Copyright: ZDF / Willi Weber
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Bettys Diagnose

Klinikserie

Der kompetenten und empathischen Krankenschwester Betty Weiss wird es als Nachfolgerin von Betty Dewald nicht leicht ge­macht, und sie muss sich an der Seite von Lizzy und Talula be­weisen. "Bettys Diagnose" erzählt einen bunten Krankenhaus-Kosmos aus Sicht der Krankenschwestern und wir begleiten sie durch den stressigen Klinikalltag und ihre privaten Turbulenzen.

  • ZDF, neue Folgen ab Freitag, 29. September 2017, 19:25 Uhr

Texte

Stab und Besetzung

Buch Klaus Rohne, Bodo Grossmann, Isabel Martin, Mandy Cankaya, Nina Schmidt,
Dennis Eick, Michaela Beck, Claudia Matschulla, Arnd Mayer, Iris Kobler
HeadautorMichael Heilmeyer
Regie       Ulrike Hamacher, Klaus Knösel, Oliver Muth
Kamera Till Müller, Theo Müller, Andreas Tams
SchnittGünter Schultens, Steffen Wimmers, Jens Müller, Guido Krajewski, Nadia Kock-Hennrich
MusikPhilipp Noll, Axel Huber
Szenenbild Tanja Feldrappe
Kostüm Angela Neis
ProduktionNetwork Movie, Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co KG, Köln, in Zusammenarbeit mit ZDF-Enterprises
ProduzentWolfgang Cimera
ProducerSilke Schulze-Erdel, Nina Güde
RedaktionBastian Wagner, Heike Lagé
Länge11 x 45 Minuten
Bettina "Betty" Weiss       Annina Hellenthal
Dr. Marco BehringMaximilian Grill
Dr. Helena von Arnstett Claudia Hiersche
Lizzy RiedmüllerTheresa Underberg
Talula PfeiferCarolin Walter
Dr. Tobias LewandowskiEric Klotzsch
Prof. Dr. von ArnstettFlorian Fitz
Mechthild PuhlSybille J. Schedwill
Dr. Mira Köttner Lore Richter
Ava EdemirRona Özkan
Safi EdemirErcan Durmaz
Yannick WeissAlvar Goetze
Oliver WeissAlexander Koll
und andere

Allgemeiner Inhalt

Der kompetenten und empathischen Krankenschwester Betty Weiss wird es als Nachfolgerin von Betty Dewald nicht leicht ge­macht, und sie muss sich an der Seite von Lizzy und Talula be­weisen. Zudem trifft sie auf Dr. Behring, der nach dem Abschied von Betty Dewald in einer handfesten Midlife-Crisis steckt. Sie hilft ihm bei der Bewältigung eines tiefsitzenden Traumas und wird parallel von ihrer Vergangenheit eingeholt, wenn ihr Sohn Yannick zur Behandlung in die Klinik eingeliefert wird.

"Bettys Diagnose" erzählt einen bunten Krankenhaus-Kosmos aus Sicht der Krankenschwestern und wir begleiten sie durch den stressigen Klinikalltag und ihre privaten Turbulenzen. Die Krankheitsfälle sind mal dramatisch, spannend oder traurig, mal voller Humor erzählt, jedoch immer herzerwärmend. Und da­bei nicht zu vergessen: die Krankheitsdiagnose des zuständigen Arztes Dr. Behring ist das eine, die Diagnose von Stations­schwester Betty das andere. Und Betty sagt, was sie denkt, und sie tut, was sie sagt. Ärzte sind für sie keine Götter in Weiß, und Patienten haben das Recht, neben einer medizinischen Be­handlung auch in emotionalen Fragen Beistand zu erhalten.

Rollenprofile

Betty Weiss (Annina Hellenthal)

Betty Weiss ist die neue leitende Stationsschwester der Aufnah­mestation. Sie ist mit ihrer Jugendliebe, dem Rettungssanitäter Oliver, verheiratet und hat mit ihm den gemeinsamen Sohn Yannick. Betty ist eine taffe, wortgewandte Frau. Sie musste bereits früh im Leben Verantwortung übernehmen und steht mit beiden Bei­nen fest auf dem Boden. Betty würde alles für ihre Familie tun, doch auch ihre beste Freundin Hanna ist ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben. Hanna hilft ihr in jeder Lebenslage, auch wenn einmal dunkle Wolken über der Karlsklinik aufziehen.

Dr. Marco Behring (Maximilian Grill)

Dr. Behring steckt nach dem Abschied von Betty Dewald in einer handfesten Midlife-Crisis. Neben Dreitagebart und neuem Cabrio äußert sich das vor allem in seinen zahlreichen Dates. Vor allem Lizzy versucht ihm klarzumachen, dass dies nicht der richtige Weg sein kann. Parallel dazu muss er feststellen, dass auch die neue Betty durchaus ihren eigenen Kopf hat und seine Entschei­dungen und Diagnose hinterfragt. Dennoch finden die beiden auch eine tiefere, gemeinsame Ebene und unterstützt von Betty gelingt es Dr. Behring, sich seiner traumatischen Vergangenheit zu stellen.

Lizzy Riedmüller (Theresa Underberg)

Lizzy ist immer noch traurig darüber, dass Betty Dewald nicht mehr an ihrer Seite arbeitet. Doch nach anfänglichen Schwierig­keiten mit der neuen leitenden Stationsschwester, heißt sie neue Betty willkommen. Lizzy ist mit Leib und Seele Krankenschwester und hat ein Gespür dafür, was den Patienten fehlt. In der Liebe scheint sie jedoch weniger Glück zu haben, denn Lizzy ist immer noch auf der Suche nach dem Richtigen.

Talula Pfeifer (Carolin Walter)

Talula ist die jüngste im Schwestern-Trio. Seit sie jedoch das Kind von Lewandowski zur Welt gebracht und Mutter von Baby Emil ist, hat sie auch eine erwachsene verantwortungsbewusste Seite entwickelt. Dennoch bleibt sie die neugierige Talula, die für den Klatsch und Tratsch in der Klinik immer ein Ohr hat. Sie übt einen aufmerksamen Umgang mit den Patienten und interessiert sich besonders für deren Privatleben. Während sie die Strukturen in ihrem eigenen Privatleben erst noch finden muss.

Dr. Tobias Lewandowski (Eric Klotzsch)

Lewandowski ist ein ehrgeiziger, etwas spröder Typ. Er ist über­aus korrekt und strebsam, hat aber seit der Geburt seines Sohnes Emil eine weltoffenere Haltung eingenommen. Außerdem hat Lewandowski neben der Arbeit einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden: Die Familie. Wenn Talula wüsste, was da auf sie zu­kommt.

Prof. Dr. Alexander von Arnstett (Florian Fitz)

Alexander von Arnstett ist ein echter Halbgott in Weiß. Gutausse­hend, smart, kompetent und charmant. Als er den Chefarztposten antritt, sind die Erwartungen an ihn sehr hoch. Besonders die sei­ner Schwester, Helena von Arnstett, die sich selbst Aussichten auf diesen Posten gemacht hatte. Ihr Konkurrenzdenken nimmt Alexander aber nur peripher wahr. Für ihn ist sie einfach seine kleine "Nana", die er beschützen muss. Doch Helena entgeht nicht, dass sich der neue Chefarzt, statt sich interessanten und komplizierten Patientenfällen zu widmen, lieber hinter geschäftlichen Terminen versteckt. Zwar nimmt er an den obligaten Visiten teil, aber bei Operationen und der persönli­chen Betreuung von Chefarztpatienten hält er sich auffällig zu­rück. Wenn er etwas an seine Ärzte delegieren kann, dann tut er es. Was ist aus dem großartigen Mediziner Alexander von Arnstett geworden? Hat er sein Berufsethos verloren und will sich auf dem Chefarztposten nur ausruhen? Doch der Schein trügt, denn hinter seinem Verhalten verbirgt sich ein delikates Geheim­nis.

Mechthild Puhl (Sybille J. Schedwill)

Mechthild ist eine gestandene Frau. Sie ist zufrieden mit ihrer beruflichen Position, sich aber nicht zu schade, selbst mal mit anzupacken, um den Schwestern zu helfen. Mechthild hält sich stets an die Vorschriften, setzt sich jedoch am Ende des Tages immer für ihre Schwestern ein, da sie weiß, welches Arbeitspen­sum diese zu bewältigen haben. In manchen Momenten zeigt sich die überaus korrekte Pflegedienstleitung auch mal von ihrer ko­mödiantischen Seite.

Dr. Helena von Arnstett (Claudia Hiersche)

Helena kommt aus gutem Hause und legt Wert auf eine steile Karriere. Sie ist die Schwester des Chefarztes, und obwohl sie selbst gerne seinen Job hätte, steht sie jederzeit hinter ihrem Bruder. Helena ist eine hübsche und selbstbewusste Frau, doch mit den Männern scheint es bei ihr nicht klappen zu wollen. Aller­dings nicht zu ihrem Leidwesen, denn ihre Karriere war ihr schon immer wichtiger. Empathie ist da eher keine ihrer Stärken.

Safir Edemir (Ercan Durmaz)

Safi Edemir ist Besitzer eines Kioskwagens, der seinen festen Standort im Park der Karlsklink gefunden hat. In Safis Kiosk gibt es neben hervorragendem Kaffee, kosmopolitischen Snacks und natürlich Baklava, irgendwie immer alles, was gerade gebraucht wird. Vor allem ein offenes Ohr. Safi ist ein sehr warmer und herzlicher Charakter, was aber nicht heißt, dass er leichtgläubig oder dumm ist. Ganz im Gegenteil: Auch wenn er allen Menschen erst einmal unvoreingenommen gegenübertritt, verfügt er über eine große Menschenkenntnis und weiß in der Regel schon bald, mit wem er es zu tun hat. Da ei­gentlich alle früher oder später ihr Herz bei ihm ausschütten, weiß er am meisten über das gesamte Personal.

Oliver Weiss (Alexander Koll)

Oliver ist ein grundsympathischer Typ. Durch seinen Dienst als Rettungssanitäter ist er regelmäßig in der Karlsklinik, um dort Pa­tienten einzuliefern. Seinen Job nimmt er ernst und ist somit kar­rieretechnisch auf Augenhöhe mit seiner Frau Betty. Er liebt seine kleine Familie über alles, ist aber auch nicht abgeneigt, zwi­schendurch mal ein Bierchen mit seinen Kumpels trinken zu ge­hen. Zusammen mit Betty und Yannick ist er in das geerbte Haus seiner Patentante in Aachen gezogen.

Ava Edemir (Rona Özkan)

Ava ist eine aufgeweckte, manchmal ein wenig naive, junge Frau. Sie wollte immer Youtube-Star werden, ist damit nur leider noch nicht sonderlich erfolgreich. Daher macht sie nun, Dank Safis Hilfe, eine Ausbildung zur Krankenschwester – der große Youtube-Durchbruch kann ja immer noch kommen. Ava ist das Nesthäkchen der Klinik und muss den professionellen Umgang mit den Patienten noch lernen. Dennoch ist sie, auf ihre ganz ei­gene fröhliche Art, eine gute Krankenschwester, die ein Gespür für die Bedürfnisse ihrer Patienten hat. Und in schwierigen Mo­menten hat dann ihr Onkel Safi ein Ohr für ihre Sorgen.

Yannick Weiss (Alvar Goetze)

Yannick ist ein eher introvertierter Teenager. Doch durch seine langwierige Krankheit in jungen Jahren, ist Yannick zu einem jun­gen Mann herangewachsen, der sein Glück selbst in die Hand nimmt. Er ist kein großer Poser, sondern ein ehrlicher Typ, dem man seine Gefühlslage ansehen kann. Und die bringt Schwes­ternschülerin Ava ganz schön durcheinander.

Die einzelnen Folgen: Sendetermine, Titel, Episodendarsteller

Freitag,  29. September 2017, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Verlustängste

Buch:   Klaus Rohne

Regie: Klaus Knösel

Episodendarsteller/Darsteller

Pia Binkowski - Judith Richter

Lars Thomen - Matthias Lier

Sandro Rasch - Florian Wünsche

Freitag, 06. Oktober 2017, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Schein und Sein

Buch: Isabel Martin,  Bodo Grossmann

Regie: Klaus Knösel

Episodendarsteller/Darsteller

Moritz Kolberg - Lukas Piloty

Sophia Lohmer - Luise Helm

Vivien Schneider - Anna-Katharina Fecher

Freitag, 13. Oktober 2017, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Furchtlos

Buch: Mandy Cankaya

Regie: Klaus Knösel

Episodendarsteller/Darsteller

Monika Mahler - Beatrice Richter

Jana Niederholz - Caroline Scholze

David Grube - Jan Niklas Berg

Freitag, 20. Oktober 2017, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Gut gemeint

Buch: Nina Schmidt

Regie: Oliver Muth

Episodendarsteller/Darsteller

Peter Kümmert - Paul Faßnacht

Brice Meier - Marko Dyrlich

Prof. F. Lewandowski - Axel Pape

Freitag, 27. Oktober 2017, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Erkenntnisse

Buch: Dennis Eick

Regie: Oliver Muth

Episodendarsteller/Darsteller

Ludwig Pfeifer - Markus Maria Profitlich

Björn Bremer - Christian Beermann

Lia Bremer - Annika Schrumpf

Prof. F. Lewandowski - Axel Pape

Freitag, 03. November 2017,19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Missverständnisse

Buch: Michaela Beck

Regie: Oliver Muth

Episodendarsteller/Darsteller

Jakob Trapp - Aurel Manthei

Nicola Eckart - Tina Amon Amonsen

Patrick Imhoff - Peter Weiss

Klaus Kleemann - Thomas Meinhardt

Freitag, 10. November 2017, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Wunderland

Buch: Claudia Matschulla, Arnd Mayer

Regie: Oliver Muth

Episodendarsteller/Darsteller

Franziska Freytag - Cordula Zielonka

David Freytag - Thaddäus Meilinger

Peter Franke - Wolfgang Winkler

Freitag, 17. November 2017, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Hand in Hand

Buch: Claudia Matschulla, Arnd Mayer

Regie: Ulrike Hamacher

Episodendarsteller/Darsteller

Hanna Winter - Marie Zielcke

Ben Kramer - Max von Pufendorf

Ruth Klinkenberg - Marie Anne Fliegel

Barbara Rehmann - Lilia Lehner

Freitag, 24. November 2017, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Unter Strom

Buch: Klaus Rohne

Regie: Ulrike Hamacher

Episodendarsteller/Darsteller

Hanna Winter - Marie Zielcke

Ben Kramer - Max von Pufendorf

Sven Gutmann - Michael A. Grimm

Freitag, 01. Dezember 2017, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Unvernünftig

Buch: Mandy Cankaya

Regie: Ulrike Hamacher

Episodendarsteller/Darsteller

Bettina "Betty" Dewald - Bettina Lamprecht

Hanna Winter - Marie Zielcke

Sonja Herzog - Lara Joy Körner

Angelika Herzog - Claudia Rieschel

Freitag, 08. Dezember 2017, 19.25 Uhr: Bettys Diagnose – Neue Wege

Buch: Iris Kobler

Regie: Ulrike Hamacher

Episodendarsteller/Darsteller

Bettina "Betty" Dewald - Bettina Lamprecht

Hanna Winter - Marie Zielcke

Ansgar Reiniger - Jophi Ries

Christine Reininger - Anna Stieblich

"Betty Weiss ist 'ne coole Socke" - Annina Hellenthal als Stationsschwester Betty Weiss

Ich kannte und mochte die Serie "Bettys Diagnose" bereits vor­her. Sie hat für mich schon immer etwas erfüllt, was es vermeint­lich oft im Fernsehen gibt, was aber häufig nicht so gut gelingt: das Gefühl, normale Menschen in ihrem Arbeitsalltag zu erleben, und dabei sowohl komödiantisch als auch dramatisch super un­terhalten zu werden. Außerdem liebe ich das Element der Ersatzfamilie, welches bei jeder guten Serie, die vornehmlich den Beruf erzählt, eine Rolle spielt. Zudem haben fast nur Krankenhausserien immer diese ge­niale Mischung aus potentiell tiefster Tragik und ausgelas­senster Albernheit. Der arme Kerl, der sich Intimstes irgendwo einklemmt, muss halt genauso ernst genommen werden wie die Todkranke im Zimmer daneben.

Meine Rolle als "Betty Weiss"

Betty Weiss ist 'ne coole Socke. Nein, im Ernst, sie hat schon einiges erlebt mit ihren 35 Jahren: sehr jung Mutter geworden, früh geheiratet und vor allem verheiratet geblieben (ist ja nicht immer selbstverständlich), die lange Krankheit ihres Sohnes überstanden, trotzdem immer gearbeitet, und jetzt ist sie die Stati­onsschwester in der Karlsklinik.

Was ich an ihr mag, ist ihr großes Herz, ihre Bodenständigkeit, den Humor – und die große Klappe. Natürlich ist diese manchmal auch zu groß, aber genau da liegt ja das wunderbare Konfliktpo­tential zwischen Ärzten und Schwestern. Nur Harmonie wäre ja langweilig. Betty ist gut in ihrem Job, steht für ihr Team ein und hat immer ein offenes Ohr für alle. Und ist im besten Fall am Ende jemand, den man einfach mag.

Das "Bettys Diagnose"-Team

Die Neue zu sein und in ein bestehendes Team zu kommen, ist vermutlich immer schwierig. Die Neue zu sein und den Platz einer Person zu übernehmen, die ihren Job toll gemacht hat und von allen gemocht und jetzt vermisst wird, ist noch ein bisschen schwieriger.

Ich war natürlich aufgeregt, wollte das gut machen und offen ge­standen, auch nicht ständig verglichen werden. Und sei es nur von mir selbst. Betty Weiss sollte ja keine zweite Betty Dewald sein. Die Herausforderung bestand darin, meine Version der Betty zu einer anderen, eigenständigen Figur zu machen, während natür­lich beide Bettys Eigenschaften und Charakteristika gemein ha­ben, die allein schon der Titel der Serie vorgibt. Aber alle haben mir einen grandiosen Einstieg bereitet, und ich habe mich selten irgendwo so schnell so wohl gefühlt!

Mein erster Arbeitstag

Ich war sehr aufgeregt! Wie gesagt, ich war "die Neue". Natürlich gucken dir alle zunächst auf die Finger. Wie ist sie, wie spielt sie, wie macht sie sich? Das ist völlig normal und verständlich. Ich hätte mir vielleicht als allererste Szene etwas gewünscht, was in einem kleinen Patientenzimmer in kleinerer Runde spielt oder ähnliches – zum Akklimatisieren. Meine erste Szene spielte aller­dings am Empfang, wo ich das komplette Team inklusive der Pro­duzenten direkt vor mir in meinem Sichtfeld stehen hatte. Das hat meine Aufregung jetzt nicht zwingend gemindert. Andererseits kann ich jedem nur wünschen: wenn, dann den ersten Arbeitstag gerne nochmal so. Es war dort von Anfang an eine super Stim­mung und sie haben es mir alle ziemlich leichtgemacht. Ich habe mich wahnsinnig schnell zu Hause gefühlt.

Freundschaft

Freundschaft bedeutet mir sehr viel. Einige meiner engsten Freunde kenne ich, seit wir klein sind. Meine beste Freundin seit dreißig Jahren. Wir kennen und lieben uns in jedem Gemütszu­stand. So ähnlich wie Hanna und Betty. Marie Zielcke und ich ha­ben uns auch gefunden. Wir haben uns sofort super verstanden und angefreundet. Umso schöner, dass wir das dann auch noch spielen dürfen.

Die positive Wirkung von Freundschaft am Arbeitsplatz

Ich gehe jeden Tag gerne zum Set und freue mich, die Leute zu sehen. Sowohl meine Schauspielkollegen als auch das gesamte Team. Das ist schon außergewöhnlich. Eine Gruppe von Men­schen, die irgendwie einfach passt. Und den Job, den ich liebe, umgeben von Freunden zu machen... viel besser kann es ja nicht kommen.

Natürlich ist es auch mal anstrengend, oder man hat einen schlechten Tag, oder es regnet durchgehend, wenn wir draußen drehen, oder wir sind einfach mal platt, wenn wir mit zwanzig Leuten bei 30 Grad in einem winzigen Raum drehen. Wie das beim Drehen – und im Leben – halt so ist. Aber trotzdem kriegen wir das zusammen gestemmt. Und das selten ohne Spaß. Und wenn man eine Serie dreht, wird das Team ja auch irgendwann zur zweiten Familie.

Über die Arbeit in einer Serie

Es ist gefühlt schon eine große Verantwortung. Ich wusste über­haupt nicht, was das bedeutet und worauf ich mich da einlasse. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich die Zusage bekommen habe und erst einmal ein Bier getrunken. Ich war im wahrsten Sinne – aufgeregt. Und jetzt freue ich mich einfach über die Chance. Es macht Riesenspaß und ich hoffe, den Zuschauern gefällt, was wir machen.

Persönlichen Erfahrungen und medizinisches Fachwissen

Tatsächlich war ich erst zweimal im Krankenhaus. Bei meiner Ge­burt und als ich mir beim Kegeln den Daumen angebrochen hatte. Allerdings sind viele meiner Freunde Ärzte. Die haue ich dann ab und zu 'mal an, wenn ich eine medizinische Frage habe. Und an­sonsten ist ja unsere Kerstin am Set. Die medizinische Beratung. Dank ihr kann ich mittlerweile auch Blutdruck messen oder Blut abnehmen. Zumindest fast fehlerfrei.

Das Gespräch führte Ellen Wirth

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