frontal
Drei "frontal"-Dokumentationen im Sommer
Drei ZDF-"frontal"-Dokumentationen dreimal dienstags um 21.00 Uhr im ZDF: Mit "Im Schatten des Krieges – Der geheime Einsatz des Mossad im Iran" (21. Juli 2026), "Gold. Macht. Gier" (28. Juli 2026) sowie "Das Deutsche-Bahn-Desaster" (4. August 2026) bietet die "frontal"-Redaktion auch im Sommer fundierte Einblicke in brisante Themen.
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Ab Dienstag, 21. Juli 2026, 8.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 21. Juli 2026, 21.00 Uhr, ZDF
frontal-Dokumentation
Im Schatten des Krieges – Der geheime Einsatz des Mossad im Iran
Film von Marcus Weller
Kamera: Uri Ackermann, Felix Greif, Max Schlehuber
Produktion: Reinhardt Beetz
Redaktion: Beate Frenkel
Länge: ca. 44 Minuten
Dokumentation über den Kampf um die Zukunft des Iran zwischen verdeckten Operationen, brutaler Repression und militärischer Eskalation seit den dramatischen Ereignissen im Juni 2025.
Der Film rekonstruiert Einsätze des Mossad im Iran, das blutige Massaker an der Zivilbevölkerung im Januar 2026 und den Versuch von Israel und den USA, das Regime zu stürzen – gestützt auf exklusive Interviews mit ehemaligen Mossad-Agenten und CIA-Offizieren.
Ab Dienstag, 28. Juli 2026, 8.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 28. Juli 2026, 21.00 Uhr, ZDF
frontal-Dokumentation
Gold. Macht. Gier
Film von Anna Feist
Kamera: Florian Vlasek
Produktion: Cine Impuls Leipzig
Redaktion: Kyo Mali Jung
Länge: ca. 45 Minuten
Gold ist so gefragt wie nie – für Experten ein Krisensignal. Kriege und immer höhere Staatsschulden treiben den Preis für das Edelmetall, das Sicherheit in unruhigen Zeiten verspricht.
Gold hat die Menschen schon immer fasziniert – über alle Kulturen und Jahrtausende hinweg. Gold steht für Zeitlosigkeit und war stets Objekt der Begierde. Lange waren Währungen durch Gold gedeckt, heute nicht mehr – im Zeichen explodierender Staatsschulden.
Die Dokumentation "Gold. Macht. Gier." lässt führende wirtschaftspolitische Akteure zu Wort kommen. Sie sehen Gold als eine Art Fieberthermometer für die Krise im internationalen Finanzsystem.
Ab Dienstag, 4. August 2026, 16.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 4. August 2026, 21.00 Uhr, ZDF
frontal-Dokumentation
Das Deutsche-Bahn-Desaster
Film von Anne Höhn, Markus Reichert, Michael Strompen und Frank Vieltorf
Produktion: ZDF
Redaktion: Jörg Göbel
Länge: ca. 43 Minuten
107 Milliarden steckt der Staat in die Deutsche Bahn, um die marode Infrastruktur zu sanieren. Doch "frontal"-Recherchen zeigen: Das System Bahn ist ein Fass ohne Boden. Allein die Generalsanierungen verschlingen Milliarden. Ex-Gewerkschaftschef Claus Weselsky warnt: "Das ist ein riesengroßes schwarzes Loch."
Die Bahn verspricht den "Neustart" und erklärt in einer Werbekampagne: "Wir haben verstanden, jetzt wird alles besser". Aber ist das wirklich so? Schon jetzt ruft der Staatsbetrieb nach weiteren Milliarden.
Auch Ex-Bahnvorstand Alexander Doll sieht strukturelle Defizite: "Wenn Sie das als Fass ohne Boden benennen, dann stimmt das wohl." Für ihn ist klar: Es fehlt nicht nur an Geld, sondern vor allem an effizientem Einsatz. So wächst der Eindruck: Der versprochene Neustart bleibt Stückwerk. Milliarden fließen, doch ohne klare Steuerung und Kontrolle droht das Geld zu versickern – während die Fahrgäste weiter auf eine verlässliche Bahn warten.
Für Führungskräfte der Bahn allerdings liegt die Messlatte niedrig. "frontal" liegen Insiderinformationen vor: Üppige Vorstandsboni fließen selbst bei miserabler Pünktlichkeit der Züge.
Dienstag, 18. August 2026, 21.00 Uhr im ZDF und im ZDF streamen
frontal
Moderation: Ilka Brecht
Produktion: ZDF
Redaktion: Jörg Göbel
Länge: ca. 44 Minuten
Jede Woche 45 Minuten investigative, kritische und konfrontative Berichterstattung zur Primetime: Das bietet dienstags um 21.00 Uhr "frontal" im ZDF.
"frontal" ist das hintergründige, investigative und konfrontative Magazin des ZDF. Kritische Berichterstattung stellt ein Kernelement des öffentlich-rechtlichen Fernsehens dar. "frontal" steht dafür.
Hintergründig orientierter Journalismus braucht gründliche Recherchen, belegbare Fakten, qualitative hochwertige Bilder und gute, lebensnahe Beispiele. In diesem Rahmen gibt es unterschiedliche Formen der Berichterstattung: Angefangen beim klassischen Magazinstück über die personalisierte Reporter-Erzählform bis hin zur reinen Reportage oder zur O-Ton-Collage.
Bei "frontal" finden auch längere Beiträge ihren Platz, wenn es das Thema hergibt. Denn das verschafft der Berichterstattung die notwendige Tiefe: Recherchierte Inhalte lassen sich so besser darstellen. Aber ebenso gut kann der zeitlich kürzere Beitrag ein Qualitätsstück sein, das gerade durch die scharfe Fokussierung überzeugt.
In einer Zeit der immer schnelleren Informationsvermittlung bekommen Hintergrundanalyse und Sachverhalts-Aufklärung noch größere Bedeutung. "frontal" geht den Weg der vertiefenden Berichterstattung weiter und hat dazu wöchentlich 45 Minuten in der besten Sendezeit, in der Primetime, zur Verfügung – und damit 15 Minuten mehr als die einzelnen vergleichbaren Magazine der ARD.
Wiedererkennbarkeit und Formattreue sind für "frontal" ebenso wichtig wie überraschende neue Elemente oder auch der Tempowechsel in der Berichterstattung. Deswegen gibt es zum Beispiel das längst etablierte satirische "Toll!"-Format. Insgesamt bietet "frontal" einen Mix aus langen Analysen oder Reportagen, kurzen Rubriken und klassischen Magazin-Beiträgen.
Seit 7. April 2026 im ZDF streamen
frontal-Dokumentation
Russlands Atomgeschäfte – Europa in der Falle
Film von Joachim Bartz und Gunnar Krüger
Kamera: Johannes Bünger, Tom Lienekampf, Maxim Tuzhilin, Frank Vieltorf
Schnitt: Sve Emme, Johannes Dittmar
Produktion: ZDF
Redaktion: Jörg Göbel
Länge: ca. 43 Minuten
Nukleargeschäfte sind für den Kreml mehr als nur Geschäfte – sie sind Instrumente von Macht und Einflussnahme. "frontal" berichtet über Russlands Monopol und sein Einfluss auf Europa.
Die EU hat bisher keine Sanktionen gegen den russischen Staatskonzern Rosatom verhängt. Denn der beliefert fünf EU-Länder mit Kernbrennstäben. Die sollen künftig auch im niedersächsischen Lingen gefertigt werden, mit russischem Know-how.
Dagegen regt sich seit Jahren Protest. Dass es auch ohne Russland geht, zeigt die Ukraine: Sie bezieht Kernbrennstäbe inzwischen vom amerikanisch-kanadischen Konzern Westinghouse.
Seit Donnerstag, 19. Februar 2026 im ZDF streamen
Dreiteilige Dokuserie von Arndt Gitzel
Der Himmel über der Ukraine ist zur Front geworden. Drohnen jagen über Städte und Dörfer, greifen tief im Hinterland an und machen selbst scheinbar sichere Orte zu Zielscheiben. Der Krieg hat sein Gesicht verändert – und er wird zunehmend aus der Luft geführt.
In der dreiteiligen Dokureihe "Krieg im Drohnenfeuer" begleitet "frontal"-Reporter Arndt Ginzel Evakuierungsteams, Soldaten und Zivilisten im Schatten dieser neuen Kriegsrealität. Die Dokureihe zeigt, wie Kamikaze-Drohnen töten, Krankenhäuser und Energieversorgung treffen und Regionen fernab der Front in Todeszonen verwandeln. Gleichzeitig dokumentiert sie das technologische Wettrüsten beider Seiten – von präzise gesteuerten Glasfaser-Drohnen bis hin zu unbemannten Landfahrzeugen.
Die "frontal"-Dokuserie zeigt, wie Kamikaze-Drohnen töten, Krankenhäuser und Energieversorgung treffen und Regionen fernab der Front in Todeszonen verwandeln. Zugleich dokumentiert sie das technologische Wettrüsten beider Seiten – von präzise gesteuerten Glasfaser-Drohnen bis hin zu unbemannten Landfahrzeugen. Autor Arndt Ginzel, der seit 2014 aus der Ukraine berichtet, war beim Ausbruch des russischen Großangriffs vor vier Jahren im Land und kehrte seither immer wieder zurück, um die Realität vor Ort und an der Front zu zeigen. "Krieg im Drohnenfeuer" verbindet investigative Recherche und hintergründige Reportage mit persönlicher Erfahrung.
ZDF-"frontal"-Dokumentationen 2025 in der Übersicht (mit Erstsende-Datum im ZDF)
Judenhass in Deutschland – 80 Jahre nach Auschwitz (22. Januar 2025)
Geheime Chats und kriminelle Deals – Der Fall Sky ECC (12. Februar 2025 / 10. Juni 2025)
Liebe im Krieg: Schmerzhafte Trennung / Verzweifelter Kampf / Leise Hoffnung (26. Februar 2025)
Freiwillig an der Front – Deutsche im Ukrainekrieg (26. Februar 2025)
Jenseit der Front – Liebe im Krieg (22. April 2025)
Die Grünen – Aufstieg und Krise einer deutschen Partei (20. Mai 2025 im ZDF-Streaming)
Fake-Honig: Eine süße Illusion (5. August 2025)
Die Jobcenter-Falle: Was läuft falsch beim Bürgergeld? (12. August 2025)
Die Kampfschwimmer – Elitetruppe im Einsatz (19. August 2025)
Gold, Silber, Machtmissbrauch – die dunkle Seite der Leichtathletik (17. September 2025)
Operation Apollo – Die Pager-Attacke des Mossad (4. November 2025)
Am 3. April 2001 lief die erste Sendung "Frontal 21" im ZDF. Seit dem 20. Juli 2021 heißt die Sendung "frontal". Der Name "Frontal 21" knüpfte an das Vorgängerformat "Frontal" an, das von 1993 bis 2000 das ZDF-Programm mitprägte. Die 21 stand für die Sendezeit 21 Uhr und für das 21. Jahrhundert.
In neuem Design und ohne die 21 ist "frontal" seit dem Sommer 2021 auf Sendung. Nach 20 Jahren "Frontal 21" werden die Themen im investigativen ZDF-Politmagazin nun noch klarer "frontal" angegangen. Ohne die 21, die in der linearen Welt auf die Sendezeit und das neue Jahrhundert gleichermaßen hinwies, macht "frontal" nun deutlich: Diese Magazin-Marke ist längst mehr als nur ein lineares Programmangebot. Die Fokussierung auf das Wesentliche prägt entsprechend auch das neue Design.
Moderation "Frontal 21" / "frontal"
Theo Koll vom 3. April 2001 bis 20. Januar 2009
Hilke Petersen vom 24. Februar 2009 bis 22. April 2014
Ilka Brecht seit 6. Mai 2014
Redaktionsleitung "Frontal 21" / "frontal"
Bisher gab es zwei Redaktionsleiter und eine Redaktionsleiterin:
2001 bis 2013: Claus Richter
2014 bis 2015: Christian Dezer
Seit September 2015: Ilka Brecht
"Frontal21"-Dokumentationen im ZDF 2005 bis 2021 in der Übersicht (mit Erstsende-Datum)
Offene Schleuse – Fischer und die Visa-Affäre (24. April 2005)
Die Alten-Republik Deutschland – Eine Reise durch ein schrumpfendes Land (16. Januar 2007)
Das Kartell – Im Würgegriff der Energiekonzerne (14. August 2007)
Fluchtburg Liechtenstein – Das Geldversteck der Reichen (25. März 2008)
Das Pharmakartell – Wie wir als Patienten betrogen werden (9. Dezember 2008)
Das Milliardenspiel – Wer verzockte unser Geld? (21. Juli 2009)
Wettlauf um die Welt – Aufbruch aus der Krise (28. Juli 2009)
Auferstanden aus Ruinen – Von der SED zur Linkspartei (19. August 2009)
Sterben für Afghanistan – Deutschland im Krieg (16. März 2010)
Der große Bluff – Die falschen Versprechen der Atompolitik (13. Juli 2010)
Beutezug Ost – Die Treuhand und die Abwicklung der DDR (14. September 2010)
Die leise Revolution – Zukunft Elektroauto (19. Juli 2011)
Brauner Terror – Blinder Staat: Die Spur des Nazi-Trios (26. Juni 2012)
Die große Samwer-Show – Die Milliarden-Geschäfte der Zalando-Boys (26. August 2014)
Neuer Kalter Krieg? – Wie die Ukrainekrise den Frieden in Europa bedroht (17. März 2015)
Tierfabrik Deutschland – Von Billigfleisch und Wegwerfküken (25. August 2015)
Die Abgaslüge – Wie Autoindustrie und Politik uns krank machen (16. Februar 2016)
Putins geheimes Netzwerk – Wie Russland den Westen spaltet (4. Oktober 2016)
Die Kölner Silvesternacht – Was geschah und was folgte (6. Dezember 2016)
Die Akte Anis Amri – Der Terrorist und die Fehler der Fahnder (5. Dezember 2017)
Teurer Wohnen – Der Kampf um bezahlbare Mieten (14. August 2018)
Stadt, Land, Schluss? – Heimat zwischen Wut und Wandel (18. Dezember 2018)
Der große Betrug – Wie Kriminelle und Terroristen Europa plündern (7. Mai 2019)
Die Ticketdealer – Miese Tricks bei Viagogo (8. Mai 2019)
Pillen, Pulver, Wunderheiler – Das Geschäft mit der Alternativmedizin (19. Juni 2019)
Mein Haus, mein Kiez, mein Clan – Wem gehört Neukölln? (16. Juli 2019)
Todesflug MH17 – Den Tätern auf der Spur (17. Juli 2019)
Der Mordfall Sophia – Protokoll einer fehlerhaften Fahndung (1. Oktober 2019)
Die letzten Zeugen von Auschwitz – Mahner der Zukunft (29. Januar 2020)
Der unsichtbare Feind – Leben und Sterben mit dem Coronavirus (14. Juli 2020)
Fake mit 5 Sternen – Gekaufte Bewertungen bei Amazon, Google & Co. (15. Dezember 2020)
Turbo, Tempo, Tesla – Elon Musk in Brandenburg (16. März 2021)
"frontal"-Dokumentationen im ZDF 2022 bis 2024 in der Übersicht (mit Erstsende-Datum)
Die Straße des Verbrechens – Kriegsverbrechen in der Ukraine (6. Juli 2022)
Putins Schattenarmee – Die Gruppe Wagner: Oligarchen, Söldner, Kriege (4. Oktober 2022)
Erdoğans Terrorliste – Wie die türkische Regierung weltweit Kritiker jagt (9. Mai 2023)
Die Vulkan-Files Die geheimen Waffen russischer Cyberkrieger (10. Mai 2023)
Geheim in Russland – Reise durch ein unterdrücktes Lanz (25. Juli 2023)
Greenwashing – Das Märchen von der Klimarettung (13. Dezember 2023)
White Angel – Das Ende von Marinka (20. Februar 2024)
Krieg der Agenten – Der geheime Kampf gegen die Taliban (13. August 2024)
Kosten im Osten – AfD und die Wirtschaft (2. Oktober 2024)
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