Bettys Diagnose

Klinikserie

"Bettys Diagnose" erzählt einen bunten Krankenhaus-Kosmos aus Sicht einer kompetenten, resoluten und streitbaren Kranken­schwester. Betty sagt, was sie denkt, und sie tut, was sie sagt. Wir begleiten Stationsschwester Betty durch den stressigen Klinikalltag, durch ihre privaten Turbulenzen, beim Girls-Talk im Schwestern­zimmer und auf der Suche nach dem großen Glück.

  • ZDF, ab 8. Januar 2016, freitags, 19:25 Uhr

Texte

Stab

BuchKlaus Rohne, Iris Kobler, Arnd Mayer, Claudia Matschulla, Peter Strotmann, Mandy Cankaya
RegieSabine Bernardi, Joseph Orr, Nico Zingelmann, Ulrike Hamacher
Kamera Ralf Mendle, Günter Handwerker, Tom Holzhauser, Andreas Tams
Schnitt Steffen Wimmers, Günter Schultens, Uli Schön
MusikPhilipp Noll, Axel Huber
SzenenbildSimon Schläger, Christina Freye-Fickelscheer
Kostüm Julia Brandes, Angela Neis
Musik-Supervision Oliver Ueck (Folge 1 bis Folge 4)
ProduktionNetwork Movie, Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co KG, Köln, in Zusammenarbeit mit ZDF-Enterprises
Produzent Wolfgang Cimera
ProducerSilke Schulze-Erdel, Nina Güde, Robert Florin
Koordination ZDFJohannes Frick-Königsmann
RedaktionKatharina Görtz, Bastian Wagner
Länge12 x 45 Minuten

Durchgehende Rollen/Darsteller

Bettina "Betty" Dewald Bettina Lamprecht
Dr.  Marco BehringMaximilian Grill
Dr. Helena von ArnstettClaudia Hiersche
Lizzy RiedmüllerTheresa Underberg
Talula PfeiferCarolin Walter
Tobias LewandowksiEric Klotzsch
Mechthild PuhlSybille J. Schedwill
Prof. WehmannRoland Koch
Safi EdemirErcan Durmaz
Wanda DewaldTeresa Harder
Sascha ValentinoMaximilian Reichenbach
und andere

Allgemeiner Inhalt

Bettys Diagnose erzählt einen bunten Krankenhaus-Kosmos aus Sicht einer kompetenten, resoluten und streitbaren Kranken­schwester. Wir begleiten sie durch den stressigen Klinikalltag und durch ihre privaten Turbulenzen, beim Girls-Talk im Schwestern­zimmer und auf der steten Suche nach dem ganz großen Glück.

Die Krankheitsfälle sind mal dramatisch, spannend oder traurig, mal voller Humor erzählt, jedoch immer herzerwärmend. Und da­bei nicht zu vergessen: die Krankheitsdiagnose des zuständigen Arztes Dr. Behring ist das eine, die Diagnose der empathischen Stationsschwester Betty gern das andere. Und Betty sagt, was sie denkt, und sie tut, was sie sagt. Ärzte sind für sie keine Götter in Weiß und Patienten haben das Recht, sich nicht nur als Spielball in einem Flipper-Automaten zu sehen, der Krankenhaus heißt.

In der zweiten Staffel taucht mit Prof. Wehmann nun ein neuer Chefarzt auf, der einige Geheimnisse hat und sowohl auf Bettys als auch auf Lizzys Leben großen Einfluss nehmen wird. Zudem müssen Betty und Dr. Behring entscheiden, wie es nach ihrem Kuss am Ende der ersten Staffel mit ihnen weitergeht. Talula und Lizzy hingegen wissen genau, was sie wollen: wieder mit Betty in einer WG zusammen wohnen. Und "AiWler" Lewandowski weiß es auch: Er will den Posten von Dr. Helena von Arnstett. Denn seine Weiterbildung ist bald vorbei, und er ist ja schließlich schon län­ger in der Karlsklinik als sie. Helena hingegen fühlt sich zu einem Kollegen besonders hingezogen. Und Mechthild hat mit Proble­men in ihrem Privatleben zu kämpfen. Gut, dass Safi ein offenes Ohr für das gesamte Klinikpersonal hat.

Rollenprofile

Betty Dewald (Bettina Lamprecht)

Betty ist Leiterin der Aufnahmestation der Aachener Karlsklinik und Krankenschwester mit Leib und Seele. Pragmatisch, zupa­ckend und stets menschlich. Schon immer wollte sie einen sozia­len Beruf ergreifen und Menschen helfen. Für ein Medizinstudium hat das Geld in der Familie nie gereicht, und klar war, dass Betty nach der Schule eine Lehre machen sollte. Also: Kranken­schwester. Und dabei ist sie dann geblieben. Die Kolleginnen kennen Bettys schlagfertige Art. An ihrem Humor scheiden sich manchmal die Geister. Betty ist kompetent, resolut und dynamisch. Sie sagt, was sie denkt, und sie tut, was sie sagt. Ein Segen für jeden Patienten. Ein Gräuel für die Obrigkeit.

Betty ist Optimistin. Trotz und wegen ihres Berufes, der ihr zum Teil recht drastische Einblicke in menschliche Schicksale ge­währt. Vom Infarkt niedergestreckte Workaholics, unschuldige Unfallopfer und halbtote Junkies lassen einen schon mal am Sinn des Lebens und am Prinzip Hoffnung zweifeln. Aber Betty hat gelernt, mit den alltäglichen Tragödien umzugehen und sich über Geschichten, die ein Happy End haben, zu freuen. Sie macht ihren Patienten Mut, ermuntert sie zu Selbstbewusst­sein und Aktivität. Betty will, dass ihre Schutzbefohlenen Fragen stellen und sich nicht als Spielball in einem Flipperautomaten se­hen, der Krankenhaus heißt. Sie hat es sich zum Grundsatz ge­macht, niemals und niemanden aufzugeben. Wenn ein Patient Hilfe und Zuwendung braucht, dann ist er bei Betty richtig. Doch wenn es sie selbst betrifft, versagen die Schutzmechanismen schon mal. Mitunter ist eben auch die streitbare, furchtlose Betty ausgepowert. Und nicht ganz so stark, wie sie sich nach außen gibt. Zu ihrer Mutter hat Betty eine gute Beziehung – auch, wenn Wanda Dewald zuweilen etwas anderer Meinung ist als ihre Tochter und übers Ziel hinausschießt – im Grunde ihres Herzens lieben sie sich.

Dr. Behring (Maximilian Grill)

Dr. Marco Behring leitet die Aufnahmestation erst seit kurzem als Stationsarzt. Immer wieder kommt es zu Meinungsdifferenzen zwischen ihm und der Stationsschwester, wenn Betty sich in die Arbeit des Arztes einmischt und seine Entscheidungen hinterfragt. Im Gegensatz zu Betty wahrt Dr. Behring die Distanz zu den Patienten und Angehörigen und erstellt eine Diagnose mit Hilfe seiner Erfahrung und Lehrbü­cher. Auf den ersten Blick mag man Behrings distanziertes und förmli­ches Verhalten den Arbeitskollegen gegenüber als Arroganz oder Desinteresse abstempeln – doch er trennt ganz einfach Arbeit und Privates, denn sein Privatleben geht niemanden etwas an. Ihn umweht ein Geheimnis, über das die Kollegen, insbesondere die Krankenschwestern, liebend gerne spekulieren und wilde Theorien entwerfen. Warum meidet er alle Gespräche über Pri­vates?

Prof. Wehmann (Roland Koch)

Prof. Dr. Christian Wehmann, Prof. für Kardiologie und Lungen­heilkunde, neuer Chefarzt der Karlsklinik, souverän, geistreich und eloquent. Trotz seines reifen Alters ist er ein attraktiver Mann, ein "Frauenschwarm" im besten Sinne. Wehmann schätzt die Hierarchie und die Autorität, die seine Po­sition als Chefarzt ausmacht. Dabei bleibt er jedoch wach, neu­gierig und aufgeschlossen für die Meinungen seiner Umwelt, auch, oder besonders für die der Krankenschwestern. Ein Um­stand, dem er nicht zuletzt seine große medizinische Kompetenz verdankt.

Seinen Angestellten begegnet er mit Höflichkeit und Respekt und stets auf Augenhöhe, egal, ob es sich um die Putzfrau oder den Oberarzt handelt. Zudem ist er grundsätzlich bereit, sich jede Meinung anzuhören, auch wenn die Entscheidung letztlich bei ihm liegt. Ist sie jedoch einmal getroffen, erwartet er mit derselben Selbstverständlichkeit, dass seine Anweisungen auch befolgt werden. Zwei Personen der Aufnahmestation scheint Wehmann jedoch noch andere Gefühle entgegenzubringen, als nur Respekt: Betty und Lizzy.

Lizzy Riedmüller (Theresa Underberg)

… ist Krankenschwester, a) weil sie klug und b) weil das der di­rekteste Weg in den sicheren Hafen einer Arzt-Ehe ist. Lizzy ist attraktiv, aber kein Püppchen. Sie will nicht nach einmaligem Ge­brauch zur Seite gelegt werden. Ihre Stärke ist der Flirt in allen Lebenslagen – sei es im steckengebliebenen Lift oder im OP. Kein promoviertes und einigermaßen vorzeigbares Exemplar der Gattung Mann wird ausgelassen. Dabei weiß Betty ziemlich sicher, dass Lizzy kein übermäßiges Interesse an Sex hat. Sie lässt die Kerle auf kleiner Flamme kö­cheln und weichkochen, um sich am Ende den größten Fisch an Land zu ziehen. Das ist zumindest der Plan.

Lizzy hat ein gutes Herz und ist mit den Patienten sehr geschickt und sorgfältig. Sie macht ihre Arbeit als Krankenschwester sehr gut, hat aber keine Ambitionen, die Karriereleiter hoch zu klettern und noch viele Jahre zu arbeiten. Und sie ist geschickt genug, um die besonders ungeliebten Jobs auch mal "dezent zu ignorieren" oder an jemand anderen zu delegieren – meistens muss dann Talula ran… Für Betty ist Lizzy der große Halt. Mit Lizzy kann man über alles reden. Ihre Ratschläge sind praktisch, ehrlich und gut. Doch in zwei Punkten kommen die beiden wohl nie zusammen und die betreffen Lizzys unermessliche Wertschätzung von Medizinmän­nern und Lidschatten. Da trennen sie Welten!

Talula Pfeifer (Carolin Walter)

Schwesternschülerin Talula ist stets gutgelaunt, fröhlich und sympathisch, jemand, dem man in seiner Unbedarftheit schnell sein Herz schenkt und dem man nicht lange böse sein kann. Sie ist das "Nesthäkchen" unter den Schwestern und muss noch eini­ges lernen im stressigen Arbeitsalltag einer Krankenschwester. Talula ist extrem neugierig und neigt dazu, überall Rätsel oder Verbrechen zu vermuten. Geklaute Kosmetika, eine geplünderte Geburtstagskasse, vier Portionen Pflaumenkompott, die vom Es­senswagen verschwinden – all dies ruft Talula auf den Plan und erweckt ihre detektivischen Fähigkeiten. Sie ist ein großer Fan von Betty, die in der Karlsklinik Talulas Vorgesetzte und für sie eine Art Mentorin ist. Deshalb macht es ihr auch besonders zu schaffen, dass Betty nicht mehr bei ihnen in der WG wohnt und fasst einen Plan.

Tobias Lewandowski (Eric Klotzsch)

... ist Sohn einer Ärztefamilie und Arzt in Weiterbildung, kurz AiW, und noch ohne Doktortitel, was ihn regelmäßig schmerzt, wenn mal wieder nach dem Chefarzt gefragt wird. Er bringt sich mit vollem Elan im Arbeitsalltag ein, prescht dabei aber meist mit etwas zu viel Tempo nach vorn. Betty darf ihn dann regelmäßig wieder einfangen, bevor größerer Schaden ent­steht. Seine noch mangelnde Berufserfahrung macht er durch ein sehr ausgeprägtes Selbstbewusstsein und Karrierebewusstsein wieder wett. Die Hierarchien im Krankenhaus hat er mehr als verinner­licht. Den Schwestern tritt er nicht selten despektierlich gegen­über, stößt dabei allerdings in der Regel auf simple Nichtbeach­tung oder müdes, besserwissendes Lächeln. Dass er sich die Damen besser ins Team holen sollte, hat er (noch) nicht verstan­den. Nun neigt sich seine AiWler-Zeit dem Ende zu, und bisher ist keine weiter führende Stelle in Sicht. Das setzt ihn enorm unter Druck und lässt ihn handeln.

Mechthild Puhl (Sybille J. Schedwill) 

Pflegedienstleiterin Puhl hat die Station im Griff und sorgt für "Recht und Ordnung". Der Ruf der Klinik ist ihr wichtig, da geht sie immer auf Nummer sicher. Doch hinter der scheinbaren Furie steckt eine patente Frau mit Herz – wenn man Mechthild erst mal zu nehmen weiß, blitzt diese Seite dann und wann auch durch. Sollte nämlich jemand ihre Abteilung kritisieren, stellt sich Mechthild vor "ihre" Schwestern und Pfleger und verteidigt sie bis aufs Blut - meist zum Nachteil der Ärzteschaft, die Mechthild un­verblümt einnordet.

Die einzelnen Folgen, Sendetermine, Titel, Episodendarsteller und Inhalte

Freitag, 08. Januar 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Von Anfängen und Abschieden

Buch: Iris Kobler

Regie: Sabine Bernadi

Episodenrollen/Darsteller

Erika Heller - Petra Kleinert

Clemens Heller - Peter Kremer

Miriam Guber - Mira Bartuschek

Martin Heller - Jonas Minthe

Durch einen dramatischen Patientenfall erfährt Betty von tragi­schen Ereignissen aus Behrings Vergangenheit. Zudem tritt mit Prof. Wehmann ein neuer Chefarzt seinen Dienst an. Der neue Chefarzt zeigt großes Interesse an Betty, was diese sichtlich irritiert. Doch zunächst liegt ihr Fokus auf Dr. Behring, mit dem sie seit ihrem Kuss nicht mehr gesprochen hat und dessen unterkühltes Verhalten sie sich nicht erklären kann. Nachdem er derjenige war, der sich nach dem Kuss losge­rissen hat, findet sie, er hätte sich bei ihr melden müssen, was er aber nicht getan hat. Doch bevor Betty sich mit ihm aussprechen kann, wird Clemens Heller in die Karlsklinik eingeliefert. Dr. Behring stellt nach eingehender Untersuchung fest, dass der Pa­tient Krebs im Endstadium hat und nicht mehr lange leben wird. Clemens Heller ist davon wenig überrascht, denn er hatte schon einmal Krebs und wusste, dass die Krankheit zurückgekehrt ist. Er möchte sich nicht mehr behandeln lassen, sondern in Frieden sterben. Doch seine Frau Erika will ihn nicht aufgeben und fleht ihn an, weiter zu kämpfen. Dr. Behring reagiert ungewöhnlich emotional und zerrt Erika Heller aus dem Zimmer ihres Manns. Betty sucht das Gespräch mit Dr. Behring, da sie über dessen Verhalten verwundert ist. Dabei gesteht er ihr ein tragisches Ge­heimnis aus seiner Vergangenheit, dass den Kuss zwischen den beiden zunächst in den Hintergrund treten lässt. Mit Lizzy hat sich Betty inzwischen wieder versöhnt, doch aus der gemeinsamen WG ist sie dennoch ausgezogen. Aber irgendwie fühlt sich die neue Wohnung ohne Lizzy und Talula ziemlich groß und leer an.  Auch Talula möchte unbedingt wieder mit Betty zu­sammen wohnen und hat eine Idee, wie sie die Mädels-WG wie­der zusammenbringen kann.

Freitag, 15. Januar 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Schonungslos

Buch: Klaus Rohne

Regie: Sabine Bernadi

Episodenrollen/Darsteller

Horst Schwadtke - Hans-Joachim Heist

Sandra Ehrhard - Dominique Siassia

Maria Rosicki - Anja Antonowicz

Jana Rosicki - Grace Serrano Zameza

Betty behandelt Behring wie ein rohes Ei, seit sie vom tragischen Tod seiner Tochter erfahren hat. Helena behandelt derweil Maria Rosicki, die unter seltsamen Lähmungserscheinungen leidet. Dr. Behring kümmert sich liebevoll um Marias Tochter Jana, doch Betty befürchtet, dass Behring dadurch schmerzvoll an seine ei­gene Tochter erinnert wird und beäugt die Situation kritisch. Plötzlich bricht Jana unverhofft zusammen. Auch der Zustand von Maria Rosicki verschlimmert sich weiter, und sie muss aufgrund einer Atemlähmung ins Intensivzimmer verlegt werden. Bei der Untersuchung von Jana stellen Helena und Behring fest, dass das kleine Mädchen unter den gleichen Symptomen wie ihre Mutter leidet und suchen gemeinsam mit Prof. Wehmann, der auf der Station "hospitiert", nach der Ursache. Zudem erfährt Betty, dass Behring Helena vom Tod seiner Tochter erzählt hatte und fragt sich, warum er Helena eingeweiht hatte, während er mit ihr nie über die Vergangenheit gesprochen hat. Lizzy bekommt es unterdessen mit dem Unternehmer Horst Schwadke zu tun, der seine Angestellte Sandra Erhard mit einer Platzwunde am Kopf in die Klinik begleitet. Der Unfall geschah zum ungünstigsten Zeitpunkt, da die beiden auf dem Weg zu ei­nem Meeting waren, dass das Unternehmen retten sollte. Lizzy fällt auf, dass Schwadke unter starkem Stress steht, doch der weigert sich, sich von Lewandowski untersuchen zu lassen. Lizzy sucht nach einem anderen Arzt und findet Hilfe bei Prof. Wehmann. Keine Minute zu früh, denn Schwadke bricht mit einem Herzinfarkt zusammen.

Freitag, 22. Januar 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Hoffnungsschimmer

Buch: Klaus Rohne

Regie: Sabine Bernadi

Episodenrollen/Darsteller

Ludwig Pfeiffer - Markus Maria Profitlich

Petra Pfeiffer - Franziska Traub

Thomas Biederstaedt - Daniel Kraus

Manfred Monheimer - Reinhard Mahlberg

Betty ignoriert Dr. Behrings klare Anweisungen im Fall Thomas Biederstaedt, während Talulas Vater Ludwig Pfeiffer mit Blind­darmbeschwerden in die Karlsklinik eingeliefert wird. Begleitet wird er von seiner Frau Petra, die in ihrem Bemühen, es dem Gatten so schön wie möglich zu machen, mehr als einmal übers Ziel hinausschießt und Talula an den Rand der Verzweiflung treibt. Zu allem Überfluss quartiert sich Talulas Mutter auch noch in der Mädels-WG ein, und Talula wird schmerzlich bewusst, wie sehr sich ihre neue und ihre alte Welt unterscheiden. Es kommt zum Riesenkrach zwischen Tochter und Eltern. Doch als plötzlich Ludwigs Blinddarm platzt und Talula beinahe den Alarm ignoriert hätte, sind alle Zerwürfnisse vergessen und die Familie ist in ihrer Sorge wieder vereint. Thomas Biederstaedt kommt derweil zur Kontrolle in die Karlsklinik. Er hat eine lange und qualvolle Krebsbehandlung hinter sich, und Dr. Behring möchte die aktuellen Werte überprü­fen. Überrascht stellt Behring fest, dass sich die Werte sensatio­nell verbessert haben und der Krebs besiegt scheint. Doch er glaubt seinem eigenen Erfolg noch nicht und ordnet weitere Tests an, da er dem Patienten nicht zuerst Hoffnung machen möchte, um ihn später umso mehr zu enttäuschen. Das missdeutet Biederstaedt und denkt, der Krebs ist wieder da. Er fällt in eine tiefe Depression und äußert sogar Selbstmordge­danken. Angesichts dieses Geisteszustands bricht Betty ihr Ver­sprechen und informiert Biederstaedt über den glücklichen Aus­gang der Tests -  entgegen Dr. Behrings eindeutigen Anweisungen.

Freitag, 29. Januar 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Herzrasen

Buch   Iris Kobler

Regie   Sabine Bernadi

Episodenrollen/Darsteller

Angela Hanisch - Johanna Gastdorf

Wolfgang Hanisch - Martin Feifel

Maria Hanisch - Jana Julia Roth

Nora Heinen - Constanze Berends

Lizzy wacht in Prof. Wehmanns Bett auf. Panikartig verlässt sie die Wohnung bevor Wehmann aufwacht.  Betty sucht unterdessen das Gespräch mit Behring, doch es kommt erneut zum Konflikt. Betty führt ihm vor Augen, dass es vielleicht doch etwas zu be­deuten hat, wenn er Helena in seine Geheimnisse, wie den Tod seiner Tochter einweiht, während er sich ihre Einmischung ver­bittet. Behring beginnt sich zu fragen, ob er doch mehr für Helena empfindet. Währenddessen untersucht er Nora Heinen, die mit Herzrasen in die Klinik gekommen ist. Die Patientin stellt sich als sexuell über­griffig heraus, und Behring kann sie sich zu Bettys Belustigung nur schwer vom Leib halten. Da kommt Lewandowskis Interesse an dem Fall gerade richtig, und Behring übergibt ihm die Patientin. Doch nur wenige Minuten später kehrt Lewandowski völlig ent­setzt aus dem Patientenzimmer zurück. Behring möchte Nora Heinen daraufhin zur Rede stellen, als diese plötzlich einen Kreislaufzusammenbruch erleidet. Lizzy versucht unterdessen Prof. Wehmann aus dem Weg zu ge­hen und ist sich sicher, einen großen Fehler begangen zu haben. Sie wird in ihrem Gefühl bestärkt, als sie es in der Klinik mit einer Patientin zu tun bekommt, die nach einer gemeinsamen Nacht mit ihrem Chef aus ihrem Job geflogen ist.

Freitag, 12. Februar 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Turteln und Zwischen

Buch: Peter Strotmann

Regie: Joseph Orr

Episodenrollen/Darsteller

Daniel Oberbauer - Jochen Busse

Maren Oberbauer - Diana Staely

Holger Schruff - Martin Brambach

Ella Schruff - Christine Sommer

Betty und Dr. Behring kümmern sich um einen alten Mann, der an rätselhaften Lungenproblemen leidet, während Lizzy und Prof. Wehmann versuchen, ihre Beziehung auf der Station geheim zu halten. Doch die neugierige Talula scheint den Beiden auf die Schliche zu kommen. Lizzy legt daraufhin schnell eine falsche Spur und flirtet mit Lewandowski. Dieser ist davon sichtlich über­fordert, zumal er sich vielmehr um den Unfallfahrer Holger Schruff Gedanken macht. Herr Schruff wurde nach einer nächtlichen Alkoholfahrt in die Karlsklinik eingeliefert, bestreitet jedoch vehement Alkohol ge­trunken zu haben. Selbst als ein Test bestätigt, dass er Alkohol im Blut hat, bleibt er bei seiner Meinung.  Wie alle anderen, glaubt auch seine Frau Ella ihm nicht und droht die Ehe zu been­den, denn Holger hatte schon einmal Alkoholprobleme, und sie ist sich sicher, dass er rückfällig geworden ist. Erst als die Alkohol­werte auch nach einigen Stunden nicht zurückgehen, beginnt Lewandowski nach anderen Ursachen zu suchen. Währenddessen behandeln Dr. Behring und Betty Herrn Oberbauer, der zunächst die Symptome einer normalen Lungen­entzündung aufweist und schnell zurück nach Hause zu seiner Lilly möchte. Doch über Nacht verschlechtern sich die Werte rät­selhafterweise und es stellt sich heraus, dass Lilly daran nicht unschuldig ist.

Freitag, 19. Februar 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Glückslos

Buch: Iris Kobler

Regie: Joseph Orr

Episodenrollen/Darsteller

Prof. Lewandowski - Axel Pape

Laura Timpe - Marie Rosa Tietjen

Justin Theibach - Marlon Kittel

Mark Petzold - Volker Muthmann

Martina Dressler - Cristina do Rego

Prof. Wehmann unterstützt Betty im Fall eines jungen Schorn­steinfegers, der vom Dach gefallen ist. Dabei kommen die Beiden ins Gespräch, was damit endet, dass Wehmann Betty zum Essen einlädt. Als Lizzy davon erfährt ist sie nicht nur eifersüchtig, son­dern auch besorgt: Ist der Mann, in den sie sich verliebt hat, etwa doch nur der klassische Chefarzt, der den Schwestern nachstellt? Gleichzeitig betreut sie, zusammen mit Dr. von Arnstett, eine MS-Patientin. Diese ist wegen eines akuten Schubes in die Aufnahmestation gekommen. Wie sich herausstellt, ist sie normalerweise Patientin bei Lewandowskis Vater, Prof. Friedhelm Lewandowski, den Helena von Arnstett um Konsultation in dem Fall bittet, worauf Lewandowski Senior zum Entsetzen seines Sohnes in die Karlsklinik kommt. Denn der Vater erwartet, dass Lewandowski Junior Karriere in der Karlsklinik macht. Dabei ist die Vertrags­verlängerung des AiWlers alles andere als sicher. Doch als Lewandoski Junior ein an Helena adressiertes Schreiben in die Hände fällt, hat er eine Idee, wie er seine Position an der Klinik verbessern kann. Betty findet unterdessen heraus, dass der Absturz des Schorn­steinfegers Justin Theibach kein Unfall gewesen ist. Zudem macht sie sich Gedanken über das merkwürdige Verhalten von Prof. Wehmann, doch als sie schließlich ein Gespräch von ihm belauscht, erfährt sie den wahren Grund dafür.

Freitag, 26. Februar 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Herzensangelegenheiten

Buch: Arnd Mayer und Claudia Matschulla

Regie: Joseph Orr

Episodenrollen/Darsteller

Tamas Liszt - Patrick Kalupa

Felix Peters - Hubertus Grimm

Nicole Dohm - Marie Zielcke

Kai Haber - Daniel Wiemer

Carola Fahrenheit - Sabine Vitua

Nachdem Betty erfahren hat, dass Prof. Wehmann ihr Vater ist, verschwindet sie spurlos. Lizzy kümmert sich derweil um einen jungen Mann mit ungewöhnlichen Herzproblemen. Zudem ver­sucht sie Betty zu erreichen und erhält schließlich die Nachricht, dass diese Zeit zum Nachdenken braucht. Den Grund dafür kennt Lizzy zunächst nicht. Unterdessen findet ausgerechnet Tamas Betty in ihrem Versteck und verrät auch Wanda Bettys Aufent­haltsort. Wanda war ebenfalls auf der Suche nach ihrer Tochter, da sie von Prof. Wehmann erfahren hatte, dass Betty nun weiß, wer ihr Vater ist. Als es zum klärenden Gespräch kommt, muss Betty sich der bitteren Wahrheit stellen: Wehmann hat sie nicht gewollt und Wanda Geld für eine Abtreibung angeboten. Betty wird klar, dass Wanda sie all die Jahre angelogen hat, um ihr eine Enttäuschung zu ersparen. Lizzy und Dr. Behring behandeln unterdessen weiterhin den jun­gen  Heizungsmonteur Felix Peters, der mit einer Verbrühungs­wunde in die Klinik kam, nun aber Symptome eines Herzinfarkts aufweist. Die Untersuchungsergebnisse sprechen allerdings da­gegen, was Dr. Behring ratlos macht, bis er Details aus dem Pri­vatleben des Patienten erfährt.        

Freitag, 04. März 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Annäherungen

Buch: Arnd Mayer und Claudia Matschulla

Regie: Nico Zingelmann

Episodenrollen/Darsteller

Gerry Hoffmann - Dirk Borchardt

Paul Mindner - Robert Dölle

Konrad Schönfelder - Luc Feit

Carla Schönfelder - Franziska van der Heide

Steve Malmer - Merlin Leonhardt

Lizzy fällt es weiterhin schwer, Betty nichts über ihr Verhältnis mit Prof. Wehmann erzählen zu können. Unterdessen betreut Betty  Konrad Schönfelder, der an Chorea Huntington leidet. Er traut sich nicht, seiner Tochter Carla von der Krankheit zu erzählen, obwohl diese erblich ist. Als sich herausstellt, dass Carla schwanger ist und das ungeborene Baby betroffen sein könnte, wird der Druck auf ihren Vater noch größer. Dr. Behring und Lizzy versorgen derweil Mechthilds ehemaligen Nachbarn Paul, der im Klinikpark von einer Kreuzotter gebissen wurde. Dessen exzentrischer Ehemann Gerry regt sich fürchter­lich auf und hält die Schwestern und Ärzte auf Trab. Als sich zu­dem heraus stellt, dass es sich gar nicht um eine Kreuzotter, sondern um eine giftigere Aspis Viper handelte, muss Dr. Behring schnell handeln. Betty macht einen Schritt auf ihren Vater Prof. Wehmann zu und lernt außerdem den charmanten Sanitäter Steve kennen. Die Ab­lenkung tut ihr gut, kommen sich doch Dr. Behring und Helena von Arnstett immer näher.

Freitag, 11. März 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Quarantäne

Buch: Klaus Rohne

Regie: Nico Zingelmann

Episodenrollen/Darsteller

Rolf Dehler - Tim Wilde

Franziska Moers - Camilla Renschke

Philipp Kruse - Marian Meder

Sophia - Katharina Kaali

Aufgrund eines SARS-Verdachts wird die Aufnahmestation unter Quarantäne gestellt und Patienten und Stationspersonal müssen sich auf ein Miteinander auf engstem Raum einstellen. Unter die­sen Bedingungen werden einige Geheimnisse aufgedeckt. So er­fährt Betty, dass ausgerechnet ihr Vater, Prof. Wehmann, der ge­heimnisvolle Liebhaber von Lizzy ist, und auch die Beziehung von Dr. Behring und Helena wird öffentlich gemacht. Der SARS-Verdacht geht von Rolf Dehler aus, der mit Lungenent­zündungssymptomen in die Karlsklinik kommt und erst nach mehrmaligem Nachfragen zugibt, dass er kürzlich in Hongkong gewesen ist, denn seine Freundin sollte nichts von seiner Reise erfahren. Als Prof. Wehmann ebenfalls zusammenbricht, vermutet Dr. Behring eine Ansteckung und versorgt ihn. Dabei lüftet er ein weiteres Geheimnis seines Chefs. Helena und Lizzy behandeln derweil Philipp Kruse, der sich kurz vor seiner Hochzeit den Knöchel verstaucht hat und sich einen Stützverband machen lassen möchte, bevor er zum Standesamt geht. Als die Quarantäne die Hochzeit verhindert, stellt sich her­aus, dass er nicht nur bei dem Knöchel simuliert hat, um sich vor dem Hochzeitswalzer zu drücken, sondern es auch ansonsten mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.

Freitag, 18. März 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Wunschkind

Buch: Mandy Cankaya

Regie: Nico Zingelmann

Episodenrollen/Darsteller

Joachim Puhl - Jürgen Hartmann

Edith Schmoll - Marie Gruber

Heinrich Schmoll - André Jung

Sarah Hansen - Sanne Schnapp

Emily Hansen - Lotte Becker

Dr. Behring behandelt die 14-jährige Emily Hansen, die mit Ver­dacht auf eine Lebensmittelvergiftung in die Klinik kommt, wäh­rend Lizzy und Betty von Wehmanns Krebserkrankung erfahren. Diese schreckliche Nachricht scheint die Chance auf einen Neu­start zwischen Betty, Lizzy und Prof. Wehmann zu sein - bis sich herausstellt, dass Prof. Wehmann Betty wieder hintergeht. Talula und Lewandowski sehen sich unterdessen zum ersten Mal nach der Party wieder. Und vor allem Lewandowski weiß nicht, wie er nach der gemein­samen Nacht mit Talula umgehen soll. Doch zunächst müssen die beiden die 63-jährige Edith Schmoll behandeln, die behauptet schwanger zu sein. Als Lewandowski ihr nicht glaubt, verlangt die Patientin einen anderen Arzt. Helena von Arnstett übernimmt die Behandlung und stellt fest, dass Frau Schmoll nicht schwanger ist, aber offensichtlich unter einer ernstzunehmenden Krankheit leidet. Dr. Behring muss sich derweil nicht nur um Emily kümmern, son­dern sich auch mit ihrer überbesorgten Mutter Sarah Hansen auseinandersetzen. Als Behring die schlechten Nierenwerte Emilys anspricht, horcht Sarah auf, und schon bald stellt sich her­aus, dass die Mutter nicht unschuldig an Emilys Beschwerden ist.

Freitag, 01. April 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Traum und Wirklichkeit

Buch: Arnd Mayer und Claudia Matschulla

Regie: Nico Zingelmann

Episodenrollen/Darsteller

Heiner Franke - Arnfried Lerche

Marlene Franke - Traute Hoess

Tom Franke - Bernd-Christian Althoff

Anne Hollmann - Cornelia Gröschel

Betty und Dr. Behring liefern sich auf dem Weg zur Klinik ein Fahrrad-Wettrennen.  Als ein Mann vor ihnen auf der Straße zu­sammenbricht, müssen sie schnell handeln. Sie retten ihm das Leben - doch nach dem Herzinfarkt erkennt der Patient namens Heiner Franke seine Frau nicht mehr und hält sie für eine Dop­pelgängerin. Lizzy weiß derweil nicht, wie sie mit Prof. Wehmann umgehen soll. Sie kümmert sich zudem um die junge Schauspielerin Anne Hollmann, die mit verletztem Fuß in die Karlsklinik kommt. Nach kurzer Behandlung möchte Helena von Arnstett die Patientin wieder entlassen, als plötzlich Annes Stimme weg ist. Marlene Franke, die Ehefrau von Heiner, ist mittlerweile völlig verzweifelt und befürchtet, ihren Mann zu verlieren. Seinen Sohn erkennt Heiner sofort, doch seine Frau ist ihm völlig fremd. Betty und Dr. Behring suchen gemeinsam nach den Ursachen. Zudem liefern sie sich einen Wettstreit, um zu klären, ob Schwestern oder Ärzte die größeren Kompetenzen besitzen. Helena missfällt die Tatsache, dass die beiden so viel Zeit miteinander verbringen.

Freitag, 08. April 2016, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Adrenalin

Buch: Iris Kobler

Regie: Ulrike Hamacher

Episodenrollen/Darsteller

Pascal Röchel - Mateusz Dopieralski

Nadine Weyer - Birte Hanusrichter

Julia Enger - Janina Flieger

Laurenz Enger - Caemon van Erp

Michael Losch - Matthias Klimsa

Pascal Röchel, Insasse der JVA Aachen, wird in die Karlsklinik gebracht und von Betty und Dr. Behring behandelt. Obwohl ein Polizist den Gefangenen begleitet, sorgt sich Behring um Betty. Diese ist davon sichtlich irritiert und fragt Behring, wie sie seine übertriebene Sorge zu verstehen hat - schließlich ist er in einer Beziehung. Helena belauscht das Gespräch und erfährt dabei, dass Betty und Behring sich vor einiger Zeit geküsst ha­ben. Helena stellt Behring zur Rede, doch dieser beteuert, nichts mehr für Betty zu empfinden. Als jedoch plötzlich Bettys Leben bedroht wird, zeigt sich, dass er immer noch starke Gefühle für Betty hegt.  Prof. Wehmann erklärt Wanda und Betty, dass er seine Leukä­miebehandlung in den USA durchführen und Deutschland verlas­sen wird. Wanda und Betty sind gerade dabei, diese Information zu verarbeiten, als Lizzy unverhofft in das familiäre Gespräch platzt und so erfährt, dass Wehmann auch sie verlassen will.

Drama küsst Comedy

Statement des Produzenten Wolfgang Cimera

Zugegeben: "Bettys Diagnose" ist immer noch eine Fernsehserie. Und weil Fernsehserien gewissen Regeln unterliegen, muss stän­dig etwas passieren. Patienten kollabieren auf den Fluren, Ange­hörige werden mit großen Lebenslügen am Krankenbett ihrer Liebsten konfrontiert, und niemand ist mit dem zufrieden, was er hat. Anders wäre es wohl langweilig, und niemand würde zu­schauen. Und dennoch: "Bettys Diagnose" bleibt so nah an der Wirklichkeit, wie es ein Serienformat erlaubt. Nicht jeder Patient ringt um sein Leben, Schwestern und Ärzte müssen sich mit kleinen und gro­ßen Dramen des Alltags und Krankenhauslebens auseinanderset­zen, nicht jeder Konflikt ist von einer drohenden Katastrophe überschattet. Und trotzdem ist das Leben von Betty und der sie umgebenden Protagonisten nicht weniger spannend.

Ein Arbeitstag auf unserer Aachener Klinikstation bewegt sich zwischen privater Unvollkommenheit und medizinischen Erfolgen, zwischen Bettschüssel und Rendezvous. Dass die Geschichten so lebensnah wirken, liegt auch an der wohldurchdachten Mi­schung zwischen Comedy und Drama. Ernstes und Heiteres um­tanzen sich im ständigen Wechsel und verführen den Zuschauer stets zum Lachen und Weinen. Ganz wie im echten Leben. Denn das Leben ist nie nur ernst und nie nur lustig. Darüber hinaus sind unsere Titelfigur Betty und die sie umgeben­den Charaktere, wie Dr. Behring, Lizzy oder Dr. von Arnstett, kei­nesfalls weltfremd. Man schaut ihnen gerne zu, auch bei ihren Fehlern und Macken – oder vielleicht auch gerade deshalb. Trotz der einen oder anderen dramaturgisch notwendigen Überzeich­nung möchte man am Ende, im Fall der Fälle, gerne in die Obhut dieses Krankenhauspersonals gelangen – und sei es nur vor dem Bildschirm.

"Mit einem besonderen Drive"

Statement der Regisseurin Sabine Bernardi 

Es ist ein großartiges Ensemble. Schlagfertig, charmant und mit einem besonderen Drive, was für eine temporeiche Inszenierung großen Spaß macht. Gerade für Schwester Betty / Dr. Behring gelingt es Bettina Lamprecht und Maximilian Grill immer wieder, mit einem exzellenten Timing zu überraschen und zu begeis­tern. Es ist für uns Regisseur/innen eine große Freude, mit so hervorragenden Schauspielern zu arbeiten.

"Es bleibt spannend!"

Interview mit Bettina Lamprecht (Schwester Betty)

Die erste Staffel von "Bettys Diagnose" war auf Anhieb sehr erfolgreich. Haben Sie damit gerechnet? Sind Sie auch ein wenig Stolz auf die positive Resonanz?

Sowohl das Schauspielensemble als auch das Team hinter der Kamera und die Menschen, die das Projekt angeschoben haben, sind mit sehr viel Spaß und Enthusiasmus dabei. Wenn sich da­von etwas auf die Zuschauer überträgt, ist das prima und freut mich. 

Hat der Erfolg Sie und das Team bei den Dreharbeiten zur zweiten Staffel beflügelt?

Bestimmt. Erfolg ist beim Fernsehen jedoch schwer greifbar, des­halb ist es für die tägliche Arbeit toll, wenn man beflügelnde Men­schen direkt um sich hat. 

Gefällt Ihnen die Weiterentwicklung Ihrer Figur Schwester Betty in der neuen Staffel?

In der zweiten Staffel kommen eine Menge neuer Probleme auf Betty zu. Sie verstrickt sich nicht nur emotional tiefer mit Behring, sondern wird auch vom plötzlichen Auftauchen ihres unbekannten Vaters stark herausgefordert. Betty nicht immer nur souverän und in lustigen Schlagabtäuschen zu zeigen, sondern Momente von Verzweiflung, Sprachlosigkeit oder Trauer zu kreieren, macht die Figur reicher, und das zu spielen, ist für mich sehr spannend. 

Wenn Sie während der Dreharbeiten zur Arbeit an den Set ge­hen, müssen Sie über reguläres Klinikgelände gehen. Werden Sie dabei inzwischen als Schwester Betty angesprochen?

Nein, mir ist das bisher nicht passiert. Mein Weg zum Set ist sehr kurz, ich begegne nur wenigen Menschen, und morgens um sie­ben, wenn ich komme, sehe ich auch noch nicht aus wie Schwester Betty. Vielleicht eher wie Schwester Schlafmütze.

Wie reagieren die normalen Patienten auf das Team und auf die Dreharbeiten?

Es gibt da eigentlich keine Überschneidungen. Unser Trakt ist klar vom normalen Betrieb abgetrennt. Ganz selten passiert es 'mal, dass jemand mit dem Fahrstuhl in unserer Etage landet. Dann gucken die armen Menschen meist etwas verstört und wer­den freundlich aufgefordert, schnell weiterzufahren. 

Ist das Team während der Dreharbeiten zur neuen Staffel wei­ter zusammen gewachsen? Erleichtert das die Zusammenar­beit?

Auf jeden Fall. Wir verbringen alle eine Menge Zeit miteinander, in der wir ein immenses Arbeitspensum zu leisten haben. Es ist gut, wenn man dann Menschen um sich hat, auf die man sich verlassen kann, arbeits- und stimmungsmäßig. 

Was hält denn Schwester Betty vom neuen Chefarzt, Dr. Wehmann?

Anfänglich findet sie ihn sehr sympathisch. Im Verlauf der Staffel wird sich das Blatt jedoch heftig wenden. Wehmann wird Betty immer wieder Rätsel aufgeben. 

Es gibt eine Frage, die sich die Fans von "Bettys Diagnose" stellen. Werden Betty und Dr. Behring in der zweiten Staffel endlich ein Paar?

Es bleibt spannend. Betty und Behring geraten in viele sehr nahe Momente. Den Rest bitte anschauen!

Das Interview führte Ellen Wirth

Ein respektvoller Kopfnicker

Interview mit Maximilian Grill (Dr. Behring)

Die erste Staffel von "Bettys Diagnose" war auf Anhieb sehr erfolgreich. Haben Sie damit gerechnet? Sind Sie auch ein wenig Stolz auf die positive Resonanz?

Rechnen kann man damit, glaube ich, nie. Da spielt so vieles eine Rolle. Aber es hat geklappt, und es ist natürlich immer eine große Freude, wenn das, was man da versucht hat, den Menschen et­was gibt und es ihnen gefällt. Wir haben letztes Jahr fünf Monate lang 'rausgeholt, was ging, und sehr geackert, damit es gut, leicht, frisch, lustig und berührend wird. Wenn das dann hinhaut und es Applaus gibt, ist das super!

Hat der Erfolg Sie und das Team bei den Dreharbeiten zur zweiten Staffel beflügelt? 

Auf jeden Fall. In der ersten Staffel haben wir rausgefunden wie was für uns gut funktioniert – das Timing, die Figuren und deren Beziehungen zueinander - und der Humor neben den dramati­schen Bögen. Und dann bekamen wir vom Publikum das Ticket zur Weiterfahrt und können nun all das, was wir gefunden haben, genießen und weiterspinnen. Wir dürfen jetzt "aufspielen" und das macht Spaß! Danke dafür!

Im Laufe der einzelnen Folgen erfährt man immer mehr über Dr. Behring, auch über sein Privatleben. Gefällt Ihnen die Weiterentwicklung Ihrer Figur?

Ja, sehr. Die Geheimnisse um Behrings Vergangenheit hatten wir ja von Beginn an angelegt und, sie werden in der ersten Staffel auch immer wieder angedeutet und irritieren. Aber die Art und Weise, wie sich das nun in den Büchern der zweiten Staffel auffä­chert, ist ja nicht nur für meine Figur, sondern auch für die Bezie­hung zu Betty ein gefundenes Fressen! Da ist dann einfach sehr viel drin.

Wenn Sie während der Dreharbeiten zur Arbeit an den Set ge­hen, müssen Sie über reguläres Klinikgelände gehen. Werden Sie dabei inzwischen als Dr Behring angesprochen?

Das nun nicht gerade. Mittlerweile wissen ja auch die meisten Klinikangehörigen Bescheid. Aber es gibt immer diesen kleinen Reflex, jemanden im weißen Kittel, zumindest mit einem respekt­vollen Kopfnicker zu bedenken. Das passiert auch mir im Kostüm oft.

Wie reagieren die normalen Patienten auf das Team und auf die Dreharbeiten?

Sehr gut. Wir sind ja auch ziemlich isoliert auf zwei stillgelegten Etagen der Klinik am Arbeiten. Allerdings benutzen natürlich alle dieselben Aufzüge, und es ist immer wieder sehr lustig, wenn sich mitten in einer Szene in unserem Empfangsbereich der Fahrstuhl öffnet und jemand mit großen Augen dasteht und das, was er da sieht, so gar nicht zugeordnet kriegt!

Ist das Team während der Dreharbeiten zur neuen Staffel wei­ter zusammengewachsen? Erleichtert das die Zusammenar­beit?

Unser Team und unser Ensemble waren tatsächlich von Anfang an mit großer Neugier und Spielfreude miteinander unterwegs. Und wir ticken auch alle, was Spielweise und Schlagzahl angeht, sehr ähnlich, das ist Glück. Und natürlich baut sich das immer weiter aus über die Zeit. Wir haben eine gemeinsame Sprache gefunden, die langsam nicht mehr viele Worte braucht. Da reicht oft eine Andeutung oder ein Blick und das schafft mehr Raum zum Probieren, denn die offizielle Probenzeit ist in so einem For­mat sehr knapp.

In den neuen Folgen gibt es auch einige neue Figuren. Was hält denn Dr. Behring vom neuen Chefarzt Dr. Wehmann - und von der Kollegin Dr. von Arnstett?

Professor Wehmann, so viel Zeit muss sein! Behring hält viel von ihm, weil er ein sehr klarer und kompetenter Chef und Mediziner ist. Behring hält aus den gleichen Gründen auch sehr viel von Dr. von Arnstett und dann gibt's da auch noch andere Gründe. Dar­über sollte ich aber, aus Gründen der Privatsphäre von Behring nichts sagen. Und wenn dann noch so wunderbare Kollegen wie eben Claudia Hiersche und Roland Koch diese Figuren basteln, dann ist's ein Hochgenuss!

Es gibt eine Frage, die sich die Fans von "Bettys Diagnose" stellen. Werden Schwester Betty und Dr. Behring in der zwei­ten Staffel endlich ein Paar?

Tja, da wären wir dann schon wieder bei der komplizierten Pri­vatsphäre von Behring. Nein, ehrlich, Sie können doch nicht glau­ben, dass ich das jetzt hier verrate! Das wär ja Wahnsinn! Totaler Wahnsinn!!!

Das Interview führte Ellen Wirth

"Das ist doch toll!"

Interview mit Roland Koch (Prof. Dr. Christian Weh­mann)

Herr Koch, was hat Sie an Ihrer Rolle als Chefarzt Prof. Dr. Christian Wehmann gereizt? 

Gereizt hat mich die Figur, weil sie in so kurzer Zeit mit so extrem großen emotionalen Herausforderungen konfrontiert wird.

Wie ist das Verhältnis von Prof. Dr. Wehmann zu seinen Kol­legen?

Neugier. Verständnis. Distanz. Empathie.

Haben Sie sich auf Ihre Rolle als Chefarzt speziell vorberei­tet?

Da ich ja als Chefarzt nicht am offenen Herzen vor der Kamera operiere, musste ich diese Fertigkeiten nicht unter Beweis stellen. Für alle Fragen, die spezifisch mit dem Handwerk oder medizini­schem Wissen zu tun hatten, stand uns jemand am Set zur Verfü­gung. Sonst habe ich Freunde, die Ärzte sind, und die mir weiter­helfen konnten.

Gibt es etwas, was Sie während Ihrer Arbeit an "Bettys Diag­nose" gelernt haben, zum Beispiel medizinische Fachbegriffe?

Diese Metasprache, die aus Kürzeln und lateinischen und griechi­schen Wortkonstrukten zusammengesetzt ist, finde ich faszinie­rend, aber als Patient zum Fürchten, weil sie undurchschaubar bleibt, und als Schauspieler zum Fürchten, weil sie so schwer zu lernen ist.

Hat sich durch die Dreharbeiten für "Bettys Diagnose" Ihr Blick auf den Beruf des Arztes verändert?

Wir simulieren in dieser Serie den Alltag einer Klinik, in Wahrheit sind die Herausforderungen natürlich erheblich größer. Es geht bei uns darum, die Marke zu treffen um im Bild zu sein, während ein Arzt über Leben und Tod entscheidet. Ich habe immer großen Respekt gehabt vor Menschen, die so eine große Verantwortung tragen.

Wie wurden Sie von dem bereits eingespielten Team aufge­nommen?

Wie man halt einen neuen Chefarzt aufnimmt, zuerst kritisch, ab­wartend und wenn er nicht beißt, nähert man sich und versucht, ihn zu streicheln.

Ihr neuer Arbeitsplatz liegt in einem realen Klinikgelände. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie morgens zur Arbeit gehen? Werden Sie von richtigen Patienten angesprochen?

Ich habe gehofft, dass man mich anspricht. Ich hätte sofort eine Diagnose gewagt und eine Medikation vorgeschlagen. Eventuell hätte ich die Patienten auch nach Hause geschickt, aber wenn überhaupt hat man mich nur nach dem Weg gefragt.

Sie sind Mitglied im festen Ensemble des Wiener Burgtheaters, man sieht Sie aber auch immer in Film und Fernsehen. Welchen Stellenwert hat die Arbeit für Film und Fernsehen in Ihrem Leben?

Ich bin sehr froh, dass ich das Privileg habe, den Beruf des Schauspielers in all seinen Spielarten ausüben zu können. Am Abend auf der Bühne im Burgtheater Professor Ebenwald in Schnitzlers "Professor Bernhardi" und am nächsten Morgen im Klinikum Leverkusen Professor Wehmann in "Bettys Diagnose" - das ist doch toll!

Das Interview führte Ellen Wirth

Der Stationsschreck

Interview mit Claudia Hiersche (Dr. Helena von Arnstett)

Sie sind seit der 9. Folge bei "Bettys Diagnose" dabei. Die erste Staffel war auf Anhieb sehr erfolgreich. Hat der Erfolg Sie und das Team bei den Dreharbeiten zur zweiten Staffel beflügelt?

Der Dreh zur ersten Staffel hat schon wahnsinnig viel Spaß ge­macht, und wir haben uns natürlich alle riesig gefreut, dass es in die nächste Runde geht. Mich beflügelt natürlich auch meine Rolle. In der zweiten Staffel hatte ich nun die Möglichkeit, viel mehr in den Klinikalltag und das Leben der von Arnstett einzutau­chen. Ihr Aktionsradius ist größer geworden, und das hinterlässt Spuren – Entsetzen, Erstaunen, Kopfschütteln. Helena von Arnstett als Figur zu entwickeln und zu spielen, war/ist mir eine große Freude.

Charakterisieren Sie bitte Ihre Figur Frau Dr. von Arnstett

Für die Schwestern und Patienten in der Klinik ist sie meistens das Grauen oder der Stationsschreck, arrogant und gefühlskalt. Für mich ist sie die kompetenteste, engagierteste Ärztin weit und breit. Gut, ich gebe zu, mit ihren Mitmenschen und Kollegen fehlt ihr manchmal das nötige Feingefühl und Einfühlungsvermögen. Soziale Kompetenz gehört nicht zu ihren Stärken. Geht es um Nähe und Emotionen, kommt es bei dieser starken, selbstbe­wussten und kontrollierten Frau zu, man glaubt es kaum, Unsi­cherheit und manchmal sogar purer Panik, es kann sogar zwang­hafte Züge annehmen.

Wie ist das Verhältnis von Frau Dr. von Arnstett zu ihren Kollegen?

Dementsprechend ist das Verhältnis zum Klinikpersonal eher schwierig. Was von Arnstett aber auch nicht stört, es interessiert sie nicht. Für sie ist alles in bester Ordnung. Die Rollen sind klar verteilt – sie steht am Ende der Nahrungskette. Auf Augenhöhe begegnet ihr nur Dr. Behring.

Sie kennen Theresa Underberg bereits aus Ihrer Zusammen­arbeit bei "Verbotene Liebe". Hat Ihnen das den Einstieg in das feste "Betty"-Team erleichtert?

Wir haben uns tatsächlich schon beim Casting zur Rolle Helena von Arnstett zum ersten Mal nach unserer "Verbotenen Liebe"-Zeit wiedergesehen. Das war toll. In einer Castingsituation ist es ganz angenehm, wenn jemand dabei ist, den man schon kennt. Ansonsten muss ich sagen, das Team ist großartig, und ich habe mich sehr schnell eingelebt und wohl gefühlt.

Wenn Sie während der Dreharbeiten zur Arbeit an den Set ge­hen, müssen Sie über reguläres Klinikgelände gehen. Werden Sie dabei inzwischen als Frau Dr. von Arnstett angespro­chen?

Das nicht, aber es gab schon Situationen, in denen angenommen wurde, ich sei von der Original-Klinikbelegschaft. Umgekehrt, weiß ich manchmal auch nicht, grüße ich jetzt einen Komparsen-Arzt oder ist der real?

Wie reagieren die normalen Patienten auf das Team und auf die Dreharbeiten?

Ich habe bis jetzt nur Erlebnisse mit Besuchern gehabt. Es gibt drei Etagen in der Klinik. Wenn man den Fahrstuhl nimmt und die zwei drückt, landet man direkt bei uns im Drehgeschehen in der Karlsklinik. Das kann für kurze Verwirrung sorgen und ist manch­mal auch Grund für schöne Lacher zwischen durch, wenn wir ge­rade drehen und sich im Hintergrund außerplanmäßig die Auf­zugtür öffnet und wir in sehr überraschte Gesichter blicken.

Ihre Kollegin Bettina Lamprecht träumte als Kind davon, Krankenschwester zu werden. Was war Ihr Berufswunsch als Kind?

Krankenschwester oder Arzt war nie ein Wunsch. Ich würde wäh­rend der Blutabnahmen und beim Anblick der Spritze schon am liebsten wegrennen. Ich bin sogar schon mal als Besucherin in einem Krankenhaus kurz mal umgekippt, allein wegen des Ge­ruchs. Nein, ich wollte eigentlich mal Psychologin werden.

Das Interview führte Ellen Wirth

Ob es Mr. Right ist?

Interview mit Theresa Underberg (Schwester Lizzy)

Die erste Staffel von "Bettys Diagnose" war auf Anhieb sehr erfolgreich. Haben Sie damit gerechnet? Sind Sie auch ein wenig Stolz auf die positive Resonanz?

Ich war von Anfang an begeistert von der Qualität und Professio­nalität des Projekts und der großartigen Arbeit des gesamten Teams. Aber leider ist das kein Kriterium für Erfolg und gute Quoten. Umso mehr hat es mich gefreut, dass der Zuschauer das Potenzial dieser Serie erkannt hat und es im März hieß, dass wir die zweite Staffel drehen werden.

Schwester Lizzy und die Männer. Findet Sie denn endlich ih­ren Mr. Right?

Ich verrate da mal nicht zu viel ... außer, dass Lizzy sich in der zweiten Staffel verlieben wird. Ob es Mr. Right ist, ist die Frage. Aber so viel sei verraten, Mr. Wrong ist es auf jeden Fall nicht.

Wenn Sie während der Dreharbeiten zur Arbeit an den Set ge­hen, müssen Sie über reguläres Klinikgelände gehen. Werden Sie dabei inzwischen als Schwester Lizzy angesprochen?

Nein, das nicht. Aber der Kontakt mit den echten Ärzten und Schwestern im Klinikum, ist um einiges selbstverständlicher ge­worden. Von beiden Seiten.

Wie reagieren die normalen Patienten auf das Team und auf die Dreharbeiten? 

Die meisten grüßen beziehungsweise grüßen nett zurück.

Hat der Erfolg Sie und das Team bei den Dreharbeiten zur zweiten Staffel beflügelt? Ist das Team während der Drehar­beiten zur neuen Staffel weiter zusammengewachsen?

Ich muss ehrlich sagen, dass wir ein sensationelles Team in der ersten Staffel hatten und es ein riesengroßes Glück ist, dass viele in der zweiten Staffel wieder mit dabei sind. Das ist auch das Schöne an der Arbeit für eine Serie. Man wächst in der arbeitsin­tensiven Zeit der Dreharbeiten sehr zusammen.

Das Interview führte Ellen Wirth

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