Pressekonferenz zur Fußball-WM. Fotocredit: ZDF/Markus Hertrich.
Pressekonferenz zur Fußball-WM. Fotocredit: ZDF/Markus Hertrich.

Die FIFA Fußball-WM 2018 live im ZDF

Die Fußball-WM in Russland kommt aus Baden-Baden. Dort wird das gemeinsame WM-Studio von ARD und ZDF eingerichtet, das die Live-Übertragungen aus den zwölf WM-Stadien steuert. Alle 64 WM-Spiele sind zwischen dem 14. Juni und dem 15. Juli 2018 bei ARD und ZDF zu sehen. Los geht es mit der Übertragung des WM-Eröffnungsspiels am Donnerstag, 14. Juni 2018, 17.00 Uhr, im Ersten. Das ZDF beginnt seine Berichterstattung am Samstag, 16. Juni 2018, um 11.25 Uhr.  Das WM-Finale ist am Sonntag, 15. Juli 2018, 17.00 Uhr, im ZDF zu sehen.

  • ZDF, Vom Samstag, 16. Juni 2018, 11.25 Uhr, bis Sonntag, 15. Juli 2018, 17.00 Uhr
  • ZDF info, Montag, 25. Juni 2018, 16.00 und 20.00 Uhr / Mittwoch, 27. Juni 2018, 16.00 und 20.00 Uhr
  • ZDF Mediathek, vom 14. Juni bis 15. Juli 2018

Texte

Gemeinsam am Ball 

Millionen Fans in aller Welt freuen sich auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland – nach den Olympischen Winterspielen das zweite Großereignis des Sportjahres 2018."Gemeinsam am Ball" hieß die Devise bei der WM-Generalprobe, dem Confed Cup 2017. "Gemeinsam am Ball" präsentieren sich ARD und ZDF nun auch beim WM-Turnier. Erneut werdendie Übertragungen zentral aus einem gemeinsamen Studio beim SWR in Baden-Baden gesteuert,wo wir sowohl technisch als auch personell sehrintensiv zusammenarbeiten.

Der Großteil der Teams von ARD und ZDF wird dort im Einsatz sein – das gilt sowohl für Redaktion, Technik und Produktionals auch für Moderatoren und Experten. Die Vorteileliegen auf der Hand: Im Rahmen dieser engen Kooperationwerden Synergien genutzt, die ein bestmöglichesTV- und Online-Programmangebot für die Zuschauer in Deutschland ermöglichen – und zugleich Kosten gespart. Trotz aller Gemeinsamkeiten bleibt genug Raum für die jeweils eigene Handschrift, für das eigene Profil in der WM-Berichterstattung von Das Erste und ZDF. Konkurrenz belebtauch hier das Geschäft – zum Nutzen der Zuschauer: Bei einem vier Wochen andauernden Sporteventdieser Größenordnung sorgen unterschiedlichePräsentationsformen und Köpfe für die gewünschte Abwechslung.

Live geht vor - und doch gehört neben der Übertragungder 64 WM-Spiele ein kritischer Blick überden sportlichen Tellerrand hinaus zum Konzept.Die aktuelle politische Situation in Russland, dieHooligan- und Sicherheits-Problematik oder dasThema Korruption stehen im Fokus einer umfangreichen Rahmenberichterstattung. Doch der Blick richtet sich vor allem auch auf die russische Kulturund Gesellschaft, auf die Vielfalt und die Schönheitdes riesigen Landes – denn wir möchten den Zuschauern ein möglichst umfassendes Bild desWM-Gastgebers vermitteln.Für Joachim Löw und sein Team geht es um die"Mission Titelverteidigung". Ähnliches gilt aber auch für ARD und ZDF, die die hohen Standardsder Berichterstattung von der Fußball-WM 2014 in Brasilien und der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich erneut erreichen wollen. Die Zuschauer erwarten Qualitätsjournalismus von den öffentlich-rechtlichenSendern auch im Sport – und wir werden liefern.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey
ARD-Programmdirektor Volker Herres

Mehr als nur Fußball
Interview mit ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann und SWR-Sportchef Harald Dietz

Die Fußball-WM in Russland wird von zahlreichen kritischen Stimmen zur politischen Situation im Lande begleitet. Erwarten Sie eine WM, bei der ab Mitte Juni der Glanz des Fußballs die Schattenseiten überstrahlt?

Thomas Fuhrmann: Natürlich erzeugen große Sportereignisse eine ganz eigene Faszination, aber wir werden bei einer Propaganda-Show von Präsident Putin nicht mitspielen. Die WM bietet auch eine Chance, ein Massenpublikum über Russland zu informieren – über Fußball hinaus.

Harald Dietz: Die Probleme in Russland, die Situation in Syrien sowie der Giftanschlag auf Skripal sind sicher keine Werbung für eine WM. Die Verbände sollten sich zukünftig besser überlegen, an welche Länder sie Großereignisse vergeben. Wenn es aber ruhig bleibt und der Ball rollt, werden sich Millionen Menschen wieder an guten Fußballspielen und unseren Übertragungen erfreuen. vWie bereits beim Confederations Cup 2017 werden das WM-Studio und ein Großteil von Redaktion und Produktion beim SWR in Baden-Baden angesiedelt.

Gibt es neben kostensparenden Synergieeffekten auch inhaltliche Vorteile?

Thomas Fuhrmann: Wir haben beim Confed Cup im vergangenen Jahr die Erfahrung machen können, dass die Qualität unserer Berichterstattung weiter auf dem gleich hohen Niveau geblieben ist. Die technologischen Entwicklungen schaffen heute die Voraussetzungen, attraktive Sport-Übertragungen auch in dieser Konstellation umzusetzen. Wir sparen durch diese Produktionsweise Geld – inhaltliche, programmliche Vorteile hat das Konstrukt erstmal nicht.

Harald Dietz: Ein wenig Distanz zur FIFA sowie dem Ausrichterland ist ob der nicht-sportlichen Begleiterscheinungen journalistisch sicher nicht schädlich. Und die Erfahrungen beim Confed Cup waren extrem positiv, so dass wir optimistisch sind, auch die einige Nummern größere WM technisch und inhaltlich perfekt aus Baden-Baden zu stemmen. Wir sparen dadurch allein im TV-Bereich mehr als 80 Prozent Fläche im International Broadcast Center (IBC) in Moskau – im Vergleich zu Rio de Janeiro 2014 – sowie rund 20 Prozent ARD-Redaktionspersonal insgesamt.

Und was bedeutet es für die Analysen der WM-Experten und für mögliche weitere Gesprächsgäste im Studio, wenn diese in Baden-Baden und nicht im IBC am Moskauer Stadtrand zum Einsatz kommen?

Thomas Fuhrmann: Für unseren Moderator und unseren Experten ergibt sich keine neue Situation. Auch bei früheren WM- und EM-Übertragungen war das ZDF-WM- oder -EM-Studio nicht in Stadionnähe – unser Moderator und unsere Experten verfolgten das Live-Spiel in den Regieräumen auf mehreren Bildschirmen. Welche Stimmung im Stadion vorherrscht, vermittelt unser Live-Reporter dort. Und was die Gesprächsgäste betrifft: Aufgrund unseres kompakten Programms mit drei Live-Spielen an den Sendetagen in der WM-Vorrunde ist die Zeit für zusätzliche Gespräche nicht üppig. Wir werden pro Sendetag einen Gast im Studio haben und sind davon überzeugt, kompetente Fußballfachleute dafür auch jeweils nach Baden-Baden locken zu können.

Gibt es bei den Arbeitsmöglichkeiten an den Spielorten in Russland Einschränkungen oder können die Reporterinnen und Reporter frei agieren?

Harald Dietz: Es gab beim Confed Cup keinerlei Einschränkungen und es gibt keine Anzeichen, dass sich daran bei der WM etwas ändern würde. Die ARD wird neben dem Team im DFB-Quartier mit sieben Journalistinnen und Journalisten sowie smarter Technik in den Spielorten unterwegs sein, um vor Ort Storys zu produzieren. Und natürlich haben wir Reporter und Interviewer bei den ARD-Spielen. Außerdem werden wir bei ARD-Spielen eine eigene Kamera im Stadion haben, um journalistisch flexibel zu sein, auch bei Ereignissen, die das Weltbild nicht zeigt. Die Hooligan-Ausschreitungen direkt nach dem EM-Spiel Russland gegen England im Stadion in Marseille 2016 hatte ja auch eine ARD-Kamera aufgenommen.

In der WM-Vorrunde stehen bei ARD und ZDF an den jeweiligen Sendetagen meist drei Live-Spiele auf dem Programm. Wird es in den langen Berichterstattungstrecken neben dem Live-Sport auch Programmelemente geben, die eher die Randerscheinungen des sportlichen Geschehens betreffen?

Thomas Fuhrmann: Wir haben mit Andreas Kynast aus unserem Hauptstadtstudio in Berlin einen hervorragenden Autoren und ausgewiesenen Kenner Russlands für unser Team gewinnen können. Er wird mit seinen Berichten und Schalten für die WM das Gesicht für die ZDF-Zuschauer außerhalb der sportlichen Berichterstattung sein. Für Berichte rund um die FIFA ist Markus Harm verantwortlich.

Harald Dietz: Wir haben selbstverständlich den ARD-Korrespondenten Udo Lielischkies im Team, der Aktuelles und grundsätzliche Probleme in Russland ansprechen und einordnen wird. Außerdem wird auch wieder Palina Rojinski zur ARD-Mannschaft gehören, die, nach ihrem erfolgreichen Debüt beim Confed Cup, mehr von ihrem Russland zeigen wird. Und natürlich wird der ARD-FIFA-Experte Philipp Sohmer nicht nur ein Feature im Vorfeld der WM produzieren, sondern auch während der WM vor Ort im Einsatz sein. Darüber hinaus werden wir für Fußballfans noch ein paar fachspezifische Überraschungen anbieten und auch die Unterhaltung kommt im Late-Night-Format „WM-Kwartira“ garantiert nicht zu kurz.

Und was muss wie gelaufen sein, damit Sie am 15. Juli nach dem Finale in Moskau feststellen können: Die WM-Berichterstattung von ARD und ZDF war ein voller Erfolg?

Thomas Fuhrmann: Wenn technisch alles funktioniert hat und wir eine saubere und faire WM übertragen konnten – gerne mit einer Endspielteilnahme des Titelverteidigers live im ZDF.

Harald Dietz: Wenn die Zuschauer gar nicht gemerkt haben, dass die Zentrale und die Sendeabwicklung in Baden-Baden und nicht in Moskau waren. Dann hätte sich der Mut zum Risiko gelohnt, das erste Mal eine Großveranstaltung mit diesen Dimensionen mehr oder weniger komplett von ARD/ZDF gemeinsam beim SWR aus Deutschland abzuwickeln. Entscheidend ist am Ende, dass wir die Menschen mit guter Arbeit und Qualität im Radio, Fernsehen, Online und in den Sozialen Medien in großer Zahl erreicht und überzeugt haben.

Interview: Thomas Hagedorn

Von Baden-Baden auf den Grünen Platz – die WM im ZDF

Ein Riesenland, vier Zeitzonen, zwölf Stadien, 32 Mannschaften, 64 Spiele - die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland (14. Juni bis 15. Juli) ist in vielerlei Hinsicht ein gewaltiges Sport-Event, das nicht nur die Organisatoren vor Ort, sondern auch die Programmverantwortlichen der übertragenden TV-Sender vor manche logistische Herausforderung stellt. Allein die Distanzen zwischen den elf WM-Städten sind enorm - obwohl alle im westlichen Teil des flächenmäßig größten Staates der Erde liegen: Zwischen Kaliningrad im Westen und Jekaterinburg im Osten liegen knapp 2500 Kilometer, von St. Petersburg, dem nördlichsten Spielort, bis Sotschi am Schwarzen Meer sind es fast 2000 Kilometer. Diese und andere Gründe führten dazu, dass ARD und ZDF, wie bei der WM-Generalprobe - dem Confed Cup 2017 - erfolgreich erprobt, die Übertragungen zentral aus einem gemeinsamen Studio in Baden-Baden unter Federführung des ZDF steuern. Modernste Technik wie neuartige LED-Wände mit hochwertigster Bildqualität oder die so genannte Augmented Reality (erweiterte Realität) versprechen den ZDF-Zuschauern außergewöhnliche visuelle Eindrücke und lassen sie unmittelbar in das Geschehen eintauchen. Im Studio werden zudem die beiden ZDF-Moderatoren Oliver Welke und Jochen Breyer sowie Experte Oliver Kahn die Live-Sendungen im Wechsel anmoderieren, zu den Reportern in den Stadien überleiten, die Spiele analysieren und darüber hinaus an jedem ZDF-Sendetag einen prominenten Gast aus der Welt des Fußballs begrüßen. Auch der Großteil des ZDF-WM-Teams wird dort im Einsatz sein. Vor Ort und dabei ganz nah an der deutschen Mannschaft wird hingegen das Team um Katrin Mülle-Hohenstein sein und die ZDF-WM-Berichterstattung mit Lageberichten, Interviews mit Spielern, Trainern oder Funktionären sowie Storys rund um den DFB-Tross bereichern – direkt vom deutschen Quartier in Vatutinki außerhalb von Moskau oder von den jeweiligen Spielstätten der DFB-Auswahl.

Finale im ZDF

ZDF und ARD übertragen im Wechsel alle 64 Spiele des WM-Turniers in Russland live – inklusive der parallel angesetzten Begegnungen an den abschließenden Vorrundenspieltagen vom 25. bis 28 Juni 2018. Die attraktiveren Matches an den ZDF-Sendetagen 25. und 27. Juni werden im Hauptprogramm gesendet, die Parallelbegegnungen bei ZDFinfo. Die Spieleverteilung wurde bis zum Ende der WM-Vorrunde koordiniert. Insgesamt zwölf WM-Sendetage stehen auf dem Programm des ZDF: Sieben Vorrundenspieltage, zwei Achtelfinal-Spieltage, ein Viertelfinal-Spieltag, ein Halbfinale und das Finale am 15. Juli 2018.

Das Zweite beginnt seine Live-Berichterstattung  am Samstag, 16. Juni 2018, mit einem Mega-Vorrundenspieltag. Gleich vier Begegnungen der WM-Gruppen C und D stehen ab 12.00 auf dem Programm: Frankreich – Australien, Argentinien – Island (15.00 Uhr), Peru – Dänemark (18.00 Uhr) und Kroatien – Nigeria (21.00 Uhr).

Die Sendezeiten der ZDF-Live-Übertragungen in der Vorrunde liegen in der Regel  zwischen 14.00 und ca. 23.00 Uhr, an den Parallelspieltagen, im Achtelfinale und im Viertelfinale  zwischen 16.00  und  22.00 Uhr. Zu den Höhepunkten gehören die  Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft am 17. Juni gegen Mexiko und am 27. Juni gegen Südkorea. Das Spiel gegen Schweden überträgt die ARD.

Das Team

Das ZDF tritt unter der Leitung von Sportchef Thomas Fuhrmann und Programmchef Christoph Hamm mit seinem eingespielten WM-Team an. Neben den bereits genannten Moderatoren  Oliver Welke und Jochen Breyer samt des Experten Oliver Kahn stehen für die Kommentierung der Spiele die Live-Reporter Béla Réthy, Oliver Schmidt, Claudia Neumann und Martin Schneider bereit.

Den direkten Draht zur deutschen Mannschaft hat Katrin Müller-Hohenstein, Stimmungsbilder aus den Stadien liefern im Vorfeld der Live-Spiele Sven Voss, Katja Streso und Alexander Ruda. Expertenwissen bringen auch der ehe¬malige FIFA-Schiedsrichter Urs Meier und der frühere Bundesligatrainer Holger Stanislawski in die ZDF-WM-Berichterstattung mit ein. Für die Themen FIFA und Sportpolitikbzw. Russland-Themen werden von Markus Harm und Andreas Kynast aufbereitet.

Die WM mit Thomas & Thomas im Morgenmagazin

„Follow the Moskva ….“ - das ZDF-Morgenmagazin ist zu Gast im Land der Fußball-Weltmeisterschaft und meldet sich täglich live aus einer der beiden bedeutendsten Metropolen Russlands: Moskau (vom 18. bis 22. Juni)  und St. Petersburg (vom 2. bis 6. Juli). Moderator Thomas Skulski hat zwei Wochen lang einen kompetenten  Gesprächspartner und WM-Experten an seiner Seite: Thomas Berthold, Fußball-Weltmeister von 1990. Alle Tore, frische  Analysen und  das Neueste von der deutschen Mannschaft, dazu der tägliche Blick aufs Treiben in der russischen Gastgeberstadt bestimmen das Programm. Der Moma-Sport trifft Fans und dokumentiert den russischen WM-Alltag direkt vor Ort. Von 5.45 Uhr an, jede halbe Stunde: Fakten, Stimmungen, Atmosphäre – zehn Minuten die Fußball-WM kompakt und live aus Russland.

Mehr entdecken – das WM-Angebot in der ZDF-Mediathek

Nichts verpassen und noch mehr entdecken – das gilt für das WM-Angebot in der ZDF-Mediathek. Mobil oder parallel zum TV: Alles Wissenswerte zum Turnier erfahren, neue Perspektiven erleben, strittige Szenen nochmal betrachten – im Livestream oder auf Abruf.

Das ZDF-Online-Angebot bündelt alle Informationen zu den 64 Spielen jeweils auf einer Matchseite. Somit lassen sich alle Infos, Videos, Daten und Ticker ganz leicht im Spielplan finden.

Neue Perspektiven

In der Rubrik „My View“ hat man Zugriff auf die Highlights oder strittige Szenen des Spiels. Dort wird jede wichtige Aktion aus verschiedenen Kamera-Blickwinkeln als Abrufvideo angeboten – und dies schon während der Partie. Außerdem ist es möglich, sowohl nach Spielen als auch nach Aktionen zu filtern – auf der Webseite sogar nach Teams und Spielern, und so seine ganz eigene Auswahl zusammenzustellen und in bis zu 24 Perspektiven zu genießen. 

Livestreams

Natürlich gibt es die ZDF-Übertragung der WM-Spiele via Livestream, aber erst die drei Extra-Livestreams als Second Screen machen das Fußball-Erlebnis komplett. Der „Taktik-Blick“ zeigt die Verschiebungen auf dem Spielfeld unmittelbar – fast wie im Stadion. Die „Coach-Cam“ begleitet beide Trainer 90 Minuten lang parallel in einem Bild und die „Spider-Cam“ lässt den User während der Partie über den Platz fliegen und liefert beeindruckende Perspektiven. Wer im Spiel eine Szene oder den Anpfiff verpasst hat, kann den Livestream 30 Minuten zurückspulen.

Smart sehen, hören, spielen…

Das komplette Angebot lässt sich wie gewohnt über die ZDF-Mediathek auf dem Desktop-Rechner abrufen. Die mobile Ausspielung der ZDF-Videoplattform wurde ebenso optimiert wie die kostenlose Mediathek-App für iOS und Android. Außerdem ist bei vielen Smart-TVs ein Zugriff bequem über die Fernbedienung möglich. Nutzer der ZDF-App können sich im WM-Angebot „ihre“ Mannschaft abonnieren und bekommen alle Videos zu diesem Team in einem Band zusammengestellt. Außerdem kann man sich den Torticker zu seiner Mannschaft bestellen – dieser Service ist aber für jedermann zu jedem Spiel einzeln möglich, natürlich auch für alle DFB-Spiele, die mit einem Livestream aller DFB-Pressekonferenzen natürlich besonders behandelt wird.

Aber man muss die ZDFmediathek nicht unbedingt starten, um die wesentlichen Fakten zu Begegnungen oder Spielplan zu bekommen. Man kann sie auch fragen ... Zuschauer, die einen der aktuell verfügbaren smarten Lautsprecher mit Sprachfunktion besitzen, können per Sprachbefehl die wichtigsten Fakten des Spieltags auch erzählt bekommen. Man kann aber auch nach dem Highlight des letzten Spiels fragen – und die ZDFmediathek startet das gewünschte Video. Im ZDF-Tippspiel können User sich zu Tipp-Runden zusammenschließen und ihren guten Riecher unter Beweis stellen. Als besonders Schmankerl ist dort eine Fan-Challenge eingebaut, bei der man Mitspieler zum direkten Tipp-Duell herausfordern und Bonus-Punkte sammeln kann.

Social Media

Wer über die Ereignisse in Russland diskutieren oder einfach seine Meinung zum Programm, zu Protagonisten oder Sonstiges kundtun möchte, der kann das über ZDFsport bei Twitter oder Facebook tun. Dort wird es auch Chats und Videos zu und mit den prominenten Studiogästen in Baden-Baden geben, aber auch aktuelles rund um „Die Mannschaft“ aus dem DFB-Quartier. Der  ZDFtext (ab Seite 200) bietet mit einem ausführlichen Nachrichten- und Ergebnis-Service wieder ein umfangreiches WM-Programm an.  

http://zdfsport.de
http://twitter.com/ZDFsport
http://facebook.com/ZDFsport

Das WM-Studio in Baden-Baden

Das Herz des deutschen Fernsehens schlägt bei einem sportlichen Weltereignis meist in einer zentralen Stadt des Gastgeberlandes. Für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Russland gilt dies nicht. Beim Gipfeltreffen des Weltfußballs wird die redaktionelle Basis von ARD und ZDF erstmals nicht im Land des Ausrichters aufgebaut. Die beiden Sender berichten vom 14. Juni 2018 an viereinhalb Wochen aus einem gemeinsamen Sendezentrum beim Südwestrundfunk in Baden-Baden. Das zentrale Studio wird zu großen Teilen das Studio der Europameisterschaft 2016 in Frankreich sein. Es wurde bereits 2017 für den FIFA Confederations Cup in Baden-Baden neu aufbereitet und für gut befunden.

Die Konstruktion eines nationalen Sendezentrums (NBC) ermöglicht schlankere Strukturen vor Ort in Russland und somit am Ende auch eine kostengünstigere Produktion. Zudem ist man unabhängig von störenden äußeren Einflüssen, die man in Russland nicht ausschließen kann.

Möglich ist das zentrale Studio außerhalb des WM-Landes nur durch modernste Übertragungstechnik. Das NBC ist mit den WM-Spielorten und dem DFB-Quartier allein durch 45 Bildleitungen verbunden, eine davon in UHD. Zur Übertragung braucht es große Breitband-Kapazitäten. Die Leitung zwischen Baden-Baden und Russland hat eine Leistung von zehn Gigabit pro Sekunde. Für den Fall einer Unterbrechung steht eine zweite Leitung mit gleicher Kapazität als Backup zur Verfügung. Eine weitere Leitung mit einem Gigabit Kapazität verbindet Baden-Baden mit den Produktionsplätzen im Hotel der Nationalmannschaft in Watutinki bei Moskau. Auch für diese Linie gibt es ein Backup. Leitungen mit solchen Kapazitäten sind zwar schon länger verfügbar, waren bisher aber sehr teuer und somit wirtschaftlich nicht sinnvoll. Die Entwicklung der Breitbandtechnik hat aber die Leitungspreise in vertretbare Dimensionen gerückt und damit unter anderem die Lösung mit Baden-Baden als Sendezentrale ermöglicht.

Im Studio arbeiten während der gesamten WM Redaktion, Produktion und Technik von ARD und ZDF unter einem Dach. Ein Kernstück des 670 Quadratmeter großen Studios wird eine leistungsstarke LED-Wand sein. Auf die 10,80 Meter lange und 2,70 Meter hohe Fläche können 1620 Zeilen zu jeweils 6480 Pixeln projiziert werden. Damit ist sogar eine Auflösung in UHD möglich – das ist viermal mehr als normaler HD-Standard. UHD garantiert auch dann noch einen scharfen Hintergrund auf dem LED-Schirm, wenn die Kamera ganz nah an die vor der Wand stehenden Moderatoren und Experten heranfährt. Damit der Herzschlag des Turniers auch immer sichtbar.

Nah an der deutschen Mannschaft – das ZDF am DFB-Quartier

Watutinki, das WM-Quartier der Deutschen Mannschaft und gleichzeitig größte TV-Außenstelle von
ARD und ZDF, liegt gut 40 Kilometer südwestlich von Moskau. In unmittelbarer Nähe zum deutschen
Team moderieren Katrin Müller-Hohenstein für das ZDF und Gerhard Delling für die ARD direkt aus
dem DFB-Quartier, das fernsehtechnisch optimal ausgestattet ist. Die Übertragung des TV-Signals
erfolgt über eine voll redundante Glasfaserverbindung direkt ins WM-Sendezentrum Baden-Baden.
Darüber hinaus steht als mobile Sendeeinheit eine 3-Kamera-SNG zur Verfügung, die via Satellit mit
dem NBC in Baden-Baden verbunden ist. Für eine direkte und flexible Berichterstattung bzw. mobiles
Streaming können die Teams vor Ort zudem auf IP-basierte LiveU-Einheiten zugreifen. Außerdem
wird es im Hotelkomplex ein Schnittmobil des SWR mit Bearbeitungsplätzen für die ARD und mobilen
Schnittplätzen für das ZDF geben.

Neben den Sportsendungen werden aus dem DFB-Quartier auch die Nachrichtensendungen von
ARD und ZDF beliefert sowie das „Morgen“- und „Mittagsmagazin“. Online und in den sozialen Netzwerken werden ARD und ZDF beispielsweise die Pressekonferenzen oder Trainingseinheiten (ARD) live übertragen. Erstmals teilen sich Radio-, Online- und Fernseh-Kolleginnen und -Kollegen gemeinsame Redaktionsbüros, um sich noch effektiver zu vernetzen. So kommen im Vergleich zu den letzten großen Turnieren im Mannschaftsquartier trotz weiter gestiegener Anforderungen weniger Kolleginnen und Kollegen zum Einsatz. Watutinki ist ein DFB-Quartier der kurzen Wege – der Hotel-Spa-Komplex liegt direkt in einer abgeriegelten Parkanlage. Ein DFB-Quartier in sachlicher Atmosphäre. Die 12.000-Einwohner-Gemeinde Watutinki hat weniger Flair als die ursprünglich angedachte Olympiastadt Sotschi am Schwarzen Meer, liegt aber für die Spielorte von Löws Mannschaft günstiger. Vor allem dann, wenn sich der Titelverteidiger wieder bis ins Finale kämpft. Denn auch ein Halbfinale und das Endspiel der WM werden im nahen Olympiastadion von Moskau ausgetragen. Zudem findet das Team während des Turniers in der unweit vom Hotel gelegenen Anlage von ZSKA Moskau ideale Trainingsbedingungen.

Das ZDF-Team

Teamchef: Thomas Fuhrmann
WM-Programmchef: Christoph Hamm

Moderation NBC: Oliver Welke, Jochen Breyer
Stadion-Moderation: Sven Voss, Katja Streso, Alexander Ruda
Moderation MoMa: Thomas Skulski

Live-Reporter: Béla Réthy, Oliver Schmidt, Claudia Neumann, Martin Schneider

Experten: Oliver Kahn, Holger Stanislawski, Urs Meier, Thomas Berthold (MoMa)

Leitende Redakteure
NBC Baden-Baden: Monika Thyen, Gerrit Schnaar, Alexander Antoniadis
DFB-Quartier: Manuel Bienefeld
Online: Stefan Baur
ZDF-Morgenmagazin: Thomas Skulski

FiFA/Sportpolitik: Markus Harm
Russland-Themen: Andreas Kynast

Regie NBC Baden-Baden:Stefan Kanzler, Markus Kainz Ralf Kötzner, Christian Thielmann 

Produktion: Herbert Galonske, Christian von Wilckens, Christoph Theil

Technische Leitung: Vito Zoiro, Florian Rathgeber

ZDF-Dokus und Begleitprogramm zur Fußball-WM

Samstag. 2. Juni 2018, 16.30 Uhr / 17.00 Uhr

Fußball-Fieber – Das WM-Magazin
Nigeria – der Geheimfavorit / Die deutsche Mannschaft vor der WM

In zwölf Tagen beginnt die „FIFA WM 2018“ in Russland. Der erste Teil von „Fußball-Fieber – Das WM-Magazin“ nimmt den Geheimfavoriten Nigeria unter die Lupe. Der deutsche Trainer Gernot Rohr gewährt ungewohnt nahe Einblicke in seine Mannschaft – ob im Trainingslager, bei Spielen oder im privaten Umfeld der Spieler. Viele kennen die temperamentvollen und musikalischen Auftritte des Teams, das WM-Magazin schaut dahinter.

Im zweiten Teil von "Fußball-Fieber – Das WM-Magazin" steht die deutsche Mannschaft im Mittelpunkt. Der Titelverteidiger geht als einer der Favoriten in das Turnier in Russland. Das WM-Magazin blickt auf das Team von Bundestrainer Joachim Löw – nach einer Woche Trainingslager in Eppan/Südtirol und vor dem vorletzten Vorbereitungsspiel am Abend gegen Österreich.

 

Samstag, 9. Juni 2018, 23.00 Uhr, ZDF

Fußball-Fieber Das WM-Magazin
Fabian Kösters Gruppengegner-Check

Auf der Mission Titelverteidigung sind für Fußball-Weltmeister Deutschland bislang nur die ersten drei Hürden bekannt: Mexiko, Schweden und Südkorea. Doch gegen wen spielt das Löw-Team da eigentlich und welches Verhältnis haben die Mexikaner, Schweden und Südkoreaner zur schönsten Nebensache der Welt – zum Fußball? Filmautor Fabian Köster geht in den drei Ländern der Frage nach, was die Kultur und die Liebe zum Fußball charakterisiert. Und er erkundet auch, wie stark dort jeweils der Glaube an ein Fußballwunder ausgeprägt ist.

 

Mittwoch, 13. Juni 2018, 22.45 Uhr, ZDF 

Am Puls Deutschlands – Ein Stimmungsbild mit Jochen Breyer

ZDF-Reporter und Sportmoderator Jochen Breyer fühlt Deutschland den Puls. Zum Start der Fußball-WM fragt er „Was ist für Sie deutsch?“ Der WM-Live-Moderator will wissen, was für die Menschen zu Deutschland gehört und was nicht. Wenn sich die deutsche Nationalmannschaft im Juni aufmacht, ihren Titel zu verteidigen, sind fast alle dabei: Sie sitzen gebannt vor dem Fernseher, singen die Nationalhymne, malen Schwarz-Rot-Gold auf ihre Wangen. Der perfekte Zeitpunkt für Jochen Breyer, um der Frage nachzugehen: Was ist denn überhaupt deutsch? Was macht Deutschland aus, was gehört zu Deutschland – und was nicht?

Jochen Breyer will von den Menschen selbst erfahren, was deutsch ist, was Heimat und Identität ausmacht – jenseits von Klischees und Vorurteilen. Gehört dazu, dass Fußball-Profis die Nationalhymne mitsingen? Muss man einen deutschen Pass haben, um sich deutsch zu fühlen? In welchen Momenten, in welchen Alltagssituationen manifestiert sich für wen deutsche Identität? Entsprechend klar und pointiert ist auch der Hashtag: #wasfuermichdeutschist, der seit dem 23. März 2018 über die ZDF-Kanäle auf Facebook und Twitter online ist.

In den Wochen vor der Bundestagswahl 2017 war Jochen Breyer erstmals „am Puls Deutschlands“ unterwegs. Viele Zuschauer fühlten sich im vergangenen Jahr vom Hashtag #wasmichandeuschlandstoert angesprochen – Tausende Mails, Postings und Kommentare kamen zusammen. Die am häufigsten genannten Themen griff das Filmteam auf und Jochen Breyer besuchte einige der Menschen, die ihm geschrieben hatten. Auch in seiner neuen Dokumentation wird Jochen Breyer wieder in das Land hineinhorchen, ihm den Puls fühlen, viele Meinungen und Ansichten ins Gespräch bringen – und einordnen.

 

Sonntag, 17. Juni 2018, 22.30 Uhr, ZDF

Russlands Geheimnisse

Mit Matthias Fornoff

Im März 2018 wurde in Russland ein neuer Präsident gewählt und im Sommer ist die Fußballwelt bei der 21.Weltmeisterschaft zu Gast. Das Land, mit dem die Deutschen seit Jahrhunderten so eng verbunden sind und das dieses Jahr mehr als sonst in den Focus der Berichterstattung rückt, gilt als besonders geheimnisvoll und rätselhaft. Matthias Fornoff begibt sich auf die Reise und präsentiert einige Fakten über Russland, die den Zuschauer staunen lassen.

 

Das Kinder- und Jugendprogramm:

Samstag, 8. Juni 2018, 19.25 Uhr bei KiKA
logo! extra: Tim in Russland

"logo!"-Reporter Tim Schreder ist im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland gereist, um Land und Leute kennenzulernen – vor allem die Kinder. Ein Schulkind aus Moskau berichtet unter anderem vom Schulalltag in der Hauptstadt. Im Anschluss reist Tim weiter nach Osten, fast bis an die chinesische Grenze, um dort mit russischen Kindern über ihr Leben zu sprechen. Außerdem geht der Reporter der Frage nach, warum viele Menschen in Russland Präsident Putin nicht nur kritisieren, sondern auch schätzen.

 

Samstag, 16. Juni 2018, 6.20 Uhr im ZDF
PUR+ : Wie werde ich Fußballprofi?

Bevor ein Fußballer zum Star wird, hat er einen langen und harten Weg vor sich. So auch die Zehnjährigen beim Sichtungstraining. Das Ziel: ein Platz im Fußballinternat. Für Laura wird es spannend – sie fährt zu ihrem ersten Länderturnier mit der U20-Nationalmannschaft der Frauen nach Spanien. Doch die Fußballkarriere ist nicht alles: Zu Hause warten die Abiturprüfungen.

 

Sonntag, 17. Juni 2018, 8.10 Uhr im ZDF
Löwenzahn:  Das Wunder von Bärstadt

Jugendfußballer Paul vom FC Bärstadt wird gesperrt, weil er angeblich raucht. Fritz Fuchs will seine Unschuld beweisen und baut ihn gleichzeitig im Torwart-Training auf. Als das große Derby der Bärstädter D-Jugend gegen Schifferdorf ansteht, kann Paul nicht spielen. Doch ohne ihren guten Torwart sieht es schlecht aus für den FC  Bärstadt. Gerade noch rechtzeitig findet Fritz Fuchs heraus, wer dem Jungen die Zigaretten untergejubelt hat. Darf Paul doch noch ins Tor?

 

Samstag, 30. Juni 2018, 7.55 Uhr im ZDF
"1, 2 oder 3 – Russland"

Russland als Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft ist Grund genug für Elton, das größte Land der Welt gemeinsam mit den Kandidaten im Studio genauer zu beleuchten: St. Petersburg ist ebenso Austragungsort wie Moskau. Während in der einen Stadt "Weiße Nächte" gefeiert werden, stehen in einer Moskauer U-Bahn-Station Hunde mit leuchtenden Schnauzen. Warum das so ist, sollen die Kinder herausfinden. Und stimmt es, dass in Russland auch Löwen, Kamele und Tiger leben? Auch für das besondere Ökosystem im Baikalsee spielen Tiere eine große Rolle.

Seit 1977 steht die Quizshow "1, 2 oder 3" für spielerische Wissensvermittlung. Mit viel Aktion, spannenden Experimenten und ungewöhnlichen Demonstrationen wird Kindern – und auch vielen Erwachsenen – auf unterhaltsame Weise die Welt erklärt. Die Zuschauer vor den Bildschirmen können in Echtzeit am Computer oder an ihren mobilen Endgeräten beim Online-Spiel "Live dabei" mitspielen und versuchen, die Studiokandidaten zu schlagen. In der "ZDFtivi-App" stehen die alle Sendungen und einzelne Filmbeiträge mit Elton jederzeit zum Abruf bereit.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/sport

Weitere Informationen

Impressum

ZDF Hauptabteilung Kommunikation
Presse und Information
Verantwortlich: Alexander Stock
E-Mail: pressedesk@zdf.de
© 2018 ZDF

 

Ansprechpartner:

Thomas Stange
stange.t@zdf.de
Telefon: 06131 / 70-15715 

Thomas Hagedorn
hagedorn.t@zdf.de
Telefon:06131 / 70-13802