plan b: Da geht was, Deutschland!

Drei Dokus über gutes Konsumieren, Arbeiten, Wohnen

Im Vorfeld der Bundestagswahl wird vielfach gezeigt, was alles schiefläuft, wo dem Wahlvolk der Schuh drückt und was die Politik bisher versäumt hat zu tun. Die konstruktive ZDF-Dokumentationsreihe "plan b" geht die großen Herausforderungen positiv an: Was funktioniert schon, wo geht was in Deutschland, wer hat die zukunftsweisenden Ideen? In drei Dokumentationen trifft Reporterin Antonia Lilly Schanze engagierte Menschen und lässt sich zeigen, was mit guten Ideen alles möglich ist. Zusammen mit ihr erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer Mut, Kreativität und Aufbruch: "Da geht was, Deutschland!"

  • ZDF, ab 28. August 2021, dreimal samstags um 17.35 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Samstag, 21. August 2021, 10.00 Uhr

Texte

Sendetermine und Stab

Samstag, 28. August 2021, 17.35 Uhr, ZDF
Samstag, 4. September 2021, 17.35 Uhr, ZDF
Samstag, 11. September 2021, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Da geht was, Deutschland!

Alle drei Dokus ab Samstag, 21. August 2021, 10.00 Uhr, vorab in der ZDFmediathek

 

Samstag, 28. August 2021, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Da geht was, Deutschland!
Wer macht meine Umweltsünden klimafreundlich?

Film von Amelia Wischnewski und Antonia Lilly Schanze

 

Samstag, 4. September 2021, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Da geht was, Deutschland!
Wer schafft uns die schönsten Jobs?

Film von Monique Mamodee und Antonia Lilly Schanze

 

Samstag, 11. September 2021, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Da geht was, Deutschland!
Wer baut uns die besten Wohnungen?

Film von Torben Ostermann, Sebastian Manz und Antonia Lilly Schanze

 

Produktion: Sendefähig GmbH
Redaktion: Steffen Bayer, Jasmin Hekmati, Sebastian Nuß
Leitung der Sendung: Christian Dezer
Länge: 3 x ca. 30 Minuten

plan b: Das geht was, Deutschland!

Während viele Sendungen im Vorfeld der Bundestagswahl zeigen, was alles schiefläuft, wo dem Wahlvolk der Schuh drückt und was die Politik bisher versäumt hat zu tun, geht die konstruktive ZDF-Dokumentationsreihe "plan b" die großen Herausforderungen positiv an: Was funktioniert schon, wo geht was in Deutschland, wer hat die zukunftsweisenden Ideen? 

In drei Teilen à 30 Minuten trifft Reporterin Antonia Lilly Schanze engagierte Menschen und lässt sich zeigen, was mit guten Ideen alles möglich ist. Zusammen mit ihr erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer Mut, Kreativität und Aufbruch: "Da geht was, Deutschland!"

Wer macht meine Umweltsünden klimafreundlich?

Kaum ein Thema bewegt vor allem junge Menschen in Deutschland so sehr wie die Klimakrise. Diese akute Bedrohungssituation bringt eine bislang als unpolitisch geltende Generation auf die Straße. Bei ihrer Wahlentscheidung werden die Konzepte zur Bewältigung der Klimakrise und die Antworten auf die Herausforderungen in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine große Rolle spielen.

Auf der Suche nach Lösungen, nimmt Antonia Lilly Schanze auch ihr eigenes Konsumverhalten kritisch unter die Lupe: Was sind ihre größten Klimasünden? Wie geht klimaneutrales Autofahren? Welche Wege gibt es, sich modisch zu kleiden und gleichzeitig die Umwelt zu schonen? Und wie kann die Generation Smartphone ihren massiven Stromverbrauch grüner machen?

Lauter Herausforderungen, auf die kluge Köpfe im Land Antworten haben. Antonia Lilly Schanze trifft sogenannte "Gamechanger" – Menschen mit Visionen, die neue Wege beschreiten und Deutschland so auf dem Weg in eine klimaneutrale und nachhaltige Zukunft voranbringen.

Wer schafft uns die schönsten Jobs?

Nicht erst Corona hat ein Schlaglicht auf die Schwachpunkte der heutigen Arbeitswelt geworfen und viele Probleme sichtbar gemacht, Stichworte: Schlechte Bezahlung, Überlastung, Fachkräftemangel, fehlende Konzepte zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Hauptsache Arbeit, das ist schon längst nicht mehr die Devise.

Vor allem die junge Generation schaut kritisch auf das Thema. Wie sieht eine gerechte Arbeitswelt aus? Wie klappt es mit einer guten Work-Life-Balance mit fairer Bezahlung? Wo sind die Jobs, die motivieren und mit Sinn erfüllen?

Antonia Lilly Schanze zeigt, dass es mehr gibt als "Nine-to-Five" in starren Strukturen. Bei ihrer Suche findet sie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die neue Modelle umsetzen und so ihren Beschäftigten mehr Gestaltungsfreiheit, Freizeit und Zufriedenheit ermöglichen – ohne dass Output und Wirtschaftlichkeit leiden. "New Work" heißt die Idee. "plan b" zeigt, wie und wo sie schon funktioniert.

Wer baut uns die besten Wohnungen?

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp in Deutschland. Die Mieten steigen ständig, so dass die meisten Beschäftigten inzwischen ein Drittel ihrer Einkünfte fürs Wohnen ausgeben. In kaum einem anderen europäischen Land gibt es so wenig Wohneigentum, ist die Abhängigkeit der Menschen vom Mietmarkt so groß wie in Deutschland. Vor allem in den Städten fehlen Wohnungen. Auf dem Land macht eine oft schlechte Infrastruktur mit langsamen Datenleitungen und löchrigem öffentlichen Verkehrsnetz die Umsetzung neuer Wohn- und Arbeitsmodelle unmöglich.

Konnten sich Durchschnittsverdienende früher noch eine geräumige Wohnung leisten oder gar ein eigenes Häuschen bauen, steht die junge Generation heute häufig vor der unlösbaren Herausforderung, eine bezahlbare und schöne Wohnung zu finden, die zum eigenen Leben passt. Für die Berlinerin Antonia Lilly Schanze ein Problem, das sie aus eigener Erfahrung kennt.

Sie macht sich auf die Suche nach Leuten, die mit Mut, Erfindungsreichtum und Pioniergeist neue Wohnprojekte umsetzen und wird nicht nur in ihrer Heimatstadt Berlin fündig. Ihre Reise führt sie in Metropolen und in die Provinz, wo überraschenderweise mehr los ist, als erwartet.

Im dritten Teil von "Da geht was, Deutschland!" zeigt Antonia Lilly Schanze, wo in Deutschland die Zukunft des Wohnens schon begonnen hat, wo es sozial und gerecht funktioniert. Mit guten Ideen kann es gelingen, dass wir alle "gut wohnen"!

plan b: Da geht was, Deutschland! – Wer macht meine Umweltsünden klimafreundlich?

Ein spritfressendes Auto, mehr Klamotten als nötig im Kleiderschrank und technische Geräte, die viel Strom verbrauchen: Umweltsünden begehen wir alle. Aber es gibt Alternativen. Die "plan b"-Reporterin Antonia Lilly Schanze trifft Visionärinnen und Visionäre, die gute Lösungen für ihre drei größten Umweltsünden entwickeln – Lösungen, die keinen Verzicht bedeuten.

Geht Autofahren ohne schlechtes Gewissen? Laurin Hahn und Jona Christians glauben daran. Ihr Münchener Start-up "Sono Motors" entwickelt den Sion – ein alltagstaugliches Elektroauto mit einer Reichweite von über 300 Kilometern, das sich beim Fahren über die Energie der Sonne selbst auflädt. Seit der Schulzeit haben sie ihr Projekt vorangetrieben, seither stehen die beiden immer wieder vor neuen Herausforderungen, technischen und finanziellen.

"Wir waren ziemlich grün hinter den Ohren", erinnern sich die beiden Unternehmer. "Wir haben uns gesagt: Hey, fossile Energien, das ist die größte Herausforderung der Menschheit. Gleichzeitig ist es der Brandbeschleuniger des Klimawandels. Und wir haben uns gefragt: Was können wir eigentlich tun?"

In der Garage haben Hahn und Christians dann ihren ersten Prototypen gebaut. Wegen Finanzierungsproblemen stand das Projekt immer wieder vor dem Aus. Doch die beiden haben die erfolgreichste Crowdfunding-Aktion der Geschichte organisiert, und heute ist das Auto fast marktreif.

"plan b"-Reporterin Antonia Lilly Schanze hat in Berlin die Gelegenheit, den Wagen Probe zu fahren – zusammen mit der Schauspielerin Nora Tschirner, die ein Fan der ersten Stunde ist.

Für ihre "Umweltsünde Auto" hat Antonia Lilly Schanze eine potenzielle Lösung gefunden – bleiben noch zwei weitere Umweltsünden, um die sich die "plan b"-Reporterin kümmern will: Stromverbrauch und Mode.

Ein bayerischer Entwickler hat eine Methode gefunden, grünen Strom jederzeit günstig verfügbar zu machen – über dezentrale Speicher. Der Visionär glaubt, dass sein Gerät wie ein Kühlschrank irgendwann in jedem Haushalt steht. Ob sich Antonia Lilly Schanze überzeugen lässt?

Welche Alternativen bieten sich für ihre dritte große Umweltsünde an, die "Freude an modischer Kleidung"? Zwei findige Entwicklerinnen haben einen Leasingservice programmiert, über den die "plan b"-Reporterin stets umwelt- und klimafreundlich an die neuesten Kollektionen kommt. Ein anderer Weg, ohne Verzicht und sogar noch mit Gewinn.

plan b: Da geht was, Deutschland! – Wer schafft uns die schönsten Jobs?

Ein Arbeitsplatz an der Sonne, freie Zeiteinteilung, Selbstverwirklichung. Was wie ein Traum klingt, haben manche Unternehmer schon längst in die Wirklichkeit umgesetzt.

Im zweiten Teil der dreiteiligen Reihe "plan b: Da geht was, Deutschland!" trifft Reporterin Antonia Lilly Schanze visionäre Arbeitgeber, für die "Arbeit" viel mehr ist als Hierarchie und Stechuhr.

Fabian Dudek sitzt lieber am Strand, als im Büro. Auch seine Angestellten sollen in diesen Genuss kommen. Für die Mitarbeiter seines Start-ups "Glass Dollar" zählen die erreichten Arbeitsziele – nicht die Stunden, die sie im Büro verbringen. Apropos Büro: Wer möchte, kann bei "Glass Dollar" auch von der firmeneigenen Finca auf Mallorca aus arbeiten.

"Remote First" heißt dieses Konzept, das Dudek seit Anbeginn der Firmengründung durchzieht. Dafür übernimmt Dudek die Hälfte der Mietkosten für eine Ferienwohnung, wenn die Mitarbeiter ihre Aufgaben lieber auf Sardinien, in Südtirol oder St. Tropez erledigen möchten.

Unter der mallorquinischen Sonne erzählt der Unternehmer "plan b"-Reporterin Antonia Lilly Schanze von seinem Arbeitskonzept: Vertrauen in seine Mitarbeiter, wenig Kontrolle und Verantwortung abgeben.

Remote Work spielt auch in Anna Yonas Firma "Wildling" eine große Rolle. Von Anfang an haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zu Hause aus gearbeitet. Das war Yona vor allem wegen ihrer Familie wichtig.

Die Firma Wildling produziert seit 2015 nachhaltige Schuhe aus Naturmaterialien, forstet Wälder auf und will auch in Zukunft noch mehr in Klimaschutz investieren. Und nicht nur das: Yonas Prinzip ist es, die Arbeit, die sie anbietet mit Sinnhaftigkeit zu versehen. Die Dokumentation begleitet die Visionärin auf dem elterlichen Gestüt. Zwischen Pferden, Wiesen und Wäldern erzählt Yona auch von ihrem Scheitern und was dagegen hilft: Mittlerweile hat sie eine feste Fan-Community um das Unternehmen geschart.

Doch funktionieren solche neuen Ideen auch in einem Unternehmen mit mehreren tausend Beschäftigten?

Cawa Younosi sagt: Ja! Er ist Personalchef bei SAP und zuständig für 23.000 Mitarbeiter. Der gebürtige Afghane hat ständig neue Ideen, seinen Mitarbeitern den Arbeitsalltag zu erleichtern, aber auch das Unternehmen voranzubringen. Für Younosi sind die Mittel dafür: Vertrauensarbeitszeit, Job-Sharing, Fitnessstudio, Sauna, eine Kita, kostenloses Mittagessen und mehr. Am SAP-Standort Walldorf geht die "plan b"-Reporterin der Frage den nach, ob das Unternehmen deshalb bei der Arbeitnehmerzufriedenheit seit Jahren in den Top 10 liegt.

plan b: Da geht was, Deutschland! – Wer baut uns die besten Wohnungen?

Eine Wohnung mit Balkon oder ein Häuschen mit Garten, am besten nachhaltig und in einem lebendigen Umfeld. Wäre das nicht was? Doch gerade in beliebten Großstädten wie Berlin und München – und nicht nur dort – ist so etwas mittlerweile unbezahlbar geworden. Doch es geht auch anders!

Im dritten Teil der Reihe "plan b: Da geht was, Deutschland!" begibt sich Reporterin Antonia Lilly Schanze auf Wohnungssuche und trifft Menschen, die sich mit klugen Ideen für bezahlbaren Wohnraum einsetzen.

Erste Station: München. Die Stadt mit den höchsten Mietpreisen in Deutschland. Dort hat sich im Jahr 2000 eine Gruppe von Menschen zusammengetan, die sich nicht verdrängen lassen wollten. Die Wohnbaugenossenschaft Wagnis.

Schon 2004 entsteht der erste Wohnkomplex in Schwabing, einem Stadtteil, in dem die Mieten durchschnittlich über 20 Euro pro Quadratmeter kosten – kalt. Die Bewohner von Wagnis zahlen im Durchschnitt 12 Euro. Geringverdiener noch weniger.

Rut Gollan ist "Wagnis-Bewohnerin" und im Vorstand. Das gesamte Projekt ist Gemeinschaftseigentum der Mitglieder. Dafür genießen die Mieter ein lebenslanges Wohnrecht und günstige Mieten – mitten in München. Und das in ökologisch nachhaltig gebauten Häusern.

Reporterin Antonia Lilly Schanze besucht Wagnis-Bewohnerinnen und -Bewohner, denen – neben bezahlbarem Wohnraum – auch das soziale Miteinander wichtig ist. Statt Verdrängung: Cluster-Wohnen, ein Gemeinschafts-Hof, Car-Sharing und Künstlerateliers. Für Gollan ein wahrgewordener Wohntraum.

Auch in Wittenberge, einer Kleinstadt in Brandenburg, ist man aktiv geworden: Auf halber Strecke zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg. Dort trifft Antonia Lilly Schanze auf kreative Großstädter, die raus wollten aus der großen Stadt. So wie Visionär Frederick Fischer. Früher erfolgreicher Unternehmer im Silicon Valley. Er entwickelte die Idee des „KoDorfes“: In Brandenburg wohnen und, wenn es sein muss, nach Berlin fahren. Dafür wurde den Großstädtern das Leben in der Kleinstadt schmackhafter gemacht: Mit einem neuen Café, Begegnungsorten, schnellem Internet.

Auch in Berlin-Spandau will man Menschen zu bezahlbarem Wohnraum verhelfen: Dort entstehen rund 2000 Wohnungen – mit Blick aufs Wasser. Auch für Geringverdiener, denn die Hälfte davon ist geförderter Wohnungsbau.

Snezana Michaelis ist Vorstandvorsitzende der städtischen Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gewobag. Als Verantwortliche für das Bauprojekt "Waterkant" will Michaelis die Stadt positiv mitgestalten: Die neuen Wohnungen sollen daher nicht nur bezahlbar sein, sondern auch hübsch und nachhaltig. Michaelis zeigt: Das geht!

Infos zu "plan b"

"plan b" bietet seit dem 7. Oktober 2017, samstags um 17.35 Uhr im ZDF, konstruktiven Journalismus. "plan b" ist eine Dokumentationsreihe mit Reportage-Elementen, die das jeweilige Thema anhand verschiedener Beispiele und Protagonisten aufbereitet und dabei den europäischen Aspekt immer mit einbezieht. "plan b" wirft einen lösungsorientierten Blick auf aktuelle Probleme und zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie diese in den Griff zu bekommen sind. "plan b" ist die erste Dokumentationsreihe im deutschen Fernsehen, die diesen konstruktiven Ansatz verfolgt.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/planb

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