Eva (Friederike Becht), Copyright: ZDF/Georges Pauly
Eva (Friederike Becht), Copyright: ZDF/Georges Pauly

Plötzlich so still

Der Fernsehfilm der Woche

Eva und Ludger freuen sich auf ihr erstes Kind, als Ludger die Chance bekommt, eine Fortbildung beim FBI zu machen. So fliegt er kurz nach der Geburt von Tochter Sarah in die USA. Zwei Tage vor Ludgers Rückkehr geschieht das Unfassbare: Eva wacht morgens auf, und Sarah ist tot. Unter Schock treibt sie durch die Stadt, als sie ein Baby weinen hört. Eva tröstet das Kind, das für einen Moment allein in einem Auto zurückgelassen wurde – und nimmt es mit. Als Ludger zurück in Hamburg ist, ermitteln seine Kollegen im Fall des verschwundenen Babys. Mit seinem Wissen kann er ihnen helfen und ahnt dabei nicht, wie nah er dem gesuchten Kind ist. 

  • ZDF, Montag, 8. März 2021, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Montag, 1. März 2021, 10.00 Uhr

    Texte

    "Eine Geschichte über die Gewalt der Trauer"

    Der Film setzt bei einer Urangst aller Eltern ein, dass das eigene Baby einfach aufhört zu atmen. Ohne erkennbaren Grund oder Ursache. Das geschieht Eva, einer jungen Mutter. Einer Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, bis ihre Tochter Sarah am Morgen ganz still in der Wiege liegt. Sie ist tot. Noch im Schock stößt Eva ziellos und zufällig auf ein anderes Baby. Anfangs will sie es nur trösten. Es ist ein Impuls, eine Handlung, die ihr ohne Worte einfach passiert: Sie nimmt das andere Baby mit und gibt vor, es sei Sarah. Der Film macht uns zu Mitwissern ihrer Ver­zweiflungstat.

    "Plötzlich so still" ist eine Geschichte über die Gewalt der Trauer, über den Schmerz, das Nicht-Verstehen und die Verstörung einer Seele, die dem Schmerz entkommen will und die Gelegenheit zur quasi magischen Heilung ergreift. Es ist aber auch ein Film über die Wahrheit, das Verzeihen und den Abschied. Evas Mann Ludger muss durch seine Fassungslosigkeit, seine Wut und seine Fragen eine Nähe zu Eva zulassen, die das Schweigen zwischen ihnen überwindet. Erst dann können sie sich den Raum für ihre Trauer schaffen.

    Solveig Cornelisen und Laura Mae Cuntze, Redaktion Fernsehspiel 1

    Stab und Besetzung

    Regie   Lars-Gunnar Lotz
    BuchMatthias Wehner
    KameraEva Katharina Bühler
    TonChristoph Köpf
    MusikMatthias Weber
    Szenenbild Iris Trescher-Lorenz 
    SchnittAnton Korndörfer 
    Produktionsleitung   Andrea Bockelmann
    Produktion   Relevant Film Produktion GmbH
    Produzentin  Heike Wiehle-Timm
    Redaktion Solveig Cornelisen, Laura Mae Cuntze
    Länge  

    ca. 89 Minuten

    Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
    Eva Ambach   Friederike Becht
    Ludger Ambach Hanno Koffler
    Stefanie Wolpert   Nadja Bobyleva
    Charlotte     Morgane Ferru
    Ariane Stödter Katharina Behrens
    Rahel    Idil Üner
    Peer    Christian Beermann
    und andere

    Inhalt

    Eva und Ludger freuen sich auf ihr erstes Kind, als der Polizeipsychologe die einmalige Chance bekommt, eine Fortbildung beim FBI in den USA zu machen. Für Eva steht fest: Er muss dieses Angebot annehmen. Sie wird in der ersten Zeit mit dem Baby auch allein klarkommen. Ludger fällt der Abschied zwar schwer, aber er fliegt kurz nach der Geburt von Tochter Sarah in die Staaten.

    Eva erlebt die ersten Wochen mit Sarah als intensive Zeit – vom Schlafmangel über Babyschwimmen bis zum ersten Schnee. Eben der normale, glückliche, wenn auch anstrengende Wahnsinn des Alltags mit einem Neugeborenen. Doch dann geschieht das Unfassbare. Als Eva zwei Tage vor Ludgers Rückkehr aufwacht, ist ihr Baby ruhig – zu ruhig: Es atmet nicht mehr. Verzweifelt massiert sie das kleine Herz. Doch es ist umsonst. Ihre Tochter Sarah lebt nicht mehr.
    Eva ruft ihren Mann Ludger an, doch sie bringt kein Wort heraus. Unter Schock treibt sie durch die Stadt, als sie ein Baby weinen hört. Sie tröstet das fremde Kind, das für einen Moment allein in einem Auto zurückgelassen wurde. Aus einem Impuls heraus nimmt sie es mit.

    Als Ludger wieder in Hamburg ankommt, freut er sich unendlich, seine kleine Tochter in den Arm nehmen zu können. Er will jetzt die Elternzeit genießen und nur für Sarah und Eva da sein. Doch gleichzeitig ermitteln seine Kollegen im Fall des verschwundenen Babys Nina. Mit seinem Wissen aus der Fortbildung kann er ihnen entscheidend helfen. Dabei ahnt er nicht, wie nah er dem gesuchten Kind ist. Aber er fragt sich, warum Eva sich so verschließt. Er erkennt sie nicht wieder. Eva wiederum tut alles dafür, dass "ihr" Baby bei ihr bleibt. Als Ludger die Wahrheit aufdeckt, steht auch er unter Schock.

    Interview mit Friederike Becht

    Was war für Sie die größte Herausforderung bei diesem Projekt?

    Eine besonders schöne Aufgabe und Herausforderung für alle war natürlich die Arbeit mit den Babys. Wir hatten ein Zwillingspärchen im Alter von wenigen Wochen und ein Pärchen von zarten 3 Monaten am Filmset. Schon allein diese wunderbaren Vier zu finden, war eine enorme Herausforderung an die Filmproduktion. Und ein Glück: Sie haben genau die richtigen gefunden! In der Zeit der Drehvorbereitungen durften Hanno Koffler und ich bereits mit den Kindern und deren Eltern Kontakt aufnehmen. So konnten wir uns vor dem Dreh bereits kennenlernen und etwas Vertrauen aufbauen. Beim Dreh haben die Babys selbst für eine intime und harmonische Atmosphäre gesorgt, und natürlich hat das ganze Filmteam alles dafür getan, dass die Mütter und die Kinder sich wohl fühlten.  

    Eva ist allein mit dem größten Schmerz, dem Tod des eigenen Kindes. Wie geht sie damit um?

    Eva entschwindet, flüchtet vor der Realität. Sie kann nicht mit der Erkenntnis umgehen, ihre kleine Tochter an den Tod verloren zu haben. Sie nutzt alle Schutzmechanismen, die sie hat.

    Eva versucht, ihrem unerträglichen Schmerz zu entkommen. Kann das funktionieren?

    Wenn wir seelischem Schmerz entkommen könnten, würden wir das doch tun, oder? Der Schmerz kann nicht heilen, wenn man versucht ihn von sich abzuspalten. Das glaube ich zumindest.

    Obwohl Eva den Schmerz über den Verlust ihres Kindes erfährt, fügt sie dieses Leid einer anderen Mutter zu. Was bringt sie dazu?

    Sie fügt nicht bewusst Leid zu. Sie findet ihr Kind wieder. So denke ich mir Eva – ihr "Bewusstseinszustand" wandelt sich. Sie kreiert sich andere Realitäten, um zu überleben. Das Kind, das sie plötzlich im Arm hat, ist kein fremdes Kind mehr, es wird ihres. Diese verschiedenen Realitätswelten Evas zu durchleben, die Momente, in denen sich das Trauma aus dem Dunkeln ins Bewusstsein kämpft und in denen sie droht aufzuwachen, und im Gegensatz dazu die Momente, in denen sie scheinbar ganz gelöst ist – das war das Spannendste am Spielen dieser Rolle. Eine ganz brüchige, bewegliche Realität.

    Wie schwer ist es für Eva, ihr Umfeld so zu täuschen?

    Vor allem gelingt es ihr erstaunlich gut, sich selbst zu täuschen. Sie erfährt sogar Bestätigung ihrer Wahrnehmung durch ihr Umfeld. Ludger vergleicht die Augen des Babys mit ihren und findet sie sehr ähnlich.

    Wie verändert sich das Verhalten von Eva zu Ludger?

    Eva ist hin- und hergerissen. Sie will Ludger nah sein und ist dennoch voll Misstrauen gegen alles, was zwischen sie und das Kind kommen könnte.

    Wie nachvollziehbar ist das Verhalten von Eva für Sie?

    Ich kann sie verstehen. Und verurteile sie nicht.

    Interview mit Hanno Koffler

    Was haben Sie empfunden, als Sie das Drehbuch gelesen haben?

    Ich war schon nach wenigen Seiten völlig gebannt und hab' das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt. Es hat mich emotional sehr ergriffen.

    Was hat Sie an der Rolle von Ludger gereizt?

    Ludger war mir sehr sympathisch. Ich konnte sein Handeln und Fühlen gut nachvollziehen und hatte gleich das Gefühl, dass es da etwas gibt zwischen der Rolle und mir selbst, das gut miteinander funktionieren könnte.

    Ludger hat Eva nach der Geburt des Babys allein gelassen. Erkennt er die Belastung, der Eva ausgesetzt ist?

    Ludger erkennt eine Belastung an seiner Frau, verkennt aber ihren wahren Grund. Sein Unterbewusstsein spürt eine gravierende Veränderung, aber das, was passiert ist, ist so ungeheuerlich, dass er einfach nicht darauf kommt.

    Ludger findet Eva nach seiner Heimkehr verändert vor. Wie geht er mit der Situation um?

    Ludger fühlt sich schuldig. In seinen Augen hat er durch seine lange Abwesenheit seine Frau, die allein mit dem neugeborenen Kind war, in eine Überforderung gebracht. Das setzt ihm zu. Er macht sich Vorwürfe und will nun endlich für seine Familie da sein, um Eva zu entlasten. Allerdings ist das nicht so einfach, denn er wird beruflich in einen Fall hineingezogen, bei dem es um Leben und Tod geht. Das bringt ihn in einen kaum lösbaren Konflikt. Ludger ist hin- und hergerissen.

    Ludger versucht der Mutter zu helfen, deren Kind entführt wurde. Begreift er den Schmerz, den der Verlust eines Kindes bedeutet?

    Ludger hat seine Eltern bei einem Unfall verloren. Den Schmerz, einen geliebten Menschen zu verlieren, kennt er sehr gut. Die Vorstellung, dass eine Mutter ihr Kind verlieren könnte, setzt ihm also sehr zu. Er weiß, dass er helfen kann, weshalb es ihm moralisch unmöglich erscheint, den Fall abzugeben. Ludger stellt das Leid der fremden Mutter, deren Kind entführt wurde und seine Hilfe braucht, über die Konflikte in seiner eigenen Familie und übersieht dabei die tragischen Zusammenhänge.

    Hat Ludger Verständnis für die verzweifelte Tat, die zur Entführung eines Kindes führt?

    Als Ludger die Wahrheit erfährt, bricht auch für ihn eine Welt zusammen. Er hat sein Kind verloren und macht sich zusätzlich große Vorwürfe, dass er nicht da gewesen ist und die ganze Situation falsch eingeschätzt hat. Das zu verarbeiten ist ein langer Prozess. Doch Ludger versteht sowohl als Psychologe als auch aus eigener Erfahrung, dass der Verlust eines geliebten Menschen traumatische Zustände auslösen kann. Er weiß, dass es in solchen Fällen keine Schuldigen gibt, sondern alle Opfer beziehungsweise Betroffene sind. Dieses Verständnis trägt Ludger in sich, auch wenn er nicht sofort einen Zugang dazu findet. Es gibt also sehr wohl eine Hoffnung, dass Eva und Ludger diesen schmerzhaften Prozess miteinander bewältigen können.

    Welcher Rolle spielt Vertrauen in der Beziehung von Eva und Ludger?

    Die beiden Menschen, die wir zu Anfang des Films kennenlernen, lieben und vertrauen sich sehr. Sie teilen ihr Leben miteinander, haben eine Familie gegründet und treffen ihre Entscheidungen gemeinsam in Liebe und Vertrauen. Ich glaube, dass man beides gar nicht voneinander trennen kann. Liebe ist Vertrauen. Wenn das Vertrauen verletzt wird, verwundet man auch die Liebe. Aber Wunden können heilen. Wenn man begreift, warum eine Verletzung zugefügt wurde, wodurch das Vertrauen gebrochen wurde und was wirklich dahintersteckt, dann kann dieses Verständnis zu einer Heilung führen. Ich finde es hoch interessant, wie die Begriffe Vertrauen, Verständnis und Liebe miteinander zusammenhängen.

    Können Sie es nachvollziehen, dass der geliebte Partner nicht in der Lage ist, den Schmerz des Verlustes zu teilen?

    Ich würde mir nicht anmaßen wollen, dass ich einen solchen Schmerz nachvollziehen kann. Der Verlust des eigenen Kindes ist für mich unvorstellbar und vermutlich die größte Tragödie, die einem im Leben zustoßen kann. Ich weiß jedoch, dass Menschen sehr unterschiedlich mit Schmerz und Trauer umgehen, und ich kann nachvollziehen, dass man ein Ereignis oder ein Gefühl – welcher Art auch immer – erst einmal verarbeiten muss, bevor man sich mitteilt. Manchmal muss man Erlebnisse eben erst sortieren und einen gewissen Abstand zu seinen Gefühlen bekommen, um sie mit anderen teilen zu können. Dass einem dieser Raum gegeben wird, gehört für mich auch zu einer gesunden und liebevollen Beziehung dazu. Wenn einem der Partner oder die Partnerin diesen "Rückzug" gewährt oder einem diese Zeit der Reflektion gibt ohne Druck auszuüben, entsteht Vertrauen. Vertrauen und Liebe sind für mich die Voraussetzungen, um sich jemandem öffnen zu können.

    Ein Schimmer Hoffnung - Statement von Drehbuchautor Matthias Wehner

    Was macht der traumatische Verlust eines Babys mit einem Paar? Mir war es wichtig, mich auf Eva und Ludger in ihrem emotionalen Ausnahmezustand zu konzentrieren. Das fremde Kind ist für Eva ein Schutzschild, um sich Sarahs Tod nicht stellen zu müssen. Eva überschreitet moralische Grenzen. Aber wenn man ihre emotionale Not mitfühlt, kann man verstehen, warum Eva so handelt. Erst als das Paar seine Sprachlosigkeit überwindet, eine neue Verbindung entsteht, können Eva und Ludger um Sarah trauern. So unwiederbringlich der Verlust ist – mir geht es um diesen Schimmer Hoffnung.

    "Ein Film über das Verdrängen und Schweigen" - Statement von Regisseur Lars-Gunnar Lotz

    "Plötzlich so still" ist ein Film über das Verdrängen und Schweigen, weil der Verlust viel zu groß und schmerzhaft ist, um ihn zu ertragen. Dieser extreme Ausnahmezustand des Schocks, in dem das Unterbewusstsein auf einmal viel stärker als unser normales, rationales Verhalten wird, hat mich von Anfang an bei der Figur Eva interessiert. Da sie sich niemanden anvertrauen kann, versucht sie so zu tun, als wäre die Tragödie nie passiert, und begeht dabei einen folgenschweren Fehler. Alles was sie tut, ist aus ihrer Sicht verständlich, von außen betrachtet jedoch teilweise schwer zu ertragen. Gleichzeitig ist es die Geschichte einer tiefen Liebe zwischen Eva und Ludger, die durch den Verlust, das Verdrängen und Täuschen auf eine harte Probe gestellt wird. Wir wollten diese Geschichte schonungslos, schnörkellos und ehrlich erzählen. Ich danke dem Team und besonders den beiden Hauptdarstellern Friederike Becht und Hanno Koffler, die sich der Geschichte mit Haut und Haaren verschrieben haben und so einen, wie ich finde, sehr intimen und sensiblen Film möglich gemacht haben.

    Eine Grenzerfahrung - Statement von Produzentin Heike Wiehle-Timm

    Die Geschichte erzählt von einer menschlichen Grenzsituation, in die unsere Hauptfigur Eva unerwartet hineingerät. Ihre kleine Tochter Sarah stirbt an dem sogenannten "plötzlichen Kindstod". Von einer Sekunde auf die andere verändert sich alles. Der Verlust des eigenen Kindes gehört zu den schlimmsten mög­lichen Erfahrungen. Unsere Protagonistin Eva gerät in eine Situation, an der sie nichts ändern kann, der sie hilflos ausgesetzt ist. Sie kann diese sie überwältigende Machtlosigkeit nicht begreifen und verstrickt sich durch eine Übersprunghandlung in Schuld. Aus einer Gelegenheit heraus stiehlt sie ein gleichaltri­ges Baby und stürzt einen weiteren Menschen, die Mutter des Kindes, in Angst und Not. Diese radikale Erschütterung durch den plötzlichen Kindstod ist eine existentielle Erfahrung, zumal es keine sinnvolle Aktivität, keinen Plan gibt, das traumatische Erlebnis zu überwinden. Eva erfährt die Grenze ihrer eigenen Existenz. Dieser starke Konflikt in der Geschichte des Autors Matthias Wehner hat mich sofort gefesselt. Es ist eine Tragödie für alle Familien, die dieses Schicksal erleiden, verbunden mit enormem Stress; eine Grenzerfahrung, in der nicht die üblichen Mittel und Maßnahmen einer Bewältigung Anwendung finden.

    "Plötzlich so still" wendet sich der Vielschichtigkeit dieser Erfahrung zu. Durch einen dramaturgischen Kniff entwickelt sich das Drama zu einem spannenden Krimi, in dem Evas Ehemann Ludger, ein profilierter Polizeipsychologe, zunächst unwissentlich gegen seine eigene Frau ermittelt. Das ist spannend und durchaus herausfordernd erzählt, bis sich nach einem dramatischen Höhepunkt ganz vorsichtig ein Weg aus der akuten Krise aufzeigt. Ob und wie das Trauma geheilt werden kann, dafür kann der Film keine Handlungsanleitung sein, aber er eröffnet die Möglichkeit durch gegenseitiges Vertrauen und Offenheit Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

    Dass wir mit Friederike Becht, aber auch mit Hanno Koffler zwei Schauspieler gefunden haben, die sich in bewundernswerter Bereitschaft in ihre Figuren haben hineinfallen lassen, sie auch in ihren irrationalen Momenten immer nachvollziehbar glaubwürdig spielen, empfinde ich als großes Glück. In der Regie von Lars-Gunnar Lotz und mit der Bildsprache seiner Kamerafrau Katharina Bühler ist ein sehr dicht erzählter Film entstanden, der uns in die Tiefe menschlicher Existenz schauen lässt und uns vor die existentielle Frage stellt: Was zeichnet uns als Menschen aus, wenn wir einer Extremsituation unerwartet ausgesetzt sind?

     

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