Terra X: Ungelöste Fälle der Archäologie

Zweiteilige Dokumentation mit Prof. Harald Lesch

In den neuen Folgen "Terra X: Ungelöste Fälle der Archäologie" begibt sich Harald Lesch auf die Spur längst vergessener Techniken und dem sagenhaften Volk der Amazonen. Schon vor Jahrtausenden entstanden überall auf der Welt Bauten, die Ingenieure und Handwerker bis heute in Erstaunen versetzen. Verfügte man damals über Techniken, die heute unbekannt sind? Unzählige Legenden ranken sich um das Volk der Amazonen. Ihre Spuren lassen sich überall finden, nicht nur in der Antike, sondern auch in der Neuen Welt.

  • ZDF, Sonntag, 23. und 30. Januar 2022, 19.30 Uhr
  • ZDF Mediathek, Beide Folgen ab Mittwoch, 19. Januar 2022, 10.00 Uhr

Texte

Folge 1: Technik

Sonntag, 23. Januar 2022, 19.30 Uhr

Buch: Gisela Graichen, Peter Prestel
Regie: Peter Prestel, Axel Sand
Moderation: Prof. Harald Lesch
Kamera: Maximilian Schecker, Klaus Hernitschek, Lizeth Yarlequé
Schnitt: Klaus Hernitschek
VFX: Jörg Courtial, Philipp Clermont, Timm Schwehm
Musik: Chris Weis, Robert Eisch, Florian Lüttich, Simon Dylan
Sprecherin: Gabi Hinterstoisser
Produktionsleitung: Regina Prestel
Produktion ZDF: Cora Szielasko-Schulz, Claudia Comprix
Redaktion: Friederike Haedecke, Heike Schmidt
Länge: 43'30''

Vor 4500 Jahren wurden nicht nur in Ägypten die Pyramiden gebaut, sondern auch erdbebensichere Gebäude in Südamerika. 2000 Jahre später berechneten griechische Ingenieure den Vortrieb eines Tunnels so exakt, dass sich die Arbeitstrupps tatsächlich mitten im Berg trafen.

Im Jahr 1882 machte ein Abt auf der Insel Samos eine spektakuläre Entdeckung. Mit Hilfe der Beschreibungen des antiken Geschichtsschreibers Herodot gelang ihm die Lokalisierung des Südeinganges des sogenannten Eupalinos-Tunnels, durch den eine Wasserleitung floss, die die Stadt Samos seit dem 6. Jh. v. Chr. mit Frischwasser versorgte. Benannt nach dem Architekten Eupalinos von Megara ist der Tunnel ein Wunderwerk antiker Ingenieurskunst. Während der acht bis 15 Jahre währenden Bauzeit wurde der Tunnel von beiden Enden zugleich in den Berg getrieben – auch das überlieferte Herodot. Der Bau des Tunnels markierte die erste Blütezeit der Geometrie im antiken Griechenland.

Weitere Fragen, denen in der ersten Folge "Technik" nachgegangen wird, sind: Welche Berechnungen stellten die antiken Mathematiker an? Über welche Werkzeuge verfügten die alten Ägypter, mit denen sie wie mit Zauberhand selbst härteste Gesteine bearbeiten konnten? Und welche Hilfsmittel nutzten die mittelamerikanischen Völker wahrscheinlich beim Errichten ihrer Großbauten? Viele Fragen lassen sich beantworten, aber das ein oder andere Artefakt hat sein Geheimnis bis heute bewahrt, so etwa die gallo-römischen Dodekaeder, deren Verwendung bis heute Rätsel aufgibt.

Folge 2: Amazonen

Sonntag, 30. Januar 2022, 19.30 Uhr

Buch: Gisela Graichen, Peter Prestel
Regie: Peter Prestel, Axel Sand
Moderation: Prof. Harald Lesch
Kamera:Klaus Hernitschek, Gustavo Hiroyuki de Almeida, Loic Hoquet, Maximilian Schecker, Lizeth Yarlequé, Ruslan Yusupov, Sergey Zheleznyak
Schnitt: Klaus Hernitschek
VFX: Jörg Courtial, Philipp Clermont, Timm Schwehm
Musik: Chris Weis, Robert Eisch, Florian Lüttich, Simon Dylan
Sprecherin: Gabi Hinterstoisser
Produktionsleitung: Regina Prestel
Produktion ZDF: Cora Szielasko-Schulz, Claudia Comprix
Redaktion: Friederike Haedecke, Heike Schmidt
Länge: 43'30''

Antike Autoren berichten von kühnen Reiterinnen, die selbst die härtesten Krieger das Fürchten lehrten. Sie stammten angeblich aus den Steppen Eurasiens, doch bisher ist jeder Versuch gescheitert, ihre Heimat zu lokalisieren.

Prof. Jochen Fornasier gräbt zusammen mit ukrainischen Kollegen in der alten griechischen Kolonie Olbia. Die Stadt am Schwarzen Meer, östlich von Odessa gelegen, gilt als Tor zur Welt der Skythen. Und in jenem legendären Reitervolk aus den Steppen des Ostens vermuten die Forscher um Fornasier die Ursprünge des Amazonenmythos. Die Grabungen zeigen, dass die Griechen in Olbia in regem Austausch mit den Steppenvölkern des Ostens standen und von dort nicht nur Waren, Sklaven und goldenen Schmuck bezogen, sondern auch Nachrichten und Geschichten.

Gräberfunde von mit Waffen bestatteten Frauen sind ein eindeutiges Indiz dafür, dass es unter den Steppenreitern zumindest einige Kämpferinnen gegeben haben muss. Doch die Forschungen in Olbia zeigen auch, dass sich das Amazonenvolk nur sehr schwer fassen lässt.

Aber nicht nur in Asien soll es Frauen gegeben haben, die wie Männer kämpften. In der neuen Welt verdankt ihnen angeblich einer der längsten Flüsse der Erde seinen Namen und in Afrika ist die Erinnerung an sie bis heute lebendig.

Die Spur der geheimnisvollen Kriegerinnen zieht sich von der Antike bis in die Gegenwart. Neue Ausgrabungen in der Neuen und der Alten Welt bringen Licht in das Dunkel um die rätselhaften Amazonen.

Fotos 

Fotos sind erhältlich über ZDF/Kommunikation, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/terrax

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