Copyright: ZDF / Frank Dicks
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Mordshunger - Verbrechen und andere Delikatessen

Wie ein Ei dem anderen

Ein Wiedersehen mit Anna Schudt als Köchin und Hobby-Detektivin Britta Janssen und Aurel Manthei als ihr Filmbruder und Kommissar Max! Ihr neuer Fall ist besonders knifflig: In ihrem Ort wird eine Frauenleiche gefunden, die Britta zum Verwechseln ähnlich sieht.

  • ZDF, Mittwoch, 13. Februar 2019, 20.15 Uhr

    Texte

    Stab

    Buch:Christian Jeltsch
    Regie:Josh Broecker
    Schnitt:Anke Berthold
    Kamera:Eckhard Jansen
    Kostüme:Kerstin Westermann
    Musik:Biber Gullatz, Moritz Freise
    Szenenbild:Claus Kottmann
    Produzenten:Bettina Wente, Wolfgang Cimera
    Redaktion:Matthias Pfeifer, Jutta Kämmerer

    Eine ZDF-Auftragsproduktion der Network Movie, Köln

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Britta JanssenAnna Schudt
    Max JanssenAurel Manthei
    Torsten WallatMichael Roll
    Oliver LappeTobias Diakow
    Theo GrotheTorben Liebrecht
    ClaraSandra Borgmann
    Ute DöringCharlotte Schwab
    Prof. Dr. Paul MichelsRüdiger Kuhlbrodt
    Sigrid NeumannJulia Augustin
    Maria HartmannMarita Breuer
    WolffPeter Schneider
    Norbert WitzelPaul Faßnacht
    Dr. Karola SchneiderMaya Henselek
    SharonAline Hochscheid
    Werner ImmenbachJochen Hägele
    GärtnerFirat Baris Ar
    CatererMarkus Andreas Klauk
    Chinesischer InvestorNick Dong Sik
    und andere 

    Inhalt

    Die Köchin Britta Janssen und Hobbydetektivin und ihr Bruder, der Kommissar, melden sich mit einem spektakulären Mordfall auf dem Bildschirm zurück.

    In Klein-Beken wird eine Leiche gefunden, die Britta wie ein Zwilling gleicht. Britta und Max stehen vor einem Rätsel, denn von einer weiteren Schwester wussten sie bis jetzt nichts.

    Die Frau, die Lea Grote heißt und aus der reichen Düsseldorfer Gesellschaft kommt, wurde mutwillig überfahren. Es war Mord. Britta folgt den Spuren der Toten, schlüpft in ihre Rolle und ermittelt undercover, was zu gefährlichen und auch komischen Verwirrungen führt.

    Leas ahnungsloser Ehemann, der Unternehmer Theo Grote, steht vor einem wichtigen Geschäftsabschluss und scheint nicht zu merken, dass sich Britta als seine Gattin ausgibt. Er ist begeistert von dem scheinbaren Wandel seiner Ehefrau und auf dem Weg, sich neu in sie zu verlieben. Schnell wird Britta klar, dass die Verstorbene ein zwar materiell sorgenfreies, aber unglückliches, unstetes Leben führte, Psychopharmaka nahm und immer wieder versuchte, aus dieser Rolle auszubrechen.

    Parallel ermittelt Max in der Klinik, in der Britta geboren wurde. Verwaltungsdirektorin Ute Döhring und der Chefarzt der heutigen Privatklinik, Professor Paul Michels können ihre Beunruhigung nur schwer verbergen und verweigern ihm zunächst die Einsicht in das Klinikarchiv. Als Max die damalige Hebamme Sibylle Witzel aufsucht, muss er feststellen, dass sie seit einem mysteriösen Unfall zum Pflegefall geworden und nicht mehr in der Lage ist, Auskunft zu geben. Der Fall scheint größer zu sein, als zunächst angenommen.

    Besonders schockiert sind Britta und Max, als sie herausfinden, dass Lea Grote das Geschwisterpaar schon länger ausspioniert hat und dass der Mordanschlag offenbar nicht Lea, sondern Britta  gegolten haben muss. Für diese These spricht ein Auftragskiller, der sich bei "Lea" meldet und das restliche Geld für den erfüllten Auftrag fordert.

    Am Ende lüften Britta und Max ihr eigenes großes Familiengeheimnis und müssen erkennen, wohin es führen kann, wenn man sich zu sehr in ein anderes Leben träumt.

    Statement der Redaktion

    Neuer Film der Landkrimireihe mit Anna Schudt und Aurel Manthei

    Ein Wiedersehen im ZDF mit einem ganz besonderen Geschwisterpaar: Anna Schudt, frisch gekürte International Emmy-Preisträgerin, spielt erneut die Rolle der Köchin und Hobby-Detektivin Britta Janssen, Aurel Manthei ihren Bruder Max, in dessen Arbeit als örtlicher Polizeikommissar sich Britta mit viel Neugier und Cleverness immer wieder einmischt.

    Die humorvolle Landkrimireihe aus dem fiktiven Örtchen Klein-Beken im Bergischen Land startete 2013 mit einer 4 x 60-Minuten-Staffel. 2015 folgte mit "Wilder Westen" ein Film in Spielfilmlänge. Nun wird die Reihe mit einem weiteren Spielfilm fortgesetzt, der das westfälische Geschwisterpaar noch einmal vor völlig neue Herausforderungen stellt. Dieses Mal geht es um sie selbst und ihre eigene Familiengeschichte.

    Eine Frau, die im Heimatort der Geschwister gewaltsam ums Leben kommt, gleicht nämlich Britta "wie ein Ei dem anderen" so lautet auch der Folgen-Titel des Films, der die Landgasthofwirtin Britta in ein für sie ungewohntes High-Society-Milieu nach Düsseldorf führt. Dort schlüpft sie undercover in das Leben der Frau, die möglicherweise ihre unbekannte Zwillingsschwester war. Das sorgt für allerlei Verwirrungen. Und am Ende wird nicht nur ein Mord aufgeklärt, sondern auch ein großes Familiengeheimnis gelüftet.

    Die Geschichte von Drehbuchautor Christian Jeltsch um eine unerfüllte Sehnsucht nach Glück und die Suche nach der eigenen Identität wird von vielen weiteren wunderbaren Schauspielern getragen: Wieder mit dabei sind Michael Roll als Leiter der Polizeidienststelle, den Brittas eigenmächtige Ermittlungen regelmäßig zur Weißglut bringen und Tobias Diakow als junger, naiver Dorfpolizist. In den Episodenrollen: Torben Liebrecht, Sandra Borgmann, Charlotte Schwab, Rüdiger Kuhlbrodt, Julia Augustin, Peter Schneider und Paul Faßnacht. Regie führte Josh Broecker.

    Jutta Kämmerer & Matthias Pfeifer, Redaktion Fernsehfilm I

    Interview mit Anna Schudt

    Frau Schudt, Sie sind endlich wieder als Britta Janssen dem Verbrechen auf der Spur. Was mögen Sie an Ihrer Figur?

    Britta ist ein absolut positiver Charakter, der immer nach vorne schaut. Sie ist sympathisch und ungeheuer praktisch, noch dazu hat sie ein großes Herz für alle Menschen und einen unwiderstehlichen Humor.

    Was macht den neuen Fall "Wie ein Ei dem anderen" besonders?

    Dieser Fall dringt tief in Brittas und Max Familienhistorie ein, es geht um die eigene Identität, um die Geschwisterliebe und um Wahlverwandtschaften. Und es ist ein ungeheuer spannender Krimifall. Das alles unter einen Hut zu bringen, ist komplex, aber unser Autor Christian Jeltsch hat das sehr, sehr gut gemeistert.

    Ist Britta bedingt dadurch, dass sie eine Doppelgängerin hatte, die ein gänzlich anderes Leben als sie führte, auch ein wenig auf der Suche nach der eigenen Identität?

    Im Laufe der Geschichte hinterfragt Britta das eigene Leben: Hätte es ganz anders laufen können, habe ich die richtigen Wege genommen, hatte ich überhaupt eine Wahl? Das sind Fragen, die man sich in der Mitte des Lebens sowieso stellt, aber sie sind in diesem Fall potenziert durch die Doppelgängerin.

    Wie ist das für Sie als Schauspielerin, wenn Sie in eine andere Rolle und damit in ein anderes Leben schlüpfen?

    Meine Neugier auf die Menschen und ihre Lebensweisen wird immer größer.  Ich habe den spannendsten Beruf der Welt. Sich verwandeln zu können, ist ein Menschheitstraum, ich darf ihn leben.

    Sie haben ja beide Figuren gespielt: Lea Grote und Britta Janssen sowie Britta Janssen, die Lea Grote spielt. Wie war das für Sie bei den Dreharbeiten?

    Das war toll! Wir mussten sehr konzentriert und fokussiert arbeiten, die beiden Frauen haben ja nur innerlich eine andere Konstitution, äußerlich gleichen sie sich wie ein Ei dem anderen. Also geht es um den Ausdruck der Figuren, und das war sehr aufregend. Wie schafft man zwei konträre Figuren im selben Körper?

    Das Verhältnis zwischen Britta und ihrem Bruder Max ist besonders. Was macht die Beziehung zwischen den beiden aus?

    Sie sind beinahe symbiotisch, ohne einander wollen sie nicht, und doch suchen sie nach ihren eigenen Leben, unabhängig voneinander. Meist geht der Versuch, sich freizuschwimmen, aber schief. Zum Leidwesen des einen und zum Glück des anderen. Zusammengefasst würde ich sagen: Sie lieben sich sehr.

    Gratulation! Sie wurden im November mit dem Emmy für Ihre Rolle als Gaby Köster ("Ein Schnupfen hätte auch gereicht") in New York ausgezeichnet. Welche Bedeutung hat die Auszeichnung für Sie?

    Ich habe einfach noch mehr zu tun! Es ist großartig! Ich bin so glücklich über diesen Emmy, das können Sie sich gar nicht vorstellen. So eine wichtige Auszeichnung gibt einem natürlich sehr viel Selbstvertrauen und die Gewissheit, dass der Weg richtig ist, den man in seinem kleinen Leben geht.

    Das Interview führte Ellen Wirth.

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