Goldener Bär für ZDF/ARTE-Koproduktion "Gelbe Briefe" von İlker Çatak
Silberner Bär für Sandra Hüller in der ZDF/ARTE-Koproduktion "Rose"
Eine kurze Ruhe auf gemeinsamer Strecke – Derya (Özgü Namal) hält den Blick nach vorn, während Aziz (Tansu Biçer) neben ihr eingeschlafen ist (Szene aus "Gelbe Briefe").
Copyright: ZDF/Ella Knorz
Bei den 76. Internationalen Filmfestspielen in Berlin wurde die ZDF/ARTE-Koproduktion "Gelbe Briefe" von İlker Çatak mit dem Goldenen Bären für den Besten Film ausgezeichnet. Einen Silbernen Bären für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle gewann Sandra Hüller für ihre Rolle in "Rose" von Markus Schleinzer, eine ZDF/ORF-Koproduktion in Zusammenarbeit mit ARTE. Im Rahmen der Berlinale gingen weitere Preise und Auszeichnungen an die ZDF-Familie.
Nadine Bilke, ZDF-Programmdirektorin: "Ich gratuliere den Teams herzlich zu ihren Auszeichnungen. Diese Ehrung ist eine große Anerkennung für alle Beteiligten – vor und hinter der Kamera. Solche Momente bestärken uns darin, weiterhin mutige, relevante und hochwertige Inhalte für unser Publikum zu entwickeln."
Goldener Bär für ZDF/ARTE-Koproduktion "Gelbe Briefe" von İlker Çatak
Nach einem Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks gerät das Künstlerehepaar Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer) aus Ankara ins Visier des Staates und verliert Arbeit und Wohnung. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
Die ZDF/ARTE-Koproduktion "Gelbe Briefe" von İlker Çatak wurde von if... Productions, Haut et Court und Liman Film produziert (Produzent: Ingo Fliess, Koproduzenten: Carole Scotta, Caroline Benjo, Eliott Khayat, Enis Köstepen, Nadir Öperli). Die Redaktion haben Alexandra Staib (ZDF), Barbara Häbe (ARTE) und Martin Gerhard (ZDF/ARTE).
Silberner Bär für Sandra Hüller in der ZDF/ARTE-Koproduktion "Rose"
In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat (Sandra Hüller) in einem abgeschiedenen Dorf. Der Fremde behauptet, Erbe eines Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt – zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz wird durch ein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, falschem Namen und Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen.
"Rose" von Markus Schleinzer ist eine Produktion von Schubert Film, ROW Pictures GmbH und Walker+Worm Film GmbH & Co. KG (Produzenten: Johannes Schubert, Philipp Worm, Tobias Walker, Karsten Stöter) in Koproduktion mit ORF und ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE. Die Redaktion liegt bei Burkhard Althoff (ZDF), Holger Stern (ZDF/ARTE), Klaus Lintschinger (ORF) und Julia Sengstschmid (ORF).
Weitere Preise und Auszeichnungen
FIPRESCI Award für "Narciso"
Die ZDF/ARTE-Koproduktion "Narciso" (Spielfilm, Paraguay/Deutschland/Uruguay/Brasilien/Portugal/Spanien/Frankreich 2026) von Marcelo Martinessi erhielt am Freitag, 20. Februar 2026, den Internationalen Kritikerpreis FIPRESCI Award.
TEDDY AWARDS für "Iván & Hadoum" und "Der Heimatlose"
Die ZDF/ARTE-Koproduktion "Iván & Hadoum" (Spanien/Deutschland/Belgien 2026) von Ian de la Rosa gewann einen TEDDY AWARD in der Kategorie "Bester Spielfilm".
In der Kategorie "Jury Award" erhielt das Drama "Der Heimatlose" (Deutschland 2026) von Kai Stänicke, eine Ko-Produktion von Tamtam Film mit Lupa Film und ZDF/Das kleine Fernsehspiel, einen TEDDY AWARD.
CICAE ART CINEMA AWARD, HEINER-CAROW-PREIS und Publikumspreis der Sektion Panorama für "Staatsschutz"
Die ZDF/ARTE-Koproduktion "Staatsschutz" (Deutschland 2026) von Faraz Shariat wurde gleich dreimal ausgezeichnet: mit dem CICAE ART CINEMA AWARD, dem HEINER-CAROW-PREIS und dem Publikumspreis der Sektion Panorama.
GILDE FILMPREIS für "Gelbe Briefe"
Die ZDF/ARTE-Koproduktion "Gelbe Briefe" (Spielfilm, Deutschland, Frankreich, Türkei 2026) von İlker Çatak gewann im Rahmen der Berlinale den GILDE FILMPREIS.
SI STAR für "In die Sonne schauen"
Außerdem wurde im Rahmen der Berlinale Mascha Schilinskis "In die Sonne schauen" (internationaler Titel "Sound of Falling") mit dem SI STAR Filmpreis ausgezeichnet, eine Produktion von Studio Zentral in Koproduktion mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel.
Lobende Erwähnung Berlinale Dokumentarfilmpreis für "Was an Empfindsamkeit bleibt"
"Was an Empfindsamkeit bleibt" (Deutschland 2026) von Daniela Magnani Hüller, eine Bildersturm Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München, erhielt die Lobende Erwähnung Berlinale Dokumentarfilmpreis.
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- Presseinformation zur Berlinale im ZDF
Mainz, 21. Februar 2026
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