Frank Weller (Christian Erdmann), Ann Kathrin Klaasen (Julia Jentsch), Copyright: ZDF / Sandra Hoever
Frank Weller (Christian Erdmann), Ann Kathrin Klaasen (Julia Jentsch), Copyright: ZDF / Sandra Hoever

Ostfriesengrab

Der Samstagskrimi

Eine junge Frau hängt, an Seilen aufgeknüpft, tot in einem Baum – offensichtlich wurde sie Opfer eines Gewaltverbrechens. Kurze Zeit später wird die Leiche einer weiteren jungen Frau gefunden, ihr Körper wurde bis zum Hals im Sand vergraben. Bald taucht eine dritte Leiche auf: Ein junger Mann wurde im Watt an einen Holzpfahl gefesselt und ist in der Flut ertrunken. Dann verschwindet die Tochter des berühmten Künstlers Freimut Diebold, der sich gerade in Ostfriesland aufhält. Für Kommissarin Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

  • ZDF, Samstag, 15. Februar 2020, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Freitag, 14. Februar 2020, 10.00 Uhr

Texte

Stab und Besetzung

Buch   Nils-Morten Osburg nach dem gleichnamigen Roman von Klaus-Peter Wolf
RegieStefan A. Lukacs
KameraJana Lämmerer
MusikFlorian Tessloff
TonTill Röllinghoff
SchnittChristoph Wermke
Szenenbild Dominik Kremerskothen
KostümbildKatrin Aschendorf
ProduktionSchiwago Film GmbH, Berlin
ProduzentMartin Lehwald
ProducerSimon Grohe
HerstellungsleitungCharles E. Breitkreuz
ProduktionsleitungAndrea Bockelmann
RedaktionDaniel Blum
Länge

88:30 Minuten

Rollen / Darsteller
Ann Kathrin KlaasenJulia Jentsch
Frank Weller       Christian Erdmann
Rupert Barnaby Metschurat
Ubbo Heide  Kai Maertens
Anns Vater Ernst Stötzner
Peter Grendel  Andreas Euler
Cora Johannsen    Catrin Striebeck
Dieter Meuling Anton Noori
Heiner Zimmermann Marek Harloff
Freimut DieboldUdo Samel
Christina Diebold  Luisa-Céline Gaffron
Marion Wolter  Marie Schöneburg
und andere

Inhalt

Eine junge Frau hängt, an Seilen aufgeknüpft, tot in einem Baum im Schlosspark Lütetsburg – offensichtlich wurde sie Opfer eines grausamen Gewaltverbrechens. Der Verdacht fällt auf den Ex-Häftling Dieter Meuling, der mit der Toten eine Liebesbeziehung hatte. Meuling wird festgenommen. Kurz darauf meldet sich des­sen Anwältin mit einer brisanten Information: Meuling hat von sei­nem früheren Zellengenossen erfahren, wer der Mörder von Ann Kathrin Klaasens Vaters ist. Er würde ihr den Namen verraten, wenn die Kommissarin ihm zur Flucht verhilft. Gegen den Rat ih­res Kollegen Frank Weller willigt Ann Kathrin ein. Als Dieter Meuling den Namen des Mörders dann doch nicht preisgeben will, bedroht sie ihn kurzerhand mit der Waffe. Doch Meuling gelingt die Flucht. Kripo-Chef Ubbo Heide ist außer sich. Ihm bleibt keine Wahl, er suspendiert Ann Kathrin Klaasen.

Kurze Zeit später wird die Leiche einer weiteren jungen Frau gefunden, ihr Körper wurde bis zum Hals im Sand vergra­ben. Den Ermittlern gelingt es schließlich, den flüchtigen Dieter Meuling zu stellen. Doch schon bald taucht eine dritte Leiche auf. Ein junger Mann wurde im Watt an einen Holzpfahl gefesselt und ist in der Flut ertrunken. Es scheint sich um denselben Täter zu handeln, Meuling ist offenbar unschuldig.

Dann verschwindet die Tochter des berühmten Künstlers Freimut Diebold, der sich gerade in seiner Heimat aufhält, um sein Lebenswerk mit einer Retrospektive zu feiern. Ann Kathrin Klaasen muss das Motiv des Täters herausfinden, um die junge Frau noch zu retten. Für die Ermittler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Fragen an Julia Jentsch

Sie spielen in "Ostfriesengrab" erstmalig die Ann Kathrin Klaasen. Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet? Erleben die Zuschauer mit Ihnen eine neue Figur?

Ich habe einige Ostfrieslandkrimis gelesen, um etwas von Ann Kathrins Welt zu erfahren. Die ersten Verfilmungen habe ich auch gesehen. Da aber immer wieder ein neues Team und andere Autoren und Regisseure die Geschichten umsetzen, ist der Blick auf diese Welt und die Figuren auch sehr stark vom Blick der Regie beeinflusst und ändert sich daher von Film zu Film – und die Charaktere ebenso. Die Ann Kathrin in den Filmen ist sicher für viele schon per se eine andere als die, die sie sich beim Lesen vorstellten (oder auch nicht), und mit dem Besetzungswechsel wird es natürlich wieder etwas Neues geben. Es ist kein Ziel, eine völlig andere Ann Kathrin zu spielen als Christiane Paul, aber da ich eine andere Person bin, wird sich automatisch einiges verändern.

Ann Kathrin Klaasen ist bekannt für ihre ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden. Dabei schreckt sie vor fast nichts zurück. Bewundernswert oder auch etwas beängstigend?

Genau das: bewundernswert und beängstigend.

In "Ostfriesengrab" steht Ann Kathrin Klaasen kurz davor, den Mörder ihres Vaters ausfindig zu machen. Würde sie dann ihren Frieden finden können?

Davon geht sie stark aus. Aber gerade in "Ostfriesengrab" wird es ja eher alles noch komplizierter, weil das Bild, das sie von ihrem Vater hat, ins Wanken gerät. Von daher scheint es jetzt nicht nur um die Mördersuche zu gehen, sondern auch darum zu erfahren, wer und wie ihr Vater wirklich war.

Wie würden Sie Ann Kathrins Beziehung zu Weller beschreiben?

Schwierig. Ich meine, sie kann sich wirklich glücklich schätzen, jemanden wie Frank gefunden zu haben, der sie so akzeptiert – mit all ihren Alleingängen und seltsamen Methoden. Vielleicht findet er es ja manchmal auch spannend, hoffentlich! Ich glaube, er liebt sie wirklich und sie ihn auch. Aber ihr fällt es schwerer, das zu zeigen und sich auf eine familiäre Struktur und Nähe einzulassen. Aber wenn es darauf ankommt, ist sie natürlich für ihn da.

Und zu Rupert?

Rupert lässt sie so sein, wie sie ist. Ich glaube, sie kann ihn ganz gut einschätzen und spürt, dass es von seiner Seite auch nicht nur Ablehnung ist.

Wie haben Sie die Dreharbeiten erlebt? Wie wurden Sie vom "Ostfrieslandkrimi"-Team aufgenommen?

Die Dreharbeiten waren toll. Die Schauspielkollegen haben mich herzlichst aufgenommen und unterstützt. Ich habe es sehr genossen mit Stefan Lukacs zu arbeiten, der eine eigene spannende Sicht auf diesen Ostfriesenkosmos hatte.

Welche Beziehung haben Sie jetzt zu Ostfriesland?

Ich liebe diese Weite im Norden, die salzige, stürmische Luft, den Blick auf das Meer. Ich genieße es, in dieser schönen Landschaft drehen zu dürfen.

Die Fragen stellte Anna Nisch.

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