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Blindgänger

Der Fernsehfilm der Woche

Wolfgang Stumph als Conny Stein, Ex-Bombenentschärfer des Dresdner Kampfmittelräumdienstes. Bei seinem letzten Einsatz trifft er auf ein 10-jähriges Mädchen, das aus Deutschland abgeschoben werden soll. Aus dem Griesgram wird ein mitfühlender Mensch, der alles aufs Spiel setzt, um die Abschiebung zu verhindern.

Copyright: ZDF/Maria Krumwiede
Copyright: ZDF/Maria Krumwiede

Wolfgang Stumph überzeugend neu! - Vorwort von ZDF-Redakteur Günther van Endert

Die zunehmende Zahl von Flüchtlingen beherrscht die öffentliche Debatte. Wer soll ins Land gelassen werden und warum? Sollen wir uns abschotten oder hält sich die Zahl in Grenzen und haben wir die moralische Pflicht zu helfen? Die menschliche Wahrheit offenbaren weniger Statistiken und Demonstrationen, sondern das Schicksal einzelner. Frühere Immigranten haben in Deutschland ihre Heimat gefunden, sind dennoch ohne deutschen Pass und damit nur geduldet. Der Fernsehfilm "Blindgänger" nimmt sich des aktuell debattierten Themas an und erzählt einen besonders heiklen Fall.

Conny Stein alias Wolfgang Stumph hat sich nie groß um Politik gekümmert. Stattdessen hat er mit der Leidenschaft des begabten Handwerkers Bomben entschärft. In Dresden gab es für den Star des Bombenentschärfungskommandos genug zu tun. Nun, nach der Pensionierung, weiß er nichts mit sich anzufangen. Seine Frau Sanna (Ulrike Krumbiegel) hat endgültig genug von seiner Ignoranz  und zieht erst einmal aus.

Da trifft Conny bei seinem letzten Einsatz zufällig auf ein kleines Mädchen. Olli, hinreißend gespielt von Mia Kasalo, ist in Deutschland aufgewachsen und soll dennoch in den Kaukasus abgeschoben werden. Sie misstraut ihm, er vertraut als guter deutscher Bürger auf Recht und Ordnung. Doch bald muss er erkennen, dass die Behörden dem Kind übel mitspielen; dass dessen Fall seine bisherigen Vorstellungen über den Haufen wirft. Denn er hat einen Sinn für Gerechtigkeit, und Olli spürt das und weiß sich beschützt. Aus dem selbstvergessenen Griesgram wird ein mitfühlender Mensch, der schließlich bereit ist, seine eigene bürgerliche Existenz aufs Spiel zu setzen, um die Abschiebung zu verhindern.

Mit dem ebenso spannenden wie anrührenden Drama "Blindgänger" mit Zügen einer Sozialromanze kehrt Wolfgang Stumph in einem Januar ins ZDF-Programm zurück. Die Zuschauer schätzten ihn in diesem Monat bislang als "Kommissar Stubbe". Wolfgang Stumph überzeugt auch in der neuen Rolle und geht in ihr auf, als habe es andere Rollen zuvor nie gegeben! Er spielt anders und ist doch der sympathische 'Volksschauspieler' geblieben, für den ihn das Publikum seit langem liebt.

Ein mutiger Mann - Statement von Produzent Hubertus Meyer-Burckhardt

Ich habe als Produzent in den letzten 20 Jahren mit wunderbaren Schauspielern wie Hannelore Elsner, Veronica Ferres, Nina Kunzendorf, Matthias Habich, Klaus Löwitsch, Ben Becker und Devid Striesow arbeiten dürfen. Ich bin dankbar und empfinde es als Privileg, dass es nun mit Wolfgang Stumph geklappt hat. Ein mutiger Mann, ein kongenialer Co-Produzent und ein Schauspieler, der mich beeindruckt und sehr berührt.

Stab und Besetzung

Stab

Regie                                                 Peter Kahane
Buch  Simone Kollmorgen und Peter Kahane
Kamera Busso von Müller
Ton Michael Felber
Szenenbild Erwin Prib
Kostümbild Rautgundis Beutel
Maske Ruth Wagner
Schnitt  Florian Drechsler
Musik Dieter Schleip
Produktionsleitung Beate Röber
Herstellungsleitung Christoph Bicker
Producer Uwe Urbas
ProduzentHubertus Meyer-Burckhardt
Co-Produzent Wolfgang Stumph
Redaktion Günther van Endert

 

Die Rollen und ihre Darsteller

Conny Stein Wolfgang Stumph
Olli (Olga)  Mia Kasalo
Sanna Stein Ulrike Krumbiegel
Elena  Natalia Belitski
Christel Mohn Inka Friedrich
Thomas Brandt Götz Schubert
Johanna KrügerChristina Große
Mike Zirske  Franz Dinda
Sebastian Bach  Benjamin Kramme
Anwalt Rainer Sellien
Steffen Richter Rüdiger Klink
Luna Franziska Wulf
Doktor  Rolf Kanis
Alex Seidel  Stefan Ruppe
Kamali Alois Moyo
Bürgermeister   Peter Rauch
Bahnbeamter GerlachRainer Reiners
ZivilpolizistAxel Buchholz

Inhalt

Wolfgang Stumph als Conny Stein, Ex-Bomben-Entschärfer des Dresdner Kampfmittel-Räumdienstes, hat ein Problem. Er kann sich nicht damit abfinden, in Rente zu gehen. Brummig und wortkarg vergrault er seine Frau Sanna, die nach seiner Verrentung endlich die Reisen mit Conny machen will, denen ihr Leben lang ihre Sehnsucht galt. Bei seinem letzten und wie immer hochgefährlichen Einsatz trifft der Griesgram auf ein 10-jähriges Mädchen, das sich in einem Keller versteckt hielt. Olli soll in den Kaukasus abgeschoben werden, obwohl das Kind in Deutschland aufgewachsen ist. Es ist einer Razzia entkommen. Conny müht sich zunächst nach Kräften, Olli auf Abstand zu halten. Doch das Mädchen spürt, dass er eigentlich ein gutes Herz hat, und weicht nicht mehr von seiner Seite.

Conny ist ganz pflichtbewusster Staatsbürger und schleppt deshalb die kleine Klette auf das Ausländeramt. Hier gerät er jedoch mit dem überkorrekten Beamten Mike Zirske in eine ruppige Auseinandersetzung, die seine Sinne wandelt, ihn gemeinsam mit Olli zur Flucht zwingt und ihm in Zirske einen Feind beschert, der ihn und seinen Schützling von nun an konsequent verfolgen lässt. Zirske hat die Ausländer-Gesetze früher großzügig gehandhabt und dafür büßen müssen. Olli lockt ihren Beschützer von Dresden nach Berlin. Dort lebt ihre geliebte ältere Schwester Elena.

Für Conny Stein droht alles schief zu gehen. Sanna Stein hat einen Jugendfreund wieder getroffen und mit ihm Paris besucht. Er scheint ihr das zu bieten, was Conny immer verweigert hat. Und Olli und Elena sollen endgültig abgeschoben werden.

Doch Conny hat durch die Obhut für das Kind einen neuen Sinn im Leben gefunden und will sich nicht geschlagen geben.

"Gegen den Strom" - Interview mit Wolfgang Stumph

Wollten Sie nicht nach Stubbe das Rentnerdasein genießen?

Mit den beiden Filmen "Blindgänger" und "Insassen" für das ZDF halte ich mein Wort: Stumph bleibt im Unruhestand. STUBBE schickte ich in den Ruhestand.

Conny Stein verzweifelt an der Vorstellung, dass er nach seiner Pensionierung plötzlich "nicht mehr gebraucht wird". Können Sie das verstehen?

Ja, ich kann das nachvollziehen, sonst würde ich dieses Problem nicht auch im Film zu meinem Anliegen machen. Auch in meiner Branche passiert es, dass man nicht mehr gebraucht wird und dies nicht erst ab dem Rentenalter. "60 ist die neue 50", wird propagiert. Richtig, wenn man noch arbeiten kann und Arbeit hat, kommt Freude auf.

Wie würden Sie die deutlichsten Unterschiede zu Ihren bisherigen Filmen beschreiben?

"Blindgänger" ist kein Krimi und keine Komödie. Es ist ein sehr emotionaler und humorvoller Film, der das Leben sehr aktuell in vielen Facetten widerspiegelt.

Bei diesem Film sind Sie auch Co-Produzent.

Stimmt. Allerdings war das Ganze nun auch nicht wirklich neu für mich. Ich habe mich schon in den letzten Filmen der ST-Figuren (von Stankoweit bis Conny Stein) immer auch für die ganzen Vorgänge hinter der Kamera verantwortlich gefühlt und so gearbeitet. Bei allem, was ich mache, bin ich mit vollem Herzen dabei, nur dieses Mal bekam ich dafür eben eine Tätigkeitsbezeichnung.

Der Film spielt in Ihrer Heimatstadt Dresden. Wie waren die Dreharbeiten vor der eigenen Haustür?

Mit Dresden bin ich unzertrennlich verbunden. Dresden ist meine Heimatstadt. Ich sehe es als meine Aufgabe, Sachsen und die Sachsen mit Ihren Leistungen und Schnurrigkeiten im wahrsten Sinne ins Bild zu bringen.

Die Suche nach Heimat ist ein zentrales Motiv im Film. Was bedeutet "Heimat" für Wolfgang Stumph?

Ja, ein hochaktuelles Thema. Was bedeutet der Verlust der Heimat? Wie wird man als "Fremder" in Deutschland aufgenommen? Ich finde es beschämend, dass sich verstärkt in der Öffentlichkeit Fremdenfeindlichkeit und völkisches Weltbild verbreitet.

Wie kam es zu der Besetzung der grandiosen Mia Kasalo? Ihre Tochter hat etwa im selben Alter zu spielen angefangen. Haben Sie sich während der Dreharbeiten oft an die Zeit damals erinnert?

Auch bei Mia war ich wieder beeindruckt, wie talentiert und mit welch einer erstaunlich breiten Wissens- und Gefühlsskala ein Mädchen in diesem Alter eine künstlerische Aufgabe meistert. Es war ein tolles Casting von Simone Bär und ein Glücksfall, Mia dabei zu entdecken.

Conny Stein widersetzt sich den Weisungen der Behörden, weil er sie ungerecht findet. Ist ziviler Ungehorsam ein probates Mittel? Warum reizt Sie die Auseinandersetzung mit dem Thema? Wie weit würde Wolfgang Stumph gehen, um für seine Überzeugung zu kämpfen?

Schon als Kabarettist war mein Leitspruch: Nur wer aneckt, bringt etwas in Bewegung. Künstlerisch werde ich weiter gegen den Strom schwimmen, um an die Quelle zu kommen, und wenn nicht, habe ich es wenigstens versucht.

Ist diese kritische Haltung auch wichtig für Ihre nächsten Projekte? Auf Ihr typisches Stilmittel der subtilen Veräppelung werden Sie sicher nicht verzichten, oder?

Auf keinen Fall. Aber eben von Fall zu Fall immer wieder.

 

Das Interview führte Malte Weber

"Ich bin nicht so traurig" - Interview mit Mia Kasalo

Olli hat ein unwahrscheinlich schweres Schicksal. Was hast du beim ersten Lesen des Drehbuchs über diese Rolle gedacht?

Ich habe das Drehbuch zusammen mit meiner Mama gelesen. Sie hat ein ganz ähnliches Schicksal: Auch sie kam ohne Eltern in ein fremdes Land. Auf die Rolle habe ich mich zusammen mit meinem Schauspiel-Coach vorbereitet und mich von der persönlichen Geschichte meiner Mutter frei gemacht.

Welche Szene hast Du besonders gerne gespielt? Welche Szenen waren besonders schwer für dich?

Die Szene, in der Olli in einem Heim untergebracht wird und so unheimlich traurig ist, hat mich am meisten mitgenommen. Diese Szene habe ich aber auch am liebsten gespielt. Sie zeigt sehr viel von Olli und lässt den Zuschauer an dem Schicksal des Mädchens teilhaben. Auch ich bin Olli in dieser Szene immer näher gekommen.
Die größte Herausforderung für mich war gleichzeitig die lustigste Szene des Films. Ich sitze neben Wolfgang im Auto und muss die ganze Zeit reden, singen und lachen. Das war gar nicht so einfach. Schon weil eine ganz seltsame Musik lief, die ich gar nicht kannte. (Anm. d. Red.: Fats Domino/Jambalaya)

Erst nach etwa der Hälfte des Films beginnt Olli zu reden. Wie war das für dich, nichts sagen zu dürfen?

Manchmal wäre ich am liebsten in die Szenen reingesprungen und hätte etwas gesagt. Andererseits konnte ich so die Gefühle für sich stehen lassen und musste nicht ständig auf Texteinsätze achten. Irgendwie hat ein Stummfilm auch viele Vorteile für einen Schauspieler.

Du bist selbst bilingual aufgewachsen, sprichst neben Deutsch auch Kroatisch. Konntest Du Dich mit Olli identifizieren?

Eigentlich nicht. Mein Schicksal ist ganz anders: Ich bin in Berlin aufgewachsen und bin in Kreuzberg zuhause. In den Ferien fahren wir oft nach Kroatien – ich habe also beides. Vom Typ her bin ich aber teilweise wie Olli: Wir sind beide sehr ehrgeizig und haben klare Ziele vor Augen. Ich bin aber nicht so traurig, wie Olli. Da habe ich ja auch gar keinen Grund zu. (lacht)

Wie lief das eigentlich mit der Schule? Hast Du während der Dreharbeiten mit dem Unterricht ausgesetzt?

Ich habe die Schule für zwei Wochen unterbrochen. Hatte aber die ganze Zeit einen Coach am Set und wir haben den Stoff gemeinsam nachgeholt. Für meine Hobbies (Tanzen und Musik) blieb während der Dreharbeiten leider keine Zeit.

Wie war das Zusammenspiel mit Wolfgang Stumph?

Wolfgang hat alles total locker genommen und wir haben viel gelacht. Er hat den Text oft gar nicht richtig gelernt und einfach drauf los gespielt. Das hat unheimlich viel Spaß gemacht.

 

Das Interview führte Malte Weber

"Was verbindet ein Paar?" - Interview mit Ulrike Krumbiegel

Es ist nicht das erste Mal, dass Sie die Ehefrau von Wolfgang Stumph spielen. Hat er sich verändert als Ehemann?

Wir waren ja schon in "Schwalbennest" und "Stilles Tal" ein Ehepaar - natürlich haben wir uns verändert, jedes Mal: Das sind ja ganz unterschiedliche Lebensgeschichten, ganz verschiedene Paare. Das sind ja nicht wir, das sind eben doch Rollen.

Es rücken ja auch bei "echten" Paaren im Laufe der Zeit immer wieder andere Fragen in den Vordergrund. Bei uns war es einmal Arbeitslosigkeit, einmal die Verteidigung der Existenz, diesmal ist es die Frage, was ein Paar verbindet und wie sehr.

In "Blindgänger" geht Eure Filmehe in die Brüche, weil Conny Stein seine Frau vernachlässigt. Können Sie dem Charakter dennoch etwas abgewinnen?

Dieser Mann ist durchaus liebenswert, aber wirklich erst auf den zweiten Blick. Er geht mit seinen Bomben liebevoller um, als mit seiner Frau; er muss im Beruf klare Ansagen machen und Entscheidungen treffen und hat das offenbar auch im Privaten so gehalten - dabei hört er nicht mehr auf die leisen Töne seiner Frau. Ihre Wünsche bleiben auf der Strecke. Und das löst sich dann auch nicht einfach mal auf witzige Weise.

Sie haben ja Komödie, Drama und Krimi mit Wolfgang gespielt. Was hat Ihnen am besten gefallen?

Ich probiere selbst immer wieder gern was Neues aus, Drama und Krimi waren da schon mehr mein Metier, deshalb fand ich Komödie besonders spannend. Bei Wolfgang ist es vielleicht umgekehrt. Wenn sich's irgendwie machen lässt, dann versuche ich, in jedem Genre auch was von der anderen Seite der Medaille spürbar zu machen. Allerdings gibt es Stoffe oder Szenen, die sind nun mal traurig und das muss man auch aushalten.

Was zeichnet Wolfgang Stumph eigentlich als Schauspieler aus – gerade in "Blindgänger"?

Mir gefällt Wolfgang diesmal besonders. Er hat für sich als Schauspieler etwas ganz Neues ausprobiert. Conny Stein ist ein Typ, aber keine Type. Er spricht mit "seinen" Bomben, die er zu entschärfen hat. Wenn man das im Drehbuch liest, kann man sich schon ein bisschen Sorgen machen, das könnte leicht aus seiner Figur einen altbackenen Sonderling werden lassen. Aber er spielt es so, dass ich sehe, dass auch dieser extrem erfahrene Entschärfer Schiss hat und mit seinem Gequatsche dagegen anzureden versucht. Das unterscheidet dann wohl den Charakterdarsteller von der Ulknudel.

Die große Frage "Was ist Heimat?" steht über dem Film "Blindgänger". Was bedeutet Heimat für Sie?

Heimat - hm, das heißt: als Kind hab ich Kienäppel und sandige Fahrradwege gehasst. Wenn ich jetzt nach Brandenburg komme, dann geht mir das Herz unwillkürlich auf, das ist dann wohl heimatliche Landschaft. Ansonsten ist mir in Berlin-Mitte so gut wie jede Ecke vertraut und das ist Heimat. Der Ort, wo ich jetzt wohne, ist für mich ein Zuhause.

"Mit der Rente kommt die Krise". Wo liegt Ihrer Meinung die Gefahr für Ehen in diesem neuen Lebensabschnitt?

Oh, die Gefahr liegt höchstens noch darin, dass man sich vorher, also während der Berufstätigkeit, was vorgemacht hat und das nun rauskommt. Also, wenn man jetzt nichts miteinander anzufangen weiß oder sich auf die Ketten geht, dann ist das doch ein Problem, das längst besteht und nur unter den Teppich gekehrt wurde. Sich mit Arbeit zuzuschütten und den Partner nicht mehr wahrzunehmen, das passiert ja vor der Rente, oder? Im Übrigen halte ich nichts von einem Vorruhestand, aber sehr viel von einem reduzierten Arbeitspen­sum, das einem mehr Freizeit und Freiheit gibt und das Arbeitsleben eher ausklingen als abreißen lässt.

 

Das Interview führte Malte Weber

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Montag, 26. Januar 2015, 20.15 Uhr

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