ZDFinfo zeigt "Die sieben Geheimnisse der NVA". Foto: ZDF/Igor Berger
ZDFinfo zeigt "Die sieben Geheimnisse der NVA". Foto: ZDF/Igor Berger

Geschichts-Dokus in ZDFinfo

"Die sieben Geheimnisse der NVA", "Sündenbabel Berlin" und viele mehr

In der Raumfahrt, bei Flugzeugen oder in der Kernphysik erreichten sowjetische Ingenieure Spitzenleistungen, wie die Dokumentation  "Geheimnisse der Sowjet-Technik" am Freitag, 16. November 2018, 20.15 Uhr zeigt. Weitere neue Geschichts-Dokus in ZDFinfo: "Die sieben Geheimnisse der NVA" am Freitag, 30. November 2018, 20.15 Uhr, sowie der Zweiteiler "Sündenbabel Berlin" über die Anfangszeit der Weimarer Republik am Dienstag, 4. Dezember 2018, 20.15 und 21.00 Uhr.

  • ZDF info, Freitag, 16. November 2018, 20.15 Uhr / Freitag, 30. November 2018, 20.15 Uhr / Dienstag, 4. Dezember 2018, 20.15 Uhr

Texte

Sendetermine: Neue Geschichts-Dokus in Erstausstrahlung

Freitag, 16. November 2018, 20.15 Uhr, ZDFinfo
Geheimnisse der Sowjet-Technik – Mondraketen und Monsterflieger

 

Freitag, 23. November 2018, 20.15 Uhr, ZDFinfo
Paris unterm Hakenkreuz – Terror, Widerstand, Befreiung

 

Freitag, 30. November 2018, 20.15 Uhr, ZDFinfo
Die sieben Geheimnisse der NVA

 

Dienstag, 4. Dezember 2018, 20.15 Uhr, ZDFinfo
Sündenbabel Berlin – Mörder, Opfer, Ermittler

Dienstag, 4. Dezember 2018, 21.00 Uhr, ZDFinfo
Sündenbabel Berlin – Drogen, Sex und schwere Jungs

Geheimnisse der Sowjet-Technik – Mondraketen und Monsterflieger

Film von Stephan Bleek

Produktion: zb-Media Stephan Bleek
Redaktion: Michael Gries, Susanne Krause-Klinck
Länge: ca. 45 Minuten

Einfach, robust und für die sibirische Steppe gemacht – aber kein Hightech, keine echte Innovation: Das verbinden viele mit "made in Russia". Es überwiegen Anekdoten über die schrottreife MIR-Raumstation, die von Wodka trinkenden Kosmonauten mit Tape und Draht zusammengehalten wird. Oder über Autos, auf die man 20 Jahre lang warten musste und die im Kriegsfall auch als Panzer fungieren konnten.

Was ist dran an diesen Vorurteilen? Was waren Highlights von Jahrzehnten sowjetischer Technik? Was steckt wirklich hinter den Erfindungen aus dem Riesenreich?

Im Kalten Krieg entstanden in der Sowjetunion erstaunliche technische Leistungen "made in Russia", und das trotz – oder wegen? – der kommunistischen Kommandowirtschaft. In der Raumfahrt, bei Flugzeugen oder in der Kernphysik erreichten sowjetische Ingenieure Spitzenleistungen.

Paris unterm Hakenkreuz – Terror, Widerstand, Befreiung

Film von Stanislav Kraland

Produktion: la famiglia
Redaktion: Katrin Pecher, Christian Deick
Länge: ca. 45 Minuten

Im Juni 1940 marschierte die deutsche Wehrmacht in Paris ein. Die Hauptstadt wurde den Nazis kampflos überlassen, doch die Untergrundkämpfer der Résistance formierten sich rasch. Ihren Widerstandskampf steuerte die Résistance auch aus unterirdischen Bauten. Jüdische Kämpfer gruben mit bloßen Händen Fluchttunnel. Aber auch die Nazis verschanzten sich an strategisch günstigen Orten und nutzten die Megabunker von Paris für ihre Zwecke.

In abgeriegelten Gebäuden folterte die Gestapo die Kämpfer der Résistance systematisch, viele wurden erschossen. Vor den Toren von Paris wurde eine Wohnsiedlung zum Lager für Juden umfunktioniert. Das sogenannte Durchgangslager Drancy wurde auch "Vorhof von Auschwitz" genannt. Von dort rollten Züge direkt zu den Vernichtungslagern im Osten. Um ihrer Deportation zu entkommen, gruben bis zu 70 Inhaftierte einen Tunnel, der bis vor das Lager und in die Freiheit führen sollte. Wenige Meter vor ihrem Ziel wurden sie entdeckt. Doch 19 von ihnen gelang die Flucht aus dem Zug, der sie nach Auschwitz bringen sollte.

Zurück in Paris verstärkten sie die Kämpfer der Résistance. Im August 1944 organisierte der Kommandeur des Widerstands, Henri Tanguy, Kampfname "Rol", den Aufstand der Pariser Bevölkerung gegen die Besatzer. Mit seiner Hilfe gelang General Leclerc der Einmarsch in Paris und damit die Befreiung der Stadt vom Terrorregime der Nazis. Die Dokumentation führt zu den wichtigsten Schauplätzen dieser bewegten Zeit.

Die sieben Geheimnisse der NVA

Film von Matthias Hoferichter

Produktion: doclights
Redaktion: Carmen Peter, Susanne Krause-Klinck
Länge: ca. 45 Minuten

Die Nationale Volksarmee bestimmte das Alltagsbild der DDR. Mit fast 170 000 Soldaten in ständiger Gefechtsbereitschaft und mit moderner, meist sowjetischer Waffentechnik ausgerüstet.

Die NVA bildete die wichtigste Stütze der Roten Armee bei einem eventuellen Kriegsausbruch. Ein umfangreiches Netz an Militärübungsplätzen, Waffenbunkern und Panzer-Straßen überzog das kleine Land. Die Armee und die Verteidigungsbereitschaft hatten Vorrang.

Alles andere musste zurückstehen. Die NVA war anfangs eine Freiwilligenarmee. Die Wehrpflicht wurde 1962 eingeführt. Der Grundwehrdienst dauerte 18 Monate; zu ihm wurden Männer im Alter von 18 bis 26 Jahren eingezogen. Eine Verweigerung war nicht möglich. Gefängnis oder ein Strafeinsatz bei den gefürchteten Bausoldaten waren die Konsequenz.

Sieben Geheimnisse will die Dokumentation schildern. Zum Beispiel die Angriffspläne der NVA. In den streng geheimen Operationsplänen für den Tag X war vorgesehen, in sieben Tagen die niederländische Grenze zu erreichen. Oder das Spitzel-Netz mit dem Spitznamen "Gummi-Ohren", die der Stasi unterstanden und in jede NVA-Einheit integriert waren.

Sündenbabel Berlin

Film von Michael Kloft und Nathalie Boegel

Produktion: Spiegel TV
Redaktion: Antje Böhning-Nüsse, Laura-Sophie Nied
Länge: 2 x 45 Minuten

Sündenbabel Berlin – Mörder, Opfer und Ermittler

Der Erste Weltkrieg war überstanden und aus der Monarchie eine Republik geworden. Ganz Berlin versuchte trotz Aufständen, Hungersnot und Inflation, wieder auf die Beine zu kommen.

Während der Anfangszeit der Weimarer Republik erschütterten gleich zwei Massenmörder die Hauptstadt. Der eine hatte es vor allem auf Liebespaare abgesehen, der andere bekam den Beinamen "die Bestie von Berlin" und tötet nur Frauen. In beiden Fällen dauert es Jahre, bis die Kriminalpolizei die Täter überführen konnte. In der Folge entwickelte Kriminalrat Ernst Gennat die Berliner Mordinspektion mit seinen neuen Methoden zu einer der führenden weltweit.

Bedingt durch Armut und Verelendung stieg die Zahl der Eigentumsdelikte wie Diebstahl und Raub deutlich an. In der Hoffnung, schnell und bequem zu Geld zu kommen, vertrauten mehr als eine Viertelmillion Menschen ihre letzten finanziellen Reserven einem gewissen Max Klante an. Der selbst ernannte "Volksbeglücker" versprach Renditen bis zu 600 Prozent. Erst, als sein System zusammenbrach, wurde er vor Gericht gestellt.

Sündenbabel Berlin – Drogen, Sex und schwere Jungs

In den 1920er Jahren ereigneten sich in Berlin zahlreiche Mordfälle und andere schwere kriminelle Delikte. Die kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit steckte jedoch erst in den Anfängen. Der Berliner Kriminalrat Ernst Gennat entwickelte ein Verfahren, mit dem Mörder durch Tatortarbeit und Öffentlichkeitsfahndung ermittelt werden konnten – mit großem Erfolg. Viele seiner Methoden sind bis heute weltweit Standard.

Zwei Tresorknacker allerdings, Erich und Franz Sass, führten die Berliner Kripo jahrelang an der Nase herum. Ihnen gelang ein spektakulärer Einbruch in den Tresorraum der Berliner Diskontobank, den sie offenbar monatelang vorbereitet haben. Die Höhe ihrer Beute, die bis heute nicht gefunden wurde, ist unbekannt.

Geheimnisse der Weimarer Republik und Graphic Novel auf Instagram

Am Sonntag, 11. November 2018, sind von 10.30 bis 12.45 Uhr noch einmal die drei Folgen der ZDFinfo-Reihe "Geheimnisse der Weimarer Republik" zu sehen (1918 – 1923: Schwierige Geburt / 1924 – 1929: Schöner Schein / 1929 – 1933: Der Weg in den Abgrund). Parallel dazu startet ZDFinfo seine erste Graphic Novel auf Instagram.

Liebesgeschichte trifft Zeitgeschichte in der ersten Graphic Novel, die ZDFinfo auf Instagram präsentiert. Pünktlich zum 11. November 2018, dem 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs, kann auf dem Account @ZDFinfo zwei Wochen lang der fiktive Briefwechsel zwischen Ludwig und Luise mitverfolgt werden. Ludwig lebt in Berlin, Luise in München – durch die Gedanken und Eindrücke der Protagonisten werden die Verwerfungen der jungen Weimarer Republik wieder lebendig. "Ludwig & Luise" ist eine serielle, dokufiktionale Produktion. Diese Art der Geschichtsvermittlung besticht durch ihre innovative Erzählweise: Der Briefwechsel wurde speziell für den vertikalen Smartphone-Bildschirm konzipiert, lässt den User selbst die Erzählgeschwindigkeit per "Tap" steuern und verbindet Wissenskommunikation mit modernen Social-Media-Elementen.

Infos zu ZDFinfo

Wissens-Dokus im "Fernsehen zum Mitreden" sind bei jüngeren Zuschauern weiter gefragt: ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. Im Oktober 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,6 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "ZDFinfo spricht mit seinen informativen Dokumentationen weiter verstärkt ein jüngeres Publikum an und führt dieses an das Programmangebot der ZDF-Familie heran."

Die Wissensvermittlung bleibt der Markenkern des Digitalkanals, der mit langen Dokumentationsstrecken aus den Bereichen Zeitgeschichte, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft erfolgreich ist. 

Zur Entwicklung der Marktanteile:

2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100,
und über https://presseportal.zdf.de/presse/geschichte    

Weitere Informationen

Impressum

ZDF Hauptabteilung Kommunikation
Presse und Information
Verantwortlich: Alexander Stock
E-Mail: pressedesk@zdf.de
© 2018 ZDF  

 


Ansprechpartner:


Thomas Hagedorn
Telefon: 06131/70-13802
E-Mail: hagedorn.t@zdf.de

Anja Scherer
Telefon: 06131/70-12154
E-Mail: scherer.an@zdf.de