Copyright:ZDF/m_ZDF-Corporate-Design;Aaron Rositzka,Screenworks Koeln GmbH;Fotos:Toni_Muhr,Miklos Szabo
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The Team II

Vierteilige Krimireihe

"The Team II", der zweite Teil der erfolgreichen europäischen ZDF-Krimireihe, dreht sich um ein ausgeklügeltes System international organisierter Kriminalität. Europol formiert ein Joint Investigation Team aus dem Hamburger Polizisten Gregor Weiss (Jürgen Vogel), der dänischen Kommissarin Nelly Winther (Marie Bach Hansen) sowie der belgischen Agentin Paula Liekens (Lynn Van Royen). Gemeinsam ermitteln sie unter Hochdruck in alle Richtungen.

  • ZDF, sonntags: 21.10.18, 22.00 Uhr; 28.10.18, 22.15 Uhr; 4.11.+11.11.18, 22.00 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab 19. Oktober 2018, alle 4 Folgen online
  • ARTE, donnerstags, 8x52 Min, jew. 20.15 Uhr: 18.10. Teil 1-3; 25.10. Teil 4-6; 1.11.2018 Teil 7+8

Texte

Stab und Besetzung

Vier Folgen, ab Sonntag, 21. Oktober 2018, 22.00 Uhr
The Team II
Vierteilige Krimireihe

Stab:

Idee und Konzept_____Mai Brostrøm und Peter Thorsboe
Buch_____Jesper Bernt, Kari Vidø, Donna Sharpe, Andi Wecker
Regie_____Kasper Gaardsøe (Folge 1 und 2), Jannik Johansen (Folge 3 und 4)
Kamera_____Jan Pallesen, Philippe Kress
Musik_____Jean-Paul Wall, Titelsong: "Hellfire" von Barns Courtney
Ton_____Timothy Van Nieuwenhuysen, Philippe Vandendriessche
Mischung_____Christoph Metke, Philipp Kemptner
Licht_____Tommy Van Den Bempt
Schnitt_____Carsten Søsted, Dan Loghin, Nicolás Montaño Goertz, Janne Bjerg Sørensen
Kostüm_____Catherine Van Brée, Ellen Blereau
Maske_____Esther de Goey, Elke Alen
Szenenbild_____Søren Gam, Charlotte Garnov
Casting_____Tanja Grunwald, Marc Schötteldreier, Sara de Vries-Vinck
Herstellungsleitung_____Heinz-Georg Voskort, Juliane Thevissen
Koproduzenten_____Piv Bernth, Pil Gundelach Brandstrup (DR); Peter Reichenbach (C-Films); Urs Fitze, Thomas Lüthi (SRF); Doris Hepp, Olaf Grunert (ARTE); Alex Verbaere (BNP Paribas)
Ausführende Produzenten_____Wolfgang Cimera (Network Movie); Peter Nadermann; Thomas Heinesen, Lena Haugaard (Nordisk Film); Jan de Clercq, Tim Martens (Lunanime/Lumière); John Lueftner (Superfilm)
Produzent_____Andi Wecker (Network Movie)
Redaktion ZDF_____Wolfgang Feindt, Annika Schmidt
Redaktion ORF_____Klaus Lintschinger, Susanne Spellitz
Redaktion VTM_____Anja Daelemans, Ricus Jansegers
Länge_____4 x ca. 115 Min.  

Eine Produktion von Network Movie für das ZDF in Koproduktion mit ORF, ARTE, vtm, BNP Paribas Fortis Film Finance sowie Lunanime, Superfilm und Nordisk Film, in Zusammenarbeit mit ZDF Enterprises, DR, SRF, NRK und C-Films.
Weltvertrieb: ZDF Enterprises

Die Rollen und ihre Darsteller:

Gregor Weiss_____Jürgen Vogel
Nelly Winther_____Marie Bach Hansen
Paula Liekens_____Lynn Van Royen
Said Gharbour_____Navid Negahban
Malu Barkiri_____Sarah Perles
Mariam Barkiri_____Fatima Adoum
Barbara Weiss_____Marie Bäumer
Tebos Meyer_____Manuel Rubey
Lucy Meyer_____Nora Waldstätten
Jan Verhoeven_____Tom Vermeir
Richard Adams_____Erwin Steinhauer
Karim Dadjou_____Alireza Bayram
Sabine_____Melanie Winiger
Claudia Weiss_____Luna Wedler
Albert Greaves_____Mark Heap
Helle Nielsen_____Josephine Park
Morten Sørensen_____Anders Juul
Bastian_____Max Hubacher
Elena Weiss_____Natalia Avelon
Umut Calik_____Sami Nasser
Franz Pötscher_____Simon Hatzl
und andere

Inhalt

Drei Länder, drei Ermittler und ein Fall von organisierter Krimina­lität: In "The Team II" ermittelt das neue Joint Investigation Team (JIT) der Europol-Polizeieinheit aus Deutschland, Dänemark und Belgien über die Staatsgrenzen hinweg gegen das große und ausgeklügelte System eines internationalen kriminellen Netz­werks, das durch den Handel mit Raubkunst Terrorismus finan­ziert.

In einem Bed and Breakfast im dänischen Marschland werden bei einer Schießerei sieben Menschen ermordet. Einzige Überle­bende ist die junge Syrerin Malu Barkiri, die in die Weiten des Marschlands flieht. Der Täter entkommt unerkannt. Unter den Opfern sind neben den deutschen Besitzern des Hauses auch illegale Einwanderer, die offenbar in der Pension untergetaucht waren. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund kann nicht ausge­schlossen werden. Doch auch ein belgisches Schwesternpaar, das zuvor Kontakt mit der Terrororganisation "Caliphate Union" hatte, wurde bei dem Anschlag getötet.
So rufen die Morde nicht nur die dänische Kommissarin Nelly Winther auf den Plan, son­dern auch den Hamburger Ermittler Gregor Weiss und die belgi­sche Geheimdienstoffizierin Paula Liekens. Gemeinsam bilden sie ein von Europol formiertes Joint Investigation Team, dessen gemeinsame Ermittlungserkenntnisse ein terroristisches Motiv nahelegen. Ein Anschlag der "Caliphate Union" auf europäischem Boden scheint unmittelbar bevorzustehen. Doch ohne die Zeugin Malu, die verschwunden ist, bleiben die Hintergründe undurchschaubar. Die Fahndung nach ihr bringt die Ermittler auf eine weitere Spur, die tief in die Geschichte Syriens und seiner Kunstschätze führt. Doch wie passen die Hinweise zusammen?

Um einen drohenden Anschlag zu verhindern, müssen die Er­mittler die Hintermänner finden und das Leben der Zeugin Malu retten. Auf der europaweiten Suche nach ihr erkennt das Team, dass es der jungen Frau um weit mehr weit geht als um ihr Leben.

Inhalt Folge 1

Sonntag, 21.10.2018, 22.00 Uhr
In einem Bed and Breakfast in der Tønder Marsch in Dänemark kümmern sich der Deutsche Bob Kellner und seine Frau Agnes um gestrandete Flüchtlinge. Auch Malu und Faris, ein junges Paar aus Syrien, findet auf der Marschfarm Zuflucht. Noch in der Nacht ihrer Ankunft werden die Bewohner der Marschfarm Opfer einer brutalen Schießerei, unter ihnen auch Faris. Einzig Überlebende ist Malu, die in die Weiten des Marschlands flieht. Unter den Opfern befindet sich auch die Brüsseler Studentin Marwa Hassan, die zuvor Kontakt zur Terrororganisation "Caliphate Union" hatte und dem belgischen Geheimdienst als Informantin diente. Da Bob spurlos verschwunden ist, gerät er ins Visier der Polizei.

Europol stellt ein Joint Investigation Team (JIT) aus der däni­schen Ermittlerin Nelly Winther, dem deutschen Kommissar Gregor Weiss und der belgischen Spezialistin für Terrorverbre­chen Paula Liekens zusammen. Noch bevor die Kollegen aus dem JIT eintreffen, sucht Nelly in der Hoffnung, auf eine Spur von Bob zu stoßen, die Gegend um den Hof ab. Sie findet ihn auf einem Hochsitz – doch just in die­sem Moment wird er erschossen. Nelly nimmt die Verfolgung des Täters auf, der ihr jedoch in einem roten Wagen entwischt und im Marschland untertaucht. Auch von Zeugin Malu fehlt jede Spur.
Nelly, Gregor und Paula ermitteln nun gemeinsam im achtfachen Mord auf der Marschfarm. Erste Hinweise deuten auf eine Ver­bindung zur rechten Szene hin, doch dann finden sie Unterlagen der "Caliphate Union". Handelt es sich bei dem Anschlag doch um eine Tat der Terrororganisation?

Malu, die sich immer noch auf der Flucht befindet, wird von der jungen Dänin Helle Nielsen entdeckt, die sie bei sich zu Hause aufnimmt. Doch auch dort ist Malu nicht sicher, denn in dem kleinen Dorf kennt jeder jeden. Helle muss Malu zudem nicht nur vor der Polizei verstecken, sondern auch vor ihrem Freund Morten, einem radikalen Neonazi.
Schon bald wird der rote Fluchtwagen des Täters, der Bob erschossen hat, entdeckt. Im Fahrzeuginneren findet Nelly ein Stück Plastikfolie. Bei der Untersuchung stellt sich heraus, dass eines der Opfer, ein junger, noch nicht identifizierter Syrer, diese um den Bauch trug. Zudem findet der Forensiker Goldstaub an der Leiche.
Bei einer erneuten Durchsuchung des Marschfarm-Kellers findet Nelly die tote Safa, die Schwester von Marwa. Sie hat wichtige Dokumente der "Caliphate Union" bei sich. Mehr und mehr fügen sich die Puzzleteile zusam­men. Vom Hafenmeister in Esbjerg erfährt Nelly, dass ein junger Flüchtling namens Faris Arnaut versucht hat, mit seiner Freundin Malu von dort zu fliehen. Nun hat der noch nicht identifizierte tote Syrer ei­nen Namen bei den Polizisten. Wenig später entdeckt Dorfpolizist Kenny an einer Bushaltestelle einen goldenen Fries. Von diesem stammt der Goldstaub, den die Forensiker auf dem Bauch von Faris gefunden haben. Anscheinend hatte er den Fries dort getragen. Waren Malu und Faris Mitglieder eines international operierenden Schmugglerrings?

Inhalt Folge 2

Sonntag, 28.10.2018, 22.15 Uhr
Um den verlorenen Fries wiederzufinden, kehrt Malu mitten in der Nacht zur Marschfarm zurück und "leiht" sich dafür Helles roten Suzuki. Um ein Haar wird sie von der Polizei gefasst.

Gregor fährt zurück nach Hamburg und findet bei Museen und Auktionshäusern heraus, dass es sich bei dem Relief um einen Teil des aus vier Friesen bestehenden "Garten von Ishtar" handelt – einen syrischen Kunstschatz von herausragender nationaler Bedeutung. Auf dem Sammlermarkt werden horrende Summen für Kunstschätze dieser Art geboten.
Aus Sorge um ihre Tochter Malu macht sich ihre Mutter Mariam von London aus auf den Weg nach Dänemark – gemeinsam mit ihrem guten Freund Albert, der sie nicht allein gehen lassen will. Vor einem kleinen Café am Hafen von Zeebrügge gerät Albert in Streit mit drei Skinheads. Als zwei Polizeibeamte hinzukommen, bekommt Mariam Panik und verlässt durch die Hintertür das Bistro.

Morten verschafft sich Zugang zu Helles Haus und trifft dort auf Malu. Es kommt zu einem Kampf, bei dem Morten mit einem Messer auf die Syrerin einsticht. Als Helle zurückkommt, schlägt sie ihren Freund nieder, der bewusstlos zu Boden sackt. Malu ist lebensgefährlich verletzt. Während sie ins Krankenhaus gebracht wird, vernimmt Nelly Helle und erfährt, dass das Motiv von Mortens Angriff  Fremdenhass ist. Doch Morten ist verschwunden. Auf Facebook feiert er die Marschfarm-Morde und kündigt einen weiteren Anschlag an. Als Nelly und ein Sondereinsatzkommando sein Haus stürmen, ist Morten bereits schwerbewaffnet unterwegs und nimmt auf dem Glockenturm am Kirchplatz willkürlich Flüchtlinge ins Visier, um diese zu erschießen. In letzter Sekunde entdeckt Gregor den jungen Mann und kann den Platz evakuieren. Als Morten bemerkt, dass er entdeckt wurde, bedroht er Gregor mit seiner Waffe. Umstellt von der Polizei geht es für beide plötzlich um Leben und Tod.

Doch die Polizei kann Morten aufhalten und Nelly und Gregor verhören ihn. Schlechte Neuigkeiten gibt es nach den forensischen Untersuchungen: Sie haben ergeben, dass Morten die Morde auf der Marschfarm nicht verübt haben kann. Noch am selben Abend fahren Nelly, Paula und Gregor zum Krankenhaus in Højer, um Malu zu besuchen. Sie wissen nicht, dass sich kurz zuvor der Täter Zutritt zum Krankenhaus verschafft und als Malus Vater Orhan Barkiri ausgegeben hat. Paula entdeckt ihn auf dem Flur des Krankenhauses und nimmt die Verfolgung auf. Es kommt zum Kampf. Doch der Täter kann fliehen und lässt die schwerverletzte Paula zurück.

Inhalt Folge 3

Sonntag, 4.11.2018, 22.00 Uhr
Die Ermittler suchen nach Hinweisen, die Aufschluss über die Identität des Mannes geben könnten, der Paula angegriffen hat. Paula vergleicht Drohnen- und Archivmaterial und kann ihn tat­sächlich finden: Auf einer Aufnahme aus der syrischen Wüste ist der Mann zusammen mit der "CU"-Gruppe zu sehen, der auch Karim, der Freund der ermordeten Safa, angehört. Sie scheinen dort Waffendeals zu machen. Neue Hinweise ergeben, dass der Unbekannte auch für die Morde auf der Marschfarm verantwort­lich ist.

Paula gelingt es, das Handy eines unbekannten Anrufers als das des Täters zu identifizieren. Von diesem Handy wurden nur zwei Nummern angerufen: eine in Syrien, die nicht zurückzuverfolgen ist und eine, die zur Firma Nerz Logistik mit Sitz auf den Cayman Islands führt. Die Anrufe wurden im direkten Umfeld der Pension Mueller getätigt. Sofort macht sich ein Team auf den Weg zur Pension. Doch als das Einsatzkommando dort eintrifft, ist es be­reits zu spät – das Ehepaar wird tot aufgefunden, und vom Täter fehlt jede Spur.

Als das Telefon des Killers wieder aktiv ist, zeigt die Peilung Hamburg an. Bei einem Großeinsatz kreist die Polizei einen Flüchtenden ein und zwingt ihn zur Aufgabe. Doch er ist nicht der Mann, der Paula angegriffen hat, sondern ein illegaler Flüchtling aus dem Irak. Auf Bildern einer Überwachungskamera am Hamburger Hauptbahnhof erkennt das JIT den Täter und beobachtet, wie er mit Malus Mutter und zwei Kindern den Bahnhof verlässt. Dem Team ist klar, dass Mariam sich in großer Gefahr befindet und sie sie schnellstmöglich finden müssen. Die Polizei verbreitet sofort ein Foto des Mannes mit dem Hinweis, dass er mit den Morden auf der Marschfarm in Verbindung steht und noch an zwei weiteren Tatorten in Hamburg anwesend war. Zufällig sieht Mariam an einer Autobahnraststätte einen Fernsehbericht über den Mann und kann mit den Kindern fliehen. In Hamburg stellt sie sich der Polizei. Sie erklärt sich bereit, Gregor und Nelly alles, was sie über den Mann weiß, zu erzählen – wenn sie sie zu ihrer Tochter bringen.

Inhalt Folge 4

Sonntag, 11.11.2018, 22.00 Uhr
Gregor und Nelly sind mit Mariam unterwegs zu Malu, die sich noch immer in einem Hamburger "Safe House" befindet. Als sie kurze Zeit später dort eintreffen, finden sie Gregors Kollegin Sabine und einen Wachposten tot vor. Malu ist verschwunden. Schnell wird klar, dass der verdächtige Mann, dessen Namen das Joint Investigation Team noch immer nicht kennt, wieder am Werk war. Außer sich vor Schmerz und Wut quetscht Gregor den Namen des Mör­ders aus Bobs Bruder, dem LKW-Fahrer Rudi, heraus: Said Gharbour. Mithilfe des Namens gelingt Paula in Brüssel ein Durchbruch zur Entschlüs­selung der "Caliphate Union"-Dokumente, die in der Marschfarm gefunden wurden. Es stellt sich heraus, dass Said ein Offizier des syrischen Geheimdienstes ist, der im Auftrag der "CU" die vier Friese an ein Galeristenpaar in Österreich verkaufen soll: Lucy und Tebos Meyer. Die Ermittler heften sich an ihre Fersen und verhaften die Kunsthändler bei der illegalen Übergabe der Gold­friese des "Garten von Ishtar" an den Milliardär Richard Adams.

Das Netz der Raubkunsthändler, durch deren Aktivitäten westliches Geld zur Finanzierung des internationalen Terrorismus beiträgt, ist zerschlagen. Doch der Anschlag der "Caliphate Union" steht unmittelbar bevor. Und von Malu und Said Gharbour fehlt jede Spur.

Die Rollenprofile

Gregor Weiss, Hauptkommissar, Hamburg
(Jürgen Vogel)

Gregor (48) hat fünf Kinder mit drei Frauen – sein Familienleben fühlt sich für ihn manchmal eher wie Arbeit an und der Job wie Freizeit. Er leitet die Abteilung Menschenhandel bei der Hamburger Poli­zei, was ihn oft zu den wirklich finsteren Seiten der Kriminalität führt. So hat sich Gregor einen Ermittlungsstil angeeignet, der nicht unbedingt ganz korrekt, dafür effektiv und leidenschaftlich ist.  

Nelly Winther, Hauptkommissarin, Kopenhagen
(Marie Bach Hansen)

Nelly (35) ist Mutter eines elfjährigen Sohnes. Über die Beziehung zum Kindesvater will sie nicht sprechen. Im Dienst der dänischen Polizei musste sie von einer Auslandsmission zur nächsten. Deshalb lebt ihr Sohn Buster bei ihren Eltern, und ihr Verhältnis ist schwierig. Doch sie ist bereit für einen Neuanfang mit Familienleben. Wäre da nicht ihr Job.

Paula Liekens, Belgischer Geheimdienst, Brüssel
(Lynn Van Royen)

Die junge Ermittlerin Paula (29) arbeitet für den belgischen Ge­heimdienst. Sie spricht mehrere Sprachen fließend, darunter auch Arabisch. Sie verfügt über exzellente technische Fähigkeiten und hat sich nach der Ausbildung mit Ehrgeiz und Fleiß einen kome­tenhaften Aufstieg erarbeitet. Leider bleibt ihr Privatleben dabei oft auf der Strecke.

Malu Barkiri
(Sarah Perles)

Malu (23) wächst in Syrien als Tochter eines Museumsdirektors mit einem tiefen Verständnis für die Bedeutung historischer Kunst für die eigene Kultur auf. Als der Syrienkrieg das Land mit Tod und Zerstörung überzieht und Kultur und Kunst systematisch zerstört oder zur Finanzierung von Terror verkauft werden, kann das Museum keinen ausreichenden Schutz mehr bieten. Ihr Vater wird getötet, und der Rest der Familie flieht nach Europa.    

Said Gharbour
(Navid Negahban)

Said (51) war ein hochrangiger Offizier im gefürchteten syrischen Geheimdienst Mukhabarat. Jetzt nutzt er seine Position für eigene Zwecke und verkauft wertvolle Kunstgegenstände unter der Hand. Um einen Auftrag zu erfüllen, geht er über Leichen. Seine Beweg­gründe sind einfach: Er träumt davon, seine Familie nach Europa zu bringen.

Lucy und Tebos Meyer
(Nora Waldstätten und Manuel Rubey)

Das Galeristenpaar ist in der Wiener High Society zuhause. Von der Vernissage bis zur Cocktailparty, von antiker bis moderner Kunst – perfekt bedienen die beiden die Bedürfnisse des Wiener Geldadels. Sie kommen finanziell gut zurecht – doch "zurechtkommen" ist nicht unbedingt das, was sie sich für ihr Leben ausgemalt haben.  

Mariam Barkiri
(Fatima Adoum)

Mariam (50) ist Malus Mutter und Witwe des ermordeten syri­schen Museumsdirektors Orhan Barkiri, der bei dem Versuch ge­tötet wurde, syrische Kunstschätze vor Plünderern in Sicherheit zu bringen. Nachdem ihr Mann erschossen und ihre Tochter Malu verhaftet wurde, floh Mariam nach England zu einem Freund der Familie.

Karim Dadjou
(Alireza Bayram)

Als Liebesbeweis zu seiner Freundin Safa ging der intelligente Brüsseler Wirtschaftsstudent nach Syrien, um sich mit ihr zu­sammen der Terrororganisation "Caliphate Union" anzuschließen. Bereits nach kurzer Zeit wird beiden klar, dass sie in der Hölle auf Erden gelandet sind. Um seiner Freundin die Flucht zu er­möglichen, bleibt Karim im Kriegsgebiet zurück und muss sich voll und ganz dem Kampf für das Kalifat verschreiben.

Richard Adams
(Erwin Steinhauer)

Der österreichische Milliardär Adams (68) liebt seine Heimat, schöne Frauen und Kunst. Vor allem antike Stücke von histori­scher Bedeutung ziehen ihn magisch an. Für ihn geht es um Schönheit, Stil und letztlich Macht, denn mit dem Besitz einzigar­tiger Schätze demonstriert er eine Exklusivität, die sich nur die wenigsten leisten können. Dafür ist ihm kein Preis zu hoch.

Barbara Weiss
(Marie Bäumer)

Barbara (45) ist Schriftstellerin und Gregors Frau. Als Mutter beziehungsweise Erziehungsberechtigte von fünf Kindern konnte sie ihren Beruf lange Zeit nicht ausüben. Gregors vereinnahmender Beruf und seine ständigen Abwesenheiten erleichtern ihr den Wiedereinstieg nicht gerade. Sie steht kurz vor der Abgabe ihres neuen Buches, als Gregor sich dem Joint Investigation Team anschließt.

Helle Nielsen
(Josephine Park)

Die Secondhand-Verkäuferin Helle (40) lebt im Dörfchen Højer an der deutsch-dänischen Grenze. Die Morde in der nahegelegenen Marschfarm stellen das Dorfleben auf den Kopf. Als Helle die flüchtige Malu an einer Bushaltestelle findet, sieht sie ihre Chance gekommen, etwas Gutes zu tun. Sie nimmt Malu bei sich auf und versteckt sie vor der Polizei und ihrem rechtsradikalen Freund Morten.

Morten Sørensen
(Anders Juul)

Für Morten (40) ist das kleine Højer seine Heimat. Durch die wachsende Zahl von Flüchtlingen in der Gegend sieht er sich und seine Stadt bedroht. Im Internet findet er Gleichgesinnte und verbreitet Fremdenhass. 

Statement des Produzenten Andi Wecker

Im Fokus von "The Team II" stehen internationaler Raubkunst­handel und Terrorismus. Statt einer klassischen Fortführung der ersten Folgen haben wir ein anthologisches Prinzip gewählt – neues Thema, neue Story, neue Figuren, neue Schauplätze.
Bei der Arbeit daran habe ich viel über unser Thema gelernt und war überrascht, dass es in der öffentlichen Wahrnehmung fast keine Rolle spielt, obwohl der Markt für "Blut-Antiquitäten" heute der viertgrößte Sektor internationaler Kriminalität ist. Historische Kunstgegenstände – Zeugen unserer kollektiven Geschichte – werden in erheblichem Maße von Terrororganisationen gestohlen, vernichtet oder verkauft und zur Finanzierung terroristischer Akti­vitäten eingesetzt. Wir nähern uns der Sache aus einem persönli­chen Blickwinkel heraus. Dabei folgen wir gleichermaßen Tätern, Opfern, Mittelsleuten und Nutznießern – vom syrischen Kleinkriminellen bis zum europäischen Milliardär.

Der internationalen Perspektive der Story haben wir uns auch in der Produktion verschrieben. Mit dem ZDF als wichtigstem Ver­bündeten, der das Projekt von vornherein unterstützt hat, mit unseren internationalen Partnern, mit Crew und Schauspielern aus Deutschland, Belgien, Dänemark, Österreich, Jordanien, Schweden, Marokko, Frankreich und der Schweiz gehen wir weg von nationalen Denkmustern. Und hin zu grenzüberschreitender Zusammenarbeit und kreativer Vielfalt.

Statement des Regisseurs Kasper Gaardsøe

Mich hat bei "The Team II" die Ausgangssituation gereizt: Kunst wird aus Kriegsgebieten geraubt, an reiche Kunstsammler ver­kauft, und auf diese Weise werden jegliche Arten von Gräueltaten finanziert.

Es ist eine Geschichte, die von dem epischen Ausmaß des inter­nationalen Verbrechens, aber gleichzeitig auch von den kleinen, menschlichen Seiten des Lebens erzählt. Die länderübergreifen­den Dreharbeiten machten es möglich, die einzigartige Atmo­sphäre des dänischen Marschlandes in Kontrast zu dem pulsie­renden Leben Hamburgs, der rauen Schönheit der Wüste und der klassischen Eleganz Brüssels und Wiens zu zeigen. Zudem war es spannend, die drei Charaktere zu erkunden. Jeder einzelne hat besondere Qualitäten und unterschiedliche Schwächen, die sie verletzlich und nahbar machen. Alles in allem ergibt unsere Mischung aus einer spannenden Handlung und den zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten eine packende Fernsehserie für die Zuschauer.

Fragen an die Schauspieler
Jürgen Vogel, Marie Bach Hansen und Lynn Van Royen

Fragen an Jürgen Vogel:

Mit "The Team II" geht es mit einer neuen Europol-Einheit und vier Folgen in die zweite Runde. Was hat Sie am Konzept und an der Rolle überzeugt?

Ich bin schon Fan vom ersten Fall gewesen, zudem ist die zweite Story so fesselnd geschrieben. Das hat mich so überzeugt, dass ich einfach mitmachen musste.

Die Täter sind in ein komplexes Geflecht von Terrorismus und illegalem Kunsthandel verstrickt. Haben Sie sich im Vor­feld mit dem Thema beschäftigt?

Ja, das Buch ist anhand von Recherchen geschrieben worden. Der Zusammenhang, dass Kunsthandel den Terror in Kriegsge­bieten finanziert, ist ein sehr spannendes Thema.

Die Dreharbeiten fanden über mehrere Monate an unter­schiedlichen Schauplätzen in Dänemark, Belgien, Österreich und Deutschland statt. Die Schauspieler haben zum größten Teil in ihrer jeweiligen Landessprache gedreht. Schwierig?

Das stimmt nicht ganz. Die Serie wurde zum größten Teil auf Englisch gedreht, der Rest in der jeweiligen Landessprache. Es war eine super europäische Zusammenarbeit mit Kollegen, die sehr inspirierend waren, sowohl die Schauspieler als auch die Regie.

Erzählt wird ein komplexer Fall im "Nordic Noir"-Stil. Was ge­fällt Ihnen an skandinavischen Krimis, sind Sie Fan davon?

Absolut! Ich mag die trockene Form des Darstellens, den Mut, innerhalb der Charaktere sehr weit zu gehen. Die ganze Ästhetik ist nach meinem Geschmack.

Ihre Figur Gregor Weiss ist gemeinsam mit der Dänin Nelly Winther und der Belgierin Paula Liekens Teil eines Europol Joint Investigation Teams. Wie war die Zusammenarbeit mit den beiden Schauspielerinnen?

Sie war inspirierend und sehr angenehm. Sie sind beide sehr un­komplizierte und begabte Kolleginnen.

Und in seinem engsten Umfeld ist er zudem von starken Frauen umgeben, gespielt von Marie Bäumer, Natalia Avelon, Melanie Winiger und der Newcomerin Luna Wedler. Was für ein Typ ist Gregor Weiss für Sie?

Ein sehr sympathischer Typ! (lacht)

Die Serie wurde in unterschiedlichen Ländern und Sprachen gedreht. Welche Rolle spielten kulturelle Unterschiede?

Für mich überhaupt keine. Nicht spürbar. Und das Ziel vereint.

 
Fragen an Marie Bach Hansen:

Was hat Sie am Konzept und an der Rolle überzeugt?

Das Konzept hat mich sofort überzeugt. Durch die grenzüber­schreitende Arbeit hatte es eine besondere Energie, und ich liebe es, Menschen aus der ganzen Welt zu treffen und mit ihnen zu arbeiten. "The Team II" war daher eine tolle Gelegenheit. Den ersten Teil hatte ich damals noch nicht gesehen. Aber ich mag es auch, etwas aus mir selber heraus zu erschaffen, ohne zu sehr darauf zu gucken, was andere vor mir gemacht haben. Die ge­heimnisvolle Aura von Nelly Winther und ihre Zähheit und Hand­lungsfähigkeit haben mir zudem gefallen.

Ihre Figur wirkt tough und furchtlos, gleichzeitig aber auch verletzlich und unsicher, gerade wenn es um ihren Sohn Buster geht. Wie haben Sie sich der Rolle genähert?

Vor allem habe ich meine Augen geschlossen und meine Vor­stellungskraft genutzt. Ich habe versucht zu verstehen, warum es so wichtig für Ermittler ist, Familienleben und Arbeit voneinander zu trennen. Ich habe mich mit einem erfahrenen Beamten getrof­fen, um begreifen zu können, was es bedeutet, als Ermittler oder Polizist zwei oder drei Jahre beispielsweise im Kongo zu arbeiten – und was das mit dir macht. Das war sehr spannend. Tatsächlich muss man ziemlich tough und zynisch sein. Das half mir, mich in bestimmte Situationen einzufühlen. Ich liebe es, einen Charakter zu spielen, der zwei Seiten hat. Und ich liebe die Nuancen, die dies mit sich bringt. So sind Menschen: komplex.

Nelly Winther ist extrem fit. Mussten Sie sich auf den Dreh speziell vorbereiten, oder sind Sie auch privat so sportlich?

Ja, ich habe schon etwas trainiert. Am interessantesten fand ich hier die Tage bei der Polizei, an denen wir geübt haben, mit einem Sondereinsatzkommando in eine Wohnung einzudringen. Wie man eine Waffe hält und schießt, wie man in verrückten Situationen ruhig bleibt. Das hat Spaß gemacht, und mir ein Gefühl für Nelly gegeben.

Wie haben Sie den Dreh erlebt, wo lagen besondere Heraus­forderungen? Und wie war die Zusammenarbeit mit Ihrem deutschen Kollegen Jürgen Vogel?

Es war ein Vergnügen, mit Schauspielern aus verschiedenen Ländern zu arbeiten und es war eine große Ehre. Ich bin dankbar, während der sechs Monate des Drehs so viele talentierte Menschen getroffen zu haben. Die größte Herausforderung war natürlich die Sprache, weil wir alle ab einem gewissen Punkt eine andere Sprache sprechen mussten. Nachdem aber jeder Englisch versteht und spricht, wurde das nie zu einem wirklichen Problem. Es war tatsächlich eher eine Herausforderung, die uns über den Dreh hinweg immer wieder mit zusätzlicher Tiefe und neuen Nuancen beschenkt hat. Die Arbeit mit all den Schauspielern war die ganze Zeit über super, besonders mit Lynn Van Royen und Jürgen Vogel. Wir haben diese Reise gemeinsam gemacht, vom Anfang bis zum Ende. Jürgen Vogel ist so ein talentierter Schauspieler und unglaublicher Mensch. Er wurde zu einem guten Freund. Ich habe viel von seiner entspannten, cleveren und großzügigen Art zu arbeiten gelernt.


Fragen an Lynn Van Royen:

Ihre Figur Paula Liekens ist  der eher ruhige Part im Team. Was war für Sie das Besondere daran, diese Rolle zu spielen?

Ich finde, Paula wirkt ruhig, aber das liegt nur daran, dass sich ihre Gedanken überschlagen. Sie überlegt so schnell, dass sie nicht weiß, wie sie es in Worte fassen soll. Sie ist schnell wie eine Katze, kombiniert permanent, und ich denke, das ist es, was sie so schweigsam erscheinen lässt. Das liegt nur daran, dass sie versucht, das Problem zu lösen.

Sie verkörpert zudem die sprachliche und kulturelle Vielfalt von "The Team II" perfekt. Neben Flämisch, Französisch und Englisch ist sie auch in der arabischen Sprache und Kultur zuhause. Konnten Sie bereits Arabisch?

Nein, ich habe es für meine Rolle erlernt. Ich habe meine Dialoge zusammen mit einem arabischen Coach auswendig gelernt, und wir haben mehrere Wochen daran gearbeitet, um den Akzent und die Betonung der einzelnen Laute korrekt zu setzen. Damals wusste und verstand ich auch, was ich sagte, da wir die Sätze vereinfacht haben. Aber abgesehen davon, spreche ich kein Arabisch.

Paula ist der Technik-Freak im Team. Anhand von Satelliten­bildern scannt sie das Netz auf Personen, mithilfe von komplexen Codes entschlüsselt sie verdeckte Botschaften. Wie sieht privat Ihr Faible fürs Digitale aus?

Ich versuche, sehr bewusst mit der digitalen Welt umzugehen. Denn ist etwas erst einmal digitalisiert, kannst du es nie wieder löschen. Privat bin ich in den sozialen Medien sehr aktiv. Aber auch da gucke ich genau, was ich teilen möchte und was privat bleiben soll. Es ist mir wichtig, eine Grenze zu ziehen. Aber: Ja, Twitter, Facebook, Instagram ... ich nutze alle Kanäle.

Wie haben Sie den Dreh erlebt, wie war die Zusammenarbeit mit Ihrem deutschen Kollegen Jürgen Vogel?

Es war wunderbar! Ich habe nur gute Erinnerungen an diese Leute, insbesondere an Marie und Jürgen, da wir sehr eng zu­sammen gearbeitet haben. Es war schön zu sehen, dass wir, je länger wir zusammen gedreht haben, immer mehr zu einem rich­tigen Team wurden. Auch wir, als Menschen, nicht nur als Schau­spieler oder Kollegen! Es hat großen Spaß gemacht, und ich freue mich, wenn wir uns wieder sehen.

Die Fragen stellten Evelyn Tapavicza und Maike Magdanz.

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Telefon: (030) 20991093