plan b: next BITE
Neue ZDF-Dokureihe
Essen, das nicht nur satt, sondern auch Sinn und Spaß macht. Wie wird sich die Ernährung verändern? Wie ist es möglich, sich auch mit kleinem Budget gut zu ernähren? Und wie sieht proteinreiches Essen der Zukunft aus? Diesen und weiteren Fragen geht Host Eric Mayer in der neuen "plan b"-Dokureihe nach – mit überraschenden Erkenntnissen.
Texte
Buch und Regie: Philipp Kopka
Moderation: Eric Mayer
Kamera: Jasper Granderath, Felix Holke, Leonhard Kessler, Sebastian Wagner
Ton: Christoph Bock, Luca Pontow, Mustafa Zangana
Schnitt: Tobias Bauer, Daniel Bluhm
Colour-Grading: Thomas Hanser
Grafik: Marc Trompetter
Produktion Bilderfest GmbH: Franziska Bohm, Isabell Wasmuth
Produktion ZDF: Florian Gerhartz, Delia Gruber
Redaktion Bilderfest GmbH: Nikolaus Wirth, Anne Steinkamp
Redaktion ZDF: Judith Beyermann, Caroline Wiemann
Leitung der Sendung: Sina Schwerdt, Markus Wenniges
Buch und Regie: Elias Tetzlaff
Moderation: Eric Mayer
Kamera: Manuel Brem, Patrick Hamelmann, Thomas Hamelmann, Konrad Kassing, Andre Schmitdke, Víðir Sigurðsson, Henning Sliwa
Ton: Davíð Berndsen, Felix Hamelmann, Nils Hetz, Paul Jacob, Tonio Lausberg
Schnitt: Daniel Bluhm, Ariel Sages
Colour-Grading: Yvonne Tran
Grafik: Mark Trompetter
Produktion Bilderfest GmbH: Franziska Bohm, Isabell Wasmuth
Produktion ZDF: Florian Gerhartz, Delia Gruber
Redaktion Bilderfest GmbH: Anne Steinkamp, Nikolaus Wirth
Redaktion ZDF: Caroline Wiemann, Judith Beyermann
Leitung der Sendung: Sina Schwerdt, Markus Wenniges
Essen ist mehr als reine Geschmackssache, denn die Ernährung entscheidet darüber, wie gesund man lebt – so weit, so klar. Oft ist aber einfach keine Zeit, um frisch und ausgewogen zu kochen, auch steigende Lebensmittelpreise sind ein Problem, und manchmal fehlt es einfach an Wissen.
Gleichzeitig wird es immer schwerer, den Durchblick im Ernährungsdschungel zu behalten. Der Hype um Superfood, Proteine oder PrepMeals, aber auch Themen wie Nachhaltigkeit und Tierwohl machen die Entscheidung um das richtige Essen nicht immer leicht. Die neue Dokureihe "plan b: next BITE" beleuchtet diese Aspekte und veranschaulicht, wie man sich in der Welt der Ernährung zurechtfinden kann.
In jeder Folge stellt sich Host und Wissenschaftsjournalist Eric Mayer einer Herausforderung, außerdem trifft er Pionierinnen und Pioniere, die bereits heute an der Ernährung von morgen arbeiten. Sie zeigen, mit welchem Future Food wir rechnen können, wie gutes Essen auch in günstig geht und wie Proteine neu gedacht werden.
Eric Mayers Blick über den Tellerrand verdeutlicht, was man von anderen Nationen lernen kann. Und in der "next BITE"-Gerüchteküche nimmt er sich hartnäckig haltende Ernährungsmythen oder Trends unter die Lupe.
plan b: next BITE – Gutes Essen geht auch günstig
ZDF-Streaming-Portal: Ab Donnerstag, 8. Oktober 2026, 10.00 Uhr
ZDF: Sonntag, 11. Oktober 2026, 15.30 Uhr
Film von Philipp Kopka
Gesund essen, nachhaltig einkaufen und aufs Geld achten: Beim Essen soll heute alles stimmen. Doch wie klappt bewusste Ernährung trotz steigender Preise?
Genau dieser Frage geht "next BITE"-Host Eric Mayer in Folge 2 – "Gutes Essen geht auch günstig" – nach. Gemeinsam mit der Auszubildenden Philine erkundet er Wege zu einer abwechslungsreichen Kost, die sich auch im Alltag bezahlen lässt.
50 Euro für den Wocheneinkauf – mit diesem Budget müssen viele in Deutschland auskommen. Eric und Philine wollen wissen, ob es trotzdem machbar ist, sich gesund zu ernähren – inklusive frischem Obst und Gemüse. Unterstützung beim Einkauf bekommen sie von Ernährungsexpertin Marlen Mikuschka, die das bundesweite Projekt der Verbraucherzentralen "Gesund und nachhaltig essen mit kleinem Budget" koordiniert.
Mit Kräuterpädagogin Katalin Németh begeben sich die beiden außerdem auf eine Kräuterwanderung durch Berlin und lernen, wie sie ihren Speiseplan mit kostenlosen Brombeeren oder Mirabellen aufbessern können. Und "Zero-Waste"-Koch Thore Hildebrandt bereitet für die beiden aus Lebensmittelresten einen Brot-Haferflocken-Crumble mit angebratener Zucchini und Brokkoli zu.
Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt darüber hinaus, was man sich in Deutschland von den europäischen Nachbarn abschauen kann. In Dänemark lernen Kinder früh, wie wichtig die richtige Ernährung für ihre Gesundheit ist. In der Schule ist Kochen ein Pflichtfach. Und dank eines innovativen Konzepts werden alleine in Kopenhagen täglich Tausende Schulkinder mit Bio-Mahlzeiten versorgt.
Aber auch hierzulande gibt es vielversprechende Ansätze: das Berliner Pilotprojekt "Gemüse auf Rezept" hilft unter anderem Menschen mit geringem Einkommen, sich gesund zu ernähren.
Der Film bildet den Auftakt der neuen ZDF-Reihe "plan b: next BITE", die sich mit einem der gesellschaftlichen Schlüsselthemen unserer Zeit beschäftigt: Ernährung. In den Filmen stellt sich Host und Wissenschaftsjournalist Eric Mayer Herausforderungen und sucht nach konkreten Lösungen für die Ernährung von morgen – ganz ohne erhobenen Zeigefinger.
plan b: next BITE – Proteine neu gedacht
ZDF-Streaming-Portal: Ab Donnerstag, 8. Oktober 2026, 10.00 Uhr
ZDF: Sonntag, 18. Oktober 2026, 15.30 Uhr
Film von Elias Tetzlaff
Shakes, Pulver, Riegel – je mehr, desto besser. Der Hype um Proteine ist ungebrochen und längst kein reines Fitness-Thema mehr. Aber braucht man wirklich eine Extraportion Protein? Sie gelten als Wundermittel – sollen gesünder, stärker, schlanker machen. Was ist da dran? Und welche Eiweißquellen sind überhaupt zukunftsfähig? "next BITE"-Host Eric Mayer taucht ein in die Welt der Proteine und entdeckt, was hinter dem Trend steckt.
In Folge 1 – "Proteine neu gedacht“ – trifft er die deutsche Ruderelite in Ratzeburg. Gemeinsam mit den Spitzensportlern nimmt er Proteinprodukte aus dem Supermarkt unter die Lupe: Was steckt wirklich in Proteinpudding, Riegeln, Chips und Shakes? Sind diese Produkte tatsächlich gesund? Außerdem ermittelt Eric Mayer mit einem Experten für Sporternährung seinen ganz persönlichen Proteinbedarf. Wird er es schaffen, diesen mit ganz normalen Lebensmitteln zu decken?
Die Suche nach den Proteinquellen von morgen führt zu überraschenden Ansätzen: proteinreiches Wasserbüffelfleisch, das zugleich dem Planeten helfen kann, Tempeh aus Lupinen und sogar Pilzbällchen aus dem Labor. Doch wie schmeckt dieses Future Food? Eric Mayer macht den Test.
Außerdem blickt er über den Tellerrand nach Island, der Heimat von Skyr. Das Milchprodukt wird hierzulande gerade als Superfood gefeiert. In Island hingegen hat Skyr eine Jahrhunderte alte Tradition.
Warum sollte man die neue ZDF-Dokureihe "next BITE" schauen?
Essen ist das Alltäglichste der Welt und für mich zugleich eines der spannendsten Themen, wenn es um unsere Zukunft geht. Was wir essen, entscheidet nicht nur darüber, wie gesund wir leben, sondern auch, wie es unserem Planeten geht. Und bei all den Herausforderungen, die vor uns liegen, hat jede und jeder Einzelne von uns und haben wir als Gesellschaft enorme Gestaltungsmöglichkeiten. Mit "plan b – next BITE" wollen wir Ideen und Lösungen von Menschen zeigen, die etwas bewegen wollen und uns dazu empowern, die Zukunft unserer Ernährung selbst in die Hand zu nehmen. Wer wissen will, was morgen auf unserem Teller liegen könnte – und wer heute schon daran arbeitet, findet bei uns ab jetzt die Antworten.
Welche Rolle spielt gesundes Essen in Ihrem Leben?
Erst in den vergangenen Jahren habe ich für mich entdeckt, wie viel Wahres in dem alten Satz "Du bist, was du isst" steckt. Schon mit kleinen Entscheidungen und Routinen kann man viel für die eigene Gesundheit tun – und merkt den Effekt relativ schnell. Mittlerweile nehme ich zum Beispiel sogar mein selbst gemixtes Frühstücks-Powermüsli mit auf meine Drehreisen, weil ich weiß: Die Zutaten tun mir gut und halten mich lange satt. Für lange Drehtage versuche ich außerdem hin und wieder Mealprep – bereite mir also zu Hause etwas vor, um die üblichen Snacks an Imbissen oder Bahnhofsbäckereien zu vermeiden. So weiß ich immer, was drinsteckt und dass es mich mit Energie versorgt.
Was war die größte Erkenntnis während der Dreharbeiten?
Ich habe viele kleine Takeaways von unseren Drehs mitgenommen. Zum Beispiel, dass der aktuelle Proteinhype nicht unbedingt bedeuten muss, dass wir Powerriegel und Kraft-Shakes zu uns nehmen müssen – eine ausgewogene Ernährung reicht da oft. Oder: Wie viel Potenzial in der Idee steckt, Ernährung schon im Schulsystem mitzudenken, um langfristig etwas zu bewegen – da haben wir ein spannendes Beispiel aus Dänemark. Ach ja, und, dass Spitzenruderinnen und -ruderer 6000 Kalorien am Tag zu sich nehmen müssen! Diese Info fiel so nebenbei bei unserem Dreh in der Ruderakademie in Ratzeburg – das wären zum Beispiel zehn Burger pro Tag.
Hat die Arbeit an den "next BITE"-Folgen Ihr Verhältnis zum Thema Essen verändert?
Mein Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Essen, Ressourcen und Klima wurde durch unsere Dreharbeiten nochmal mehr geschärft. Ich denke beim Einkaufen und Kochen jetzt noch stärker mit: Woher kommt das eigentlich, und welche Auswirkung hat meine Entscheidung, das zu essen? Gleichzeitig ist mir aber auch nochmal klar geworden, dass es dabei nicht unbedingt um Verzicht oder Perfektion geht, sondern darum, die eigenen Hebel zu kennen und bewusst zu nutzen. Regional statt Obst aus Übersee, Reste verwerten statt wegwerfen, öfter mal Linsen statt Fleisch – solche kleinen Hebel summieren sich. Genau das wollen wir mit "plan b – next BITE" ja vermitteln: Wir können informiert, aber undogmatisch an das Thema Essen herangehen.
Wie sehen Sie die Ernährung der Zukunft?
In erster Linie ist und bleibt Essen für mich Genuss und Lebensfreude – das sollten wir uns auch in Zukunft bewahren. Gleichzeitig müssen wir uns aber klar machen: Wenn wir so weitermachen wie bisher, gefährden wir langfristig genau die Grundlagen, auf der unser Essen überhaupt wächst – gesunde Böden, sauberes Wasser, ein stabiles Klima. Viele Lösungen existieren bereits, sei es in der Landwirtschaft, der Forschung oder in unserem Alltag – jetzt geht es darum, sie sichtbarer und alltagstauglicher zu machen. Meine größte Sorge ist, dass diese Veränderung an denen vorbeigeht, die wenig Geld oder Zeit haben und Ernährung so noch stärker zur Frage von Herkunft und Einkommen wird. Deshalb wollen wir in "next BITE" nicht nur High-End-Lösungen zeigen, sondern auch das, was für alle machbar ist. Zukunft der Ernährung heißt für mich: Fortschritt, der bei allen ankommt.
Was essen Sie am liebsten?
Ich bin tatsächlich einer von denen, die sagen "Ich esse eigentlich alles." Derzeit gehört eine Linsenbolognese mit Pasta oder Reis und Schafskäse-Topping zu meinen Favoriten. Geht superschnell: Gemüse anbraten, Tomaten dazu, Linsen rein – fertig. Macht total satt und liegt nicht so schwer im Magen. Weniger wichtig ist mir dabei übrigens, den Prozess des Kochens zu zelebrieren. Ich bin da eher, ich sag mal so: pragmatisch zielorientiert. Geringer Aufwand und gutes Ergebnis zählen für mich. Wer da Tipps hat – gerne her damit.
Die Fragen stellte Nikolaus Wirth (Bilderfest GmbH)
Was macht "next BITE" zu einem besonderen Dokuformat?
"next BITE" ist ein Ernährungsformat, das keine Vorschriften macht. Die Reihe bietet Orientierung in einer Welt voller widersprüchlicher Ernährungsempfehlungen und beleuchtet Ernährung als eine der zentralen Zukunftsfragen unserer Zeit. Dabei geht es nicht nur um die gesundheitlichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen unseres Ernährungssystems, denn "next BITE" rückt vor allem die Menschen, Ideen und innovativen Ansätze in den Fokus, die neue Wege für eine gesunde, nachhaltige und bezahlbare Ernährung aufzeigen. Mit Reporter Eric Mayer begeben sich die Zuschauer auf eine Entdeckungsreise durch den komplexen Ernährungsdschungel und erleben, wie eine gesunde, nachhaltige und bezahlbare Ernährung der Zukunft gelingen kann.
"plan b" steht für konstruktiven Journalismus. Warum ist der so wichtig?
Krisen haben Konjunktur. Ob Krieg, Klimawandel oder gesellschaftliche Spaltung – die Nachrichtenlage lässt viele Menschen ratlos und überfordert zurück. Häufig entsteht dabei der Eindruck, dass Probleme übermächtig sind und es keine Lösungen gibt. Genau hier setzt konstruktiver Journalismus an: Er ergänzt die Berichterstattung über Missstände um die Frage, wie Herausforderungen bewältigt werden können und zeigt beispielhaft, wie Menschen, Initiativen und Unternehmen konkrete Lösungen für gesellschaftliche Probleme entwickeln. Statt die Realität zu beschönigen, erweitert konstruktiver Journalismus den Blick um Perspektiven, die Mut machen, Orientierung geben und zum eigenen Handeln inspirieren. So stärkt er nicht nur die öffentliche Debatte, sondern auch das Vertrauen, dass Veränderung möglich ist.
Was wünschen Sie sich in Sachen Ernährung für die Zukunft?
Ich wünsche mir eine Ernährung, die gut für Menschen und den Planeten ist. Und dass wir den Blick weg von Verzicht und Verboten hin zu Lösungen richten, die gesund, nachhaltig und alltagstauglich sind.
Die Fragen stellte ZDF-Redakteurin Judith Beyermann
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