Copyright: ZDF/Mathias Bothor
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Die Protokollantin

Freya Becker (Iris Berben), Protokollantin beim LKA Berlin, lebt zurückgezogen und unauffällig. Den Verlust ihrer Tochter Marie (Zoe Moore), die elf Jahre zuvor spurlos verschwand, hat Freya nie verwunden. Als sie mit einem Fall konfrontiert wird, der sie an den ihrer Tochter erinnert, und kurz darauf Maries mutmaßlicher Mörder aus dem Gefängnis entlassen wird, beschließt Freya, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.

  • ZDF, Ab Samstag, 20. Oktober 2018, 21.45 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Freitag, 19. Oktober 2018, 10.00 Uhr

Texte

"Den Spagat wagen"

Iris Berben? Kennt man. Denkt man. Stimmt aber nicht. Oder besser, stimmt nur zum Teil. Denn die Figur, die Autorin und Regisseurin Nina Grosse nach einer Idee von Friedrich Ani der großen Schauspielerin auf den Leib geschrieben hat, ist anders. Anders als andere Frauen und auch anders als alle Frauen, die Iris Berben bisher verkörpert hat. Freya ist unscheinbar, man könnte denken, verhuscht. Sie fällt nicht auf, wenn sie im Raum ist. Man könnte sie übersehen. Wäre da nicht etwas, das irritiert, eine Wehmut, eine Sehnsucht, eine versteckte Kraft, von der wir im Lauf der Serie erfahren, wie sie sich Bahn bricht und woher sie kommt. Denn die Geschichte von der Protokollantin Freya Becker, dieser älteren, in sich gekehrten Frau, die ein dunkles Geheimnis in sich trägt, das sich zu einer großen Tragödie entwickelt, ist ungeheuerlich. Und Iris Berben gibt dieser Freya alle Facetten, die eine so komplexe und widersprüchliche Figur braucht: Sie ist verletzlich und dabei von einer gefährlichen Konsequenz und Rigorosität, die einen erschreckt und zugleich um sie fürchten lässt.
Mit "Die Protokollantin" liegt also eine Serie vor, die mit einer berühmten Schauspielerin, die eine generationsübergreifende Beliebtheit erfährt, einen Spagat wagt. Eine Titelheldin über 60, die einsam mit ihrer Katze lebt, ungeschminkt zur Arbeit geht, täglich Verhöre protokolliert und eine ungemein tragische, zugleich wunderschöne unerwartete Liebesgeschichte erlebt. Durch den cineastischen "Berlin Noir Stil", den Nina Grosse und Samira Radsi mit Kameramann Alexander Fischerkoesen geprägt haben,  besitzt die Serie dabei eine eigene Visualität, und die Geschichte ist universell. So werden einerseits die Qualitätsansprüche unserer Stammzuschauer bedient, und gleichzeitig wird eine junge Generation angesprochen, die durch den Konsum von internationalen, horizontal erzählten Serien gewohnt ist, sich auf gut gebaute und sich langsam aufblätternde Erzählbögen einzulassen.
Für diese serienbegeisterten Zuschauer, die gerne online schauen, haben wir "Die Protokollantin" daher schon 24 Stunden vor der TV-Ausstrahlung und dann für 180 Tage in der ZDFmediathek. Im linearen Fernsehen wird mit dieser Serie der Sendeplatz "Samstag 21.45 Uhr" etabliert, den wir zukünftig weiter ausbauen und mit modernem, hochwertigem, seriellem Erzählfernsehen aus Deutschland regelmäßig bestücken wollen.

Caroline von Senden, Alexandra Staib
Fernsehfilm, Serie I / Fernsehspiel I
 

Stab

Buch und Gesamtkonzeption: Nina Grosse, nach einer Idee von Friedrich Ani
Regie: Nina Grosse, Samira Radsi
Kamera: Alexander Fischerkoesen
Schnitt: Florian Drechsler, Andrea Schriever, Thomas Stange
Musik: Stefan Will
Szenenbild: Christian Schäfer
Kostümbild: Petra Kray
Maske: Tanja Drewitz, Britta Balcke
Ton: Dirk Teo Schäfer
Produktionsleitung: Janett Didik
Herstellungsleitung: Dieter Salzmann
Produktion: Moovie GmbH
Produzenten: Oliver Berben, Jan Ehlert
Redaktion: Caroline von Senden, Alexandra Staib
Länge: 5 x 60 Min.

Die Rollen und ihre Darsteller

Freya Becker - Iris Berben
Henry Silowski - Peter Kurth
Jo Jacobi - Moritz Bleibtreu
KK Anne Liebig - Katharina Schlothauer
KK Yanik Akbay - Timur Isik
Murat Nadarevic - Mišel Matičević
Damir Mitkovic - Johannes Krisch
Nadine Krug - Julischka Eichel
Sabine Menken - Bettina Hoppe
Thilo Menken - Andreas Lust
Jasmin Jacobi - Laura de Boer
Paulina Anderson - Tinka Fürst
Marie Becker - Zoe Moore
und viele andere

Inhalt

Freya Becker (Iris Berben), Protokollantin beim LKA Berlin, lebt zurückgezogen und unauffällig. Den Verlust ihrer Tochter Marie (Zoe Moore), die elf Jahre zuvor spurlos verschwand, hat Freya nie verwunden, zu sehr quält sie die Ungewissheit über Maries Schicksal. Als sie mit einem Fall konfrontiert wird, der sie an den ihrer Tochter erinnert, und kurz darauf Maries mutmaßlicher Mörder aus dem Gefängnis entlassen wird, beschließt Freya der Wahrheit auf den Grund zu gehen – koste es, was es wolle. Nicht ahnend, dass ihr neuer Chef Henry Silowski (Peter Kurth) ihr gefährlich nah kommen wird und ihr Bruder Jo Moritz Bleibtreu) ebenfalls tragisch verstrickt ist.

Folge 1: Andere Gesetze

Samstag. 20. Oktober 2018, 21.45 Uhr
Freya Becker (60) arbeitet als Protokollantin in einer Berliner Mordkommission. Seit Jahren tippt sie Vernehmungen ab, und in ihrem Kopf hallen die unzähligen Stimmen der Täter und Opfer wider, Stimmen, die sie nicht mehr loslassen. Freya ist zutiefst verstört, als sie erfährt, dass der Prozess gegen Thilo Menken, der wegen Vergewaltigung der seither vermissten minderjährigen Sandra vor Gericht stand, mit einem Freispruch endet. Auch Thilo Menkens Vernehmungen hat Freya protokolliert, und sie ist von seiner Schuld überzeugt. Freya beschließt, gemeinsam mit ihrem Helfer Damir auf ihre Art für Gerechtigkeit zu sorgen.

Folge 2: Ein neuer Chef

Samstag, 27. Oktober 2018, 21.45 Uhr
Thilo Menken ist spurlos verschwunden. Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen hin. Henry Silowski, der neue Kriminalhauptkommissar in Freyas Polizeiabschnitt, beginnt zu ermitteln. Silowski kennt Freya von früher, er kennt die tragische Geschichte ihrer seit elf Jahren vermissten Tochter Marie. Der Fall Marie ist dem der vermissten minderjährigen Sandra sehr ähnlich. Silowski beauftragt die Kriminalkommissarin Anne Liebig, alle ungeklärten Mordfälle des Dezernats zusammenzutragen. Freyas Mutter stirbt. Gemeinsam mit ihrem Bruder Jo fährt Freya zur Beerdigung in ihr Heimatdorf in Bayern. Traumatische Erinnerungen brechen auf.

Folge 3: Das Haus im Wald

Samstag, 3. November 2018, 21.45 Uhr
Die Spur im Fall Menken führt Silowski zu Sabine Menken, der Schwester von Thilo Menken. In den bisherigen Ermittlungen tauchte sie nie auf. Freya ist von dieser neuen Spur beunruhigt und heftet sich ebenfalls an Sabine Menkens Fersen. Währenddessen entdeckt Anne Liebig auffällige Gemeinsamkei­ten in einigen der ungeklärten Mordfälle. Zwischen Henry Silowski und der schweigsamen Freya entspinnt sich eine scheue, zarte Liebesgeschichte. Jo begegnet einer jungen Frau, Paulina, zu der er sich magisch hingezogen fühlt: Sie erinnert ihn an Marie, Freyas Tochter, mit deren Schicksal auch Jo auf tragische Weise verknüpft ist.

Folge 4: Schuld und Sühne

Samstag, 10. November 2018, 21.45 Uhr
Entscheidende Indizien erhärten den Verdacht im Fall Sandra. Freya stürzt diese Erkenntnis in eine große Gewissensnot, weil sie sich bei Thilo Menken geirrt haben könnte. Zur gleichen Zeit wird Murat Nadarevic nach langer Haft entlassen. Er war Maries Zuhälter und ist der einzige Zeuge, der sagen kann, was vor elf Jahren mit Marie passiert ist. Das ist der Zeitpunkt, auf den Damir und Freya all die Jahre gewartet haben, aber Freya zögert, worauf sie mit Damir in Streit gerät. Jo lässt sich auf eine Affäre mit Paulina ein und gefährdet seine Ehe. Anne findet Hinweise, dass Freya bei mehreren der ungeklärten Mordfälle auffallend engagiert war. Währenddessen kommen sich Henry und Freya sehr nah.

Folge 5: Die Lichtung

Samstag, 17. November 2018, 21.45 Uhr
Sabine Menken gesteht im Fall Sandra, und führt Silowski und seine Leute zu dem Ort, wo sie das junge Mädchen verscharrt hat. Freya steht vor der Entscheidung ihres Lebens: Soll sie die Liebe zu Henry zulassen und sich wieder dem Leben zuwenden? Oder soll sie dafür sorgen, dass Murat endlich erzählt, was mit Marie passiert ist? Anne kommt mit ihren Ermittlungen dem engsten Kreis um Freya immer näher. Freya muss erkennen, dass es für ein gemeinsames Leben mit Henry zu spät ist. Dann wird Murat Nadarevic tot in seiner Wohnung gefunden. Schließt sich die Schlinge um Freyas Hals endgültig?

Statement von Nina Grosse

Die Protokollantin Freya Becker sitzt Tag für Tag in einem dunklen Verhörraum eines Polizeikommissariats und protokolliert Berichte über Vergewaltigung, Kindsmissbrauch, schwere Körperverletzung oder Mord. Sie darf sich nicht äußern, sie darf nicht eingreifen, sie bleibt die passive, tippende Frau, die in einer Art Echoraum die Taten der Männer festhält, nur dass es sich hier fast ausschließlich um Protokolle männlicher Gewalt handelt.
Was passiert mit dieser Frau? Was macht das mit ihr? Diesen Gedanken konsequent weiterzudenken, auch in eine schwarze Richtung, war für mich der sehr spannende Ausgangspunkt zu der Miniserie "Die Protokollantin".
Bislang war das Geschichtenerzählen ja hauptsächlich von männlichen Protagonisten beherrscht, vor allem wenn es um ambivalente Figuren ging. Das Abgründige, Dunkle schien allein Männern vorbehalten zu sein. Jetzt aber tauchen immer mehr "schwarze" Frauen in Filmen auf, wie zum Beispiel Frances Mc Dormand in "Three Billbords outside Ebbing Missouri" und Isabelle Huppert in "Elle". Frauen, die aggressiv sind, undurchschaubar, Frauen, die Täterinnen sind.
Auch Freya Becker ist so eine Figur. Manchmal, wenn die Stimmen in ihrem Kopf zu laut werden, gelten für sie andere Gesetze. Ihre Gesetze. Dann handelt sie ebenso pragmatisch wie tödlich und lebt scheinbar unberührt ihre beiden Leben. Natürlich kann das nicht immer so weitergehen.
Als Henry Silowski, Freyas neuer Chef, seinen Posten antritt, kommt er Freya und ihrem Doppelleben gefährlich nahe. Für einen kurzen Moment träumt Freya von der Liebe. Aber stimmt es, was man sagt? Ist Liebe wirklich stärker als der Tod?
Auch darauf wird Freya eine Antwort finden. Ganz nach ihren Gesetzen.

Produzentenstatement von Oliver Berben und Jan Ehlert

Eine Frau, 63 Jahre alt, unscheinbar und zurückgezogen. Eine Schreibkraft bei der Polizei, auf einem Abschnitt, der für Verbrechen am Menschen zuständig ist. Die Protokollantin gehört nicht zum Ermittlerteam. Sie bleibt immer im Hintergrund des eigentlichen Geschehens. Ihre Aufgabe ist es nicht, Verbrechen aufzuklären. Ihre Aufgabe ist es, genau hinzuhören und jedes Detail zu Protokoll zu bringen. Gerade dadurch kommt sie den Tätern so nahe wie kaum ein anderer. Die Details der Taten, der Grausamkeiten, der Versuche, sich zu rechtfertigen und heraus­zureden, die Brutalität und den Schmerz bringt die Protokollantin zu Papier. Wort für Wort, Buchstabe für Buchstabe. Tag für Tag. Seit Jahrzehnten schon.
Was geht vor in dieser Frau? Wie kommt sie mit all dem zurecht? Was passiert, wenn sie all das nicht mehr ertragen kann und beginnt, sich aus ihrer Beobachterrolle zu lösen?
Freya Becker, die von Anfang an mit Iris Berben verknüpft war, ist eine solche Figur. Friedrich Ani hat sie sich ausgedacht, nachdem er wirklich mit einer solchen Protokollantin gesprochen hat. Nina Grosse hat aus dieser Idee eine Geschichte gemacht, die nicht nur tiefgehend, sondern auch abgründig ist. Die Geschichte einer Frau, die eine dunkle Seite hat und sich gezwungen sieht, diese auch zuzulassen. Freya kämpft um Gerechtigkeit – für sich selbst und gleichzeitig für die vielen vergessenen Opfer von Gewalt. Kompromisslos. Sie wird sich nach Jahren der Einsamkeit neu verlieben und dadurch angreifbar werden. Sie wird erst zur Jägerin und dann zur Gejagten.
"Die Protokollantin" erzählt Freyas existenzielles Drama über fünf Folgen. Die Autorin und die Regisseurinnen wissen, diesen Raum zu nutzen. Iris Berben ermöglicht mit ihrer Darstellung eine Intensität und Nähe zur Figur, wie sie nur die neue, serielle Art des Erzählens ermöglicht. Kamera und Ausstattung des Programms bieten dafür einen Rahmen von einer Wertigkeit, wie er im Fernsehen vor nicht allzu langer Zeit kaum vorstellbar war. Wir sind stolz und glücklich, dieses besondere Programm für die beste Sendezeit hergestellt haben zu dürfen.

Interview mit Iris Berben

Das Serienformat boomt. Worin unterscheidet sich "Die Protokollantin" von anderen Serien im deutschen Fernsehen?
Das Gerne der High-End-Crime-Serie ist gerade erst im Kommen, hier gibt es noch viel zu entdecken. "Die Protokollantin" ist die Geschichte einer Frau, der man fünf Stunden lang Zeit gibt, sich in ihrem Facettenreichtum zu entwickeln. Man gibt ihr und allen anderen Figuren sehr viel Spielraum und bekommt so einen sehr genauen Einblick in ihre Biografien.

Eine weibliche Hauptdarstellerin, eine Drehbuchautorin und zwei Regisseurinnen – und Sie spielen eine dunkle, ambivalente Figur. Wird hier endlich einmal dem Ruf nach mehr starken Frauenrollen und Frauen hinter der Kamera gefolgt?
Als wir mit der Serie anfingen, war uns gar nicht so sehr bewusst, dass wir relativ viel von dem bedienen, was zurzeit in der Filmbranche verstärkt gewünscht ist: Starke Frauenfiguren, die aus dem Mainstream herausstechen. Freya ist eine sehr erwachsene Frauenfigur. Ich kann mir vorstellen, dass Autorinnen einen anderen Blick auf Figuren haben und es dadurch vielleicht einen Zuwachs an weiblichen Themen gibt. Das heißt nicht, dass solche Geschichten nicht auch Männer gut schreiben könnten. Doch die Notwendigkeit, verschiedenste Facetten von unterschiedlichen Frauenfiguren zu fördern, das kann tatsächlich stark von Frauen kommen. Ich hatte das Glück, in den letzten Jahren mit vielen Frauen vor und hinter der Kamera zu arbeiten. Das hat sich einfach ergeben. Ich wünschte, es wäre nicht mehr unbedingt ein Thema. Man dreht mit Männern wie mit Frauen. Man dreht mit denen, die gut sind.

Sie sind in einer ungewöhnlichen Rolle zu sehen, fast ungeschminkt, anfangs unscheinbar und dann überraschend gefährlich. Hat es Ihnen Freude bereitet, diese Rolle zu spielen?
Für mich ist das Ungewöhnliche an dieser Rolle nicht das äußere Erscheinungsbild. Für mich ist es die Reduktion im Spiel. Ich war schon in verschiedenen Filmen ungeschminkt. Oft habe ich in dem Zusammenhang das Wort "mutig" gelesen. Was ist denn mutig daran, ungeschminkt zu sein? Mit verschiedenen filmischen Hilfsmitteln können viele veränderte Situationen gezeigt werden. Man präsentiert sich einfach nur anders. Für einen Schauspieler ist diese Reduziertheit eigentlich die schönste Basis zum Spielen. Man kann sich hinter nichts mehr verstecken und muss im wahrsten Sinne des Wortes "nackt" spielen. Dein Gesicht steht im Fokus und erzählt Geschichten: Schmerz, Wut, Unverständnis. Freya als eine zurückhaltende, aber auch sehr gefährliche Frau mit aller Zurückhaltung zu spielen, die trotzdem eine große Eindringlichkeit hat, hat mich sehr gereizt. Alle Serienfiguren sind Rollen, die keine Kunstfiguren sind, sondern die einem sehr nahe werden können.

Nimmt Freya Becker Rache oder glaubt sie, Gerechtigkeit zu üben? Ist das Motiv der Rache im Menschen veranlagt, und haben Sie sich schon einmal an jemandem gerächt?
Ich glaube, dass sich Rache und Gerechtigkeit bei Freya vermischen. Die Wahl ihres Berufes macht Freya zu einem Menschen, der ein großes Gerechtigkeitsempfinden hat. Sie verarbeitet aber auch ihre eigene Geschichte, den Verlust ihrer Tochter. Rachegelüste in einer Situation der Hilflosigkeit zu haben, ist, glaube ich, ein sehr menschliches Gefühl. Oft ist es eine Gratwanderung, ob man der Rachlust oder dem Gerechtigkeitsempfinden folgt.

Sie stehen als Schauspielerin in der Öffentlichkeit. Können Sie sich vorstellen, wie sich ein Mensch wie Freya Becker als unsichtbare Beobachterin fühlt?
Wenn man unter ständiger Beobachtung steht, legt man sich bestimmte Schutzmechanismen zu. Man geht schneller, nur zu bestimmten Zeiten aus dem Haus oder vermeidet Menschenmengen, wenn man sich dort nicht wohlfühlt. Das ist sehr individuell. Wenn man selbst unbeobachtet ist, hat man die größere Freiheit, alles andere um sich herum wahrzunehmen.

Das Interview führte Mirja Bauer, PR Heike Ackermann

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