09.12.2016, 12:30 Uhr - Nachrichten/Aktuelles, Unternehmen

Fernsehrat verabschiedet ZDF-Haushaltsplan 2017

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Der ZDF-Fernsehrat hat am Freitag in Mainz den Haushaltsplan des Senders für 2017 einstimmig genehmigt. Dank der in Vorjahren erwirtschafteten Gesamtergebnisrücklage ergibt sich für 2017 ein ausgeglichener Haushalt. Dabei plant das ZDF mit Aufwendungen von insgesamt 2.318 Mio. Euro. Davon gehen rund 600 Mio. Euro an deutsche Produzenten. Das ZDF bleibt damit der größte Auftraggeber auf dem deutschen Produzentenmarkt.

Die in der Vorperiode gebildete Sonderrücklage in Höhe von 396 Mio. Euro wurde von der KEF mit dem 20. Bericht für das ZDF freigegeben. Sie wird jedoch für den Haushalt 2017 nicht angetastet und steht somit zum Ausgleich von möglichen Defiziten in den kommenden Jahren weiterhin in voller Höhe zur Verfügung. Die mittelfristige Finanzplanung des ZDF sieht vor, die kommende Beitragsperiode (2017 bis 2020) mit einem positiven Ergebnis von 180 Mio. Euro abzuschließen.

Das ZDF habe in den letzten Jahren enorm gespart, seine Strukturen angepasst und sei dadurch deutlich effizienter geworden, erklärte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut in seiner Haushaltsrede vor dem Fernsehrat. „Wir haben das Ziel, bis 2020 insgesamt 562 Vollzeitkräfte abzubauen, bis Ende 2016 schon zu einem großen Teil geschafft. 430 Funktionen sind bereits abgebaut. Das wirkt sich unmittelbar im Personalaufwand aus“, sagte Bellut. Diesen Weg einer zukunftsorientierten Finanzpolitik werde das ZDF fortsetzen, um seiner Verantwortung gegenüber dem Beitragszahler gerecht zu werden, sagte Bellut. 

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Mainz, 9. Dezember 2016
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