Terra X-Clips unter Creative-Commons-Lizenz

Neues digitales Angebot

Die renommierte TV-Marke "Terra X" erweitert mit einem neuen Angebot ihr umfangreiches Programm an digitalen Inhalten. Unter  TerraX-CC.zdf.de stellt die Redaktion 50 Video-Clips mit der Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 beziehungsweise CC BY 4.0 SA zur freien Nutzung allen Interessierten zur Verfügung. Es handelt sich bei den Clips um meist grafische Erkläreinheiten. Das neue Angebot wird Woche für Woche um drei neue Videos ergänzt. Durch die Freigabe der Inhalte unter der Lizenzform CC BY beziehungsweise CC BY SA können diese in Lehrmaterialien integriert, auf Schulwebsites veröffentlicht und auch in Wikipedia-Seiten eingebaut werden. 

  • ZDF, ab Dienstag, 9. Juni 2020

Texte

"Terra X" stellt Kurzclips unter Creative-Commons-Lizenz zur freien Nutzung

Die renommierte TV-Marke "Terra X" erweitert mit einem neuen Angebot ihr umfangreiches Programm an digitalen Inhalten. Unter TerraX-CC.zdf.de stellt die Redaktion 50 Video-Clips mit der Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 beziehungsweise CC BY 4.0 SA zur freien Nutzung allen Interessierten zur Verfügung und baut diesen Fundus systematisch weiter aus. Es handelt sich bei den Clips um meist grafische Erkläreinheiten, die in 20 Sekunden bis drei Minuten unter anderem erklären, wie Schwerkraft den Raum krümmt oder das Rechtswesen im Alten Rom funktionierte. Sie zeigen in aufwändiger 3D-Grafik, wie vor rund 5000 Jahren das mesopotamische Uruk aussah oder der Palast von Persepolis vor der Zerstörung durch Alexander den Großen im 4. Jahrhun­dert vor Christus.

Prof. Peter Arens, Leiter der Hauptredaktion Geschichte und Wissenschaft im ZDF: "Dies ist ein Durchbruch, der eine neue Zeit einläutet: unsere 'Terra X'-Schatzkiste an inhaltlichen und visuellen Highlights für die Öffentlichkeit öffnen zu können. Uns kommt zu Gute, dass wir Woche für Woche mit unseren bewährten Produzenten diesen 'Terra X'-Sendeplatz pflegen dürfen, ohne auf fremde Lizenzen zurückgreifen zu müssen. Wir können zeigen, dass diese wichtigen, wissensrelevanten Filme in gewisser Weise uns allen gehören." Das neue Angebot wird jede Woche um drei neue Videos ergänzt, die hauptsächlich aus "Terra X" sowie weiteren Sendungen wie "Leschs Kosmos" und "ZDF-History" generiert werden. 

Durch die Freigabe der Inhalte unter der Lizenzform CC BY beziehungsweise CC BY SA können diese vielfach aktiv genutzt und zum Beispiel in Lehrmaterialien integriert, auf Schulwebsites veröffentlicht und auch in Wikipedia-Seiten eingebaut werden. So kann seriöses Wissen auf vielen Wegen weiterverbreitet werden.

ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler: "Frei zugängliches und valides Wissen ist eines der höchsten Güter einer demokratischen Gesellschaft – auch die Corona-Pandemie führt uns dies vor Augen. Mit Formaten wie 'Terra X' setzt sich das ZDF seit Jahrzehnte für die breite Wissensvermittlung ein. Das Creative-Commons-Projekt ist für uns der logische nächste Schritt, um die freie individuelle und öffentlicher Meinungsbildung in der Bevölkerung zu fördern."  

Das Angebot richtet sich an Wissensinteressierte, Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer, und liefert ihnen Material zum Lernen und Lehren. 

Dieses besondere Projekt wird durch die "Terra X"-Moderatoren Harald Lesch, Dirk Steffens und Mirko Drotschmann sowie ihre Kollegin Jasmina Neudecker unterstützt, die in vier Videos demonstrieren, wie man mit den Clips auch schwierige Themen verständlich erklären kann. Ein fünftes Video zeigt den Schülern, wie sie die neuen CC-Clips sinnvoll nutzen können. 

Ausgewählte CC-Clips werden auch auf dem im März 2020 gestarteten YouTube-Kanal "Terra X statt Schule" https://kurz.zdf.de/ODZ/ veröffentlicht. Alle Videos werden in der ZDF-Mediathek unter TerraX-CC.zdf.de zu finden sein. 

"Terra X" als digitale Marke

"Terra X" ist eine der bekanntesten Wissensmarken im deutschen Fernsehen. Die bald 40-jährige TV-Reihe lockt mit großen Bildern, aufwendigen Grafiken und beliebten Moderatoren wie Dirk Steffens, Harald Lesch oder Andreas Kieling Woche für Woche allein am Sonntagabend rund 4,5 Millionen Zuschauer vor den Fernsehschirm.

Darüber hinaus hat sich "Terra X" in den letzten Jahren zunehmend zu einer reichweitenstarken Digitalmarke entwickelt und auf diese Weise viele junge Zuschauer dazugewonnen. Seit 2016 wurde das Angebot von "Terra X" in der ZDFmediathek und bei Social Media deutlich ausgebaut. Es wurden viele moderne Formate entwickelt, neue Plattformen erschlossen und stärker aktuelle Themen aufgegriffen. Monat für Monat erzielt "Terra X" allein in der ZDFmediathek, bei YouTube und Facebook zusammen rund 25 Millionen Views bei einem Publikum, das mehrheitlich zwischen 20 und 50 Jahre alt ist. Zusammengerechnet haben die Social-Media-Kanäle 1,7 Millionen Abonnenten und decken eine Themenpalette von Geschichte, Zeitgeschichte und Archäologie über Geowissenschaften, Tier- und Umweltgeschichten bis hin zu Astrophysik ab.

Die Glaubwürdigkeit der öffentlich-rechtlichen Marke wird von den Usern im Social Web sehr geschätzt, wie eine ZDF-Medienforschungsstudie mit rund 2000 Befragten im Sommer 2019 aufzeigte. So verspräche auch das neue Projekt interessante und relevante Inhalte von einem vertrauenswürdigen Absender. Die Befragten erwarten weiter, dass das Wissensnetz die Welt und das, was passiert, ein bisschen verständlicher machen wird. Besonders in der Coronakrise offenbarte sich, wie sehr verlässlicher Content gesucht wird. Positive Kommentare und eine Vervielfachung der Nutzungszahlen zeigen die Bedeutung eines umfangreichen Wissensangebots in der digitalen Welt. Um noch mehr wissensaffine User zu erreichen, stehen im Fokus des Ausbaus des Digitalangebots von "Terra X" insbesondere Schüler und junge Erwachsene. 

Die einzelnen digitalen Angebote von "Terra X"

ZDFmediathek

Unter terra-x.zdf.de in der ZDFmediathek können die Zuschauer auf einen großen Fundus an "Terra X"-Sendungen, sortiert in thematischen Bändern, zugreifen. Ergänzt wird das umfangreiche Angebot um Hintergrundinfos zu den Reihen, Webvideos und aufwendig gestaltete 360°-Filme, die den User in den Gladiatorenkampf schicken oder ihn auf eine Reise zum Mars mitnehmen. Die letzten Monate verzeichnet das Angebot 2,6 Millionen Sichtungen, eine rund 33-prozentige Steigerung im Vergleich zu den Vormonaten.

YouTube

Im Februar 2016 startete der YouTube-Kanal "Terra X Lesch & Co" mit einem wöchentlichen Video. Den Hauptanteil bestreitet Harald Lesch, der in der Regel drei Mal im Monat über aktuelle Themen aus Wissenschaft, Astrophysik und Wissenschaftsphilosophie spricht. Er wird von den Usern für seine klare Haltung, seine tiefgründigen Betrachtungen und seinen Humor geschätzt. Ergänzend präsentierten Philipp Häusser und Mai Thi Nguyen-Kim eine Zeit lang physikalische beziehungsweise chemische Experimente. Seit Kurzem tritt die Biologin Jasmina Neudecker regelmäßig als "Co" auf.

Von Beginn an hat der Kanal immer wieder mit thematisch aktuellen Videos für Aufsehen gesorgt. Mittlerweile hat er rund 730.000 Abonnenten gewonnen und verzeichnet rund vier Millionen Views pro Monat. Die Community ist mit über 86 Prozent männlich geprägt und zu 47 Prozent unter 35 Jahre alt. Videos, in denen Harald Lesch aktuellen Fragen wissenschaftlich auf den Grund geht und mit denen er Millionen User anspricht, erreichen die höchsten Abrufzahlen. Besonders nachgefragt waren die wissenschaftlichen Einschätzungen durch Lesch und Neudecker in der Coronakrise, die dem Kanal im März gegenüber den Vormonaten rund 90 Prozent mehr Sichtungen einbrachte.

Im Dezember 2016 wurde der Kanal "Terra X Natur & Geschichte" gestartet, auf dem wöchentlich zwei Videos veröf­fentlicht werden und einmal im Monat eine ganze "Terra X"-Folge. Die Webvideos arbeiten meist mit den hochwertigen Bildwelten der klassischen "Terra X"-Sendung (wie Dokubilder, Experten-O-Töne und Computergrafiken), was von den Usern gelobt wird. Erweitert wird die Palette um Filme mit Mirko Drotschmann als Host, Comic-Anteilen sowie zeitgeschichtlichen Themen. Der Kanal hat rund 350 .000 Abonnenten und erreicht jeden Monat mehr als vier Millionen Views, die in der "Coronazeit" um mehr als 30 Prozent gegenüber den Vormonaten anstiegen. Auch hier überwiegt der Männeranteil mit rund 80 Prozent, und es wird ein Publikum erreicht, das zu 64 Prozent unter 35 Jahre alt ist. Besucher dieses Kanals mögen die klassische "Terra X"-Erzählweise und schätzen dort die Möglichkeit der direkten Kommunikation. Auf diesem Kanal macht sich vor allem bemerkbar, dass zeitlose Wissensfragen behandelt werden, auch ältere Beiträge werden fortlaufend genutzt.

Seit März 2017 veröffentlicht der YouTube-Kanal "musstewissen Geschichte" wöchentlich ein Video mit einem geschichtlichen Thema. Im Februar 2019 wurde der Kanal nach dem Internet-Pseudonym seines Hosts, Mirko Drotschmann, in "MrWissen2Go Geschichte" umbenannt. Ziel von "MrWissen2Go Geschichte" ist es, junge Menschen mit öffentlich-rechtlichen Wissensinhalten zu erreichen. Das ursprüngliche funk-Format bietet insbesondere der jungen Zielgruppe erzählerisch aufbereitetes Wissen rund um das Schulfach Geschichte und darüber hinaus Inhalte aus dem aktuellen Alltagskontext mit historischem Bezug. Die Community erhält fundiertes Fachwissen in einer verständlichen Sprache mit einem zielgruppenaffinen, authentischen und damit glaubhaften Host. Der Kanal hat heute rund 440.000 Abonnenten und wird monatlich rund vier Millionen Mal geklickt. 80 Prozent der Community sind unter 35 Jahren alt.

Im März 2020 wurde als Reaktion auf die Schulschließungen kurzfristig der Kanal "Terra X stattSchule" eröffnet. Ziel des neuen Angebots ist es, Schülern beziehungsweise Eltern und Lehrern Filme zur Unterstützung des Unterrichts anzubieten. Der Kanal bündelt in nach Fächern sortierten Playlists für Kinder und Jugendliche Videos der "Terra X"-Youtube-Kanäle sowie Filme der schulnahen "funk"-Angebote "MrWissen2goGeschichte" und der "musstewissen"-Reihe. Darüber hinaus werden mehrfach pro Woche Ausschnitte aus "Terra X"-Sendungen hochgeladen, die in kurzen Einheiten Wissen über Geschichte, Biologie oder Geowissenschaften vermitteln. Das neue Angebot wurde gut angenommen und erreichte innerhalb von gut zwei Monaten rund 20.000 Abonnenten.

Aktuell wird ein neuer YouTube-Kanal entwickelt, in dem Wissenschaftlerinnen faszinierenden Alltagsfragen nachgehen. In einem Reportageformat mit hochwertig und bildstark gedrehten Filmen nimmt die Biologin Jasmina Neudecker ihre Userinnen und User mit auf unterhaltsame Entdeckungsreisen vor unserer Haustür. Auf ihren Expeditionen durch Deutschland zeigt sie: Alles um uns herum ist Physik, Chemie, Biologie oder Geschichte – und sich damit zu befassen, ist äußerst spannend. Aufgrund der Coronakrise sind Dreharbeiten nur sehr eingeschränkt möglich, sodass der Termin für einen Kanalstart noch nicht feststeht.

Facebook

Der seit 2011 bestehende Facebook-Kanal von "Terra X" wurde zunehmend mit aktuellen Wissensnews bestückt. Regelmäßig sind hier auch "Terra X"-Köpfe wie Dirk Steffens, Andreas Kieling oder Harald Lesch vertreten. Mit seinen rund 415.000 Abonnen­ten erreicht der Kanal mit mehreren Posts pro Tag rund 15 Millio­nen Sichtungen pro Monat, eine Steigerung von 230 Prozent im März-April gegenüber den beiden Vormonaten. Die 35- bis 54-Jährigen sind die aktivsten Nutzer, hier liegt der Männeranteil bei 63 Prozent. 

Instagram

Seit Mai 2016 ist "Terra X" auch bei Instagram vertreten. Mit Fotos, Clips und Stories aus dem Bereich, Natur und Tiere erreicht das Angebot mittlerweile über 220.000 Abonnenten. 49 Prozent der User sind unter 35 Jahre alt, dabei ist das Geschlechterverhältnis mit 52 Prozent Männern relativ ausgeglichen. Eine Besonderheit des Kanals sind vergleichsweise lange Texte, die regelmäßig von den Usern für ihren Informationsgehalt gelobt werden. Dieser Kanal lebt vor allem davon, dass er die Schönheit der Welt zeigt. Immer wieder werden aber auch Themen wie Umweltzerstörung oder Artenschwund thematisiert. Regelmäßig treten dort die "Terra X"-Moderatoren Dirk Steffens, Uli Kunz und Florian Huber auf, aber auch Expeditionsfotografen wie der Biologe Fabian Mühlberger oder die Forschungsreisende Ulla Lohmann.

Im Juni 2019 ging der Instagram-Kanal "MrWissen2go Geschichte" online. Der Kanal soll in erster Linie geschichtliches Wissen durch interessante Bilder transportieren. Im Vergleich zum YouTube-Kanal "MrWissen2go Geschichte" können durch das tägliche Bespielen des Kanals mehrere, verschiedene Geschichten erzählt werden. Bis heute wurde der Kanal von 65.700 Usern abonniert. Über 80 Prozent der Community ist unter 35 Jahr alt, der Frauenanteil liegt bei 45 Prozent.

Creative-Commons-Clips

Mit seinem am 9. Juni2020 startenden neuen Angebot zu Creative Commons-Clips stellt "Terra X" einen großen Fundus an kurzen Erklärvideos unter CC-Lizenz für die uneingeschränkte Nutzung und Verbreitung zur Verfügung. Woche für Woche wird dieser Bestand um drei neue Clips vergrößert. Die Filme können von Schülern, Lehrenden und anderen Wissensinteressierten, wie auch der Wikipedia-Community, weiter bearbeitet und hochgeladen werden. Damit unterstützt die Redaktion das 2012 von der UNESCO propagierte Konzept der "Open Educational Resources". Diese Freigabe zur Weiternutzung ist nachhaltig und klimafreundlich, da einmal produzierte Materialien nicht neu hergestellt werden müssen, sondern praktisch "recycelt" werden können.

*Die Zahlen beziehen sich auf den 15.5.2020.

Wie man mit der Creative-Commons-Lizenz richtig umgeht

Mit seinem Creative-Commons-Angebot stellt das ZDF bestimmte Ausschnitte aus "Terra X" und anderen Wissenschaftssendungen zur freien Nutzung zur Verfügung. Die unter CC lizensierten Clips (Lizenzform "CC BY" beziehungsweise "CC BY SA") können von allen Wissensinteressierten weiter bearbeitet, gespeichert und öffentlich präsentiert werden. Voraussetzung dafür ist, dass die nachfolgend genannten Bedingungen eingehalten werden.

CC BY 4.0

Mit der Lizenz "CC BY 4.0" dürfen alle so gekennzeichneten Clips bzw. Fotos verwendet, geändert und verbreitet werden. Bedingung ist dabei, dass Herkunft und Urheber der Clips genannt, Änderungen angegeben werden und das ursprüngliche Werk durch die Bearbeitung nicht entstellt wird.

Zur Einhaltung der Lizenzbestimmungen und zur Wahrung der Urheberpersönlichkeitsrechte heißt das im Einzelnen:

1. Die Urheber der genutzten Werke müssen genannt werden; sie stehen unter jedem Clip.

2. Wenn Veränderungen vorgenommen werden, müssen diese angegeben werden. Zur Wahrung des Urheberpersönlichkeitsrechts darf das Werk vom Inhalt und der Form her nicht entstellt oder gar in seiner Aussage umgekehrt werden.

3. Es ist zu vermeiden, dass durch die Angaben der Eindruck entsteht, dass die Aussage des neuen Werks oder der Nutzer vom Urheber bzw. ZDF unterstützt wird.

4. Es muss bei der Nutzung des Clips ein Hinweis auf die Lizenzbestimmungen erfolgen – Link auf https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode.de. An der Stelle, an der der Clip verwendet wird, muss das CC-Icon "CC BY 4.0" stehen.

Die unwiderrufliche Lizenz endet mit Ablauf der gesetzlichen Schutzfristen oder vorzeitig, wenn die Lizenzbestimmungen nicht eingehalten werden.

CC BY-SA 4.0  ("Share alike")

Für die Lizenzform "CC BY SA 4.0" ("Share alike"/SA) gelten dieselben Bedingungen wie CC BY 4.0 (siehe oben), nur, dass das mit dem Clip erstellte neue Werk unter derselben Lizenzform veröffentlicht werden muss. Das heißt, dass das mit dem Clip erstellte neue Werk an andere unter derselben Bedingung ("CC BY SA 4.0") weiter gegeben werden muss. 

Der Nutzer ist dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass die Verwendung des oben genannten Materials lizenzkonform erfolgt und nicht gegen anwendbares Recht verstößt. Das ZDF schließt jegliche Gewährleistung für die vorgenannten Verwendungen aus.

Stimmen zum CC-Projekt des ZDF 

"Ein symbolisch wie praktisch wichtiger erster Schritt in eine Richtung, von der alle nur profitieren: Die Wikipedia-Community, Nutzer*innen, die sich seriös im Netz informieren wollen, und vor allem die öffentlich-rechtlichen Medien selbst. Für letztere eröffnen sich mit Creative Commons beträchtliche Verbreitungs- und Reichweitenpotenziale jenseits der großen kommerziellen Plattformen. Es geht aber darüber hinaus auch um ihre Legitimation. Kooperationen mit Initiativen wie Wikipedia können Vorbild sein für ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Verständnis des öffentlich-rechtlichen Auftrags: partizipativ, innovativ und gemeinnützig – dem Bürger, nicht dem Konsumenten verpflichtet."
Leonard Novy, Direktor, Institut für Medien- und Kommunikationspolitik 

"Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) begrüßt den Vorstoß des ZDF, Materialien unter CC-Lizenz zur Nutzung freizugeben. Dies ist ein richtiger und wichtiger Schritt für mehr Bildungsgerechtigkeit. Freilizenzierte Filme, Bilder, Texte u.a. sind Wissensquellen, aus denen nun freie Bildungsmaterialien (OER) gemacht werden können und aus denen die Bildungsarbeit in formalen, non-formalen und informellen Settings schöpfen kann. Die Materialien von 'Terra X' sind zielgruppengerecht aufbereitetet und erweisen sich in der täglichen Bildungsarbeit als äußerst nützlich und hilfreich. Die aktive, praktische Medienarbeit wird in besonderer Weise von den fachkundigen Inhalten profitieren. Sie werden die (digitalen) Lehr-Lernarrangements bereichern. So können wir Kinder und Jugendliche noch besser dabei unterstützen, Gestalter*innen dieser Welt zu sein. Wir hoffen, dass auch andere Sendeanstalten dem guten Beispiel folgen werden."
Dr. Marion Brüggemann, Sabine Eder, Vorsitzende GMK
Dr. Friederike von Gross, Geschäftsleitung GMK 
GMK, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur 

"Der Informations- und Bildungsauftrag von Bibliotheken umfasst analoge und digitale Bildungsinhalte. Dabei gehen Bibliotheken und ihre Nutzer*innen selbstverständlich davon aus, dass diese Inhalte dauerhaft zur Verfügung stehen und so nachhaltig genutzt werden können. Das Pilotvorhaben von 'Terra X' ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung."
Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. 

"Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern entsteht hochwertiger Journalismus, der das Gemeinwohl fördert. Wenn diese Inhalte dauerhaft verfügbar sind, profitiert die ganze Gesellschaft – vor allem im Bildungsbereich. Auch für Urheberinnen und Urheber ist es ein Gewinn, wenn ihre Arbeit nicht nach kurzer Zeit wieder gelöscht werden muss und dauerhaft als Referenz verfügbar ist."
Felix Neumann, Journalist, Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands e.V., Mitglied des Vorstands

"Creative-Commons-Lizenzen sichern eine einfache Idee rechtlich ab: Was wir gemeinsam finanzieren, bleibt für uns gemeinsam nutzbar! Das ZDF bringt uns dieser nicht selbstverständlichen Selbstverständlichkeit einen Schritt näher. Großartig!"
Silke Helfrich, Commons-Institut: commons-institut.org 

"Wir freuen uns über die Entscheidung des ZDF, denn solche hochwertigen Bildungsmaterialien sind eine Bereicherung für die Wissensallmende. 'Terra X' hat gezeigt: Wo es inhaltlich passt, arbeiten das ZDF und die Freiwilligen der Wikipedia gut zusammen. Ob Video, Infografik oder Text – freies Wissen kommt in vielfältiger Form, und wir alle profitieren davon."
Abraham Taherivand, Geschäftsführender Vorstand von Wikimedia Deutschland 

"Bildungsmaterialien aus qualitativ hochwertigen Produktionen sind unheimlich wertvoll. Durch die freie Lizenzierung profitiert Wikipedia nachhaltig, indem Artikel sinnvoll ergänzt und dadurch verbessert werden können. Wünschenswert ist, dass andere Rundfunkanstalten dem guten Beispiel des ZDF folgen!"
Kevin Golde, Wikipedia-Freiwilliger, Wiki Loves Broadcast

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information Telefon: 06131 – 70-16100 oder über https://presseportal.zdf.de/presse/terrax 

Weitere Informationen

 

"Terra X"-Clips unter CC-Lizenz: terrax-cc.zdf.de

"Terra X" in der ZDFmediathek: terra-x.zdf.de

"Terra X" bei YouTube: youtube.com/c/terra-x

"Terra X" bei Facebook: facebook.com/ZDFterraX

"Terra X" bei Instagram: instagram.com/terraX

Ansprechpartner

Name: Magda Huthmann
E-Mail: huthmann.m@zdf.de
Telefon: (06131) 70-12149

Name: Marion Leibrecht
E-Mail: leibrecht.m@zdf.de
Telefon: (06131) 70-16478

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Telefon: (06131) 70-13095

 

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