Das ZDF auf dem Filmfest in Hamburg

01. - 10. Oktober 2015

Das ZDF ist mit 15 Produktionen auf dem diesjährigen Filmfest Hamburg vom 01. – 10. Oktober 2015 vertreten:

"Hasret - Sehnsucht", "Iona", "Unter dem Sand" (Sektion "Freihafen – Europäische Kino-Koproduktionen"), "Kleine Ziege, sturer Bock", "4 Könige" (Sektion "Hamburger Filmschau – Aktuelles Hamburger Filmschaffen"), "Der Bankraub", "Ein großer Aufbruch", "Im Namen meines Sohnes", "Komm schon!", "Mein gebrauchter Mann", "Nachtschicht – Der letzte Job", "Vertraue mir", "Zweimal lebenslänglich (Sektion "16:9 - Fernsehen im Kino"), "Meine Freundin Conni" und "Die weiße Schlange" (Sektion " Michel – Kinder und Jugend Filmfest").

Texte

Das ZDF auf dem Filmfest Hamburg 2015

Das ZDF ist mit 15 Produktionen auf dem diesjährigen Filmfest Hamburg vom 1. – 10. Oktober 2015 vertreten.

In der Sektion "Freihafen – Europäische Kino-Koproduktionen" bewerben sich drei ZDF-Filme um den "Hamburger Produzentenpreis für Europäische Kino-Koproduktionen":

Der deutsch-türkische Essay-Film "Hasret – Sehnsucht" - ebenfalls nominiert für den "Art Cinema Award" - beginnt als Dokumentarfilm über das moderne, heutige Istanbul und taucht dann ein in den Bereich der Träume und Erinnerungen.

Die deutsch-britische Koproduktion "Iona" spielt auf den schottischen Hebriden und ist ein Familiendrama über Schuld und Vergebung.

Das deutsch-dänische Drama "Unter dem Sand" – auch nominiert für den "Art Cinema Award" – beleuchtet ein Kapitel der deutsch-dänischen Nachkriegsgeschichte: Eine Gruppe junger deutscher Gefangener räumt unter der Aufsicht eines dänischen Unteroffiziers deutsche Landminen und versucht die riskante Mission zu überleben.

Die Sektion "Hamburger Filmschau – Aktuelles Hamburger Filmschaffen" präsentiert zwei ZDF-Produktionen:

Heiligabend in der Psychiatrie - in "4 Könige" erleben vier Jugendliche ein Weihnachten, das sie nie vergessen werden – voller Trotz, Traurigkeit, Ironie und Überraschungen.

Die Komödie "Kleine Ziege, sturer Bock" - prominent besetzt mit Wotan Wilke Möhring und Julia Koschitz – ist ein turbulenter Roadtrip nach Norwegen.

Acht ZDF-Produktionen werden in der Sektion "16:9 - Fernsehen im Kino" gezeigt, davon stehen sechs Filme im Wettbewerb um den "Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Fernsehproduktionen":

In der Komödie "Mein gebrauchter Mann" sieht Sophie (Christiane Paul) in Fritz (Fritz Karl), frisch geschieden und als Vater erprobt, den idealen Partner für ihre anstehende Familienplanung. Er wiederum glaubt, mit Sophie die Frau gefunden zu haben, die auch ohne eigene Kinder glücklich ist.

Joachim Król spielt die Hauptrolle in dem Familiendrama "Der Bankraub" (Regie: Urs Eggers), das sich an reale Ereignisse der Bankenkrise von 2008 anlehnt.

In Matti Geschonnecks Film "Ein großer Aufbruch" gerät ein harmonisch gedachtes Familientreffen zur schonungslosen Abrechnung. In den Hauptrollen: Matthias Habich, Ina Weisse, Hannelore Elsner, Katharina Lorenz, Edgar Selge, Ulrike Kriener und Matthias Brandt.

Tobias Moretti macht sich in "Im Namen meines Sohnes" auf die Suche nach dem Mörder seines zwölfjährigen Sohnes. Der Film basiert auf dem realen Fall von Ulrich Jahr, dessen Sohn 1992 das erste Opfer des "Maskenmannes" wurde.

Im Psychodrama "Vertraue mir" – mit Julia Koschitz, Jürgen Vogel und August Zirner – muss Elena, erfolgreiche Top-Bankerin in einem führenden Frankfurter Investment-Unternehmen, in einem Katz- und Maus-Spiel um ihre Existenz kämpfen.

Als die Polizei ihren Freund Sebastian (Felix Klare) in "Zweimal lebenslänglich" (Regie: Johannes Fabrick) wegen Mordes festnimmt, vermutet Franziska (Julia Koschitz) einen Irrtum. Doch Sebastian wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Franziska hält an ihrer Liebe und Unschuldsvermutung fest und heiratet ihn. Doch schließlich beginnt das Bild vom liebevollen Mann zu wanken.

Außerhalb des Wettbewerbs laufen in der Sektion "16:9" die Comedy-Serie "Komm schon!" und der neueste Film aus der Lars Becker-Reihe "Nachtschicht – Der letze Job" mit Barbara Auer, Armin Rohde, Minh-Khai Phan-Thi und Christoph Letkowski in den Hauptrollen.

Der Märchenfilm "Die weiße Schlange" ist als ZDF-Beitrag für den "Michel Filmpreis" nominiert. Das bislang noch unverfilmte Grimm'sche Märchen erzählt die Geschichte von einem König, der täglich von einer geheimnisvollen Schlange isst, um die Sprache der Tiere zu sprechen. Außerdem sind zwei Folgen der erfolgreichen Animationsserie "Meine Freundin Connie" in der Sektion "Michel – Kinder und Jugend Filmfest" zu sehen. 

Der Bankraub

Familiendrama, Deutschland 2015

Vorführung: Samstag, 03. Oktober 2015, 20.00 Uhr, CinemaxX 3

Sektion "16:9 - Fernsehen im Kino"

Regie   Urs Egger
BuchMartin Rauhaus
KameraWojciech Szepel
Schnitt Oliver Neumann
Szenenbild Dominik Kremerskothen
Kostümbild Heike Hütt
Ton  Michael Eiler
MusikIna Seifert, Nellis DuBiel
Mischung Karsten Ray
Music Supervision Hansjörg Kohli
Produktionsleitung Frank Lübke
Herstellungsleitung Sascha Ommert
Producer  Elnas Isrusch
Produzentin Doris Zander
Produktion Bavaria Fernsehproduktion
Redaktion   Pit Rampelt
Länge 87'49 Minuten
Rollen / Darsteller
Martin KreyeFranz Dinda
Werner Kreye Joachim Król
Helmut Draeger Justus von Dohnányi
Helga Kreye Ulrike Kriener
Nina Phillips  Bernadette Heerwagen
Hillary Bleacher Anna Drijver
Von Kamphausen Herbert Knaup
Harald Kühnen Hanns Zischler
Harald MertensGodehard Giese
und Peter Hahne
und andere

 

Vor einer Firmenzentrale fährt ein bodenständiger Arbeiter mit seinem Auto in voller Absicht auf einen Chefbanker zu. In Rückblenden wird erzählt, wie dieser Mann mit dem Herz am rechten Fleck von seinem Bankberater zu immer riskanteren Geldgeschäften überredet wird.

Sein Sohn Martin macht als Banker Karriere in New York und opfert dafür auch seine ihn aufrichtig liebende Freundin und Kollegin. Mutter Kreye steht im wachsenden Vater-Sohn-Konflikt zwischen beiden. Nach einem schmerzhaften Zerwürfnis muss sich der Sohn entscheiden: Steht er an der Seite der neuen Banker-Freunde oder wird er sich besinnen und seinen Vater vor Gericht verteidigen?

 

"Als leidenschaftlicher Leser der 'Wirtschaftswoche' und des 'manager magazin' liegen mir die spannenden Themen Wirtschaft und Geld schon lange am Herzen. Als ich der Produzentin Doris Zander vorschlug, einen Film über die Finanzkrise in Angriff zu nehmen, war sie auf der Stelle begeistert. Unser Anliegen beim Projekt 'Der Bankraub' war von Beginn an, dem Zuschauer die Vorgänge der Finanzkrise von 2008 auf emotionale Weise nahezubringen, ohne die Komplexität des Themas allzu sehr zu simplifizieren. Ich finde, dass genau dies sehr gelungen ist: Zum einen sehen wir eine extrem berührende Vater-Sohn-Geschichte, zum anderen die teilweise skrupellosen Vorgehensweisen gerade auch deutscher Banken sowie das Zusammenspiel von Geld und Politik. Und ich hoffe, dass das Ergebnis vielleicht dazu beitragen kann, mehr Mut zu Filmen über Wirtschaftsthemen zu machen." (Martin Rauhaus, Autor)

 

"In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist mir aufgefallen, wie schwer es allen fällt, den Grund oder den Ursprung der Finanzkrise zu beschreiben. Was ist die Finanzkrise eigentlich genau? Ich fand es spannend, mit dem Autor Martin Rauhaus anhand einer emotionalen Vater-Sohn Beziehung zu zeigen, dass es sich im Kern um die 'Spielleidenschaft' auf Banken- sowie Kundenseite handelte, aber auch um bewusste Täuschung von Beratern. Und dies oft auf dem Rücken einfacher Sparer" (Doris Zander, Produzentin)

 

"Kompliment und Dank an alle Beteiligten. 'Der Bankraub' ist spannend, emotional und informativ. Die ganze Produktion ein Glücksfall." (Joachim Król, Schauspieler)

 

"Ich habe diesen Film in der Hoffnung gedreht, Empörung über ein Thema loszutreten, das mehr als empörenswert ist. Wir leben scheinbar in einer sozialen Marktwirtschaft. Unser Film zeigt auf, dass man dies durchaus anzweifeln kann. In einem Paradies zu leben bedeutet auch, der Verantwortung gerecht werden zu müssen, dieses zu schützen. 'Der Bankraub' beschäftigt sich mit einer der Seiten des deutschen Systems, die so nicht akzeptabel ist." (Franz Dinda, Schauspieler)

 

"Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" (Bertolt Brecht)

Die weiße Schlange

Märchen, Deutschland/Österreich 2015

Vorführungen: Mittwoch, 07. Oktober 2015, 12.00 und 16.00 Uhr, Abaton

Sektion "Michel - Kinder und Jugend Filmfest"

Regie   Stefan Bühling
BuchMax Honert, Jörg Menke-Peitzmeyer
KameraHermann Dunzendorfer
TonRoland Winkler
Szenenbild  Rudi Czettel
Schnitt Clare Dowling
Musik  Stefan Maria Schneider 
ProduktionsleitungAndrea Minauf
Produzenten Thomas Teubner, Michael Cencig
Produktion    Provobis, Metafilm, ZDF mit Unterstützung von Filmstiftung Fernsehfonds Austria, Land Niederösterreich
Redaktion Irene Wellershoff, Götz Brandt
Länge  90 Minuten
Rollen / Darsteller
Endres Tim Oliver Schultz
König Konrad Reiner Schöne
Königin Beatrix Jutta Fastian
Prinzessin LeonoraFrida Lovisa Hamann
ArnoldDominik Raneburger
FriedrichErwin Leder
Endres Vater Roland Silbernagl
Endres MutterKatinka Auberger
Diener Heinrich Heinz Trixner
und andere

 

Zu den Grimm’schen Märchen, die bislang noch gänzlich unverfilmt geblieben sind, gehört die aufregende Geschichte vom König, der täglich von einer geheimnisvollen Schlange isst, um die Sprache der Tiere nicht nur zu verstehen, sondern sie auch sprechen zu können. Mit der Verfilmung des originellen Stoffes hat das ZDF seinen Märchenklassikern eine weitere Perle hinzugefügt. An malerischen Schauplätzen ist dabei eine anschauliche Geschichte um Aufstieg und Fall, Recht und Unrecht, Macht und Liebe entstanden.

Erzählt wird die Geschichte des Bauernjungen Endres, der mehr vom Leben haben möchte, als trockenes Brot und immerwährende Armut. Endres findet bei Hof eine Anstellung als Leibdiener des Königs Konrad.

Schnell merkt Endres, dass sein Herr vor aller Welt ein Geheimnis verbirgt. Die goldene Schüssel, die er ihm täglich serviert, enthält eine weiße Schlange. Wer sie isst, kann die Sprache der Tiere verstehen.

Skrupellos nutzt König Konrad aus, was Maus, Hund oder Adler ihm arglos zutragen. So gelingt es ihm beispielsweise, das Wetter zu prophezeien und sich damit von seinen Untertanen als weiser König feiern zu lassen. Als er von einer unentdeckten Silberader erfährt, zögert er nicht, den rechtmäßigen Eigentümer des Landes in den Kerker zu werfen. Doch Schritt für Schritt erschließt sich Endres das streng gehütete Geheimnis, und mehr und mehr wächst ihm in der Prinzessin Leonora eine geliebte Vertraute und Mitwisserin heran. Als Endres fälschlich beschuldigt wird, den Ring der Königin gestohlen zu haben, setzt er alles auf eine Karte: er isst den Rest der weißen Schlange. Mithilfe der Tiere und deren Sprache, die er nun auch versteht, findet er den Ring. Am Königshof kann er jetzt aber nicht mehr bleiben. Auf der Flucht vor dem König, dessen Macht ohne Schlangenmahlzeit äußerst gefährdet ist, entdeckt Endres das Geheimnis einer zweiten weißen Schlange. Am Ende gelingt es ihm, König Konrad endgültig vom Thron zu vertreiben.

Ein großer Aufbruch

Fernsehfilm, Deutschland 2015

Vorführung: Sonntag, 04. Oktober 2015, 15.30 Uhr, CinemaxX 3

Sektion "16:9 - Fernsehen im Kino"

Regie   Matti Geschonneck
BuchMagnus Vattrodt
KameraMartin Langer
TonUwe Schiefer
Szenenbild Thomas Freudenthal
Schnitt  Eva Schnare
MusikMarco Meister, Robert Meister
ProduktionsleitungBarbara Josek
Produzent Wolfgang Cimera, Silke Schulze-Erdel
ProduktionNetwork Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co. KG, Köln
Redaktion Reinhold Elschot, Stefanie von Heydwolff
Länge 89 Minuten
Rollen / Darsteller
HolmMatthias Habich
Ella Hannelore Elsner
Marie Ina Weisse
CharlotteKatharina Lorenz
Katharina  Ulrike Kriener
AdrianEdgar Selge
HeikoMatthias Brandt
und andere

 

"Ein großer Aufbruch" erzählt die Geschichte einer Familie, aus der sich Holm mit einem letzten großen Auftritt verabschieden möchte. Nach seiner Krebsdiagnose hat er den Entschluss gefasst, in der Schweiz zu sterben und so dem krankheitsbedingten langen Leiden aus dem Weg zu gehen.

Der sterbewillige Grandseigneur lädt seine Töchter Marie und Charlotte, seine Exfrau Ella und seinen besten Freunde Adrian und Katharina zu einem Abendessen ein, um mit großer Geste noch einmal durch seine Vergangenheit zu reisen und sein erfolgreiches Leben Revue passieren zu lassen. Doch der Abend wird zu keinem wehmütig-emotionalen Familientreffen, sondern zu einer Abrechnung mit dem Familienoberhaupt. Seine Töchter beginnen, ihm für seinen Egoismus die Leviten zu lesen und konfrontieren ihren Vater mit verdrängten Wahrheiten und großen Verletzungen. Im Verlauf des Abends werden sämtliche familiären und freundschaftlichen Vertrauensverhältnisse auf eine harte Probe gestellt.

Hasret - Sehnsucht

Essay-Film, Deutschland/Türkei 2015

Vorführung: Montag, 05. Oktober 2015, 19.00 Uhr, Studio

Sektion "Freihafen - Europäische Kino-Koproduktionen"

Regie   Ben Hopkins
BuchBen Hopkins, Ceylan Ünal Hopkins
KameraJörg Gruber
TonBilge Bingül
SzenenbildMaja Zogg
Schnitt Levent Celebi (LewQ)
MusikEfe Akmen (LewQ)
ProduzentenHans Geissendörfer, Mustafa Dok
Produktion Bredok Film Production & Geissendörfer Film- und Fernsehproduktion KG mit Unterstützung von Film-und Medienstiftung NRW, DFFF, Piffl Medien
RedaktionDoris Hepp
Länge82 Minuten
Rollen / Darsteller
Regisseur Ben Hopkins
ConciergeSerhat Murat Saymadi
Faruk Korkmaz Isa Celik
Kaffee-Fee Gülen Güler
und andere

 

Ein Filmteam bekommt von einem kleinen europäischen Sender den Auftrag, eine Reportage über das moderne Istanbul zu drehen: Fakten, Zahlen, Hochglanzbilder, flott geschnitten. Doch schon bald widersetzen sich die Stadt wie auch der Regisseur dem Konzept. Im gedrehten Material tauchen Schatten auf, verschwommene menschliche Gestalten, die der Regisseur beim Dreh nicht bemerkt hat, als hätte die Kamera Geister aufgezeichnet. Immer mehr fühlt sich der Regisseur zu dieser Nachtseite der Stadt hingezogen, zu Istanbul als Stadt der Geister und der hoffnungslosen Liebe.

 

"Dies ist ein Film über Istanbul. Doch welches Istanbul? Es gibt Millionen von Istanbuls. Jeder, der dort lebt, hat seine eigene Version der Stadt, jeder Besucher findet sein eigenes Istanbul. Und dann gibt es noch die Istanbuls der Vergangenheit, der Toten. Das Istanbul der Geister. Das Istanbul der Erinnerung.

Dieser Film präsentiert zunächst das moderne, heutige Istanbul. Die Stadt der Menschenmengen, der Geschäfte, des Handels, des Tourismus, die Stadt der Gegenwart, des Tageslichts, des Business, achtzehn Millionen lebendige, arbeitende Menschen.

Der Film beginnt als ein Dokumentarfilm über die Stadt, so wie sie ist. Doch dann verändert er sich langsam. Vom Tageslicht, von der Wirklichkeit und von der Offenheit bewegen wir uns in Richtung Nacht. Zu der dunkleren Seite der Stadt, der traurigeren, dem Bereich der Träume und Erinnerungen. Zu dem Istanbul, das den Geistern gehört.

Das ist mein Istanbul. Eine Stadt der Träume, der Traurigkeit und der hoffnungslosen Liebe. Von den hellen, offenen und geschäftigen Orten bewegen wir uns in die einsamen Gassen, zu den zerfallenen Ruinen, den leeren Räumen, den Friedhöfen. Vom Alltäglichen, Konkreten und Realen bewegen wir uns zu den Geistern und dem Imaginären. Vom Istanbul, das allen gehört, von der öffentlichen, offenen und zugänglichen Stadt bewegen wir uns zu meinem Istanbul und seinen Geheimnissen. Von einer Dokumentation der Fakten bewegen wir uns hin zu einer Dokumentation von Visionen und Träumen." (Ben Hopkins, Ko-Autor und Regisseur)

Im Namen meines Sohnes

Drama, Deutschland 2015

Vorführung: Dienstag, 6. Oktober 2015, 19.00 Uhr, CinemaxX

Sektion "16:9 - Fernsehen im Kino"

Buch und Regie   Damir Lukačević
Kamera Jörg Widmer
TonTorsten Többen
SzenenbildTom Hornig
Schnitt Uta Schmidt
MusikIngo Ludwig Frenzel
Produktionsleitung Solveig Jork
Produzenten Ulrich Stiehm, Marco del Bianco
Produktion Jumping Horse Film mit Förderung der NORDMEDIA und FHSH
RedaktionKatharina Dufner, Caroline von Senden
Länge 89 Minuten
Rollen / Darsteller
Claus JansenTobias Moretti
Heike JansenInka Friedrich
Kommissar Jan SchnabelMaxim Mehmet
Vladimir SuworowEugen Knecht
Ralph MaeckMarc Zwinz
Sebastian Jansen (21)Merlin Rose
und andere

 

Basierend auf dem wahren Fall des "Maskenmannes" erzählt der Film die Geschichte von Claus Jansen, dessen Sohn Hannes 1992 über Nacht aus dem Internat verschwindet. Wenige Wochen später wird der Junge ermordet aufgefunden. Als die Ermittlungen der Polizei im Sande verlaufen, beginnt der Vater selbst zu ermitteln und macht die Suche nach dem Täter zu seiner persönlichen Mission.

Die Frage nach der eigenen Schuld treibt Claus voran: Wenn er Hannes damals nicht ins Internat gegeben hätte, würde sein Sohn heute noch leben? Claus weiß, wenn er seine obsessive Jagd nicht beendet, wird er sich selbst und die Liebe seiner Frau Heike und seines jüngeren Sohns Sebastian verlieren. Doch er kann nicht aufhören. 1995 und 2001 sterben zwei weitere Jungen, und Claus ist sicher, dass auch sie Opfer des "Maskenmannes" sind.

Erst als durch die Zusammenarbeit zwischen Claus und der Polizei der Täter nach 19 endlosen Jahren gefasst wird, kann Claus sich von seinen Qualen befreien und findet zu Heike und seinem zweiten, inzwischen erwachsenen Sohn zurück.

 

"Eine besondere Herausforderung für Stoffentwicklung und Dreharbeiten sind sicherlich Projekte, die sich an realen Begebenheiten orientieren. Zugleich erzählt man mit ihnen Geschichten aus dem wirklichen Leben, nach Fällen, an die man sich erinnern kann, die einen beschäftigt haben und keine Ruhe lassen. Die filmische Aufarbeitung dessen erfordert sehr gute Recherche und große Präzision in allen Arbeitsschritten. Und Schauspieler wie Tobias Moretti und Inka Friedrich, die sich darauf einlassen, die Erinnerung an reale Ereignisse erneut zu wecken, was zuweilen schwieriger auszuhalten ist, als Erfundenes darzustellen.

'Im Namen meines Sohnes' ist die Geschichte eines Vaters, der einen Sohn durch ein grausames Verbrechen verliert, und nicht zur Ruhe kommen kann, weil der Täter über viele Jahre nicht gefunden wird. Autor und Regisseur Damir Lukačević hat die Geschichte in Rücksprache mit Ulrich Jahr, dem wahren Vater, recherchiert und geschrieben.

Es freut uns besonders, dass dieser sehr besondere Film das Primetime-Debüt des preisgekrönten Regisseurs Damir Lukačević ist, unterstützt durch seinen klugen und engagierten Produzenten Ulrich Stiehm." (Katharina Dufner, Redaktion)

 

"Damir Lukačević und ich waren uns einig, dass wir die Geschichte aus der Perspektive des Vaters erzählen wollten: Ein Mann, der nicht damit leben kann, dass der Mörder seines Kindes nicht gefasst wird. Einen Film nach einer wahren Begebenheit zu machen, ist eine besondere Herausforderung, zumal, wenn es um ein schreckliches Verbrechen geht, welches das Leben der Betroffenen für immer verändert hat. Der Drehbuchentwicklung ging daher eine lange und intensive Recherche voraus, um den realen Ereignissen und Personen gerecht zu werden. Am Ende sind es aber die Schauspieler, die einen solchen Film tragen, und dies gelingt Tobias Moretti, Inka Friedrich und Maxim Mehmet unter der Regie von Damir Lukačević auf intensive und berührende Weise." (Ulrich Stiehm, Produzent)

Iona

Spielfilm, Deutschland/Großbritannien 2015

Vorführung: Dienstag, 06. Oktober 2015, 21.30 Uhr, Studio

Sektion "Freihafen - Europäische Kino-Koproduktionen"

Buch und Regie    Scott Graham
KameraYoliswa von Dallwitz
Schnitt Florian Nonnenmacher
ProduzentenMargaret Matheson, Gunter Hanfgarn
ProduktionBard Entertainments Ltd / Hanfgarn & Ufer mit ZDF/ARTE
RedaktionAlexander Bohr
Länge 85 Minuten
Rollen / Darsteller
Iona   Ruth Negga 
Billy, genannt "Bull" Ben Gallagher
Elisabeth Michelle Duncan
Daniel Douglas Henshall
Sarah Sorcha Groundsell
und andere

 

Zwei Menschen auf einer Fähre. Billy, den alle wegen seiner für einen 15-Jährigen mächtigen Statur nur Bull nennen, blickt wortlos aufs Wasser. Schweigend neben ihm seine jugendlich wirkende Mutter Iona. Ein stummes Einverständnis scheint zwischen den Beiden zu bestehen. Erst sehr viel später werden wir erfahren, welches Ereignis Mutter und Sohn auf die Reise zu der entlegenen schottischen Insel Iona veranlasst hat. Es ist eine Flucht vor einem Verbrechen. Bull hat seinen Stiefvater erschlagen, als der seine Mutter zu vergewaltigen versuchte.

Für Iona ist diese Reise aber auch eine Rückkehr an den Ort ihrer Kindheit, dem sie ihren Namen verdankt. Dort angekommen geht sie mit Bull zum Haus ihres Ziehvaters Daniel und dessen mittlerweile verstorbener Frau Helen, wo sie gemeinsam mit deren Tochter Elisabeth ihre Kindheit verbrachte. Als Iona mit fünfzehn Jahren schwanger wurde, hatte sie die Insel verlassen. Niemand sollte erfahren, dass Daniel der Vater ihres Sohnes Bull ist. Auch der Junge hat keine Ahnung von diesem dunklen Familiengeheimnis.

Die Ankömmlinge werden von Daniel und der Inselgemeinschaft freundlich aufgenommen. Aber schon bald brechen unbewältigte Konflikte erneut auf, die Iona hinter sich gelassen zu haben glaubte, und es offenbart sich ein unheiliges Beziehungsgeflecht hinter der Fassade der Frömmigkeit. Neben Daniel ist Mathew eine zentrale Figur. Er war immer heimlich in Iona verliebt, heiratete aber nach ihrem Weggang ihre Stiefschwester Elizabeth. Mathew leidet immer noch unter der unerfüllten Liebe zu Iona, während in Elizabeth die Eifersucht auf ihre Schwester brennt. Überdies gibt sich Mathew auch die Schuld an der Behinderung ihrer gemeinsamen Tochter Sarah. Seit einem Unfall mit einem Traktor, den Mathew steuerte, sind die Beine der 14-Jährigen gelähmt, und Sarah muss stets getragen werden.

Am Rande einer Feier lernen Bull und Sarah sich näher kennen und verlieben sich ineinander. Doch ihre Liebe ist überschattet von den stärker werdenden Spannungen zwischen Mathew, Iona und Elizabeth. Außerdem werden die Schuldgefühle wegen des Mordes an seinem Stiefvater für Bull zu einer großen Belastung. An einem Arbeitstag auf dem Feld beichtet er in Mathews Anwesenheit den Mord an seinem Stiefvater. Iona bittet Mathew um Verschwiegenheit. Als sie ihn bei einem Annäherungsversuch aber abweist und ankündigt, für ein Jahr auf der Insel bleiben zu wollen, verständigt Mathew die Polizei.

 

Iona ist der Name einer kleinen schottischen Insel. Sie gehört zu den Inneren Hebriden, ist nur knapp neun Quadratkilometer groß und zählt gerade einmal 125 Einwohner. Dennoch ist es kein Zufall, dass Scott Graham eben diese Insel als Schauplatz für seinen zweiten Spielfilm auswählt hat. Denn die Insel mag winzig sein, aber sie ist keineswegs unbedeutend. Über mehrere Jahrhunderte galt sie als das geistliche Zentrum Schottlands und wurde als heilige Stätte verehrt. Überdies war Iona Begräbnisstätte der Könige von Dalriada und ihrer Nachfolger, der frühen Könige von Schottland. Auch der letzte von diesen, der aus Shakespeares gleichnamigem Drama bekannte Macbeth, wurde hier zur letzten Ruhe gebettet. In diesem archaischen und geschichtsträchtigen Ort findet Scott Graham die geradezu ideale Kulisse für sein Drama über das Scheitern menschlicher Beziehungen im heutigen Schottland.

"Iona" ist ein Film von alttestamentarischer Wucht. Lage um Lage legt Scott Graham ein bigottes Universum unheilvoller Beziehungen und abgründiger Verstrickungen frei, in dem niemand ohne Schuld ist. Wie schon in seinem vielbeachteten und preisgekrönten Regiedebüt "Shell" spricht er erneut von zerrütteten Familien, Pubertät, sexuellem Missbrauch in der Familie und Sexismus in der Gesellschaft. Erneut erzählt er die Geschichte einer unmöglichen Liebe und berührt dabei die zutiefst existentielle Erfahrungen menschlicher Einsamkeit und Isolation.

Mit "Iona" legt der junge schottische Regisseur Scott Graham ein fesselndes und vielschichtiges Beziehungsdrama von ebenso großer, Intensität wie Subtilität vor, höchst emotional, stimmungsvoll und von hohem Schauwert.

 

Der schottische Regisseur Scott Graham wurde am 26. Oktober 1974 in Aberdeen geboren. Sein erster Kurzfilm "Born to Run" basiert auf seinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen einer Jugend im Norden Schottlands. Der Film wurde beim Internationalen Filmfestival in Edinburgh 2006 uraufgeführt und auf zahlreichen Festival weltweit gezeigt. Sein zweiter Kurzfilm "Shell" (2007) erhielt beim London Short Film Festival den Preis als Bester Film. Mit seinem dritten Kurzfilm "Native Son" wurde Scott Graham 2010 in die renommierte "Semaine de la critique" nach Cannes eingeladen und begeistert gefeiert.

Seit 2008 entwickelte er im Binger Filmlab sein erstes Spielfilmprojekt "Shell", das er 2012 in Koproduktion mit ZDF/ARTE realisierte. Der Film wurde auf zahlreichen internationalen Filmfestivals mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis als Bester Film in Turin und der "Weißen Iris" als Bester Erstling in Brüssel ausgezeichnet. "Iona" ist sein zweiter Spielfilm.

Kleine Ziege, sturer Bock

Spielfilm, Deutschland 2015

Vorführung: Sonntag, 04. Oktober 2015, 19.45 Uhr, CinemaxX

Sektion "Hamburger Filmschau - Aktuelles Hamburger Filmschaffen"

Regie   Johannes Fabrick
Buch Petra K. Wagner
KameraHelmut Pirnat
Ton Benjamin Schubert
Szenenbild Patrick Steve Müller
Schnitt  Tobias Haas
Musik  Christoph Zirngibl
ProduktionsleitungKerstin Kroemer
ProduzentenUli Aselmann, Sophia Aldenhoven
Produktion die film gmbh; a.pictures film & tv.production.gmbh
RedaktionDaniel Blum
Länge97 Minuten
Rollen / Darsteller
Jakob WildnerWotan Wilke Möhring
Mai DellamareSofia Bolotina
Julia Dellamare Julia Koschitz
und andere

 

Jakob ist ein Lebenskünstler - oder auch der klassische Verlierertyp. Je nach dem, wen man fragt. Er selbst sieht sich als jemand, der frei und ungebunden in den Tag hinein lebt, von seinen Auftritten als in den Altersheimen höchst beliebter Elvis-Imitator das Nötigste verdient und sich ansonsten von Affäre zu Affäre hangelt. Wenn man allerdings seine Eltern fragt oder auch Julia, eine seiner Ex-Affären...

Ausgerechnet die meldet sich nämlich nach 12 Jahren Funkstille bei Jakob, um ihn knapp darüber in Kenntnis zu setzen, dass er nicht nur Vater einer Tochter mit dem wunderbaren Namen Mai, sondern eben diese auch auf dem Weg zu ihm ist, um ihn kennen zu lernen. Julia lässt ihm keine Zeit zu widersprechen und legt auf. Und das alles für Jakob im denkbar ungünstigsten Moment. Hat er doch, um frischen Wind in sein finanzielles Notstandsgebiet zu bringen, beim Arbeitsamt einen Job als Fahrer für ein internationales Transportunternehmen angenommen. Das Auto - ein klappriger Kastenwagen. Die Fracht - ein Schafsbock. Das Ziel - Norwegen.

Plötzlich Vater! Und wohin jetzt mit dem Kind? Klar: Mai muss Jakob nach Norwegen begleiten. Dass seine Tochter mindestens genauso stur ist wie der Schafsbock auf der Ladefläche, und sogar noch sturer als Jakob selbst ... - das und noch viel mehr, lernt Jakob auf dem Roadtrip ins Land der Fjorde.

Komm schon!

Comedy-Serie, Deutschland 2015

Vorführung: Freitag, 09. Oktober 2015, 23.30 Uhr, CinemaxX 3

Sektion "16:9 - Fernsehen im Kino"

Regie   Esther Bialas, Nathan Nill
BuchLena Krumkamp
KameraPeter Drittenpreis
TonCorinna Zink
Szenenbild Daniela Herzberg
SchnittUlf Albert, Jan Ruschke
Musik Nina Müller, Max Schneider
Produktionsleitung Thomas Schnatmeyer
Produzenten  Andrea Schütte, Dirk Decker
ProduktionEine Produktion von Tamtam Film GmbH in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel und ZDFneo mit Unterstützung der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein
Redaktion Katharina Dufner
Länge4 x 25 Minuten
Rollen / Darsteller
AnetteMarlene Morreis
SusannVictoria Trauttmansdorff
Oliver  Thomas Niehaus
Marc Anton Pampuschnyy
und andere

 

Während die Paar- und Sexualtherapeutin Anette ihren Patienten erfolgreich hilft seelischen Ballast abzuwerfen, stellt sie fest, dass sie selbst lange nicht so frei und unbefangen ist, wie sie es gerne wäre. Hin- und hergerissen zwischen ihrer in jeder Hinsicht freizügigen Mutter Susann und ihrem biederen Lebensgefährten Oliver, einem Optiker, wird ihr mit jeder Therapie-Sitzung klarer, dass sie gefangen zwischen Herz und Hirn durch ihr Leben wankt. Die Ratschläge an ihre Patienten finden in Anettes eigenem Leben keine Beachtung.

Mein gebrauchter Mann

Komödie, Deutschland 2015

Vorführung: Freitag, 02. Oktober 2015, 18.00 Uhr, CinemaxX

Sektion "16:9 - Fernsehen im Kino"

Regie   Lars Jessen
Buch Nina Bohlmann
KameraKristian Leschner
TonMaarten van de Voort
Szenenbild  Dorle Bahlburg
Schnitt  Sebastian Schultz
Musik Martin Probst
Produktionsleitung Roman Gustke
Produzentin  Kerstin Schmidbauer
ProduktionConstantin Television
Redaktion Daniel Blum
Länge 89 Minuten
Rollen / Darsteller
Sophie Mehnert Christiane Paul
Fritz MartensFritz Karl
NinaUrsula Strauss
JuliaDiana Staehly
und andere

 

Sophie Mehnert ist eine erfolgreiche Lektorin eines Hamburger Verlags. Selbst partner- und kinderlos beobachtet Sophie, wie um sie herum an Familienplanung und der Optimierung von Lebensentwürfen gefeilt wird: Männer, wie ihr Chef, der Verleger Kerstmann, der mit über sechzig nochmal Vater wurde; Frauen um die fünfzig, die ihre Familien verlassen, um mit einem jünge­ren Mann noch mal ganz neu anzufangen oder Kolleginnen, die sich mit über vierzig ihren Kinderwunsch auch ohne Partner mit Hilfe von Samenbanken erfüllen. Alles scheint möglich. Auch Sophie hätte gerne Kinder und wünscht sich eine Familie  – aber nur mit dem Mann, den sie liebt. Dann lernt sie Fritz Martens kennen: Zahnarzt, geschieden - und Vater. Sein zwölfjähriger Sohn Vincent ist seit der Trennung seiner Eltern ein Kind mit Vielflieger-Status. Unter der Woche lebt er bei seiner Mutter Nina in München, am Wochenende fliegt er regelmäßig zum Vater nach Hamburg.

Ein klemmender Fahrstuhl bringt die beiden unterschiedlichen Pole zusammen und Sophie und Fritz verlieben sich ineinander: Sophie sieht in Fritz, mit seinen bereits erprobten Vater-Qualitäten, den idealen Partner für ihre anstehende Familienplanung. Fritz ist offen für eine neue Beziehung, allerdings ohne weitere elterliche Verpflichtungen. Doch das weiß Sophie nicht. Fritz glaubt wiederum, mit Sophie die Frau gefunden zu haben, die scheinbar auch ohne eigene Kinder glücklich ist, weil sie ganz in ihrem Beruf aufzugehen scheint, und zudem rund um die Uhr in Beschlag genommen wird von ihren Autoren, insbesondere von Berler, dem Starautor des Verlags.

Dass Vincent nicht gerade begeistert ist, sich an den Wochen­enden von nun an mit der Freundin seines Vaters arrangieren zu müssen, und entsprechend mauert, Fritz sich zunehmend zwi­schen Freundin, Sohn und Ex aufreibt und ein unfreiwilliger ge­meinsamer Familien- Wochenendausfug mit Nina, der Ex, sorgen für weitere Spannungen.

Sophies Schwester Julia, die selbst ein reisendes Kind hat, ver­sucht Verständnis für Fritz’ Situation aufzubauen. Doch als sich herausstellt, dass Sophie nicht verhütet, kommt es zum Eklat zwi­schen dem Paar: Fritz sagt offen, dass er keine Kinder mehr will. Und er hat Angst, nochmal als Familienvater zu scheitern und sein gutes Verhältnis zu Vincent mit einer neuen Familie womöglich zu gefährden. Sophie wirft Fritz vor, sie im Glauben gelassen zu ha­ben, er sei offen für Kinder. Zudem möchte Sophie nicht auf ihren Wunsch nach einer eigenen Familie verzichten. Als beiden klar wird, wie unterschiedlich sie in puncto Familiengründung ticken, stellt sich die Frage: Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Und wenn ja, wer gibt nach?

Meine Freundin Conni

Animationsserie, Deutschland 2015

Vorführung: Dienstag, 06. Oktober 2015, 15.00 Uhr, Abaton

Sektion "Michel - Kinder und Jugend Filmfest"

Regie    Henning Windelband
Buch Nana A. Meyer nach der Kinderbuchserie von Liane Schneider
SchnittKeven Blanck
Musik Andreas Gensch
ProduktionsleitungDirk Hampel
Produktionyoungfilms GmbH & Co. KG
Redaktion Carmen Hashimi, Susanne Rieschel
Länge 2 x 12 Minuten

 

Conni wird Clown

Der Ferienzirkus lädt Kinder zum Mitmachen ein. Conni und Simon sind begeistert. Sie wollen Clowns werden, Quatsch machen und andere zum Lachen bringen. Das geht doch leicht, oder? Fred ist ihr Clown-Trainer und zeigt ihnen witzige Grimassen und Tricks, die ein guter Clown können muss. Conni probt zu Hause. Sie ist schon sehr aufgeregt, denn bald ist die Vorführung im großen Zirkuszelt. Ihre Familie ist eingeladen. Ein großer Spaß für alle.

 

Conni und der Hundebesuch

Conni trifft auf einen freilaufenden Hund im Park, der einfach an ihr hochspringt. Das mag Conni nicht. Soll sie wegrennen? Oder ist das zu gefährlich? Ein Glück, dass gerade jetzt der Hundetrainer Tom in den Kindergarten kommt: Den Besitzer fragen, sich vorsichtig nähern, nicht wegrennen -  sind nur einige Regeln, die Conni erfährt. Sie ist begeistert. Hündin Polly lässt sich von ihr streicheln und hört aufs Wort.

 

Zur Erfolgsserie "Meine Freundin Conni":

Conni, das neugierige Mädchen mit dem blonden Wuschelkopf, erlebt Alltags-Abenteuer und stellt sich neuen Herausforderungen: Conni geht zum Frisör, picknickt im Wald und beobachtet die Tiere, sie übt sich in neuen Hobbys wie Schlittschuh fahren oder Drachen steigen und tritt sogar im Zirkus auf. Für Conni ist alles spannend und neu. Ihre Mama und ihr Papa unterstützen sie liebevoll und sind sofort zur Stelle, wenn Conni mal nicht weiter weiß. Sie fördern und fordern ihre Tochter und schenken Conni Selbstvertrauen durch ihren Rückhalt. Auch ihr Bruder Jakob und ihre Freunde Anna und Simon begleiten Conni. Sie unternehmen etwas zusammen, gehen auf Entdeckungsreise in den Wald, beobachten die Tiere, tauschen ihre Gedanken über Gruselmonster unter den Betten aus und lachen miteinander auf der Fastnachtsparty. Denn gemeinsam macht jedes Abenteuer doppelt so viel Spaß.

"Meine Freundin Conni" macht Mut, sich einer Situation zu stellen, die zunächst nicht einfach erscheint. Mit jeder neuen Erfahrung wachsen der Stolz und das Selbstvertrauen, es alleine geschafft zu haben. Die Übernachtung bei einer Freundin, ein Theaterstück mit Lampenfieber, "Nein" zu einem Fremden zu sagen, gehören dazu. Conni ist ein Vorbild und zugleich ein Spiegelbild vieler Kinder im Vorschulalter. "Meine Freundin Conni" ist nicht nur ein Angebot mit dieser Figur etwas zu erleben und teilzuhaben, sondern gleichzeitig auch eine Aufforderung: Das kannst du auch, probier’s doch aus!

Nachtschicht – Der letzte Job

Krimi, Deutschland 2015

Vorführung: Freitag, 02. Oktober 2015, 22.45 Uhr, CinemaxX

Sektion "16:9 - Fernsehen im Kino"

Buch und Regie    Lars Becker
Kamera Andreas Zickgraf
TonMaj-Linn Preiß
Szenenbild Anina Diener
Schnitt Sanjeev Hathiramani
MusikStefan Wulff, Hinrich Dageför
ProduktionsleitungFrank W. Mähr, Frank Nitz
Produzenten Bettina Wente, Wolfgang Cimera
ProduktionNetwork Movie Film- und Fernseh-produktion GmbH & Co. KG, Köln
RedaktionDaniel Blum
Länge 89 Minuten
Rollen / Darsteller
Lisa Brenner Barbara Auer
Erichsen  Armin Rohde
Mimi HuMinh-Khai Phan-Thi
Yannick Kruse Christoph Letkowski
Ömer KaplanÖzgür Karadeniz
Kevin KönigFlorian Lukas
Branko NovakRobert Palfrader
Olga König Maja Maranow
Odile Bakri Pegah Ferydoni
und andere

 

Verkehrte Welt! Lisa Brenner sitzt im Verhörraum, aber auf der anderen Seite des Tisches. Sie wird von der Internen Ermittlung vernommen, weil sie den Wachmann Branko Novak erschossen hat - und weil einiges darauf hindeutet, dass sie nicht in Notwehr gehandelt hat

Drei Tage vorher soll das KDD in einem Mordfall an einem Landwirt ermitteln. An der polnischen Grenze haben Unbekannte zunächst eine Kuh überfahren und danach den Bauern umgebracht. Der Mann war offenbar zur falschen Zeit am falschen Ort. Zeugen haben den Kleinbus später auf einem Rastplatz gesehen und ausgesagt, dass Ausländer im Bus waren, wahrscheinlich Flüchtlinge aus Afrika. Als das leere Fahrzeug in einem Parkhaus in Steilshoop gefunden wird, machen sich Lisa Brenner und Yannick Kruse auf den Weg in eine stillgelegte Hamburger Schule, die zu einer Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert wurde.

Ihr Instinkt führt Lisa zu Odile Bakri, die am Vortag mit ihrem kleinen Sohn in der Schule aufgenommen wurde. Lisa sucht das Gespräch mit der traumatisierten Syrerin, doch ein Tumult in der Küche beendet den Dialog der Beiden abrupt. Als Lisa Odile noch einmal aufsuchen will, ist die junge Frau verschwunden und wird am nächsten Tag tot im Wald gefunden.

Lisa fühlt sich schuldig, beladen, belastet, und kann diese Last nur schultern, indem sie Odiles Mörder sucht - und keine Ruhe gibt, bis sie ihn findet.

Unter dem Sand

Spielfilm, Deutschland/Dänemark 2015

Vorführungen: Dienstag, 06. Oktober 2015, 19.15 Uhr, CinemaxX und Donnerstag, 08. Oktober 2015, 17.00 Uhr, Metropolis

Sektion "Freihafen - Europäische Kino-Koproduktionen"

Regie     Martin Pieter Zandvliet
BuchMartin Zandvliet
KameraCamilla Hjelm Knudsen
TonJohannes Elling Dam
Szenenbild     Gitte Malling
SchnittPer Sandholt, Molly Malene Stensgaard
Musik Sune Martin
ProduzentenMikael Chr. Rieks, Malte Grunert
ProduktionNordisk Film Production; Amusement Park Film; Koch Media; Danish Film Institute
RedaktionDaniel Blum
Länge 100 Minuten
Rollen / Darsteller
Carl Rasmussen Roland Møller
Ebbe Jensen  Mikkel Boe Følsgaard
Sebastian SchumannLouis Hoffmann
Helmut Morbach Joel Basman
Wilhelm Hahn Leon Seidel
und andere

 

"Unter dem Sand" schildert über den Verlauf von drei Sommermonaten das Schicksal einer Gruppe junger deutscher Gefangener und Ihres Aufsehers, einem dänischen Unteroffizier.

Sebastian, 16, sitzt mit anderen jungen deutschen Soldaten in einem Armeelaster. Sie sind jetzt Kriegsgefangene, hungrig, erschöpft und schwach, auf dem Weg nach Dänemark. Ihre Aufgabe: Dänemarks Strand von rund zwei Millionen deutscher Landminen befreien. Sebastian gehört zu einer Gruppe von zehn jungen deutschen Soldaten. Der Älteste ist 19. Ihr Ausbilder Hauptmann Ebbe Jensen hat keinerlei Mitgefühl für die jungen Männer. Wer alt genug ist in den Krieg zu ziehen, ist auch alt genug, danach aufzuräumen. In den wenigen Tagen ihrer Ausbildung lernen sie das allernötigste über die Bombenentschärfung und verlieren bei ihrer ersten Übung mit scharfen Minen schon den ersten aus ihrer Reihe.

Ein Strandabschnitt an der dänischen Westküste wird jetzt IHR Strand. Auf einer Länge von einem Kilometer sollen sie 22.000 Minen entschärfen. Kontakt zu Einheimischen ist nicht erlaubt. Die Dänen stehen Ihnen feindselig gegenüber. Feldwebel Carl Rasmussen nimmt sie in Empfang. Er ist Einzelgänger, unkonventionell, läuft barfüßig herum, immer in Begleitung seines geliebten Hundes Otto. Obwohl die Jahre der Besatzung auch in ihm eine tiefe Abneigung gegenüber den Deutschen geschürt hat, ist er über das Alter der Jungs erschrocken.

Nur mit einem Holz-Stöckchen bewaffnet, kämpfen sich die Jungs ab jetzt jeden Tag am Strand voran. Auf dem Bauch liegend, ob bei glühender Hitze oder strömendem Regen, geht es Zentimeter für Zentimeter vorwärts, drei Stiche in den Sand nach vorn, 12 zur Seite. Und es dauert nicht lange, bis es den nächsten trifft. Der kleine Wilhelm verliert bei einer Explosion beide Arme. Doch er überlebt die Explosion, Carl und Sebastian bringen ihn unter großen Gefahren sofort ins Feldlazarett. Am Tag darauf erliegt Wilhelm seinen Verletzungen. Carl ist sehr betroffen. Seine Sichtweise ändert sich, und er fühlt sich nun verantwortlich für Sebastian und die anderen. Er ordnet Essensrationen an, stielt sogar Nahrungsmittel aus der Militärkantine, damit seine Schützlinge wieder gesund werden.

Zwischen Carl und Sebastian baut sich eine fragile Vater-Sohn-Beziehung auf.

Nach mehreren Wochen verkündet Carl, dass sie die Hälfte der Minen an ihrem Strandstück entschärft haben und verspricht Ihnen, nach der vollständigen Räumung ihres Abschnittes die Rückkehr zu ihren Familien nach Deutschland.

Ein Ende des Lebens in ständiger Lebensgefahr scheint absehbar. Als aber der Hund Otto im Minenfeld stirbt, ändert sich Carls Verhalten, er ist wie ausgewechselt und zeigt keinerlei Mitgefühl mehr. Er führt sogar eine neue Praxis ein: Die Jungen müssen eng untergehakt jeden geräumten Abschnitt abschreiten, um sicher zu sein, dass keine Minen vergessen wurden. Die immer kleiner werdende Gruppe wird nur noch von Sebastians Stärke zusammen gehalten.

Eines Tages aber läuft Elisabeth, die fünfjährige Tochter aus einem benachbarten Bauernhof, in ein Minenfeld. Ihr Vater fleht die Jungs verzweifelt um Hilfe an, und das kleine Mädchen wird heldenhaft gerettet. Eine Aktion, die trotzdem ein weiteres Opfer unter den jungen Deutschen fordert. Erst jetzt kann auch Carl seinen Jungs endgültig vergeben. Als alle Minen geräumt sind, sind nur noch vier der zehn jungen Deutschen am Leben. Carl wird zu Ebbe zitiert und versetzt. Dabei erfährt er, dass seine vier Schützlinge ohne sein Wissen weiter nach Skallingen transportiert werden, um dort ein riesiges Minenfeld zu räumen. Für Sebastian und die Jungs wäre der Krieg noch lange nicht vorbei, wenn Carl nicht in einer letzten Aktion den Gehorsam verweigern und den vier Überlebenden die Flucht zurück nach Hause ermöglichen würde.

Vertraue mir

Psychodrama, Deutschland 2015

Vorführung: Dienstag, 06. Oktober 2015, 21.30 Uhr, CinemaxX

Sektion "16:9 - Fernsehen im Kino"

Regie    Franziska Meletzky
Buch John-Hendrik Karsten
KameraThe Chau Ngo
TonAndreas Turnwald
Szenenbild Wolfgang Baark
Schnitt Jürgen Winkelblech
Musik     Wolfram de Marco
ProduktionsleitungJutta Bürsgens
ProduzentenSam Davis, Kim Fatheuer
Produktion  Rowboat Film- und Fernsehproduktion
Redaktion Daniel Blum
Länge 88 Minuten
Rollen / Darsteller
Elena   Julia Koschitz
Marc  Jürgen Vogel
Dr. Ahrends August Zirner
Kommissarin  Catherine Bode
und andere

 

"Vertraue mir" ist ein dichtes, atmosphärisches Psychodrama, in dem die erfolgreiche Top-Bankerin eines führenden Frankfurter Investment-Unternehmens, Elena, in einem Katz- und Maus-Spiel um ihre Existenz kämpfen muss.

Als Elena unvermittelt aus Meetings ausgeschlossen wird, ihre Memos verschwinden und ihr Chef nicht mehr für sie zu sprechen ist, befürchtet Elena, dass sie kurz vor ihrer Entlassung steht. Ihre letzte Chance die Fäden in der Hand zu behalten, ist ihr Ex-Geliebter Marc, der als ehemaliger EDV-Chef der Firma die Möglichkeit hat, das System zu knacken. Marc, der Elena immer noch liebt, ist zwar enttäuscht, dass Elena ihn nun nur wegen seiner außergewöhnlichen EDV-Kenntnisse kontaktiert, ist aber bereit, ihr Einblick in die internen Vorgänge ihres Chefs zu verschaffen.

Elena und Marc treffen sich nachts im Büro. Das Hochhaus ist bis auf einen Nachtwächter menschenleer. Schon nach kurzer Zeit finden die beiden tatsächlich Beweise dafür, dass Elena als Sündenbock Fehler der Firmenleitung angehängt werden sollen. Ahrends, der von ihr bewunderte Chef der Investment-Bank, opfert sie.

Gemeinsam begeben sich Elena und Marc unter dem wachsamen Auge des zwielichtigen Nachtwächters auf eine gefährliche Reise, in der Hoffnung, die Wahrheit über die abgründigen Geschäfte in diesem Hochhaus, sich selbst, Macht, Liebe und das große Geld zu finden.

 

"Den richtigen Ton für diese einzige, dramatische Nacht in einem Bankenhochhaus zu finden und damit den hohen Ansprüchen der ZDF-Zuschauer gerecht zu werden, war für alle Mitwirkenden vor und hinter der Kamera eine große Herausforderung. Reinhold Elschot und Daniel Blum haben Mut bewiesen, Ngo The Chaus Kinobilder ins Fernsehen zu holen, und Franziska Meletzky hat durch ihre Energie die Schauspielarbeit von Julia Koschitz und Jürgen Vogel zu einer fesselnden Bestleistung gebracht. Alle Gewerke, Schnitt, VFX und Musik haben bei diesem Film begeistert und voller Leidenschaft ihr absolut Bestes gegeben, was den Funken vor dem Bildschirm überspringen lässt. Ich freue mich sehr für alle Beteiligten, dass das Filmfest Hamburg ihrer Arbeit diese Anerkennung ausspricht und bedanke mich für die Einladung." (Sam Davis, Produzent)

Zweimal lebenslänglich

Krimi/Thriller, Deutschland 2015

Vorführung: Mittwoch, 07. Oktober 2015, 19.00 Uhr, CinemaxX

Sektion "16:9 - Fernsehen im Kino"

Regie   Johannes Fabrick
BuchKatrin Bühlig
KameraHelmut Pirnat
TonBenjamin Schubert
Szenenbild  Thilo Mengler
Schnitt  Sandy Saffeels
Musik Dieter Schleip
ProduktionsleitungKerstin Kroemer
Produzent Uli Aselmann
Produktion a.pictures film & tv.production.gmbh
RedaktionGünther van Endert
Länge89 Minuten
Rollen / Darsteller
FranziskaJulia Koschitz
Sebastian  Felix Klare
Melanie Ellen Schlootz
Heidi Dreyer  Maren Kroymann
und andere

 

Franziska D. lebt glücklich mit ihrem Lebensgefährten Sebastian P. zusammen in Hamburg. Als eines Morgens völlig überraschend die Polizei vor der Tür steht und Sebastian wegen Mordes an Constanze Minnich festnimmt, hat Franziska keinen Zweifel daran, dass diese Festnahme ein großes Missverständnis ist. Doch nach acht Monaten in Untersuchungshaft, in denen Sebastian immer wieder seine Unschuld beteuert, wird das Urteil gesprochen: Lebenslange Haftstrafe.

Das Urteil, das nur auf Indizien beruht, erschüttert aber Franziskas Glauben an die Unschuld ihres Lebensgefährten nicht. Im Gegenteil: es ärgert sie sehr, dass gemeinsame Freunde an Sebastians Unschuld zu zweifeln beginnen. Auch Franziskas Eltern beknien die Tochter, sich von Sebastian zu trennen. Was ist das für eine Zukunft? Doch Franziska hält an ihrer Liebe und Unschuldsvermutung fest und heiratet Sebastian als Beweis ihrer Liebe im Gefängnis.

Mit zunehmender Zeit im Gefängnis verändert sich Sebastian. Und auch Franziska wird nun regelmäßig von Albträumen geplagt – die ausgesprochenen Widerstände gegen Ihre Ehe aus dem engeren Umfeld beginnen besonders nachts in ihr zu arbeiten. Als dann auch noch Freunde von früher auftauchen, die von einem aggressiven, und so ganz anderen Sebastian berichten, als Franziska ihn kennt, beginnt auch langsam ihr Bild von dem immer verständnisvollen und liebevollen Mann zu wanken.

4 Könige

Drama, Deutschland 2015

Vorführung: Sonntag, 04. Oktober 2015, 12.30 Uhr, Metropolis

Sektion "Hamburger Filmschau - Aktuelles Hamburger Filmschaffen"

Regie   Theresa von Eltz
Buch Esther Bernstorff
Kamera Kristian Leschner
TonUrs Krüger
Szenenbild Marcus Rinn
Schnitt   Anja Siemens
MusikMike Beilfuß, André Feldhaus
Produktionsleitung Cord Lappe
Produzenten Benjamin Seikel, FLorian Schmidt Prange
ProduktionEine Produktion von C-Films Deutschland, Tatami Films in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel und Arte mit Unterstützung von FFHSH, Nordmedia, FFA, DFFF
RedaktionLucia Haslauer (ZDF, Das kleine Fernsehspiel), Olaf Grunert (Arte/ZDF)
Länge 98'47 Minuten
Rollen / Darsteller
Lara Jella Haase
AlexPaula Beer
Fedja  Moritz Leu
TimoJannis Niewöhner
Dr. Wolff Clemens Schick
Schwester SimoneAnnette Kim-Sarnau
Sibel Lale Yavas
und andere

 

Weihnachten – das Fest der Liebe und die Zeit der Harmonie und Geborgenheit. In vier Familien eskalieren jedoch kurz vor Weihnachten die Konflikte, und vier sehr unterschiedliche Jugendliche verbringen daraufhin Heiligabend in der Psychiatrie. Zu ihrem Glück steht ihnen der unkonventionelle Arzt Dr. Wolff zur Seite, der in allen vier ihre Stärken erkennt und ihnen mehr zutraut als sie sich selbst.

Gemeinsam erleben sie ein Weihnachten, das sie nie vergessen werden – voller Trotz und Traurigkeit, aber auch voller Ironie und Überraschungen.

Mit "4 Könige" erzählt Theresa von Eltz die einfühlsame Geschichte von vier Heranwachsenden, die ihre Rolle in der Welt erst noch finden müssen. Sie nimmt die Perspektive ihrer Protagonisten ernst und begegnet ihnen mit Charme und Ironie. Nicht zuletzt lebt "4 Könige" vom lebendigen Spiel seiner jungen Hauptdarsteller: Jella Haase ("Die Kriegerin", "Fack ju Göthe"), Jannis Niewöhner ("Rubinrot", "Ostwind"), Paula Beer ("Poll, das finstere Tal") und Moritz Leu ("Der Nachtmahr"). Von Eltz versammelt hier die besten Schauspieler einer Generation und ergänzt sie mit Clemens Schick ("James Bond – Casino Royale", "Das finstere Tal") und Anneke Kim-Sarnau ("Honig im Kopf") zu einem erstklassigen Ensemble.

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