25 Jahre "Leute heute"

Das People-Magazin des ZDF wird 25. "Leute heute" bietet montags bis freitags um 17.45 Uhr im ZDF vielfältige Themen aus der Welt der Stars – unterhaltsame Informationen aus Entertainment, Society, Fashion und Royales. "Leute heute" berichtet seit einem Vierteljahrhundert seriös und respektvoll über das Leben von Prominenten – mit Fachwissen und der nötigen Empathie, die es im Journalismus braucht. Die Jubiläums-Ausgabe ist am Donnerstag, 3. Februar 2022, 17.45 Uhr, im ZDF zu sehen.

  • ZDF, montags bis freitags ab 17.45 Uhr
  • ZDF Mediathek, montags bis freitags ab 17.45 Uhr

Texte

Sendetermin und Stab

Montags bis freitags, 17.45 Uhr im ZDF und in der ZDFmediathek

Leute heute
Das People-Magazin im ZDF

Moderation: Karen Webb, Marcus Fahn

Produktion: ZDF

Redaktionsleitung: Peter Zock

Redaktion: Martin Boeckl, Anna Buchschwenter, Christina Esselborn, Astrid Henryson, Caroline Hermann, Christiane Lange, Ulrich Langer, Nani Mann, Miriam Müller, Claudia Nold, Markus Rosendahl, Sabine Sexauer, Clemens von Stauffenberg, Cordelia Strauß, Tanja Titze, Svetlana Ulman, Maya Zanettin

Produktionsleitung: Willy Böhmer

Produktion: Susanne Kümpel, Gabriele Schötz

"Leute heute" – seit einem Vierteljahrhundert im ZDF

Das Prominentenmagazin des ZDF bietet unterhaltsame Informationen aus den Bereichen Entertainment, Society, Mode und Lifestyle.

Seit dem Sendestart im Februar 1997 ist "Leute heute" bei allen großen internationalen gesellschaftlichen Events dabei. Nina Ruge hat "Leute heute" von Beginn an zehn Jahre lang begleitet. "Alles wird gut", versprach sie, als sie 2007 die Moderation an Karen Webb weitergab. Das Versprechen wurde eingelöst. Karen Webb entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer seit 15 Jahren von Montag bis Freitag in die Welt der Reichen, Schönen und Prominenten. Seit Juli 2021 ist zudem Marcus Fahn als "Leute heute"-Moderator im Einsatz.

"Leute heute" berichtet zum Beispiel aus Los Angeles von den Oscars, über die Filmfestspiele in Cannes und Venedig, über die Berlinale, die Goldene Kamera, die Grammy-Verleihung und die Modewoche in Paris.

Information statt Sensation, Journalismus statt Voyeurismus – in allen Reportagen und Berichten bleibt die Sendung ihrem Qualitätsanspruch treu. Nicht Klatsch und Tratsch stehen im Vordergrund, sondern seriöse, authentische Berichterstattung. Immer nah dran, persönlich und emotional, wahrt "Leute heute" dennoch Distanz – mit dem nötigen Respekt oder einem ironischen Augenzwinkern. Fachwissen, gepaart mit journalistischer Kompetenz und Sorgfalt, macht "Leute heute" zum Marktführer unter den Promi-Magazinen im deutschen Fernsehen.

"Das Interesse am Leben der Reichen und Schönen wird bleiben"
Drei Fragen an "Leute heute"-Moderatorin Karen Webb

Wie hat sich Ihr Blick und wie hat sich der mediale Blick auf die Schönen und Reichen in den 15 Jahren verändert, die Sie nun "Leute heute" präsentieren?

Prominente teilen heute nicht mehr nur ihren Ruhm, Erfolg und Glamour mit den Fans, sondern auch ihre Krankheitsverläufe und Tragödien. Als ich die Sendung 2007 übernommen habe, waren Stars in erster Linie Menschen in der Öffentlichkeit, die bewundert wurden, wie Thomas Gottschalk. Heute sind es auch Menschen, die Schwäche und Verletzlichkeit zeigen, mit denen die Fans Mitgefühl haben, wie etwa mit Britney Spears, die 13 Jahre unter der Vormundschaft ihres Vaters war. Oder auch, wenn Prominente mit Tabus brechen. So hat sich Angelina Jolie die Brüste amputieren lassen, um Brustkrebs vorzubeugen und bereitwillig darüber gesprochen. Und dann sind da noch Stars, für die man sich fremdschämen muss (hier erspare ich mir ein namentliches Beispiel). Das alles geschieht immer mehr über Social-Media-Kanäle. Im Zeitalter der Digitalisierung sind Prominente weniger auf die Presse angewiesen als früher, weil sie sich selbst in die Öffentlichkeit bringen können, via YouTube, Instagram, etc.

In welcher Form hat denn die Corona-Pandemie die Arbeit für "Leute heute" in den vergangenen zwei Jahren beeinflusst – gerade auch mit Blick darauf, dass Berichterstattungsanlässe wie "Berlinale" oder Oscar-Verleihung ebenfalls dem Virus Tribut zollen mussten?

Für mich war das schlimm, dass wir nicht mehr zu solchen Veranstaltungen reisen konnten. Die Oscars, die "Berlinale", die "Goldene Kamera" – das waren immer besondere Highlights. Wir waren hautnah dran an den Stars. Das ging die vergangenen zwei Jahre leider nicht mehr. Interviews mit Prominenten finden jetzt oft per Videokonferenz statt, und viele Stars haben sich im Lockdown in ihrem Zuhause gepostet, wodurch auch wir neue private Einblicke bekommen haben. Arbeitstechnisch haben wir einen großen Sprung nach vorne gemacht: Homeoffice, Teams-Konferenzen – das alles klappt aus meiner Sicht wunderbar und hat viele Vorteile.

Was muss für "Leute heute" wie laufen, damit die Sendung auch in den nächsten 25 Jahre so gefragt bleibt wie bisher?

Das Interesse am Leben der Reichen und Schönen wird bleiben. Wir als People-Magazin müssen schauen, dass wir auch wirklich an den Leuten dran sind und nicht nur Instagram-Posts wiedergeben. Zum Glück hat "Leute heute" einen sehr guten Zugang zu Prominenten, weil die auch wissen, dass wir journalistisch sauber und genau arbeiten. Wir sind kein Klatsch-Magazin, das spekuliert oder Gerüchte verbreitet, um Quote zu generieren. Wir machen Journalismus und das schätzen die Stars. Oft bekommen wir als einzige Redaktion in Deutschland ein Interview mit einem Prominenten. Zum Beispiel waren wir die einzigen, die mit der schwangeren Helene Fischer gesprochen haben, vor ihrem "Wetten, dass...?"-Auftritt.

Interview: Thomas Hagedorn

"Mit Fachwissen, Respekt und der nötigen Empathie"
Drei Fragen an "Leute heute"-Redaktionsleiter Peter Zock

Ein Vierteljahrhundert "Leute heute" was hat sich in diesen über zwei Jahrzehnten geändert?

"Leute heute" ist längst nicht mehr nur linear im ZDF-Programm, sondern auf vielen Plattformen zu finden: Unsere Zuschauer reden mit uns auf Facebook, werden über Promi-News auf Twitter informiert, sehen uns jederzeit und überall als Video-on-Demand in der ZDFmediathek. Ob Smartphone oder Tablet – "Leute heute" ist längst zur erfolgreichen Marke auch auf den unterschiedlichen digitalen Plattformen geworden

Was könnten Gründe dafür sein, dass "Leute heute" so dauerhaft von den Zuschauerinnen und Zuschauern geschätzt und nachgefragt wird?

Das ist ein Ergebnis guter redaktioneller Vorbereitung, von Fachwissen, Respekt und der nötigen Empathie, die es im Journalismus braucht. Für unsere Sendung treten deshalb viele Prominente gerne für die Sendung vor die Kamera.

Trotz dieses Erfolges: Was könnten denn noch schönere Schlagzeilen sein, die Sie gerne mal im Zusammenhang mit "Leute heute" lesen wollen?

"Leute heute" sensationell: Die beliebte Sendung gewinnt die drei wichtigsten Fernsehpreise in einem Jahr.

Alexander Gerst: "Auch im All habe ich jeden Tag 'Leute heute' geschaut, ein Muss für mich."

50 Jahre "Leute heute" was andere über gutes Fernsehen lernen können!

"Journalistisch gut aufbereitete Star-Berichterstattung"
Drei Fragen an "Leute heute"-Moderator Marcus Fahn 

Ihre "Leute heute"-Premiere hatten Sie in der Ausgabe vom 23. Juli 2021, als die Nachricht vom Tod Alfred Bioleks die Sendung bestimmte. Seitdem haben Sie bereits über dreißigmal "Leute heute" moderiert. Was ist Ihnen aus den ersten Monaten im neuen Format besonders in Erinnerung geblieben?

Tatsächlich ist mir die erste Sendung aus diversen Gründen in Erinnerung geblieben. Zum ersten Mal im ZDF moderieren zu dürfen, war natürlich etwas Besonderes und zugleich besonders aufregend. Und diese Sendung mit der Nachricht vom Tod Alfred Bioleks beginnen zu müssen, den ich als Zuschauer sehr geschätzt habe, war keine leichte Aufgabe. Auch mein erstes Schaltgespräch live nach New York zu Johannes Hano beim R. Kelly-Prozess werde ich sicher nicht vergessen. Es gab in diesen ersten Monaten viele "erste Male", durch die mich das tolle Team von "Leute heute" gelotst hat. 

Als Morgenmoderator von Bayern 1 sind Sie das Frühaufstehen geübt. Ist die "Leute heute"-Sendung am späten Nachmittag bzw. am frühen Vorabend da eine willkommene Abwechselung, wenn Sie das journalistische Tagwerk mal ausgeschlafener angehen wollen? Oder reizt Sie vor allem auch die inhaltliche Ergänzung?

Der spätere Dienstbeginn im Vergleich zu einer Morgensendung ist natürlich eine tolle Abwechslung. Allerdings habe ich an einigen Tagen morgens auf Bayern 1 und abends im ZDF moderiert. Aber glücklicherweise werden beim Fernsehen – im Gegensatz zum Radio – die Augenringe ja weggeschminkt. Grundsätzlich finde ich die Abwechslung zwischen Radio- und TV-Moderation mit den komplett unterschiedlichen An- und Herausforderungen extrem spannend. 

Was würden Sie denn einer potenziellen Zuschauerin, einem potenziellen Zuschauer sagen, warum es sich immer lohnt, "Leute heute" anzuschauen?

Wenn Sie sich für Promis oder Royals interessieren oder mitreden möchten, dann sind das die einzigen 15 Minuten am Tag, die Sie brauchen: journalistisch gut aufbereitete Star-Berichterstattung. 

Interview: Thomas Hagedorn

Erinnerung an den Start von "Leute heute" vor 25 Jahren
Von Redaktionsleiter Peter Zock

Es fiel ungemütlicher Schneeregen am 3. Februar 1997, als über 4,5 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher saßen und die erste "Leute heute"-Sendung endete. So ungemütlich wie das Wetter war auch die Stimmung in der Redaktion: War das jetzt der erhoffte große Wurf? Nicht jeder war sich da sicher.

Das ZDF hatte mit "Leute heute" eine journalistische Nachrichtensendung über Prominente "geboren". Die folgenden Gehversuche waren oft noch ein Stolpern: Beiträge wurden zur Livesendung nicht fertig, Kamerateams steckten im Stau, Computer stürzten unter der Grafiklast ab. Nina Ruges optimistisches "Alles wird gut" war in der Redaktion oft eine letzte Hoffnung im täglichen Chaos. Und die Halbwertszeit der Sendung schmolz dahin wie der Schnee im Frühjahr 1997.

Die Presse prophezeite ein schnelles, schmerzloses Ende. Doch es kam anders. Mit Leidenschaft, Begeisterung, Humor und Können leitete die Redaktion den Turnaround ein: "Leute heute" wurde ein Erfolg, die Zuschauer jubelten. 2003 setzte sich das ZDF mit "Leute heute" an die Spitze der Wettbewerber und führt seitdem durchgehend den Markt der People-Magazine an.

25 Jahre "Leute heute" – eine Sendungschronik

3. Februar 1997: Die erste Sendung "Leute heute" wird im ZDF ausgestrahlt. Themen waren unter anderem der neue Pirelli-Kalender und Ralf Schumacher. Nina Ruge moderierte und verabschiedete sich mit dem schon bald legendären Spruch "Alles wird gut". Die Premiere sahen 4,55 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, bei einem Marktanteil von 19,4 Prozent.

Herbst 1997 bis 2003: Barbara Hahlweg ist als Vertreterin für Nina Ruge im Einsatz. Auch Sibylle Nicolai war zwischen 1997 und 1999 gelegentlich als "Leute heute"-Moderatorin im Einsatz. Ab Juli 1999 übernahm Achim Winter zusätzliche Moderationsvertretungen.

4. April 2001: 1000. Sendung "Leute heute".

Sommer 2001: "Leute heute" berichtet erstmals von den Filmfestspielen in Cannes.

25. März 2002: Erstes Spezial zur Oscar-Verleihung aus Los Angeles.

2. September 2002: Erstes Spezial vom Filmfest in Venedig.

18. Januar 2003: "Leute heute" bekommt einen neuen, zusätzlichen Sendeplatz, samstags von 18.30 bis 19.00 Uhr.

2. Juni 2005: 2000. Sendung. "Leute heute" wird im Schnitt von 3,6 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer gesehen, bei einem Marktanteil von 17,4 Prozent.

3. Februar 2007: Nina Ruges letzte reguläre "Leute heute"-Sendung.

5. Februar 2007: Karen Webb ist die neue "Leute heute"-Moderatorin. Bereits ab 2005 hatte sie Vertretungsmoderationen übernommen.

September 2007 bis Dezember 2014: Pierre Geisensetter übernimmt die Vertretungsmoderationen für Karen Webb.

ab Juli 2010: "Leute heute" ist auf Facebook präsent.

30. April 2011: Letzte Samstagsausgabe von "Leute heute".

5. September 2011: "Leute heute sendet aus einem neuen digitalen Studio.

3. Februar 2012: "Leute heute" wird 15 Jahre alt.

24. November 2012: 4000. Ausgabe von "Leute heute".

November 2013: "Leute heute" ist zum zweiten Mal für den Bambi in der Kategorie Publikumspreis nominiert.

November 2014: "Leute heute" bekommt ein neues virtuelles Studio-Design mit moderner HD-Technik.

1. April 2015: Erste "Leute heute"-Sendung mit Moderator Florian Weiss. Er übernimmt die Vertretungsmoderation für Karen Webb.

3. Februar 2017: "Leute heute" wird 20 Jahre.

23. Juli 2021: Marcus Fahn moderiert zum ersten Mal "Leute heute". Er folgt auf Florian Weiss, der seit 2021 im Wechsel mit Nadine Krüger "Volle Kanne – Service täglich" im ZDF moderiert.

3. Februar 2022: Leute heute wird 25 Jahre.

Biografien von Karen Webb, Marcus Fahn und Peter Zock

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