sowie Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH).

"Der Erklärungsbedarf nimmt zu" – Fragen an ZDF-Wirtschaftsexperte Florian Neuhann

"WISO" analysiert in einer fünfstündigen Livesendung die schwierige wirtschaftliche Lage in Deutschland: Ist diese mittlerweile so komplex, dass nur eine Sendung im XXL-Format das ganze Ausmaß beleuchten kann? 

Die Lage ist schwierig, auf jeden Fall! Und gerade deshalb braucht es alle Formate, die wir im ZDF haben, um Wirtschaft abzubilden: das kurze Stück in den "heute"-Nachrichten um 19.00 Uhr, den Magazin-Beitrag, die lange Doku, das Schaltgespräch im "heute-journal" sowie die Infos unseres Teams auf unserem Nachrichtenportal ZDFheute oder unsere Erklär-Slides in unseren Social-Media-Kanälen. Mit der 'langen Nacht' haben wir jetzt die Chance, die Lage der Wirtschaft einmal so lang und umfassend abzubilden, wie es das Thema verdient hat. Dabei ist die lineare Nacht-Ausstrahlung im ZDF auch nur die Erstverwertung – auf Phoenix, im "ZDF-Morgenmagazin" und auf den digitalen Ausspielwegen werden die Inhalte weiter verwertet. 

In Deutschland hoffen viele auf ein baldiges Ende der aktuellen Wirtschaftskrise – doch Fachleute bleiben skeptisch, ob es nach mehreren Jahren ohne Wachstum bald wieder bergauf geht. Erwarten Sie vom kommenden Wirtschaftsgipfel in Davos neue Impulse, mit denen die Probleme rund um Zölle, teure Energie und wegbrechende Absatzmärkte in den Griff zu bekommen sind? Oder wird dort vor allem die Polarisierung in den internationalen Handelskonflikten infolge der verschärften politischen Konflikte sichtbar werden? 

Davos wird in diesem Jahr ganz im Zeichen von Donald Trump stehen. Der US-Präsident wird ja – nach allem, was man hört – mit einer Riesendelegation in den Schweizer Winter kommen. Fest steht: In seinem ersten Jahr hat Donald Trump die Weltwirtschaft so stark durcheinander gerüttelt wie wenige Regierungschefs vor ihm – mit den Zöllen, seiner aggressiven Handelspolitik, zuletzt seinem Eingreifen in Venezuela. Dass Trump die Agenda bestimmt – das wird sich in diesem Jahr kaum ändern. Die Frage ist, ob der Rest der Welt, vor allem wir in Europa, darauf gute Antworten haben. Ich hoffe, dass wir in Davos schon ein paar dieser Antworten hören werden. Optimistisch bin ich eher nicht.

Welche Fragen nehmen Sie denn mit nach Davos, die Sie den Wirtschaftsvertretern und politischen Entscheidungsträgern dort stellen wollen? 

Natürlich reise ich mit besonderem Blick auf die deutsche Wirtschaft nach Davos. Kriegt das Land wirtschaftlich nochmal die Kurve? Was verspricht die Bundesregierung – die voraussichtlich mit dem Bundeskanzler und gleich mehreren Ministerinnen und Ministern in Davos vertreten sein wird – dem internationalen Publikum dort? Was erwarten die Investoren, die Unternehmenschefinnen und -chefs, noch von Deutschland? Im vergangenen Jahr war Deutschland in Davos – so habe ich das damals wahrgenommen – von vielen der internationalen Gäste schon de facto abgeschrieben. Ich bin gespannt, wie die Stimmung in diesem Jahr ist. Übrigens auch im Hinblick auf Künstliche Intelligenz – und die Frage, ob wir hier bald womöglich das Platzen einer Blase erleben werden.

Seit August 2024 sind Sie als ZDF-Wirtschaftsexperte im Einsatz, haben im vergangenen Jahr neben der aktuellen Berichterstattung mehrere Dokus, etwa über die Auto-Krise in Deutschland, realisiert: Die Arbeit, Wirtschaft zu erklären, scheint nicht weniger zu werden. Ist in Krisenzeiten Wirtschaftsberichterstattung demnach besonders gefragt? Und wie macht man die gelegentlich sperrigen Themen anschaulich? 

Natürlich wünsche ich es mir anders! Aber ja, wenn die Wirtschaft in die Krise gerät, ist meine Arbeit umso stärker gefragt. Dann nehmen die Sorgen zu – und damit der Erklärungsbedarf: Sind unsere Jobs noch sicher? Können wir uns all die Ausgaben noch leisten – oder müssen wir sparen, und falls ja: wo? Das Gute an Wirtschaftsthemen ist: Sie betreffen wirklich jeden und jede. Das Schwierige ist aber in der Tat, dass sie manchmal ziemlich sperrig sind. Wir geben aber unser Bestes, das Thema so konkret wie möglich zu erzählen. Und so, dass es am Ende möglichst alle verstehen.

Interview: Thomas Hagedorn

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WISO-Doku: Die Zukunft des Handels – Zölle, Kriege, freie Märkte?

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