copyright ZDF/Gordon Muehle
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SCHULD nach Ferdinand von Schirach

Neue Folgen

SCHULD nach Ferdinand von Schirach wird mit vier neuen Folgen fortgesetzt. Die Episoden nach dem gleichnamigen Bestseller setzendessen Kurzgeschichten in eine Reihe besonderer Kriminalfilme um.
Moritz Bleibtreu spielt den Anwalt Friedrich Kronberg, der seine Mandanten verteidigt, indem er die Rechtslage zu deren Gunsten auslegt. Die Reihe legt nahe, dass abhängig von den Umständen jeder zum Mörder werden kann.

    Texte

    Stabliste:

    Schnitt: Simone Sugg-Hofmann
    Kamera: Wolf Siegelmann
    Kostüme: Nici Zinell
    Musik: Richard Ruzicka
    Szenenbild: Claus R. Amler
    Ton: Moritz Hoffmeister, Gregor Arnold
    Produzenten: Oliver Berben, Jan Ehlert, Moovie GmbH
    Redaktion: Günther van Endert

    Der kleine Mann (Freitag, 13. September 2019, 21.15 Uhr)
    Buch: Annika Tepelmann
    Regie: Nils Willbrandt

    Bernhard Strelitz ist ein unscheinbarer Angestellter in einer Supermarktkette. Bei den Kollegen hat er Schwierigkeiten, sich Autorität zu verschaffen, bei Frauen kommt er nicht gut an. In der Öffentlichkeit wird er meist übersehen. Als Strelitz zufällig Zeuge eines Drogengeschäfts wird, ergreift er die Gelegenheit und stiehlt einem Dealer eine Tasche mit Kokain - nur um kurz darauf der Polizei in die Hände zu fallen. Die Anklage lautet auf Waffen- und Drogenbesitz, als Mindeststrafe drohen fünf Jahre Gefängnis. Er engagiert Strafverteidiger Friedrich Kronberg. Strelitz hat panische Angst vor der Untersuchungshaft. Dabei ahnt er noch nicht, dass ihm im Gefängnis schon ein Ruf vorausgeeilt ist.

    Friedrich Kronberg - Moritz Bleibtreu
    Bernhard Strelitz - David Bennent
    Herr Sokolow - Andreas Guenther
    Richterin Annette Wagner - Kirsten Block
    Leyla - Margarita Breitkreiz
    Mesut - Sahin Eryilmaz
    Richter Werner Berger - Mirko Lang
    Sabri - Sami Nasser
    Leopold Schnell - Henning Peker
    Ellaha Ariz - Mona Pirzad
    Piet - David Schütter
    und andere

    Einsam (Freitag, 20. September 2019, 21.15 Uhr)
    Buch: André Georgi
    Regie: Nils Willbrandt

    Larissa (Elisa Schlott) ist selbst fast noch ein Kind, als sie als wegen der mutmaßlichen Tötung
    ihres Neugeborenen vor Gericht kommt.
    Die 15-Jährige hatte die Schwangerschaft nicht bemerkt und wurde in der Wohnung ihrer Eltern
    von der Geburt überrascht. Jahre später kommt die erwachsene Larissa zufällig am Haus ihrer
    Kindheit vorbei und wird von ihren Erinnerungen eingeholt. Sie kontaktiert ihren ehemaligen Anwalt Kronberg (Moritz Bleibtreu). Gemeinsam lassen sie den Prozess und die Ereignisse von damals Revue passieren.

    Friedrich Kronberg - Moritz Bleibtreu
    Larissa Leipolt - Elisa Schlott
    Claudia Leipolt - Annika Kuhl
    Frank Lackner - Sascha Alexander Geršak
    Dr. Thielemann - Sven Gerhardt
    Gerichtsmediziner Dr. Wehling - Jörn Knebel
    PM Tarowski - Jan Krauter
    Staatsanwalt - Michael Klammer
    Andreas Leipolt - Steffen Münster
    Vors. Richter - Harald Schrott
    PM Bärbel Rihm - Lea Willkowsky
    und andere

    Lydia (Freitag, 27. September 2019, 21.15 Uhr)
    Buch: Niels Holle
    Regie: Nils Willbrandt

    Friedrich Kronberg (Moritz Bleibtreu) vertritt den introvertierten Programmierer Meyerbeck (Milan
    Peschel) in einem Fall von schwerer Körperverletzung vor Gericht. Meyerbeck hat seinen Nachbarn (Benno Fürmann) mit einem Baseballschläger angegriffen und verletzt. Er besteht darauf, in Notwehr gehandelt zu haben, um seine Lebensgefährtin zu verteidigen. Der Fall nimmt eine überraschende Wendung, als Kronberg erfährt, dass Meyerbecks Freundin keine Frau ist - sondern eine Sexpuppe.

    Friedrich Kronberg - Moritz Bleibtreu
    Meyerbeck - Milan Peschel
    Edgar Lembke - Benno Fürmann
    Psychiater Graupner - Robert Beyer
    Frau Nadler - Anna Grisebach
    Richter - Hubertus Hartmann
    Martin Lohmann - Frederic Linkemann
    Tina Kessler - Katharina Lorenz
    Karin Meyerbeck-Wegner - Birge Schade
    und andere

    Der Freund (Freitag, 11. Oktober 2019, 21.15 Uhr)
    Buch: Jan Ehlert, Niels Holle   
    Regie: Niels Willbrandt

    Als Kronberg während eines beruflichen Aufenthalts in New York seinen Jugendfreund Richard besucht, findet er ihn völlig verwahrlost in einem Luxushotel. Noch vor wenigen Jahren war Richard glücklich verheiratet mit Sheryl, die beiden führten ein luxuriöses Leben an der amerikanischen Ostküste. Doch ein unerfüllter Kinderwunsch stürzte erst Sheryl in eine Depression und nach und nach die Beziehung in eine tiefe Krise. Richards und Sheryls tragische Geschichte lässt in Kronberg sogar Zweifel an der eigenen Berufung aufkommen.
    Letzte Folge "SCHULD nach Ferdinand von Schirach".

    Friedrich Kronberg  - Moritz Bleibtreu   
    Richard - Oliver Masucci   
    Sheryl - Verena Altenberger   
    Dr. Katharina Renier - Stefanie Stappenbeck   
    Empfangsdame - Michelle Glick   
    Jessica - Florence Kasumba   
    Haushälterin Maria - Jana Lissovskaia   
    Richard (10 Jahre) - Vito Johnny Mascucci   
    Friedrich Kronberg (10 Jahre) - Oskar Netzel   
    David - Mathias Sanders   
    Ferdinand von Schirach
    und andere    

     

    Ferdinand von Schirach – Die Würde des Menschen
    Ein Film von Claudio Armbruster
    3sat: 4. September 2019, 23.20 Uhr
    ZDF: 13. September 2019, 23.45 Uhr

    Stabliste:
    Autor: Claudio Armbruster
    Kamera: Michele Parente, Michael Habermehl, Leendert de Jong, Kerstin Luxenhofer
    Schnitt: Walter Freund
    Redaktion: Dr. Susanne Becker
    Produktion: Dietmar Schuler, Jörg Schmidt

    Bestsellerautor Ferdinand von Schirach besucht für ihn bedeutsame Orte und Menschen, mit denen er in einen intensiven Austausch über Gerechtigkeit, Leben und Kunst eintritt.
    Die filmische Reise führt von Schirach zu Orten seiner Kindheit, in das Jesuitenkolleg St. Blasien. In Südfrankreich besucht er den Künstler Anselm Kiefer, in Venedig trifft er Benjamin von Stuckrad-Barre und an seinem Wohnort Berlin die Influencerin Xenia Adonts.
    Ferdinand von Schirach ist derzeit der erfolgreichste und berühmteste Schriftsteller Deutschlands. Seine Geschichten und Romane werden in 42 Sprachen übersetzt, sein Theaterstück „Terror“ auf der ganzen Welt gespielt. Die Verfilmungen seiner Werke faszinieren regelmäßig ein Millionenpublikum. „Es gibt nur ein Kriterium für Literatur: ob sie den Leser berührt – alles andere ist unwichtig“, sagt von Schirach.
    ZDF-Kulturredakteur Claudio Armbruster hat ihn ein Jahr lang begleitet, nach Barjac, wo er im warmen Licht Südfrankreichs mit Anselm Kiefer über die Kunst, das Rauchen und Deutschland philosophiert. Nach Venedig, wo sein Schriftsteller-Kollege und Freund Benjamin von Stuckrad-Barre und Schirach ungewohnt ernst und schonungslos offen über ihre Einsamkeit und Fremdheit mit der Welt sprechen – Antrieb zum Schreiben für beide. Und in Berlin, seinem Wohnort, wo er mit der Influencerin Xenia Adonts über die Einflüsse und  Abgründe der Sozialen Medien diskutiert.
    In den Gesprächen und Interviews erzählt von Schirach von seiner Suche nach Wahrheit und Glück, seiner Kindheit, seinem Großvater Baldur von Schirach und davon, wie all dies sein  Schreiben beeinflusst. Der rote Faden, der sich durch sein Leben, seine Arbeit als Strafverteidiger und als Schriftsteller zieht, ist seine Auseinandersetzung mit der Würde des Menschen. „Wenn meine Bücher eine Bedeutung haben sollten, dann liegt sie darin, dass sie versuchen, die Würde des Menschen zu verteidigen. Die Würde, die Freiheit und die Vielfalt des Menschen.“
    Ein Film über das Leben, das Leiden und das Schreiben des Ferdinand von Schirach.

    https://pressetreff.3sat.de/programm/dossier/mappe/showDossier/Special/ferdinand-von-schirach-die-wuerde-des-menschen-2/

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