SOKO Köln

25 neue Folgen - 15. Staffel

Oberkommissarin Anna Maiwald (Diana Staehly) und Kommissarin Lilly Funke (Tatjana Kästel) finden sich beide als Neulinge recht schnell in das Soko-Team der Domstadt ein. Zu diesem Gespann gehören wieder Hauptkommissar Matti Wagner (Pierre Besson) und die Kommissare Jonas Fischer (Lukas Piloty) und Vanessa Haas (Kerstin Landsmann). 

  • ZDF, ab 4. Oktober 2016, dienstags jeweils um 18.00 Uhr

Texte

SOKO Köln - Unerwartete Begegnung (1. Folge der 15. Staffel)
Dienstag, 4. Oktober 2016, 18.00 Uhr

Stab

Buch Christoph Wortberg
Regie   Torsten Wacker
Kamera André Lex
Ausstattung Ulrich Hintzen
Musik  Stephen Keusch
Schnitt  Nico Montano-Goertz
Produktion Network Movie Köln
Redaktion  Wolfgang Witt, Peter Jännert

 

Rollen/Darsteller

Anna Maiwald  Diana Staehly
Matti WagnerPierre Besson
Jonas FischerLukas Piloty
Vanessa HaasKerstin Landsmann
Dr. Philip Kraft Thomas Clemens
Monika Schreiber Jeanette Hain
Frank HoppeChristoph Grunert
Leo Findeisen Marcus Jakovljevic
Florian Waldorf  Daniel Lommatzsch
Sina HartwigKaro Willer
Daniel SchreiberWilson Gonzalez Ochsenknecht
und andere

 

Inhalt

Die neue Chefin Anna Maiwald tritt ihren Dienst in der Soko an. Sie gibt den Kollegen sofort Rätsel auf. Denn mit dem Stiefvater des Mordopfers verbindet sie ein Geheimnis.

Der Architekt Daniel Schreiber wird tot in einem Lagerschuppen aufgefunden. Die Mordermittlungen führen zu Florian Waldorf, einem Konkurrenten des Toten. Schreiber hatte ihm einen lukrativen Bauauftrag weggeschnappt. Hat Waldorf Schreiber deshalb erschossen?

Baudezernent Leo Findeisen hätte ebenfalls ein Tatmotiv. Womöglich wollte er die Mauscheleien zwischen sich und Daniel Schreiber verdecken. Ebenso zwielichtig erscheint Monika Schreiber, die Mutter des Toten. Sie hat als Staatsanwältin ein Korruptionsverfahren gegen Findeisen eingestellt, obwohl die Verdachtsmomente gegen ihn erdrückend waren. Die Hinweise verdichten sich und auch ihr Mann Frank Hoppe gerät ins Visier der Ermittlungen. Was keiner ahnt, ihn und Anna Maiwald verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. Und die erneute Begegnung macht der Chefin sichtlich zu schaffen. Aber traut sie Frank Hoppe einen Mord zu? Die Ermittlungen führen die Soko Beamten immer tiefer in die beruflichen und privaten Verstrickungen von Daniel Schreiber. Am Ende decken sie eine innerfamiliäre Tragödie auf und können in letzter Sekunde einen Suizid verhindern.

SOKO Köln- Zimmer frei (2. Folge der 15. Staffel)
Dienstag, 11. Oktober 2016, 18.00 Uhr

Stab

Buch  Michael Vershinin
Regie Torsten Wacker
Kamera André Lex
AusstattungUlrich Hintzen
Musik Oliver Lutz
SchnittNico Montano-Goertz
Produktion   Network Movie Köln
RedaktionWolfgang Witt, Peter Jännert

              

Rollen/Darsteller 

Anna Maiwald   Diana Staehly
Matti Wagner  Pierre Besson
Jonas Fischer Lukas Piloty
Vanessa HaasKerstin Landsmann
Lilly Funke Tatjana Kästel
Dr. Philip Kraft Thomas Clemens
Jennifer ZimmermannKristin Suckow
Alfons KohnertFerdinand Schmidt-Modrow
Günter PrickJonas Minthe
Rebecca Holm   Martina Offeh
Arne   Patrick Stauffenberg
Wolfgang KupferFrank Trunz
und andere

 

Inhalt

Bezahlbarer Wohnraum ist in Köln Mangelware. Das bekommt auch die neue Kommissarin Lilly Funke zu spüren. Sebastian Stingl bezahlt jedoch mit dem Tod.

Kurz nachdem der Barista die Zusage für das WG-Zimmer erhält, wird er tot aufgefunden. Jennifer Zimmermann kann nun in das Zimmer einziehen. Jonas erkennt in ihr eine vorbestrafte Tankstellen-Räuberin wieder. Hat sie nun wieder mit Gewalt ihr Ziel erreichen wollen?

Erst wenige Tage vor ihrem Einzug in die WG wurde Jennifer Zimmermann aus dem Gefängnis entlassen. Nun tritt sie unter einem anderen Namen auf. Was hat sie zu verbergen? Jonas Fischer und seine neue Kollegin Lilly Funke errichten einen Beobachtungsposten und behalten die Verdächtige im Auge. Aus ihrem neuen Zimmer heraus beginnt Jennifer ihrerseits eine Wohnung im gegenüberliegenden Haus zu beobachten. Warum? Auch WG-Bewohner Alfons verhält sich äußerst merkwürdig. Hat er Sebastian getötet, um Jennifer nahe zu sein? In den Fokus der Ermittlungen rückt auch Sebastians Ex-Freundin Rebecca Holm. Sie hatte offensichtlich Schwierigkeiten, die Trennung zu akzeptieren. Und wollte Hauptmieter Günter Prick vor Sebastian warnen. War dies nur ein perfekter Trick, um von sich als Täterin abzulenken? Am Ende finden die Soko Beamten nicht nur den Mörder, sondern Lilly Funke auch ein WG-Zimmer.

"Wat fott is, is fott"
Interview mit Diana Staehly

Wie haben Sie Ihren Einstand als neue Chefin, Anna Maiwald, bei der SOKO Köln erlebt?

Natürlich ist man zunächst aufgeregt, sowohl als Schauspielerin als auch als Rolle, aber ich hatte eine ganz toll geschriebene erste Folge und dazu einen Regisseur, der mich sehr vertrauensvoll an die Hand genommen hat. Da ich Kölnerin bin, hatte ich sofort ein heimisches Gefühl am Set mit den ganzen Kollegen des Teams, denn die rheinische Art und der Humor sind mir eben sehr vertraut.

Das Team mit Pierre Besson, Lukas Piloty und Kerstin Landsmann arbeitet schon lange zusammen. Wie wurden Sie von diesem eingespielten Team aufgenommen?

Ich hatte von Anfang an das Gefühl, mit offenen Armen aufgenommen zu werden, und das hat sich auch absolut bestätigt. Die Chemie zwischen uns Kommissaren stimmt einfach.

Welche Charaktereigenschaften mögen Sie an Ihrer Figur, welche eher nicht?

Auch wenn ich mich selber als etwas extrovertierter und impulsiver beschreiben würde, ist Anna mir doch auch sehr nah. Ich mag ihre besonnene Art, sie handelt nie bevor sie denkt, ist offen und loyal. Nur ihre Distanziertheit, sobald es ins Private gehen könnte, ist mir etwas fremd.

Können Sie sich mit dem Führungsstil von Anna Maiwald identifizieren?

Sollte ich jemals Chefin von irgendwas werden, würde ich mir wünschen, ähnlich zu agieren, bei aller Souveränität doch auch die Teamfähigkeit und den Humor zu behalten.

Sie sind gebürtige Kölnerin, leben inzwischen aber in Potsdam. Wie gefällt es Ihnen wieder in Köln zu sein?

Dass ich wieder in meiner Heimatstadt arbeiten darf, freut mich natürlich ungemein, denn die Kölsche Art vermisse ich schon, seit ich hier nicht mehr lebe. Dennoch ist und bleibt Potsdam mein Zuhause und ich freue mich jedes Wochenende aufs Neue, wenn ich vom Flughafen Berlin ins beschauliche, ruhige und grüne Potsdam fahre.

Sind Sie privat auch ein Krimifan? Gibt es eventuell Kommissare als Vorbilder für Sie?

Ich war nie großer Krimifan weder als Zuschauer noch als Leser. Aber ich muss sagen, das ändert sich. Ich hab mir in der Vorbereitung sehr viele verschiedene Krimiformate angesehen und absolut Gefallen dran gefunden. Und nicht nur die hochgelobten skandinavischen Krimis, sondern durchaus auch die Deutschen haben große Klasse.

Sie kennen sicherlich das Kölner Grundgesetz. Mit welchem Spruch können Sie sich am Ehesten identifizieren?

Wat fott is, is fott. Ich bin kein Mensch, der in der Vergangenheit lebt, ich bewahre nicht viel auf, schmeiße eher weg, als dass ich horte und verzeihe und vergesse recht schnell. Ich glaube daran, dass man im Hier und Jetzt sein Glück und sein Leben finden sollte.

 

Die Fragen stellte Ellen Wirth.

"Einstand mit Humor, Aktion und viel Direktheit"
Interview Tajana Kästel

Wie haben Sie Ihren Einstand als Kriminalkommissarin, Lilly Funke, bei der SOKO Köln erlebt?

Ich hatte einen guten Einstieg, als Lilly Funke. Mit Humor, Aktion und viel Direktheit.

Das Team mit Pierre Besson, Lukay Piloty und Kerstin Landsmann arbeitet schon lange zusammen. Wie wurden Sie von diesem eingespielten Team aufgenommen?

Meine Schauspielkollegen haben mich alle sehr nett aufgenommen! Das gesamte Team. Darüber bin ich sehr glücklich, denn das nimmt einem viel Druck, den man zu Beginn bei so einer Rolle schon verspürt.

Mit Lukas Piloty haben Sie bereits am Mainzer Staatstheater zusammengearbeitet. Hat Ihnen dieser Umstand bei Ihrem Einstieg ins Team geholfen?

Sicher hilft das, wenn man einen der Kollegen bereits kennt und mit ihm schon zusammengearbeitet hat. Eine gemeinsame Vergangenheit verbindet.

Welche Charaktereigenschaften mögen Sie an Ihrer Figur, welche eher nicht?

Ich mag Lilly's direkte Art. Leider schaffe ich es nicht, im Alltag immer das zu sagen, was mich stört. Da ist Lilly mutiger als ich. Ihren Sinn für Gerechtigkeit, den teile ich mit ihr. Was vielleicht auch ein kleiner Unterschied ist, dass Lilly etwas jünger ist und dadurch manchmal etwas zu vorschnell Dinge sagt oder tut. Da bin ich als Tatjana schon etwas reifer. (lacht) Lilly's Namensschwäche, die hab ich allerdings auch.

Sind Sie privat auch ein Krimifan? Gibt es eventuell Kommissare als Vorbilder für Sie?

Ja, ich bin tatsächlich ein großer Krimifan. Ich schaue und lese sehr gerne Krimis. Deshalb freue ich mich auch sehr darüber, dass ich mich nun mit diesem Genre so viel befassen darf. Als Vorbilder würde ich mal sagen, „Kommissarin Lund“ oder „Columbo“. Beides sind tolle Figuren. Man kann sich viel von den Kollegen abschauen. 

Seit wann leben Sie in Köln. Was mögen Sie an der Stadt?

Ich lebe jetzt schon fünf Jahre in Köln und liebe diese Stadt. Zwar ist sie nicht die Schönste, aber die Leute sind einfach super. Offen, lustig, redselig und sie genießen das Leben. Und den Dialekt mag ich auch sehr gern.

Sie kennen sicherlich das Kölner Grundgesetz. Mit welchem Spruch können Sie sich am Ehesten identifizieren?

Et kütt wie et kütt.

 

Die Fragen stellte Ellen Wirth.

Bildhinweis

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