Copyright: ZDF / Bernd Schuller - Tina Färbers (Christine Eixenberger) Rektor (Thomas Huber) schützt sich auf seine Weise gegen Corona
Copyright: ZDF / Bernd Schuller - Tina Färbers (Christine Eixenberger) Rektor (Thomas Huber) schützt sich auf seine Weise gegen Corona

Lehrerin auf Entzug

neoriginal - Sechsteilige Webcomedy-Serie

Grundschullehrerin Tina Färber (Christine Eixenberger) sehnt sich das Ende des Homeschooling herbei. Sie hat die Nase voll von schlechtem W-LAN, besserwissenden Eltern und überforderten Schülern. Sie will ihren Frontalunterricht zurück. Und tatsächlich, die Schulen öffnen wieder – aber ohne Tina. Sie soll eine Homeschooling-Musterklasse leiten. Von wo? Natürlich von Zuhause. Tina ist kurz davor, verrückt zu werden.

  • ZDF neo, Am Dienstag, 28. Juli 2020, 0.45 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Freitag, 10. Juli 2020, 10.00 Uhr - alle Folgen abrufbar

Texte

Stab

Produktion: MadeFor Film GmbH 

Produzentin: Nanni Erben

Producerin: Philine Zebralla

Buch: Tobias Öller

Regie: Sinan Akkus

Kamera: Namche Okon

Schnitt: George Cifteli

Musik: Tim Neuhaus, David Schoch

Redaktion ZDF: Sebastian Hünerfeld

Koordination ZDFneo: Carina Bernd

Länge: 6 x 8 Minuten

Die Rollen und ihre Darsteller/Darstellerinnen

Tina Färber: Christine Eixenberger

Prof. Schaller: Felix Hellmann

Frederick: Florian Burgkart

Julia: Stefanie von Poser

Rektor: Thomas Huber

Inhalt

Grundschullehrerin Tina Färber (Christine Eixenberger) ist happy: Endlich öffnen die Schulen wieder. Nach etlichen Wochen Homeschooling ist Schluss mit virtuellem Lernen. Lehrer dürfen ihre Schüler wieder persönlich unterrichten. Die Freude, Schüler und Kollegen dreidimensional wiederzusehen, währt aber nur kurz. Von oberster Instanz bekommt die junge Pädagogin den Auftrag, im Homeoffice zu bleiben, um von dort aus eine digitale  Musterklasse zu leiten. Was für ein Wahnsinn! Gute Technik ist eines, Kinder am Bildschirm und deren Eltern, die ständig in die Online-Meetings quatschen, etwas anderes. Doch Tina nimmt die Challenge an – alles für die Bildung, alles für den virtuellen Sieg.

Die Folgen im Überblick

Folge 1: "Bildungsauftrag"

Tafelkreide ist das Koks für Grundschullehrerin Tina, und nach etlichen Wochen im digitalen Klassenzimmer ist Tina auf Entzug. Als die Schulen endlich wieder öffnen, ist sie allerdings nicht mit dabei. Von offizieller Seite bekommt sie den Auftrag, eine Musterklasse für Homeschooling zu leiten – in einem Wettbewerb, natürlich von Zuhause. Der kalte Entzug geht also weiter...

 

Folge 2: "Maskenball"

Tina startet mit ihrer Musterklasse direkt voll durch. Doch ihre hochausgefeilte Dramaturgie des virtuellen Frontalunterrichts funktioniert nur, wenn es auch ein Frontalunterricht ist.

In Tinas Online-Musterklasse sind nicht nur die Schüler Teil des Unterrichts, sondern auch mitteilungsfreudige Eltern, die sich mit mehr oder weniger passenden Kommentaren in den Klassen-Chat einmischen.

 

Folge 3: "Mütterdämmerung"

Auch virtuelle Elternabende gehören zum Homeschooling und machen Tina das Leben schwer. Wie gut, dass unter den Eltern eine ihrer Freundinnen ist, mit der sie sich beim Prosecco mal so richtig aussprechen kann. Tina würde sonst völlig durchdrehen.

 

Folg 4: "Muffinalarm"

Abstandsregeln, Einbahnstraßen-Pfeile und überambitionierte, Muffin backende Eltern. Der Rektor von Tinas Grundschule verzweifelt schier an den neuen Verordnungen. Um Tinas Projekt kann er sich nicht auch noch kümmern. Jetzt steht erstmal sein Freizeitvergnügen an erster Stelle. Und so überlegt er sich, welche gefährliche Sportart er als nächste ausprobieren könnte?

 

Folge 5: "Durchblick"

Wow, Tina kann es nicht fassen: Hinter ihrem attraktiven Onlinedate steckt niemand anderes als ihr ehemaliger Schüler Frederick. Aber es gibt noch etwas anderes, was sich in Tinas Leben "wanzen" will. Frederick entdeckt, dass Tinas Rechner mehr Funktionen hat, als für den Online-Unterricht nötig wären. Wird sie etwa abgehört und beobachtet?

 

Folge 6: "Doppelgängerin"

Mission completed: Die Zeit in ihrer Musterklasse ist vorbei! Endlich wieder Schule – so richtig und live. Lehrer und Schüler sind wieder vereint. Doch für wie lange? Tina muss feststellen, dass der Wettbewerb nur Fake war. Sie war ein Versuchskaninchen, um das digitale Lernen zu perfektionieren. Mit Hilfe von Frederick kommt sie einem Plan auf die Spur, der vollkommen konträr zu den wirklichen Bedürfnissen der Schulen steht. Denn was Schulen wirklich brauchen, sind mehr reale Lehrer und Lehrerinnen und keine virtuellen.

Die Rollenprofile

Tina Färber (Christine Eixenberger)

Grundschullehrerin, Mutter eines Kindes, alleinerziehend. Von den Zehen bis zu den Haarspitzen ist Tina bereit für den pädagogischen Lehrauftrag. Doch ohne die tägliche Dosis Kind, Kreide und Kollegium sitzt Tina auf dem Trockenen. Homeschooling in Vollzeit, so wie jetzt, in Zeiten von Corona? Eine Horrorvorstellung für sie.

 

Prof. Schaller (Felix Hellmann)

Staatssekretär, ehemaliger Mentor und Professor von Tina. Die Homeschooling-Musterklasse ist seine höchstpersönliche Mission. Chefsache sozusagen, mit Tina als Traumbesetzung. In seinem Büro des bayrischen Ministeriums für Bildung und digitale Vollendung hängt ein übergroßes Bild von Angela Merkel. Mit ihr im Rücken heckt er akribisch Pläne und Ziele aus, die Großes vermuten lassen.

 

Frederick (Florian Burgkart)

Tinas ehemaliger Schüler. Ein Computer-Nerd kurz vor dem Abitur. Jenseits aller Corona-Abstandsregelungen hält er sich konsequent von seinen Klassenkameraden fern. Frederick umgeht lückenlos das Schulgebäude, ohne dass seine Mutter irgendetwas etwas ahnt. Mit der Gabe, sich in fremde Computer zu hacken, kommt er bestens durchs Leben – meint er zumindest.

 

Julia (Stefanie von Poser)

Tinas Freundin und Mutter zweier Söhne. Nach Wochen betreuten Lernens zu Hause, ist sie dem Wahnsinn nahe. Da helfen nur  Online-Prosecco-Partys mit Tina. Dann scheint die Welt wenigstens für einen Moment wieder in Ordnung zu sein. Dass ihr Ältester in Wahrheit ein freiheitsliebender Schulschwänzer ist und sein Geld im Online-Poker verdient, ahnt sie nicht.  

 

Rektor (Thomas Huber)

Schuldirektor an Tinas Schule. Einem Feldherr gleichend, wacht er über Klassenzimmer, Lehrer, Schüler – und ihre Eltern. Besonders die Erziehungsberechtigten hat er gefressen, die, trotz aller Corona-Beschränkungen, mit selbst gebackenen Muffins spontan ihre Kinder und deren Klassenkameraden überraschen wollen. Hygienealarm! Zwischen Richtungspfeilen, Desinfektionsmitteln und Schutzmasken findet er mehr und mehr zu seiner wahren Berufung: Tauchen, Bungee Jumping, Abstandsregeln unterschreiten. Denn Corona hin oder her: Man muss ja auch mal was riskieren im Leben!

Die Haupdarstellerin

Christine Eixenberger ist eine deutsche Schauspielerin und Kabarettistin. Im Oktober 2019 wurde ihr der Bayerische Kabarettpreis in der Sparte "Senkrechtstarter" verliehen. Bis 2017 moderierte sie die BR-Comedy-Talkshow "Habe die Ehre" zusammen mit dem Kabarettisten und Parodisten Wolfgang Krebs. Seit 2016 verkörpert Christine Eixenberger die Rolle der "Marie" in der ZDF-Reihe "Marie fängt Feuer". In weiteren Hauptrollen war sie in "München Grill" und "Matze, Kebab und Sauerkraut"  zu sehen. Aktuell ist sie mit ihrem bereits dritten Solo-Kabarettprogramm "Fingerspitzenlösung" auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Ab Herbst 2020 startet ihr neues Programm "Einbildungsfreiheit".

Die Macher

Tobias Öller (Autor)

Tobias Öller ist seit zwei Jahrzehnten "Berufspendler" zwischen Kleinkunst und Größenwahn. Nach diversen Bandprojekten und abendfüllenden Musicalproduktionen wechselte er ins Kabarett-Genre und arbeitet seither als Comedy-Autor, Musik- und Filmproduzent. Mit Christine Eixenberger trat Öller als Kabarett-Duo auf und schrieb ihre Soloprogramme "Ballkontakt – Eine Spielerfrau packt aus" (2012) und "Lernbelästigung" (2015). Er erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen wie den Niederbayrischen Kabarettpreis, den Paulaner Solo+ Preis und Franz-Ringseis-Kulturpreis sowie mit Christine Eixenberger den Thurn und Taxis Kabarettpreis. Seine aktuelle Produktion "Lord & Schlumpfi – Der lange Weg nach Wacken" feiert im Juli 2020 beim Filmfest München Pop-Up Premiere.

 

Sinan Akkus (Regie)

Sinan Akkus studierte Philosophie und Germanistik in Kassel und schloss anschließend das Studium der Visuellen Kommunikation mit dem Schwerpunkt Film und Fernsehen mit Auszeichnung ab. Es folgten sein preisgekrönter Kurzfilm "Lassie“ (Kurzfilm), der von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat "besonders wertvoll" erhielt, dann sein Spielfilmdebüt, die Culture-Clash-Kinokomödie "Evet, ich will!". 2015 kam Akkus Film "3 Türken & ein Baby", zu dem er auch das Drehbuch schrieb, in die deutschen Kinos. Der Film wurde ebenfalls von der FBW mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet, war für den CIVIS-Kinopreis nominiert und erhielt beim Kinofest Lünen den Publikumspreis. Akkus führte Regie bei TV-Filmen wie "Fischer sucht Frau", "Fast perfekt verliebt" und "Ihr letzter Wille kann mich mal!", die auf verschiedenen Festivals uraufgeführt wurden. Sinan Akkus tritt außerdem als Schauspieler in Erscheinung, war als Juror für verschiedene Filmfestivals tätig und arbeitet als Dozent an der Internationalen Akademie für Filmschauspiel in Köln.

 

Tim Neuhaus (Komponist)

Tim Neuhaus ist Sänger und Multiinstrumentalist und veröffentlicht seit seinem 17. Lebensjahr regelmäßig Solo-Alben. Nach seinem Jazz-Studium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar, Thüringen wurde er Band-Musiker und Mit-Produzent von u. a. Clueso und der Blue Man Group und Kollaborateur in Sessions und Projekten als Schlagzeuger und Produzent für zahlreiche (inter)nationale Bandprojekte (z.B. Hundreds, Glen Hansard, Joan Baez, Udo Lindenberg etc.)

Seit 2015 ist er als Komponist, Songwriter oder Studiomusiker auch an verschiedenen Filmen und Serien beteiligt, wie beispielsweise "Fischer sucht Frau", "Heil" oder "jerks".

 

David Schoch (Komponist)

David Schoch ist Singer/Songwriter, Komponist und Produzent. Seine Musik ist im Bereich Folk/Indie/Pop angesiedelt und wird durch vielschichtige Sounds und experimentelle Klangtexturen erweitert. Er ist als Band-Schlagzeuger auf Tournee, verfolgt sein Soloprojekt und hat bereits für zahlreiche Filme Musik komponiert, darunter "Evet, ich will!", "35 Cows and a Kalashnikov" oder "Ihr letzter Wille kann mich mal!".

Bildhinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/lehrerinaufentzug

 

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