Weihnachten im ZDF 2026
Romantische und komödiantische Weihnachtsfilme, Weihnachtsshows, festliche Klänge, ein Weihnachtskrimi und Weihnachten mit dem Bundespräsidenten – das ZDF-Streaming-Portal und das ZDF-Programm stimmen auf die Feiertage ein.
Texte
mit Stephanie Stumph
ZDF: Sonntag, 29. November 2026, 17.55 Uhr
ZDF-Streaming: ab Sonntag, 29. November 2026, 19.00 Uhr, ein halbes Jahr lang
Pressefotos erhalten Sie unter https://presseportal.zdf.de/presse/adventskonzert
Redaktion Jörg Hitzemann, Sonja Schneider
Länge 59 Minuten
Warmer Lichterglanz, festliche Klänge und besinnliche Momente: Das Adventskonzert stimmt auf die Vorweihnachtszeit ein. Stephanie Stumph führt durch den besonderen musikalischen Abend. Zu Gast sind Sopranistin Regula Mühlemann, Mezzosopranistin Patricia Nolz und die Geigerin María Dueñas. Unter der Leitung des Dirigenten Joshua Weilerstein erklingen Werke von Händel, Mozart, Bach und Humperdinck.
Mit ausdrucksstarken Klängen kehrt Regula Mühlemann in die Frauenkirche zurück, wo sie bereits zum dritten Mal beim Adventskonzert zu Gast ist. In Händels festlicher Arie "Let the bright Seraphim" aus dem Oratorium "Samson" verleiht die Schweizer Sopranistin ihrer Stimme strahlenden Glanz. Gemeinsam mit Patricia Nolz singt sie den "Abendsegen" aus Humperdincks Märchenoper "Hänsel und Gretel", einen der innigsten Höhepunkte des Abends.
Konzertgesang liegt der österreichischen Mezzosopranistin sehr am Herzen: "Im Lied kann ich wirklich meine Seele sprechen lassen". Diese persönliche Seite bringt sie auch zum Adventskonzert mit in die Frauenkirche: Mit Pietro Mascagnis "Ave-Maria" singt sie eine berührende Vertonung des Mariengebets.
Die Verbindung der spanischen Geigerin Maria Dueñas zu Dresden reicht weit zurück: Bereits mit elf Jahren kam sie für ihre musikalische Ausbildung in die Stadt. Nun kehrt sie für das Adventskonzert zurück und spielt Massenets berühmte "Méditation" aus der Oper "Thaïs". Das innige, schwebende Violinstück entfaltet dabei seinen ganz eigenen Zauber.
Neben der Staatskapelle Dresden komplettieren zwei Chöre die Besetzung des Adventskonzerts: Der Kammerchor der Frauenkirche und der Sächsische Staatsopernchor. Einen weiteren musikalischen Akzent setzt Niklas Jahn, der Organist der Frauenkirche, mit einem Orgelstück.
Die Staatskapelle Dresden spielt unter der Leitung des amerikanischen Dirigenten Joshua Weilerstein. Musik liegt in seiner Familie: Sein Vater ist Geiger, seine Mutter Pianistin, seine Schwester Cellistin. Er selbst begann schon früh mit dem Geigenspiel und studierte später Geige und Dirigieren, bevor schließlich das Dirigentenpult zu seinem Mittelpunkt wurde. Er ist Musikdirektor des Orchestre National de Lille und Chefdirigent des Aalborg Symphony Orchestra in Dänemark.
Stephanie Stumph begleitet das Adventskonzert als Moderatorin zum siebten Mal. Als gebürtige Dresdnerin ist die Schauspielerin schon lange mit dem Konzert verbunden, das für sie ein fester Bestandteil der Adventszeit ist.
Liebesfilm/Herzkino
ZDF-Streaming: ab Freitag, 13. November 2026, 10.00 Uhr, drei Monate lang verfügbar in Web und App des ZDF
ZDF: Sonntag, 29. November 2026, 20.15 Uhr
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Buch Conni Lubek
Regie Thorsten M. Schmidt
Kamera Fabian Rösler
Schnitt Thomas Stange
Szenenbild Jeff Otte
Kostümbild Julia Kneusels
Ton Neal Willaert
Musik David Reichelt
Herstellungsleitung Christa Lassen
Produktion Bilderfest Fiction GmbH
Proiduzent Uwe Urbas
Redaktion Johannes Frick-Königsmann
Länge 88 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Toni Merlin Rose
Ima Dominique Devenport
Ruth Julia Brendler
Günther Florian Lukas
Zoe Valerie Huber
Ludger Schmiede Jörg Witte
Frau Stresemann Lotte Ohm
Bundespolizistin Keil Franziska Ferrari
Toni, jung August Steinbeck
Selma, jung Mia Ylvi Paulsen
Pastorin Anja Karmanski
Lehrerin Lilia Lehner
Ellen Heike Schuch
Frankie Leonard Burkhardt
Musikproduzent Dirk Hermann
Steffi Denise Ghard
Maik Cedric Sprick
Ruby Déborah Jo
Leo Cedric von Borries
Christa Barbara Schmidt
und andere
An Heiligabend glaubt Toni, seine große Jugendliebe Selma am Flughafen wiederzusehen, und landet nach einem folgenschweren Eklat im Verhörraum der Bundespolizei. Dort erzählt er die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe, die vor 30 Jahren begann.
Als Kinder lernen sich Toni und Selma in einer Kleinstadt kennen. Toni wächst behütet bei seinen Eltern Ruth und Günther auf, Selma dagegen findet in ihrer eigenen Familie kaum Halt. Unter einer verschneiten Weihnachtstanne versprechen sich die beiden, eines Tages zu heiraten. Doch das Leben führt sie immer wieder auseinander. Während Toni Karriere als Journalist macht, sucht Selma als Sängerin ihren Platz in der Welt.
Über drei Jahrzehnte kreuzen sich ihre Wege immer wieder an Weihnachten, doch sie verpassen stets den richtigen Moment. Andere Partner, Familiengründungen, Verluste und Schicksalsschläge stellen sich zwischen sie, bis ein tragisches Ereignis den Kontakt endgültig abreißen lässt. Und doch bleibt zwischen ihnen eine Verbindung bestehen, die weder Zeit noch Entfernung lösen kann. Als Toni kurz vor Weihnachten einen letzten Versuch wagt, ihre gemeinsame Geschichte zu einem guten Ende zu bringen, scheint alles verloren. Doch manchmal braucht die große Liebe noch eine letzte Chance.
Dritte Staffel der belgischen Romantic Comedyserie
ZDFneo: ab Dienstag, 1. Dezember 2026, 21.45 Uhr, wöchentlich vier Folgen
ZDF-Streaming: ab Dienstag, 1. Dezember 2026, 20.15 Uhr, 30 Tage lang
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Idee Joyce Beullens
Buch Geerhard Van de Walle, Jo Verhenne, Anouk Paeleman; Koen Braeckman
Regie Caroline de Maeyer
Kamera Patrick Tilkens, Pieter Van Alphen
Schnitt Oliver Lambrechts, Helena Overlaet-Michiels
Szenenbild Tineke Klinck
Kostümbild Zoë Coopman
Ton Jelrik Bardijn
Producer Tine De Meulenaere, Laurien Poelemans
Produktion De Mensen
Redaktion Laura Mae Harding
Länge 12 x ca. 25 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Mina Julie Van den Stehen
Roel Robbert Vervloet
Annie Marleen Merckx
Piet Frank Focketyn
Babs Ruth Beeckmans
Daffy Lize Feryn
Thomas Joren Seldeslachts
Tess Carolien Spoor
und andere
Die Verbekes planen, Weihnachten erstmals in einem gemieteten Ferienhaus zu verbringen. Dort treffen sie überraschend auf Thomas, die erste große Liebe von Babs. Thomas lebt nach dem Tod seiner Frau zurückgezogen mit seiner Tochter Bonnie auf dem Anwesen. Als die drei Schwestern durch Zufall erfahren, dass die kleine Bonnie sich für ihren Vater eine neue Partnerin wünscht, schmieden sie sofort einen Plan.
Für Mina, Roel und die Familie soll es eigentlich ein friedliches Weihnachtsfest werden. Doch Babs versucht, ihre bevorstehende Scheidung vor den anderen geheim zu halten, während die Eltern Annie und Piet mit einem streng durchgeplanten Familienprogramm und einem großen Verbeke-Quiz für besinnliche Feiertage sorgen wollen. Überraschend taucht auch Daffy noch auf, nachdem ihr eine Reise zur Familie ihrer Partnerin durch einen abgelaufenen Reisepass versagt geblieben ist.
Als schließlich auch noch die junge Lehrerin und Nachbarin Tess auftaucht, wittern Mina, Babs und Daffy ihre Chance. Gegen Thomas' ausdrücklichen Willen beschließen sie, ihm zu neuem Liebesglück zu verhelfen. Dass Bonnie dabei längst eigene Vorstellungen hat und Thomas sich deutlich weniger verschlossen zeigt, als es zunächst scheint, macht die Sache allerdings komplizierter als gedacht. Schnell wird klar: Auch dieses Weihnachtsfest wird für die Verbekes alles andere als ruhig verlaufen.
mit Giovanni Zarrella
Live aus Offenburg
ZDF: Donnerstag, 3. Dezember 2026, 20.15 Uhr
ZDF-Streaming: ab Donnerstag, 3. Dezember 2026, 22.00 Uhr, 30 Tage lang
Regie Mark Achterberg
Produktion Bavaria Entertainment GmbH
Redaktion Oliver Heidemann
Länge 105 Minuten
Giovanni Zarrella lädt wieder zahlreiche Künstlerkolleginnen und -kollegen nach Offenburg ein, um gemeinsam mit dem Publikum die Advents- und Weihnachtszeit einzuläuten. Neben besonderen musikalischen Auftritten und den schönsten Weihnachtshits steht an diesem Abend vor allem der gute Zweck im Mittelpunkt: Während der Sendung werden Spenden zugunsten von "Brot für die Welt" und "Misereor" gesammelt. "Im letzten Jahr haben wir mit der Weihnachtsausgabe unserer Sendung Premiere gefeiert und gemeinsam mit unseren Zuschauerinnen und Zuschauern mehr als unglaubliche 3,6 Millionen Euro für den guten Zweck gesammelt. Wir sind gespannt, ob wir das in diesem Jahr vielleicht noch toppen können", so der Moderator.
Weihnachtskomödie/Herzkino
ZDF-Streaming: ab Freitag, 13. November 2026, 10.00 Uhr, ein Jahr lang
ZDF: Sonntag, 6. Dezember 2026, 20.15 Uhr
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Stab
Buch und Regie Alex Schmidt
Bildgestaltung Andreas Haas
Editor Michael Timmers
Szenenbild Jost Brand-Hübner
Kostümbild Josephin Thomas, Majie Pötschke
Ton Jacob Ilgner
Musik Felix Raffel
Produktionsleitung Karsten Aurich
Herstellungsleitung Karsten Aurich
Producerin Isabel Paul
Produktion sabotage films GmbH, Berlin
Produzent Karsten Aurich
Redaktion Silvia Hubrich
Länge 90 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Andrea Krause Barbara Philipp
Victoria von Liepnitz Simone Thomalla
Thomas von Liepnitz Thomas Sarbacher
Axel Krause Uwe Preuss
Emma Krause Luise Befort
Michal von Liepnitz Lucas Reiber
Tim Timur Ülker
Piotr Winfried Glatzeder
Marie Kaya Loewe
und andere
Zwei völlig gegensätzliche Familien wollen gemeinsam das schönste Weihnachten feiern. Doch schon bald fliegen nicht nur die Fetzen, sondern auch ihre bestgehüteten Geheimnisse auf.
Andrea Krause liebt Rituale, Vicky von Liepnitz das perfekt inszenierte Fest. Im Bergchalet knirscht es schon vor der Bescherung gewaltig. Dann steht plötzlich Thomas von Liepnitz vor Andrea – der Mann, der sie einst an Heiligabend sitzen ließ. Andrea ist völlig durch den Wind und will sich vor ihrem Mann Axel nichts anmerken lassen. Denn schließlich sind sie hier, weil sich das ihre Tochter Emma gewünscht hat: gemeinsam mit der Familie ihres Freundes Michal Weihnachten feiern. Aber wie soll das gehen?
Andrea und Thomas beschließen, den anderen nichts zu sagen. Das geht natürlich gehörig schief. Zwischen Misstrauen und Missverständnissen drohen die Weihnachtstage völlig aus dem Ruder zu laufen und dabei sollte es doch die schönste Zeit des Jahres werden.
Wenn süßer die Lügen nie klingen, gibt es trotzdem die Chance auf ein Fest der Liebe?
Weihnachtliche Fragen an Simone Thomalla, Barbara Philipp, Thomas Sarbacher und Uwe Preuss
Simone Thomalla
Wie feiern Sie selbst Weihnachten? Wie sieht der Weihnachtsbaum aus?
Genauso wie das Leben hat sich auch Weihnachten bei mir über die Jahre verändert. Mein Kind wurde erwachsen, und jeder hat sein eigenes Leben mit eigenen Lebensmittelpunkten und Freunden. Da muss nicht mehr alles genauso sein wie vor zwanzig Jahren. Was aber immer bleibt: Meine Tür steht offen. Für Familie, Freunde und auch mal jemanden, der sonst allein wäre. Ich mag es, wenn Menschen zusammenkommen, gemeinsam essen, reden und lachen. Und der Baum? Der war natürlich immer schön. Und ist es noch immer. Ich bin süchtig nach der Weihnachtsdekoration, ich liebe es und kann da auch schnell mal übertreiben. Und zur Vollendung dieser besinnlichen Zeit gehört natürlich der Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Mein Vater hat dort das Szenenbild gemacht und sich damit wohl ein Denkmal gesetzt.
Und wie gehen Sie mit Stress an Weihnachten um?
Indem ich versuche, ihn mir nicht selbst zu machen. Es muss nicht alles perfekt sein. Wenn das Essen später fertig ist, trinken wir vorher noch ein Glas und reden weiter. Niemand soll bei mir das Gefühl haben, einen Zeitplan erfüllen zu müssen. Mach ich ja auch nicht. Ich freue mich vor allem über die Menschen, die bei mir sind.
Wie wurde Weihnachten in Ihrer Kindheit gefeiert?
Als Kind erlebt man Weihnachten natürlich ganz anders. Dieses Warten, diese Aufregung – die sich vor allem auf die Geschenke vom Weihnachtsmann konzentriert hat. Das zum Beispiel ist heute nicht mehr soooooo wichtig. Dass wir gesund beieinander sein können, ist das größte Geschenk.
Barbara Philipp
Was ist Ihre liebste Tradition zu Weihnachten?
Also, dieser alberne "Weihnachtspulli" meiner Figur Andrea Krause wäre bei mir ein absolutes No-Go, und ich muss zugeben, ähnlich geht es mir mit Kartoffelsalat und Würstchen. Auf kommerziellen Weihnachtsklimbim steh' ich auch nicht so. Ich mag natürliche oder alte Sachen, keine bombastische Deko. Ansonsten feiere ich Weihnachten auch traditionell, mit Baum, Musik, Bescherung und ganz wichtig: Plätzchen und gutem Essen.
Weihnachten hab' ich fast immer mit meiner Familie in meiner Heimatstadt gefeiert, da treffe ich auch viele alte Freunde, die von überall her für diese Tage nach Hause kommen. Die Lebensgefährten mussten dann entweder mit oder bis kurz vor Silvester warten. Bei uns gab es traditionell meistens vorab Champagner oder guten Winzersekt und dann Fondue Chinoise mit vielen leckeren Beilagen (davon haben auch Vegetarier was) und dazu feine Weine, Käse und Dessert. Da sitzt man stundenlang gesellig zusammen. Deshalb kann ich mich mit Kartoffelsalat auch nicht anfreunden, den gibt es doch auf jeder Party und man hat ihn ratzfatz weggegessen.
Für ein Weihnachtskochbuch hab' ich mal versucht zu recherchieren, woher diese Tradition kommt, und habe sehr unterschiedliche, aber interessante Thesen dazu gefunden. Deshalb habe ich unbedingte Sympathie und volles Verständnis für Andrea und, dass ihr das so wichtig ist beziehungsweise geradezu heilig (ohne Kartoffelsalat hat man den Salat). Und so prallen in dem edlen Bergchalet letztlich zwei Lebensmuster aufeinander – und Dünkel verdunkelt das strahlende Fest.
Was passierte beim chaotischsten Weihnachten, dass Sie je erlebt haben?
Das war zum Ende von Dreharbeiten: Zwei Tage vor Weihnachten bekam ich in Frankfurt Corona und konnte nirgendwohin. Ich hatte im Hotel schon ausgecheckt, konnte nicht zu meiner Familie und sowieso nicht reisen. Dann bin ich zum Glück auf der Suche nach einer Bleibe bei einer Freundin untergekommen, die auch Corona hatte und schon ganz unglücklich war, allein bleiben zu müssen – und so haben wir uns gegenseitig gepflegt und es uns richtig gut gehen lassen. Wir haben sogar noch einen Baum organisiert bekommen.
Ein Weihnachten habe ich mal in Singapur verbracht, mit englischen Bräuchen: Das war auch sehr lustig in der absoluten Hitze.
Wie ist es, Weihnachtsszenen in anderen Jahreszeiten zu spielen?
Kann ich nicht beantworten, wir haben für diesen Film im Dezember in der Hütte in den Alpen gedreht. Aber ich hatte mal einen historischen Dreh bei absoluter Hitze im Hochsommer, und wir sollten den kältesten Winter des letzten Jahrhunderts drehen – das war kein Spaß.
Thomas Sarbacher
Was sind Ihre Aufgaben ums Weihnachtsfest herum?
Ich mache an Weihnachten die Küche, kaufe ein, verliere mich in der Menge derer, die alle das Gleiche wollen, putz' das Gemüse und rühr' in den Saucen, steh' am Herd, seh' zu, dass nichts anbrennt und hab' Spaß an der Freude.
Wie geht man am besten mit unverbindlichen Menschen an Weihnachten um, die sich nicht festlegen lassen wollen?
Vielleicht sollte der Rat eher an die Person gehen, die sich nicht einlassen will – und der Rat wäre: gelassen bleiben. Das geht auch vorbei. Bleib' in deiner Mitte und freu' dich an den anderen, die Freude an Weihnachten haben.
Uwe Preuss
Haben Sie schon mal an Weihnachten gedreht oder auf der Bühne gestanden?
Ja, in Brasilen stand ich Anfang der 1970er-Jahre auf der Bühne. Bis zur vierten Klasse habe ich in São Paulo gelebt, weil meine Eltern dort in der Handelsvertretung der DDR angestellt waren. Weihnachten in der Millionenstadt war immer ein Riesenspektakel, nicht nur für die vielen dort lebenden Katholiken. Tolle Dekorationen – riesige Weihnachtsbäume waren an den Fassaden der Wolkenkratzer und Kaufhäuser installiert, Tausende echte Glühlampen in bunten Sternen als Straßenbeleuchtung. Gefeiert wurde allerdings meistens am Atlantikstrand links von Santos Richtung Rio: Churrasco am Grill und Wellenreiten. In den Büros der Handelsvertretung vorher ein kurzes Weihnachtsmärchen – der Weihnachtsmann, wahrscheinlich ein Kollege meiner Eltern. Im Publikum höchstens zwölf Eltern. Schülertheater eben, aber mit Hingabe. Der Baum aus Pappe. Das war mein erster Auftritt.
Kurz vor Weihnachten 1984 landete ich in der Botschaft der USA in Prag, die mein Anliegen zur Übersiedlung in den Westen Deutschlands kategorisch ablehnte und mich mit dem Konsul an der Seite in die deutsche Botschaft ein paar Hausnummern weiter eskortierte. Als ich endlich drin war, staunte ich: Da hielten sich schon ein Dutzend Familien mit Kindern und Alleinstehende auf, die auch die DDR verlassen wollten. Die Diplomaten und die Caritas haben sich, so gut es eben ging, liebevoll gekümmert und am Heiligen Abend gab es Pakete für alle – aber keiner war da, der die kleinen Geschenke verteilt und die Stimme verstellt. Ich hab' mich dann bereit erklärt und die Frage nach der Verkleidung gestellt. Die wurde kurzerhand aus der US-Botschaft besorgt, und so stand ich vor den erwartungsvollen, aber leicht ängstlichen Kindern in einem Santa-Claus-Kostüm. Mein zweiter Auftritt – lustig war das nicht.
Was sind für Sie persönlich die besten Zutaten für ein gelungenes Weihnachtsfest?
Gelungen wäre es gewesen, wenn der originale Dresdner Christstollen in der Blechdose, den die Oma damals von Dresden aus Richtung Südamerika schickte, pünktlich angekommen wäre. Luftfracht war ihr zu teuer, also kam er mit einem Schiff der DDR-Handelsflotte. Ostern.
Als meine Kinder noch klein waren, sind wir als Familie traditionell in der Dämmerung Richtung Sophienkirche in Berlin-Mitte gelaufen. Die Zeremonie vom Platz neben der Orgel aus war für uns jedes Jahr wieder sehr ergreifend. Besonders schön sind natürlich für das weihnachtliche Abendessen Rezepte aus der Familientradition.
Wie sieht der schönste Weihnachtsbaum für Sie persönlich aus?
Wenn ich einen Weihnachtsbaum sehen will, gehe ich, ehrlich gesagt, in den Wald – eigentlich wie im Film.
Weihnachtsfilm/Der Fernsehfilm der Woche
ZDF-Streaming: ab Freitag, 13. November 2026, 10.00 Uhr, ein Jahr lang
ZDF: Montag, 7. Dezember 2026, 20.15 Uhr
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Buch Sonja Schönemann, nach einer Idee von Lars Albaum
Regie Felix Ahrens
Bildgestaltung Lukas Steinbach
Montage Katja Beck
Szenenbild Benjamin Speiswinkel
Kostümbild Kerstin Westermann
Ton Klaus Oesterwind
Musik Hansjörg Kohli
Produktionsleitung Susanne Pfeiffer
Herstellungsleitung Andreas Breyer
Producerin Andrea Rullmann
Produktion Network Movie Film- und Fernsehproduktion, Köln
Produzentin/Produzent Silke Pützer, Wolfgang Cimera
Redaktion Karina Ulitzsch
Länge 90 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Dietrich Bent Friedrich von Thun
Sarah Tanja Wedhorn
Nelly Christina do Rego
Fabian Tim Oliver Schultz
Hans-Jürgen Kessel Ludger Pistor
Gabi Kessel Ramona Kunze-Libnow
Jan Timur Bartels
Anna Nadja Sabersky
Professor Robert Berg Benito Bause
Jola (acht Jahre) Soraya Maria Efe
Jola (18 Jahre) Eilin Aliza Behbid
Frau Westfahl Renate Krohn
und andere
Neun Reisende steigen am 24. Dezember in einen besonderen Zug. Bald sind alle Reisepläne durchkreuzt, und Heiligabend scheint verloren. Doch es wird zu einer Nacht, die so niemand erwartet hat.
Richtig rund scheint das Fest für niemanden von ihnen zu werden. Nur der achtzigjährige Dietrich, den die Gruppe noch treffen wird, ist bekennender Weihnachtsfan. Dabei ist gerade seine Situation nach dem kürzlichen Tod seiner Frau alles andere als rosig.
Der Gitarrist Fabian wollte eigentlich nur seinen entlaufenen Hund einfangen und dann seinen Liebeskummer in Whiskey ertränken. Die Rentner Gabi und Hansjürgen hätten Weihnachten lieber bei sich als bei den Kindern gefeiert. Die hochschwangere Nelly will es zum Schrecken ihrer Frau Sarah nochmal richtig krachen lassen, bevor sie das Kind bekommt. Anna und Jan entdecken auf der Reise plötzlich, dass ihre Lebenspläne gar nicht zueinander passen. Und Professor Berg macht sich sowieso nichts aus Weihnachten, so dass er für seinen Kollegen ruhig als Weihnachtsmann einspringen kann.
Am Ende steht die Reisegruppe hilflos in der Dämmerung ohne irgendeine Aussicht auf Unterkunft. Ein Stern am Himmel weist ihnen tatsächlich den Weg zu einem Ort, an dem aus Zufall Nähe entsteht. Zwischen den sehr unterschiedlichen Menschen wächst eine Verbundenheit, die weit über diesen einen Abend hinausreichen wird.
Weihnachtsfragen an das Ensemble
Welche Bedeutung hat Weihnachten für Sie persönlich?
Friedrich von Thun: Weihnachten ist für mich ein Familienfest und ein Fest der Sehnsucht nach der Kindheit, nach dem kindlichen Glauben, dass die Welt schön und heil ist. Es ist vielleicht das einzige Fest, an dem man versucht, sich für die Harmonie als obersten Wert zu entscheiden, auch weil Familie etwas ist, für das man sich anstrengen möchte. Das sind hohe Ansprüche, die wir an Weihnachten haben, und es ist kein Wunder, dass wir immer wieder an ihnen scheitern. Trotzdem ist es richtig, es jedes Jahr wieder zu versuchen. Ich freue mich darauf!
Gibt es ein Weihnachtsritual, das Ihnen besonders am Herzen liegt?
Cristina do Rego: Ich habe tatsächlich zwei Weihnachtsrituale. Zum einen ist es mir wichtig, die Feiertage möglichst stressfrei zu verbringen. Am ersten und zweiten Weihnachtstag fahre ich richtig runter, mache es mir zu Hause gemütlich und genieße die Ruhe. Zum anderen lade ich gerne Menschen zu mir ein, die Weihnachten sonst allein verbringen würden. Wenn ich merke, dass es einigen in meinem Umfeld so geht, organisiere ich ein Get-together bei mir zu Hause. Ich mag die Vorstellung, dass niemand allein sein muss, wenn er das nicht möchte.
Sie kochen leidenschaftlich gern. Was kommt bei Ihnen an Weihnachten auf den Tisch, und wie sieht Ihr perfektes Festtagsmenü aus?
Tim Oliver Schultz: Ich bin ein absoluter Weihnachtsmensch. Sobald das Laub von den Bäumen gefallen ist, freue ich mich wahnsinnig auf die Feiertage. Am Herd überlässt meine Familie mir liebend gern das Zepter – da bin ich der kulinarische Festtagsmanager. Daher kümmere ich mich um das gesamte Menü. Was genau es gibt, entscheide ich kurz vorher. Nur Rotkohl gibt es jedes Jahr. Ein paar Tage vorher sperre ich mich dann ein und bereite verschiedene, recht aufwendige (zum Teil auch immer vegane) Sachen zu.
Musik spielt schon immer eine wichtige Rolle in Ihrem Leben. Welche Weihnachtsmusik sorgt bei Ihnen für Feststimmung – und welcher Song darf unter dem Baum keinesfalls fehlen?
Timur Bartels: Meinen weihnachtlichsten Moment hatte ich vermutlich mal im Hochsommer: Ich hab' den Titelsong für die Prime-Video-Serie "Friedliche Weihnachten" bei 32 Grad im Tonstudio in Berlin-Kreuzberg geschrieben – mit Lichterketten, Tannenzweigen und Glühwein, damit überhaupt Stimmung aufkommt. Damals fühlte sich das unfassbar kitschig und falsch an, aber als die Serie dann im Dezember lief, war es plötzlich perfekt. Seitdem weiß ich: Weihnachtsstimmung kann man nicht abwarten, man muss sie sich bauen.
Geschichtsprofessor Robert Berg springt im Film als Weihnachtsmann ein. Was macht für Sie einen guten Weihnachtsmann aus?
Benito Bause: Ich erinnere mich an Nikolausabende, an denen Nachbarn oder Familienmitglieder eingesprungen sind – und als Erwachsener ist man mindestens genauso aufgeregt wie die Kinder, ob die Tarnung hält. Ich glaube, das Schwierigste ist, von den Kindern nicht erkannt zu werden. Ein guter Weihnachtsmann braucht also Humor, Geduld, ein großes Herz und eine wirklich gute Verkleidung.
Könnten Sie sich ein Weihnachtsfest ganz ohne Glitzer und Lametta vorstellen, oder gehört beides für Sie einfach dazu?
Nadja Sabersky: Na, ich bin doch eher der unkonventionellere Typ und feiere Weihnachten gerne mit so wenig Aufruhr wie möglich. Ganz ohne Glitzer geht jedoch nicht. Wer bei uns vor dem Abend ins Bescherungszimmer lurt oder gar dort herumstreunert, bekommt – ob er will oder nicht – aus heiterem oder wohl heiligem Himmel vom Christkind eine goldene glitzernde Nase verpasst. Quasi als Denkzettel, dass man wider der Regel schon neugierig geguckt hat. Natürlich folgt dann (gespieltes) großes Entsetzen. Am besten soll sich an Weihnachten innerlich alles so warm und wohlig anfühlen, dass es in mir flimmert und glimmert wie Lametta.
Im Film folgt Ihre Figur Hans-Jürgen voller Hoffnung einem Stern am Himmel. Was macht für Sie den vielzitierten Geist der Weihnacht aus?
Ludger Pistor: Man glaubt es kaum, man glaubt es kaum, alle unterm Weihnachtsbaum.
Welche Weihnachtstraditionen pflegen Sie persönlich, und gibt es eine, die Ihnen besonders am Herzen liegt?
Ramona Kunze-Libnow: Weihnachten bedeutet für mich: Zusammensein mit meinem Mann, meiner Tochter, den Enkelkindern und dem Schwiegersohn, den Baum gemeinsam aufzustellen und auch unsere alte, große Pyramide mit den vielen Weihnachtsfiguren aus dem Erzgebirge. Und um Gabi aus dem Film zu zitieren: "Und keine pinken Kugeln!" (lacht) Und dann singen wir mit den Kindern alte Weihnachtslieder.
mit Horst Lichter
ZDF-Streaming: ab Mittwoch 16. Dezember 2026, 10.00 Uhr
ZDF: Mittwoch, 16. Dezember 2026, 20.15 Uhr
Pressefotos erhalten Sie unter https://presseportal.zdf.de/presse/baresfuerrares
Regie Sheila Bär-Mertens, Ingo Monitor
Produktion Warner Bros.
Redaktion Stephanie Deutsch
Länge 89 Minuten
Unter dem Motto "Fröhliche Weihnachten" lädt Horst Lichter zu einer neuen Ausgabe von "Bares für Rares XXL". Der Moderator begrüßt Dr. Leon Windscheid in festlich dekorierter Kulisse. Der Psychologe und Podcaster möchte eine Münze aus den 1920er-Jahren veräußern und hofft auf eine hohe Expertenschätzung. Begutachtet werden außerdem die großen und kleinen Kostbarkeiten von Dr. Heide Rezepa-Zabel, Sven Deutschmanek, Colmar Schulte-Goltz und Detlev Kümmel. Im Händlerraum bieten dieses Mal mit Dr. Elisabeth "Lisa" Nüdling, Wolfgang Pauritsch, Sarah Schreiber, Fabian Kahl, Julian Schmitz-Avila und Walter "Waldi" Lehnertz.
Herzkino
ZDF-Streaming: ab Sonntag, 15. November 2026, 10.00 Uhr, ein Jahr lang
ZDF: Sonntag, 20. Dezember 2026, 20.15 Uhr
Pressefotos erhalten Sie unter https://presseportal.zdf.de/presse/drnice
Buch Elke Rössler, Robert Gold
Regie Ulli Baumann
Kamera Julia Schlingmann
Montage Svenja Baumgärtner, Martin Rahner
Szenenbild Jan Müller
Kostümbild Anne Jendritzko
Ton Kai Ziarkowski
Musik Martina Eisenreich
Producerinnen Sibylle Illner, Sarah Wartzack
Produktion Dreamtool Entertainment GmbH
Produzent Stefan Raiser
Redaktion Katharina Görtz, Thorsten Ritsch
Länge 89 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Dr. Moritz Neiss Patrick Kalupa
Charlie Winkler Josefine Preuß
Dr. Florian Schmidtke Maximilian Grill
Janne Andersen Brigitte Zeh
Lea Koch Maj Borchardt
Doris Stecker Hedi Kriegeskotte
Dr. Melek Birol Idil Üner
Jana Schmidtke Teresa Rizos
Frieder Winkler Jacob Matschenz
Claudia Winkler Franziska Ritter
Gernot Winkler Oliver Breite
Mirko Mischke Tobias van Dieken
Nikki Steiner Leonie Parusel
Finn Haysen Gregor Knop
Conny Klinger Bettina Ratschew
Marie-Luise Neiss Heike Feist
Moritz Neiss (jung) Dylan Blake Mendoza
Holger Henk Tony Nakajima
Käthe Klett Hede Beck
Max Klett Noam Butzner
Jugendliche Cindy Mine Kunz
Jost Kafka Dieter Hallervorden
und andere
Weihnachtsmuffel Dr. Moritz Neiss flieht seit Jahren vor Heiligabend. Bis er durch seine Assistentin Charlie in einem funkelnden Weihnachts-Winterwunderland landet. Dort, wo Erinnerungen, Lichterglanz und "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" unausweichlich sind. Zwischen Krippenspiel, Plätzchenduft und familiärem Ausnahmezustand gerät sein Leben ordentlich ins Wanken und Nice muss sich entscheiden: Flucht oder Neubeginn?
Was Nice nicht ahnt: Um Charlie herum entsteht ein großer Plan. Tochter Lea und Doris spinnen eine liebevolle Verschwörung,
um dem grummeligen Doktor sein Weihnachtstrauma endlich zu nehmen. Ein chaotisches Krippenspiel mit Last-Minute-Besetzung, die weihnachtliche Deko-Schlacht und Charlies lakritzsüchtiger Ex-Freund mit Herznöten wirbeln Nice' sorgfältig konstruierte Welt gehörig durcheinander. Zwischen duftenden Plätzchen, Lichterketten und leisen Geständnissen unter dem Sternenhimmel begreift der außergewöhnliche Arzt plötzlich, was ihm all die Jahre gefehlt hat: das Lachen einer Familie, die Wärme echter Gemeinschaft – und vielleicht sogar eine neue Liebe.
Ein Weihnachtsmärchen über verlorene Herzen, die wieder heilen dürfen, und über die Magie, wenn man endlich nach Hause findet.
Drei Weihnachtsfragen
Dr. Nice trägt einen Weihnachtspullover. Könnten Sie sich damit ebenfalls anfreunden, oder bevorzugen Sie ein schickes Outfit unter dem Weihnachtsbaum?
Patrick Kalupa: Sie kennen Dr. Nice im Weihnachtspullover – aber stellen Sie sich das Ganze bitte einmal bei mir vor. Und jetzt verrate ich ein kleines Geheimnis: Einmal im Jahr gehen wir mit unserem Produzenten Stefan Raiser essen. Das Restaurant ist piekfein, unser Dresscode dagegen lautet: "Ugly Christmas Sweater". Also ich, Patrick Kalupa, im blinkenden Weihnachtspulli. Dieses Bild müssen Sie jetzt leider mitnehmen. Noch Fragen?
Sind Sie Team "Weihnachten im trauten Heim" oder Team "Weihnachten unter Palmen" – und warum?
Maximilian Grill: Auf jeden Fall "Team Weihnachten im trauten Heim". Da verstehen meine wunderbare Patchworkfamilie und vor allem meine liebe Tochter gar keinen Spaß. Es gab schon die ein oder andere Idee, mal etwas anderes zu machen. Aber dann landen wir doch alle Jahre wieder zusammen in Berlin unterm Weihnachtsbaum und lieben es heiß und innig: bestes Essen, viel Bescherung, Schampus und dann wird getanzt.
Was darf keinesfalls an Weihnachten fehlen?
Josefine Preuß: Egal, ob Weihnachten im harmonischen Kreis der Familie oder abgeschottet in einem gemieteten Ferienhaus – an Weihnachten dürfen keinesfalls die wichtigen Filme fehlen: "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und "Stirb langsam". Ach, und ab diesem Jahr natürlich "Dr. Nice – Das Weihnachtswunder".
Weihnachtskrimi
ZDF-Streaming: ab Freitag, 13. November 2026, 10.00 Uhr, ein Jahr lang
ZDF: Mittwoch, 23. Dezember 2026, 20.15 Uhr
Pressefotos erhalten Sie unter https://presseportal.zdf.de/presse/friesland
Informationen zu "Friesland – Backstage", ab 10. November 2026 im Streaming, finden Sie hier: Pressemappe: Backstage – Hinter den Kulissen: ZDF-Presseportal
Buch Dominik Hochwald, Mariann Kaiser
Regie Marc Rensing
Bildgestaltung Paul Pieck
Montage Anne-Kathrein Thiele
Szenenbild Frank Prümmer
Kostümbild Judith von der Burg
Ton Bennet Switala, Heiko Birkenstock
Musik Therese Strasser
Produktionsleitung Philipp von Brockhausen
Herstellungsleitung Silke Satin
Produktion Cologne Film & Entertainment GmbH
Produzentin Melissa Graj
Redaktion Florian Weber
Länge 90 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Henk Cassens Maxim Mehmet
Süher Özlügül Sophie Dal
Insa Scherzinger Theresa Underberg
Jonas Schoonhoven Pablo Konrad
Kommissar Brockhorst Felix Förtler
Yunus Yunus Cumartpay
Kim Erveling Veronique Coubard
Gesine Cassens Claudia Rieschel
Tjomme Cassens Helmut Zierl
Rolof Breuker Nicki von Tempelhoff
Lynn Kummer Carol Schuler
Anna Breuker Antje Mairich
Ubbo Engelen Timo Jacobs
Daniela Krol Anke Retzlaff
Torsten Hirschhorn Markus Friedmann
und andere
Weihnachten rückt näher, doch von Besinnlichkeit ist in Ostfriesland noch wenig zu spüren: Brockhorst, Süher Özlügül und Henk Cassens ermitteln im Todesfall auf einer Weihnachtsbaumplantage.
Brockhorst wehrt sich gegen alles, was mit Weihnachten zu tun hat. Süher, Henk und IT-Expertin Kim lassen sich davon aber nicht die Vorfreude verderben. Auch bei Insa Scherzinger, die über die Feiertage zu Besuch in der Heimat ist, prallt Brockhorst mit seiner Laune ab. Für zusätzlichen Wirbel sorgen die Festtagsvorbereitungen bei Familie Cassens. Wer kümmert sich um die traditionelle Weihnachtsgans, nachdem bei Henks Eltern eingebrochen wurde und diese das Weihnachtsessen kurzerhand auf Henks Hausboot verlagert haben?
Sühers Bruder Yunus wollte eigentlich nur das Saisongeschäft nutzen, um auf der örtlichen Weihnachtsbaumplantage zu arbeiten. Nachdem der Plantagenbesitzer tot aufgefunden wurde, steht er nun jedoch unversehens unter Mordverdacht. Süher ist ohnehin schon nicht gut auf ihren Kollegen Henk zu sprechen, da sie über die Weihnachtstage arbeiten soll, während er frei nehmen will. Muss sie zu allem Überfluss jetzt auch noch gegen ihren eigenen Bruder ermitteln? Für die Leeraner Polizei beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Bald stellt sich die Frage, welche Rolle Henks Patenonkel Rolof Breuker bei den zahlreichen Hauseinbrüchen in der Gegend spielt? Und was führt die unbekannte Person im Schilde, die ständig ums örtliche Bestattungsinstitut schleicht?
Statement der Produzentin Melissa Graj
Als das ZDF fragte, ob wir eine Weihnachtsfolge für unsere Samstagskrimireihe "Friesland" produzieren könnten, war das für uns das schönste Geschenk. Eine solche Sonderfolge ist vor allem für langlaufende Reihen eine ganz besondere Wertschätzung. Bei aller Freude bedeutet eine Weihnachtsfolge aber auch produktionelle Herausforderungen: Wie erzeugen wir eine festliche Adventsstimmung, wenn die Dreharbeiten im März stattfinden? Was sollen wir tun, wenn es weder Schnee gibt, noch Winterkostüme und Weihnachtsgänse und das Gesellschaftsleben sich schon dem Frühling widmet?
Ohne ein eingespieltes, kreatives Team vor und hinter der Kamera, das all seine Leidenschaft und Energie in diese Folge investiert hat, wäre das Ergebnis sicher nicht so schön geworden. Das Publikum kann sich auf ein turbulentes Festtagssetting mit seinen geliebten "Friesland"-Figuren freuen. Merry Christmas!
Zwei Weihnachtsfragen an Maxim Mehmet, Sophie Dal, Pablo Konrad und Felix Vörtler
Wenn Sie sich einen Wunsch erfüllen lassen könnten – welcher wäre das?
Maxim Mehmet: Auch wenn dieser Wunsch leider sehr unrealistisch und naiv erscheint, aber deswegen umso dringlicher ist: Ich wünsche mir Frieden auf Erden. Frieden, der dem gegenseitigen Vertrauen, dem Respekt, der Liebe, der Empathie, dem Interesse am Anderen, der Zuversicht und der kindlichen Neugier entspringt. Frieden, der nicht durch Waffen gesichert werden muss, geschweige denn herbeigeführt werden kann. Krieg darf niemals das letzte Mittel einer Konfliktbewältigung sein, weil er, außer ein paar Gewinnern, nur Verlierer kennt. Ich wünsche mir, dass wir Männer, pardon, Menschen, besonders die Mächtigen unter uns, das endlich begreifen. Wir sind es unseren Kindern schuldig.
Sophie Dal: Ich würde mir wünschen, dass alle Menschen, alle Eltern und alle Kinder dieser Erde in Frieden, mit ausreichend Essen und sauberem Wasser leben können. Dass keine einzige Bombe mehr auf Häuser geworfen wird. Dass keine Drohne und kein Scharfschütze auf Menschen zielt. Dass Profit, Gier und die Grausamkeit der Mächtigen vom Volk nicht geduldet, sondern im Keim erstickt werden – mit der Macht der Liebe, Fürsorge und Solidarität der Menschen aller Nationen. Füreinander. Denn keiner von uns ist frei, wenn wir nicht alle auf dieser Erde frei sind. Auch nicht an Weihnachten.
Was war das schrägste oder schrecklichste Geschenk, das Sie jemals zu Weihnachten bekommen haben?
Pablo Konrad: Dadurch, dass ich kurz nach Weihnachten, Anfang Januar, Geburtstag habe, gab es für mich immer nur kleine Weihnachtsgeschenke. Im Januar erinnerte man sich dann nur daran, dass es ja gerade erst Geschenke gab – was auch zu kleinen Geburtstagsgeschenken führte. Eine Ungerechtigkeit, die sich noch dadurch verstärkte, dass meine Schwester, geboren im Frühsommer, zweimal jährlich reich beschenkt wurde. Ein Trauma, mit dem ich bis heute leben muss.
Sophie Dal: Weihnachtszeit bedeutet für mich, leuchtende Kinderaugen zu sehen. Wir Erwachsene schenken uns nichts. Die Vorfreude der Kinder mitzuerleben und den Baum mit Selbstgebasteltem und Gebackenem zu schmücken, ist es, was Weihnachten für uns ausmacht. Am Weihnachtsabend dann die Aufregung und die Freude beim Auspacken der Geschenke zu sehen, ist für uns Erwachsene Geschenk und Glück genug.
Felix Vörtler: Ich möchte mit meinem Lieblingsgedicht "vom Schenken" allen ein Frohes Weihnachtsfest wünschen:
Schenke groß oder klein,
Aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten
Die Gaben wiegen,
Sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
Was in dir wohnt
An Meinung, Geschmack und Humor,
So dass die eigene Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
Dass dein Geschenk
Du selber bist
(Joachim Ringelnatz)
mit Horst Lichter und Freunden
ZDF-Streaming: Donnerstag, 24. Dezember 2026, 10.00 Uhr
ZDF: Donnerstag, 24. Dezember 2026, 20.15 Uhr
Regie
Produktion Warner Bros.
Redaktion Stephanie Deutsch
Länge 135 Minuten
An Heiligabend verbringt Horst Lichter mit der "Bares für Rares"-Familie, Nelson Müller und den Zuschauerinnen und Zuschauern einen unvergesslichen Weihnachtsabend. Sternekoch Nelson Müller ist als Freund der Familie eingeladen. Gemeinsam kochen und lachen sie, sie schwelgen in Erinnerungen und plaudern natürlich nicht zuletzt über Weihnachten. Weihnachtsmusik sorgt für die passende Stimmung, und die unterhaltsame Runde lässt die Höhepunkte aus dem "Bares für Rares"-Jahr Revue passieren.
ZDF: Donnerstag, 24. Dezember 2026, 18.00 Uhr
Weitere Informationen folgen.
Adventskonzert aus Dresden: https://presseportal.zdf.de/presse/adventskonzert
Bares für Rares XXL – Es weihnachtet sehr: https://presseportal.zdf.de/presse/baresfuerrares
Friesland – Mörderische Bescherung: https://presseportal.zdf.de/presse/friesland
Dr. Nice – Weihnachtswunder: https://presseportal.zdf.de/presse/drnice
Ein Ticket zur Bescherung: https://presseportal.zdf.de/presse/einticketzurbescherung
Single Bells – A Christmas Holiday: https://presseportal.zdf.de/presse/singlebells
Süßer die Lügen nie klingen: https://presseportal.zdf.de/presse/suesserdieluegennieklingen
Zwei an Weihnachten: https://presseportal.zdf.de/presse/zweianweihnachten
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