London, Tokio, Rom: neue "Terra X: Weltstädte" mit Leon Windscheid

Leon Windscheid erkundet in der neuen Staffel "Terra X: Weltstädte" neben London und Tokio Rom. 
(c) ZDF/Gunnar Mergner
Leon Windscheid erkundet in der neuen Staffel "Terra X: Weltstädte" neben London und Tokio Rom. (c) ZDF/Gunnar Mergner

Sendedatum

alle drei Folgen ab Mittwoch, 26. August 2026, zehn Jahre lang
ab Sonntag, 30. August 2026, 19.30 Uhr

Texte

Stablisten

Terra X: Weltstädte – Tokio

Buch und Regie: Eva Knäusl

Eva Knäusl

Kamera: Gidon Lasch, Manuel Brem

Schnitt: Tim Sprado

Ton: Johannes Holland

Produktionsleitung: Kerstin Schönborn (ZDF), Cora Szielasko-Schulz (ZDF), Iris Kreidel (Bilderfest)

Produzenten: Marcus Uhl

Produktion: Bilderfest / ZDF

Redaktion ZDF: Sonja Trimbuch

Länge: circa 43 Minuten

 

Terra X: Weltstädte – London

Buch und Regie: Florian Breier

Kamera: Gidon Lasch, Manuel Brem

Schnitt: Anya Schulz

Ton: Johannes Holland

Produktionsleitung: Kerstin Schönborn (ZDF), Cora Szielasko-Schulz (ZDF), Iris Kreidel (Bilderfest)

Produzenten: Marcus Uhl

Produktion: Bilderfest / ZDF

Redaktion ZDF: Sonja Trimbuch

Länge: circa 43 Minuten

 

Terra X: Weltstädte – Rom

Buch und Regie: Gunnar Merngner

Kamera: Gidon Lasch, Manuel Brem

Schnitt: Ariel Sages

Ton: Johannes Holland

Produktionsleitung: Kerstin Schönborn (ZDF), Cora Szielasko-Schulz (ZDF), Iris Kreidel (Bilderfest)

Produzenten: Marcus Uhl

Produktion: Bilderfest/ZDF

Redaktion ZDF: Sonja Trimbuch

Länge: circa 43 Minuten

Terra X: Weltstädte –  London

Sonntag, 30. August 2026, 19.30 Uhr

Vibrierendes London: London – traditionsbewusst und trotzdem einen Schritt voraus. Einst Machtzentrum eines gigantischen Weltreichs, heute eine Metropole, die ständig neue Trends setzt. In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte – London" ergründet "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid die außergewöhnliche Anziehungskraft der Metropole an der Themse.  

Leon Windscheid trifft in der britischen Hauptstadt Menschen, die mit ihrem Lebensgefühl, ihrem Beruf oder ihrer Leidenschaft für diese Stadt stehen. Er blickt hinter die Mauern jahrhundertalter Zünfte, erfährt, wo die Queen einst ihre legendären Regenschirme erwarb und darf einer echten Tee-Zeremonie à la "Bridgerton" beiwohnen. Leon Windscheids Gesprächspartner zeigen nicht nur ihre Lieblingsplätze, sondern auch unbekannte, geheimnisvolle Orte jenseits der touristischen Pfade.

London steht für sich, ist einzigartig – und ansteckend. Wer einmal die Metropole an der Themse besucht hat, hat den London-Virus. Wie wurde aus einem Handelsplatz in einer abgelegenen römischen Provinz die Hauptstadt des größten Kolonialreiches aller Zeiten? Und was zeichnet heute das Lebensgefühl in dieser Stadt aus, die von ihren Bewohnern auch schon als "The Smoke" bezeichnet wurde? In Greater London wohnen zurzeitknapp neun Millionen Menschen – zweieinhalb Mal mehr als in Berlin. Doch die historische Keimzelle der Weltstadt ist ein sehr kleines Gebiet, das sich rund eineinhalb Kilometer entlang des Nordufers der Themse im geografischen Zentrum Londons erstreckt – die heutige "City". Im viktorianischen Zeitalter wurde London zur größten Stadt der Welt und zum Zentrum des weltumspannenden British Empire. Was die Stadt bis heute charakterisiert, ist vor allem eine besonders vielfältige Bevölkerung: Rund 41 Prozent der heutigen Einwohnerinnen und Einwohner Londons sind außerhalb Großbritanniens geboren. London ist damit neben New York die globalste Weltstadt. Und passend zu seiner langen und sehr bewegten Geschichte zeichnet sie sich noch stärker durch harte Kontraste aus als andere Weltstädte: hypermodern und traditionsbewusst, elitär und bodenständig-weltoffen, luxuriös und heruntergekommen, glamourös und nüchtern.

Terra X: Weltstädte – Tokio

Sonntag, 6. September 2026, 19.30 Uhr

Effizient mit viel Gemeinsinn: Kaum eine Millionenmetropole ist so sauber und sicher wie Tokio. Wie dies der japanischen Megacity gelingt und was ihre Geschichte damit zu tun hat, ergründet Psychologe Leon Windscheid in der "Terra X"-Folge "Weltstädte -Tokio".

Tokio ist eine der jüngsten Weltmetropolen. Erst 1868 wurde Edo, ursprünglich ein kleines Fischerdorf, in Tokio umbenannt. Als japanische Hauptstadt und Kaisersitz verwandelt sich Tokio in eine geschäftige Metropole, doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt sich die Stadt zu einer modernen und auch bedeutenden Weltstadt. Jahrhundertelang war Japan von fast allen äußeren Einflüssen abgeschottet, ab dem 19. Jahrhundert will das Land Verpasstes so schnell und gründlich wie möglich aufholen. Binnen Jahrzehnten wandelt sich das Land vom abgeschotteten Feudalstaat mit traditioneller Gesellschaftsordnung zur industrialisierten Kolonialmacht. Offenheit für Neues ist Tokios Überlebensstrategie: Weite Teile der Stadt brennen im 17. und im 19. Jahrhundert nieder, Erdbeben setzen Tokio immer wieder zu, 1923 zerstört das Große Kanto-Beben fast die ganze Stadt. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg liegt Tokio in Schutt und Asche. Doch jedes Mal entsteht aus der Asche des Vergangenen ein völlig neues Tokio mit radikal verändertem Stadtbild. Während im 19. Jahrhundert noch London und Paris als architektonische Vorbilder dienen, ist die japanische Hauptstadt längst selbst zum Innovationstreiber geworden. Und dabei besticht die Stadt auch durch ihre Ruhe, Präzision und Sauberkeit: U-Bahnen kommen pünktlich, der Verkehr fließt. An der berühmten Shibuya-Kreuzung wechseln bis zu 3.000 Menschen bei einer Grünphase die Straße – und trotzdem gibt es weder Anrempeln oder Gedränge. Woher kommt der Sinn für das Gemeinwohl und die Wertschätzung des Anderen und wie pflegt die Stadt diese Werte?

Terra X: Weltstädte – Rom

Sonntag, 13. September 2026, 19.30 Uhr

Elegant, auch wenn die Fassade bröckelt, voller Geheimnisse und verliebt in sich selbst: Rom ist die Diva unter den Weltstädten. "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid ergründet in der Sendung "Weltstädte – Rom" die faszinierende Seele der italienischen Hauptstadt und taucht in die geheimnisvolle Geschichte der ewigen Stadt ein.

"Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid trifft in Rom Archäologen, Restauratorinnen, Bauingenieure und Romliebhaberinnen, die mit ihm die Tiefen und Geheimnisse der Stadt erkunden. Und er erlebt die überbordende, sinnliche Lebensfreude der Römerinnen und Römer hautnah. Sie verraten ihm auch, was das Leben in Rom so einzigartig und lebenswert macht. Leon Windscheid  erkundet vor Ort, wie Rom sein großes, schillerndes Erbe verteidigt und wie sich die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten.

Roma – schon der Name ist ein Versprechen. Dolce Vita vor jahrtausendealter Kulisse. In kaum einer anderen Stadt gehen die Bewohner so selbstverständlich und zugleich so stolz mit ihren antiken Baudenkmälern um wie in Rom. Die "Ewige Stadt", "Alle Wege führen nach Rom", "Ubi Papa, ibi Roma" – diese Zuschreibungen spiegeln das Selbstverständnis Roms als Weltstadt wider. Der unbedingte Wille zur Weltherrschaft und universeller Geltung war über Jahrhunderte in die DNA der Stadt eingeschrieben. Mit knapp drei Millionen Einwohnern ist Rom heute die drittgrößte Stadt der Europäischen Union. Rom, das Herz des katholischen Christentums, ist zudem die einzige Stadt der Welt, auf deren Gebiet sich ein anderer Staat befindet – die Enklave des Vatikanstaats. Aus diesem Grund wird sie oft als Hauptstadt zweier Staaten bezeichnet. Doch trägt sie den Namen Weltstadt heute noch zu Recht? Oder bröckelt ihr Status genauso wie die zahlreichen historischen Denkmäler in der Stadt? Bis heute ist Rom weltweit die Stadt mit der größten Konzentration historischer und architektonischer Bauwerke – und noch immer sind viele Schätze der Stadt nicht entdeckt.

Noch mehr Folgen "Terra X: Weltstädte" - New York, Istanbul und Paris

In drei weiteren Folgen reist Leon Windscheid nach New York, Istanbul und Paris. Zu sehen im ZDF-Streaming-Portal.

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