Copyright: ZDF / Boris Laewen
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Im Tunnel

Der Fernsehfilm der Woche

Das geordnete Leben von Maren gerät aus den Fugen, als ihr Bruder erschlagen aufgefunden wird. Sein Tod lässt sie nicht los. Maren beginnt auf eigene Faust zu recherchieren und findet Hinweise auf eine ungeheure Verschwörung. Maren verbeißt sich in ihre Recherchen, um Beweise zu finden, denn niemand glaubt ihr. Es kommt zu Auseinandersetzungen, Missverständnissen, Beschwichtigungen. Mehr und mehr entfernt sie sich von den anderen und fühlt sich zunehmend allein gelassen und bedroht. Eine Katastrophe ist kaum noch zu verhindern.

  • ZDF, Montag, 24. April 2017, 20:15 Uhr

Texte

Fließende Grenzen

Was ist wahr, was ist Lüge, und was wird uns verschwiegen? Die Komplexität unserer globalen Welt lässt ein Klima des Unbehagens entstehen, in dem die Grenzen zwischen Realität und Wahnvorstellung fließend sind. Immer mehr Menschen entwickeln diffuse Ängste und wissen nicht mehr, was sie glauben oder wem sie trauen können.

So ergeht es Maren (großartig gespielt von Maria Simon), einer jungen Mutter, die einer internationalen Verschwörung auf der Spur ist, die womöglich den Tod ihres Bruders zur Folge hatte. Die irren Zusammenhänge können kein Zufall sein. Maren steigert sich immer mehr in ihre Theorie hinein - bis sie den Halt verliert und zur Gefahr für ihre Mitmenschen wird.

"Im Tunnel" ist die zweite Arbeit des kreativen Teams um Autorin Astrid Ströher, Regisseur Kai Wessel und Produzentin Lisa Blumenberg, nach dem Erfolgsfilm "Es war einer von uns" (2011).

Auf Seiten der Redaktion sind wir gut beraten, uns einerseits immer nach neuen produzentischen und kreativen Talenten umzuschauen, anderseits solche bewährten Arbeitsfamilien zu pflegen. Mit "Im Tunnel" haben wir uns deshalb erneut an einen auffälligen, thematisch relevanten und modernen Fernsehfilm gewagt, der besondere Akzente in Bildgestaltung und Sounddesign setzt.

Caroline von Senden, Alexandra Staib, Hauptredaktion Fernsehfilm / Serie I – Redaktion Fernsehspiel I

Stab & Besetzung

Buch Astrid Ströher
Regie Kai Wessel
Kamera The Chau Ngo 
Kostüm Susanne Witt
Maske Daina Rickhoff, Jessica Haupt
Ton Jörn Martens
Musik Martin Todsharow
Szenenbild Thomas Freudenthal
Schnitt Tina Freitag
Casting Gitta Uhlig Casting
Produktion Letterbox Filmproduktion GmbH
Produktionsleitung Ira Wysocki
Herstellungsleitung Günther Russ
Produzentin Lisa Blumenberg
Redaktion Caroline von Senden, Alexandra Staib
Länge 90 Minuten
Maren AdamMaria Simon
Mehdi AdamCarlo Ljubek
Paula AdamCarolin Garnier
Daniel AdamTom Philipp
Iris BredowJasmin Gerat
GutachterinJohanna Gastdorf
Erik KnoppJohannes May
Dirk GumszPatrick Heyn
Christine Grzanna Katharina Wittenbrink
Kommissar SchubertBernd Tauber
Fußballtrainer Jörg Ballert
Richard ThielenDirk Göbel
Nikolai Sokolow Murat Büyükalp
und andere

Inhalt

Das geordnete Leben von Maren Adam gerät plötzlich aus den Fugen, als ihr Bruder erschlagen aufgefunden wird. Die Polizei ermittelt, aber sie kann den Mörder nicht finden. Maren lässt der Tod des Bruders nicht los. Sie beginnt auf eigene Faust zu recherchieren und findet Hinweise auf eine ungeheure Verschwörung: Ist ihr Bruder Opfer einer kriminellen Gruppe, die dabei ist, im alten Tunnelsystem unter Hamburg Giftmüll einzulagern?

Während Marens Mann, Mehdi, und ihre Kinder Paula und Daniel versuchen, wieder in den Alltag zurückzukehren, verbeißt sich Maren in ihre Recherchen, um Beweise für ihre Vermutung zu finden.  Denn niemand glaubt ihr. Die Polizei scheint eine falsche Fährte zu verfolgen.

Es kommt zu Auseinandersetzungen, Missverständnissen, Beschwichtigungen. Mehr und mehr entfernt Maren sich von den anderen. Sie fühlt sich zunehmend allein gelassen und bedroht. Mehdi selbst und Marens beste Freundin Iris merken viel zu spät, dass nicht Maren in Gefahr ist, sondern tatsächlich wird Maren zu einer Gefahr für sich und ihre Familie. Eine Katastrophe ist kaum noch zu verhindern.

Der Thriller um illegalen Giftmüll in Hamburg entpuppt sich nach und nach als ein Drama um den schmalen Grat zwischen Realität und Wahn. "Im Tunnel" ist die Geschichte einer Frau, die um ihre Anerkennung, ihre Familie und ihre Freiheit kämpft.

Eine unbekannte, dunkle Welt - Statement von Lisa Blumenberg

"Im Tunnel" führt uns in eine unbekannte, dunkle Welt, die tief unter der glitzernden Oberfläche der Weltstadt Hamburg liegt. Eine Frau begibt sich auf die Spuren einer kriminellen Giftmüllmafia. Aber in dem Thriller verbirgt sich eine weitere Geschichte.

"Im Tunnel" erzählt von Menschen, die sich lieben, deren Wahrnehmung der Welt sich aber immer mehr voneinander entfernt. Es ist die Geschichte einer tiefen Verunsicherung. Wie auch in "Es war einer von uns", der in der selben kreativen Konstellation 2010 entstand, geht es in unserem neuen Film um eine Frau in einer psychischen Grenzsituation. Um Vertrauensverlust. Den Abgründen der menschlichen Psyche lustvoll nachzuspüren und dabei Genregrenzen auszuloten, ist für mich immer wieder Antrieb und Herausforderung. Diesen reizvollen Weg mit so großartigen Mitstreitern, wie der Autorin Astrid Ströher, dem Regisseur Kai Wessel und mit den Redakteurinnen Caroline von Senden und Alexandra Staib vom ZDF - zu gehen, ist eine wunderbare Arbeitserfahrung.

Mit Carlo Ljubek, Jasmin Gerat, Johanna Gastdorf und nicht zuletzt Maria Simon haben wir ein großartiges Schauspielerensemble gewonnen. Maria Simons  intensive Darstellung macht spürbar, wie schmal der Grat zwischen Realität und Wahn in uns allen ist.

"Ein furchterregender und sehr einsamer Zustand" - Interview mit Kai Wessel

Sie haben schon in "Es war einer von uns" mit der Autorin Astrid Ströher, der Produzentin Lisa Blumenberg und Maria Simon als Hauptdarstellerin gearbeitet. Was ist das Besondere an dieser Konstellation?

Oh, da vergessen Sie Caroline von Senden, die war auch schon dabei. Nach der sehr guten Zusammenarbeit und dem großen Erfolg für das ZDF von "Es war einer von uns" lag es auf der Hand, einen weiteren Stoff zusammen zu wagen, der auch das Thema "unverschuldete Lebenskrise" behandelt. Wir haben versucht, diesmal weiter zu gehen und uns in die Psychologie gewagt.

Was hat Sie an diesem Drehbuch gefesselt?

Die Idee, eine Psychose von innen heraus zu erzählen, ist eine ebenso schmerzvolle, wie wunderbare Herausforderung. Astrid Ströher versteht es ausgezeichnet, Recherche und dichte, glaubwürdige Charaktere in eine spannungsreiche Geschichte zu packen. Die subjektive Wahrnehmung einer Psychose stellt hier besondere Ansprüche an die Bilder, die Atmosphäre und den Schnitt und verlangt nach einer ungewöhnlichen Umsetzung. Das ist nicht alltäglich und daher sehr reizvoll.

Was zeichnet die Hauptdarstellerin Maria Simon aus?

Maria Simon ist das, was man Vollblutschauspielerin nennt. Sie lebt und spielt mit "Haut und Haaren". Durch genaue Recherchen und vor allem der intensiven Suche nach den inneren Motiven ihrer Figuren, verschmilzt sie mit ihren Charakteren und etwas völlig Neues entsteht. Sie denkt und handelt in ihrer Figur zu jeder Zeit vollkommen authentisch. Maria ist wirklich außergewöhnlich, und es ist eine Freude, mit ihr zu arbeiten. Wir arbeiten bereits zusammen an dem nächsten Stoff.

Der Film spielt unter anderem in den Katakomben Hamburgs. Kein einfaches Unterfangen, im Untergrund zu drehen. Welche Herausforderungen mussten Sie da meistern?

Das unerreichte Vorbild für einen Film mit dieser Motivik ist natürlich "Der dritte Mann" von Carol Reed. Das ist unschlagbar, was die damals an Originalschauplätzen gedreht haben. Das ist heute gar nicht mehr in dem Maß möglich, denn es gibt sehr viele Sicherheitsvorschriften, die das Drehen in der Kanalisation fast unmöglich machen. Aus praktischen und gesundheitlichen Gründen haben wir uns letztendlich entschieden, die Tunnel im Studio zu bauen. Dennoch möchte ich die Zeit der Recherche nach Originalmotiven nicht missen, denn so sind viele Erkenntnisse in den Bau mit eingeflossen.

Sie sind ein vielseitiger Regisseur. Gehören Frauen in Extremsituationen zu ihrem bevorzugten Arbeitsfeld?

Vielen Dank für die Vielseitigkeit! Das höre ich in der Tat gern, denn ich möchte mich stilistisch nicht gern festlegen lassen und mich, und vielleicht auch andere, gern überraschen. In der Tat hab ich oft Filme mit Frauen im Zentrum erzählt. Schon mein erster Langfilm handelte von einer alten Dame.

Vielleicht sind Männer in einer Krise schlicht ein wenig übersichtlicher, zumindest die meisten Geschichten über sie. Sie betrügen ihre Ehefrauen, kaufen sich ein neues Auto oder ähnliches oder unternehmen mit dem besten Freund eine wilde Reise. Kann das sein? Wenn die Geschichten vielschichtig und überraschend sind, dann ist mir das Geschlecht der Protagonisten eigentlich egal.

Dieser Film mutet erst an wie ein Krimi – aber es ist keiner. Wir Zuschauer fiebern der Auflösung entgegen. Aber für welche Lösung sollen wir uns entscheiden?

Wir wollten eine Psychose subjektiv, von innen erzählen. So wie sie der Erkrankende erlebt. Alles fängt harmlos und unauffällig an, alles scheint realistisch. Doch es eskaliert, es wird immer komplexer und unüberschaubarer, bis wir verstehen, die Wahrnehmung ist eingeschränkt und verschoben. Wir verstehen, dieser Mensch braucht Hilfe. Aber er kann und will sich nicht helfen lassen. Ein furchterregender und sehr einsamer Zustand, wie ich finde. Psychische Erkrankungen sind heutzutage gut therapierbar – vorausgesetzt der Erkrankte ist einsichtig und möchte sich helfen lassen. Von einer Heilung kann man nur selten sprechen. Die Erkrankung bleibt latent, und damit besteht immer eine Möglichkeit des Rückfalls. Von dieser Schwierigkeit wollten wir erzählen. Daher gibt es kein Happy-End, auch wenn wir uns das für die Familie sehr wünschen.

Das Interview führte Christiane Diezemann

"Was ist eigentlich Realität?" - Interview mit Astrid Ströher

Das Drehbuch zu "Es war einer von uns" (ZDF, 21. November 2011, 20.15 Uhr) stammt auch von Ihnen, inszeniert wurde der Film von Kai Wessel. Die Hauptrolle war mit Maria Simon exzellent besetzt. Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, deren Leben aus den Fugen gerät. In "Im Tunnel" erleben wir erneut eine verzweifelt-entschlossene Frau, die sich in einer psychischen Grenzsituation befindet. Was hat Sie zu "Im Tunnel" inspiriert?

Die Inspiration kam aus verschiedenen Richtungen. Ich interessiere mich aufgrund von Erkrankungsfällen im Bekanntenkreis schon sehr lange für das Thema Psychose / Schizophrenie. Dazu kamen die im Film erwähnten, zum Teil auch in Hamburg stattgefundenen und noch immer nicht hundertprozentig aufgeklärten Ereignisse um den Mordfall Litwinenko.

Ebenso bewegt mich die grundsätzliche Frage: Was ist eigentlich Realität? Leben wir alle in einer, objektiven, oder nicht doch jeder einzelne von uns in einer ganz eigenen, individuellen? Wer bestimmt, was wahr ist und was nicht?

Worin bestanden Ihre Recherchen?

Ich habe mit einigen Chefärzten von psychiatrischen Stationen und auch Betroffenen gesprochen. Dazu habe ich viele Erfahrungsberichte, vor allen Dingen in Selbsthilfeforen, von Betroffenen gelesen.

War Maria Simon schon während des Schreibens Ihre "Maren Adam"?

Nicht von Anfang an, aber ziemlich bald. Maria Simon ist einfach eine ganz wunderbare Schauspielerin, von der ich weiß, dass sie jede Nuance und Facette, die man ihr ins Buch schreibt, spielen kann.

Sie sind "Mutter" und Headautorin der ZDF-Polizeiserie "Notruf Hafenkante", schreiben Drehbücher für  Komödien wie zum Bei­spiel "Engel sucht Liebe", ersinnen Geschichten für ZDF-Hebamme "Lena Lorenz" und tummelten sich bei "Stubbe". Wie gelingt es Ihnen, zwischen diesen unterschiedlichen Genres so punktgenau zu agieren?

Das ist gar nicht so schwer. Wichtig ist, dass man jedes Format, für das man schreibt, ernst nimmt und immer versucht, gute Geschichten, die berühren und unterhalten, zu erzählen. Das gelingt dann manchmal mehr und manchmal weniger.

"Für Verschwörungstheorien sind wir empfänglich, weil sie uns das Gefühl geben, hinter die Kulissen schauen zu können und etwas zu sehen, was wirklich wichtig ist", so der Psychologe und Philosoph David Livingstone Smith. Glauben Sie, dass in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt Verschwörungstheorien auch "Vehikel" zum (Über)-Leben sein können?

"Vehikel zum (Über)-Leben" erscheint mir ein wenig zu hoch gegriffen, aber meiner Meinung nach, bieten Verschwörungstheorien einfache Lösungen und klare Antworten an, die eine immer komplexer werdende bespielweise erscheinende Welt bewältigbar / scheinbar verständlich machen.

Dazu kommt der Umstand, dass ja in der Tat viele Dinge in einem Graubereich stattfinden, hinter verschlossenen Türen beschlossen werden und dass interessierte Kräfte wie zum Beispiel Lobbyisten Einfluss zu nehmen versuchen und auch dabei Erfolg haben, dass Geheimdienste im Verborgenen agieren und vertuschen, dass  Informationen unter Verschluss gehalten werden etc.. Und somit oftmals Verschwörungstheorien durchaus einen "wahren" Ausgangspunkt haben können, die sich dann aber im Laufe der Zeit oft vollkommen verselbstständigen und mit der "Realität" gar nichts mehr zu tun haben..

Nach ihrer Attacke wurde bei Maren eine paranoid-halluzinatorische Schizophrenie diagnostiziert. Sie wurde in die Psychiatrie (nach § 63, Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus) eingewiesen. Nach dem Fall "Mollath" geriet der Paragraf 63 des Strafgesetzbuches in den Fokus der öffentlichen Kritik. Was glauben Sie, welche Aufgabe fällt dem Staat zu, die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus anzuordnen und vor allem: Wann und wie kann die Sinnhaftigkeit einer solchen Unterbringung überprüft werden?

Das ist eine sehr komplexe Frage und ich will mir nicht anmaßen, darauf eine Antwort geben zu können. In meinen Augen ist es aber wichtig, Krankheitsbilder wie eben zum Beispiel Schizophrenie aus der Tabuzone zu holen, damit Betroffene und ihre Angehörigen / deren Umfeld schneller Hilfe suchen und diese auch erhalten können.

Der Grat zwischen der Suche nach der Wahrheit und dem Abdriften in den Wahn ist recht schmal. Was meinen Sie, kann es jedem passieren, an eine Verschwörung zu glauben, die gegen die eigene Person gerichtet ist?

Sicherlich müssen dazu sehr viele Faktoren zusammenkommen. Aber Tatsache ist, dass jeder Mensch in der einen oder anderen Form psychisch erkranken kann. Ein Ansinnen des Filmes ist, darauf aufmerksam zu machen.

Abgesehen von einem krankhaften Wahn ist es gerade in der heutigen Zeit mit der brennenden Thematik um FakeNews, "alternativen Fakten", die angebliche "Lügenpresse", die mutmaßlich von Regierungen gesteuert agiert, sehr wichtig, immer wieder zu überprüfen: Woher kommen die Informationen, mit deren Hilfe ich auch auf die Welt schaue? Wer bereitet mir diese auf und welche kurz- oder auch sehr langfristigen Ziele werden damit verfolgt? Sind die Informationen, die ich erhalte, überprüft und belastbar?

Und was macht man, wenn es wirklich stimmt?

Da wären wir dann fast schon wieder beim Fall Mollath.

Das Interview führte Christiane Diezemann

Bedrohlich - Interview mit Maria Simon

"Nie habe ich die Welt so klar gesehen. Ich wusste, wie alles zusammenhängt", so Maren Adam am Anfang des ZDF-Films "Im Tunnel". Plötzlich gerät ihr Leben von einem Augenblick zum anderen aus den Fugen. Was ist mit Maren passiert?

Ihr Leben ist aus den Fugen geraten durch den Tod ihres Bruders. Auf einmal wird ihr bewusst, dass die Welt, in die sie sich hinein gelebt hat, brüchig wird. Auf einmal muss sie mit Dingen klar kommen, die vorher vielleicht auch schon da waren, aber an denen sie "vorbei gelebt" hat. Die Welt ist auf einmal sehr bedrohlich.

Ihr ganzes System bricht auseinan­der und doch ist sie bereit, für ihre Wahrheit zu kämpfen. Was treibt sie an?

Die Liebe zu ihren Kindern und ihr Überlebensinstinkt.

2011 wurden Sie für Ihre Rolle in "Es war einer von uns" (Buch: Astrid Ströher, Regie: Kai Wessel) für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Schauspielerin nominiert. In dem ZDF-Film brillierten Sie in der Rolle des Opfers nach einer Gewalttat. 2016 erhielten Sie die Goldene Kamera in der Kategorie Beste deutsche Schauspielerin für ihr grandioses Spiel in "Silvia S. – Blinde Wut". In der Hauptrolle der Silvia S. stürzen Sie in eine tiefe Krise und  geraten dann vollends außer Kontrolle. Was reizt und fordert Sie an Frauenrollen dieser Art besonders?

Es geht um Themen, die es schon immer gibt, aber bisher kaum verfilmt oder angesprochen worden sind. Die Ängste und Extremsituationen ansprechen, mit denen wir im Alltag zunehmend konfrontiert werden.

Das Interview führte Christiane Diezemann

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