plan b: Clever Reisen

Zweiteilige Reportage

Sommerzeit - Ferienzeit! Ob Surfen oder Städtetrip: Urlaub muss kein Vermögen kosten. Und auch der Trip in die Ferne ist möglich – dank innovativer Idee. Der "plan b"-Zweiteiler zeigt in "Trips vor der Haustür" und in "Die Welt für wenig Geld", wie clever Reisen möglich ist.

Sendedatum

Ab Donnerstag, 16. August 2026, beide Folgen streamen
Sonntag, 16. und 30. August 2026, jeweils 15.30 Uhr

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Folge 1: Trips vor der Haustür

Ab Donnerstag, 13. August 2026, im ZDF streamen
Sonntag, 16. August 2026, 15.30 Uhr, ZDF

plan b: Clever Reisen
Zweiteilige Reportage

1. Trips vor der Haustür

Für spannende Citys, Badespaß und Erholung muss man nicht weit reisen. Ziele in Deutschland und Europa sind nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch fürs Klima. Und vielen Anbietern geht es um mehr als Kasse machen.

Der Social Surf Club aus Hamburg lädt zum Surfen nach Dänemark ein. Meer, Gemeinschaft und neue Erfahrungen für Kinder und Jugendliche, die oft in sozialen Brennpunkten aufwachsen und sich keinen Urlaub leisten könnten. Wenn sie zum ersten Mal eine Welle reiten oder das selbstgekochte Essen allen schmeckt, wachsen Selbstvertrauen und Zusammenhalt in der Gruppe. "Hier bekommt man die Liebe, die zu Hause fehlt", sagt Teilnehmerin Jasmeet Singh offen. Das ist es, was Clubgründer Kim Birtel antreibt. "Wir als Gesellschaft haben eine Verantwortung für die heranwachsende Generation." Und die übernimmt der Club auch mithilfe von Surfboards.

In Kopenhagen hat der Klimaschutz den Tourismus erreicht. CopenPay heißt das Programm, das Reisende belohnt, die der Umwelt etwas Gutes tun – und damit auch ihrem Reiseziel. Wer klimafreundlich anreist, Müll sammelt oder Rad fährt, bekommt dafür vergünstigte oder sogar kostenlose Erlebnisse: Bei GoBoat zum Beispiel winkt eine kostenlose Bootsfahrt in den Kanälen. Positive Aktionen ersetzen traditionelles Sightseeing. Bei Tropical Bikes gibt es Rabatt auf Leihräder. Und an heißen Tagen lockt ein unterirdisches, ehemaliges Wasserreservoir – heute ein Kunstraum: freier Eintritt für alle mit wieder verwendbaren Trinkflaschen. "Unser Ziel ist es nicht nur, CopenPay als Konzept zu verbreiten, sondern einen globalen Wandel im Tourismuserlebnis anzustoßen", sagt Rikke Holm Petersen von der Stadt Kopenhagen.

Badeurlaub in Wien? Erholung mitten in einer Millionenmetropole? Das Strandbad Gänsehäufel macht es möglich - auf einer Insel in der Alten Donau. Und das schon seit bald 120 Jahren. Wer eine sogenannte Kabane ergattert hat, verbringt oft den ganzen Sommer im Strandbad - wie Rentner Günther Krec mit seinem Partner Romano Morossi. Die kleinen Hütten mit Terrassen bieten Schatten und Gemeinschaft, Entspannung und Ersparnis. "Das, was man hier für eine Saison zahlt", sagt Günther Krec, "zahlt man sonst für eine Woche Urlaub." 

Im sächsischen Freibad Kegelsberg machen sie es den Österreichern nach: Claudia Curths von der Gelenauer Wohnungsgesellschaft vermietet rustikale Blockhütten direkt am Schwimmbeckenrand. Bald kommen moderne, nachhaltige Tiny Houses - Minihäuser - dazu. Ganz nach dem Motto: Mehr Urlaub für weniger Geld!

Folge 2: Die Welt für wenig Geld

Ab Donnerstag, 13. August 2026, im ZDF streamen
Sonntag, 30. August 2026, 15.30 Uhr, ZDF

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2. Die Welt für wenig Geld

Traumziele rund um den Globus: Für viele Menschen sind sie in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten unerreichbar. Wie lassen sich Ferien in der Ferne trotzdem finanzieren?

Mit der ganzen Familie an tropische Strände, eine kostenlose Villa als Unterkunft oder Safari-Feeling in der afrikanischen Savanne: Wer es klug anstellt, schafft es auch mit kleinem Budget hinaus in die weite Welt. Spartipps für Urlaubende mit Fernweh.

Eine Familie aus Bayern stellt sich der Herausforderung für "plan b": fünf Tage im Ferienparadies Thailand mit drei Kids – und einem Limit von 900 Euro. Wolfgang Geßl, Chantal Scharf und ihre drei Jungs wollen mehr als Badespaß am Palmenstrand. Auf ihrer Wunschliste stehen auch: bei einem Sternekoch essen und ein Ausflug auf die berühmte Insel Koh Phi Phi. Die Eltern setzen auf Travel Hacks in Reiseblogs - mit vielen Tipps von erfahrenen Reisenden. "Das ist für mich die beste Empfehlung, die man haben kann", sagt Chantal Scharf. "Dass jemand vor Ort schon dort war und gesagt hat: Ich habe das ausprobiert, das ist günstig, das sieht toll aus." Schafft die fünfköpfige Familie es wirklich, ihr Budget einzuhalten? 

Eine schicke Villa mit Pool für null Euro!? Christopher Keidel und Theresa Auth haben den Trick raus. Sie gehören zu den Reisebloggern, die ihre Erfahrungen und Entdeckungen auf ihrer Website teilen – und damit sogar ihren Lebensunterhalt verdienen. Seit drei Jahren sind sie auf der ganzen Welt unterwegs. Ihr Schlüssel zu kostenlosen Luxus-Unterkünften heißt Housesitting: Sie hüten die Häuser von Einheimischen, während die verreist sind. Die beiden Rechtspfleger aus Hessen kümmern sich um Haustiere und pflegen Garten und Pool. "Es ist jedes Mal ein Überraschungspaket und genau das macht für uns auch den Reiz aus", sagt Theresa Auth. Sie bleiben Wochen, manchmal Monate, lernen Nachbarn kennen und erleben den Alltag der Menschen vor Ort. 

Eine Safari in Afrika kostet oft Tausende Euro. Doch im 'Free to be Wild Sanctuary' in Simbabwe erleben Reisende wilde Tiere hautnah, und das für einen Bruchteil der üblichen Kosten. Wer sich dort als Volunteer engagiert, pflegt verletzte Bush Babys, geht mit verwaisten Pavianen spazieren oder füttert blinde Giraffen. Es sind auch mal Gehege zu schrubben, das gehört dazu. Aber dafür geht es dann eben auch auf Ausflüge in die Wildnis. "Wir haben jeden Tag neue, spannende Projekte und wir sehen die Tiere aus nächster Nähe. Es sind Ferien, die man sich sonst nur erträumen kann", sagt die kanadische Studentin Elisabeth Nowell. Ein großes Abenteuer für kleines Geld.

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Name: Christina Betke
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