"Ein Tisch in der Provence". Fotocredit: ZDF/Clement Puig.
"Ein Tisch in der Provence". Fotocredit: ZDF/Clement Puig.

Ein Tisch in der Provence

Medical-Reihe im "Herzkino"

In ihrer gerade eröffneten Landarztpraxis kreuzen Véro und Hugo in zwei neuen Folgen der "Herzkino"-Reihe verbal die Klingen. Und auch in Véros Familie gibt es Konflikte. So lüftet Mutter Thérèse ein jahrzehntelang gehütetes Geheimnis.

  • ZDF, Sonntag, 11. April 2021, 20.15 Uhr, und Sonntag, 18. April 2021, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Samstag, 3. April 2021, 10.00 Uhr

Texte

Statement aus der Redaktion

Im März 2020 entführten die beiden Auftaktfolgen der Medical-Reihe am Sonntagabend jeweils über fünf Millionen Zuschauer nach Südfrankreich. Im dritten Teil eröffnet das Ärzte-Duo Dr. Véronique Gilbert (Friederike Linke) und Dr. Hugo Simon (Nico Rogner) eine neue Gemeinschaftspraxis in dem kleinen Ort Talon: Zwei Landärzte, die selten einer Meinung sind, aber fast widerwillig anerkennen müssen, dass sie sich in schwierigen Situationen auf intuitive Weise ergänzen.

Frauke Thielecke inszenierte temporeich die großen und kleinen Dramen in der Praxis sowie die facettenreiche Familiengeschichte der Gilberts, die Véro weiterhin in Atem hält. Zu ihrer Überraschung erweist sich auch ihr geheimnisvoller Kollege Hugo als Familienmensch: Seine Mutter Sarah (Barbara Schöne) kreuzt auf geradezu gefährliche Weise Véros Weg. Barbara te Kock und Valentin Holch lieferten humorvolle Drehbücher, deren Kosmos mit einem starken Ensemble – vielen bereits vertrauten, aber auch einigen neuen Gesichtern – lebendig wurde: Eine deutsch-französische Einladung an den verlockend authentisch gedeckten "Tisch in der Provence"!

Verena von Heereman
HR Fernsehfilm-Serie II

"Ein Tisch in der Provence: Zwei Ärzte im Aufbruch": Stab, Besetzung und Inhalt

Stab

Buch            Barbara te Kock, Valentin Holch
Regie       Frauke Thielecke
Kamera   Christian Klopp
Musik          Fabian Römer, Steffen Kaltschmid
Schnitt    Andrea Detmer
Szenenbild      Astrid Poeschke
Kostüm    Tanja Jesek
Maske        Melanie Krieg, Karsten Drews
Aufnahmeleitung    Zsuzsanna Charlie Gurath
Produktionsleitung       Kerstin Kroemer
Junior-ProducerinMelanie Lachner
Produzent     Valentin Holch
Redaktion        Verena von Heereman
Länge            ca. 90 Minuten

Eine ZDF-Auftragsproduktion von Polyphon und win win Film

 

Besetzung

Dr. Véronique Gilbert    Friederike Linke
Dr. Hugo Simon      Nico Rogner  
Thérèse Gilbert Sabine Vitua  
Dr. Franck Gilbert      Peter Benedict 
Catherine Rousseau    Gesine Cukrowski 
Thierry Rousseau      Andreas Hoppe  
Lea Gilbert    Paula Siebert 
Paulette Martinez     Lilly Forgách 
Isabelle Bonnet Helen Woigk  
Magali Blanc            Valerie Stoll 
Marcel Durand Cecil von Renner
Dominique Blanc Anne Weinknecht
Pascal Blanc Felix Hellmann
Mark de BorgFrederic Balonier
Sarah Simon  Barbara Schöne 
Jacques Pradeille   Omar El-Saeidi 
Guy Foucault  Björn-Ole Blunck
Melanie Leroc  Leonie Parusel
Punk Véro     Camille Broch
CatelineIrène Fabry  
Chantal     Elisabeth Gavalda  
Serge        Simone Venditti
und andere   

 

Inhalt

Dr. Véronique Gilbert, die mit ihrer Tochter Lea aus Hamburg zu ihrer Familie nach Südfrankreich zurückgekehrt ist, eröffnet mit dem streitlustigen Dr. Hugo Simon in Talon eine neue Landarztpraxis. Der aus Paris stammende Hugo fühlt sich als gleichberechtigter Partner, doch Véro hält ein Prozent mehr an der Praxis. Ein Grund für ständige Querelen. Doch mitten im Streiten – und Flirten – werden sie zu einem dramatischen Notfall gerufen.

Magali, die 18-jährige Nachhilfe-Lehrerin von Lea, steht auf einer Brücke und will sich das Leben nehmen. Da auf dem Land kein Spezialist erreichbar ist, wendet man sich an die beiden Landärzte. Nach der Rettung versuchen Hugo und Véro die Ursache für den Selbstmordversuch herauszufinden. Magalis familiäres Umfeld ist finanziell und emotional sehr belastet. Ein merkwürdiger Blutwert führt die Ärzte schließlich auf die richtige Spur. Magali hat eine fortgeschrittene Bleivergiftung – und Blei löst wiederum Depressionen aus. Aber wie kam das Blei überhaupt in ihr Blut? Wollte jemand sie vergiften?

Emotional vergiftend wirkt für Véro und ihre Mutter Thérèse die Erkenntnis, dass der verstorbene Serge ein Doppelleben führte. Während er Véro seine Liebe entzog, war er für seine uneheliche Tochter Isabelle ein ausgesprochen fürsorglicher, liebevoller und großzügiger Vater. Diese Enthüllung trübt das Verhältnis zu Isabelle so sehr, dass Thérèse ihre Unterstützung für das gemeinsam geplante Start-up infrage stellt.

Catherine, die Schwester von Thérèse, krempelt ihr Leben sogar noch weiter um: Nach ihrer Krebserkrankung genießt sie das Werben des Kunsthändlers Guy. Soll sie ihren Mann Thierry verlassen und mit Guy in eine neue Welt aufbrechen? Auch für Dr. Franck Gilbert gerät die Welt aus den Fugen, denn Thérèse sagt ihrem Schwager endlich die Wahrheit: Er ist der Vater Véros.

"Ein Tisch in der Provence: Unverhoffte Töchter": Stab, Besetzung und Inhalt

Stab

Buch            Barbara te Kock, Valentin Holch
Regie       Frauke Thielecke
Kamera   Christian Klopp
Musik          Fabian Römer, Steffen Kaltschmid
Schnitt    Andrea Detmer
Szenenbild      Astrid Poeschke
Kostüm    Tanja Jesek
Maske        Melanie Krieg, Karsten Drews
Aufnahmeleitung    Zsuzsanna Charlie Gurath
Produktionsleitung       Kerstin Kroemer
Junior-ProducerinMelanie Lachner
Produzent     Valentin Holch
Redaktion        Verena von Heereman
Länge            ca. 90 Minuten

Eine ZDF-Auftragsproduktion von Polyphon und win win Film

 

Besetzung

Dr. Véronique Gilbert         Friederike Linke
Dr. Hugo Simon    Nico Rogner
Thérèse Gilbert   Sabine Vitua  
Dr. Franck Gilbert  Peter Benedict
Melanie Leroc   Leonie Parusel
Sarah Simon    Barbara Schöne
Catherine Rousseau Gesine Cukrowski
Thierry Rousseau     Andreas Hoppe
Lea Gilbert        Paula Siebert    
Paulette Martinez        Lilly Forgách
Jacques Pradeille   Omar El-Saeidi
Isabelle Bonnet  Helen Woigk 
Marcel Durand   Cecil von Renner
Schwester Irene    Arielle Canard   
Hebamme    Dorothée Finart   
Edouard     Stephane Clauzel  
Jérémy LerocRémy Leboucq  
Guy Foucault   Björn-Ole Blunck
und andere   

 

Inhalt

Dr. Véronique Gilbert ist geschockt: Ihre Mutter teilt ihr beim Kaffee mit, dass nicht Serge, sondern ihr vermeintlicher Onkel Franck ihr Vater ist. Véro setzt sich aufgewühlt ins Auto – und fährt eine alte Dame an, die unvermittelt auf die Landstraße getreten war. Die Verletzte ist bewusstlos und erweist sich später als die an Alzheimer erkrankte Mutter von Dr. Hugo Simon.

Véro begleitet Sarah Simon im Rettungswagen nach Montpellier in die Klink von Franck. Als Véro und Franck sich dort zum ersten Mal offiziell als Vater und Tochter gegenüberstehen, wissen beide nicht, wie sie mit der besonderen Situation umgehen sollen. 

In der Praxis erscheint die hochschwangere Melanie, die so starke Bauchschmerzen hat, dass sie es nicht mehr zu ihrer Gynäkologin nach Montpellier schafft. Melanie hat eine sogenannte Präeklampsie im fortgeschrittenen Stadium, eine Schwangerschaftsvergiftung, die Mutter und Kind in höchste Gefahr bringt. In ihrer Not bittet Melanie Hugo, sie im Rettungswagen nach Montpellier zu begleiten und ringt ihm im Krankenhaus sogar das Versprechen ab, sich um das Kind zu kümmern, sollte sie bei der Geburt sterben. Zudem hat Véro eine teambildende Maßnahme im Sinn: Hugo muss das Operieren üben. Ein Kollege mit Tremor, der noch nicht einmal eine offene Wunde nähen kann, ist für sie nicht haltbar.

Thierry hat, seitdem seine Frau Catherine mit dem Kunsthändler Guy nach Hongkong durchgebrannt ist, sein Zimmer nicht mehr verlassen. Thérèse und Lea halten derweil den Betrieb im Bistro aufrecht. Véro gelingt es schließlich, Thierry zu den Lebenden zurückzuholen, sodass ein von ihm geplanter Gesangswettbewerb steigen kann. Der erste Preis ist ein Fohlen, das sich Lea sehnlichst wünscht. Gern erfüllt sie daher den Wunsch ihrer Großmutter, ein Lied zu singen, mit dem Thérèse Franck versöhnen und zurückgewinnen will.

Überraschend kehrt Catherine nach Talon zurück und überfällt alle mit ihrem Plan, zu Thérèse, Véro und Lea ins Herrenhaus ziehen zu wollen.

Doppelinterview mit Friederike Linke und Nico Rogner

Mit zwei neuen Filmen geht die Saga um die südfranzösische Familie Gilbert endlich weiter. Wie war es für Sie beide, für die Dreharbeiten in Südfrankreich "nach Hause" zu kommen?

Friederike Linke: Es war schön zu wissen, was einen erwartet und in eine vertraute Gegend zurückzukehren. Es gibt dort unglaublich viele Möglichkeiten in der Natur zu sein und kulturell und kulinarisch erfüllt zu werden. Man möchte einfach immer wieder dorthin.

Nico Rogner: Vor allem nach diesem schwierigen Jahr war es wirklich schön, wieder in die Camargue zu kommen. Ich persönlich habe ja ohnehin eine besondere Bindung an die Gegend, da ich nach dem Abitur ein Jahr in Montpellier studiert habe. Es war schon auch etwas surreal, in einem Jahr wie 2020 nach Monaten des Lockdowns das Privileg zu haben, in ein "fremdes Land" reisen zu dürfen und dort endlich wieder meinen Beruf ausüben zu können. Die Sicherheitsvorkehrungen machten es möglich.


Was macht die Beziehung zwischen Véro und Hugo aus?

Linke: Die Beziehung zwischen Véro und Hugo ist sehr besonders. Im Grunde ihres Herzens fühlen sie sich sehr verbunden, dennoch würde keiner der beiden das zugeben. Sie sind beide sehr intelligent und können deswegen sehr gute Gespräche führen. Sie sind in einem ständigen Schlagabtausch, können aber auch, wenn es drauf ankommt sehr gut aufeinander eingehen.

Rogner: Ganz genau, es sind ihre Gegensätzlichkeiten und gleichzeitig die Art, wie beide die Welt und ihr Umfeld aus der Sicht ihren eigenen Verletzungen betrachten. Véro und Hugo sind zwei Dickköpfe, die scheinbar Schwierigkeiten im Umgang miteinander haben, aber im Grunde können sie auch nicht ohne den anderen.


Beide verlassen sich bei medizinischen Entscheidungen oft auf ihren Instinkt. Liegen sie da auf einer gemeinsamen Linie?

Linke: Véro und Hugo haben einen unterschiedlichen Ansatz. Véro ist sehr emphatisch und intuitiv mit viel Menschenkenntnis und Erfahrung. Hugo ist eher der analytische Typ mit viel Erfahrung und Fachwissen. Beide gehen in ihrem Beruf sehr auf.

Rogner: Auch wenn es nicht so scheint, so ist Hugo jemand, der eigentlich seine Handlung auf Fakten basiert und versucht, Dinge gut durchdacht anzugehen. Auf seinen Instinkt verlässt er sich nur in einer absoluten Notlage mit dem Rücken an der Wand.


Im Familienleben von Hugo und Véro gibt es einige unerwartete Wendungen und Neuigkeiten. Wie ist das Verhältnis von Hugo und Véro zu ihren Liebsten und speziell zu ihren Müttern?

Linke: Véro hat ihre Mutter lange nicht gesehen und da ist eine große Kluft entstanden, die sich langsam schließen muss und fragil ist. Die Liebe zueinander ist unerschütterlich. Für Véro ist Lea der absolute Mittelpunkt.

Rogner: Hugos Mutter ist eine wirkliche Herausforderung und unter anderem ein Grund für ihn, Paris verlassen zu haben. Sie stellt ihn ständig auf die Probe und ist damit auch eigentlich ungewollt der Mittelpunkt seines Lebens. Und sie ist vielleicht auch ein Hindernis für ihn, sich privat mehr zu entfalten.


Mit Barbara Schöne sitzt nun eine deutsche Fernseh-Ikone am "Tisch in der Provence". Wie war die Zusammenarbeit mit ihr?

Rogner: Richtig schön, Barbara Schöne ist eine tolle Frau mit einem unglaublichen Humor und sie ist mit Spaß an der Sache dabei. Für mich war sie ohne Frage von Anfang an die perfekte Mutter für Hugo. Sie bringt das gewisse Etwas mit, was für Hugo, und so wie ich ihn angelegt hatte, ganz wunderbar passte.

Doppelinterview mit Sabine Vitua und Gesine Cukrowski

Liebe Frau Vitua, wir fühlt es sich für Sie an, wieder am "Tisch in der Provence" Platz nehmen zu dürfen?

Sabine Vitua: Es fühlte sich sehr vertraut, sehr aufregend und sehr anders an. Wir hatten wieder dieses schöne Haus, aber plötzlich war da eine Boule-Bahn wo zuvor meine Kräuterküche stand.

 

Und wie wurden Sie am Set aufgenommen, liebe Frau Cukrowski?

Gesine Cukrowski: Ich bin sehr warmherzig aufgenommen worden. Dafür war ich sehr dankbar. In ein bestehendes Team einzusteigen ist immer eine kleine Herausforderung. Ein bisschen so, wie beim Sitzenbleiben, der erste Schultag in einer neuen Klasse.


Frau Vitua, ein lang gehütetes Geheimnis der Familie Gilbert steht kurz vor der Auflösung. Was bewegt Thérèse, nach vielen Jahren ihr Schweigen zu brechen?

Vitua: Solange Véro weit weg war und ihr Mann Serge noch lebte, konnte Thérèse wunderbar verdrängen und sie hatte sich mit ihrem Unglücklichsein arrangiert. Nun ist Véro mit Lea zurück und die Schuldgefühle, vor allem aber ihre Liebe zu ihrer Tochter zwingen sie, sich zu offenbaren. Dafür braucht sie Mut.


Frau Cukrowski, Catherine hat den Krebs besiegt. Jetzt beginnt für sie noch einmal ein ganz neuer Lebensabschnitt. Was setzt dieser Prozess in ihr frei?

Cukrowski: Sie stellt sich die Frage, was sie noch von ihrem Leben erwartet, nachdem sie sich intensiv mit ihrer eigenen Endlichkeit auseinandersetzen musste. Bin ich wirklich glücklich und zufrieden, oder habe ich mich so an alles gewöhnt, dass ich gar nicht gemerkt habe, was mir fehlt?


Wie entwickelt sich die Beziehung zwischen den beiden Schwestern in den neuen Filmen?

Vitua: Die Schwestern werden Zeit brauchen, um sich wieder zu nähern. Sie sind wie Feuer und Wasser und können sich kaum in die Lage der jeweils anderen hineindenken.

Cukrowski: Das stimmt, es ist ein Weg der Annäherung, der auf jeden Fall noch Stoff für die Zukunft bereithält.


Frau Vitua, als Thérèse experimentieren Sie mit Heilkräutern. Haben Sie die Rezepturen auch am Set ausprobiert? Interessieren Sie sich privat auch für das Thema?

Vitua: Vor der Kamera werden nur Vorarbeiten gemacht: Kräuter sortieren, trocknen, mörsern. Privat habe ich keine Hexenküche (lacht). Es bleibt bei Tees und Gewürzen.

Frau Cukrowski, die Rolle der Catherine fällt durch ihre farbenfrohe Kleidung auf. Hat Mode für Sie persönlich eine Bedeutung – beispielsweise als Ventil, um Gefühlen Ausdruck zu verleihen?

Cukrowski: Kleidung ist ein starkes Ausdrucksmittel. Deswegen hat das Kostüm für mich und meine Arbeit eine große Bedeutung. Es ist sozusagen die Haut meiner Figur. Ich kann damit sehr viel erzählen. Ich sage immer: Stimmt das Kostüm, muss ich nichts mehr spielen. Kleidung signalisiert, wer man sein möchte, unabhängig von Modetrends. Es macht mir auf jeden Fall Spaß, damit zu spielen.

Interview mit Barbara Schöne

Wie fühlt es sich für Sie an, als neues Familienmitglied am "Tisch in der Provence" Platz zu nehmen und in Südfrankreich auf das Team zu treffen?
Trotz der widrigen Umstände, die Corona mit sich bringt, wurde ich sofort herzlich aufgenommen und vom gesamten professionell eingespielten Team integriert, sowohl vor als auch hinter der Kamera.

Die Familiensaga zeichnet sich durch einen starken horizontalen Erzählstrang über die einzelnen Folgen hinweg aus. Wo steht ihre Rolle in dieser Geschichte?
Ich bin die an Alzheimer erkrankte Mutter des Arztes Hugo Simon, gespielt von Nico Rogner.

Was bedeutet Familie für Sie persönlich?
Familie hat in meinem Leben immer Priorität und findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Familie bedeutet für mich Zusammenhalt und Vertrauen, sich Kraft zu geben in guten und auch in schlechten Zeiten.

Sarah Simon ist eine lebenslustige Frau – eine beeindruckende Tanzszene mit ihrem Sohn bleibt in Erinnerung. Wie erlebten Sie den Dreh dieser Szene?
Es war ein fröhlicher und ausgelassener Moment, aber auch ein rührender Moment zwischen Mutter und Sohn in einer lichten Phase der an Alzheimer erkrankten alten Dame. Der Dreh dieser Szene erinnerte mich an meine verstorbene Mutter.

Wenn Sie auf die vergangenen Jahrzehnte im deutschen Fernsehen zurückblicken, an denen Sie immer einen großen Anteil hatten – welches ist Ihr Lieblingsjahrzehnt?
Jedes Jahrzehnt hatte seine Besonderheit und seine Entwicklungen. In den 1970er-Jahren hatte ich den großen Durchbruch, der mir zu meiner bis heute erworbenen Popularität verholfen hat. In der damals größten ZDF-Samstagabend-Show, einer Eurovision-Sendung, die ich zusammen mit Harald Juhnke moderiert habe, habe ich gesungen, getanzt und Sketche gespielt.

Die 80er-Jahre kamen mit meiner größten schauspielerischen Herausforderung und dem Erfolg im ernsten Fach: mit der "ehrbaren Dirne" von Jean-Paul Sartre im Ernst Deutsch Theater Hamburg. Das Stück war mit zwei ausverkauften Tourneen sehr erfolgreich. Privat schloss ich in der Zeit meine dritte Ehe und mein Sohn kam zur Welt. In den 90er-Jahren spielte ich in zahlreichen Serien und Fernsehfilmen, unter anderem auch mit Harald Juhnke.

Ab 2003 übernahm ich die unterschiedlichsten Charakterrollen im Fach der Alten. Ich bin glücklich, dass ich durch meine Vielseitigkeit bis heute so schöne Rollen bekommen, wie die der Sarah Simon in "Ein Tisch in der Provence", die Bestandteil der Serie bleibt und in weiteren Filmen zu sehen sein wird.

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