Professor T.

Vier neue Folgen der Krimiserie

Professor T., eigensinniger Universitätsprofessor der Kriminalpsychologie, zieht seine Schutzhandschuhe wieder an. In vier neuen Folgen und auf einem neuen Sendeplatz berät er die Kripo Köln bei kniffligen Kriminalfällen und überrascht mit ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden.

  • ZDF, Ab 4. Mai 2018, freitags, 20.15 Uhr

Texte

Statement von Matthias Pfeifer

Matthias Matschke als Kölner Kriminalpsychologe Professor Jasper Thalheim ist der Neue beim Freitagskrimi im ZDF. Nach einer erfolgreichen Pilotstaffel, samstags um 21.45 Uhr im Februar 2017 mit durchschnittlich 4,77 Millionen Zuschauern pro Episode, darf sich "Professor T." mit der zweiten Staffel nun auf dem Primetime-Sendeplatz, freitags um 20.15 Uhr, beweisen.

Die Rolle des ebenso genialen wie sonderbaren Uniprofessors und Polizeiberaters ist dem vielseitigen Schauspieler Matschke wie auf den Leib geschneidert. Den ZDF-Zuschauern ist Matschke als Charakterdarsteller ("Südstadt"), Krimi-Ermittler ("Helen Dorn") und Comedian ("Sketch History", "heute-show") gut bekannt. In der Rolle des Professor T. kann er all diese Talente miteinander vereinen. Ausgestattet mit messerscharfem Verstand und detailgenauer Beobachtungsgabe, aber auch mit Menschenscheu und Ansteckungsphobie verblüfft Professor T. seine Studenten und die Ermittler der Kripo Köln immer wieder. Weil er in eigene Abgründe geblickt hat, erahnt er die Abgründe der Täter. Mit seinem Stoneface à la Buster Keaton verwirrt er so manchen Tatverdächtigen und lässt Lügengebäude wie Kartenhäuser zusammenbrechen.

Matthias Pfeifer
ZDF-Redaktionsleiter Reihen und Serien I

Die Sendetermine und -Titel

Freitag, 4. Mai 2018, 20.15 Uhr
Professor T. – Maskenmord

Freitag, 11. Mai 2018, 20.15 Uhr
Professor T. – Das verlorene Kind

Freitag, 18. Mai 2018, 20.15 Uhr
Professor T. – Blutlinie

Freitag, 25. Mai 2018, 20.15 Uhr
Professor T. – Rache

Stab, Besetzung, Inhalt

Ab 4. Mai 2018, freitags, 20.15 Uhr

Stab

RegieThomas Jahn
Buch Christoph Mathieu, Thomas Jahn, Sebastian Heeg
Kamera Thomas Jahn
Szenenbild Frank Polosek (Bau Studio)/Gernot Thöndel
SchnittAmina Lorenz
Musik Jens Oettrich
ProducerinDaniela Zentner
Produzent Sam Davis
RedaktionMatthias Pfeifer
Länge 4 x 58 Minuten

Eine ZDF-Auftragsproduktion der Rowboat Film- und Fernsehproduktion GmbH

Die durchgehenden Rollen und ihre Darsteller

Professor Jasper ThalheimMatthias Matschke
Anneliese DeckertLucie Heinze
Daniel Winter Helgi Schmid
Paul Rabe Paul Faßnacht
Christina Fehrmann Julia Bremermann
Walter AmbrosiusThomas Goritzki
Ingrid SchneiderAlexandra von Schwerin
Hermann Deckert Peter Harting
Deborah Ritter Haley Louise Jones
Josephine Delius Kristina Klebe
Martha Schönfeld Hedi Kriegeskotte
Simon Zander Simon Böer
Tamara Frings Marie Rönnebeck

Inhalt

Jasper Thalheim, eigensinniger Universitätsprofessor der Kriminalpsychologie, zieht seine Schutzhandschuhe wieder an. In vier neuen Folgen berät er die Kripo Köln bei kniffligen Kriminalfällen und überrascht alle mit seinen ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden. Gleichermaßen bewundert wie gefürchtet ist "Professor T." bei seinen Studenten. Er ist die Institution für psychologische Kriminologie, ein brillanter Kopf mit messerscharfem Verstand und ausgeprägten Marotten. Das wissen auch seine ehemalige Studentin, Kommissarin Anneliese Deckert, und ihr Kollege Daniel Winter: Für die beiden ist Professor T. immer wieder die letzte Hoffnung, wenn sie mit ihrem Ermittlungs-Einmaleins am Ende sind.

Die Inhalte der einzelnen Folgen

Freitag, 4. Mai 2018, 20.15 Uhr
Professor T. – Maskenmord

Episodenrollen

Georg Swoboda Jophi Ries
Norbert Poll Anatole Taubman
Hanna KrämerAnnika Schrumpf
Robin KrämerLouis Held
Sigmar Krämer Makke Schneider
Juliane Krämer Julia Beerhold
Sven MichalkeMoritz Heidelbach

 

Inhalt
Professor T. wird von Kriminaldirektorin Christina Fehrmann bei der Aufklärung eines Doppelmordes um Hilfe gebeten. Der Fall ist brisant: Für T.'s Ex steht die Karriere auf dem Spiel. Die Morde an Staatsanwalt Krämer und seiner Frau wurden regelrecht in Szene gesetzt und gleichen einem Ritualmord, der vor 15 Jahren begangen wurde. Damals kam es durch Christina Fehrmann zu einer Verurteilung. Der vermeintliche Täter sitzt seitdem in der Psychiatrie und beteuert bis heute seine Unschuld. Die Kommissare Anneliese Deckert und Daniel Winter analysieren den Tatort. Die Leichen wurden an einem Esstisch platziert: Sie tragen Holzmasken mit dämonischen Fratzen und haben zahlreiche Stichwunden. Deckert und Winter erfahren, dass auch Staatsanwalt Krämer in den Fall vor 15 Jahren verwickelt war: Er fällte damals das Urteil. Zweifel an Christinas damaligen Ermittlungen kommen auf, als ein Verdächtiger ins Visier der Kommissare gerät: Norbert Poll. In dessen Wohnung finden die Kommissare nicht nur ähnliche Masken, der Mann kennt auch Details über die Morde, die damals nicht an die Öffentlichkeit gelangten. T. und Christina suchen derweil den verurteilten Georg Swoboda in der Psychiatrie auf. Dort erfahren sie von seiner Therapeutin, dass Swoboda seit seiner Kindheit unter Schizophrenie leidet. Hat Christina tatsächlich vor 15 Jahren einen Unschuldigen hinter Gitter gebracht? T. greift zu ungewöhnlichen Vernehmungsmethoden, um der Lösung des Falls näher zu kommen und verblüfft am Ende mit seiner Tätertheorie alle Beteiligten. 

 

Freitag, 11. Mai 2018, 20.15 Uhr
Professor T. – Das verlorene Kind

Episodenrollen 

Linda Thierse Clelia Sarto
Max Thierse Stefan Gebelhoff
Tim ThierseBennet Klemm
Maren/Silke BäumlerLaura Berlin
Lars GebhardtDaniel Aichinger
Melanie WeberMaya Bothe

 

Inhalt

Ein Kind ist spurlos verschwunden, der Vater brutal zusammengeschlagen. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. T. und die Ermittler versuchen alles, um den autistischen Jungen wiederzufinden. T., der in der Familie des Jungen Parallelen zu seiner eigenen Kindheit entdeckt, bleiben die Abgründe der Thierses keine Sekunde verborgen. Während sich Linda Thierse für ihr Adoptivkind aufopferte, war Max mit dem autistischen Tim überfordert. Hat er etwas mit dem Verschwinden des Kindes zu tun? Als Anneliese und Daniel herausfinden, dass Max Thierse seinem Chef Lars Gebhardt eine hohe Summe Geld schuldet, rückt er immer näher ins Visier der Ermittler. T. verfolgt währenddessen eine andere Spur: seine eigene. Dabei kommt er nicht nur dem Autisten Tim ein ganzes Stück näher.

 

Freitag, 18. Mai 2018, 20.15 Uhr
Professor T. – Blutlinie

Episodenrollen

Frederik Pilhau  Niels Bruno Schmidt
Tristan Pilhau Vinzenz Kiefer
Olivia PilhauMasha Tokareva
Steven Wittberger  Michael Lott
Silvia Bruhns Therese Hämer
Lothar Pilhau Uwe Simon

 

Inhalt

Der als vermisst gemeldete Brauereibesitzer Lothar Pilhau wird erhängt aufgefunden. T. hält die Entführung für eine perfide Inszenierung des Egozentrikers. Doch sein Tod war so sicher nicht geplant. Für die Inszenierung sprechen auch die Unmengen von Pilhaus Blut, die nach seinem Verschwinden sichergestellt wurden, obwohl der Leichnam keine Wunden aufweist. Zudem hatte Pilhau erst kürzlich die Brauerei an die beiden Söhne überschrieben.

T. lernt eine Familie kennen, die von unfassbarem Hass auf ihr Familienoberhaupt erfüllt ist, genährt durch den letzten Clou des Alten: das Hinterlassen einer bankrotten Firma. Doch so verhasst er bei seinen engsten Verwandten war, so geschätzt war der Brauereibesitzer bei seinen Angestellten: beispielsweise bei Brauereimeister Steven Wittberger und seiner langjährigen Sekretärin Silvia Bruhns. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, als T. im Aufzug des Polizeipräsidiums steckenbleibt. Abgeschirmt von der Außenwelt und mithilfe der mit ihm im Aufzug festsitzenden Psychologin Josephine Delius "seziert" er das Umfeld des Toten und nähert sich durch analytische Präzision peu à peu dem Täter.

 

Freitag, 25. Mai 2018, 20.15 Uhr
Professor T. – Rache

Episodenrollen

Thomas ReuterAxel Stein
Anton Kupper Jürgen Rißmann
Cindy KellerMarthe Romund
Sahin YilmazSahin Eryilmaz
Peter Rozenski Gernot Schmidt
Günther OppermannStefan Koini
Clara ReuterTina Lack

 

Inhalt

Hauptkommissar Paul Rabe wird verdächtigt, sich am Todesraser, der seine Tochter überfahren hat, gerächt und dabei zwei Unschuldige erschossen zu haben. Rabes letzte Hoffnung: Professor T. Über die beiden Opfer, den Edelrestaurantbesitzer und Drogenbaron Oppermann sowie seine Angestellte Clara Reuter, kommen die Ermittler schnell auf den Ehemann von Clara Reuter: Thomas Reuter. Dieser hat vor einem Jahr Rabes Tochter totgefahren. Hat Rabe den Mann verwechselt? Als am Tatort Pistazienreste mit Rabes DNA gefunden werden, wird die Luft für den Hauptkommissar immer dünner. Professor T. lässt seinen Erzrivalen nicht hängen und genießt seine Rolle als Retter und Freund seines eigentlichen Widersachers. Die Parallelen, die T. zwischen Reuter und Rabe entdeckt, führen ihn schließlich zum Doppelmörder…

Interview mit Hauptdarsteller Matthias Matschke

Fast fünf Millionen Zuschauer sahen die erste Staffel. Hatten Sie mit diesem Erfolg gerechnet?

Ich habe mir jedenfalls keine Sorgen gemacht. Schon an den ersten Drehtagen damals merkte ich: Das wird gut, etwas Besonderes. Es gefiel mir auch selbst, was jedoch einen Nachteil hat: Dann gesellt sich neben das Herzblut auch noch der Drang, dass es auch den Zuschauern gefällt. Umso dankbarer war ich über die Quoten. Unser Konzept war voll aufgegangen.

War das beim Drehen damals nur ein vages Bauchgefühl oder was hat Sie so sicher gemacht, dass "Professor T." vom Publikum so gut angenommen wird?

Als Schauspieler spüren Sie beim Drehen, wenn Szenen so schnurren, wenn sie eine bestimmte Temperatur und einen bestimmten Rhythmus haben und sich so Energien potenzieren. Auch durch die Bildsprache von Regisseur und Kameramann Thomas Jahn sah ich: Das wird auch noch toll aussehen. Damit schenkte er mir Gelassenheit, im Vertrauen darauf, dass er alles visuell ideal umsetzt. Und als wir dann für die zweite Staffel miteinander gearbeitet haben, flutschte es schon fast von selbst. Wir haben uns die Ideen gegenseitig nur so zugeworfen – und stellten am Ende der jüngsten Dreharbeiten fest: Da wäre noch  viel Potenzial für weitere Staffeln: Wie geht es weiter mit Professor T., in welch komische Situationen gerät dieser Mensch durch seine Art?

Wie hat sich Ihr Verhältnis zu dieser Figur verändert, von der Lektüre der ersten Drehbücher bis heute?

Für mich fing alles damit an, dass ich von einer belgischen Krimiserie mit einem sehr guten Schauspieler in der Hauptrolle erfuhr und ein paar DVDs davon ansah. Der Kollege war wirklich klasse, und ich fragte mich zunächst: Soll ich jetzt das genauso nachspielen? Die Antwort lautete: "Nein." Das wäre auch gar nicht gegangen, da die Bücher auf deutsche Verhältnisse gebracht werden mussten. Und bei der Weiterentwicklung der Figur wie auch der Handlung war ich glücklicherweise beteiligt. Dabei wurde mir Professor T. absolut vertraut. Und jetzt spüre ich in mir eine Art Verantwortung für ihn, auch bei neuen Drehbüchern. Dabei ist mir dieser Mensch nicht mal sonderlich sympathisch. Aber vielleicht hat er gerade deshalb seine besondere Berechtigung.

Tut Ihnen dieser Mensch leid? Eigentlich ist sein besonderes Verhalten ja auch nur die Folge seiner Erfahrungen.

Ein bisschen schon, wenn man sieht, wie sehr er in seiner Welt gefangen ist. Aber all seine Marotten und sein Fehlverhalten mit schlimmen Kindheitserlebnissen zu rechtfertigen, ist mir zu einfach. Da würde man es ihm auch zu bequem machen. Man muss auch nicht immer für alles eine Erklärung finden. Professor T. ist, wie er ist. Vielleicht sagen sich die Zuschauer eines Tages: "Der Kerl hat sich nie verändert, aber wir haben mit ihm tolle, interessante Zeiten durchlebt."

Wird sich Professor T. nicht ändern?

Für die Zuschauer wäre sicher spannend mitzuerleben, wie er einen Benimmkurs macht oder sich nach Südindien zumYoga zurückzieht. Trotzdem wird er so bleiben, wie er nun mal ist.

Kennen Sie aus dem wirklichen Leben Menschen mit dem Verhalten von Professor T.?

Ja, ich habe mir sein Verhalten aus vielen, teilweise bis in die Schulzeit zurückliegenden Begegnungen mit ähnlichen Menschen "zusammengeklaut". In Professor T. stecken drei Personen aus meinen wirklichen Leben. Ich will nur soviel verraten: Auch Lehrer können absolute Autoritätspersonen sein – gehässig, die eigene Macht ausnutzend.

Hand auf Herz, welche Eigenheiten von Professor T. haben auch Sie privat?

(nach längerem  Nachdenken) Ich habe zwar nicht solch eine Angst vor Bakterien wie er, aber mittlerweile finde ich Gefallen an der Idee, auch privat Handschuhezu tragen. Gerade in der Erkältungszeit, wenn ich im Zug fahre, denke ich oft: "Wäre das nicht toll jetzt mit diesen Handschuhen? Wie vielen verschnupften Menschen habe ich heute schon die Hand geschüttelt?" Das Bewusstsein der Ansteckungsrisiken wird mir schneller bewusst als früher. Da reicht es schon, wenn im Flieger jemand vor mir anfängt zu husten.

Aber sind diese Schutzhandschuhe aus Gummi nicht unbequem?

Man schwitzt ungemein, und wenn ich sie nach fünf Stunden Drehen wieder ausziehe, lege ich Wert darauf, dass niemand dabei ist. Unser Continuity-Man führt immer eine Strichliste, in welcher Szene ich die blauen Handschuhe trage und in welcher nicht. Anfangs hatten wir die Sorge, dass man sich an den Dingern sattsieht, und wollten diese besondere Requisite nur spärlich einsetzen. Inzwischen nutzen wir sie als Ausdrucksmittel. Wenn Professor T. seine Handschuhe auszieht, hat dies eine ganz klare Bedeutung: Er streift die Arbeit ab. Und wenn er sie wieder anzieht, betritt er wieder seine Krimiwelt.

Das Interview führte Christian Schäfer-Koch.

Fotos

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/professort

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