Copyright: ZDF / Alexander Janetzko
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Die Ära Kosslick

Film von Nadia Nasser, Carola Wedel und Stephan Merseburger

2019 ist Dieter Kosslick zum letzten Mal Festivaldirektor der Berlinale. 18 Jahre lang hat er das größte deutsche Filmfestival geprägt. Die Dokumentation lässt die Ära Kosslick Revue passieren. Sie begleitet ihn bei den Vorbereitungen zur seiner letzten Berlinale, den 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin, und gewährt so auch einen Einblick hinter die Kulissen des bedeutendsten deutschen Filmfestivals.

  • ZDF, Donnerstag, 7. Februar 2019, 0.45 Uhr
  • 3sat, Samstag, 9. Februar 2019, 19.20 Uhr

Texte

Stab und Inhalt

ZDF: Donnerstag, 7. Februar 2019, 0.45 Uhr
3sat: Samstag, 9. Februar 2019, 19.20 Uhr

Die Ära Kosslick

Autoren_____Nadia Nasser, Carola Wedel und Stephan Merseburger
Schnitt_____Hape Conrad
Kamera_____Lukas Piechowski, René Feldmann, Thomas Frischhut und andere
Produktion_____Alfred Schrandt, Thilo Gläßer, Martin Pfitzer
Redaktion_____Bettina Petry
Leitung_____Daniel Fiedler
Sendelänge_____37 Minuten

Es ist das Ende einer Ära. Seit 18 Jahren leitet und prägt Dieter Kosslick die Berlinale. Nun stemmt er zum letzten Mal das größte deutsche Filmfestival.
In Filmausschnitten sowie mit Statements vieler Schauspielstars, Regisseure und Regisseurinnen lässt die Dokumentation die Ära Kosslick Revue passieren. Unumstritten war sein breites Programm nie. Aber die Fußspuren, die Dieter Kosslick in Berlin hinterlässt, sind groß.

"Ich war oft in Cannes oder Venedig", sagt Schauspielerin Iris Berben, "das sind auch wunderbare Festivals, aber nur hier in Berlin hast du diesen Kontakt zum Publikum. Das ist einzigartig". Unter der Leitung von Dieter Kosslick ist die Berlinale in die Stadt gewachsen, hat die Kieze und das breite Publikum erobert, den European Film Market vergrößert, neue Diskussionsräume geschaffen und zugleich die Gaumen der Zuschauer mit kulinarischem Kino erfreut.
Publikum und Politik zusammen zu denken, das ist zu Kosslicks Markenzeichen geworden. Mit Filmen wie "Road to Guantanamo", "Taxi Teheran" und "Syriana" hat er das politischste aller A-Filmfestivals zugespitzt – und auch bei den großen Gala-Abenden immer wieder an politisch verfolgte Filmeschaffende in aller Welt erinnert.
Auf dem roten Teppich vor dem Berlinale Palast am Potsdamer Platz ist er im Februar 2019 zum letzten Mal der Zeremonienmeister. Der allgegenwärtige Dieter Kosslick mit dem roten Schal bringt jeden Star persönlich an seinen Platz,  immer gut gelaunt und entspannt –  sei es mit den Rolling Stones, mit  Meryl Streep, George Clooney, Tilda Swinton und vielen anderen.
Gerade im Wettbewerb ist die Berlinale unter seiner Leitung aber auch zu einer Leistungsschau des deutschen Films geworden. Tom Tykwer, Fatih Akin, Maren Ade, Andreas Dresen – sie alle sind auf der Berlinale "groß" geworden. Und  weniger bekannte Filmländer aus Osteuropa, Afrika und Asien haben es in den letzten 18 Jahren immer wieder in den Wettbewerb geschafft.
Die Dokumentation begleitet Festivaldirektor Dieter Kosslick bei den Vorbereitungen zu seiner letzten Berlinale, den 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin, und gewährt so auch einen Einblick hinter die Kulissen des bedeutendsten deutschen Filmfestivals.

O-Töne aus dem Film (Auswahl)

Dieter Kosslick über seinen "Job":
"Dass ich 18 Jahre lang die Berlinale machen konnte und durfte, das war aufregend und toll. Ich weiß nicht, was der schönste Job der Welt ist, aber ich glaube, meiner kommt der Sache ziemlich nahe."

Dieter Kosslick erläutert, warum er sich mit fast allen Berlinale-Gästen und Stars gut verstanden hat:
"Vor allen Dingen hilft, wenn man ein bisschen Humor hat. Als Deutscher ist man dann im Vorteil, wenn man Humor hat, denn das erwartet niemand von uns."

Schauspielerin Charlotte Rampling über Dieter Kosslick:
"I found him very unusual, very original. At last somebody, who didn’t seem to conform to certain ways of being. Yes, he is a good guy."

Regisseur Tom Tykwer über Dieter Kosslick:
"Ich erinnere mich vor allen Dingen an so einen Wirbelwind. Das war immer so ein Roadrunner, der so vorbeiraste und auf einen zukam und einen mal kurz mitwirbelte. Wie so eine Dauerwaschmaschine im Schleudergang."

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