Kampf um Rohstoffe: Kupfer, Seltene Erden und der Hunger der KI
Neue Dokumentationsreihe
Deutschland hat viel zu bieten: Ideen, Erfinder, Ingenieure, Patente. Eigentlich gute Voraussetzungen, um auch bei den Technologien von morgen mitzuspielen. Was Deutschland allerdings nicht hat, sind die nötigen Zutaten dafür - die Rohstoffe. Die neue Doku-Reihe "Kampf um Rohstoffe" blickt hinter die globale Ressourcen-Jagd. Es geht um Macht, Abhängigkeiten, Geopolitik und Europas Zukunft. Die erste Folge "Kupfer, Seltene Erden und der Hunger der KI" widmet sich dem Rohstoffhunger der Künstlichen Intelligenz. Die Dokumentation folgt der Spur dieser Rohstoffe um die halbe Welt.
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ZDF-Streaming: Ab Freitag, 30. Oktober 2026, 8.30 Uhr, fünf Jahre lang streame
ZDF: Sonntag, 1. November 2026, 15.30 Uhr
planet e.
Kampf um Rohstoffe: Kupfer, Seltene Erden und der Hunger der KI
Film von Megan Ehrmann
Deutschland hat viel zu bieten. Ideen, Erfinder, Ingenieure, Patente. Eigentlich gute Voraussetzungen, um auch bei den Technologien von morgen mitzuspielen. Was Deutschland allerdings nicht hat, sind die nötigen Zutaten dafür. Keine Seltenen Erden, kaum Metalle - also alles, aus dem man eigentlich Zukunft "baut". Deutschland und ganz Europa sind auf Importe angewiesen. Das Problem: Alle Nationen brauchen Rohtoffe für Smartphones, Elektro-Autos, Roboter, Windräder ... Der Kampf um Rohstoffe ist die Champions League der globalen Ressourcen-Jagd.
Die neue Doku-Reihe "Kampf um Rohstoffe" blickt hinter diese globale Ressourcen-Jagd. Es geht um Macht, Abhängigkeiten, Geopolitik und Europas Zukunft.
Die Pilotfolge widmet sich dem Rohstoffhunger der Künstlichen Intelligenz. Während diese immer stärker den Alltag prägt, befeuert sie gleichzeitig den globalen Wettbewerb um Kupfer und Seltene Erden. Denn hinter jedem KI-Prompt steckt eine Industrie aus Kabeln, Chips und Rechenzentren, basierend auf diesen Rohstoffen.
Ohne Kupfer und Seltene Erden funktioniert keine moderne Stromtrasse, kein Rechenzentrum, keine künstliche Intelligenz. Europa braucht beide Rohstoffe dringender denn je – fördert aber kaum selbst und verarbeitet zu wenig. Wo also kommen die Rohstoffe her, die die digitale Zukunft antreiben? Wer kontrolliert ihre Verfügbarkeit und entscheidet damit über Europas digitale Zukunft und politische Unabhängigkeit? Die Dokumentation "Kupfer, Seltene Erden und der Hunger der KI" folgt der Spur dieser Rohstoffe um die halbe Welt.
In Peru zeigt sich, wo der Kampf um Kupfer beginnt. In den Anden wird das Metall im großen Maßstab gefördert und anschließend auch nach Deutschland verschifft. Zwischen der Antamina-Mine und der Hafenstadt Puerto Huarmey leben die Menschen von und mit den Folgen des Bergbaus. Bewohnerinnen und Bewohner berichten von Auswirkungen auf Gesundheit, Trinkwasser, Luft und die Zukunft der Region.
An der finnischen Kevitsa-Mine und in der Kupferhütte von Harjavalta zeigt sich, wie Förderung und Verarbeitung stärker in Europa verankert werden könnten. Moderne, umweltschonendere Verfahren und mehr Wertschöpfung vor Ort weisen dabei in eine mögliche Richtung, machen aber auch deutlich, wie groß die Herausforderungen bleiben. Finnland steht für den Versuch, Europas Position zu stärken.
Bei den Seltenen Erden ist China unangefochtener Platzhirsch und entscheidet die Machtfrage zusätzlich durch das Knowhow um die hochkomplexe Verarbeitung. China dominiert diesen Bereich und verschafft sich damit großen Einfluss auf globale Lieferketten.
Was unternimmt Europa eigentlich gegen diese Abhängigkeiten? Diese Frage richtet die Dokumentation unter anderem an Hildegard Bentele, EU-Abgeordnete, die das EU-Rohstoffgesetz, den Critical Raw Materials Act (CRMA), mit ins Leben gerufen hat.
Am Ende bleibt eine Frage, auf die kein einfacher Prompt eine Antwort liefert: Kann Europa den Machtkampf um kritische Rohstoffe, die für künstliche Intelligenz notwendig sind, noch gewinnen?
Eine weitere Folge von "Rohstoffe der Zukunft" ist für 2027 geplant.
"planet e." geht aktuellen Fragen des Umwelt- und Naturschutzes auf den Grund. Es geht um globale Trends, nachhaltige Lebensgestaltung und ökologisch verträgliche Lösungen für drängende Fragen der Zeit. Alltagsnah, relevant und erklärend. Investigative Formate wie "Greenwashed?" mit Umweltreporter Sherif Rizkallah beleuchten die Nachhaltigkeitsversprechen großer Marken und zeigen Missstände bei der Herstellung von Produkten auf, die oft millionenfach verkauft werden. Was der Genuss von Speisen und Getränken mit der Gesundheit und der Natur macht, beantwortet die Reihe "Genuss mit Beigeschmack". Dabei wird deutlich, wie die Lebensmittelproduktion als globalisiertes Milliardengeschäft funktioniert – auch oft mit Gifteinsatz.
"planet e." sendet am Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr im ZDF im Wechsel mit der Umweltdokumentationsreihe "plan b".
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