Matthias Fornoff, Bettina Schausten und die "Wahl 2021 im ZDF
Matthias Fornoff, Bettina Schausten und die "Wahl 2021 im ZDF

Wahl 2021 im ZDF

Live-Übertragungen, Gesprächssendungen, Dokumentationen

In den letzten fünf Wochen vor der Bundestagswahl 2021 bietet das ZDF im TV und online eine Vielzahl von Wahl-Formaten, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Themen des Wahlkampfs auseinandersetzen. Von "Wie geht's, Deutschland?" über "Das Triell" und den "Schlagabtausch" bis hin zu "Klartext", den ZDF-Wahlforen, und der "Schlussrunde der Spitzenkandidaten" reicht allein der Reigen der Gesprächssendungen, in denen Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker ihre Positionen austauschen, mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog kommen und um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler streiten können.

  • ZDF, Sonntag, 26. September 2021, 17.00 Uhr
  • ZDF Mediathek, Zahlreiche Beiträge und Videos rund um die Bundestagswahl 2021 bereits online

Texte

Ohne Amtsbonus in den Dreikampf
Von ZDF-Chefredakteur Peter Frey

Kein Amtsbonus im Wahlkampf – dafür erstmals zwei Kanzlerkandidaten und eine Kanzlerkandidatin, die sich um die Nachfolge von Angela Merkel bewerben. Dieser erstmalige Dreikampf ums Kanzleramt ist in "Das Triell" in ARD und ZDF am 12. September 2021, 20.15 Uhr, zu erleben. In dem 90-minütigen Live-Format werden Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) miteinander diskutieren und ihre Positionen zu den wesentlichen Themen des Bundestagswahlkampfs darstellen. Für das ZDF moderiert Maybrit Illner, gemeinsam mit ARD-Chefredakteur Oliver Köhr.

Neben dem "Triell" bietet das ZDF drei "Klartext"-Sendungen mit den Kanzlerkandidaten von CDU/CSU und SPD sowie der Kanzlerkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen. In diesen Publikumssendungen haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, Armin Laschet, Olaf Scholz oder Annalena Baerbock direkt ihre Fragen zu stellen. Ein "Schlagabtausch" mit Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitikern der vier anderen im Bundestag vertretenen Parteien ist bereits am Tag nach dem "Triell" im ZDF zu sehen, moderiert von Matthias Fornoff. Ein letztes Aufeinandertreffen ist der großen "Schlussrunde" in ARD und ZDF vorbehalten, in der drei Tage vor dem Wahlsonntag noch einmal das Für und Wider der unterschiedlichen Wahlprogramme zur Sprache kommt.

Über diese Gesprächsformate hinaus berichtet das ZDF in seinen aktuellen Nachrichten- und Magazinsendungen sowie in vielfältigen Dokumentationen und innovativen Online-Formaten über den diesjährigen Wahlkampf.

Umfragen, die in die Tiefe gehen
Von ZDF-Politikchef Matthias Fornoff

Corona-Pandemie, Flutkatastrophe, Kanzlerkandidatin und Kanzlerkandidaten ohne Amtsbonus. In den kommenden Wahlkampf-Wochen werden wir im "Politbarometer" intensiv ermitteln, wie die deutschen Wählerinnen und Wähler zu den gravierenden Ereignissen und Problemen der jüngsten Zeit stehen und welche Lösungsvorschläge der verschiedenen Parteien sie bevorzugen. Auf dem langen Wahlzettel für den 20. Deutschen Bundestag finden sich weitaus mehr Parteien als bei der zurückliegenden Bundestagswahl. Zeugt das von einem größeren Wunsch nach Teilhabe oder ist es vor allem Ausdruck von Skepsis gegenüber den etablierten Parteien? Im "Politbarometer" wollen wir die Stimmung in ganz Deutschland auch in solchen Fragen möglichst genau erfassen und unsere Zuschauerinnen und Zuschauer darüber informieren. Um das noch transparenter leisten zu können, haben wir in diesem Wahlkampfsommer das "Politbarometer2go" gestartet. Auf Youtube und in der ZDFmediathek erklärt "MrWissen2go" Mirko Drotschmann, wie die repräsentativen Umfragen der Forschungsgruppe Wahlen zustande kommen. Wir verbinden so zwei starke Marken und zeigen, dass es sich immer lohnt, bei Umfragen genau hinzuschauen – wie sie entstehen und vor allem: welche wahlrelevanten Antworten sie liefern.

Von den "Sommerinterviews" bis zur "Schlussrunde"
Von ZDF-Hauptstadtstudioleiter Theo Koll

Diese Bundestagswahl bringt eine Zeitenwende. Nicht nur, weil nach 16 Jahren die Ära Merkel zu Ende geht, sondern weil wir als Gesellschaft die richtigen Schlüsse aus der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe ziehen müssen.

Wir stehen dabei vor gewaltigen und beschleunigten Veränderungen – und das alles bei pandemiebedingt geleerten Kassen und deutlich gewordenen Strukturdefiziten. Also, es geht um richtig viel. Umso wichtiger ist es, die Spitzen der im Bundestag vertretenen Parteien nach ihren Konzepten zu befragen. In unseren "Sommerinterviews" versuchen wir die Unterschiede der Lösungsansätze herauszuarbeiten. Und "Berlin direkt" und "Inside PolitiX" bieten bis zum Wahltag Analysen eines Politbetriebs im Wahlkampfmodus.

Drei Tage vor der Wahl haben die Parteienvertreter dann in der "Schlussrunde", zu der die Hauptstadtstudios von ARD und ZDF eingeladen haben, eine späte Chance ihre Positionen vergleichend zu markieren. Es wird ein letzter langer Blick auf Personen und Programme. Die Pandemie hat den Blick geschärft auf die Welt von morgen – und die beginnt – politisch – spätestens mit dieser Bundestagswahl.

Sendetermine "Wahl 2021 im ZDF"

Wahl 2021 im ZDF
Sendungen im Zeitraum 24. August bis 27. September 2021

Dienstag, 24. August 2021, 20.15 Uhr, ZDF
Ab Dienstag, 24. August 2021, 12.00 Uhr, in der ZDFmediathek
ZDFzeit: Volksparteien ohne Volk? – Die rätselhaften Wechselwähler

Samstage, 28. August 2021, 4. September 2021, 11. September 2021, jeweils 17.35 Uhr, ZDF
Ab Samstag, 21. August 2021, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek
plan b: Da geht was, Deutschland!
Drei Folgen

Dienstag, 31. August 2021, 20.15 Uhr, ZDF und ZDFmediathek
Wie geht’s, Deutschland?
Mit Christian Sievers

Mittwoch, 1. September 2021, 22.55 Uhr, ZDF
Ab Mittwoch, 1. September 2021, 18.00 Uhr, in der ZDFmediathek
ZDFzoom: Angriff auf unsere Demokratie Wie sicher ist unsere Bundestagswahl?
Film von Christoph Kürbel

Donnerstag, 9. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF und ZDFmediathek
Klartext, Herr Laschet! 
Das ZDF-Wahlforum mit dem Kanzlerkandidaten der CDU/CSU
Moderation: Peter Frey und Bettina Schausten

Samstag, 11. September 2021, 9.55 Uhr, ZDF
PUR+: Wählt mich!
Das Entdeckermagazin mit Eric Mayer

Sonntag, 12. September 2021, 9.03 Uhr, ZDF
sonntags: Jung und politisch
Moderation: Andrea Ballschuh

Sonntag, 12. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF und ZDFmediathek
Das Triell – Dreikampf ums Kanzleramt
Moderation: Maybrit Illner (ZDF), Oliver Köhr (ARD)

Montag, 13. September 2021, 19.25 Uhr, ZDF und ZDFmediathek
Schlagabtausch – Der Vierkampf von AfD, FDP, Die Linke und CSU
Moderation Matthias Fornoff

Dienstag, 14. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF und ZDFmediathek
Klartext, Herr Scholz! 
Das ZDF-Wahlforum mit dem Kanzlerkandidaten der SPD
Moderation: Peter Frey und Bettina Schausten

Mittwoch, 15. September 2021, 22.15 Uhr, ZDF
Ab Mittwoch, 15. September 2021, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek
ZDFzoom: Eure Wut euer Mut
Was tun gegen den Klimawandel? Unterwegs mit Hubertus Koch
Was tun für Geschlechter-Gerechtigkeit? Unterwegs mit Ariane Alter

Mittwoch, 15. September 2021, 20.15 und 21.00 Uhr, ZDFinfo
Mittwoch, 15. September 2021, 1.00 und 1.45 Uhr, ZDF
Ab Mittwoch, 15. September 2021, 18.00 Uhr in vier Folgen in der ZDFmediathek
Zeitreise durch die Merkel-Jahre
1. Sommermärchen, Finanzkrise und Atomkraft-Aus
2. "Wir schaffen das", Klimakampf und Pandemie
Film von Frank Wasmuth und Christian Hestermann

Donnerstag, 16. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF und ZDFmediathek
Klartext, Frau Baerbock! 
Das ZDF-Wahlforum mit der Kanzlerkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen
Moderation: Peter Frey und Bettina Schausten

Samstag, 18. September 2021, 12.00 Uhr, ZDF
einfach Mensch: Wir haben die Wahl – Es geht um uns

Samstag, 18. September 2021, 17.35 Uhr, ZDF
plan b: Wir machen Politik – Mitreden, mitgestalten, mitentscheiden
Film von Lena Breuer und Saskia Heim

Dienstag, 21. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF
ZDFzeit: Macht. Wechsel– Der Kampf ums Kanzleramt
Film von Winnie Heescher und Lars Seefeldt

Mittwoch, 22. September 2021, 22.45 Uhr, ZDF
Ab Mittwoch, 22. September 2021, 18.00 Uhr, in der ZDFmediathek
ZDFzoom: Am Puls Deutschlands – #warumichnichtzurWahlgehe
Film von Tim Gorbauch und Jochen Breyer

Mittwoch, 22. September 2021, 0.45 Uhr, ZDF
bereits online in der ZDFmediathek
Der Traum von fünf Prozent – Unterwegs zu den kleinen Parteien
Film von Maie Villetelle

Donnerstag, 23. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF und ARD
Schlussrunde der Spitzenkandidaten
Moderation: Tina Hassel (ARD), Theo Koll (ZDF)

Sonntag, 26. September 2021, 17.00 Uhr, ZDF und ZDFmediathek
Bundestagswahl 2021 live
Moderation: Bettina Schausten
Präsentation der Zahlen: Matthias Fornoff

dazwischen um 17.15 Uhr: heute Xpress

19.00 Uhr: heute – Wahlen
Moderation: Christian Sievers

19.30 Uhr: Wahl 2021 live
Moderation: Bettina Schausten

20.15 Uhr: Berliner Runde
Moderation: Rainald Becker (ARD), Peter Frey (ZDF)

21.15 Uhr: Wahl 2021 live
Moderation: Bettina Schausten

21.45 Uhr: heute journal – Wahlen
Moderation: Claus Kleber

22.30 Uhr: maybrit illner spezial
Moderation: Maybrit Illner

23.30 Uhr: heute Xpress

Montag, 27. September 2021, 10.05 Uhr, ZDF
ZDF spezial: Deutschland hat gewählt
Moderation: Andreas Wunn und Shakuntala Banerjee

Montag, 27. September 2021, 19.25 Uhr, ZDF und ZDFmediathek
ZDF spezial: Deutschland hat gewählt
Moderation: Matthias Fornoff

ZDFzeit: Volksparteien ohne Volk? – Die rätselhaften Wechselwähler

Dienstag, 24. August 2021, 20.15 Uhr, ZDF
Ab Dienstag, 24. August 2021, 12.00 Uhr, in der ZDFmediathek

ZDFzeit: Volksparteien ohne Volk? – Die rätselhaften Wechselwähler

Film von Steffen Haug

Kamera: Jürgen Heck
Produktion: ECO Media
Redaktion: Ron Boese, Carmen Peter
Leitung der Sendung: Heike Schnaar
Länge: ca. 43 Minuten

In der Vergangenheit haben zwei große Parteien die Geschicke der Bundesrepublik gelenkt – doch diese Zeiten scheinen vorbei: Von über 40 Prozent sind CDU/CSU und SPD in Umfragen regelrecht abgestürzt.

Den Volksparteien laufen die Wählerinnen und Wähler weg. "ZDFzeit" beleuchtet einen Monat vor der Bundestagswahl in Stimmungstests und Analysen, was in Sachen Wählerwillen zu erkennen ist.  Was bewegt die Menschen in Deutschland? Wie viel Vertrauen bringen sie insbesondere den Volksparteien entgegen?

Mit Umfragen, Daten und Einblicken in die gesellschaftlichen Entwicklungen spürt der Film einem Phänomen nach, das die Demokratie in Deutschland nachhaltig verändert: dem Wegfall der traditionellen Parteienbindung.

Expertinnen und Experten beobachten gesellschaftliche Verschiebungen, die bei der Bundestagswahl 2021 drastische Folgen haben könnten. Milieus lösen sich auf, soziale Medien beschleunigen und radikalisieren die politische Debatte. Immer schneller wechseln sich Themen ab. Und gerade die Volksparteien drohen zu veralten, den Anschluss an aktuelle politische Themen der Nachfolgegeneration zu verlieren. Der ehemalige CSU-Vorsitzende Theo Waigel kritisiert in diesem Zusammenhang die eigene Jugendorganisation: "Ich höre von der Jungen Union viel zu wenig, wünschte mir hier wirklich mehr Aktivität, mehr Ideen, Kraft und, ja, mehr Einfluss."

Doch der Nachwuchs von CDU/CSU und auch SPD hat es schwer, sich zu behaupten: Einerseits sollen die Parteien Traditionen und Werte bewahren, andererseits müssen sie sich für neue politische Inhalte und Kommunikationswege öffnen.

Der Film macht deutlich: In den "Herzkammern" der Volksparteien, etwa in einer ehemaligen SPD-Hochburg im Ruhrgebiet oder im konservativ-ländlichen Baden-Württemberg, schlägt das Wählerherz nicht mehr automatisch rot oder schwarz. Was macht das mit den Säulen der bundesrepublikanischen Demokratie? Früher seien Mehrheiten im Bundestag einfach zu organisieren gewesen. Jetzt herrsche die neue Unübersichtlichkeit, so Gregor Gysi (DIE LINKE): "Ich denke, dass wir ein Parlament werden, das zwischen fünf und sieben Parteien schwankt und wechselt."

Die übersichtlichen Zeiten der "alten" Bundesrepublik sind vorbei. Der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering gesteht: "Wenn wichtige Politiker ins Ruhrgebiet kamen, dann kamen Hunderttausend und hörten sich das an. Das ist alles nicht mehr." Die Grünen erreichen in Umfragen zeitweise hohe Zustimmung, und selbst CDU-Urgestein Bernhard Vogel traut ihnen zu, neben der Union "zweite Volkspartei" zu werden.

Die Volksparteien sind unter Druck. Autor Steffen Haug analysiert in der Dokumentation, wo in der Vergangenheit die Weichen gestellt wurden, welche Rolle Hartz IV oder die Flüchtlingspolitik spielen.

Wie sieht die Zukunft der großen Parteien aus? Können sie sich neu erfinden? Oder ist das Modell Volkspartei ein Auslaufmodell?

plan b: Da geht was, Deutschland!

Samstag, 28. August 2021, 17.35 Uhr, ZDF
plan b: Da geht was, Deutschland!
Wer macht meine Umweltsünden klimafreundlich?
Film von Amelia Wischnewski und Antonia Lilly Schanze

Samstag, 4. September 2021, 17.35 Uhr, ZDF
plan b: Da geht was, Deutschland!
Wer schafft uns die schönsten Jobs?
Film von Monique Mamodee und Antonia Lilly Schanze

Samstag, 11. September 2021, 17.35 Uhr, ZDF
plan b: Da geht was, Deutschland!
Wer baut uns die besten Wohnungen?
Film von Torben Ostermann, Sebastian Manz und Antonia Lilly Schanze

Produktion: Sendefähig GmbH
Redaktion: Steffen Bayer, Jasmin Hekmati, Sebastian Nuß
Leitung der Sendung: Christian Dezer
Länge: 3 x ca. 30 Minuten

Während viele Sendungen im Vorfeld der Bundestagswahl zeigen, was alles schiefläuft, wo dem Wahlvolk der Schuh drückt und was die Politik bisher versäumt hat zu tun, geht die konstruktive ZDF-Dokumentationsreihe "plan b" die großen Herausforderungen positiv an: Was funktioniert schon, wo geht was in Deutschland, wer hat die zukunftsweisenden Ideen? 

In drei Teilen à 30 Minuten trifft Reporterin Antonia Lilly Schanze engagierte Menschen und lässt sich zeigen, was mit guten Ideen alles möglich ist. Zusammen mit ihr erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer Mut, Kreativität und Aufbruch: "Da geht was, Deutschland!"

Wer macht meine Umweltsünden klimafreundlich?

Kaum ein Thema bewegt vor allem junge Menschen in Deutschland so sehr wie die Klimakrise. Diese akute Bedrohungssituation bringt eine bislang als unpolitisch geltende Generation auf die Straße. Bei ihrer Wahlentscheidung werden die Konzepte zur Bewältigung der Klimakrise und die Antworten auf die Herausforderungen in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine große Rolle spielen.

Auf der Suche nach Lösungen, nimmt Antonia Lilly Schanze auch ihr eigenes Konsumverhalten kritisch unter die Lupe: Was sind ihre größten Klimasünden? Wie geht klimaneutrales Autofahren? Welche Wege gibt es, sich modisch zu kleiden und gleichzeitig die Umwelt zu schonen? Und wie kann die Generation Smartphone ihren massiven Stromverbrauch grüner machen?

Lauter Herausforderungen, auf die kluge Köpfe im Land Antworten haben. Antonia Lilly Schanze trifft sogenannte "Gamechanger" – Menschen mit Visionen, die neue Wege beschreiten und Deutschland so auf dem Weg in eine klimaneutrale und nachhaltige Zukunft voranbringen.

Wer schafft uns die schönsten Jobs?

Nicht erst Corona hat ein Schlaglicht auf die Schwachpunkte der heutigen Arbeitswelt geworfen und viele Probleme sichtbar gemacht, Stichworte: Schlechte Bezahlung, Überlastung, Fachkräftemangel, fehlende Konzepte zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Hauptsache Arbeit, das ist schon längst nicht mehr die Devise.

Vor allem die junge Generation schaut kritisch auf das Thema. Wie sieht eine gerechte Arbeitswelt aus? Wie klappt es mit einer guten Work-Life-Balance mit fairer Bezahlung? Wo sind die Jobs, die motivieren und mit Sinn erfüllen?

Antonia Lilly Schanze zeigt, dass es mehr gibt als "Nine-to-Five" in starren Strukturen. Bei ihrer Suche findet sie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die neue Modelle umsetzen und so ihren Beschäftigten mehr Gestaltungsfreiheit, Freizeit und Zufriedenheit ermöglichen – ohne dass Output und Wirtschaftlichkeit leiden. "New Work" heißt die Idee. "plan b" zeigt, wie und wo sie schon funktioniert.

Wer baut uns die besten Wohnungen?

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp in Deutschland. Die Mieten steigen ständig, so dass die meisten Beschäftigten inzwischen ein Drittel ihrer Einkünfte fürs Wohnen ausgeben. In kaum einem anderen europäischen Land gibt es so wenig Wohneigentum, ist die Abhängigkeit der Menschen vom Mietmarkt so groß wie in Deutschland. Vor allem in den Städten fehlen Wohnungen. Auf dem Land macht eine oft schlechte Infrastruktur mit langsamen Datenleitungen und löchrigem öffentlichen Verkehrsnetz die Umsetzung neuer Wohn- und Arbeitsmodelle unmöglich.

Konnten sich Durchschnittsverdienende früher noch eine geräumige Wohnung leisten oder gar ein eigenes Häuschen bauen, steht die junge Generation heute häufig vor der unlösbaren Herausforderung, eine bezahlbare und schöne Wohnung zu finden, die zum eigenen Leben passt. Für die Berlinerin Antonia Lilly Schanze ein Problem, das sie aus eigener Erfahrung kennt.

Sie macht sich auf die Suche nach Leuten, die mit Mut, Erfindungsreichtum und Pioniergeist neue Wohnprojekte umsetzen und wird nicht nur in ihrer Heimatstadt Berlin fündig. Ihre Reise führt sie in Metropolen und in die Provinz, wo überraschenderweise mehr los ist, als erwartet.

Im dritten Teil von "Da geht was, Deutschland!" zeigt Antonia Lilly Schanze, wo in Deutschland die Zukunft des Wohnens schon begonnen hat, wo es sozial und gerecht funktioniert. Mit guten Ideen kann es gelingen, dass wir alle "gut wohnen"!

Wie geht's, Deutschland?

Montag, 31. August 2021, 20.15 Uhr, ZDF
Wie geht’s, Deutschland?

Moderation: Christian Sievers

Produktion: Gruppe 5
Redaktion: Nina Behlendorf, Renate Wolter
Leitung der Sendung: Katrin Helwich, Markus Wenniges
Länge: ca. 95 Minuten

Christian Sievers fragt kurz vor der Bundestagswahl quer durchs Land: Wie geht es den Menschen, welchen Herausforderungen müssen sie sich stellen, was erwarten sie von der Politik?

Die Sendung zeichnet einen Lebenszyklus nach – von der Geburt über den Aufbruch in ein ereignisreiches Leben bis hin zum Lebensabend. Zu den einzelnen Stationen des Lebens werden die Themen Klima, faire Arbeit oder angemessene Renten diskutiert.

In Einspielern "mitten aus dem Leben" kommen Menschen aus allen Teilen Deutschlands zu Wort und nehmen anschließend auf einer durchgehenden Video-Schalte im Studio an der Diskussion mit Politikerinnen und Politikern teil.

Moderator Christian Sievers begrüßt in der Sendung Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker der sieben im Bundestag vertretenen Parteien.  Seinen Fragen stellen sich Jens Spahn (CDU), Franziska Giffey (SPD), Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen), Christian Lindner (FDP), Alexander Dobrindt (CSU), Dietmar Bartsch (Die Linke) und Alice Weidel (AfD).

"Wie geht's, Deutschland?" beteiligt Bürgerinnen und Bürger an der politischen Diskussion auf eine Weise, die so in keiner Wahlsendung zuvor umgesetzt wurde: Auf einer großen Videowand nehmen während des gesamten Abends Menschen an der Sendung teil, deren Geschichten in Einspielern erzählt werden und die via Videokonferenz die Sendung verfolgen, um mit den Politikerinnen und Politikern ins Gespräch zu kommen. Außerdem können die zugeschalteten Bürgerinnen und Bürger jederzeit während des Politiker-Talks ein unmittelbares Stimmungsbild über eingesetzte Emojis erzeugen.

Bei den großen Themen Digitalisierung, Klima, Bildung, bezahlbarer Wohnraum und würdevolles Altern werden bei "Wie geht's, Deutschland?" die politischen Konzepte mit den Bedürfnissen der Wählerinnen und Wähler abgeglichen.

ZDFzoom: Angriff auf unsere Demokratie Wie sicher ist unsere Bundestagswahl?

Mittwoch, 1. September 2021, 22.55 Uhr, ZDF
Ab Mittwoch, 1. September 2021, 18.00 Uhr, in der ZDFmediathek

ZDFzoom: Angriff auf unsere DemokratieWie sicher ist unsere Bundestagswahl?

Film von Christoph Kürbel

Produktion: Storyhouse
Redaktion: Paul Amberg
Länge: ca. 30 Minuten

Die Nervosität bei den Behörden wächst. Es drohe die Gefahr, dass die kommende Bundestagswahl aus dem In- oder Ausland beeinflusst werden könnte, warnte der Bundesinnenminister kürzlich.

Im deutschen Cyber-Abwehrzentrum bereitet man sich zur Bundestagswahl auf hohe Aktivitäten ausländischer Hacker vor. Neben Cyberangriffen auf Parteien weist der Verfassungsschutz auch auf Desinformationskampagnen und damit vor Wahlbeeinflussung aus dem Ausland hin.

Bereits bei der Bundestagswahl 2017 gab es Versuche, die Wahl zu beeinflussen. "ZDFzoom"-Autor Christoph Kürbel zeigt die akute Bedrohungslage vor der anstehenden Wahl im September. Häufig führen die Spuren von Desinformationskampagnen und Cyberangriffen nach Russland.

"Das inzwischen erreichte Niveau kannten wir bislang nur aus Zeiten des Kalten Kriegs", sagt der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang. Er warnt vor Desinformation, Spionage und organisierten Cyberangriffen: "Die Methoden werden immer ruppiger und die Mittel brutaler."

Social-Media-Plattformen wie Facebook arbeiten bereits eng mit den deutschen Sicherheitsbehörden zusammen, um mögliche Einflussnahmen und Fake-News-Kampagnen früh zu erkennen und abzustellen.

Die Taktik der Angreifer hat sich deshalb geändert. Immer öfter starten sie Phishing-Attacken auf Politikerinnen und Politiker und stehlen dabei Informationen, um dann gegebenenfalls kompromittierendes Material auch über das gehackte Postfach zu veröffentlichen. Die deutschen Geheimdienste nennen dieses Vorgehen "Hack & Leak". Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schult mittlerweile Bundestagskandidatinnen und -kandidaten in Sachen Cyber-Sicherheit.

Hinter den versuchten Manipulationen der Bundestagswahlen steckt häufig auch die Absicht, Verwirrung zu stiften und das politische System zu destabilisieren. Mit welchen Methoden das versucht wird, hat der Wissenschaftsjournalist Mirko Drotschmann, alias MrWissen2Go, erfahren. Eine PR-Agentur wendete sich an ihn, mit dem Angebot für Geld öffentlich den Coronaimpfstoff von BioNTech schlecht zu machen. Die vorgeschlagene Ausrichtung: Der Impfstoff habe mehr Todesopfer gefordert als andere Vakzine. Der vermeintliche Beweis der Behauptung: eine gefälschte Studie. Auch hier führen die Spuren nach Russland.

sonntags: Jung und politisch

Sonntag, 12. September 2021, 9.03 Uhr, ZDF
sonntags: Jung und politisch
Moderation: Andrea Ballschuh

Produktion: ZDF
Redaktion: Rita Döbbe, Harald Hamm
Länge: ca. 27 Minuten

"Fridays for Future", Umgang mit Corona-Einschränkungen, Generationengerechtigkeit: Junge Menschen sehen Defizite, klagen Handlungsbedarf ein, fordern mehr Beteiligungsformen für sich.

Ein Teil der jungen Generation möchte mitgestalten, häufig ohne Parteibuch. Zwei Wochen vor der Bundestagswahl stellt "sonntags" junge politisch Aktive vor, sucht aber auch Antworten auf die Frage, warum nur jeder dritte 21- bis 24-Jährige wählen will.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, welch eingeschränktes Bild Politikerinnen und Politiker von den Jüngeren haben. Sie werden vor allem als Schüler und Schülerinnen wahrgenommen: Ihre vielfältige Lebenswelt, ihre Bedürfnisse und ihre Interessen fallen oft unter den Tisch. Insgesamt haben viele junge Menschen den Eindruck, dass Politik nicht für sie gemacht wird.

Das Triell – Dreikampf ums Kanzleramt

Sonntag, 12. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF
Das Triell – Dreikampf ums Kanzleramt
Moderation: Maybrit Illner (ZDF), Oliver Köhr (ARD)

Produktion: ARD/ZDF
Redaktion ZDF: Volker Wilms
Länge: ca. 90 Minuten

Das Erste und das ZDF präsentieren gemeinsam ein Triell der Kanzlerkandidaten von CDU/CSU und SPD sowie der Kanzlerkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen. In einem 90-minütigen Live-Format werden Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Armin Laschet (CDU/CSU) und Olaf Scholz (SPD) miteinander diskutieren und ihre Positionen zu den wesentlichen Themen des Bundestagswahlkampfs darstellen. Die Sendung wird von Maybrit Illner (ZDF) und Oliver Köhr (ARD) moderiert.

"Das Triell – Dreikampf ums Kanzleramt" wird live aus dem Studio Adlershof in Berlin gesendet. Vor der Live-Übertragung beleuchtet am Sonntag, 12. September 2021, 19.10 Uhr, bereits "Berlin direkt" die politische Stimmung in der Hauptstadt vor diesem Dreikampf. Direkt im Anschluss an die Live-Sendung sind erste Reaktionen Thema im "heute journal" ab 21.45 Uhr.

Schlagabtausch – Der Vierkampf von AfD, FDP, Die Linke und CSU

Montag, 13. September 2021, 19.15 Uhr
Schlagabtausch – Der Vierkampf von AfD, FDP, DIE LINKE und CSU
Moderation Matthias Fornoff

Produktion: ZDF
Redaktion: Matthias Pupat, Wolfgang Zimmermann
Länge: ca. 58 Minuten

Einen Tag nach dem Triell der Kanzlerkandidatinnen und -kandidaten treffen im "Schlagabtausch" Spitzenvertreter der anderen im Bundestag vertretenen Parteien aufeinander.

Mit dabei sind voraussichtlich Alice Weidel (AfD), Wolfgang Kubicki (FDP), Janine Wissler (DIE LINKE) und Markus Blume (CSU). Die Sendung ist in mehrere Themenblöcke gegliedert.

In der Sendung werden die Wahlprogramme der einzelnen Parteien kritisch analysiert und in einem "Netzkreuzverhör" auch Zuschauerfragen gestellt.

Der "Schlagabtausch" kommt aus dem ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin, moderiert von ZDF-Politikchef Matthias Fornoff.

Klartext – Das ZDF-Wahlforum mit den Kanzlerkandidaten und der Kanzlerkandidatin

Donnerstag, 9. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF
Klartext, Herr Laschet!
Das ZDF-Wahlforum mit dem Kanzlerkandidaten der CDU/CSU
Live aus Berlin
Moderation: Peter Frey und Bettina Schausten

Dienstag, 14. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF
Klartext, Herr Scholz!
Das ZDF-Wahlforum mit dem Kanzlerkandidaten der SPD
Live aus Berlin
Moderation: Peter Frey und Bettina Schausten

Donnerstag, 16. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF
Klartext, Frau Baerbock! 
Das ZDF-Wahlforum mit der Kanzlerkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen
Live aus Berlin
Moderation: Peter Frey und Bettina Schausten

Produktion: ZDF
Redaktion: Sabine Räpple, Martin Cordes
Länge: 3 x c 89 Minuten

Bürgerinnen und Bürger im direkten Dialog mit den Kanzlerkandidaten – das ist das Konzept der dreiteiligen Sendereihe "Klartext".

Im Vorfeld der Bundestagswahl beantworten Armin Laschet (Kanzlerkandidat von CDU/CSU), Olaf Scholz (Kanzlerkandidat der SPD) und Annalena Baerbock (Kanzlerkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen) die Fragen von Wählerinnen und Wählern.

Das ZDF hat ab Mitte Juni 2021 Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, bei den "Klartext"-Sendungen mitzumachen und davon zu berichten, was sie an der Politik stört, was sich ihrer Meinung nach ändern müsste und welche Erwartungen sie an eine künftige Kanzlerin, einen künftigen Kanzler haben. 

ZDFzoom: Eure Wut euer Mut

Mittwoch, 15. September 2021, 22.15 Uhr, ZDF
Ab Mittwoch, 15. September 2021, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek
ZDFzoom: Eure Wut – euer Mut

Was tun gegen den Klimawandel? Unterwegs mit Hubertus Koch
Was tun für Geschlechter-Gerechtigkeit? Unterwegs mit Ariane Alter

Film von Hubertus Koch bzw. Michael Schmitt
Produktion: Nordend Film
Redaktion: Nina Behlendorf, Malte Borowiack
Länge: ca. 43 Minuten

Wie steht es um die Klimakrise? Wie um die Gleichstellung der Geschlechter? Kurz vor der Wahl gehen Ariane Alter und Hubertus Koch mit ihren Communities die Themen an, die sie richtig wütend machen.

Die beiden zeigen, wo es für sie und ihre Generation brennt. Sie berichten nicht aus der Vogelperspektive, sondern treffen die, die hautnah mit den Themen konfrontiert sind.

Ariane Alter hinterfragt: Wie ist das, wenn man aufgrund seines Geschlechts Gewalterfahrungen machen muss, einen Job nicht bekommt, weniger verdient, um die Rente fürchten muss oder während einer Schwangerschaft allein gelassen wird? Hubertus Koch begibt sich mitten ins Spannungsfeld der Klimakrise, das nicht nur eine Umweltkrise, sondern auch einen Generationenkonflikt und eine soziale Krise beinhaltet: Die einen sind wütend, weil sie auf einem hoch gefährdeten Planeten geboren wurden – die anderen, weil sie fürchten, hart erarbeiteten Wohlstand und Komfort zu verlieren.

Die Geschichten, über die Ariana Alter und Hubertus Koch berichten, finden sie über einen Aufruf in ihrer Community. Über mehrere Wochen reisen Ariane Alter und Hubertus Koch quer durch die Republik, treffen einige, die ihnen geschrieben haben. In sehr persönlichen Gesprächen geht es um das, was für sie und sehr viele ihrer Generation komplett schiefläuft und sie besorgt. Ariane Alter und Hubertus Koch legen den Finger direkt in die Wunden, nah und ungefiltert. Es geht aber auch um Lösungsansätze, um Innovation, Hoffnung, Tatendrang – vor allem dann, wenn Menschen aus ihrer Wut Kraft schöpfen und die Dinge selbst in die Hand nehmen und in ihrem Wirkkreis für Veränderung sorgen.

Die jeweilige Community spielt in den zwei Filmen die Hauptrolle, sie bestimmt, was passiert, sind Ideengeber und Korrektiv. Der Fokus liegt dabei auf denen, die sich von der Politik zu wenig gesehen fühlen. Sie beklagen die fehlende Teilhabe der jungen Generation an politischen Entscheidungsprozessen und die mangelnde Repräsentation im politischen Raum.

Die Probleme und die in den Filmen gezeigten Geschichten sind aufwühlend, sollen wachrütteln und wehtun, Raum für Resonanz und Debatte bieten.

einfach Mensch: Wir haben die Wahl – Es geht um uns

Samstag, 18. September 2021, 12.00 Uhr, ZDF
einfach Mensch: Wir haben die Wahl – Es geht um uns

Produktion: ZDF
Redaktion: Swea Schilling
Länge: ca. 15 Minuten

Menschen mit Behinderung müssen Politik aktiv mitgestalten können, sagt Sascha Ubrig. Der bundesweit erste hauptamtliche Interessenvertreter für Menschen mit Behinderung arbeitet dafür hart.

Sascha Ubrig hat eine Beeinträchtigung. Mit der Unterstützung seiner Assistentinnen und Assistenten gibt er in Seminaren sein Politik-Wissen weiter, besucht Politikerinnen und Politiker, wirbt für die Belange von Menschen mit Behinderung und fordert in Veranstaltungen mehr Teilhabe.

Der 36-jährige Sascha Ubrig hört schlecht und hat eine Lernschwäche. Mit ein Grund dafür, dass er viele Jahre immer wieder Angst hatte, etwas falsch zu machen. Mit neuem Hörgerät und der Unterstützung der Lebenshilfe fand er immer mehr Selbstvertrauen und arbeitet heute als erster hauptamtlicher Interessenvertreter für Menschen mit Behinderung in Berlin.

Im Superwahljahr 2021 liegt ihm vor allem viel daran, dass alle Menschen mit Behinderung ihr Wahlrecht ausüben und sich trauen zu wählen. Er fordert schon seit vielen Jahren mehr Engagement der Politik bei der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Außerdem wirbt er auf zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen für mehr Inklusion und Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung. Für Sascha Ubrig ist es vor allem wichtig, dass Menschen mit Beeinträchtigung selbst entscheiden können, wie sie leben.

plan b: Wir machen Politik – Mitreden, mitgestalten, mitentscheiden

Samstag, 18. September 2021, 17.35 Uhr, ZDF
plan b: Wir machen Politik – Mitreden, mitgestalten, mitentscheiden
Film von Lena Breuer und Saskia Heim

Produktion: berlin Producers
Redaktion: Steffen Bayer
Leiter der Sendung: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

Politikverdrossenheit, Rechtspopulismus und ein zunehmendes Auseinanderdriften der Gesellschaft – unsere Demokratie ist angeschlagen. Viele Menschen möchten von der Politik mehr gehört werden.

Der Umgang mit dem Coronavirus hat die Demokratiekrise zusätzlich verschärft. Weniger als die Hälfte der Deutschen ist zufrieden damit, wie die Demokratie funktioniert. Ist mehr Mitbestimmung die Lösung? "plan b" trifft Menschen, die genau das möglich machen wollen.

Laut Glücksforschung macht politische Mitbestimmung, also die Teilnahme an demokratischen Prozessen, zufriedener. Immer mehr Menschen schließen sich zusammen, um ihre Stimme hörbar zu machen. So auch Dominik Herold, Katharina Liesenberg, Yannik Roscher und Ben Christian. "Demokratie ist mehr, als alle vier Jahre ein Kreuz zu machen," so die Überzeugung der Gruppe junger Politikstudent*innen aus Frankfurt. Mit ihrem Verein "mehr als wählen" bauen die Studierenden aktuell einen öffentlichen Linienbus zu einem Demokratie-Wagen um. Der soll künftig als "rollendes Wohnzimmer" durch die verschiedenen Stadtteile Frankfurts unterwegs sein und Raum für politische Beteiligung und den Austausch zwischen Stadt und Bürger*innen bieten. Demokratie auf Rädern: eine Idee, die auf dem durch den Verein initiierten Demokratiekonvent – ein Zusammenkommen zufällig ausgeloster Bürger*innen – entstand.

Klimawandel, Artensterben und die Transformation in eine nachhaltige Zukunft: Wenn es darum geht, wie die Gesellschaft mit diesen Herausforderungen umgehen will, fühlen sich viele Jugendliche nicht gehört. Die dänische Initiative "Sustain Democracy" will das ändern. Camille Møller ist eine der Organisatorinnen des diesjährigen Demokratie-Festivals: "Es ist wichtig, dass die nächste Generation so früh wie möglich lernt, wie man Dialoge führt, die Haltung anderer berücksichtigt und einen nachhaltigen Konsens findet." Auf einer kleinen Insel, in der Nähe von Kopenhagen, zeigt sie deshalb Jugendlichen, wie sie sich für ihre Ziele einsetzen können.

Der Ungar Levente Litényi hatte schon immer einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Als Kind wollte er Schiedsrichter werden, doch wie die meisten Menschen aus Mátészalkan wurde er Fabrikarbeiter. Sein Heimatort liegt in einer der schwächsten sozioökonomischen Regionen Ungarns, kaum von der Regierung beachtet. Also wird der Mittdreißiger selbst aktiv. Mit Hilfe von "Community Organizing" sucht er Mitbürger*innen auf und kämpft in der Gemeinschaft für eine bessere Interessensvertretung – aktuell um eine bessere öffentliche Verkehrsanbindung. "Unser Ziel ist es, so viele Leute wie möglich zu aktivieren, damit sie sich politisch einsetzen und für öffentliche Angelegenheiten stark machen. Nur so können wir unsere Stadt und unser Leben mitgestalten."

Die ZDF-Dokumentationsreihe "plan b" zeigt, wie aktive Demokratie auch unabhängig von Wahlen gelebt werden kann.

ZDFzeit: Macht. Wechsel – Der Kampf ums Kanzleramt

Dienstag, 21. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF
Ab Dienstag, 21. September 2021, 20.15 Uhr, in der ZDFmediathek
ZDFzeit: Macht. Wechsel– Der Kampf ums Kanzleramt
Film von Winnie Heescher und Lars Seefeldt

Kamera: Lars Seefeldt, Thomas Frischhut
Produktion: ZDF
Redaktion: Natascha Langner
Leitung der Sendung: Heike Schnaar
Länge: ca. 43 Minuten

Die Ära Angela Merkel endet. Wer wird ihr folgen? Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz trauen sich das Kanzleramt zu. Wie aber wollen sie den Machtkampf für sich entscheiden?

Welche Eigenschaften bringen sie mit? Wie gehen sie um mit eigenen Fehlern und Schwächen, wie mit Widersachern aus den eigenen Reihen? Für die Dokumentation haben Winnie Heescher und Lars Seefeldt die drei Kandidierenden monatelang mit der Kamera begleitet.

Die Beobachtung beginnt bei ihrem parteiinternen Kampf um ihre Nominierung und führt über die heiße Phase des Wahlkampfes bis kurz vor die Bundestagswahl. Die Dokumentation gibt einen Einblick in das Wesen von Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz, analysiert deren Antworten auf die größten Herausforderungen der Zeit – Coronakrise und Klimawandel – und spiegelt den nervösen Politikbetrieb des Wahlkampfes 2021. Ein Wahlkampf, der eine Zeitenwende markiert: Kein anderer in der Geschichte der Bundesrepublik war so offen, keiner zuvor fand statt unter den alles bestimmenden Bedingungen einer Pandemie.

Am Puls Deutschlands – #warumichnichtzurWahlgehe

Mittwoch, 22. September 2021, 22.45 Uhr, ZDF
Ab Mittwoch, 22. September 2021, 18.00 Uhr, ZDFmediathek
ZDFzoom: Am Puls Deutschlands – #warumichnichtzurWahlgehe

Film von Tim Gorbauch und Jochen Breyer
Produktion: Bewegte Zeiten Filmproduktion
Redaktion: Nina Behlendorf
Leitung der Sendung: Markus Wenniges
Länge: ca. 28 Minuten

14 Millionen Deutsche haben bei der letzten Bundestagswahl nicht gewählt. Auch bei dieser Wahl werden voraussichtlich viele nicht an die Urne gehen. Jochen Breyer will wissen, warum.

Der ZDF-Reporter möchte mit denen ins Gespräch kommen, die sich abgewandt haben vom politischen System. Warum tun sie sich schwer mit dieser Wahl? Was frustriert sie, warum ist Vertrauen in Politik und Parteien auf der Strecke geblieben?

Unter dem Hashtag #warumichnichtzurWahlgehe sind die Menschen seit Donnerstag, 15. Juli 2021, aufgerufen zu schildern, was sie beim Thema Bundestagswahl umtreibt, warum sie ihre Stimme nicht abgeben wollen, welche Sorgen sie bewegen. Aus den Rückmeldungen sucht das Team von "Am Puls Deutschlands" Protagonisten für die Doku und thematisiert die geschilderten Probleme.

Bereits seit 2017 fühlt Jochen Breyer der Nation den Puls. Für alle Dokus der Reihe "Am Puls Deutschlands" rufen er und sein Team zuvor über die Social-Media-Kanäle des ZDF zum Mitmachen auf.

Der Traum von fünf Prozent – Unterwegs zu den kleinen Parteien

Mittwoch, 22. September 2021, 0.45 Uhr, ZDF
bereits online in der ZDFmediathek
Der Traum von fünf Prozent – Unterwegs zu den kleinen Parteien

Film von Maie Villetelle
Produktion: Berlin Producers
Redaktion ZDF: Christian Ott
Länge: ca. 90 Minuten

Nicht nur die etablierten Parteien streben eine politische Mitwirkung auf oberster Ebene an – auch eine große Bandbreite an Kleinstparteien hat sich aufstellen lassen für die Bundestagswahl 2021.

Der Film stellt die zugelassenen Parteien vor und fragt nach ihren konkreten politischen Zielen. Die Forderungen der Kleinstparteien sind vielfältig: Kritik am wirtschaftlichen Wachstum, Tierschutz, Interessen von Mieter*innen, Wunsch nach mehr Jugendkultur. Auch Vertreter*innen von rechten und linken Ideologien haben sich für die Bundestagswahl 2021 aufstellen lassen.

Was aber steckt hinter diesen Parteien? Oder besser: wer? Die Reportage "Der Traum von fünf Prozent – Unterwegs zu den kleinen Parteien" will genau das herausfinden. In einem knallroten Wohnwagen fährt das Team durch Deutschland und lädt Vertreterinnen und Vertreter der Parteien zu einem Gespräch ein. Darin geht es um die Inhalte, die Interessen und die Ideen, die hinter den Parteiprogrammen stecken.

Schlussrunde der Spitzenkandidaten

Donnerstag, 23. September 2021, 20.15 Uhr, ZDF und ARD
Schlussrunde der Spitzenkandidaten
Moderation: Tina Hassel (ARD), Theo Koll (ZDF)

ARD und ZDF übertragen gemeinsam die Schlussrunde der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten aller im Bundestag vertretenen Parteien, moderiert von Tina Hassel, Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, und von Theo Koll, Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios.

Am Donnerstag vor der Wahl haben die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten noch einmal die Gelegenheit, ihre Positionen gegenüber den anderen abzugrenzen. Und sie können noch einmal um die Stimmen der interessierten Zuschauerinnen und Zuschauer kämpfen.

Der Wahlsonntag im ZDF

Sonntag, 26. September 2021, 17.00 Uhr, ZDF
Bundestagswahl 2021 live
Moderation: Bettina Schausten
Präsentation der Zahlen: Matthias Fornoff

Höhepunkt des Superwahljahres 2021. Am 26. September findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt. Im aktuellen Bundestag sind sieben Parteien vertreten, die sechs Fraktionen bilden: CDU/CSU, SPD, AfD, Linke und Grüne. Da Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht mehr antritt, entfällt der Amtsbonus. Die SPD nominierte mit Finanzminister Olaf Scholz bereits sehr früh als erste Partei einen Kanzlerkandidaten. Erstmals in der Geschichte von Bündnis 90/Die Grünen wurde am 19. April 2021 Co-Parteichefin Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin vorgestellt. Nach einer Personaldebatte zwischen CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder folgte schließlich als Drittes die Nominierung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet als Kanzlerkandidat der Union. Laut Bundeswahlausschuss können 53 Parteien an der Bundestagswahl teilnehmen.

Neben der Bundestagswahl stehen am 26. September 2021 auch noch die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus an.

Bettina Schausten moderiert ab 17.00 Uhr die Wahlsendung aus der Hauptstadtrepräsentanz der Telekom in Berlin. An ihrer Seite sind auch an diesem Abend Matthias Fornoff und die Forschungsgruppe Wahlen. Ergänzt wird die Analyse durch Live-Schalten in die Berliner Parteizentralen.

In der "Berliner Runde" um 20.15 Uhr begrüßen ARD und ZDF gemeinsam die Parteivorsitzenden bzw. Spitzenkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien zur Analyse der Wahlergebnisse. Um 21.15 Uhr geht die Live-Berichterstattung von der Bundestagswahl bis zum "heute journal" um 21.45 Uhr weiter. Anschließend folgt ab 22.30 Uhr ein "maybrit illner Spezial"

Sende-Übersicht:

19.00 Uhr: heute – Wahlen
Moderation: Christian Sievers

19.30 Uhr: Wahl 2021 live
Moderation: Bettina Schausten

20.15 Uhr: Berliner Runde
Moderation: Rainald Becker (ARD), Peter Frey (ZDF)

21.15 Uhr: Wahl 2021 live
Moderation: Bettina Schausten

21.45 Uhr: heute journal – Wahlen
Moderation: Claus Kleber

22.30 Uhr: maybrit illner spezial
Moderation: Maybrit Illner

23.30 Uhr: heute Xpress

Politbarometer und Politbarometer2go

In repräsentativen Umfragen ermittelt das "Politbarometer" – zusammen mit der Forschungsgruppe Wahlen die Einstellung der Deutschen zu Parteien, Politikern und zur aktuellen Agenda.

"Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre ..." - so beginnt die bekannteste Frage im "Politbarometer". Darüber hinaus liefert die Sendung verlässliche Meinungsbilder zu den Themen der Zeit und die Noten der Deutschen für das politische Spitzenpersonal.

Im Wahlmonat September 2021 präsentiert das "Politbarometer" an den Freitagen, 3., 10. und 17. September 2021 jeweils neue repräsentative Umfragen. Ein "Politbarometer Extra" gibt es zudem am Donnerstag, 23. September 2021, 21.45 Uhr, im "heute journal".

ZDF-Politikchef Matthias Fornoff präsentiert das "Politbarometer" im ZDF.

Politbarometer2go

Wie die repräsentativen Umfragen der Forschungsgruppe Wahlen zustande kommen – dazu bietet "MrWissen2go" Mirko Drotschmann erhellende Erklärungen. Im "Politbarometer2go" auf Youtube und in der ZDFmediathek erklärt er, warum Wahlergebnisse trotz aller Umfragen manchmal überraschen, aber dennoch mehr Licht ins Dunkel bringen.

In der ersten Ausgabe des "Politbarometer2go" hat Mirko Drotschmann anhand markanter Beispiele erklärt, was die repräsentativen Umfragen leisten können und warum Demoskopen wegen des sogenannten Schweigefaktors oder dem Effekt der sozialen Erwünschtheit bei manchen Wahlen ins Schwitzen kommen.

Wie Umfragen entstehen, wie die Leute ausgewählt werden und ob das überhaupt repräsentativ ist – zu diesen und anderen Fragen liefert Mirko Drotschmann mit Blick auf die Bundestagswahl am 26. September 2021 in zehn Ausgaben des "Politbarometer2go" hintergründige Antworten.

ZDFheute: Check zur Wahl

Das Online-Nachrichtenangebot ZDFheute informiert umfassend und rund um die Uhr – und regelmäßig auch mittels eigener Recherchen zum politischen Geschehen im Wahlkampf. Neben exklusiven Hintergrundberichten gibt es dort in den Wochen vor der Bundestagswahl Faktenchecks zu kursierenden Fake-News und zu ausgewählten Zitaten von Politikerinnen und Politikern.

Auf ZDFheute werden in interaktiven Grafiken relevante Zahlen zur Bundestagswahl visualisiert – aktuelle Umfrageergebnisse, Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen zu den Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten, historische Daten zu den Wahlkreisen und viele weitere Infos.

"Generation Merkel" und "Auf der Couch" in der ZDFmediathek

Ab Montag, 16. August 2021, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek
Generation Merkel

Produktion: Goodtimes
Redaktion: Rita Stingl, Lisa Mittrücker

Das zehnteilige Doku-Format in der ZDFmediathek begleitet junge Menschen, Wählerinnen und Wähler im ganzen Land, die Angela Merkel als Kanzlerin erlebt haben und sich an deren Vorgänger kaum erinnern können. Es sind Menschen mit starken Geschichten und starken Meinungen. Das Doku-Format zeigt deren Lebenswirklichkeit – was sie bewegt und was sie sich von der Politik in Zukunft erhoffen. Sie sind "Generation Merkel".

 

Ab Ende August 2021 in der ZDFmediathek
Auf der Couch

Mit Psychologe Leon Windscheid

Gäste der Auftaktfolge: Carla Reemtsma und Jan Fleischhauer

Produktion: Drive Beta
Redaktion: Anna Schilling, Christian Dezer, Lena Binz, Marion Böhm, Andreas Rother, Meike Srowig

Ihre Haltungen scheinen unvereinbar und ihre Konflikte unlösbar: Zwei Menschen, die entgegengesetzte Meinungen vertreten oder sogar öffentliche Auseinandersetzungen miteinander führen, treffen sich "Auf der Couch" wieder. Hier wagen sie einen Annäherungsversuch mit Methoden, die der Psychologe Leon Windscheid anwendet. In einer Zeit, in der sich bei bestimmten Reizthemen immer wieder verschiedene Lager unversöhnlich gegenüberstehen, versucht das Format "Auf der Couch" diese Konflikte zu überwinden. An vielen Stellen in unserer Gesellschaft wird nicht mehr miteinander, sondern nur noch übereinander gesprochen. Dem Strudel aus Hass und Hetze setzt "Auf der Couch" etwas entgegen: Das Zuhören steht im Mittelpunkt, genauso wie das Verstehen und vielleicht am Ende sogar die Versöhnung.

Merkel-Jahre und mehr: Dokumentationen in ZDFinfo

Mittwoch, 15. September 2021, 20.15 und 21.00 Uhr, ZDFinfo
Mittwoch, 15. September 2021, 1.00 und 1.45 Uhr, ZDF
Ab Mittwoch, 15. September 2021, 18.00 Uhr in vier Folgen in der ZDFmediathek
Zeitreise durch die Merkel-Jahre
1. Sommermärchen, Finanzkrise und Atomkraft-Aus
2. "Wir schaffen das", Klimakampf und Pandemie

Film von Frank Wasmuth und Christian Hestermann
Produktion: Spiegel TV
Redaktion: Andrea Schreiber, Michael Scheuch
Länge: 2 x ca. 43 Minuten

Eine Ära geht zu Ende: Nach 16 Jahren tritt Angela Merkel als Kanzlerin ab. Sommermärchen, Flüchtlingskrise, der Kampf gegen Corona – viele Ereignisse haben das Land geprägt. Was bleibt?

Viele junge Deutsche kennen als Kanzlerin nur Angela Merkel. Eine lange Zeit der Veränderungen: iPhones, E-Bikes und Influencer prägen das Leben, in Kneipen darf nicht mehr geraucht werden, Millionen Menschen suchen bei uns Schutz vor Vertreibung und Not.

Die Dokumentation zeichnet in zwei Folgen die Ereignisse in der Ära Merkel nach und beschreibt das Lebensgefühl einer Epoche.

In der ersten Folge "Sommermärchen, Finanzkrise und Atomkraft-Aus" geht es um die Fußball-WM im eigenen Land, um den Börsen-Crash, um jugendliche Koma-Trinker, verschwendete Kirchengelder und den spektakulären Stratosphärensprung des Felix Baumgartner.

Die zweite Folge "'Wir schaffen das', Klimakampf und Pandemie" beschreibt die deutsche Freude nach dem Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2014, aber auch die Herausforderungen durch die sogenannte Flüchtlingskrise – "Wir schaffen das" verspricht die Kanzlerin. Wie sehr Deutschland in diesen Jahren gefordert ist, zeigt sich nach der Flüchtlingskrise, besonders angesichts der weltweiten Bedrohung durch das Coronavirus. 

Die Autoren der Dokumentation, Volker Wasmuth und Christian Hestermann, treffen deutsche Schauspielerinnen und Schauspieler, Sportlerinnen und Sportler, Moderatorinnen und Moderatoren, Comedians und Influencer und wollen erfahren: Wie hat sich das Land verändert? Welche Ereignisse haben es geprägt? Wie sehen die Merkel-Jahre im Rückblick aus?

 

Donnerstag, 23. September 2021, 20.15, ZDFinfo
Ab Samstag, 18. September 2021, 5.00 Uhr, in der ZDFmediathek
Krankenhäuser am Limit – Gewinne auf Kosten der Patienten

Film von Michael Freund und Richard Rüb
Produktion: Medicine
Redaktion: Natalie Zinkand
Länge: ca. 43 Minuten

Spätestens die Corona-Pandemie brachte es ans Licht: Das deutsche Gesundheitssystem ist angeschlagen. Zu wenig Pfleger und Ärzte, Ökonomie vor Gesundheit. Droht der Kollaps?

Gewinnorientierte Pflegeschlüssel, extreme Arbeitsbelastung, schlechtes Betriebsklima – das Personal droht mit Arbeitsverweigerung. Doch Kliniken nutzen die Krise zur Totalsanierung – samt Entlassungen.

Es hagelt Kritik – an der fortschreitenden Privatisierung, an schlechten Arbeitsbedingungen, an der Ungleichbehandlung. Beispiel Krankenkasse Wer die hohen Beiträge der privaten Krankenversicherung zahlen kann, bekommt oft die schnellere und bessere medizinische Leistung. Sozialforscher fordern deshalb eine Einheitskrankenkasse, in die alle einzahlen. Sie sei günstiger, effektiver und gerechter. Stimmt das? Warum gibt es sie dann noch nicht im Sozialstaat Deutschland?

Das Covid-19-Virus und kein Ende. Es macht nicht nur Menschen krank, es verstärkt die Symptome des stark angeschlagenen Gesundheitssektors. Oder jammern die Deutschen nur auf hohem Niveau? Tatsächlich hat sich das deutsche Gesundheitssystem in der Corona-Pandemie recht gut gehalten. Im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten standen in Deutschland ausreichend Intensivbetten zur Verfügung. Doch Experten warnen: Die strukturellen Probleme der Branche sind riesig. Spätestens 2022 drohen vermehrt Klinikpleiten – und ein Qualitätsverlust in der Gesundheitsversorgung. Das Engagement von Pflegerinnen, Pflegern und Ärzte hat bisher Schlimmeres vermieden. Doch die Belastungsgrenze ist längst erreicht. Auch die Hausärzte klagen. Der Nachwuchs bleibt aus. Sind "Medizinische Versorgungszentren" die Lösung für die Landbevölkerung oder doch nur neue Einnahmequelle für Gesundheitskonzerne?

 

Donnerstag, 23. September 2021, 21.00 Uhr, ZDFinfo
Ab Samstag, 18. September 2021, 5.00 Uhr, in der ZDFmediathek
Arm gegen Arm – Verteilungskampf am unteren Rand

Film von Sebastian Galle und Manuela Christ
Produktion: ZDFdigital
Redaktion: Frank Grevsmühl
Länge: ca. 43 Minuten

Obdachlose, Rentner, Geringverdiener, Alleinerziehende, Migranten immer mehr Menschen sind hilfsbedürftig und drängen in soziale Einrichtungen. Der Konkurrenzdruck am unteren Rand steigt.

Sozialarbeiter, aber auch Kommunen klagen, dass sie die Hilfe für die Anzahl der Menschen kaum noch bewältigen können. Behält die Politik diese Menschen überhaupt noch im Blick? Und was wird unternommen, um die angespannte Situation zu entschärfen?

Auf dem freien Wohnungsmarkt steigen die Mietpreise, immer mehr Menschen finden keine bezahlbare Wohnung. Was jahrelang vor allem auf die großen Ballungszentren zutraf, erfasst inzwischen auch den ländlichen Raum. Diese Erfahrung machte auch Julia Paul. Die 37-jährige sucht seit Monaten in der brandenburgischen Provinz verzweifelt eine Wohnung.

Wegen der zunehmenden Wohnungsnot landen viele auf der Straße, allein in Berlin leben schätzungsweise 6000 Obdachlose. Sozialarbeiterin Anna-Sofie Gerth von der City-Station in Wilmersdorf erzählt vom Verdrängungswettbewerb um gute Schlafplätze, beim Pfandflaschensammeln oder um ein warmes Mittagessen. "Wir sehen eine Hierarchie der Armut auf der Straße und einen verstärkten Rassismus", sagt die Berliner Sozialarbeiterin. Denn die Verteilungskämpfe führten zu Ressentiments und Anfeindungen gerade gegenüber vielen Einwanderern aus Ost-Europa, die sich in Deutschland ein besseres Leben erhoffen, aber häufig keinen Zugang zum legalen Arbeitsmarkt finden.

Tatsächlich aber würden viele Bereiche des öffentlichen Lebens ohne Zuwanderung aus dem Osten gar nicht mehr funktionieren. Dies zeigt eine Klink in Strausberg, in der unter anderen der rumänische Arzt Florian Man und die Pflegerin Liliia Petrenko aus der Ukraine den Betrieb am Laufen halten. Wie wichtig die ausländischen Kräfte inzwischen für das deutsche Gesundheitssystem sind, erklärt der ärztliche Direktor von Strausberg, Dr. Steffen König.

Für den unteren Rand der Gesellschaft dagegen wird die medizinische Versorgung immer schwieriger. Davon berichtet Gerhard Trabert, Arzt und Professor für Sozialarbeit. Mit seinem Arztmobil, einem fahrbaren Sprechzimmer für wohnungslose Menschen, ist er in Mainz unterwegs und bietet kostenfreie Behandlung an. Er erzählt, wie sehr die Corona-Krise die Situation noch verschärft hat.

Das Coronavirus war auch verantwortlich dafür, dass rund 850.000 Menschen ihre Arbeit als Mini-Jobber verloren haben. Dabei sind es inzwischen nicht nur Studenten und Niedriglöhner, die auf diese Jobs angewiesen sind. Auch immer mehr ältere Menschen müssen sich im Alter etwas hinzuverdienen, um nicht in die Altersarmut abzurutschen. In Offenbach gibt es die deutschlandweit einzige auf Senioren spezialisierte Arbeitsvermittlung. Hier berichten Betroffene, wie hart es ist, wenn die Rente nicht zum Leben reicht und wie umkämpft auch der Arbeitsmarkt für Ältere ist.

Für die gesellschaftspolitische Einordnung der Situation sorgen die Armutsforscherin Prof. Ina Schildbach aus Regensburg, der Kieler Migrationsforscher Prof. Matthias Lücke und der ehemalige Generalsekretär des Deutschen Caritas-Verbandes Prof. Georg Cremer.

 

Am Donnerstag, 23. September 2021, sendet ZDFinfo im Anschluss an die beiden Dokus in Erstausstrahlung vier weitere Dokus, die Wahlkampfthemen aufgreifen:

21.45 Uhr: Albtraum Wohnen – Kampf um Mietwohnungen
22.30 Uhr: Markt Macht Mieten – Der Kampf um bezahlbaren Wohnraum
23.15 Uhr: Ärger mit der Rente – Ist Riester noch zu retten?
24.00 Uhr: Außer Kontrolle – Jugendgewalt in Deutschland

PUR+: Wählt mich! / logo! zur Wahl 2021

Sonntag, 5. September 2021, 19.25 Uhr, KiKA 
Samstag, 11. September 2021, 9.55 Uhr, ZDF
PUR+: Wählt mich!
Das Entdeckermagazin mit Eric Mayer

Buch: Nadja Stein
Produktion: ZDF
Redaktion: Silke Penno
Länge: ca. 25 Minuten

Deutschland wählt und Politikerinnen und Politiker kämpfen. Aber wie überzeugt man Menschen von sich und den Ideen seiner Partei? "PUR+"-Reporter Eric Mayer macht den Realitätscheck.

Er begleitet Jakob Blasel, 20 Jahre, und Noreen Thiel, 18, die beide für den Bundestag kandidieren. Mit welchen Strategien wollen sie bei den Wählerinnen und Wähler punkten? Außerdem startet Eric eine große "PUR+"-Wahlkampf-Challenge, bei der eine ganze Schule mitmacht.

Drei Schulparteien treten gegeneinander an und Coach Manuela Becker zeigt ihnen die besten Wahlkampf-Tricks. Am Ende entscheiden die Schülerinnen und Schüler: Wer hat die besten Plakate, wer die stärksten Argumente, welche der Spitzenkandidat*innen können am meisten überzeugen?

 

logo! zur Wahl 2021

Montag, 6. September 2021, 20.00 Uhr, KiKA und auf logo.de
logo! extra:Baerbock, Laschet, Scholz
logo!-Kinderreporter treffen die Kanzlerkandidatin und die Kanzlerkandidaten

Wer wird neuer Chef oder Chefin von Deutschland? Das wollen die "logo!"-Kinderreporter von Annalena Baerbock, (Die Grünen), Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) wissen. Dabei checken sie unter anderem, wie gut sich die drei in der Welt der Kinder auskennen.

Sonntag, 26. September 2021, 19.50 Uhr, KiKA und auf logo.de
logo! zur Bundestagswahl

"logo!" plant rund um die Bundestagswahl ein umfassendes Informationsangebot für Kinder. Am Wahltag sendet "logo!" eine verlängerte Livesendung, in der Ergebnisse und Hintergründe kindgerecht erklärt werden. Direkt im Anschluss gibt es einen Online-Live-Stream, in dem die Zuschauerinnen und Zuschauer die Möglichkeit haben, noch mehr zusätzliche Informationen rund um die Bundestagswahl zu bekommen.

Im Vorfeld der Wahlen interviewen die "logo!"-Kinderreporter*innen die Spitzenpolitiker*innen der einzelnen Parteien: Armin Laschet (CDU), Olaf Scholz (SPD), Tino Chruppala (AfD), Christian Lindner (FDP), Janine Wissler (Die Linke), Annalena Baerbock (Die Grünen) und Markus Söder (CSU).

Abgerundet wird das Informationsangebot durch hintergründige Artikel auf logo.de zum Beispiel zu den Wahlprogrammen oder informative Posts von @zdflogo auf Instagram. Auch der YouTube-Kanal "logo! news:date" wird sich in einigen Folgen mit Themen rund um die Wahl beschäftigen.

Die Bundestagswahl bei funk

Zur diesjährigen Bundestagswahl bietet funk, das Content-Netzwerk von ARD und ZDF, für das Zielpublikum der 14- bis 29-Jährigen ein umfangreiches Programm an: In über zehn Formaten werden mehr als 40 Beiträge und Interviews mit bedeutenden Politiker*innen aller im Bundestag vertretenen Parteien angeboten. Mit dabei ist auch das Format "So Many Tabs", das vom ZDF für funk produziert wird.

Ab Montag, 30. August 2021, stellt das funk-Format "Kreuzverhör – deine Wahl?" in 30-minütigen Interviews Kandidat*innen und ihre Parteien persönlich und inhaltlich vor. Die Videos werden auf den funk-Kanälen sowie auf YouTube, Facebook, Instagram und TikTok veröffentlicht. Zu Gast sind bedeutende Politiker*innen aller sieben im Bundestag vertretenen Parteien. Das Moderationsteam besteht aus Nemi El-Hassan, Victoria Reichelt, Mirko Drotschmann und Jan Schipmann.

Wahl 2021 – Wissenswert

Das Prinzip der abgestuften Chancengleichheit

Laut Bundeswahlausschuss können 53 Parteien an der Bundestagswahl teilnehmen. Doch nicht alle von ihnen kommen gleich oft im Programm der öffentlich-rechtlichen Sender vor. Was bei der Programmgestaltung zu berücksichtigen ist, regelt das vom Bundesverfassungsgericht konkretisierte Prinzip der abgestuften Chancengleichheit.

Öffentlich-rechtliche Medien müssen die Parteien nicht völlig gleich behandeln. Vielmehr ist eine Abstufung nach der Bedeutung der Parteien zulässig. Um diese Bedeutung einer Partei zu ermitteln, schauen die öffentlich-rechtlichen Medien zunächst das Ergebnis bei der letzten vergleichbaren Wahl an. Auch die Erfolge der Parteien bei anderen Wahlen auf Bundes- und Landesebene werden berücksichtigt. Außerdem spielen noch weitere Kriterien eine Rolle, etwa wie lange es eine Partei schon gibt und wie regelmäßig sie sich zur Wahl stellt. Nicht zuletzt fließen Vorwahlumfragen in die Beurteilung mit ein. Nach diesen Kriterien werden alle Parteien dann in mehrere Kategorien eingeteilt. Alle innerhalb einer Kategorie vertretenen Parteien müssen vergleichbar behandelt werden. Zwischen den verschiedenen Kategorien ist dagegen eine Abstufung zulässig.

Welche Kriterien benutzt werden können, um die Bedeutung der Parteien festzustellen, hat der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags in einem Papier über die Präsenz politischer Parteien in Wahlbeiträgen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beschrieben. Die Faustregel lautet: Ist eine Partei bislang nicht im Parlament vertreten und schafft nach aktuellen Wahlumfragen auch nicht die Fünf-Prozent-Hürde, ist es zulässig, dass diese Partei auch bei Medienbeiträgen wie beispielsweise Interviewrunden zur Wahl nicht mit einem Vertreter repräsentiert ist.

Das heißt aber nicht, dass kleinere Parteien, denen die Umfragen wenig Chancen auf einen Einzug in das zu wählende Parlament vorhersagen, komplett außen vorgelassen werden können. Im ZDF werden auch deren Positionen in der Vorwahlberichterstattung im laufenden Programm berücksichtigt, indem sie inhaltlich in den unterschiedlichen Sendungen themenbezogen aufscheinen. Zudem können journalistische Bewertungskriterien die abgestufte Chancengleichheit brechen. Wenn eine Partei oder ihr Personal einen besonderen Nachrichten- oder Neuigkeitswert hat, sind diese für die Redaktionen natürlich relevant und werden thematisiert.

Infos zu den Wahlwerbespots der Parteien

Die Ausstrahlung von Werbespots von Parteien anlässlich der Bundestagswahlen und der Europawahlen ist gesetzlich vorgegeben. 

Nach Paragraf 11, Absatz 1 des ZDF-Staatsvertrags ist Parteien während der Beteiligung an Bundestagswahlen eine angemessene Sendezeit im Programm des ZDF einzuräumen, wenn mindestens eine Landesliste für sie zugelassen wurde. 

Bei der Beteiligung an Europawahlen haben Parteien und auch sonstige politische Vereinigungen ebenfalls Anspruch auf angemessene Sendezeit, wenn mindestens ein Wahlvorschlag für sie zugelassen wurde. 

Nach dem von der Rechtsprechung konkretisierten Prinzip der abgestuften Chancengleichheit wird den Parteien und Vereinigungen je nach deren Bedeutung die Anzahl auszustrahlender Wahlwerbespots zugewiesen. Die Verteilung der Sendeplätze erfolgt in einem Losverfahren. 

Die Wahlwerbespots stellen eine sogenannte Drittsendezeit dar, das heißt: Das ZDF ist für deren Inhalt nicht verantwortlich. Demgemäß werden sie von den Parteien abspielfertig angeliefert, die Sendedauer pro Wahlwerbespot beträgt maximal eine Minute und 30 Sekunden. Die Ausstrahlung der Werbespots erfolgt kostenfrei. 

Vor der Bundestagswahl 2021 werden voraussichtlich 40 Parteien mit Wahlwerbung im ZDF werben. 

Die Ausstrahlung der Wahlwerbespots steht unter dem Vorbehalt, dass die formalen und inhaltlichen Voraussetzungen durch die Parteien bzw. sonstigen politischen Vereinigungen erfüllt werden. Gemäß Paragraf 11, Absatz 2 des ZDF -Staatsvertrags lehnt der Intendant die Ausstrahlung ab, wenn es sich inhaltlich nicht um Wahlwerbung handelt oder der Inhalt offenkundig und schwerwiegend gegen die allgemeinen Gesetze verstößt.

Übersicht über die Wahlwerbespots im ZDF

Wahl 2021 im ZDF – Wir informieren Sie

Das Superwahljahr 2021 mit der intensiven politischen Berichterstattung auf allen Kanälen und Plattformen nimmt das ZDF zum Anlass, in einer Kommunikationskampagne die Bürgerinnen und Bürger auf den Mehrwert des Informationsprogramms aufmerksam zu machen. "Wir informieren Sie" lautet der Claim dieser Kommunikationskampagne. Er verweist darauf, dass unabhängige Informationsanbieter und verlässliche Informationen Grundlage für Meinungsplurali­tät und demokratisches Miteinander sind.

Im Mittelpunkt der Kommunikationskampagne stehen die Köpfe des ZDF-Informationsprogramms. Sie werden mit pointierten Statements zitiert und veranschaulichen so, dass die Berichterstattung des ZDF den Bürgerin­nen und Bürgern eine Informationsgrundlage bietet, die sie für ihre Wahlentscheidung nut­zen können.

Barrierefreiheit: Angebot zur Wahl in einfacher Sprache

Die Wahl einfach erklärt: Zur Bundestagswahl 2021 bietet das ZDF online ein erklärendes Glossar in einfacher Sprache an.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wahlen2021

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