planet e. – Umweltthemen im ZDF
Die neuen Filme im Überblick
"planet e." geht aktuellen Fragen des Umwelt- und Naturschutzes auf den Grund. Es geht um globale Trends, nachhaltige Lebensgestaltung und ökologisch verträgliche Lösungen für drängende Fragen der Zeit.
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ZDF-Streaming: ab Freitag, 6. November 2026
ZDF: ab Sonntag, 8. November 2026, 15.30 Uhr
In Antalya findet vom 9. bis zum 20. November 2026 die 31. Weltklimakonferenz, die COP31, statt. Die Türkei übernimmt die Gastgeberrolle, während Australien den Vorsitz der Verhandlungen führt. Diese geteilte Präsidentschaft bringt verschiedene Perspektiven in die Diskussionen ein. Gerade der Pazifikraum mit seinen Inselstaaten ist besonders von den Klimaveränderungen bedroht. Das ZDF, 3sat und Phoenix berichten in Nachrichten- und Magazinsendungen sowie in Dokumentationen über die Konferenz. Besonders Umsetzung und Finanzierung von Projekten werden in diesem Jahr stark diskutiert werden.
Die ZDF-Reporterinnen Winnie Heescher und Elisa Miebach sind für die ZDF-Umweltredaktion vor Ort und berichten für die aktuellen Nachrichten- und Magazinsendungen aus Antalya.
Das Online-Nachrichtenangebot ZDFheute stellt mit Faktenchecks und Übersichtsartikeln dar, was in Antalya diskutiert wird. Ein Update des KlimaRadar von ZDFheute, Infos zum neuen Klimaschutz-Index und weitere Fragen und Antworten zur UN-Klimakonferenz kommen hinzu. Auf den Social-Media-Kanälen des ZDF begleiten Reels, Galerien und Grafiken die Konferenz.
"Volle Kanne – Service täglich", montags bis freitags von 9.05 bis 10.30 Uhr im ZDF, berichtet vom 9. bis zum 20. November 2026 kontinuierlich über die UN-Klimakonferenz – in aktuellen Stücken und Schalten zum ZDF-Team vor Ort in Antalya.
Die "planet e."-Dokumentation "Drei Wege – wie Klimazukunft gemacht wird" fragt am Sonntag, 8. November 2026, 15.30 Uhr, im ZDF und ab Freitag, 6. November 2026, 8.30 Uhr, im ZDF-Streaming, wie Deutschland, Indien und Äthiopien mit ihren unterschiedlichen Ausgangslagen den Herausforderungen durch den Klimawandel begegnen. Deutschland ringt um die Transformation seiner Industrie, Indien um Wachstum und steigenden Energiebedarf. Äthiopien setzt in seiner Verkehrsstrategie auf E-Mobilität. Die ZDF-Korrespondenten Susann von Lojewski, Johannes Hano, Winnie Heescher und Andreas Stamm zeigen, wie Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung und politische Interessen miteinander verwoben sind und warum die Antworten auf die Klimakrise so unterschiedlich ausfallen.
Weltklimakonferenzen bringen zu wenig Erfolge, sagen Kritiker. Doch bislang gibt es keine Alternativen. Anlässlich der COP31 beschreibt und analysiert die "planet e."-Dokumentation "Klima – die Welt verhandelt ihre Zukunft" am Sonntag, 15. November 2026, 15.30 Uhr, im ZDF und ab Freitag, 13. November 2025, 8.30 Uhr, im ZDF-Streaming, die Verhandlungen und Austauschprozesse. Autor Andreas Weise begleitet die Konferenzteilnehmer und spiegelt das Geschehen in Antalya.
Im Segelboot unterwegs ans Ende der Welt: ZDF-Reporter Carsten Behrendt begleitet in seinem Film "Mission Pinguin – Mit dem Segelboot in die Antarktis" am Sonntag, 8. November 2026, 16.15 Uhr, im ZDF und ab Sonntag, 1. November 2026, 10.00 Uhr, im ZDF-Streaming eine außergewöhnliche Expedition in die Antarktis. Mit dabei: Profisegler Boris Herrmann. Die Mission hat eine besondere Bedeutung. Die Danger-Inseln wurden auf Initiative Deutschlands und der USA unter besonderen Schutz gestellt. Nun wollen die Wissenschaftler des Umweltbundesamts, des Alfred-Wegener-Instituts und des Thüringer Instituts für Nachhaltigkeit und Klimaschutz den Zustand der sieben Inseln und ihrer Tierwelt umfassend dokumentieren.
Die lange Nacht zur Klimakonferenz am Mittwoch, 18. November 2026, von 0.30 bis 4.15 Uhr im ZDF, bündelt noch einmal alle aktuellen Dokumentationen zur COP31 und wiederholt darüber hinaus "Terra X: Harald Lesch", "plan b" und weitere "planet e."-Dokumentationen, die sich mit dem Thema Klima befassen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin "NANO" berichtet ab Montag, 9. November 2026, werktäglich um 18.30 Uhr über die UN-Klimakonferenz. Moderator Gregor Steinbrenner ist vor Ort und ordnet die Geschehnisse rund um den Gipfel ein. Im Vorfeld der COP31 ist in der 3satMediathek ab Donnerstag, 5. November 2026, die dreiteilige NANO-Reportagereihe "Water Warriors" verfügbar. Sie begleitet Wissenschaftler, Landwirte und Start-ups rund ums Mittelmeer, die mit innovativen Technologien nachhaltige Lösungen für die Wasserkrise entwickeln. Eine Spezial-Ausgabe von "NANO" beschäftigt sich am Montag, 9. November 2026, 18.30 Uhr, mit der Frage: Macht die Klimapolitik endlich ernst? Am Donnerstag, 12. November 2026, ab 20.15 Uhr, widmen sich "NANO Doku" und "NANO Talk" an einem Wissenschaftsabend den Themen "Waldbrände: Leben mit dem Feuer" und "Klimakrise – Unser neues Normal?". Die wichtigsten Ergebnisse der 31. Klimakonferenz fasst "NANO" am Montag, 23. November 2026, um 18.30 Uhr in einem Abschlussbericht zusammen. Weitere Informationen finden Sie im 3sat-Pressetreff.
Phoenix berichtet wie gewohnt von den Verhandlungen bei der Klimakonferenz und zeigt die wichtigsten Pressekonferenzen. Ansprechpartnerin: Eva Wormit, eva.wormit@phoenix.de
Ab Freitag, 11. Dezember 2026, 8.30 Uhr, fünf Jahre im ZDF streamen
Sonntag, 13. Dezember 2026, 15.30 Uhr
Greenwashed? L'Oreal: Alles nur Kosmetik?
Dokumentation mit Sherif Rizkallah
L'Oréal, der mächtigste Kosmetikkonzern der Welt, verspricht Schönheit mit Verantwortung. Lancôme, Yves Saint Laurent, Giorgio Armani, Prada, Valentino – die Beautylinien der Luxusmarken gehören allesamt zu L’Oréal. Doch die meisten begegnen dem Konzern im Drogeriemarkt um die Ecke: Garnier, Maybelline, Essie.
L'Oréals Leitspruch – "Weil ich es mir wert bin" – ist mittlerweile Kult. Aber nicht nur das: Das Unternehmen präsentiert sich als Vorreiter einer grünen Beauty-Welt, in der Schönheit, Verantwortung und gesellschaftlicher Fortschritt Hand in Hand gehen.
Für seine Nachhaltigkeitsziele hat der Konzern noch einmal nachgelegt: "Weil unser Planet es wert ist". Was der Planet konkret wert ist, hat der Kosmetikriese unter dem Titel "L'Oréal for the future" niedergeschrieben: Klimawandel bekämpfen, Natur schützen, Kreislaufwirtschaft fördern, Empowerment von Frauen – und noch etliches mehr.
Beim Einsatz erneuerbarer Energien in eigenen Standorten scheint man schon am Ziel zu sein, beim Recycling von Wasser ist es noch ein weiter Weg. Bis 2030 sollen zudem 50 Prozent weniger neues Plastik für Produktverpackungen im Vergleich zu 2019 verwendet werden. Über 90 Prozent der biobasierten Materialien für seine Formeln und Inhaltsstoffe will L'Oréal nachhaltig beziehen.
ZDF-Umweltreporter Sherif Rizkallah schaut sich die Umsetzung der Ziele vor Ort in Marokko und Ägypten an und checkt, welche Versprechen wirklich belastbar und welche mehr schöner Schein als Sein sind. Wurde dem Megakonzern nur ein grünes Make-up verpasst, oder geht es ihm tatsächlich um nachhaltige Transformation?
Kaum einen anderen Inhaltsstoff bewirbt L'Oréal so prominent wie Arganöl. Das "flüssige Gold" ist fester Bestandteil von mehr als 200 Produkten der L'Oreal-Palette. "Argan marokkanischen Ursprungs aus fairem Handel" steht auf nahezu jeder Verpackung, in der Arganöl drin ist. Vor Ort zeigt sich jedoch ein widersprüchliches Bild: Die große internationale Nachfrage trifft auf ein traditionell geprägtes Herstellungsverfahren. Der Arganwald, eigentlich geschützt, leidet unter Übernutzung, Klimawandel und steigender globaler Nachfrage. Illegale Erntemethoden schädigen die Bäume zusätzlich. Die Produktion von Arganöl ist traditionell Frauensache – Berberfrauen übernehmen das Handwerk seit Jahrzehnten. Und L'Oreal als Abnehmer engagiert sich dafür, genau diese Frauen zu stärken.
Sherif Rizkallah besucht eine Frauenkooperative in Marokko, von der L'Oréal Arganöl bezieht. Dort trifft er Jamila, eine Berberfrau. Ihr Leben lang schon knackt Jamila die Nüsse der Arganfrucht, um die darin enthaltene Mandel vorsichtig herauszulösen. Die Mandel wird gepresst und so schlussendlich das kostbare Öl gewonnen. Ein Knochenjob – und vor allem: noch immer Handarbeit.
L’Oréal verspricht, dass die Frauen der Kooperative über Durchschnitt bezahlt werden und über die Kooperative von zusätzlichen Sozialleistungen profitieren. Zwei unabhängige Organisationen sollen dafür sorgen, dass diese Ziele umgesetzt werden.
Vor Ort stößt Sherif Rizkallah jedoch auf einige Ungereimtheiten: Jamila berichtet, dass sie im Monat umgerechnet etwa 80 Euro für das Knacken der Nüsse erhalte. Das entspräche nur etwa einem Drittel des gesetzlich vorgegebenen Mindestlohns im landwirtschaftlichen Sektor in Marokko.
Zudem macht die Kooperative widersprüchliche Angaben zu Abnahmemengen, Preisen und Vertragspartnern. Ein undurchsichtiges Gesamtbild. Wer also profitiert vom "flüssigen Gold"?
Auch beim Thema Kreislaufwirtschaft hat sich L'Oréal ein ambitioniertes Ziel gesetzt: 50 Prozent weniger neues Plastik in Verpackungen bis 2030 und die Hälfte des Verpackungsmaterials soll aus recyceltem oder biobasiertem Material bestehen.
Für diese Vor-Ort-Recherche reist Sherif Rizkallah in sein Geburtsland Ägypten. Dort verfolgt der Film die Recyclingkette in Kairo bis in die sogenannte "Garbage City". Dort trennen informelle Müllsammler einen Großteil des städtischen Abfalls – unter schwierigen und teils gesundheitsgefährdenden Bedingungen. Fehlender Arbeitsschutz und geringe Einkommen gehören zum Alltag. Von hier soll ein Teil des getrennten Plastiks über ein Recyclingunternehmen auch an L'Oréal gehen. Der Kosmetikriese bewirbt in Ägypten – wie auch in Deutschland – Verpackungen zum Beispiel von Haarpflegeprodukten mit dem Aufdruck, der Flaschenkörper bestehe zu 100 Prozent aus recyceltem Plastik. Doch mit welchen Mitteln erreicht L'Oréal diese Quote?
L'Oréal dokumentiert seine 2030er-Nachhaltigkeitsziele und die bislang erzielten Fortschritte detailliert im Nachhaltigkeitsreport, den das börsennotierte Unternehmen jährlich vorlegt. Nachhaltigkeitszertifikate, Ratings und Testate unterstreichen das Engagement des Kosmetikriesen. Doch wie belastbar und unabhängig sind diese?
"Greenwashed?"-Host Sherif Rizkallah nähert sich den Nachhaltigkeitsversprechen von L'Oréal unvoreingenommen und möchte, neben der eigentlichen Überprüfung, auch herausfinden, wo für das Unternehmen die Herausforderungen bei der Umsetzung liegen.
"planet e." geht aktuellen Fragen des Umwelt- und Naturschutzes auf den Grund. Es geht um globale Trends, nachhaltige Lebensgestaltung und ökologisch verträgliche Lösungen für drängende Fragen der Zeit. Alltagsnah, relevant und erklärend. Investigative Formate wie "Greenwashed?" mit Umweltreporter Sherif Rizkallah beleuchten die Nachhaltigkeitsversprechen großer Marken und zeigen Missstände bei der Herstellung von Produkten auf, die oft millionenfach verkauft werden. Was der Genuss von Speisen und Getränken mit der Gesundheit und der Natur macht, beantwortet die Reihe "Genuss mit Beigeschmack". Dabei wird deutlich, wie die Lebensmittelproduktion als globalisiertes Milliardengeschäft funktioniert – auch oft mit Gifteinsatz.
"planet e." sendet am Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr im ZDF im Wechsel mit der Umweltdokumentationsreihe "plan b".
Pressefotos zur Sendung erhalten Sie als Download (nach Log-in), telefonisch unter 06131 – 70-16100 oder per E-Mail unter pressefoto@zdf.de.
planet e. im ZDF-Streaming
Genuss mit Beigeschmack - Wie teuer ist unser Essen? im ZDF-Streaming
Greenwashed? - Die Tricks der Konzerne im ZDF-Streaming
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