Copyright: Hans-Jürgen Burkhard
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Corona: Auswirkungen auf das Unternehmen ZDF

Das ZDF verlängert seine Zusage, sich mit 50 Prozent an zusätzlichen Kosten bei Drehunterbrechungen infolge der Coronakrise zu beteiligen, bis Mitte September 2020.

Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus auf das Unternehmen ZDF finden Sie hier.

Welche Auswirkungen das Coronavirus auf das ZDF-Programm hat, erfahren Sie hier.

ZDF-Angebote für Schülerinnen und Schüler im Zusammenhang mit dem coronabedingten Unterrichtsausfall finden Sie hier.

    Texte

    ZDF verlängert Unterstützung für Produktionsfirmen
    Intendant Bellut: "Wir stehen zu unserer Verantwortung" (30.7.2020)

    Das ZDF verlängert seine Zusage, sich mit 50 Prozent an zusätzlichen Kosten bei Drehunterbrechungen infolge der Coronakrise zu beteiligen, bis Mitte September 2020. Ursprünglich war die Maßnahme bis Ende Juli 2020 befristet. Auch können weiterhin Abschlagszahlungen zeitlich vorgezogen werden, um die Liquidität von Produktionsfirmen zu verbessern. Das ZDF übernimmt außerdem bei Auftragsproduktionen auch weiter alle Mehrkosten, die etwa für zusätzlichen Arbeitsschutz und Hygienemaßnahmen anfallen und nach unbürokratischer Prüfung zu 100 Prozent anerkannt werden.

    ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut: "Wir stehen zu unserer Verantwortung und tun, was wir können, um die Fernsehbranche bestmöglich zu unterstützen." Das ZDF könne aber nicht mit Beitragsgeldern alle unternehmerischen Risiken abfedern, erklärte Bellut. Auch Produktionsfirmen und Politik seien gefragt. Bellut: "Mit unserem Maßnahmenpaket wollen wir helfen, die Zeit zu überbrücken, bis ein staatlicher Ausfallfonds greift. Die Initiative von Bund und Ländern begrüße ich ausdrücklich. Nötig ist jetzt eine enge Koordinierung, damit Deutschland dem Beispiel anderer europäischer Länder folgen kann. Wir werden es nur gemeinsam schaffen, die Vielfalt und Kreativität der deutschen Produktionslandschaft zu erhalten."

    Dokumentation: Das ZDF in der Corona-Pandemie (13.7.2020)

    Plötzlich Masken, Plexiglas, Abstandsregeln - wie alle Betriebe, Unternehmen und Privathaushalte im Land wurde auch das ZDF von der Corona-Pandemie überwältigt und zum schnellen Umdenken und Handeln gezwungen.

    Im Spagat zwischen Mitarbeitersicherung und Sendeverantwortung  erlebte "das Zweite" den Lockdown als journalistische – aber auch als logistische Herausforderung.

    Kaum je war das Sammeln und Bündeln verlässlicher Informationen wichtiger – sogar lebenswichtig – und gleichzeitig so schwierig und riskant und zudem von so vielen Ungewissheiten geprägt. 

    Wie ZDF-Reporter im In-und Ausland diese Aufgabe angingen, wie Moderatoren plötzlich ohne Publikum arbeiten mussten, wie Filmproduktionen über Nacht zum Stillstand kamen - davon berichtet Autor Gert Anhalt in seiner Dokumentation "Das Virus und Wir". 

    Die 43-minütige Dokumentation in der ZDFmediathek: https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/das-virus-und-wir-das-zdf-in-der-corona-pandemie-102.html.

    Aktion Mensch: Neue Corona-Soforthilfe zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Inklusionsunternehmen (11.5.2020)

    Zur Sicherung inklusiver Arbeitsplätze in gemeinnützigen Inklusionsunternehmen stellt die Aktion Mensch eine weitere Corona-Soforthilfe in Höhe von insgesamt 8 Millionen Euro zur Verfügung. Damit knüpft sie an die vorangegangenen Hilfen für Assistenzdienste und Lebensmittelversorger in Höhe von 40 Millionen Euro an. Mehrere tausend Arbeitsplätze in Inklusionsfirmen sind durch die aktuelle Krise akut gefährdet. Die Förderorganisation will diese Unternehmen jetzt dabei unterstützen, die Beschäftigung der Mitarbeiter*innen mit und ohne Behinderung nachhaltig sicherzustellen. 

    Starke Umsatzeinbußen

    Etwas mehr als die Hälfte der insgesamt rund 650 gemeinnützigen Inklusionsfirmen in Deutschland sind in Branchen angesiedelt, die momentan in besonderem Maße von Umsatzeinbußen betroffen sind. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung oder die Hotellerie. Da diese Firmen nicht die notwendigen Gewinnrücklagen bilden dürfen und auch keinen uneingeschränkten Zugang zu den allgemeinen Soforthilfen für die Wirtschaft haben, stehen sie in der aktuellen Lage vor besonders großen Herausforderungen. 

    Das ZDF ist seit der Gründung der "Aktion Mensch" im Jahr 1964 Mitglied und Medienpartner.

    Zur Pressemitteilung von "Aktion Mensch": https://aktion-mensch.de/presse

    Das ZDF und die "Aktion Mensch": https://zdf.de/zdfunternehmen/engagement-csr-212.html

    Statement des ZDF zu den Produktionsbedingungen (28.4.2020)

    Aufgrund der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 verändern sich täglich die Produktionsbedingungen und Risiken für die Herstellung unserer Produktionen. Das ZDF hält sich an die Empfehlungen des RKI, sowie die Risikoabschätzung der Behörden vor Ort. Oberste Priorität hat dabei die Gesundheit aller Mitarbeiter/innen und Beteiligten. Dreharbeiten können im Zweifelsfall geschoben und zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden.

    Öffentlich-rechtliche Medien in Zeiten einer Pandemie (23.4.2020)

    Gemeinsame Erklärung der Mitglieder der "Global Task Force für Public Media": https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/mitteilung/oeffentlich-rechtliche-medien-in-zeiten-einer-pandemie/.

    Corona-Soforthilfe der "Aktion Mensch": Unterstützung auf 40 Millionen Euro verdoppelt (8.4.2020)

    Mit einer Verdoppelung des Corona-Soforthilfeprogramms auf 40 Millionen Euro reagiert die "Aktion Mensch" auf die große Nachfrage nach Unterstützung. Seit dem Start vor circa zwei Wochen sind rund 1200 Förderanträge eingegangen, deren Volumen die ursprünglich zur Verfügung gestellte Summe deutlich übertrifft. Die Aktion Mensch hatte anlässlich der Corona-Krise am 25. März 2020 ein Soforthilfeprogramm zunächst in Höhe von 20 Millionen Euro aufgesetzt.

    Im Fokus der Aktion Mensch-Soforthilfe steht die Unterstützung von Assistenzdiensten, um die Betreuung von Menschen mit Behinderung zu gewährleisten, sowie Einrichtungen der Lebensmittelhilfe wie zum Beispiel Tafeln und Archen, um die Versorgung von sozial schlechter gestellten Menschen mit Lebensmitteln aufrecht zu erhalten. Erste Soforthilfezahlungen sind bei den Projekten bereits eine Woche nach Start des Programms angekommen.

    Das ZDF ist seit der Gründung der "Aktion Mensch" im Jahr 1964 Mitglied und Medienpartner.

    Zur Pressemitteilung von "Aktion Mensch": https://aktion-mensch.de/presse

    Das ZDF und die "Aktion Mensch": https://zdf.de/zdfunternehmen/engagement-csr-212.html

    ZDF stellt kurzfristige Liquiditätshilfen für Produzenten bereit (31.3.2020)

    Das ZDF weitet angesichts der Corona-Krise seine Unterstützung für die Kreativwirtschaft weiter aus und stellt Produzenten ab sofort Liquiditätshilfen zur Verfügung. Bei Auftragsproduktionen können die Produzenten Abschlagszahlungen auf die in den Verträgen vorgesehene nächste Rate beantragen. Das ZDF hat hierfür im Rahmen der bestehenden Haushaltsansätze einen Fonds von bis zu 15 Millionen Euro gebildet.

    ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut: "Wir haben eine besondere Verantwortung gerade auch für kleinere und mittlere Produktionsfirmen, die jetzt eine unbürokratische Unterstützung brauchen." Das ZDF werde, so Bellut, auch in der aktuellen Krise weiter neue Aufträge an Produktionsfirmen vergeben. Die Abschlagszahlungen erfolgen nach Einzelfallprüfung im Vorgriff auf die Abrechnung der Beteiligung an den Mehrkosten. Die Liquiditätshilfen können vom Auftragsproduzenten beantragt werden. Voraussetzung ist eine Drehunterbrechung oder -verschiebung aufgrund von Covid-19. 

    Das ZDF hatte bereits Mitte März eine Beteiligung an coronabedingten Mehrkosten zugesichert.

    ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann über die Auswirkungen der Verschiebung von Olympia (30.3.2020)

    Sicherheitsvorkehrungen in den aktuellen Nachrichtenredaktionen (27.3.2020)

    In den aktuellen Nachrichtenredaktionen wurden eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Sendesicherheit zu gewährleisten: Es wird in verkleinerten, rotierenden und räumlich getrennten Teams gearbeitet, soweit möglich auch im Homeoffice. Sitzungen und unmittelbare Kontakte werden durch Telefonate und Schaltkonferenzen ersetzt.

    Das gilt insbesondere für die Moderator/innen, die in abgetrennten Bereichen arbeiten und möglichst wenig physischen Kontakt mit Kolleg/innen haben. Zudem schminken sich die Moderator/innen – unter Anleitung der Kolleginnen der Maske – selbst. Hier wurden ebenfalls getrennte Teams gebildet.

    Auch im Studio vermeiden die Kolleg/innen körperlichen Kontakt und halten Abstand. Die Moderator/innen nutzen in den Sendungen größtenteils Hand- oder Tischmikrofone. Zuvor desinfizierte Ansteckmikrofone legen sich die Moderator/innen selbst an.

    Die Studio-Besetzung arbeitet in reduzierten und festen Teams, um Kontakte auf möglichst wenige Kolleg/innen zu beschränken. Durch die geringere Besetzung gibt es in den Regien mehr Platz, um die empfohlenen Sicherheitsabstände einhalten zu können. Zusätzlich wurden Plexiglas-Trennwände installiert und die Arbeitsplätze werden bei jedem Schichtwechsel desinfiziert.

    Die unterschiedlichen Produktionsstandorte des ZDF (Mainz, Berlin, Düsseldorf, München und Landesstudios) leisten bereits gegenseitige Unterstützung und können bei Bedarf Aufgaben wechselseitig übernehmen.

    Zur Berichterstattung von ZDF-Korrespondenten in Corona-Zeiten:
    https://presseportal.zdf.de/wissenswert/mappe/zeige/Special/berichterstattung-in-corona-zeiten/

    "heute journal"-Moderatorin Marietta Slomka zur Nachrichtenarbeit in Corona-Zeiten (27.3.2020)

    Wegen Corona: Mainzelmännchen werben für körperliche Distanz (26.3.2020)

    Auch die Mainzelmännchen wollen in der aktuellen Lage ihren Beitrag leisten und setzen sich für körperliche Distanz ein. Ab sofort werben die sechs Figuren auf sympathische Art dafür, zu Hause zu bleiben, im Home-Office zu arbeiten und körperliche Distanz zu wahren.

    Zur Pressemitteilung: https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/mitteilung/wegen-corona-mainzelmaennchen-werben-fuer-koerperliche-distanz/

    "Aktion Mensch" startet Soforthilfeprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro (25.3.2020)

    Die "Aktion Mensch" legt anlässlich der aktuellen Corona-Krise ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro auf. Hintergrund ist die akute Notlage von Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation besonders durch die Pandemie bedroht sind und Unterstützung benötigen: Dazu gehören Menschen mit Behinderung, deren Assistenzkräfte ausfallen, aber auch sozial schlechter gestellte Menschen, die durch die zunehmende Schließung von Tafeln oder anderen Einrichtungen nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden können.

    Die "Aktion Mensch" wird hier schnell und unbürokratisch helfen und unterstützt mit ihrem Corona-Soforthilfeprogramm Organisationen und Vereine, die sich um die akuten Problemfelder "Assistenz und Begleitung" sowie "Lebensmittelversorgung" kümmern.

    Das ZDF ist seit der Gründung der "Aktion Mensch" im Jahr 1964 Mitglied und Medienpartner.

    Zur Pressemitteilung von "Aktion Mensch": https://kurz.zdf.de/eAq/

    Das ZDF und die "Aktion Mensch": https://zdf.de/zdfunternehmen/engagement-csr-212.html

    Information in Zeiten von Corona:
    Öffentlich-rechtliches Fernsehen meistgenutzte Quelle (24.3.2020)

    Einer aktuellen Kurzstudie zu Informationsquellen in Zeiten von Corona zufolge fühlen sich 73 Prozent aller 18- bis 75-Jährigen in Deutschland gut oder sehr gut über die Entwicklungen rund um das CoronaVirus informiert. 18 Prozent sind unentschieden, acht Prozent fühlen sich eher schlecht oder schlecht informiert. Die mit Abstand meistgenutzte Quelle, um sich über die Entwicklungen rund um das Coronavirus zu informieren, ist dabei mit 64 Prozent öffentlich-rechtliches Fernsehen wie ARD und ZDF (inklusive Internetangebote und Apps).

    Zu den weiteren Ergebnissen: https://kurz.zdf.de/M0l/

    ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler zur aktuellen Situation (23.3.2020)

    Dr. Norbert Himmler im Interview mit medienpolitik.net: https://kurz.zdf.de/hYZt/

    Dr. Norbert Himmler im Interview mit FUNKE: https://kurz.zdf.de/A4c/

    Sicherheitsvorkehrungen bei Talksendungen (17.3.2020)

    Bei unseren aktuell produzierten Talksendungen reduzieren wir die Anzahl der Gesprächsgäste so, dass der empfohlene Mindestabstand eingehalten werden kann. Der Studiobetrieb während der Aufzeichnung ist bei allen Produktionen personell auf das notwendige Minimum heruntergefahren. Ansonsten gelten die derzeit allgemein empfohlenen, erhöhten Hygienevorschriften sowohl im Studio als auch in den angrenzenden Bereichen.

    ZDF unterstützt Kreativwirtschaft in Corona-Krise (17.3.2020)

    Das ZDF nimmt als größter Einzelauftraggeber der deutschen TV-Produktionswirtschaft auch in der Corona-Krise seine Verantwortung wahr und unterstützt die Kreativwirtschaft in Form von freiwilligen Leistungen. Die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 verändert die Produktionsbedingungen der Herstellung von Auftragsproduktionen des ZDF. In vielen Fällen macht dies eine Realisierung der Produktionen in geplanter Form oder im vereinbarten Zeitrahmen unmöglich.

    "Das ZDF verspricht schnelle Lösungen bei der Abwicklung der Unterstützung. Wir werden die Hälfte der Mehrkosten tragen, die uns Produzentinnen und Produzenten nachweisen", so Programmdirektor Dr. Norbert Himmler.

    "Wir danken den vielen Film- und Fernsehschaffenden in unserem Land für ihren großen Einsatz bei der Realisierung unserer Produktionen – auch unter widrigen Bedingungen", so ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut, "dies ist gerade in der aktuellen Krise für die Erfüllung unseres Programmauftrags von entscheidender Bedeutung".

    Die neuen Sonderregelungen zu Covid-19, die zunächst für Produktionen mit geplantem Drehbeginn bis 30. April 2020 gelten sollen, ergänzen die bereits bestehenden Rahmenbedingungen des ZDF mit den Fernsehproduzenten sowie den Verbänden der Kreativwirtschaft, mit denen sich das ZDF in ständigem Austausch befindet.

    Erster Corona-Fall im ZDF: Sender erweitert die Sicherheitsvorkehrungen für die Belegschaft (15.3.2020)

    Seit Freitag gibt es den ersten bestätigten Fall einer Corona-Infektion im ZDF. Alle Kontaktpersonen haben ihre Arbeitsplätze unmittelbar verlassen und wurden nach Hause geschickt. Das Gesundheitsamt ist über den Vorgang informiert.

    Die ZDF-Geschäftsleitung hat am Wochenende weitere Maßnahmen für die Sicherheit der Belegschaft beschlossen:

    Wo immer das möglich und vertretbar ist, soll Arbeit im Homeoffice umgesetzt werden. Die Regelung gilt ab sofort und zunächst bis zum Ende der Osterferien.

    Sitzungen und unmittelbare Kontakte finden nur noch statt, soweit dies für den Betrieb unabdingbar ist. Für den Austausch sollen Telefonate bzw. Schaltkonferenzen den Regelfall darstellen. Nach Möglichkeit soll nur noch ein Arbeitsplatz pro Raum besetzt werden.

    Bis auf Weiteres werden alle Workshops, Seminare und ähnliche Veranstaltungen abgesagt. Kantinen werden für externe Gäste geschlossen.

    Die Führungskräfte sind aufgefordert, allen Mitarbeiter/innen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben, eine besondere Fürsorge angedeihen zu lassen.

    Die Gesundheit der ZDF-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat hohe Priorität. Das ZDF trägt als öffentlich-rechtlicher Sender aber auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Intendant Thomas Bellut: "Wir müssen gemeinsam alles tun, um die Sendesicherheit, das Programm und die notwendigen Infrastrukturen aufrechtzuerhalten. In Zeiten wie diesen ist unser Programmauftrag wichtiger denn je."

    Johannes B. Kerner positiv auf Corona getestet (13.3.2020)

    ZDF-Moderator Johannes B. Kerner wurde positiv auf das CoronaVirus getestet. Auf seiner Instagramseite hat er mitgeteilt, dass es ihm gut gehe. Das ZDF wünscht ihm gute Genesung.

    Da Johannes B. Kerner in den zurückliegenden 14 Tagen keinen Kontakt zu ZDF-Mitarbeiter/innen hatte, ergeben sich daraus keine produktionellen Auswirkungen für den Sender.

    Die nächste Show ("Da kommst Du nie drauf!") soll am 16. April 2020 aufgezeichnet werden.

    Besucherführungen und Studiopublikum (Stand: 13.3.2020)

    Das ZDF hat aufgrund der dynamischen Entwicklung in der Corona-Krise seine Besucherführungen im ZDF-Sendezentrum in Mainz und im ZDF-Hauptstadtstudio eingestellt. Ebenso werden dort Sendungen mit Publikum bis auf Weiteres ohne Zuschauer vor Ort produziert.

    Erstmals wurde am Donnerstag, 12. März 2020, "maybrit illner" ohne Zuschauer im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin gesendet. Auch das "ZDF-Morgenmagazin" und "aspekte" in Berlin sowie "das aktuelle sportstudio" in Mainz werden bis auf Weiteres ohne Publikum produziert.

    Auch die Kabarett-Sendungen des ZDF ("heute-show", "Die Anstalt" und "Mann, Sieber!") finden bis auf Weiteres ohne Publikum statt, ebenso wie die Talkshow "Markus Lanz" und die ZDFneo-Sendung "Laura Karasek – Zart am Limit".

    Das Finale des Songwriter-Wettbewerbs "Dein Song" (ZDF für KiKA) findet am 20. März 2020 in Leipzig live ohne Publikum statt.

    ZDF-Fernsehratssitzung entfällt (11.3.2020)

    Die Sitzung des Fernsehrates am 20. März 2020 in Schwerin entfällt, um das Risiko einer schnelleren Ausbreitung des Coronavirus möglichst gering zu halten. "Wir hätten gerne in Schwerin getagt. Aber schon der Entfall entsprechender An- und Abreisen kann in diesen Tagen ein sinnvoller präventiver Beitrag sein", so die Vorsitzende des ZDF-Fernsehrats, Marlehn Thieme.

    Ein Ersatztermin ist nicht vorgesehen. Die Beratungen werden auf den nächsten planmäßigen Sitzungstermin im Juli vertagt.

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