"Terra X: Wege des Wissens" mit Harald Lesch
Zweiteilige Dokumentation
Warum entstehen geniale Ideen an manchen Orten – und welches geistige Klima brauchen sie, damit sie wachsen und neues Wissen entsteht? Harald Lesch folgt in der neuen "Terra X"-Reihe "Wege des Wissens" den Spuren der klügsten Denkerinnen und Denkern von der Antike bis in die Neuzeit.
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Ein Roadtrip von den Sternenbeobachtern Mesopotamiens über das antike Alexandria, das Goldene Zeitalter der arabischen Wissenschaft in Córdoba und Kairo bis zu den Wissenszentren der modernen Naturwissenschaft in Venedig und Cambridge – am Ende seiner Reise kommt Harald Lesch zur Erkenntnis: Die Wege des Wissens waren nie gradlinig, sie führten durch Wüsten, über Meere und Kontinente, durch Paläste, Bibliotheken und Labore. Es gab Zeiten der Wiederentdeckung, und es gab Zeiten des Vergessens. Doch die unstillbare Neugier der Menschen und die ständige Suche nach Erklärungen, was wie wo zusammenhängt, bringt Wissenschaft voran. Wissen kann aber nur dann richtig wachsen, wenn ihr Wert erkannt wird und wenn alle freien Zugang dazu haben.
Terra X: Wege des Wissens
Von Babylon nach Kairo (1/2)
Buch: Sabine Klauser
Regie: Leonard Claus
Producer: Martin Carazo Mendez
Moderation: Harald Lesch
Kamera: Torbjörn Karvang, Thomas Bresinsky
Zweite Kamera: Marvin Zimmermann, Aziz Lechgar
Ton: Guy Mertin
Schnitt: Fabian Reisch
Postproduktion: Igor Wilbers, Christoph Sagert, Daniel Sonnenschein
Graphic Novels : Paul’s Boutique
CGI : FaberCourtial, Julian Balducci, Sebastian Martinez, Martin Wolkinger
Sprachaufnahme: Stefan Buchner
Musik: Paul Rabiger
Redaktionelle Mitarbeit: Frauke Gimbel (ZDF), Florian Oesterreich (Gruppe 5)
Wissenschaftliche Beratung: Prof. Dr. Detlef Quintern
Idee: Dr. Cecilia Scorza-Lesch
Produktionsassistenz: Christopher Heuer (Gruppe 5)
Produktionsleitung: Claudia Comprix (ZDF), Cora Szielasko-Schulz (ZDF), Sabine Trieloff (Gruppe 5)
Produzent: Stefan Schneider (Gruppe 5)
Redaktion: Claudia Moroni (ZDF)
Leitung der Sendung: Friederike Haedecke (ZDF)
Terra X: Wege des Wissens
Von Córdoba nach Cambridge (2/2)
Buch: Martin Carazo Mendez
Regie: Leonard Claus
Producer: Sabine Klauser
Moderation: Harald Lesch
Kamera: Torbjörn Karvang, Thomas Bresinsky
Zweite Kamera: Marvin Zimmermann, Aziz Lechgar
Ton: Guy Mertin
Schnitt: Marie Wilbers
Postproduktion: Igor Wilbers, Christoph Sagert, Daniel Sonnenschein
Graphic Novels : Paul’s Boutique
CGI : FaberCourtial, Julian Balducci, Sebastian Martinez, Martin Wolkinger
Musik: Paul Rabiger
Redaktionelle Mitarbeit: Frauke Gimbel (ZDF), Florian Oesterreich (Gruppe 5)
Wissenschaftliche Beratung: Prof. Dr. Detlef Quintern
Idee: Dr. Cecilia Scorza-Lesch
Produktionsassistenz: Christopher Heuer (Gruppe 5)
Produktionsleitung: Claudia Comprix (ZDF), Cora Szielasko-Schulz (ZDF), Sabine Trieloff (Gruppe 5)
Produzent: Stefan Schneider (Gruppe 5)
Redaktion: Claudia Moroni (ZDF)
Leitung der Sendung: Friederike Haedecke
Zitate von Harald Lesch aus der "Terra X"-Reihe "Wege des Wissens"
"Die Wege des Wissens waren nie gradlinig, sie führten durch Wüsten, über Meere und Kontinente, durch Paläste, Bibliotheken und Labore. (…) Die Neugier der Menschen und die ständige Suche nach Erklärungen, was wie wo zusammenhängt, bringt die Wissenschaft voran. Aber Wissen gehört niemandem allein – keinem Herrscher, keinem Reich und auch keiner Religion. Es ist universell. Wissen kann allerdings nur dann richtig wachsen, wenn wir alle seinen Wert erkennen, Wissen in Gemeinschaft teilen und wenn alle freien Zugang dazu haben."
"Die Ptolemäer in Alexandria waren überzeugt: Wissen kann ein Land nicht nur kulturell, sondern auch wirtschaftlich voranbringen. Aber um kluge Köpfe zu fördern, braucht es die richtigen Rahmenbedingungen. Was bedeutet das? Man muss Bibliotheken und Labore bauen – und keine Paläste. In einem solchen Klima entsteht ganz Großes. Hier kann Forschung grenzenlos wachsen. Etwas, was wir heute mehr denn je auch bräuchten."
"Seit der Antike versuchen Gelehrte, die Gesetze der Natur mittels Beobachtungen und logischem Denken zu erklären – so wie Aristoteles. Das Problem: Es gibt natürliche Phänomene, für die gibt es nicht nur eine logische Erklärung, sondern viele. Um herauszufinden, welche davon die richtige ist, führen Wissenschaftler gezielt Experimente und Messungen durch. Diese 'empirische', das heißt, auf Erfahrung basierende Forschung, ist heute die Grundlage der Wissenschaften – aber sie setzte sich erst langsam durch."
"Das Allerwichtigste, was auf dem 'Antikythera'-Mechanismus verzeichnet war, war das Vertrauen in die Vorgänge am Himmel. Damit wird eine Grundkonzeption des menschlichen Daseins angesprochen – nämlich das Vertrauen in die Welt. Also, ich bin total begeistert, ich hätte nie gedacht, dass mich so eine antike Maschine einmal dermaßen in Wallung bringt."
"Damit Wissen wachsen kann, braucht es nicht nur Reichtum und Macht. Mindestens genauso wichtig ist eine Gesellschaft, die offen ist für andere Meinungen, andere Weltanschauungen, wo verschiedene Kulturen und Religionen friedlich miteinander leben können. Und das nennt man heute ein 'günstiges Forschungsklima'."
"In vielen Bereichen haben Wissenschaftlerinnen Pionierarbeit geleistet: Zum Beispiel Ada Lovelace, eine Vordenkerin unserer modernen Computerprogramme; oder Marie Curie und Lise Meitner, denen wir ganz wichtige Erkenntnisse über Radioaktivität und Kernspaltung mitverdanken, oder Rosalind Franklin, die bei der Entdeckung der DNA mitgearbeitet hat. Trotzdem werden Frauen heute noch bei wichtigen Posten und wichtigen Preisen häufig übergangen."
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