Copyright: ZDF /  m_KNSK Tobias Schult
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Schwartz & Schwartz – Wo der Tod wohnt

Der Samstagskrimi

Ein neuer Fall für die Privatdetektive Andi (Devid Striesow) und Mads (Golo Euler): Nachdem eine Frau ermordet aufgefunden wurde, wird ihr psychisch auffälliger Nachbar aus der Siedlung verhaftet. Um seine Unschuld zu beweisen, engagiert seine Tochter die Schwartz-Brüder.

  • ZDF, Samstag, 23. Mai 2020, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Freitag, 22. Mai 2020, 10.00 Uhr

    Texte

    Stab und Besetzung

    Stab:
    Regie_____Alexander Adolph
    Idee und Buch_____Alexander Adolph und Eva Wehrum
    Kamera_____Jutta Pohlmann
    Ton_____Dirk Homann
    Szenenbild_____Sebastian Wurm
    Kostüm_____Martina Müller
    Casting_____Siegfried Wagner
    Schnitt_____Benjamin Kaubisch
    Mischung_____Christoph Merkele
    Musik_____Christoph M. Kaiser und Julian Maas
    Music Supervision_____Kai Schoormann
    Produktionsleitung_____Andreas Berndt
    Herstellungsleitung_____Sascha Ommert
    Produzenten_____Anna Oeller und Eva Wehrum
    Produktion_____Bavaria Fiction GmbH
    Redaktion_____Günther van Endert
    Länge_____89 Minuten

    Die Rollen und ihre Darsteller:
    Andi Schwartz_____Devid Striesow
    Mads Schwartz_____Golo Euler
    Jasmin Schwartz_____Cornelia Gröschel
    Iris Doppelbauer_____Brigitte Hobmeier
    Karin Lichtness_____Nina Kunzendorf
    Clea Patrizia Gerbel_____Katja Studt
    Marlon Ortlieb_____Hendrik Arnst
    Lennart Hartsch_____Thomas Schmauser
    Tierarzt Robby_____Constantin von Jascheroff
    Kim Ortlieb_____Monika Oschek
    Lars Kleindresser_____Kai lvo Baulitz
    Herr Otte_____Josef Ostendorf
    Wachmann Hussein_____Sami Nasser
    Sekretärin Andrea_____Malina Ebert
    Don_____Kevin Kuske
    Frau Lukas_____lnka Löwendorf
    Florian Lichtmess_____Luis Kurecki
    Mika Schwartz_____Ari Kurecki
    Frau Fischer_____Florentine Schara
    Frau Kleindresser_____lnga Birkenfeld
    Mediziner Erik_____Matthias Haarebye Brandt
    Streifenpolizist Küffner__ Maximilian Gehrlinger
    und andere

    Inhalt

    Marlon Ortlieb ist eine tickende Zeitbombe. Monatelang hat der psychisch auffällige Mann eine idyllische Vorstadtsiedlung terrorisiert. Als die einzige Nachbarin, die sich gegen ihn gewehrt hat, erschlagen in ihrem Einfamilienhaus gefunden wird, steht für alle eines fest: Dass Marlon auch ein Mörder ist.

    Marlons Tochter Kim ist die Einzige, die an seine Unschuld glaubt. Sie engagiert die beiden Detektive Andreas und Mads Schwartz. Dass diese zwei den aussichtslos erscheinenden Fall annehmen, hat nur einen Grund: Mads kennt die leitende Ermittlerin im Fall Ortlieb von früher. Karin Lichtness war seine Ausbilderin, lange bevor er unehrenhaft aus dem Polizeidienst entlassen wurde. Seit damals glaubt Mads, dass die mittlerweile zur Leiterin der Mordkommission aufgestiegene Beamtin buchstäblich über Leichen geht. Er traut ihr alles zu.

    Deshalb überreden die Brüder Mads Ex-Kollegin Iris Doppelbauer, gegen ihre Chefin Karin Lichtness zu spionieren. Doppelbauer setzt zwar ihre Karriere aufs Spiel, aber sie hilft Andi und Mads Schwartz, den Tatort noch einmal gründlich zu inspizieren. Dabei finden die Detektive Ungereimtheiten. Dazu gehört auch ein Sexspielzeug, welches darauf hindeutet, dass das Opfer zur Tatzeit noch weiteren Besuch hatte. Mads und Andi beginnen, Fragen zu stellen und kommen dabei Mächten in die Quere, mit denen man sich nicht anlegen sollte: Der Gefängnispsychiatrie, in der Andreas Schwartz als Seelsorger verkleidet Kontakt zu Marlon Ortlieb sucht; Lennart Hartsch, dem Chef eines Inkassobüros, der in Wirklichkeit Kopf einer kriminellen Vereinigung ist – und Karin Lichtness selbst. Sie war die Nachbarin und beste Freundin des Mordopfers, präsentiert sich als Hardlinerin bei der Verbrechensbekämpfung und verfolgt damit ehrgeizige politische Ziele. Ob es da wirklich eine gute Idee ist, Mads Ehefrau Jasmin in die Ermittlungen mit hineinzuziehen? Je tiefer die Brüder in den Fall eintauchen, desto mehr bringen sie sich und ihr Umfeld in Lebensgefahr.

    Schluckauf während des Einbruchs
    Statement von Regisseur und Drehbuchautor Alexander Adolph

    Der neue "Schwartz und Schwartz" befasst sich unter anderem mit sensiblen Staubsaugrobotern, der grundsätzlichen Attraktivität von Tierärzten, dem taktischen Einsatz von Sextoys bei Vernehmungen und damit, was passiert, wenn man während des Einbruchs Schluckauf bekommt. Und er erzählt von Menschen, die erst dann zu moralischer Hochform auflaufen, wenn sie einen gemeinsamen Feind haben.

    Kein "Schwartz"-Weiß
    Statement von Drehbuchautorin und Koproduzentin Eva Wehrum

    Wir haben als Autoren eine Moral, möchten damit aber keine Botschaft verknüpfen. Uns interessiert die Ambivalenz menschlichen Handelns. Deswegen gibt es bei "Schwartz & Schwartz" keine nur bösen und nur guten Figuren, sondern Menschen, die sich erhoffen, für das, was sie tun, aus irgendeinem Grund geliebt zu werden – oder zumindest ein schönes Auto zu bekommen.

    "Ein cooles Miteinander"
    Fragen an Devid Striesow

    Was fanden Sie an den Dreharbeiten zum dritten "Schwartz & Schwartz"-Krimi besonders reizvoll?

    Die Reihe ist für mich besonders, weil es jedes Mal eine Herausforderung ist, diese beiden Brüder mit großer Lust kontrastvoll zu spielen. Auf der einen Seite sind sie scheinbar unglaublich unterschiedlich, und auf der anderen Seite spürt man die gemeinsame Biografie und Konflikte, die uns vielleicht in weiteren Teilen noch interessieren werden.

    Manchmal gewinnt man den Eindruck, dass Andi sich stärker um ein besseres Verhältnis zu seinem Bruder Mads bemüht als umgekehrt. Sehen Sie das auch so?

    Das kann man noch nicht genau sagen. Jeder von beiden hat das Bedürfnis, vergangene Dinge zur Sprache zu bringen. Das wird sich zeigen.

    Wie war die Zusammenarbeit mit Alexander Adolph, der gemeinsam mit Eva Wehrum auch das Drehbuch geschrieben hat?

    Wunderbar! Alexanders Art, Regie zu führen, ist phantasievoll, genau und auch zu später Stunde immer noch hochkonzentriert und lustvoll.

    Die Siedlung, in der der Mord passierte, ist stolz auf ihre gute Nachbarschaft. Wie empfinden Sie eine so enge Nachbarschaft? Ist das erstrebenwert oder sollte man Nachbarn ein bisschen mehr auf Abstand halten?

    Es gibt Nachbarschaftsverhältnisse, in denen es ein cooles Miteinander gibt, wo einer dem anderen hilft – das ist zum Beispiel auch in Zeiten der Corona-Problematik ganz aktuell.
    Mir persönlich ist so etwas noch nicht passiert – im großen Berlin weiß manch einer gar nicht, wer im selben Haus wohnt, geschweige denn, auf der anderen Straßenseite. Ein bisschen Abstand ist vielleicht gar nicht schlecht.

    Die Fragen stellte Jutta Bök.

    "Nachbarschaft kann bereichernd sein"
    Fragen an Golo Euler

     Welche besonderen Herausforderungen gab es für Sie beim dritten Teil der Krimireihe "Schwartz & Schwartz"?

    Die Geburt meines Sohnes während der Drehzeit!

    Was ist das Besondere am Regiestil von Alexander Adolph, der ja auch gemeinsam mit Eva Wehrum das Drehbuch geschrieben hat?

    Man merkt ihm die Freude an der Arbeit an. Ich denke, das kommt daher, dass er ja quasi seine Gedanken zu Personen werden sieht. Er erlebt jeden Tag die Materialisierung seiner Ideen!

    Ist Mads ein guter Teamplayer? Und wie würden Sie das Verhältnis der beiden Brüder zueinander beschreiben hat es sich  aus Ihrer Sicht inzwischen gebessert?

    Ja, Mads ist ein guter Teamplayer, und die beiden Brüder kommen sich mit jedem Tag näher, auch wenn sie sich streiten. Aber je mehr sie miteinander zu tun haben, desto mehr erinnern sie sich daran, dass sie Brüder sind und dass sie zusammen besser sind als jeder für sich alleine.

    Eine gute Nachbarschaft wird großgeschrieben in Karin Lichtness' Siedlung: Für manche Menschen ist diese große Verbundenheit und Vertrautheit das Nonplusltra – für andere eher ein Alptraum. Wie sehen Sie das?

    Ich denke, Nachbarschaft bekommt ja im Moment durch die Corona-Krise wieder eine sehr große Bedeutung. Und solange nicht eine Person die Deutungshoheit hat, sondern der Dialog und der Kompromiss die Grundlagen sind, ist sie auf jeden Fall bereichernd und schön.

    Die Fragen stellte Jutta Bök.

    "Frau Lichtness ist mir sehr fremd"
    Fragen an Nina Kunzendorf

    Wie würden Sie den Charakter von Karin Lichtness beschreiben, und was hat Sie an dieser Rolle gereizt?

    Ich tue mich grundsätzlich schwer damit, den Charakter der Figuren zu beschreiben, die ich spiele. Ich überlasse die – sehr unterschiedliche – Wahrnehmung und Bewertung sehr gerne dem Zuschauer! Sagen wir einmal so: Frau Lichtness ist mir sehr fremd, sowohl charakterlich als auch, was ihre politische Einstellung betrifft, und gerade das hat mich sehr gereizt.

    Was denken Sie über Karin Lichtness als Hardlinerin in der Verbrechensbekämpfung und die Parolen in ihrem Video-Blog, mit dem sie ja auch ihre Karriere pushen will?

    Das ist Lichtjahre von mir entfernt und hat mir eben darum besonders große Spielfreude bereitet!

    In Karins Nachbarschaft wird der Stammtisch sehr gepflegt – könnten Sie sich so etwas auch in Ihrem persönlichen Umfeld vorstellen?

    Einen Stammtisch in meinem persönlichen Umfeld kann ich mir sehr gut vorstellen. Um den Stammtisch in Karins Nachbarschaft würde ich allerdings einen sehr großen Bogen machen.

    Die Fragen stellte Jutta Bök.

    Interview mit Devid Striesow als Audiodartei

    Hier finden Sie ein Interview mit Devid Striesow als Audiodartei sowie eine pdf-Datei mit der Abschrift des Interviews.

    Weitere Informationen

    Fotos über ZDF Presse und Information Telefon: (06131) 70-16100 oder über https://presseportal.zdf.de/presse/schwartzundschwartz

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