Laura Karasek geht in ihrer neuen Talkshow zart ans Limit - Copyrighht; ZDF/Klaus Weddig
Laura Karasek geht in ihrer neuen Talkshow zart ans Limit - Copyrighht; ZDF/Klaus Weddig

Laura Karasek - Zart am Limit

Laura Karasek lädt zur Talkshow in ZDFneo

  • ZDF neo, Ab 4. Juli 2019, donnerstags um 22.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Donnerstag, 4. Juli 2019, 20.15 Uhr

Texte

Stab

Moderation       Laura Karasek
Autor Oliver Kleinfeld
Regie Volker Weicker
Produktion SEO Entertainment GmbH, im Auftrag von ZDFneo
Produzent Gillad Osterer
Executive Producer Lena Wickert
Redaktion SEO Meike Trautmann, Nora Bacher, Melanie Tschesche, Nadine Griess, Marion Kreienburg
Redaktion ZDF Stefan Bayerl, Henning Brekenkamp
Koordination ZDFneo Sebastian Flohr
Länge 6 x 45 Minuten

Die Show

Laura Karasek geht in ihrer neuen Talkshow in ZDFneo zart ans Limit. Mutig und kritisch beobachtet sie die moderne Großstadtwelt und hinterfragt festgefahrene Klischees und in Stein gemeißelte Vorurteile. Von heiter bis tiefgründig, über klug und frech, bis unangepasst und direkt, konfrontiert sie ihre Gäste mit Themen aus der "Rushhour" des Lebens. Und das alles mit entwaffnender Selbstironie und immer 100 Prozent authentisch. Diskutiert werden aktuelle gesellschaftliche, (pop)kulturelle, boulevardeske und netzaffine Themen. Laura Karasek sagt, was sie denkt und spricht auch Unangenehmes offen an, selbst wenn sie dafür mal die rote Karte bekommt. Mit Leichtigkeit überwindet sie scheinbare Widersprüche und offenbart dem Publikum neue Denkansätze. Form und Ablauf der Sendung sind auf die Gäste abgestimmt. Gedreht wird in Frankfurt – die Stadt, in der Laura Karasek lebt, die sie kennt und liebt. Daher wird Frankfurt in der Sendung immer wieder thematisiert und auf unterschiedliche Art und Weise eingebunden.

Die Moderatorin

Die Rechtsanwältin und Autorin Laura Karasek wurde 1982 in Hamburg geboren. Ihr Studium der Rechtswissenschaften absolvierte sie in Berlin, Frankfurt am Main und Paris. Von 2011 bis 2018 arbeitete sie als Prozess-Spezialistin in einer Wirtschaftskanzlei in Frankfurt am Main. Als Tochter des Literaturkritikers, Autors und Journalisten Prof. Dr. Hellmuth Karasek und der Journalistin Dr. Armgard Seegers schlug ihr Herz schon immer für das Schreiben: Laura Karasek veröffentlichte 2012 ihr Debüt – den Liebesroman "Verspielte Jahre". Im Februar 2019 folgte ihr zweites Buch "Ja, sie sind echt. Geschichten über Frauen und Männer". Die Autorin schreibt außerdem für stern.de die Kolumne "Tippt die noch ganz richtig?" und moderiert den Podcast "tschuldigung, sitzt hier schon jemand?" für die Deutsche Bahn. Laura Karasek liebt den Adrenalin-Kick, Gedichte, Männer mit Brusthaaren, Prosecco und Abgründe unterschiedlicher Art. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Zwillingen in Frankfurt am Main.

Laura Karasek im Interview

all4radio Exklusiv-Interview mit Laura Karasek

Laura Karasek im Audio-Interview

 

Das Interview in Schriftform:

„Die Sendung ist wie eine Girlgroup, nur dass ich das Girl bin und die Show die Group“

Neue Talkshow „Laura Karasek – Zart am Limit“ ab 4. Juli, donnerstags um 22.15 Uhr, in ZDFneo und in der ZDFmediathek

 

Anmoderation:

Jan Böhmermann geht – Laura Karasek kommt. Während der Sommerpause des „Neo Magazin Royale“ übernimmt die Tochter des verstorbenen Literaturkritikers Hellmuth Karasek den Sendeplatz des Satirikers. Ab dem 4. Juli heißt es dann donnerstags um 22.15 Uhr in ZDFneo (und ab 20.15 Uhr in der ZDFmediathek): Willkommen zur neuen Talkshow „Laura Karasek – Zart am Limit“. Und der Titel ist Programm: Die 37-Jährige sagt, was sie denkt, und spricht auch Unangenehmes offen an – zugleich ist sie charmant, tiefgründig und humorvoll. Sechs Folgen wird es geben, jeweils 45 Minuten, mit Themen aus der Rushhour des Lebens - jeweils angepasst an ihre Gäste, da ist auch der eine oder andere Prominente dabei. Gedreht wird in einem Club in Frankfurt am Main, also in der Stadt, in der die künftige TV-Moderatorin lebt. Bisher hat die Rechtsanwältin, Autorin und zweifache Mutter nämlich noch nie moderiert. Wir haben uns mit Laura Karasek über ihre neue Talkshow unterhalten.

 

1. Frage: Frau Karasek, Sie haben sich beim ZDF einfach mal initiativ als Moderatorin beworben – obwohl Sie das noch nie gemacht haben. Ganz schön mutig…

Ich habe damals gedacht: „Ich möchte jetzt mal ins Fernsehen“, und habe ZDFneo eine E-Mail geschrieben, in der stand: „Sie müssen mich kennenlernen, Sie werden es nicht bereuen.“ Eine Woche später habe ich die Mail noch mal geschickt und dann haben wir uns auch getroffen. Und nur zwei Jahre später habe ich meine eigene Sendung. (0:19) 

 

2. Frage: Vor der ersten Sendung werden Sie bestimmt sehr nervös sein, aber Sie stehen ja auf den Adrenalin-Kick – und auf Prosecco. Gibt es vor der Talkshow also erst mal zwei, drei Gläschen?

Mein Coach Ulla Kock am Brink hat mir gesagt, ich solle nicht zu viel trinken. Aber es ist schon so, dass ein Sektchen zur Entspannung hilft, wenn ich aufgeregt bin. Also ich denke, ganz nüchtern werde ich in der ersten Sendung nicht sein. Ich habe noch nie moderiert, deswegen wird es bestimmt gut gehen. (0:15)

 

3. Frage: Die Gäste für die Talkshow dürfen Sie selbst mit aussuchen. Wie sieht denn das Konzept der Sendung aus, worauf dürfen sich die Zuschauer freuen?

Das ist wie eine zusammengestellte Girlgroup, nur dass ich das Girl bin und die Show die Group. Wir werden drei Gäste haben, es wird Gespräche geben, es sollen Geschichten erzählt werden. Es soll die Leute unterhalten und kurzweilig sein, zugleich aber auch eine Tiefe und Relevanz haben. Mir sind auch Spiele wichtig, weil ich finde, dass man dabei einen Menschen von einer anderen Seite erlebt. Mit mir wird auch ein wenig gespielt, mir wird unter anderem 24 Stunden das Handy weggenommen. Also darauf freue ich mich. Wir wollen natürlich nicht nur Prominente haben – und natürlich merkt man, wenn man auf einmal eine eigene Sendung hat, dass man plötzlich per Instagram oder Facebook Nachrichten kriegt wie: „Hey, wie geht’s? Voll lange nichts gehört.“ Ich finde das eben lustig, dass man das so durchschaut, wenn Leute so scheinheilig sind. Wenn man denkt: „Ah, gestern kam die Pressemitteilung raus.“ (0:49)

 

4. Frage: Haben Sie Wunschgäste für Ihre Sendung „Laura Karasek – Zart am Limit“? 

Ich bin da ganz bescheiden. Also ich finde, Bradley Cooper sollte schon mal vorbeischauen, auch gerne Lenny Kravitz. Ich hätte mal Bock auf einen richtigen Bad Boy in meiner Sendung, der mir vielleicht auch beibringt, wie ich nicht ganz so nach Opfer und Blondine aussehe. Ich bin nicht so billig, wie ich aussehe. Ich bin kein Freund von diesen Schubladen – und deswegen ist [der Titel] „Zart am Limit“ schön, weil es diese Kontraste zusammenbringt: das Nachdenkliche und das Krawallige. (0:26)

 

5. Frage: Sie haben als Gast in Talksendungen ja schon Fernseherfahrung sammeln können. Haben Sie Moderatoren-Vorbilder?  

Meine Talkshow-Vorbilder sind Barbara Schöneberger, ich finde, sie ist großartig, und ich liebe „Inas Nacht“, ich liebe Ina Müller, und ich bin großer Fan von Klaas [Heufer-Umlauf], ich finde, sie haben geile Ideen, und dann ist da noch Markus Lanz. Er ist ganz anders als ich, aber ich finde ihn großartig und ich bin auch immer gerne Gast in seiner Sendung. Er ist schlau, schnell, gebildet, unfassbar interessiert, er nimmt sich wirklich Zeit für seine Gäste, auch vor und nach der Sendung, und er sieht gut aus. Das finde ich geil. (0:26)

 

6. Frage: Sie sind die Tochter des verstorbenen Literaturkritikers, Autors und Journalisten Prof. Dr. Hellmuth Karasek. Die meisten kennen ihn wohl aus der ZDF-Sendung „Das Literarische Quartett“ und er galt als Deutschlands inoffizieller Literaturpapst. Ist der Name Karasek eine Art Türöffner für Sie?

Natürlich ist der ein Türöffner. Mein Vater hat ein gewisses Image transportiert und stand für Kultur und Bildung. Und deswegen habe ich den Vorwurf immer nicht verstanden, wenn jemand gesagt hat: „Du bist ja nur die Tochter von [Hellmuth Karasek].“, weil ich mir dachte: „Ja, aber das ist doch nicht so peinlich, die Tochter meines Vaters zu sein. Weil er war ja irgendwie ganz cool – und kein Vollidiot.“ Meine Mutter sagte immer: „Du bist wie dein Vater!“, und mein Vater sagte dazu: „Und das meint deine Mutter nicht als Kompliment.“ Ich bin jemand, der nicht sehr geschickt ist, das war mein Vater auch nicht – ich hoffe, ich bin geschickt mit Menschen. Mein Vater hat auch einen ganz anderen Lebenslauf als ich und da kann und will ich mich auch gar nicht daran messen. Er war mein Vater und ich liebe ihn und er fehlt mir sehr, aber es steht mir gar nicht zu – und ich finde den Vergleich irgendwie abwegig. Ich möchte ungern mit irgendjemandem verglichen werden. (0:49)

 

7. Frage: Ihre Talkshow läuft dann auf dem Sendeplatz des „Neo Magazin Royale“, während Moderator Jan Böhmermann Sommerpause macht. Wie gehen Sie mit dem Erwartungsdruck um?

Unser Format ist ja etwas ganz Anderes, wir erzählen Geschichten von Menschen, wir machen eine Talkshow. Und ich bin eine Frau, Herr Böhmermann ist keine. Ich mache jetzt die Sommervertretung, weil irgendeine muss es ja machen. Und ich habe mich erbarmt. (0:14)

 

Die Fragen stellte Mareike Helgert von all4radio, Agentur für Radio-Kommunikation

Fotos

Fotos sind erhältlich über die ZDF Presse und Information
Telefon: 06131 - 70-16100 und unter https://presseportal.zdf.de/presse/laurakarasek 

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