Copyright ZDF / Jan Windszus
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Das ZDF auf der Berlinale 2020

Im 70. Berlinale-Jahr ist das ZDF zum 17. Mal Medienpartner der Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Das ZDF und seine Partnerkanäle begleiten auch in diesem Jahr die Berlinale mit einer umfangreichen Berichterstattung. Darüberhinaus sind das ZDF und seine Partnerkanäle mit zahlreichen Produktionen, davon drei Filmen im Wettbewerb, vertreten.

    Texte

    Das ZDF und die 70. Berlinale

    Im 70. Berlinale-Jahr ist das ZDF zum 17. Mal Medienpartner der Internationalen Filmfestspiele in Berlin. ZDF-Intendant Thomas Bellut: "„Auch im Jahr der 70. Berliner Filmfestspiele begleitet das ZDF als Medienpartner dieses bedeutende Filmfestival. Die Berlinale ist in Bewegung – ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Machern Carlos Chatrian und Mariette Rissenbeek. Darüber hinaus sind das ZDF und seine Partnerkanäle mit zahlreichen Produktionen, davon drei Filmen im Wettbewerb vertreten. Allen Bewerbern und Bewerberinnen um die begehrten Bären viel Glück!“

    Auch in diesem Jahr begleiten das ZDF und seine Partnerkanäle die Berlinale mit einer umfangreichen Berichterstattung. Ausführlich werden die aktuellen Redaktionen der "heute"-Familie ebenso wie "ZDF-Morgenmagazin", "Volle Kanne", "ZDF-Mittagsmagazin", "drehscheibe ", "hallo deutschland", "Leute heute", "logo!"und andere in Beiträgen, Live-Schalten und Interviews berichten. Alle Beiträge sowie Interviews und Bilderstrecken sind unter berlinale.zdf.de zu finden.

    Am Donnerstag, 20.2.2020, dem Eröffnungstag der Berlinale, überträgt das ZDF um 0:45 Uhr die Highlights der festlichen -Gala.

    Am Freitag, 21. Februar 2020 um 00.15 Uhr zeigt "aspekte" die schon traditionelle Eröffnungs-Reportage mit ersten Highlights und den herausragenden Themen des diesjährigen Filmfests. Als Studiogast begrüßen Katty Salié und Jo Schück unter anderem die Schauspielerin Nina Hoss, die 2007 mit dem silbernen Bären ausgezeichnet wurde und nun erneut im Wettbewerb vertreten ist.

    In der "aspekte"-Sendung am Freitag, 28.02.2020 um 23.00 Uhr ist die Verleihung des Goldenen Ehrenbären für das Lebenswerk der großen britischen Schauspielerin Helen Mirren ein Thema: "aspekte" triff den deutschen Shooting-Star Jonas Dassler und blickt zurück auf 70 Jahre Berlinale.

    Die Berlinale 2020 in 3sat

    Filme, Stars und Glamour: Wenn am 20. Februar 2020 die 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnet werden, wird die Bundeshauptstadt zum Mittelpunkt der Filmbranche. 3sat begleitet die Berlinale in seinem Programm, überträgt die Eröffnungsgala sowie die Verleihung der Bären live, berichtet täglich im Magazin "Kulturzeit" und zieht Bilanz. Live-Streams von der Verleihung der "European Shooting Stars" und des Goldenen Ehrenbären sind auf 3sat.de abrufbar.

    "Berlinale 2020: Die Eröffnung"
    3sat ist bei der Eröffnung der Internationalen Filmfestspiele live dabei und zeigt die Übertragung am Donnerstag, 20. Februar 2020, ab 19.20 Uhr in seinem Programm sowie im Live-Stream unter 3sat.de. Im Rahmen der Gala im Berlinale Palast am Berliner Potsdamer Platz werden die internationale Jury und die Wettbewerbsfilme vorgestellt. Hier stehen bereits zwei Premieren an: Das neue Leitungsduo der Berlinale, die Niederländerin Mariette Rissenbeek und der Italiener Carlo Chatrian eröffnen die Filmfestspiele. Erstmals führt der Schauspieler Samuel Finzi  durch den Gala-Abend. Bevor es losgeht, berichtet Rainer Maria Jilg vom roten Teppich und "Kulturzeit"-Moderatorin Cécile Schortmann nimmt mit Kritikerin Katja Nicodemus die neuen Trends und Themen der Filmszene unter die Lupe.

    Das 3sat-Magazin „Kulturzeit“  begleitet werktäglich ab 19.20 Uhr in seiner Rubrik „Berlinale Zoom“ während des gesamten Festivals mit Themenschwer­punkten, Porträts, Filmkritiken und Reportagen im TV und im Netz. Den Auftakt macht unser Bericht am Montag, 17. Februar 2020 über die Retrospektive der Berlinale  – eine Werkschau zu „King Vidor“, legendärer Regisseur aus der Glanzzeit Hollywoods. Am Mittwoch, 19. Februar 2020, porträtiert Kulturzeit die neue Doppelspitze Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek.

    Es folgen Befassungen, die den Schauplatz Wien und das starke Deutsche Kino im Blick haben werden, als besondere Varianten des Deutschen Heimatfilms. Im Jahr Eins des Italieners Carlo Chatrian an der Spree nehmen wir seine Filmauswahl aus Italien in den Fokus: Neben Pinocchio mit Roberto Benigni steht der Schauspieler Elio Germano im Rampenlicht, der in zwei Wettbewerbsfilmen mit von der Partie ist. Noch nie gab es auf einem der großen Filmfestivals ein Drittel Frauen im Wettbewerb, deshalb in Kulturzeit: Frauenpower und Filmemacherinnen. Ein weiterer Schwerpunkt im Programm die Jugend - zwischen Revolte und Engagement. Traditionell betrachtet Kulturzeit einen Tag vor der Preisverleihung die Tops und Flops der Berlinale 2020 und stellt am Montag danach in der „Bären-Nachlese“  die Gewinner vor. Die 3sat-Moderatorinnen Cécile Schortmann und Vivian Perkovic werden sich immer wieder mit interessanten Gästen live von der Berlinale melden.

    Am Samstag, 22. Februar 2019, um 19.20 Uhr zeigt 3sat außerdem die Dokumentation "Die Berlinale wird 70 – Glamour, Geschichte, großes Kino" von Nadia Nasser, Stefanie Hayn und Stephan Merseburger. Der Film schaut auf die bewegte Geschichte des Festivals und erinnert an große Kinomomente, Skandale und heftige Debatten. Das größte deutsche Filmfestival war von Anfang an ein politisches Festival und ist es geblieben, auch nach dem Ende des kalten Krieges. In diesem Jahr führt eine Doppelspitze die Berlinale ins Neue Jahrzehnt. Bleibt die Berlinale ihrem Ruf als politischstem aller A-Festivals gerecht? 

    European Shooting Stars
    Der 3sat-Live-Stream am Montag, 24.02.2020, ab 18.15 Uhr aus dem Berlinale Palast: Wer sind Europas vielversprechendste Nachwuchs-Talente?
    10 junge Schauspielerinnen und Schauspieler werden im Rahmen einer glanzvollen Gala ausgezeichnet. Pate an der Seite seiner jungen Kolleginnen und Kollegen ist der Schauspieler Alexander Fehling, der 2011 selbst European Shooting Star war.
    Moderatorin: Loretta Stern

    Der Goldene Ehrenbär
    D
    er 3sat-Live-Stream am Donnerstag, 27.02.2020, ab 21.45 Uhr aus dem Berlinale Palast. Der Goldene Ehrenbär für das Lebenswerk wird in diesem Jahr der Grande-Dame des britischen Theaters und Films, der Schauspielerin Helen Mirren, im Rahmen einer glanzvollen Gala verliehen.

    Berlinale 2020: Die Bärenverleihung"
    Der Höhepunkt nach 10 Tagen Berlinale: Wie haben die Jurys entschieden? Wer nimmt die silbernen und goldenen Bären und Spezial-Preise in diesem Jahr mit nach Hause?
    3sat überträgt die erstmals von Samuel Finzi moderierte Abschluss-Gala am Samstag, den 29. Februar 2020, ab 19.00 Uhr live aus dem Berlinale Palast – und im Live-Stream auf 3sat.de. Im Anschluß an die Gala-Übertragung spricht 3sat-Moderatorin Vivian Perkovic mit Preisträgern, Branchenkennern und Filmschaffenden über die beherrschenden Themen und Highlights dieser 70.Berlinale.

    3sat-Pressetreff-Link
    https://pressetreff.3sat.de/startseite/programm/programmhinweise/artikel/die-70-berlinale-in-3sat-galas-live-aktuelle-berichte-und-filmreihe-arthouse-kino

    3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

    Die Berlinale in ARTE

    Metropolis
    Sonntag, 23.2.2020, 17.05 Uhr
    Redaktion: Michael Ames

    Metropolis zur Berlinale – „Wie viel frischen Wind bringt die neue Leitung?“
    Das größte Publikumsfestival hat eine neue Spitze. Nach 18 Jahren Kosslick-Ära übernimmt nun ein Duo die Berlinale: Der Italiener Carlo Chatrian und die Niederländerin Mariette Rissenbeek. Werden die Beiden den hohen Erwartungen gerecht? Das Programm entschlacken, ohne an Vielfalt einzubüßen? Das künstlerische Profil stärken und trotzdem internationale Stars auf den roten Teppich holen?
    Von italienischen Gangsterstories und fantastischen Lügenmärchen - Berlinale Spezial Gast ist Matteo Garrone. Der Regisseur ist bekannt für harte Mafia-Stoffe wie „Gomorrha“ oder Thriller wie „Dogman“. Bei der Berlinale wird der Filmemacher seinen neuen Wurf zeigen: das Kindermärchen „Pinocchio“ mit Oscar-Preisträger Roberto Benigni als Puppenpapa Geppeto. Hat Garrone keine Lust mehr auf Gangsterstories? Oder zeigt er nun die düstere Seite des Pinocchio-Mythos auf?
    Berlinale Wettbewerb: Eliza Hittmans Abtreibungsdrama „Never, Rarely, Sometimes, Always“. Ein Ultraschall, ein pochendes Herz. „Das magischste Geräusch“? Nicht für die 17-jährige Autumn. Sie will definitiv abtreiben. Weil das ohne Einwilligung der Eltern in ihrer Heimat Pennsylvania nicht möglich ist, reist sie mit ihrer Cousine ins liberale New York. Die Filmemacherin Eliza Hittman spricht über Abtreibung in Trump-Zeiten und feministisches Kino. Was der Berlinale-Jurypräsident Jeremy Irons wohl zu Hittmans Film sagen wird? Zuletzt hatte er mit einer „Abtreibung ist Sünde“-Aussage einige Empörung hervorgerufen.

    Berlinale Special
    Paris Caligrammes
    Deutschland, Frankreich 2019

    Vorführungen:
    Samstag, 22.2.2020, 16.15 Uhr, Haus der Berliner Festspiele
    Sonntag, 23.2.2020, 17.00 Uhr, Tahlia Programmkino

    Stab:
    Buch, Regie, Kamera: Ulrike Ottinger
    Produktion: Zero one
    Produzenten: Thomas Kufus, Pierre-Olivier Bardet
    Gefördert von: BKM, FFA, MBB, DFFF, CNC
    Redaktion: Udo Bremer, ZDF/3sat
    Länge: 129 Minuten

    Inhalt:
    Ulrike Ottinger, die in den 1960er-Jahren als junge Malerin in Paris lebte, verwebt in „Paris Caligrammes“ ihre Erinnerungen an die Pariser Bohème und die gravierenden sozialen, politischen und kulturellen Umbrüche der Zeit zu einem filmischen „Figurengedicht“ (Kalligramm), aus dem die Lebensfülle dieser Periode und zugleich die Brüchigkeit aller kulturellen und politischen Errungenschaften spricht.
    „Paris Caligrammes“ ist ein persönlicher Rückblick, und die Stadt Paris mit ihren Straßen, Stadtvierteln, Buchläden, Kinos, aber auch ihren Künstlerinnen, Schriftstellern und Intellektuellen ist seine Hauptprotagonistin – ein Sehnsuchtsort, ein künstlerisches Biotop, aber auch ein Ort, an dem uns die Dämonen des 20. Jahrhunderts begegnen.
    In einem dichten Strom aus akustischem und visuellem Archivmaterial, verknüpft mit eigenen künstlerischen und filmischen Arbeiten, lässt Ulrike Ottinger Saint-Germain-des-Prés und Quartier Latin mit ihren Literatencafés und Jazzkellern, die Begegnung mit Vertretern des jüdischen Exils, das Zusammenleben mit ihren Künstlerfreunden, die Gedankenwelt der Pariser Ethnologen und Philosophen, die politischen Umwälzungen des Algerienkrieges, des Mai 1968 und das Erbe der kolonialen Zeit wieder aufleben.

    Wettbewerb
    Berlin Alexanderplatz
    Deutschland/Niederlande 2020

    Vorführungen:
    Mittwoch, 26.2.2020, 8.15 Uhr, Berlinale Palast (Presse)
    Mittwoch, 26.2.2020, 15.30 Uhr, Berlinale Palast
    Donnerstag, 27.2.2020, 9.15 Uhr, Friedrichstadtpalast
    Donnerstag, 27.2.2020, 15. 00 Uhr, Haus der Berliner Festspiele
    Sonntag, 1.3.2020, 17.15 Uhr, Berlinale Palast

    Stab:
    Buch: Martin Behnke, Burhan Qurbani
    Regie: Burhan Qurbani
    Kamera: Yoshi Heimrath
    Produktion: Sommerhaus Filmproduktion in Koproduktion mit Lemming Film und ZDF in Zusammenarbeit mit Arte
    Gefördert von: Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG), Film- und Medienstiftung NRW, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Filmförderungsanstalt (FFA), Deutscher Filmförderfonds (DFFF), Netherlands Film Fund, The Netherlands Film Production Incentive und Eurimages – Council of Europe
    Redaktion: Burkhard Althoff (ZDF/Das kleine Fernsehspiel),Olaf Grunert (ZDF/ARTE)
    Länge: 183 Minuten

    Besetzung:
    Francis - Welket Bungué
    Mieze - Jella Haase
    Reinhold - Albrecht Schuch
    Pums - Joachim Król
    Eva - Annabelle Mandeng
    Berta - Nils Verkooijen
    Ottu - Richard Fouofié Djimeli
    Masud- Faris Saleh
    Bantu - Michael Davies

    Inhalt:
    Dies ist die Geschichte von Francis. Auf der Flucht von Afrika nach Europa kentert er und rettet sich mit letzter Kraft an einen Strand der Mittelmeerküste. Dort schwört er dem lieben Gott, dass er von nun an ein guter, ein anständiger Mensch sein will. Bald führt Francis‘ Weg nach Berlin und jetzt ist es an ihm, seinen Schwur auch einzuhalten.
    Doch die Lebensumstände als staatenloser Flüchtling machen es ihm nicht leicht. Das Schicksal wird ihn auf eine harte Probe stellen. Dann trifft er auf den zwielichtigen deutschen Drogendealer Reinhold, und die Leben der beiden Männer verbinden sich zu einer düsteren Schicksalsgemeinschaft.
    Immer wieder versucht Reinhold, Francis für seine Zwecke einzuspannen, immer wieder widersteht er. Schließlich wird Francis von Reinhold verraten und verliert bei einem Unfall seinen linken Arm. Francis wird von Mieze aufgenommen und aus seiner Verzweiflung gerettet. Die beiden verlieben sich und werden ein Paar. Seine Geschichte könnte sich nun eigentlich gut ausgehen. Doch Francis kann Reinholds Anziehungskraft nicht widerstehen.

    Wettbewerb
    Es gibt kein Böses (Sheytan vojud nadarad / There ist no evil)
    Deutschland / Tschechische Republik / Iran 2020

    Vorführungen:
    Freitag, 28.2.2020, 11.30 Uhr, Berlinale Palast (Presse)
    Freitag, 28.2.2020, 18.30 Uhr, Berlinale Palast
    Samstag, 29.2.2020, 10.00 Uhr, Haus der Berliner Festspiele
    Samstag, 29.2.2020, 12.30 Uhr, Zoo Palast
    Sonntag, 1.3.2020, 12.45 Uhr, Haus der Berliner Festspiele

    Stab:
    Buch und Regie: Mohammad Rasoulof
    Kamera: Ashkan Ashkani
    Produktion: Cosmopol Film, Hamburg, Europe Media Nest, Prag, Filminiran, Teheran
    Produzenten: Mohammad Rasoulof, Kaveh Farnam, Farzad Pak
    Redaktion: Alexander Bohr (ZDF/ARTE)
    Länge: 150 Min.

    Besetzung:
    Heshmat - Ehsan Mirhosseini
    Razieh - Shaghayegh Shourian
    Pouya- Kaveh Ahangar
    Hasan- Alireza Zareparast
    Salar - Salar Khamseh
    Tahmineh - Darya Moghbeli
    Nana - Mahtab Servati
    Javad - Mohammad Valizadegan
    Bahram - Mohammad Seddighimehr
    Zaman - Jila Shahi
    Darya - Baran Rasoulof
    u.a.

    Inhalt:
    Ein netter und pflichtbewusster iranischer Familienvater umsorgt tagsüber seine Lieben, nachts ist er an Hinrichtungen beteiligt. Ein Wehrpflichtiger möchte sich von seiner Teilnahme an Hinrichtungen freikaufen. Ein Soldat hat als Mitglied eines Erschießungskommandos Sonderurlaub erhalten. Eine in Deutschland lebende junge Iranerin erfährt bei einem Besuch in ihrem Heimatland die Wahrheit über ihre Eltern.
    In vier eindrucksvollen und bewegenden Geschichten zeigt der Film die Gehorsamkeitsbereitschaft gegenüber Autoritäten, die Möglichkeit der Rebellion und die Banalität des Bösen.
    Mohammad Rasoulof ist ein unabhängiger iranischer Filmemacher. Seine letzten Filme wurden alle in Cannes preisgekrönt. Seit seiner Rückkehr in den Iran darf er das Land nicht mehr verlassen. Im Juli 2019 wurde er wegen seiner regimekritischen Filme zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Vor einigen Monaten ist er in Revision gegangen und war bis zu der Entscheidung des Gerichts auf freiem Fuß. Es ist ihm gelungen, in dieser Zeit die Dreharbeiten zu „Es gibt kein Böses“ trotz der aktuell besonders schwierigen Bedingungen im Iran abzuschließen. Das Revisionsgericht hat unterdessen das Urteil bestätigt.

    Wettbewerb
    Undine
    Deutschland 2020

    Vorführungen:
    Sonntag, 23.2.2020, 12.00 Uhr, Berlinale Palast (Presse)
    Sonntag, 23.2.2020, 19.00 Uhr, Berlinale Palast
    Montag, 24.2.2020, 12.30 Uhr, Friedrichstadtpalast
    Mittwoch, 26.2.2020, 21.00 Uhr, Friedrichstadtpalast
    Mittwoch, 26.2.2020, 21.30 Uhr, b-ware Ladenkino
    Sonntag, 1.3.2020, 10.00 Uhr, Berlinale Palast

    Stab:
    Buch und Regie: Christian Petzold
    Kamera: Hans Fromm
    Produktion: SCHRAMM FILM Koerner & Weberin Koproduktion mit LES FILMS DU LOSANGE,ZDF, ARTE, ARTE France Cinéma in Zusammenarbeit mit Canal+ und Ciné+
    Produzenten: Florian Koerner von Gustorf, Michael Weber,Margaret Menegoz (Koproduzentin)
    Gefördert von: Medienboard Berlin-Brandenburg, Film- und Medienstiftung NRW, BKM Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, FFA Filmförderungsanstalt, CNC Centre national du cinéma et de l’image animée, Deutsch-Französisches Koproduktionsabkommen, Deutscher Filmförderfonds,
    Redaktion: Caroline von Senden (ZDF), Andreas Schreitmüller (ARTE), Alexander Bohr (ZDF/ARTE)
    Länge: 90 Min.

    Besetzung:
    Undine - Paula Beer
    Christoph - Franz Rogowski
    Johannes - Jacob Matschenz
    Monika - Maryam Zaree
    Anna - Anne Ratte-Polle
    Jochen - Rafael Stachowiak
    u.v.a.

    Inhalt:
    Undine (Paula Beer) lebt in Berlin. Ein kleines Apartment am Hackeschen Markt, ein Honorarvertrag als Stadthistorikerin, ein modernes Großstadtleben wie auf Abruf. Als ihr Freund Johannes (Jacob Matschenz) sie verlässt, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Zauber ist zerstört. Wenn ihre Liebe verraten wird, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist.
    Undine wehrt sich gegen diesen Fluch der zerstörten Liebe. Sie begegnet dem Industrietaucher Christoph (Franz Rogowski) und verliebt sich in ihn. Es ist eine neue, glückliche, arglose Liebe voller Neugier und Vertrauen. Atemlos verfolgt Christoph Undines Vorträge über die auf den Sümpfen gebaute Stadt Berlin, mühelos begleitet Undine Christoph bei den Tauchgängen in der versunkenen Welt eines Stausees. Doch Christoph spürt, dass Undine vor etwas davonläuft. Jetzt, da er sich verraten fühlt, muss Undine sich dem Fluch stellen. Diese Liebe will sie nicht verlieren.
    „Undine“ ist Christian Petzolds faszinierende Neuinterpretation des Mythos der geheimnisvollen Wasserfrau Undine, die nur durch die Liebe eines Menschen ein irdisches Leben führen und eine Seele erlangen kann - ein modernes Märchen in einer entzauberten Welt, die Geschichte einer Liebe auf Leben und Tod.

    Panorama
    Mare
    Schweiz / Kroatien 2020

    Vorführungen:
    Sonntag, 23.2.2020, 22.00 Uhr, Zoo Palast 1
    Montag, 24.2.2020, 16.00 Uhr, Cubix 9
    Dienstag, 25.2.2020, 09.00 Uhr, CinemaxX 7
    Mittwoch, 26.2.2020, 22.00 Uhr, Colosseum 1
    Donnerstag, 27.2.2020, 12.15 Uhr, Berlinale Palast
    Donnerstag, 27.2.2020, 13.30 Uhr, International
    Samstag, 29.2.2020, 9.00 Uhr, CinemaxX 7

    Stab:
    Buch und Regie: Andrea Štaka
    Kamera: Erol Zubčević
    Produktion: Okofilm Productions, Dinaridi, SRF/SRG/SSR, ZDF/ARTE
    Produzenten: Thomas Imbach & Andrea Štaka, Tena Gojić
    Gefördert von: Federal Office of Culture (FOC), Zürcher Filmstiftung, Eurimages Councel of Europe, Croatian Audiovisual Centre, Suissimage Cultural Fund, Mediadesk Suisse, City of Dubrovnik, Focal – Acting Coaching on Demand
    Redaktion: Alexander Bohr, Meinolf Zurhorst (ZDF/ARTE)

    Besetzung:
    Mare - Marija Škaričić
    Đuro - Goran Navojec
    Piotr - Mateusz Kosciukiewicz
    Gabriel - Gabriel Vidak
    Marin - Marin Vidak
    Karmela - Karmela Vidak
    Šima - Ivana Roščć
    u.a.

    Inhalt:
    Eine Liebesgeschichte, ein Sozialdrama, ein Blick auf den Alltag ganz normaler Menschen: erotisch, erhellend, erleuchtend.
    Die 40-jährige Mare lebt ganz in der Nähe der Startbahn des Flughafens von Dubrovnik. Sie ist Hausfrau und dreifache Mutter. Wenn sie ihre alltägliche Routine von Spülen und Waschen beendet hat, ihr Mann zu seiner Arbeit am Flughafen fort ist, träumt sie, sie säße in dem gerade startenden Flugzeug. Mare ist noch nie geflogen und wird es wohl auch nie. Denn ihre Familie ist ihr Lebensinhalt. Sie liebt ihre Kinder, wäscht und kocht für sie, ihren Mann, schläft mit ihm von Zeit zu Zeit, doch ihre wahren Träume und Wünsche kennt niemand. Als eines Tages der Saisonarbeiter Piotr in das Haus nebenan zieht, ändert sich plötzlich alles.
    Andrea Staka ist eine mehrfach preisgekrönte Autorin und Regisseurin. In ihren Filmen vereinen sich sozialer Realismus und zarte Poesie auf wunderbare Weise. Die Figuren wirken wie aus dem Leben gegriffen und sind doch auch die Personalisierung von Träumen und Sehnsüchten. Einmal mehr steht mit Mare eine Frau im Mittelpunkt eines ihrer Filme, die schwach und stark, geerdet und abenteuerlustig zugleich ist.

    Panorama
    Otac (Vater)
    Serbien, Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina, Frankreich, Deutschland, 2020

    Vorführungen:
    Samstag, 22.2.2020, 18.30 Uhr, Zoo Palast
    Sonntag, 23.2.2020, 13.00 Uhr, Cubix 9
    Dienstag, 24.2.20209.00 Uhr, CinemaxX 7
    Samstag, 29.2.2020, 16.30 Uhr, International
    Sonntag, 1.3.2020, CinemaxX 6

    Stab:
    Buch: Srdan Golubovic, Ognjen Svilicic
    Regie: Srdan Golubovic
    Kamera: Aleksandar Ilic
    Produzenten: Jelena Mitrović, Čedomir Kolar, Alexander Ris, Mark Baschet, Danis Tanović, Boris T. Matić, Lana Matić, Danijel Hoceva, Amra Bakšić Čamo, Adis Djapo
    Produktion: Film House Bas Celik (RS), ASAP Films (FR), Arte France Cinéma; Neue Mediopolis Filmproduktion (DE), ZDF/ ARTE, Propeler Film (HR), Vertigo (SI), scca/Pro.Ba (BA)
    Redaktion: Filmredaktion ARTE: Meinolf Zurhorst (vertreten durch Holger Stern)
    Länge: 112 Min.

    Besetzung:
    Der Vater - Goran Bogdan
    Leiter des Jugendamtes - Boris Isakovic
    Referent des Ministers - Nikola Rakocevic
    u.a.

    Inhalt:
    Eine Kleinstadt im Süden Serbiens. Eine Frau zündet sich auf dem Hof des örtlichen Industriebetriebes an, um auf ihre verzweifelte Situation aufmerksam zu machen, die durch ausstehende Lohnzahlungen mitverursacht wurde. Ihrem Mann, der die Familie mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält, wird vom Sozialamt mitgeteilt, dass man der offensichtlich unzurechnungsfähigen Mutter und ihm die gemeinsamen Kinder entziehe, solange er nicht nachweisen könne, dass den Kindern im Haus der Familie fließend Wasser, Strom, Möbel und saubere Räume zur Verfügung stehen. Der Vater löst die letzten Reserven auf und versetzt alles in einen ordentlichen Zustand – doch trotzdem bleiben ihm die Kinder entzogen. Denn die sind vom korrupten Leiter des Sozialamtes an Familien vermittelt worden, die gut von der staatlichen Unterstützung für die Pflegekinder leben. Der Vater begibt sich daraufhin auf einen beschwerlichen Fußmarsch quer durch Serbien, um sich beim zuständigen Minister zu beschweren. Der Marsch und die anschließenden Tag- und Nachtwachen vor dem Ministerium machen ihn zu einer Internet-Berühmtheit. Das Ministerium lenkt schließlich ein, aber bei seiner Rückkehr ist sein Haus geplündert. Seine Existenz muss er sich Stück für Stück zurückholen.

    Forum
    Oeconomia
    Deutschland 2020

    Vorführungen:
    Freitag, 21.2.2020, 21.30 Uhr, CinemaxX 4
    Samstag, 22.2.2020, 21.00 Uhr, Cubix 9
    Sonntag, 23.2.2020, 19.30 Uhr, Colosseum 1
    Dienstag, 25.2.2020, 16.00 Uhr, CinemaxX 6 (Presse)
    Sonntag, 1.3.2020, 16.30 Uhr, Arsenal 1

    Stab:
    Buch und Regie: Carmen Losmann
    Kamera: Dirk Lütter
    Produktion: Petrolio Film
    Produzenten: Hannes Lang & Mareike Wegener
    Gefördert von: Filmstiftung NRW, Kuratorium junger deutscher Film, DFFF, BKM
    Redaktion: Daniel Schössler (ZDF/3sat)
    Länge: 90 Min.

    Mit: Samirah Kenawi, Dag Schulze, Marc Sierszen, Lino Zeddies, Stefan Krause, Elsa Egerer, Jean-Marc Decressonnière, Thomas Mayer, Peter Praet, Armin Schlenk, Joachim Fels, Mathias Rusterholz, Nicolas Peter, Michael Heise, Andrew Bosomworth

    Inhalt:
    Der Dokumentarfilm „Oeconomia“ legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht in episodischer Erzählstruktur den systembedingten Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum, Verschuldung und Vermögenskonzentration sichtbar. Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder unmöglich machen, macht sich „Oeconomia“ mit viel Scharfsinn und luzider Stringenz daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchschauen.

    Forum Expanded
    Das Purpurmeer (Purple Sea)
    Deutschland 2019

    Vorführungen:

    Dienstag, 25.02.2020, 18.30 Uhr, Delphi Filmpalast
    Mittwoch: 26.02.2020, 14.00 Uhr, silent green
    Mittwoch, 26.02.2020, 20.00 Uhr, CinemaxX 6 (Presse)

    Stab:
    Buch und Regie: Amel Alzakout, Khaled Abdulwahed
    Kamera: Amel Alzakout
    Produktion: pong film GmbH
    Produzenten: Alex Gerbaulet, Ines Meier, Khaled Abdulwahed
    Gefördert von: Robert Bosch-Stiftung; Senatsverwaltung f. Kultur und Europa Berlin
    Redaktion: Doris Hepp (ZDF/Arte)
    Länge: 67 Min.

    Inhalt:
    „Ich sehe alles“, sagt sie. Es klingt wie ein Fluch. Sonnenschein, strahlend blauer Himmel. Das Meer ruhig, gerahmt von einem Stück Reling. Diffuses Stimmengewirr. Ein friedlicher Moment, stünde das Meer nicht vertikal wie ein Wasserfall. Bilder reißen vorbei, kreisend, kopfüber, ruckhaft. Menschen im Boot, im Wasser, Schreie, Schwimmwesten, Signalpfeifen. Leuchtendes Orange, in dem sich die Sonnenstrahlen in geometrische Figuren brechen. Kein Horizont mehr, kein Himmel, kein oben und unten, nur Tiefe und kein Halt. Auch die Zeit folgt keiner Richtung, sie zieht sich zusammen zu einem brutalen Jetzt. Sie filmt und spricht. Zu ihrem Mann, zu sich selbst, vielleicht zu uns. Sie spricht, wütet und filmt gegen die Müdigkeit an, gegen die Kälte, gegen die ausbleibende Hilfe. Gegen das Sterben, damit irgendwas bleibt.

    Perspektive Deutsches Kino (Eröffnungsfilm)
    Kids Run
    Deutschland 2020

    Vorführungen:
    Freitag, 21.2.2020, 14.00 Uhr, Cubix 6 (Presse)
    Freitag, 21.02.2020, 19.30Uhr, International
    Samstag, 22.02.2020, 12.00Uhr, Colosseum 1
    Sonntag, 23.02.2020, 20.30 Uhr, CinemaxX 1
    Montag, 24.02.2020, 16.30 Uhr, Cubix 5
    Donnerstag, 27.02.2020, 17.00 Uhr, JVA Plötzensee

    Stab:
    Buch und Regie: Barbara Ott
    Kamera: Falko Lachmund
    Produktion: Flare Film in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel, Storming Donkey Productions und TBA - The Beauty Aside
    Produzenten: Martin Heisler, Gabriele Simon / Koproduzenten: Stefanie Plattner, Ekrem Ergün,Isa Prahl, Niklas Hlawatsch
    Gefördert von: Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), die Film- und Medienstiftung NRW und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF)
    Redaktion: Burkhard Althoff (ZDF/Das kleine Fernsehspiel)
    Länge: 104 Minuten

    Besetzung:
    Andi – Jannis Niewöhner
    Sonja – Lena Tronina
    Mikael - Sascha Geršak
    Isabell – Carol Schuler
    Nikki - Eline Doenst
    Ronny - Giuseppe Bonvisutto

    Inhalt:
    Andi, überforderter Vater dreier Kinder, lebt als Tagelöhner in ständiger Geldnot und bekommt seine Aggressionen, die ihn von einer Bredouille in die nächste bringen, einfach nicht unter Kontrolle. Eigentlich will er nichts anderes, als seine Exfreundin Sonja wieder zurück bekommen. Doch die hat längst einen Neuen und droht ihm, die gemeinsame Tochter zu entziehen – sollte Andi es nicht schaffen, das Geld, das er ihr und ihrem Freund schuldet, innerhalb weniger Wochen zurückzuzahlen.
    Als Andi begreift, was auf dem Spiel steht, entschließt er sich, zu kämpfen – um ein paar Tausender, die all seine Probleme lösen könnten, um die Liebe seiner Kinder und nicht zuletzt um sein schlichtes Recht, ihr Vater bleiben zu dürfen.

    Perspektive Deutsches Kino
    Im Feuer
    Deutschland / Griechenland 2020

    Vorführungen:
    Sonntag, 23.2.2020, 14.00 Uhr Cubix 5 (Presse)
    Sonntag, 23.02.2020. 19.30 Uhr, International
    Montag, 24.02.2020, 20.30 Uhr, CinemaxX 1
    Dienstag, 25.02.2020, 12.00 Uhr, Colosseum 1
    Mittwoch, 26.02.2020, 16.30 Uhr, Cubix 5

    Stab:
    Buch und Regie: Daphne Charizani
    Kamera: Falko Lachmund
    Produktion: Pallas Film, Match Factory Production und View Master Films
    Produzenten: Thanassis Karathanos, Martin Hampel, Michael Weber, Viola Fügen, Kostas Lambropoulos
    Gefördert von: Film- und Medienstiftung NRW, Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein, DFFF, Greek Film Center, Greek Ministry of Culture
    Redaktion: Claudia Tronnier (ZDF(Das kleine Fernsehspiel), Olaf Grunert (ZDF/ARTE)
    Länge: ca. 90 Minuten

    Besetzung:
    Rojda - Almila Bagriacik
    Berivan - Zübeyde Bulut
    Ferhat Xani - Maryam Boubani
    Alex Breidmeier - Christoph Letkow
    Dilan - Gonca de Haas
    Fuhrmann - Niels Bruno Schmidt
    u.a.

    Inhalt:

    Rojda ist eine junge Bundeswehrsoldatin mit kurdisch-irakischen Wurzeln, die seit ihrer Kindheit in Deutschland lebt. Sie sucht in einem griechischen Flüchtlingslager nach ihrer Mutter Ferhat. Als sie sich nach sehr langer Zeit endlich wiederfinden, ist die Freude groß. Leider hält sie nicht lange an, denn Rojda muss erfahren, dass ihre Schwester Dilan noch im Irak ist. Rojda gelingt es, ihre Mutter nach Deutschland zu holen. Ihre Schwester kann sie jedoch nicht erreichen.
    Als das Telefon klingelt und Dilan von kurdischen Kämpferinnen spricht, bekommt es Rojda mit der Angst zu tun. Sie beschließt, sich nach Erbil im Irak versetzen zu lassen, um ihre Schwester zu finden. Im Irak angekommen, gewinnt sie bald das Vertrauen der Kämpferinnen, aber je mehr sie nach ihrer Schwester sucht, desto mehr gerät sie zwischen die Fronten.

    Perspektive Deutsches Kino
    Schlaf
    Deutschland 2020

    Vorführungen:
    Dienstag, 25.2.2020, 14.00 Uhr, Cubix 5 (Presse)
    Dienstag, 25.02.2020, 19.30 Uhr, International
    Mittwoch, 26.02.2020, 20.30 Uhr, CinemaxX 1
    Donnerstag, 27.02.2020, 16.30 Uhr, Cubix 5
    Freitag, 28.022020,. 12.00 Uhr, Colosseum 1
    Freitag, 28.02.2020, 21.30 Uhr Neue Kammerspiele

    Stab:
    Buch: Thomas Friedrich, Michael Venus
    Regie: Michael Venus
    Kamera: Marius von Felbert
    Produktion: Junafilm UG
    Produzentin: Verena Gräfe-Höft
    Gefördert von: Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, nordmedia, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Deutscher Filmförderfonds
    Redaktion: Christian Cloos, ZDF/Das kleine Fernsehspiel
    Länge: 102 Minuten

    Besetzung:
    Mona - Gro Swantje Kohlhoff
    Marlene - Sandra Hüller
    Otto - August Schmölzer
    Lore - Marion Kracht
    Waltrud - Agata Buzek
    Christoph - Max Hubacher

    Inhalt:
    Mona lebt mit ihrer alleinstehenden Mutter Marlene zusammen in Hamburg. Marlene leidet unter wiederkehrenden Albträumen. In einer Zeitungsanzeige glaubt sie den realen Schauplatz ihrer Albträume entdeckt zu haben: das Hotel Sonnenhügel in Stainbach. Mona, die sich gewissenhaft um ihre labile Mutter kümmert, glaubt ihr nicht.
    Heimlich reist Marlene in den idyllisch gelegenen Ort, wo sich ihre Befürchtungen bestätigen. Als sie erkennt, dass ihre Albträume in Verbindung mit drei Selbstmorden stehen, fällt sie in einen Stupor, eine extreme seelische und motorische Erstarrung und landet in der Psychiatrie.
    Mona fühlt sich schuldig und will ihr helfen. Sie geht in Stainbach auf Spurensuche.
    Otto, der mit unbeugsamem Optimismus versucht, das schlecht laufende Hotel Sonnenhügel in Schuss zu halten, unterstützt Monas Ermittlungen. Seine Frau Lore verhält sich hingegen sonderbar abweisend. In der ersten Nacht im Hotel wird Mona von einem Albtraum aufgewühlt, in dem sich ihr eine Unbekannte offenbart. Es ist der Auftakt einer Achterbahnfahrt in den verstörenden Abgrund von Monas ungeahnter Familiengeschichte. Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Ein alter Fluch schöpft durch Mona frische Kraft.

    Encounters
    The Trouble With Being Born
    Österreich / Deutschland 2020

    Vorführungen:
    Dienstag, 25.02.2020 18.00 Uhr, CinemaxX 7
    Mittwoch, 26.02.2020, 17.00 Uhr, Cubix 6
    Donnerstag, 27.02.2020, 22.00 Uhr, International
    Sonntag, 01.03.2020, 12.00 Uhr, Cubix 6

    Stab:
    Buch: Sandra Wollner, Roderick Warich
    Regie: Sandra Wollner
    Kamera: Timm Kröger
    Produktion: PANAMA Film in Koproduktion mit The Barricades, ZDF / Das kleine Fernsehspiel und Filmakademie Baden-Württemberg
    Produzenten: Lixi Frank, David Bohun / Koproduzenten: Andi G Hess, Astrid Schäfer, Viktoria Stolpe, Timm Kröger
    Gefördert von: Bundeskanzleramt, ORF Film/Fernsehabkommen, Cine Art Steiermark, Land Niederösterreich, Stadt Wien Kultur MA 7, SKE / austromechana
    Redaktion: Burkhard Althoff (ZDF/Das kleine Fernsehspiel)
    Länge: 94 Minuten

    Besetzung:
    Elli/Emil, Android - Lena Watson
    Georg - Dominik Warta
    Frau Schikowa - Ingrid Burkhard
    Elli - Jana McKinnon

    Inhalt:
    Elli ist ein Android und lebt bei einem Mann, den sie Papa nennt. Sie lassen sich durch den Sommer treiben, schwimmen tagsüber im Pool und abends nimmt er sie mit ins Bett. Sie macht ihn glücklich, dazu ist sie da. Er hat sie nach einer Erinnerung erschaffen. Eine Erinnerung, die ihr nichts und ihm alles bedeutet. Für sie ist es lediglich eine Programmierung, der sie folgt - eines Nachts, tief in den Wald hinein, einem verblassenden Echo hinterher. Die Geschichte einer Maschine und der Geister, die wir alle in uns tragen.

    Generation 14plus (Eröffnungsfilm)
    Kokon

    Deutschland 2019

    Vorführungen:
    Freitag, 21.02.2020, 19.30 Uhr, Urania
    Samstag, 22.02.2020, 20.30 Uhr, HAU1
    Sonntag, 23.02.2020, 17.00 Uhr, Cubix 8
    Donnerstag, 27.02.2020, 14.00 Uhr, CinemaxX 1
    Sonntag, 01.03.2020, 13.30 Uhr, CinemaxX 3

    Stab:
    Buch und Regie: Leonie Krippendorf
    Kamera: Martin Neumeyer
    Produktion: Jost Hering Filme
    Produzent: Jost Hering
    Gefördert von: mbb, Kuratorium junger deutscher Film und DFFF
    Redaktion: Jörg Schneider (ZDF/Das kleine Fernsehspiel)
    Länge: 94 Minuten

    Besetzung:
    Nora - Lena  Urzendowsky
    Romy - Jella Haase
    Jule - Lena Klenke
    Aylin - Elina Vildanova
    Yunus - Sert Ogulcan
    Tarek - Mohamed Issa
    u.v.a.

    Inhalt:
    Jahrhundertsommer 2018. Im multikulturellen Mikrokosmos Berlin-Kreuzberg bahnt sich die 14-jährige Nora ihren Weg durchs Erwachsenwerden. Während die Hitze auf ihrer Haut klebt, bekommt Nora zum ersten Mal die Periode, entdeckt ihre Liebe für andere Mädchen und lernt die wilde Romy kennen. Mit ihr wirkt die laute Gegend um das Kottbusser Tor plötzlich endlos groß und voller verborgener Schönheit, der Park wird zum Dschungel, das Freibad zum Meer. Nora lernt, zu sich zu stehen und traut sich endlich Wege abseits der Clique ihrer älteren Schwester Jule zu gehen. Doch wie kann Nora ihren Blick für all diese Schönheit bewahren, nachdem ihr zum ersten Mal das Herz gebrochen wurde?
    In ihrem zweiten Film „Kokon“ erzählt Regisseurin und Drehbuchautorin Leonie Krippendorff in sinnlichen Bildern eine authentische Berliner Coming-of-Age-Geschichte über aufkeimende Gefühle, sexuelles Erwachen und die erste große Liebe. Neben Newcomerin Lena Urzendowsky begeistern Kinostar Jella Haase („Fack ju Göhte 1-3“), die bereits in Krippendorffs preisgekröntem Langfilmdebüt „Looping“ die Hauptrolle gespielt hat, und Lena Klenke („How to Sell Drugs Online (Fast)“). Ein Film über wilde Mädchen, die sich von den Körperbildern der allgegenwärtigen sozialen Netzwerke emanzipieren und erst so herausfinden, wer sie sein wollen.

    Generation 14plus
    Yalda – A Night For Forgiveness
    Iran/Frankreich/Deutschland/Schweiz/Luxemburg 2019

    Vorführungen:
    Sonntag, 23.2.2020, 12.30 Uhr, Zoo Palast 1
    Dienstag, 25.2.2020, 17.00 Uhr, Cubix 8
    Freitag, 28.2.2020, 13.00 Uhr, Urania
    Samstag, 29.2.2020, 14.00 Uhr, CinemaxX 1

    Stab:
    Buch und Regie: Massoud Bakhschi
    Kamera: Julian Atanassov
    Produktion: JBA Production, NiKo Film, Close Up Films, AMOUR FOU Luxembourg, Shortcut Films, Tita B Productions, Ali Mosaffa Productions in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit ARTE, RTS, SRG SSR, Vo Be TV, Panache Productions und La Compagnie cinématographique
    Produzenten: Jacques Bidou, Marianne Dumoulin / Koproduzenten: Nicole Gerhards, Joëlle Bertossa und Flavia Zanon, Bady Minck und Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Georges Schoucair, Fred Premel, Ali Mosaffa
    Gefördert von: EURIMAGES, CNC, Film Fund Luxembourg, Pictanovo mit Unterstützung von Region Hauts-de-France ist gefördert von CNC, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmförderungsanstalt, OFC, nordmedia, Region Bretagne, Cinéforom, Breizh Film Fund, TorinoFilmLab, Pyramide, Coopération Belge au développement, Sundance, Bon Gah, ANGOA
    Redaktion: Doris Hepp (ZDF/ARTE), Burkhard Althoff (ZDF/Das kleine Fernsehspiel)
    Länge: 89 Minuten

    Besetzung:
    Maryam - Sadaf Asgari
    Mona - Behnaz Jafari
    Ayat - Babak Karimi
    Die Mutter - Fereshteh Sadr Orafaee
    Keshavarz - Forough Ghajebeglou
    Omid - Arman Darvish
    Anar - Fereshteh Hosseini
    Firouz - Faghihe Soltani
    Polizistin - Ramona Shah

    Inhalt:
    Maryam ist eine 22 Jahre junge Frau, die wegen Mordes an ihrem 65jährigen Ehemann Nasser zum Tode verurteilt wurde. Nach iranischem Recht kann die Familie des Opfers dem Täter vergeben und so dessen Leben verschonen. Maryams Schicksal hängt von Nassers Tochter Mona ab, die ihre Entscheidung in der landesweit populären TV-Show „Nacht der Vergebung“ treffen soll. Bei dieser besonderen Ausgabe der Show, die am Tag des Yalda-Fests, der Wintersonnenwende, stattfindet, erfahren Mona und Maryam wie schwierig Vergebung sein kann, als ihre gemeinsame Vergangenheit einem Millionenpublikum vorgeführt wird.

    LOLA at Berlinale
    Es gilt das gesprochene Wort
    Deutschland 2019

    Vorführungen:
    Montag, 24.2.2020, 12.30 Uhr, Cubix
    Dienstag, 25.2.2020, 11.00 Uhr, CinemaxX 3 (Presse)
    Freitag, 28.2.2020, 17.30 Uhr, Cubix

    Stab:
    Buch: Ilker Çatak
    Regie: Nils Mohl, Ilker Çatak
    Kamera: Florian Mag
    Produktion: if… Productions, in Koproduktion mit Loin Derrière I´Oural, ZDF, ARTE, in Zusammenarbeit mit CinePostproduction GmbH
    Produzenten: Info Fliess, Xavier Delmas (Koproduzent), Loin Derrière I´Oural (Koproduzent)
    Gefördert von: Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Deutscher Filmförderfonds , Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und der Medien, Deutsch-Französische Kommission FFA / CNC, FilmFernsehFonds Bayern
    Redaktion: Alexandra Staib (ZDF), Caroline von Senden (ZDF),Olaf Grunert (ZDF/ARTE),
    Barbara Häbe (ARTE)
    Länge: 120 Minuten

    Besetzung:
    Marion - Anne Ratte-Polle
    Baran - Ogulcan Arman Uslu
    Raphael - Godehard Giese
    Mark - Jörg Schüttauf
    Leonie - Johanna Polley
    Johann - Sebastian Urzendowsky
    u.v.a.

    Inhalt:
    Gegensätzlicher könnten die Lebenswelten von Marion (Anne Ratte-Polle) und Baran (Oğulcan Arman Uslu) kaum sein, als sie sich am Strand von Marmaris zum ersten Mal begegnen: Marion, die selbstbewusste, unabhängige Pilotin aus Deutschland, trifft auf Baran, den charmanten Aufreißer wider Willen, der von einem besseren Leben jenseits des Bosporus träumt. Zielstrebig bittet er Marion, ihn mit nach Deutschland zu nehmen. Und sie lässt sich auf dieses Wagnis ein, ganz gegen ihre sonst so überlegte, reservierte Art, und schließt einen Deal mit ihm. Vielleicht, weil sie gerade selbst dazu gezwungen ist, ihr bisheriges Leben zu überdenken? Marions Dauer-Affäre Raphael (Godehard Giese) wird von der neuen Situation vollkommen überrascht. Baran gibt alles, um die ihm gebotene Chance auf ein neues Leben zu nutzen. Das beeindruckt Marion – ihre Zurückhaltung beginnt zu bröckeln, und beide kommen sich näher als geplant.

    LOLA at Berlinale
    Systemsprenger
    Spielfilm, Deutschland 2019

    Vorführungen:
    Sonntag, 23.02.20, 15.00 Uhr, Cubix 3
    Donnerstag, 27.02.2020, 10.00 Uhr, Cubix 3

    Stab:
    Buch und Regie: Nora Fingscheidt
    Kamera: Yunus Roy Imer
    Produktion:Eine Produktion der Weydemann Bros. GmbH, Kineo Filmproduktion in Koproduktion mit Oma Inge Film und ZDF/Das kleine Fernsehspiel
    Produzenten: Jonas Weydemann, Jakob Weydemann, Peter Hartwig, Frauke Korbmüller
    Redaktion: Burkhard Althoff (ZDF/Das kleine Fernsehspiel)
    Länge: 118 Minuten

    Besetzung:
    Benni – Helena Zengel
    Micha – Albrecht Schuch
    Frau Bafané – Gabriela Maria Schmeide
    Bianca, Bennis Mutter – Lisa Hagmeister
    Pflegemutter Silvia – Victoria Trauttmansdorff
    Dr. Schönemann – Melanie Straub
    Michas Frau Elli – Maryam Zaree
    Erzieher Wolfgang – Matthias Brenner
    Erzieher Robert  Tedros Teclebrhan
    und andere

    Inhalt:
    Sie ist wild, sie ist aggressiv und unberechenbar. Benni heißt eigentlich Bernadette. Aber wehe, jemand nennt sie so! Pflegefamilien, Wohngruppen, Sonderschule: Alles hat Benni schon hinter sich und überall fliegt sie wieder raus. Die äußerlich zarte Neunjährige ist jetzt schon das, was man beim Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Doch das ist Benni egal, denn sie hat nur ein Ziel: wieder bei Mama wohnen! Aber Bianca ist völlig überfordert mit ihrer Tochter.
    Die warmherzige Frau Bafané vom Jugendamt droht zu verzweifeln. Niemand will Benni mehr aufnehmen. Von der Schule ist sie dauerhaft suspendiert. Nicht einmal der Alltag mit ihr ist zu schaffen: Wegen traumatischer Erfahrungen in frühester Kindheit darf niemand ihr Gesicht berühren. Frau Bafané wagt ein letztes Experiment und engagiert Micha, einen Anti-Gewalt-Trainer für straffällige Jugendliche. Nach anfänglichem Widerstand lässt Benni sich auf Micha ein und statt einer erneuten Einweisung in die Kinderpsychiatrie ermöglicht er ihr einen gemeinsamen Aufenthalt in der Natur. Drei Wochen Erlebnispädagogik, ohne Strom und fließendes Wasser.
    Die Zeit im Wald stellt nicht nur Benni, sondern auch Micha auf eine harte Probe. Der sonst so selbstbewusste Mann kommt an seine Grenzen. Doch es gelingt ihm schließlich, ein Erlebnis für Benni zu schaffen, auf das sie stolz sein kann, und einen wirklichen Zugang zu ihr zu finden.
    Zurück in der 'Zivilisation' klammert Benni sich an Micha und möchte bei ihm bleiben. Aber Micha hat eine eigene Familie und erkennt, dass er seine professionelle Distanz verliert. Als Bennis Mutter plötzlich wieder auftaucht, nehmen die Dinge ihren eigenen Lauf.

    LOLA at Berlinale
    Ich war zuhause, aber (I was at Home, But)
    Deutschland/Serbien 2019

    Vorführungen:
    Sonntag, 23.2.20202, 12.30 Uhr, Cubix
    Donnerstag, 27.2.2020, 17.30 Uhr, Cubix

    Stab:
    Produktion: Nachmitttagfilm/Angela Schanelec, Dartfilm in Koproduktion mit ZDF/3sat
    Mit Maren Eggert, Franz Rogowski, Lilith Stangenberg, Jakob Lassalle, Clara Möller
    Redaktion: Ingrid Gränz, Maik Platzen (ZDF/3sat)

    Inhalt:
    Ein 13-jähriger Schüler war eine Woche lang spurlos verschwunden. Sein Vater, ein bekannter Theaterregisseur, ist vor zwei Jahren gestorben. Seine Mutter, eine Künstlerin und Dozentin, kann nur vermuten, was ihr Sohn allein im Wald gesucht hat: das Gefühl eines Ausgeliefertseins an die Natur oder eine Annäherung an den Tod. Für den Jungen, seine achtjährige Schwester und die Mutter kommt das Familienleben mit dem Schul- und Berufsalltag langsam wieder in Gang.
    „Ich war zuhause aber“ ist eine Auseinandersetzung mit dem Überleben, und damit, was der Tod im Leben bedeutet.

    LOLA at Berlinale
    O Beautiful Night
    Deutschland 2019

    Vorführungen:
    Samstag, 22.02.2020, 17.45 Uhr, Cubix 4
    Mittwoch, 26.02.2020, 12.45 Uhr, Cubix 4

    Stab:
    Buch: Ariana Brandl, Xaver Böhm
    Regie: Xaver Böhm
    Produktion: Komplizen Film Produktion GmbH
    Produzenten: Janine Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade
    ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit ARTE.
    Redaktion: Lucas Schmidt, Jörg Schneider (ZDF), Olaf Grunert (ZDF/ARTE)
    Länge: 89 Minuten

    Besetzung:
    Juri – Noah Saavedra
    Der Tod – Marko Mandić
    Nina – Vanessa Loibl
    Jungs im Aufzug – David Ali Rashed & Vincent Rosenow
    Nachbar –Elmar Gutmann
    Gefährlicher Russe – Frank Künster
    Casinobesitzer – Peter Henze
    Sookhi – Soogi Kang
    Frida – Karin Neuhäuser
    Svenni – Sven Hönig
    Busfahrerin – Manuela Wisbeck
    Die Barfrau – Eva-Maria Kurz
    Schmetterlingsmann – Gerhard Bös
    Tankstellenwart – Adrian Sical Ernst
    Mann im Bademantel – Peter Clös

    Inhalt:
    „O Beautiful Night“ ist ein tragikomisches Roadmovie über ein ungleiches Paar, das durch das Berliner Nachtleben zieht.
    Obwohl Juri jung ist, hat er vor allem eines: Angst zu sterben. Nächtliche Panikattacken sind Routine – nur begegnet er diesmal einer düsteren Gestalt, die behauptet, der leibhaftige Tod zu sein. Ein faustisch-bizarrer Trip in die Nacht beginnt, bei dem sich Juri in Nina verliebt und am Ende einer sterben muss.

    LOLA at Berlinale
    Heimat ist ein Raum auf Zeit
    Deutschland, Österreich 2019

    Vorführungen:
    Sonntag, 23.2.2020, 17.45 Uhr, Cubix
    Donnerstag, 27.2.2020, 10.15 Uhr, Cubix

    Stab:
    Buch und Regie: Thomas Heise
    Produktion: Ma.ja.de, Heino Deckert, Navigator Film in Koproduktion mit ZDF/3sat
    Redaktion: Udo Bremer (ZDF/3sat)

    Inhalt:
    Thomas Heise geht den Spuren seiner eigenen deutsch-jüdischen Familiengeschichte nach, die vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende der DDR von oppositionellem Geist und erlittener Verfolgung geprägt war. Dabei stellt er drei prägende Erfahrungen heraus: die Opposition des Großvaters Wilhelm gegen den Ersten Weltkrieg, die Verfolgung, der Wilhelm als engagierter Kommunist und seine Frau, eine Jüdin aus Wien, in der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reichs ausgesetzt waren, und das zwiespältige Verhältnis der DDR-Intellektuellen zur Obrigkeit am Beispiel von Heises Eltern.
    Heise zeigt, wie sich Zeitgeschichte auf seine Familien ausgewirkt hat und wie sich unabhängig von den Systemen Herrschaftsverhältnisse wiederholen. Dadurch weisen die persönlichen Erfahrungen der Betroffenen über das individuelle Schicksal hinaus und werden als Merkmale der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts sinnfällig.

    LOLA at Berlinale
    Born in Evin
    Deutschland / Österreich 2019

    Vorführungen:
    Samstag, 22.02.2020, 10.15 Uhr, Cubix 4
    Mittwoch, 26.02.2020, 17.45 Uhr, Cubix 4

    Stab:
    Buch und Regie: Maryam Zaree
    Kamera: Siri Klug
    Produktion: Tondowski Films in Koproduktion mit Golden Girls Film, ZDF/Das kleine Fernsehspiel und ORF Film/Fernseh-Abkommen
    Produzenten: Alex Tondowski, Ira Tondowski
    Koproduzenten: Arash T. Riahi, Sabine Gruber, Karin C. Berger
    Redaktion: Burkhard Althoff (ZDF/Das kleine Fernsehspiel), Susanne Spellitz (ORF)
    Länge: 95 Minuten

    Mit Maryam Zaree, Nargess Eskandari-Grünberg, Kasra Zareh, Kurt Grünberg, Mira Grünberg, Shadi Amin, Sima Boulanger, Marya Sirous, Chahla Chafiq, Haydeh Ravesh, Farah Zadi, Effat Mahbaz, Soraya Zangbari, Chowra Makaremi, Nina Zandkarimi, Sahar Delijani

    Inhalt:
    Als die Schauspielerin, Autorin und Filmemacherin Maryam Zaree erfährt, dass sie im iranischen Evin-Gefängnis geboren wurde, begibt sie sich auf die Suche nach den wahren Umständen ihrer Geburt und stellt die Frage: Was bedeutet diese Vergangenheit heute?
    „Born in Evin“ erzählt die Geschichte der Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree, die sich auf die Suche nach den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt in einem der berüchtigten politischen Gefängnisse der Welt macht. Vor genau vierzig Jahren wurden der Shah und die iranische Monarchie gestürzt. Ayatollah Khomeini, der neue religiöse Führer, ließ nach seiner Machtergreifung Zehntausende von politischen Gegnern verhaften und ermorden. Unter den Gefangenen waren auch die Eltern der Filmemacherin, die beide nach Jahren im Gefängnis überlebt haben und nach Deutschland fliehen konnten.
    Innerhalb der Familie konnte nie über die Verfolgung und das Gefängnis gesprochen werden. Maryam Zaree, heute erfolgreiche Schauspielerin und Autorin, stellt sich dem jahrzehntelangen Schweigen und geht den eigenen Fragen nach dem Ort und den Umständen ihrer Geburt nach. Sie trifft andere Überlebende, spricht mit Experten und sucht nach Kindern, die im gleichen Gefängnis wie sie geboren wurden. Dabei versucht sie Antworten zu finden auf ebenso persönliche wie politische Fragen. Was sind die persönlichen Konsequenzen von Verfolgung und Gewalt, wenn dieselben Täter bis heute an der Macht sind und die Opfer ihre Geschichten internalisieren. Und was bedeutet es politisch, sich innerhalb der Familie dem Schweigen zu nähern? Das Private ist politisch und das Politische privat – nach dieser Überzeugung arbeitet sich Maryam Zaree durch das Dickicht des Verdrängten.

    LOLA at Berlinale
    Dark Eden
    Deutschland 2018

    Vorführungen:
    Dienstag, 25.2.2020, 20.15 Uhr, Cubix
    Samstag, 29.2.2020, 15..15 Uhr, Cubix

    Stab:
    Buch und Regie: Jasmin Herold, Michael Beamish
    Kamera: Andreas Köhler
    Produktion: Made in Germany
    Produzentin: Melanie Andernach
    Gefördert von: Mitteldeutsche Medienstiftung, Film-und Medienstiftung NRW
    Redaktion: Nicole Baum (ZDF / 3sat)
    Länge: ca. 80 Minuten

    Inhalt:
    Fort McMurray gilt als das weltgrößte  Fracking-Terrain und als die am schnellsten wachsende Stadt Nordamerikas. - Eine Goldgräber-City,  die nicht nur das Leben der Regisseurin Jasmin Herold veränderte.
    Zwei Jahre verbrachte die Leipzigerin in Fort McMurray. Sie lebte und arbeitete in diesem unwirtlichen Ort mit seinen winterlichen Durchschnittstemperaturen von minus zwanzig Grad - und verliebte sich in ihren zukünftigen Mann, Michael Beamish, mit dem sie schließlich zur Zeit der großen Waldbrände im Sommer 2016 in einer dramatischen Fahrt durch die Feuer fliehen musste.
    Heimat geworden war zu der Zeit Fort McMurray bereits auch für Olga und Markus aus Norddeutschland. Das Paar war mit dem erklärten Ziel gekommen, sich in der prosperierenden Industriestadt der Provinz Alberta das Startkapital für ein Blockhaus in der Einsamkeit der kanadischen Wäldern zu verdienen, was ihnen gelang.
    Der Mechaniker und die Krankenschwester geben ebenso Einblicke in ihr Leben zwischen Schnee und Ölsand, wie der afrikanische Putzmann Barnabas, oder der smarte PR-Mann Robbie, der seine ganze Schaffenskraft der „I love Oilsands“ Kampagne widmet und ein bekennender Fracking-Anhänger ist.Kerry, der Grosswildjäger, der sein Jagdglück für kanadische Dollars in Südafrika sucht, oder  Bryan, ein Ureinwohner der Stadt, runden das vielschichtige Bild ab. Auch Bryan, dessen Familie sich zu den Ureinwohnern des Ortes zählt, arbeitet mittlerweile in der Ölindustrie. Zur Jagd geht er nicht mehr, seit er sah wie Rehe aus Bächen trinken, die mit Chemikalien vergiftet sind.

    LOLA at Berlinale
    Kokon (siehe Generatin 14plus)
    Deutschland 2019

     

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