Wahl 2026 im ZDF
Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern / Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin
Zweites Kapitel des intensiven Wahljahres 2026: Nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im zurückliegenden März folgen nun im September die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Das ZDF berichtet von den drei Wahlen 2026 live und umfassend. Los geht es am Sonntag, 6. September 2026, 17.40 Uhr, mit der mit Spannung erwarteten Wahl in Sachsen-Anhalt.
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Montag, 7. September 2026, 19.25 bis 20.15 Uhr, ZDF und im ZDF streamen
ZDF spezial
Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt
Moderation: Shakuntala Banerjee
Produktion: ZDF
Redaktion: Wolfgang Zimmermann
Länge: ca. 43 Minuten
Sachsen-Anhalt hat gewählt und ganz Deutschland blickt nach Magdeburg: Schafft die AfD die absolute Mehrheit und kann tatsächlich alleine regieren? Wie schneiden die anderen Parteien ab? Was heißt das Wahlergebnis für das Land und für die Politik in Berlin?
In einem "ZDF spezial" werden die Zahlen analysiert und mit Wahlgewinnern und -verlieren gesprochen. Die Sendung blickt in die Hochburgen der einzelnen Parteien und erklärt, warum wer wo Erfolg hatte.
"Markus Lanz" am Tag nach der Wahl in Sachsen-Anhalt
Am Montag, 7. September 2026, geht um 22.15 Uhr "Markus Lanz" im ZDF auf Sendung und blickt ebenfalls auf den Wahlausgang in Sachsen-Anhalt.
Zwei fünfteilige Doku-Reihen zu den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern sind im August und September 2026 im ZDF-Streaming-Portal und in Kurzbeiträgen im "ZDF-Mittagsmagazin" zu sehen. Das ZDF begleitet in den fünfteiligen Reihen Menschen in den beiden Bundesländern an verschiedenen Ort mit jeweils spezifischen Themen. Diese reichen von städtischen Brennpunktvierteln, über strukturschwache ländliche Regionen und tourismusgeprägte Landstriche bis zur Bildungs- und Ausbildungssituation.
Ab Montag, 24. August 2026, 9.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal
Von Montag, 24., bis Freitag, 28. August 2026, ab 12.00 Uhr im "ZDF-Mittagsmagazin"
Mitten in Deutschland – Menschen aus Sachsen-Anhalt
Kurz vor der Landtagswahl am 6. September 2026 porträtiert die Reportage-Serie "Mitten in Deutschland" Menschen aus Sachsen-Anhalt. Nah dran und unverstellt wollen die Macher wissen, was Sachsen-Anhalter bewegt.
Der Spargelstand in Havelberg ist einige Sommerwochen lang "das Reich" von Christiane Meyer. In der kleinen Stadt am Rande der Altmark hält seit Jahren kein Zug mehr und das Krankenhaus wurde auch geschlossen. Viele der Menschen, die an Meiers Büdchen ihren Spargel kaufen, fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Im Gespräch mit den Kunden hört die Verkäuferin viel Frust und Ärger, aber auch Freude über die Schönheit der Gegend. "Auch wenn manche etwas bröselig sind: Die Sachsen-Anhalter haben ihr Herz auf dem rechten Fleck" sagt Meier.
Wie und wofür schlägt das Herz der Menschen in der geografischen Mitte Deutschlands? Reporter Lars Seefeldt war monatelang mit seiner Kamera unterwegs zwischen Chemie-Dreieck, Harz und Elbe, hat zugesehen und zugehört. Etwa Michael Halbenz, einem Mitarbeiter von Deutschlands größtem Harnstoff-Hersteller "SKW Piesteritz" bei Wittenberg. Halbenz und seine Kollegen sind stolz auf ihre Arbeit, aber der Betrieb ist gefährdet: Hohe Energiekosten und Konkurrenzdruck aus dem Ausland machen die Zukunft ihrer Arbeitsplätze unsicher. "Uns wurde von der Politik schon so oft Hilfe versprochen", sagt Halbenz. "Jetzt noch Vertrauen zu haben, fällt schwer."
Sätze wie dieser fallen oft in der Reportage-Serie "Mitten in Deutschland – Menschen in Sachsen-Anhalt". Sei es bei einer Blaskapelle nahe Leuna, einem Jäger im Südharz oder am Spargelstand in der Altmark: Viele haben das Gefühl, dass sich dringend etwas ändern muss im Land. Manche setzen deshalb auf eine künftige Machtposition der AfD, andere fürchten sich genau davor.
Die Serie ist mehr als ein Schlaglicht vor einer Landtagswahl. In bildstarken Einblicken in den Alltag, tiefen Interviews und Archiv-Rückblicken auf die vergangenen Jahrzehnte fragt sie nach Prägungen, Träumen und Ängsten der Menschen. Sie bietet Einblicke in das Leben der Menschen in diesem unterschätzten Bundesland.
Ab Freitag, 4. September 2026, 9.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal
Von Montag, 7. bis Freitag, 11. September 2026, ab 12.00 Uhr im "ZDF-Mittagsmagazin"
Stadt, Land, Küste – Menschen in Mecklenburg-Vorpommern
Fünfteilige Dokureihe von Susanne Seidl und Anne Stadtfeld
Am 20. September 2026 wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Etwa 1,6 Millionen Menschen leben dort. Das Bundesland hat eine Fläche von gut 23.000 Quadratkilometern. Geprägt durch eine lange Küste, viele ländliche Regionen, aber auch Großstädte wie Schwerin, Rostock oder Stralsund. Die Autorinnen Susanne Seidel und Anne Stadtfeld sind in fünf verschiedenen Regionen unterwegs und wollen wissen: Was beschäftigt die Menschen dort wirklich? Welche Erfahrungen machen sie in ihrem Alltag? Die Doku-Reihe eröffnet Einblicke in die Lebenswelten der Menschen, die vor der Wahl stehen, wie es in Mecklenburg-Vorpommern weitergehen soll.
Die Insel Rügen: Tourismusmagnet und zentraler Wirtschaftsmotor in Mecklenburg-Vorpommern. Jeder Sechste lebt hier von der Schlüsselwirtschaft. Doch Deutschlands größte und meistbesuchte Insel platzt in der Hochsaison aus allen Nähten. Bezahlbaren Wohnraum zu bekommen, "Touri-Aufschlag" bei den Lebenshaltungskosten und verstopfte Straßen bringen Insulaner an ihre Belastungsgrenze. Menschen, die vom Tourismus leben, spüren Druck von Großinvestoren, während sie sich wegen des zunehmenden Andrangs gleichzeitig um die Natur sorgen.
Steffi Uhl beschreibt sich selbst als "Powermutti vom Dreesch" in Schwerin. Sie lebt seit mehr als 40 Jahren in dem Stadtgebiet der Landeshauptstadt. Der Dreesch mit seinen drei Stadtteilen gilt heute als sozialer Brennpunkt. Viele der etwa 25.000 Einwohner kämpfen mit Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Armut. Dabei war der Dreesch einst ein DDR-Vorzeige-Wohnviertel. So hat es auch Dieter Berg noch kennen gelernt. Der ehemalige Boxer und Olympiateilnehmer geht mit dem Projekt "Boxen statt Gewalt" die Probleme dort an. Was aus dem Stadtteil geworden ist, macht ihn traurig.
In Vorpommern, an der Grenze zu Polen, empfinden viele das politische Schwerin als weit weg, manche fühlen sich da vergessen. Kleingärtnerin Christiane Giese ärgert, dass sie 50 Kilometer bis zum nächsten Orthopäden fahren muss. Kinderärztin Mirjam Bennedjema ist froh, dass sie ihre polnischen Kollegen in der Klinik unterstützen. Und Mario Kalski engagiert sich im Dorfverein Schmarsow, saniert mit anderen den Park des Gutshauses und genießt den dörflichen Zusammenhalt. Die Drei geben Einblicke in ihre sehr verschiedenen Lebenswelten. Es eint sie der Glaube an die eigene Tatkraft und die Liebe zu ihrer Heimat Vorpommern.
Die Zahl der Schulverweigerer in Mecklenburg-Vorpommern steigt. Die 16-jährige Celina schwänzte monatelang die Schule und erkämpft sich nun auf anderem Wege eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Im Handwerk sucht jeder dritte Betrieb verzweifelt nach Personal. Auch Maximilian Siegmeier, Chef einer Dachdecker und Bodenlegerfirma in Stralsund. Mit der Ausbildungspolitik der Landesregierung ist er unzufrieden, denn die Auszubildenen würden fachlich immer schlechter. Ähnlich denkt auch Franziska Gust. Als Lehrkraft an einer Produktionsschule stellt sie fest, dass immer mehr Schüler im Land auf der Strecke bleiben und Lehrer überfordert seien.
Und wer hält in ländlichen Regionen, wie rund um Neukloster, in Mecklenburg-Vorpommern den Laden am Laufen? "Es können ja nicht alle gehen", sagt Konditormeisterin Anja Hünemörder in ihrer Dorfbäckerei. Die hohen Energiekosten für ihren Betrieb belasten sie stark und sie wünscht sich mehr Unterstützung für mittelständische Unternehmen. Pflegedienstleiterin Marlis Gießler ächzt unter den extrem langen Wegen zu ihren pflegebedürftigen Patienten und den hohen Benzinverbrauch. Und Landwirt Thies Möckelmann kämpft mit sinnlosen Auflagen, wie er sagt, die ihn in seiner Arbeit mehr behindern als stützen. Das trübe die Laune vieler seiner Kollegen, sagt er.
Samstag, 12. September 2026, 17.35 Uhr, ZDF und im ZDF streamen
ZDF.reportage
Eine Woche nach der Wahl in Sachsen-Anhalt (Arbeitstitel)
Redaktion: Lisa Borgemeister, Leo Spors
Länge: ca. 29 Minuten
Die ganze Republik schaut auf diese Wahl. In Sachsen-Anhalt scheint eine AfD-Regierung erstmals realistisch möglich. Die Stimmung dort ist derweil gespalten. Während die einen der "blauen Welle" viel Gutes abgewinnen können und sich auf Veränderung freuen, sind die anderen entsetzt. Sie trauen der populistischen Partei wahlweise nur das Schlimmste oder jedenfalls nichts Gutes zu.
Wie überall sind die Zeiten aufwühlend. Viele haben Angst um ihren Arbeitsplatz, ihre Zukunft, vor steigenden Preisen und schlechten Perspektiven. Migration, Energiewende, der Kampf um Diskussionskultur und sexuelle Minderheiten – alles Themen, die Kompromisse derzeit schwer machen. Über allem schwebt die Angst vor Krieg und Krise.
Die "ZDF.reportage" trifft die Menschen vor und nach der Wahl. Auf Marktplätzen, in bedrohten Industriestandorten, in der Freizeit. Welche Erwartungen haben ganz normale Bürger vorher, welche Perspektiven sehen sie nach der Auszählung?
Shakuntala Banerjee, Moderatorin der ZDF-Live-Sendungen zu den Landtagswahlen 2026
Stefan Leifert, Präsentator der Hochrechnungen und Analysen
Ralph Schumacher, verantwortlicher Redakteur der Wahl-Übertragungen im ZDF
Andreas Wunn, Moderator von "moma vor der Wahl"
Christian Sievers, Moderator "heute journal"
Marietta Slomka, Moderatorin "heute journal"
Dunja Hayali, Moderatorin "heute journal"
Andreas Postel, Leiter des ZDF-Landesstudios Sachsen-Anhalt
Stephan Merseburger, Leiter des ZDF-Landesstudios Berlin
Bernd Mosebach, Leiter des ZDF-Landesstudios Mecklenburg-Vorpommern
Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 – 70-16100, und unter https://presseportal.zdf.de/presse/wahlen2026
ZDFheute-Beiträge zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
ZDF-heute-Beiträge zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
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