Gerichtsvollzieher Michael Peller auf der Suche nach säumigen Schuldnern. Foto: ZDF/Arne Wolter
Gerichtsvollzieher Michael Peller auf der Suche nach säumigen Schuldnern. Foto: ZDF/Arne Wolter

In der Schuldenfalle

Weitere Dokus in Erstausstrahlung: Der Fall Kachelmann / Gun Germany

ZDFinfo bietet hochwertige Dokumentationen aus den Themenfeldern Zeitgeschichte, Politik, Wissen und Service. Auch die Erstausstrahlungen im Mai zeigen die Vielfalt dieses infostarken Programmangebots: Los geht es am 1. Mai 2017, 20.15 Uhr mit der Doku "In Schuldenfalle", der am Tag darauf, ebenfalls um 20.15 Uhr, der "Fall Kachelmann" folgt. Und am 3. Mai 2017, 20.15 Uhr rückt "Gun Germany – Die neue Gewalt von rechts" in den Blick.

  • ZDF info, Montag, 1. Mai 2017, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Montag, 1. Mai 2017

Texte

Sendetermine und Stab

Montag, 1. Mai 2017, 20.15 Uhr, ZDFinfo

In der Schuldenfalle – Zwischen Kontopfändung und Gerichtsvollzieher

Produktion: Wellenreiter-TV
Redaktion: Natalie Zinkand
Länge: ca. 45 Minuten

 

Dienstag, 2. Mai 2017, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Skandal! – Große Affären in Deutschland
Der Fall Kachelmann

Film von Barbara Radl

Produktion: kelvinfilm
Redaktion: Christian Deick, Susanne Krause-Klinck
Länge: ca. 45 Minuten

 

Mittwoch, 3. Mai 2017, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Gun Germany – Die neue Gewalt von rechts

Film von Johan von Mirbach

Produktion: labo M
Redaktion: Imke Meier
Länge: ca. 45 Minuten

 

Dienstag, 9. Mai 2017, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Deutschland, deine Marken: Lufthansa

Film von Sebastian Scherrer

Produktion: Wellenreiter-TV
Redaktion: Susanne Krause-Klinck, Christian Deick
Länge: ca. 45 Minuten

 

Donnerstag, 11. Mai 2017, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Überführt – Der Geldwäscher Josef Müller

mit Joe Bausch

Produktion: Nordend-Film
Redaktion: Imke Meier
Länge: ca. 45 Minuten

 

Freitag, 12. Mai 2017, 18.45 Uhr, ZDFinfo

Der Buckingham-Palast – Geheimnisse, Affären, Skandale

18.45 Uhr: Familiendramen
19.30 Uhr: Krieg und Frieden

Filme von Duncan Billing

Produktion: TVF Ltd. London
Redaktion: Susanne Gelhard, Susanne Krause-Klinck
Länge: 2 mal 45 Minuten

 

Freitag, 19. Mai 2017, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Die sieben größten Fehler der EU

Film von Thomas Becker

Kamera: Robert Cöllen
Schnitt: Gunnar Refardt
Produktion: taglicht media
Redaktion: Carmen Peter, Susanne Krause-Klinck
Länge: ca. 45 Minuten

 

Sonntag, 21. Mai 2017, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Die Macht der Elektronengehirne – Die Geschichte der Informationsgesellschaft

Film von Peter Kocyla

Produktion: ZDF Media München
Redaktion: Michael Gries, Susanne Krause-Klinck
Länge: ca. 45 Minuten

In der Schuldenfalle – Zwischen Kontopfändung und Gerichtsvollzieher

In Deutschland haben sich zahlreiche Menschen verschuldet. Mehr als 6,8 Millionen – und damit knapp jeder Zehnte – gelten dabei sogar als überschuldet. Auffällig ist, dass die Zahl der überschuldeten Rentner in den vergangenen Jahren um rund 60 Prozent gestiegen ist. Die bei Weitem meisten Schuldner sind aber zwischen 30 und 40 Jahre alt. Fast zwei Millionen junge Erwachsene sind betroffen.

"Aufmachen! Hier ist Obergerichtsvollzieher Lux vom Amtsgericht Leipzig. Ich habe einen Haftbefehl!". Michael Lux klopft energisch an die Wohnungstür. Eine Versicherung schickt ihn, um ausstehende Zahlungen in Höhe von rund 400 Euro einzutreiben. Die Schuldnerin hat auf keines seiner Schreiben reagiert. Wenn sie sich auch heute weigert, Auskunft über ihre Besitzverhältnisse zu geben, wird Lux sie mit Hilfe der Polizei festnehmen lassen. Zutritt verschafft er sich in solchen Fällen mit einem Schlüsseldienst. Was den Gerichtsvollzieher in der Wohnung erwartet, weiß er vorher nicht. In seinen 20 Dienstjahren hat Lux schon vieles erlebt – Familiendramen, gewalttätige Schuldner, Leichen.

Auch Obergerichtsvollzieher Michael Peller kennt die Anspannung, die sich breitmacht, bevor er eine fremde Wohnung betritt. Seine Strategie: "Das darf man nicht so nah an sich heranlassen." Damit meint er auch die vielen Schicksale, die ihm im Alltag begegnen. Bei vielen Schuldnern muss er immer wieder anklopfen. Denn wer einmal in der Schuldenfalle steckt, kommt so schnell nicht wieder heraus.

Zu ihnen gehört auch Mandy Ramm. Die 29-Jährige hat sich schon früh verschuldet. Ein Kredit für die Ausbildung an einer privaten Kosmetikschule, Stromrechnungen und Handyverträge – so haben sich bei ihr Schulden von rund 12 000 Euro aufgetürmt. Mandy hat einen Teilzeitjob in einer Pension. Zusätzlich gibt es Geld vom Sozialamt. Nicht einmal 600 Euro monatlich kommen so zusammen. Keine Chance, damit den Schuldenberg abzubauen. Ihre letzte Hoffnung ist die Schuldnerberatung der Caritas.

Auch Christian Lemke steckt tief drin in der Schuldenfalle. Sein großer Traum von der Selbstständigkeit mit einem Franchise-Unternehmen ist geplatzt. Zurück blieben Schulden von rund 100 000 Euro. Der junge Familienvater braucht eine Lösung – aber wie könnte die aussehen?

Die Dokumentation "In der Schuldenfalle – Zwischen Kontopfändung und Gerichtsvollzieher" erzählt diese ganz unterschiedlichen Geschichten und erläutert die Zusammenhänge eines komplexen Systems rund um das aktuelle Thema der Überschuldung in Deutschland.

Skandal! – Große Affären in Deutschland: Der Fall Kachelmann

Der gebürtige Schweizer Jörg Kachelmann war jahrelang Deutschlands bekanntester "Wetterfrosch". Kachelmann gründete eine eigene Firma und belieferte das Fernsehen mit Vorhersagen und Beiträgen. Kachelmann selbst reüssierte nicht nur vor der Wetterkarte – im Fernsehen moderierte er Talk-Sendungen und Quiz-Shows.

Am 20. März 2010 wurde Kachelmann überraschend am Flughafen festgenommen. Wegen Fluchtgefahr kam er sofort in Untersuchungshaft. Er wurde beschuldigt, eine Frau sexuell missbraucht zu haben, mit der er eine Affäre hatte. Die Staatsanwaltschaft Mannheim erhob Anklage gegen Kachelmann wegen des Verdachts der besonders schweren Vergewaltigung mit gefährlicher Körperverletzung. Kachelmann bestritt diese Vorwürfe und wurde am 31. Mai 2011 vor dem Landgericht Mannheim freigesprochen: "Im Zweifel für den Angeklagten", hieß es da.

Gun Germany – Die neue Gewalt von rechts

In Lingen schießt ein Mann auf eine Flüchtlingsunterkunft und verletzt dabei ein fünfjähriges Kind. In Löbau begehen drei Attentäter einen Brandanschlag auf eine Asylunterkunft. In Waghäusel terrorisieren zwei Männer Flüchtlinge mit Maschinenpistolen. Der Hass schlägt zurück. Es trifft nicht nur Flüchtlinge, sondern auch deren Unterstützer, Politiker und Journalisten.

970 Straftaten gegen Flüchtlingsheime hat das BKA 2016 gezählt. Es werden nicht nur Flüchtlingsunterkünfte angegriffen, sondern immer häufiger auch Menschen. Mit Fäusten, Sprengstoff und Schusswaffen. Die BKA-Beamten warnen: In Einzelfällen muss auch mit Tötungsdelikten gerechnet werden. Die Schauplätze der Übergriffe liegen oft in den neuen Bundesländern.

Reporter Johan von Mirbach trifft Betroffene und ehemalige Täter. Er will wissen: Was hat diese Welle der Gewalt ins Rollen gebracht? Er trifft Stephan Kramer, den Chef des Thüringer Verfassungsschutzes. Er diskutiert mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau. Er besucht Opfer, die von der "Gruppe Freital" attackiert wurden. Erschüttern die neuen Rechten die Grundfesten unserer Gesellschaft? Wie lässt sich verhindern, dass sich neue rechte Bewegungen in Deutschland breitmachen?

Deutschland, deine Marken: Lufthansa

Die Lufthansa zählt zu den beliebtesten und bekanntesten Marken der Deutschen. Die Deutsche Lufthansa AG etablierte sich in den goldenen Zeiten der Flugpioniere 1926. Während der Nazizeit wurde fast der gesamte Flugzeugpark der Lufthansa samt Besatzung in die Luftwaffe integriert. Unter alliierter Aufsicht gelang dann der Neuanfang.

ZDFinfo porträtiert in der Doku-Reihe "Deutschland, deine Marken" Firmen, deren Markenprodukte den deutschen Alltag prägen.

Überführt – Der Geldwäscher Josef Müller

Sie haben zum Teil lange kriminelle Karrieren hinter sich – als Serienverbrecher, Millionenbetrüger, Bandenchefs. Der Wechsel zwischen Knast und neuen kriminellen Abenteuern bestimmt ihr Leben. In der Reihe "Überführt" stellen sie sich dem Kreuzverhör durch Joe Bausch. Der Presenter kennt sich mit Verbrechern aus – und will herausfinden, warum sie zu dem wurden, was sie sind.

Der Luxus, die Reichen und Schönen, das war die Welt des querschnittsgelähmten Josef Müller. Der Sohn eines Polizisten wurde zu einem erfolgreichen Steuerberater. Die Kunden vertrauten ihm immer mehr Geld an, sogar mexikanische Drogenkartelle gehörten zu seinen Kunden. Müller fing an, mit dem Geld zu spekulieren. Doch durch den Börsen-Crash der 90er war das Geld verloren. Der Gesamtschaden: über sieben Millionen Euro. Müllers Ausweg: die Flucht. Und das LKA und FBI jagten den Millionenbetrüger rund um den Globus.

Der Buckingham-Palast – Geheimnisse, Affären, Skandale

Der Buckingham-Palast in London: Bühne für die königliche Familie, Schauplatz für Glanz und Glamour. Die zweiteilige Dokumentation blickt hinter die Kulissen des Palastes.

Es ist eine geheime, abgeschirmte Welt. Doch was geschieht wirklich hinter dieser Fassade? Die zweiteilige Dokumentation nimmt die 60 ereignisreichen Jahre seit der Krönung der Queen Elizabeth II. ins Visier – und wagt einen Blick in die Zukunft.

Mit atemberaubenden Reenactments und nie zuvor gesehenen Dokumenten enthüllen die Filme Geheimnisse hinter den Mauern des Buckingham Palace – ein Querschnitt durch die turbulente Geschichte, von guten und schlechten Zeiten, von Triumphen und Skandalen.

Der Buckingham Palace als Schauplatz von Machtspielen, offenbart sich vor allem in Folge 2. Denn in diesem prächtigen Bauwerk vereinen sich gleich drei Funktionen. Es ist zum einen das Zuhause der Royals, zum anderen Amtssitz des Staatsoberhauptes und schließlich Bühne für Pomp und Prunk.

Die sieben größten Fehler der EU

Der aktuelle Zustand der EU ist besorgniserregend. Der Film geht der Frage nach, welche Weichen in der Vergangenheit falsch gestellt wurden und macht sieben markante Wendepunkte aus.

Der Antikommunismus als Gründungsmotivation, das Demokratiedefizit, die Regulierungswut, die Sonderwege einzelner Staaten, die Aufnahme Griechenlands, der Euro und die Osterweiterung 2004.

Neben neuen Aufnahmen und Archivmaterial tragen O-Töne von Experten und Entscheidungsträgern sowie Grafiken zur Aufklärung bei.

Die Macht der Elektronengehirne

Computer haben die Gesellschaft des 20. Jahrhunderts entscheidend verändert. Dienen sie der Unterjochung der Menschen durch "Big Brother"? Oder stehen sie für die Freiheit des Individuums? Ausgerechnet im Jahr von George Orwells Roman "1984" brachte Apple den Macintosh heraus, den persönlichen Computer für zu Hause. Digitale Power für den Bürger gegen die Großen. Hoffnungen und Ängste begleiten die Informationstechnik seit ihren Anfängen in den 1940er-Jahren. Der Begriff "Computerisierung" wurde in den 1950er-Jahren für die beginnende Einführung der elektronischen Datenverarbeitung im zivilen Leben verwendet. In Deutschland nannte man die Rechner damals "Elektronengehirne".

"Dokumentationen rund um die Uhr" – Interview mit ZDFinfo-Chef Robert Bachem

Am 5. September 2011 ging ZDFinfo neu an den Start. Welche Entwicklung hat den Digitalsender seitdem am deutlichsten geprägt?

Am Anfang waren wir uns nicht so sicher, ob wir wirklich ein Sender nur für Dokumentationen werden sollten. Im Laufe der Jahre hat sich aber herausgestellt, dass es genau das ist, was die Zuschauer von uns erwarten: Dokumentationen rund um die Uhr. Auf dem Fernsehmarkt muss man heute eindeutig sein. Die Menschen, die uns einschalten, suchen Informationen, Wissen, Geschichte. Und in den vergangenen fünf Jahren hat sich herausgestellt, dass Dokumentationen genau das bieten, was das Publikum von uns erwartet – und das möglichst über lange thematische Strecken.

Wie würden Sie das Programm-Portfolio von ZDFinfo beschreiben?

Zum Programm-Portfolio gehört alles, was mit Wissen zu tun hat – mit der Welt, in der wir momentan leben. Menschen sehnen sich nach Geschichte und geschichtlicher Einordnung und erwarten diese von uns – dazu gehört ebenso die Geschichte von Youtube, auch wenn diese erst zehn Jahre währt. Hinzu kommt Wissensvermittlung jeder Art, gerade auch Wissen über Politik und Wirtschaft. Das zeigten zuletzt beispielsweise unsere Dokumentation über die Krise bei VW oder unsere vielen Dokus über Rechtsradikalismus in Deutschland und Europa. Solche Dokumentationen werden ebenso nachgefragt wie Geschichte und Wissensdokumentationen.

Sie nannten als eine Erkenntnis aus den zurückliegenden ZDFinfo-Jahren: Die Zuschauer suchen Wissen in 45-Minuten-Dokumentationen. Doch suchen sie diese nicht auf einem festen Sendeplatz. Planen Sie Ihr Programm deshalb vornehmlich in Doku-Strecken?

Wir denken in Themen. Die Zuschauer, die ZDFinfo einschalten, wollen offensichtlich etwas lernen. Wir müssen dieses Senderversprechen, dass sie dies bei uns können, rund um die Uhr erfüllen. Wir bieten deshalb den Zuschauern über lange Strecken, was er von uns haben will: Wissen über Geschichte, Politik und Wissenschaft.

Was würden Sie denn als erstes nennen, wenn Sie Programmhighlights der vergangenen Jahre nennen müssten – zwölfteilige Reihen wie "Aufstieg und Fall des Kommunismus" oder achtteilige Reihen wie "Die Wahrheit über den Holocaust"?

Genau solche langen Reihen, aber auch "Die Youtube-Story", "Die Google-Story" oder "Twitter – Revolution in 140 Zeichen". Und vor allem kommende Highlights würde ich nennen – wie etwa die sechsteilige Reihe zu den "Geheimnissen der digitalen Revolution" oder die fünfteilige Reihe zu Franco. Das sind Programmangebote, die das ausmachen, wofür wir stehen: Dokumentationen zu facettenreichen Themen in Reihe gebracht, auf dass ihnen ins Detail folgen kann, wer sich wirklich dafür interessiert.

Wie hat man sich die Themenplanung bei ZDFinfo vorzustellen: Konzentriert diese sich stark auf Jahrestage oder macht sie sich gerade davon eher unabhängig?

Jahrestage spielen eine Rolle, aber sicher nicht eine so dominante wie bei Sendern, die auch noch Live-Übertragungen zu diesen Erinnerungstagen planen. Bei der Planung von Dokumentationen besteht die Kunst darin, zu erfassen, was denn das Thema im nächsten Jahr sein wird. Denn durch den Produktionsvorlauf von einem halben Jahr muss man sicher sein, dass das die Dokumentation ein Thema aufgreift, dass nicht nur tagesaktuelle Relevanz hat.

Sie bieten bevorzugt lange Doku-Strecken zu einem Thema. Wollen sich die Menschen tatsächlich über mehrere Stunden in eine Richtung schlau machen?

Offensichtlich ja. Wenn die Zuschauer sich für uns entscheiden, möchten sie nicht nur eine Doku zum Thema sehen, sondern dranbleiben und noch weitere sehen. Unsere Medienforschung weist aus, dass wir ein Sender sind, der sehr lange von sehr jungen Menschen gesehen wird. Und wir sind sehr froh, dass wir die Themen anbieten können, die zum langen Verweilen bei ZDFinfo animieren können.

Das verweist schon auf den Wachstumskurs, den ZDFinfo in den vergangenen Jahren absolviert hat. Wie erklären Sie es sich, dass ZDFinfo kontinuierlich den Marktanteil steigern konnte?

Wir sind auch inhaltlich interessanter geworden – der Programmstock von ZDFinfo umfasst mittlerweile über 3000 Dokumentationen. Wir senden sehr viele Produktionen vom internationalen Markt, die man in Deutschland nur bei uns findet. Aber wir senden auch immer mehr, was wir selbst herstellen. Das ermöglicht es uns, mit intelligenten Ankäufen, Lizenzen und unseren Auftragsproduktionen, den Zuschauern ein rundes Bild von einem Thema anbieten zu können. Und das führt dazu, dass mehr von ihnen einschalten.

Wo sehen Sie ZDFinfo in den nächsten Jahren?

Ich hoffe, dass wir unseren Weg weitergehen können: noch mehr selbst zu produzieren und noch mehr Profil zu gewinnen, um in diesem umkämpften Dokumentationsmarkt zu bestehen. International bilden Dokumentationen einen großer Pfeiler des Fernsehens – wir wollen uns in Deutschland verstärkt mit eigenen Produktionen und Produktionsreihen profilieren.

In einem Satz: Warum sollte der Zuschauer ZDFinfo einschalten?

Wenn er sich über interessante Themen informieren möchte, kann er bei ZDFinfo zu jeder Zeit fündig werden.

Mit Robert Bachem sprach Thomas Hagedorn

ZDFinfo setzt Wachstumskurs fort

ZDFinfo setzte 2016 seinen Wachstumskurs fort und legte gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zu. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent.

Im Monat Februar 2017 erzielte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,2 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "ZDFinfo ist gemeinsam mit ZDFneo für die Zukunft der ZDF-Familie von entscheidender Bedeutung. Mit seinen herausragenden Dokumentationen erreicht der Sender ein junges Publikum, das sonst nur wenig öffentlich-rechtliche Programme schaut."

Der Digitalsender mit hochwertigen Dokumentationen aus den Themenfeldern Zeitgeschichte, Politik, Wissen und Service hat dabei von seinem stetig wachsenden Programmangebot profitiert. Pro Monat starten etwa 50 neue ZDFinfo-Dokus.

Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100,
und über https://presseportal.zdf.de/presse/schuldenfalle

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