Wie viel Idylle bietet das Landleben noch. Foto: ZDF/Leo Spors
Wie viel Idylle bietet das Landleben noch. Foto: ZDF/Leo Spors

ZDF.reportage: Alles anders auf dem Land

Eine Reise durch die Provinz

Mehr als die Hälfte der Deutschen leben in Dörfern und Kleinstädten. Die "Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land" hat sich die Politik längst auf die Fahnen geschrieben. Dennoch: Was tun gegen den Sog der Städte? Droht auch Deutschland eine Spaltung in Stadt und Land? Die "ZDF.reportage: Alles anders auf dem Land" ist am Sonntag, 17. September 2017, 18.00 Uhr unterwegs zu Menschen, die gern auf dem Land leben und nicht aufgeben, trotz aller Schwierigkeiten.

  • ZDF, Sonntag, 17. September 2017, 18.00 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Sonntag, 17. September 2017

    Texte

    Sendetermine und Stab

    Sonntag, 17. September 2017, 18.00 Uhr, ZDF

    ZDF.reportage
    Alles anders auf dem Land
    Eine Reise durch die Provinz

    Film von Rita Stingl und Leo Spors

    Produktion: ZDF
    Redaktion: Heike Schnaar
    Länge: ca. 30 Minuten

    Alles anders auf dem Land – Eine Reise durch die Provinz

    Städter träumen vom Landleben: Sie sehnen sich zurück aufs Dorf, weil dort alles besser, sauberer und natürlicher sei. Aber die Realität sieht oft anders aus. Nur Dorfbewohner wissen, wie das ist, wenn die letzte Kneipe zumacht. Kein Bäcker, keine Polizeiwache, keine Post. Die Bahnlinie ist eingestellt, und der Landarzt geht in Rente. Nirgendwo ist der Bevölkerungsschwund so groß wie in der Provinz.

    Die Kluft zwischen Stadt und Land wird größer. So etwa in der Eifel, in Rheinland-Pfalz, eine schon immer strukturschwache Gegend – kaum Industrie, allenfalls der Tourismus bringt etwas ein. Vielerorts bestimmen verlassene Häuser das Dorfbild. Die Kinder ziehen in die Stadt, der Arbeit hinterher. Die alten Hausbesitzer gehen ins Pflegeheim. Dabei hatten sich viele ihr Häuschen als Alterssicherung gedacht. Doch die Preise sind am Boden, und am Ende erbt das Finanzamt. Und das ist dann auch zuständig für Rasen mähen, Hecken schneiden und Schnee räumen. Ein Verkauf ist kaum möglich, oft bleibt nach jahrelangem Leerstand nur der Abriss.

    Mehr als die Hälfte der Deutschen leben in Dörfern und Kleinstädten. Die "Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land" hat sich die Politik längst auf die Fahnen geschrieben. Dennoch: Was tun gegen den Sog der Städte? Droht auch Deutschland eine Spaltung in Stadt und Land?

    Immerhin: Die Menschen lassen sich einiges einfallen, ihre Dorfgemeinschaft am Leben zu erhalten. Die Freiwillige Feuerwehr Üdersdorf stemmt sich gerade massiv gegen ihre Nachwuchsprobleme. Denn längst ist nicht mehr sichergestellt, dass im Notfall eine komplette Mannschaft ausrücken kann. Deshalb klingeln die Feuerwehrmänner Mike und Thomas persönlich an jeder Tür, um neue Mitglieder zu werben. Als Motivation verschenken sie einen roten Eimer – den braucht man vielleicht, wenn keine freiwilligen Helfer kommen.

    Die "ZDF.reportage" unterwegs zu Menschen, die gern auf dem Land leben und nicht aufgeben, trotz aller Schwierigkeiten.

    Infos zur "ZDF.reportage"

    Die "ZDF.reportage" berichtet immer sonntags, 18.00 Uhr, aus der Alltagswirklichkeit der Zuschauer. Sie greift Themen auf, die aktuell und brisant sind und setzt sie spannend und emotional um. Dabei erzählt die "ZDF.reportage" immer aus der Perspektive der Betroffenen, von Menschen, ihren Lebenswegen und Schicksalen, ihren Konflikten, ihren Hoffnungen und Träumen. Die meisten Reportagen spielen in Deutschland, bei Auslandsthemen ist stets ein deutscher Bezug vorhanden. 

    Die Redaktion der "ZDF.reportage" wird geleitet von Heike Schnaar.

    Fotohinweis

    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfreportage 

    Weitere Informationen

    Impressum

    ZDF Hauptabteilung Kommunikation
    Presse und Information
    Verantwortlich: Alexander Stock
    E-Mail: pressedesk@zdf.de
    © 2017 by ZDF

    Ansprechpartner

    Name: Thomas Hagedorn
    E-Mail: hagedorn.t@zdf.de
    Telefon: 06131/7013802