Copyright ZDF / Thomas Leidig
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SOKO Leipzig Jubiläum

Am 27. August 2021 beginnt die Ausstrahlung der neuen Staffel der ZDF-Krimiserie „Soko Leipzig“, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.
2001 ging die „SOKO Leipzig“ als erster Ableger der „SOKO 5113“ auf Sendung. Über 450 Fälle hat das Team seitdem gelöst und ermittelt seit 2004 in der Primetime am Freitagabend um 21.15 Uhr.

  • ZDF, ab Freitag, 27. August 2021, 21.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab 20. August 2021 für ein Jahr

Texte

Stab

Buch: Axel Hildebrand
Regie: Robert Del Maestro
Kamera: Till Müller
Szenenbild: Karin Wilpert
Ton: Frank Schubert
Musik: George Kochbeck
Produktion: UFA Fiction GmbH, Leipzig
Produzentinnen: Henriette Lippold, Katharina Rietz
Producerin: Tanya Momella Mallory
Redaktion: Matthias Pfeifer, Jasmin Maeda, Ronja Reitzig

Besetzung

Ina Zimmermann - Melanie Marschke
Jan Maybach - Marco Girnth
Tom Kowalski - Steffen Schroeder
Kim Nowak - Amy Mußul
und in Folge 1 ("Take away")
Ralf Harting - Knud Riepen
Caroline „Caro“ Lange - Maike Jüttendonk
Katharina „Kathi“ Mathäus - Katja Fellin
Yannis Porolski - Simon Rußig
Toni Fratello - Billey Demirtas
Marc Pohl - David Hugo Schmitz
Gerd Schober - Harald Burmeister
und andere

20 Jahre Soko Leipzig

Am 27.8.2021 beginnt die Ausstrahlung der neuen Staffel der ZDF-Krimiserie Soko Leipzig, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.
2001 ging die SOKO Leipzig als erster Ableger der SOKO 5113 auf Sendung. Über 450 Fälle hat sie  seitdem gelöst und läuft seit 2004 erfolgreich in der Primetime des ZDF Freitagabend um 21.15 Uhr. Emotionale Schicksale, glaubhafte Figuren und der Fokus auf gesellschaftsrelevante Themen stehen für das Format. Die Soko Leipzig ist ein Spiegel der Zeit und gleichzeitig ein moderner Klassiker unter den Fernsehkrimis.
Immer im Mittelpunkt: Das Ermittlerteam, das mit Erfahrung, Einfühlungsvermögen, klugen Analysen und jeder Menge Leidenschaft dem Verbrechen auf der Spur ist. Auch privat sind die Kommissar*innen immer wieder mit großen Herausforderungen konfrontiert. Die Menschen hinter den Fällen zu erzählen ist seit 20 Jahren eine der Hauptprämissen des Formats.
Genauso lange gehören Ina Zimmermann (Melanie Marschke) und Jan Maybach (Marco Girnth) zum Team der Leipziger Mordkommission und haben unter der Führung ihres Chefs Hajo Trautzschke (Andreas Schmidt Schaller) über zwei Jahrzehnte Täter gefasst und Opfern zu Gerechtigkeit verholfen.
Seit zwei Jahren hat Ina Zimmermann nun als Leiterin der Soko die Fäden in der Hand, mit Jan Maybach, Tom Kowalski (Steffen Schroeder) und Kim Nowak (Amy Mußul) an ihrer Seite. Das Team wird auf eine harte Probe gestellt, als Jan in eine Kokainsucht abzurutschen droht und Kowalski nach fast zehn Jahren seinen Abschied verkündet. Ein Neubeginn steht an, als Kommissar Moritz Brenner (Johannes Hendrik Langer) den Posten übernimmt. Doch als er bei Kim in die Wohnung zieht, werden Jan und Ina skeptisch. Können Sie dem Neuzugang aus Berlin vertrauen?
Die Jubiläumsstaffel lädt ein zu einem Feuerwerk aus spannenden Fällen und Konflikten, welche die Ermittler*innen vor harte Entscheidungen stellen. Sie müssen sich bewähren, in ihrem Job und als Team.

Die neuen Folgen sind ab dem 20. August 2021 in der Mediathek zu sehen. Für die Fans werden zusätzlich ausgewählte Folgen in der Mediathek zu finden sein. Die ersten drei sind "Sansibar" ab dem 8. August 2021; "Silly - Tod im Konzert" ebenfalls ab dem  8. August 2021 sowie der 90Minüter "Entführung in London" ab dem 6. September 2021.

Inhalt Folge 1: "Take away"
Freitag, 27. August 2021, 21.15 Uhr 

Ralf Harting wird in einem Mietshaus brutal überfallen. Während der Befragung des Geschädigten erfahren Ina und Kim, dass seine Ex-Freundin Caro in großer Gefahr schwebt.
Als Jan und Tom an ihrem freien Tag eine Pizzeria betreten, überschlagen sich die Ereignisse. Sie treffen nicht nur auf Caro, die vergeblich auf Ralf wartet, sondern finden auch den flüchtigen Täter im Lokal tot auf.
Die beiden Ermittler werden sofort in Alarmbereitschaft versetzt, doch Jan fällt es in der angespannten Situation immer schwerer, die Nerven zu behalten. Schließlich erfährt Tom den wahren Grund für Jans merkwürdiges Verhalten.

Statements

Die Stadt Leipzig gilt als Stadt des Wandels. In diesem Geist hat sich die SOKO Leipzig deutsch-deutscher Geschichte gestellt und immer wieder neu erfunden – mit Gedächtnis und Herz. Mit mutigen Geschichten und diversem Cast, 20 Jahre am Puls der Zeit. Und so steht unsere einzige Primetime-SOKO seit der 1. Staffel für Qualität, Kontinuität und Relevanz.
Diese 20-jährige Erfolgsgeschichte in Leipzig ist auch der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der UFA FICTION zu verdanken, die uns seit 2001 ein verlässlicher Partner ist. Ich freue mich, dass diese für uns so besondere Produktion unsere Zuschauer*innen mit ungebrochener Freude fesselt und berührt. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

Frank Zervos, Hauptredaktionsleiter Fernsehfilm/Serie I

 

Am 31. Januar 2001 geschah Ungewöhnliches im Vorabendprogramm des ZDF: Eine Straßenbahn fuhr eine ganze Folge lang kreuz und quer durch Leipzig. Darin der entführte Hauptkommissar Hajo Trautzschke (Andreas Schmidt-Schaller). Die drei aus seinem jungen Team - Jan (Marco Girnth), Ina (Melanie Marschke) und Miguel (Gabriel Merz) - schafften es clever und mit waghalsiger Action, die Geiselnahme zu beenden.
Da kündigte sich schon an, was die Serie dann immer wieder eingelöst hat: zu überraschen und ehrgeizige, herausfordernde Ideen in die Tat umzusetzen. Die Basis dafür waren von Anfang an erstaunlich nah und familiär erzählte Ermittlerfiguren, mit ihren Sehnsüchten, ihren Lebensthemen, mit klaren Haltungen zum Fall. Sie wurden schnell zu Vertrauten des Publikums.
Die schon im ersten Presseheft so bezeichnete "boomende sächsische Metropole" ist Quelle und Schauplatz der regional verankerten, emotionalen und oft auch gesellschaftlich relevanten Krimifälle. Längst verschwunden sind die gern ins Bild gesetzten krimiaffinen Industriebrachen der ersten Staffeln. Eine Stadt, die sich so schnell wandelt, in der die Gegensätze größer werden, ist eine Fundgrube für spannende, heutige Geschichten. Es war goldrichtig, mit dieser Serie nach Leipzig zu gehen.
Der Sprung ins Hauptabendprogramm mit der dritten Staffel machte es möglich, die Geschichten noch tiefgründiger und schonungsloser als Krimidramen zu erzählen. Keine andere Krimiserie hat sich so ausführlich mit DDR-Geschichte auseinandergesetzt, vom dunkelsten Kapitel mit der letzten Hinrichtungsstätte der DDR mitten in Leipzig, über die mutigen Montagsdemonstranten und ihrer friedlichen Revolution bis zu den biografischen Brüchen in der Wendezeit, denen sich auch SOKO-Chef Hajo Trautzschke stellen musste, der schon zu DDR-Zeiten Polizist war. Den "Polizeiruf 110"- Star Andreas Schmidt-Schaller für 329 Folgen als glaubwürdigen, authentischen "SOKO Leipzig"-Chef zu gewinnen, war einer der vielen Glücksfälle dieser Serie.
Mein persönlicher Glücksfall aber war die vertrauensvolle Zusammenarbeit über 20 Jahre mit all den Kreativen vor und hinter der Kamera, ohne deren Leidenschaft und Können "SOKO Leipzig" nicht zu dieser erfolgreichen Serie geworden wäre. Vielleicht half auch die besondere Multiperspektive auf diese Stadt. Der junge Producer und spätere Produzent Jörg Winger, im Westen aufgewachsen, zog zum Start der Serie nach Leipzig. Ich war im Osten, nicht weit von Leipzig in Halle aufgewachsen und arbeitete nun als Redakteur beim ZDF in Mainz. Gelebter deutsch-deutscher Austausch bei den "Gründungsvätern" wie im ganzen Team.

Matthias Pfeifer, Redaktionsleiter Fernsehspiel II

 

Über 450 Fälle haben die Sokos in Leipzig gelöst. Über 450 starke Krimi-Folgen, auf die wir stolz und glücklich zurückblicken.
Als ich 1999 bei der SOKO Leipzig ankam, wusste ich wenig über Leipzig, und noch weniger über die Produktion von Serien. Im folgenden Jahrzehnt wurde die Serie zu meiner zweiten Familie, und ich habe allen, die daran mitgewirkt haben, enorm viel zu verdanken. Besonders stolz bin ich darauf, dass die Serie sich immer wieder neu erfunden hat, und sich treu geblieben ist in dem Willen, über Spannung und Emotionen immer wieder neue Denkanstöße zu kontroversen Themen zu geben.

Jörg Winger, Produzent

 

20 Jahre Soko Leipzig, das sind für uns vor allem 20 Jahre glaubwürdige und nahbare Figuren. Wir erzählen nicht nur Ermittler*innen, die mit viel Erfahrung und klugen Analyse dem Verbrechen auf der Spur sind. Es geht immer auch um die Menschen hinter den Polizist*innen, ihren Alltag, ihr Umfeld und ihre privaten Konflikte. Die jahrelange Treue unserer Schauspieler*innen und ihr Engagement für ihre Rollen sind außergewöhnlich und schenken uns einen großartigen Erzählraum.
Melanie Marschke (Ina Zimmermann), Marco Girnth (Jan Maybach) und Andreas Schmidt- Schaller (Hajo Trautzschke) bildeten vor 20 Jahren mit ihrem ehemaligen Kollegen Gabriel Merz als Miguel Alvarez das erste Team der Serie. Sie stehen bis heute in Leipzig vor der Kamera und seit mittlerweile über 9 Jahren gehört auch Steffen Schroeder als Tom Kowalski dazu.
In ihren Rollen haben sie Höhen und Tiefen erlebt, Familien gegründet, Karrieren gemacht, Freunde gewonnen und verloren, und Kriminalfälle auf der ganzen Welt gelöst. Ihre Einsätze in Moskau, Namibia, Santo Domingo, Istanbul oder London sind unvergesslich. Ebenso wie einer der einschneidensten Momente der Serie, als Hajo Trautzschke nach 16 Dienstjahren in Rente ging und die Leitung der Mordkommission in die Hände von Ina Zimmermann legte. Ein echter Generationenwechsel, dem unsere Zuschauer dank ihres großen Vertrauens in unsere Figuren gefolgt sind. Auch für uns ein berührender Moment, in dem Realität und Fiktion verschmelzen, wie so oft in unserer Serie.
Der Boden aber, auf dem diese besonderen Momente gedeihen können ist die tägliche Arbeit unseres wunderbaren Teams, das 180 Drehtage im Jahr mit Leidenschaft und Inspiration um die Qualität jeder einzelne Sendeminute ringt. Die Arbeit der Kolleg*innen aus allen Gewerken hinter der Kamera ist das Fundament für das anhaltend hohe Niveau der Serie. Ihnen gebührt unser Respekt und besonderer Dank.
Wir gratulieren allen Beteiligten herzlich zu diesem erfolgreichen Format und freuen uns auf die nächsten 20 Jahre "SOKO Leipzig".

Henriette Lippold & Katharina Rietz, Produzentinnen

 

Als wir vor einem Jahr die Redaktion der einzigen Primetime SOKO übernahmen, wurde uns schnell klar, dass wir in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Erbe antreten. So steht die SOKO Leipzig nicht nur für hochwertige Krimi-Spannung, sondern auch für Aktualität und Relevanz, für Drama und Tiefe.
Von Anfang an setzte sich die SOKO Leipzig mit wichtigen gesellschaftlichen Fragen auseinander und griff heikle Themen auf. Ob Debatten zur Flüchtlingskrise oder Rassismus, zur Klimapolitik oder zu Ereignissen deutsch-deutscher Geschichte. Unsere Ermittler*innen sind Teil der gesellschaftlichen Entwicklungen und spiegeln die Diskussionen um die relevantesten Themen unserer Gegenwart. Sie haben Haltungen, und wenn diese unterschiedlich sind, umso besser. Die Reibungen zeigen, dass sich Auseinandersetzungen lohnen und Verbindungen schaffen können, die im besten Fall zu einem stärkeren Miteinander führen.
Doch auch die gern bemühte „familiäre Atmosphäre am Set“ hat für uns durch die SOKO Leipzig eine neue Bedeutung bekommen: Darsteller*innen und Figuren sind hier erwachsen geworden, neue Familienmitglieder wurden mit offenen Armen aufgenommen, andere verabschiedet und liebevoll in Erinnerung gehalten. Mit ihnen hat sich die SOKO weiterentwickelt und in 20 Jahren immer wieder neu erfunden.
Diese Innovationskraft und unser treues, aufmerksames und ständig wachsendes Publikum sind unsere tägliche Motivation zum Geschichten erzählen. Und das nicht zuletzt aus einer der schönsten und modernsten Städte Deutschlands heraus, die durch ihre Lage in Ostdeutschland eine besondere Symbolkraft hat.
Wir wissen, dass dieses Erbe etwas Besonderes ist, vor wie hinter den Kulissen. In diesem Sinne danken und gratulieren wir allen Beteiligten und Familienmitgliedern herzlich und freuen uns sehr auf die Zukunft!

Ronja Reitzig & Jasmin Maeda, Redakteurinnen

Fragen an Melanie Marschke

Können Sie sich noch an Ihr Casting erinnern?
Natürlich! Es fand am Set der "SOKO 5113" in München statt. Als männliche Hauptrollen standen Andreas Schmidt-Schaller, Marco Girnth und Gabriel Merz schon fest. Die Chemie zwischen uns hat sofort gestimmt und es hat sich alles absolut richtig angefühlt. Ein paar Tage später erhielt ich dann die Zusage, war super happy und wahnsinnig aufgeregt. Ein paar Wochen später haben wir mit den Dreharbeiten angefangen.
Wenn Sie auf 20 Jahre SOKO-Mode zurückblicken - wann hätte die Modepolizei eingreifen müssen?
Bei meinem Frosch-grünen Zweiteiler aus Ballonseide, Spagetti-Tops mit Asiaprint und bordeauxfarbenen Rollis hätte schon mal jemand einschreiten können.
Was ist der größte Unterschied zu einem Dreh von vor 20 Jahren?
Wir haben damals mit nur einer Kamera gedreht, noch nicht digital, sondern ganz klassisch auf Film. Wir hatten luxuriöse 9,5 Tage pro Folge und unser Studio, das "Soko"-Büro war noch in einer anderen Location, die sehr viel kleiner und beengter war.
Wenn Sie ein Leipziger Gericht wären, welches wären Sie?
Natürlich eine "Leipziger Lerche" - da ist Marzipan drin!
Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn Sie an Leipzig denken?
Wendepunkt .
Ihre Internet-Bewertung für das Catering?
Lecker, vielfältig, bedarfsorientiert.
Was würden Sie heute machen, wenn Sie nicht Schauspielerin geworden wären?
Vielleicht wäre ich Journalistin oder in der Werbebranche.
Was stünde auf dem Teamshirt?
Family!
Haben Sie Rituale, die bei jedem Dreh gleich sein müssen?
Morgens in der Maske brauche ich meinen riesigen Becher Tee, sonst läuft nichts.
Welche Kolleg*in oder prominente Persönlichkeit würden Sie gerne mal verhören?
Mads Mikkelsen, Sandra Bullock.
Was war die größte Überwindung/Herausforderung beim Dreh?
Ein Abschiedsvideo für meinen Filmsohn aufzunehmen. An einem Seil über einem tiefen Abgrund zu hängen.
Weshalb wird Marco Girnth nicht älter?
Marco ist ein absolut offener, positiver Mensch, wissbegierig, neugierig und immer interessiert, neue Dinge zu lernen und auszuprobieren. Er hat einen unschlagbaren Humor, nimmt sich selbst nicht zu ernst und er kann Glück im Leben erkennen und wertschätzen.

Beim Gedanken an welchen Dreh-Moment müssen Sie heute immer noch lachen?
Es sind unzählige - ich empfehle allen, sich unsere Outtakes anzuschauen.
Wenn Sie die "SOKO Leipzig" in drei Worten beschreiben müssten, dann wären das:
Familie, Herausforderung, Spaß.
Auf welche Folge sind Sie besonders stolz, welche ist Ihre Lieblingsfolge?
Eins meiner persönlichen Highlights ist und bleibt "Istanbul Connection".
Lieber in Jogginghose zum Set oder in Jeans?
Auf jeden Fall in Jogginghose!

Fragen an Marco Girnth

Können Sie sich noch an Ihr Casting erinnern?
Allerdings. Gabriel Merz und Andreas Schmidt Schaller waren bereits besetzt, als ich dazu kam.
Den ganzen Tag haben wir dann nach der perfekten "Ina Zimmermann" gesucht.

Irgendwann ging die Tür auf, Melanie trat herein und wir wussten, dass wir nicht mehr weitersuchen müssen.
Wenn Sie auf 20 Jahre SOKO-Mode zurückblicken - wann hätte die Modepolizei eingreifen müssen?
In der ersten Staffel habe ich immer wieder einen unförmigen, grauen Mantel getragen, der noch schlechter aussah, als ich mich in ihm gefühlt habe.
Welcher Drehtag ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?
Der Tag an dem mir unser Kollege Miguel Alvarez – gespielt von Gabriel Merz – in den Armen weggestorben ist. Das hat uns alle aus der Kurve geworfen.
Was ist der größte Unterschied zu einem Dreh von vor 20 Jahren?
Vor allem geht alles deutlich schneller als früher. Nicht zuletzt deshalb, weil wir heute mit zwei Kameras drehen und dadurch wesentlich mehr Einstellungen in der gleichen Zeit produzieren können.
Wenn Sie ein Leipziger Gericht wären, welches wären Sie?
Spaghetti Bolognese – Leipziger Art von unserem Catering.
Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn Sie an Leipzig denken?
Meine dritte Heimat (nach Neuss und Berlin).
Weshalb wird Melanie Marschke nicht älter?
Sie besitzt einen überdurchschnittlichen Humor-Überschuss, der störende Griesgram-Faltenbildung verhindert.
Ihre Internet-Bewertung für das Catering:
5 Sterne!
Welchen Satz können Sie schon nicht mehr hören/verfolgt sie auch in ihren Träumen?
"Geben Sie es lieber gleich zu".
Was würden Sie heute machen, wenn Sie nicht Schauspieler geworden wären?
Dann wäre ich wohl Richter geworden.
Haben Sie Rituale, die bei jedem Dreh gleich sein müssen?
Vor Maske und Kostüm einen Kaffee am Catering.
Was ist in Ihren Augen der perfekte Mord?
Einer, der sich unmöglich aufklären lässt. Werde ich aber hier nicht verraten. Nicht, dass noch jemand auf dumme Gedanken kommt (lacht).
Welche Kolleg*in oder prominente Persönlichkeit würden Sie gerne mal verhören?
Helge Schneider.
Was war die größte Überwindung/Herausforderung beim Dreh?
Im 6. Stock vom Balkon zu fallen.
Was machen Sie in der drehfreien Zeit?
Schreiben, lesen, Sport.
Wenn Sie die "SOKO Leipzig" in drei Worten beschreiben müssten, dann wären das …
Spielen, lachen, weinen.
Auf welche Folge sind Sie besonders stolz, welche ist Ihre Lieblingsfolge?
Lässt sich schwer sagen, aber alle unsere Auslands-Specials waren schon etwas Besonderes.
In welchem Beruf hätten Ihre Eltern Sie am liebsten gesehen?
Mein Vater war erstmal beruhigt, dass ich Jura studiert habe. Dass ich später ins Schauspielfach gewechselt bin, hat dann eher meine Mutter erfreut.
Auch wenn die Entscheidung schwer fällt: Leipzig oder Berlin?
Berlin.
Lieber in Jogginghose zum Set oder in Jeans?
Jeans.  

Fragen an Steffen Schroeder

Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn Sie an Leipzig denken?

Natürlich "SOKO Leipzig", das liegt auf der Hand. Und als zweites die freundlichen Leipziger, die einfach ein sehr angenehmer Menschenschlag sind. Ich habe sehr viele schöne Begegnungen in all den Jahren in Leipzig gehabt.
Was war das Verrückteste, was am Set passiert ist?
Da gibt es viele Situationen. Einmal spielte mein ältester Sohn mit, da war er so zehn, elf Jahre alt. Er sollte als Entführungsopfer am Schluss der Folge aus einem Kellerverlies befreit werden. Der Regisseur geht mit uns beiden in den Keller, zeigt auf den Verschlag in der dunklen Ecke und sagt: "Da liegst du nachher drin". Dann gehen wir wieder hoch, besprechen einige Dialoge etc. Nachdem ich eine andere Szene gespielt hatte, sitze ich in der Maske und frage den Aufnahmeleiter, wo eigentlich mein Sohn steckt? Keiner wusste es. Schließlich fand man ihn in dem dunklen Kellerverlies, wo er seit einer Stunde still lag (er wusste ja, man darf am Set nicht laut sein) und auf seinen Auftritt wartete. Er war aber vollkommen entspannt dabei und wir haben alle sehr gelacht.
Weshalb wird Melanie Marschke nicht älter?
Das liegt definitiv daran, dass sie von ihren reizenden männlichen Kollegen, Marco Girnth und mir, gehegt und gepflegt wird. Da geben wir uns allergrößte Mühe, und das sieht man am Ende natürlich auch!
Ihre Internet-Bewertung für das Catering?
Ich halte ja nicht viel von Bewertungssystemen. Aber unser Catering kocht mit Herz, und das schmeckt man!
Welchen Satz können Sie schon nicht mehr hören/verfolgt sie auch in ihren Träumen?
"Wir müssen!", "Das Licht geht weg!" und "Das zahlt das ZDF nicht".
Was würden Sie heute machen, wenn Sie nicht Schauspieler geworden wären?
Ich würde schreiben, was ich ja bereits tue.
Gibt es einen Geruch, der Sie sofort ans Set denken lässt?
Der Geruch der Nebelmaschine. Andere erinnert dieser Geruch an nächtelanges Tanzen im Club, ich bin dann gefühlt immer sofort auf einer Theaterbühne oder am Set.
Haben Sie Rituale, die bei jedem Dreh gleich sein müssen?
Nein, das versuche ich eher zu vermeiden. Ich suche oft nach Möglichkeiten, Dinge mal anders zu machen, Gewohnheiten zu bekämpfen. Sonst besteht meiner Meinung nach die Gefahr, dass nicht nur mir langweilig wird, sondern auch den Zuschauer*innen vor dem Bildschirm.
Was ist in Ihren Augen der perfekte Mord?
Der Mord, der nicht als solcher erkannt wird. Bietet den unschlagbaren Vorteil, dass er gar nicht aufgeklärt werden kann.
Welche Kolleg*in oder prominente Persönlichkeit würden Sie gerne mal verhören?
Diverse AFD-Politiker zu ihren absurden Äußerungen und Handlungsweisen wie zum Beispiel Alexander Gauland, der sich monatelang über Corona-Maßnahmen lustig macht und die Pandemie verharmlost und dann aber einer der ersten war, die sich impfen ließen.
Was war die größte Überwindung/Herausforderung beim Dreh?
Nacktszenen sind für mich immer eine Überwindung. Wenn mein Gegenüber da locker ist, bin ich erleichtert.
Was machen Sie in der drehfreien Zeit?
Urlaub. Schreiben. Schreiben im Urlaub.
In welchem Beruf hätten Ihre Eltern Sie am liebsten gesehen?
Ich glaube, meine Eltern waren froh, dass ich ihnen diese Entscheidung abgenommen habe. Auch wenn sie „Schauspieler“ anfangs als eine weitere verrückte Idee meinerseits abtaten und nicht weiter ernst nahmen.
Auch wenn die Entscheidung schwer fällt: Leipzig oder Berlin?
Da sag ich: Potsdam!
Lieber in Jogginghose zum Set oder in Jeans?
Jogginghosen sind generell nicht so meins, weder an mir selbst, noch an anderen. Dieser Trend ist an mir vorbeigegangen.

Fragen an Amy Mußul

Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn Sie an Leipzig denken?
Lieblingskollegen.
Weshalb wird Melanie Marschke nicht älter?
Gute Frage! Ich glaube, weil sie nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich so schön ist! Sie sieht die Dinge positiv und mit viiiieeel Humor!
Welchen Satz können Sie schon nicht mehr hören/verfolgt sie auch in ihren Träumen?
Ich dachte, ich müsste als Kommissarin ständig fragen "Wo waren Sie gestern zwischen 20 und 22 Uhr?". Stattdessen sind die Standardfragen eher "Hatten Sie Streit? Worum ging es in dem Streit? Hatte er sonst mit irgendjemandem Streit?"
Was würden Sie heute machen, wenn Sie nicht Schauspielerin geworden wären?
Absolut keine Ahnung! Auf jeden Fall nichts, was mir genauso viel Freude bereiten würde.
Was stünde auf dem Teamshirt?
WIR!
Gibt es einen Geruch, der Sie sofort ans Set denken lässt?
Ich liebe den Geruch, wenn man morgens in die Maske kommt. Alles riecht so schön und dazu dann noch einen Kaffee… hhhmmm!
Haben Sie Rituale, die bei jedem Dreh gleich sein müssen?
Bei der SOKO ist es auf jeden Fall: Jeden Morgen Holster anlegen und Waffe checken. Danach kann’s losgehen!
Was ist in Ihren Augen der perfekte Mord?
Gibt‘s nicht! Wir kriegen sie alle! (lacht)
Welche Kolleg*in oder prominente Persönlichkeit würden Sie gerne mal verhören?
Brad Pitt, Leonardo DiCaprio … da würden mir einige einfallen (lacht).
Was war die größte Überwindung/Herausforderung beim Dreh?
Wir haben natürlich öfter mal Stunts, aber genau das mag ich hier so. Der größte Adrenalinkick bei der SOKO war wahrscheinlich, als ich an einem Seil an der Kletterwand hing und im freien Fall runterstürzen müsste. Das hat Spaß gemacht!
Beim Gedanken an welchen Dreh-Moment müssen Sie heute immer noch lachen?
Ich musste mal versuchen, ein Papierknäuel in einen Mülleimer zu werfen. Nach ein paar kläglichen Versuchen hat es dann mehrfach hintereinander richtig gut geklappt und Marco Girnth hat während des Takes plötzlich laut aufgelacht, in die Hände geklatscht und sich so mit mir gefreut. Ich muss heute nach lachen, wenn ich an diesen Moment und seinen überraschten Gesichtsausdruck denke... wie ein Kind an Weihnachten!
Was machen Sie in der drehfreien Zeit?
Einfach die kleinen Momente mit meinen Freunden und meiner Familie genießen.
Wenn Sie die "SOKO Leipzig" in drei Worten beschreiben müssten, dann wären das …
Teamgeist, Teamgeist, Teamgeist!!!
Auf welche Folge sind Sie besonders stolz, welche ist Ihre Lieblingsfolge?
Wir haben im Winter mal eine Folge gedreht, in der Kim auf einem alten Industriegelände mit einem Verdächtigen in einen Keller stürzt und ums Überleben kämpfen muss. Die Folge war spielerisch und körperlich eine coole Herausforderung und ich freue mich total, dass wir auch sowas hier bei der "SOKO Leipzig" umsetzen können.
In welchem Beruf hätten Ihre Eltern Sie am liebsten gesehen?
In dem, der mich glücklich macht… also Schauspielerin!
Auch wenn die Entscheidung schwerfällt: Leipzig oder Berlin?
Ich bin total gerne in Leipzig, aber Berlin bleibt für mich die coolste Stadt und vor allem mein zu Hause.
Lieber in Jogginghose zum Set oder in Jeans?
Während der Pandemie wurde es doch ab und zu mal die Jogginghose. 

Fragen an Andreas Schmidt-Schaller

Seit 20 Jahren gibt es die "SOKO Leipzig" nun schon. Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Drehtag?
An meinen ersten Drehtag kann ich mich nicht erinnern, das ist einfach zu lange her. Es war aber bestimmt ein schöner Tag, sonst wäre ich nicht so lange dabei geblieben. Das Ensemble hat von Anfang an gestimmt und die Dreharbeiten haben mir immer großen Spaß gemacht. Die Stadt Leipzig war, als Standort der SOKO, zudem eine hervorragende Wahl. Eine tolle Stadt, in der ich mich immer noch wie zu Hause fühle.
Wenn Sie eine Laudatio auf die SOKO LEIPZIG halten müssten, was wären die wichtigsten Sätze Ihrer Rede?
Es war eine wunderbare Zeit! Ich danke dem gesamten Team, vor wie hinter der Kamera – ohne Euch wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Alles richtig gemacht und weiter so!
Was ist Ihre größte Gemeinsamkeit mit Hajo Trautzschke?
Unser Aussehen, ansonsten ähneln wir uns wenig. Ich hätte gerne seinen kriminalistischen Scharfsinn, ja darüber würde ich mich freuen. Ansonsten ist es eben eine Rolle, die ich gespielt habe. Auch wenn er lange Jahre mein Begleiter war, habe ich, wie auch bei allen meinen Rollen, darauf geachtet, die Grenzen zwischen Fiktion und Realität nicht verschwimmen zu lassen.
Was machen Sie freitags um 21.15 Uhr?
Ich mache mir meistens einen leckeren Wein auf und vermeide es, den TV anzuschalten – ich bin noch nie ein großer Fan davon gewesen, mir selbst beim Arbeiten zuzusehen.
Was wünschen Sie der "SOKO Leipzig"?
Noch mindestens 20 weitere erfolgreiche Jahre!

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