08.10.26, 11:18 Uhr - Film

Das kleine Fernsehspiel: vier neue Filme mit dokumentarischem Blick

Szene aus dem Film "Was an Empfindsamkeit bleibt": Daniela Magnani Hüller (l.) mit einer Freundin.
Copyright: ZDF/Noah Böhm

Drei neue Dokumentarfilme und ein dokumentarischer Spielfilm aus der Redaktion Das kleine Fernsehspiel sind im Herbst und Winter 2026 im ZDF-Streaming-Portal und im linearen Programm zu sehen. Die Filme erzählen eindrücklich von persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Fragen: von Erschöpfungszuständen, von Heilung nach erlebter Gewalt, von Care-Arbeit und von den Folgen der "Kinderverschickung". Den Auftakt macht am Samstag, 10. Oktober 2026 der dokumentarische Spielfilm "Formen moderner Erschöpfung".

"Formen moderner Erschöpfung" (Deutschland 2025)

Zwei Menschen, beide in der Mitte ihres Lebens und erschöpft vom Alltag, begegnen sich in einem traditionsreichen Sanatorium. Schon Generationen von Menschen, die unter Überlastung und Schwermut litten, haben hier Hilfe gesucht. In "Formen moderner Erschöpfung" bewegt sich Regisseur Sascha Hilpert zwischen fiktionalen und dokumentarischen Elementen – und fängt den Mikrokosmos einer außergewöhnlichen psychosomatischen Klinik ein. Zu sehen ist der dokumentarische Spielfilm anlässlich des Welttags für psychische Gesundheit ab Samstag, 10. Oktober 2026, im ZDF-Streaming-Portal und am Montag, 2. November 2026, um 0.15 Uhr im ZDF.

"Was an Empfindsamkeit bleibt" (Deutschland 2026)

Vierzehn Jahre nachdem sie als Schülerin einen versuchten Femizid überlebt hat, widmet sich Filmemacherin Daniela Magnani Hüller den Ereignissen, die dieser Tat vorangingen, und spricht mit Menschen, die sie bei der Aufarbeitung begleitet haben. Aus einer beeindruckenden Distanz heraus befragt sie in "Was an Empfindsamkeit bleibt" unter anderem eine Mitschülerin, eine Lehrerin und die Kommissarin, die damals ermittelte. Unerschrocken und humorvoll beschreibt die Filmemacherin, wie das Trauma ihr Leben noch heute begleitet. Zu sehen ab Freitag, 16. Oktober 2026, im ZDF-Streaming-Portal und am Montag, 19. Oktober 2026, um 0.05 Uhr im ZDF.

"Schwarze Häuser" (Deutschland 2026)

Der Dokumentarfilm "Schwarze Häuser" beschäftigt sich mit den traumatischen Folgen der Kinderverschickung – einer über Jahrzehnte gängigen Praxis, bei der Millionen Kinder aus Deutschland für Wochen oder Monate in Erholungsheime geschickt wurden. Statt Fürsorge erwarteten viele von ihnen dort Demütigung, Zwangsmedikation und systematische Gewalt. Die Folgen wirken bis heute nach: Zahlreiche Menschen leiden auch Jahrzehnte später noch unter den ihnen zugefügten Traumata. Zu sehen ab Freitag, 6. November 2026, im ZDF-Streaming-Portal und am Montag, 9. November 2026, um 0.05 Uhr im ZDF.

"Die zärtliche Revolution" (Deutschland 2025)

Während ihrer Recherchereise zum Thema Fürsorge erhält die Regisseurin Annelie Boroș die Nachricht vom Suizid ihrer Mitbewohnerin. Danach steht das Leben erst einmal still. Fragen um die prekäre Pflegesituation in Deutschland werden drängender. Warum erhalten Menschen nicht die Hilfe, die sie brauchen, und warum wird denen, die Hilfe leisten, so wenig Unterstützung geboten? In "Die zärtliche Revolution" lässt die Filmemacherin Menschen mit Behinderung und Pfleger zu Wort kommen, die von den Hürden und Hoffnungen ihres Alltags erzählen. Zu sehen ab Freitag, 4. Dezember 2026, im ZDF-Streaming-Portal und am Montag, 7. Dezember 2026, um 0.10 Uhr im ZDF.

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Bei Fragen zur Pressemitteilung erreichen Sie Dr. Katharina Rudolph per E-Mail unter rudolph.k@zdf.de.
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Pressefotos
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Weitere Informationen
- Hier finden Sie eine ausführliche Presseinformation zu den vier Filmen.
- Für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten stehen die beiden Filme "Formen moderner Erschöpfung" und "Was an Empfindsamkeit bleibt" als Presse-Preview (nach Log-in) zur Verfügung.
 

Mainz, 8. Oktober 2026
ZDF-Kommunikation

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