Bettina Schausten und Matthias Fornoff berichten am 28. Oktober aus dem ZDF-Wahlstudio in Wiesbaden. Foto: ZDF/Markus Lumma
Bettina Schausten und Matthias Fornoff berichten am 28. Oktober aus dem ZDF-Wahlstudio in Wiesbaden. Foto: ZDF/Markus Lumma

Wahl in Hessen

Live aus dem ZDF-Wahlstudio

Nach der Wahl in Bayern mit dem desaströsen Ergebnis für die Parteien der Großen Koalition in Berlin richtet sich die Aufmerksamkeit bereits auf den nächsten Wahltermin zwei Wochen später. Das ZDF berichtet am Sonntag, 28. Oktober 2018, ab 17.45 Uhr live von der Wahl in Hessen.

  • ZDF, Sonntag, 28. Oktober 2018, 17.45 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Sonntag, 28. Oktober 2018

    Texte

    Sendetermine Wahl 2018 live im ZDF

    Sonntag, 14. Oktober 2018, 17.30 Uhr, ZDF

    Wahl in Bayern

    Live aus dem ZDF-Wahlstudio in München

    mit Bettina Schausten

    Hochrechnungen und Analysen:
    Matthias Fornoff und die Forschungsgruppe Wahlen e.V., Mannheim

    Produktion: ZDF
    Redaktion: Ralph Schumacher
    Länge: ca. 90 Minuten

     

    19.00 Uhr

    heute
    mit Wahl in Bayern

    Moderation: Barbara Hahlweg

    Produktion: ZDF
    Redaktion: Thomas Heinrich
    Länge: ca. 30 Minuten

     

    21.45 Uhr

    heute journal
    mit Wahl in Bayern

    Moderation: Claus Kleber

    Produktion: ZDF
    Redaktion: Wulf Schmiese
    Länge: ca. 30 Minuten 

     

    Sonntag, 28. Oktober 2018, 17.45 Uhr, ZDF

    Wahl in Hessen

    Live aus dem ZDF-Wahlstudio in Wiesbaden

    mit Bettina Schausten

    Hochrechnungen und Analysen:
    Matthias Fornoff und die Forschungsgruppe Wahlen e.V., Mannheim

    Produktion: ZDF
    Redaktion: Ralph Schumacher
    Länge: ca. 75 Minuten

     

    19.00 Uhr

    heute
    mit Wahl in Hessen

    Moderation: Barbara Hahlweg

    Produktion: ZDF
    Redaktion: Thomas Heinrich
    Länge: ca. 30 Minuten

     

    19.25 Uhr

    Wahl in Hessen

    Live aus dem ZDF-Wahlstudio in Wiesbaden

     

    19.35 Uhr

    Berliner Runde

    Leitung: Elmar Theveßen

    Produktion: ZDF
    Redaktion: Ralph Schumacher
    Länge: ca. 30 Minuten

     

    21.45 Uhr

    heute journal
    mit Wahl in Hessen

    Moderation: Christian Sievers

    Produktion: ZDF
    Redaktion: Wulf Schmiese
    Länge: ca. 30 Minuten  

    Wahl in Bayern

    Bayern = CSU, diese einfache Rechnung geht schon seit längerer Zeit nicht mehr auf. Nun fürchten die Christsozialen eine Watschen der Wähler bei der Landtagswahl im Oktober. Von einer absoluten Mehrheit spricht keiner mehr. Die CSU wird sich mindestens einen Koalitionspartner suchen müssen. Und so wird es spannend, welche Parteien sich am Ende des Wahlabends anbieten.

    Als sei er bereits am Ziel, so wirkte Markus Söder auf dem CSU-Parteitag Ende vergangenen Jahres: den jahrelangen Machtkampf zwischen ihm und Horst Seehofer gewonnen, endlich Ministerpräsident von Bayern. Doch seitdem hat sich der weiß-blaue Himmel über ihm und seiner Union immer weiter verdunkelt.

    Ein harter Kurs in der Asylpolitik, der wochenlange Streit mit der Schwesterpartei in Berlin, dann wieder versöhnliche Töne und – wie es Kritiker nennen – teure Wahlversprechen. Markus Söder hat so manchen Haken geschlagen in den vergangenen Monaten, geholfen hat es bisher in den Umfragen nicht.

    So viel scheint sicher: Die CSU braucht mindestens einen oder gar zwei Koalitionspartner. Doch wer könnte das sein? Die SPD im Freistaat steuert auf ein historisch schlechtes Ergebnis zu. Sie wären ein kleiner Juniorpartner an der Seite einer immer noch starken Union. Eine Aussicht, die Spitzenkandidatin Natascha Kohnen bisher anscheinend wenig lockt.

    Äußerst selbstbewusst dank guter Umfragewerte starten die Grünen in die Schlussphase des Wahlkampfes: Meinungsforscher sehen sie aktuell als zweitstärkste Kraft in Bayern. Eine Regierungsbeteiligung unter Markus Söder betrachten die Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten Katharina Schulze und Ludwig Hartmann zwar skeptisch, schließen eine Koalition aber nicht kategorisch aus.

    Inhaltlich deutlich näher an der Union sind da FDP und Freie Wähler. Doch die FDP mit Spitzenkandidat Martin Hagen muss zunächst den Wiedereinzug in den Landtag schaffen. Und die Freien Wähler mit Landeschef Hubert Aiwanger würden sich mit einer Regierungsbeteiligung noch mehr Einfluss in Bayern sichern. Doch das ist nicht im Interesse der CSU.

    Bleibt die AfD. Doch da hat Markus Söder eine Zusammenarbeit kategorisch ausgeschlossen. Die AfD bietet in Bayern gleich mehrere Alternativen an: Nicht ein bayerischer Spitzenkandidat wird dort ins Rennen geschickt, sondern sieben. In jedem Wahlbezirk einer. Man wolle sich auf Inhalte konzentrieren, nicht auf Köpfe, so die offizielle Begründung.

    Eine Landtagswahl, viele Möglichkeiten. Wer rückt an die Seite der Christsozialen? Wie stark wird die AfD, und können die Grünen erstmals  zweitstärkste Kraft in Bayern werden?

    ZDF-Hauptstadtstudioleiterin Bettina Schausten begrüßt die Zuschauer ab 17.30 Uhr live aus dem Landtag im Münchner Maximilianeum. An ihrer Seite ZDF-Politikchef Matthias Fornoff und Parteienforscher Professor Karl-Rudolf Korte. Gemeinsam halten sie die Zuschauer auf dem aktuellsten Stand und analysieren den Wahlabend.

    In den "heute"-Nachrichten um 19.00 Uhr treffen dann die Spitzenkandidaten aller Parteien zu einer ersten Diskussionsrunde im Wahlstudio aufeinander.

    Alle Zahlen, Daten und Fakten gibt es jederzeit auf heute.de.

    Wahl in Hessen

    Neben dem lauten bayerischen Wahlkampf rückt die Landtagswahl in Hessen häufig in den Hintergrund. Dabei könnte es auch dort am Wahlabend ein böses Erwachen für die Regierenden geben. Hessen wählt nur zwei Wochen nach der Landtagswahl in Bayern.

    4,4 Millionen Hessen stimmen über ihren neuen Landtag ab. So wie es aussieht, wird Volker Bouffier ihr Ministerpräsident bleiben. Doch wer regiert mit der CDU? Das schwarz-grüne Bündnis steht laut Umfragen ohne Mehrheit da. Hessen war schon immer für politische Überraschungen gut. So auch 2013, als der "schwarze Sheriff", Volker Bouffier, ein Bündnis mit den Grünen schloss. Für viele wohl noch überraschender: Die schwarz-grüne Regierungskoalition arbeitete fünf Jahre lang weitgehend geräuschlos – Ministerpräsident Bouffier und der grüne Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir als Erfolgsduo.

    Dennoch wird diese hessische Geschichte Ende Oktober vermutlich zu Ende gehen. Denn laut Umfragen hat Schwarz-Grün keine Mehrheit mehr. Das liegt weniger an den Grünen, die mit den beiden Spitzenkandidaten Tarek Al-Wazir und Priska Hinz ins Rennen gehen und sich über konstant gute Umfragewerte freuen können. Es liegt an der CDU, deren Werte zurzeit weit unter dem Wahlergebnis von 2013 liegen. Volker Bouffier wird wohl Ministerpräsident bleiben können, aber sich auf ein neues Bündnis einlassen müssen.

    Jamaika wäre rechnerisch denkbar. Die FDP, die es bei der zurückliegenden Wahl nur sehr knapp in den Landtag schaffte, präsentiert sich selbstbewusst. Spitzenkandidat René Rock kündigte bereits an, dass das grüne Wirtschaftsministerium dringend gelb werden müsse. Und eher als ein gemeinsames Bündnis mit den Grünen sieht er einen Dreierpakt zwischen CDU, SPD und FDP.

    Bei der SPD versucht Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel im dritten Anlauf, Regierungschef zu werden. Dafür, dass es diesmal klappen könnte, spricht bisher wenig. Die Umfragen sind ernüchternd, und nur zwei Wochen vor dem Wahltermin in Hessen wird ein historisch schlechtes Ergebnis für die bayerische SPD erwartet. Rückenwind: Fehlanzeige.

    Die Linke mit den Spitzenkandidaten Janine Wissler und Jan Schalauske kommt in den Überlegungen für ein neues Bündnis nicht vor, könnte aber gestärkt aus dieser Wahl hervorgehen. Im Wahlkampf setzt sie mit sozialem Wohnungsbau und kostenlosem Nahverkehr bereits Themen für die künftige Oppositionsarbeit.

    Mit der hessischen Landtagswahl zieht die AfD vermutlich auch in den letzten der 16 Landtage. 2013 noch an der Fünf-Prozent-Hürde in Hessen gescheitert, wird der Partei und ihrem Spitzenkandidaten Rainer Rahn ein zweistelliges Ergebnis vorausgesagt.

    Welche Parteien übernehmen nach der Landtagswahl die Regierungsverantwortung? CDU, Grüne und FDP? CDU, SPD und FDP? Möglich wäre auch eine Große Koalition. Doch die beiden Vorsitzenden können nicht miteinander, heißt es in Wiesbaden. Aber wer weiß, in Hessen ist immer eine Überraschung möglich.

    Vom Schlossplatz am Landtag sendet das ZDF an diesem Wahlsonntag ab 17.45 Uhr live aus dem Wahlstudio in Wiesbaden mit Hauptstadtstudioleiterin Bettina Schausten und ZDF-Politikchef Matthias Fornoff. Beide begrüßen interessante Interviewgäste und analysieren die Zahlen und Daten gemeinsam mit Parteienforscher Karl-Rudolf Korte.

    In den "heute"-Nachrichten um 19.00 Uhr treffen die Spitzenkandidaten aller Parteien zu einer ersten Diskussionsrunde im Wahlstudio aufeinander. Und direkt im Anschluss gegen 19.35 Uhr begrüßt der stellvertretende ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen die im Bundestag vertretenen Parteien zum Schlagabtausch in der "Berliner Runde".

    Alle Zahlen, Daten und Fakten gibt es jederzeit auf heute.de.

    Berliner Runde

    Nur zwei Wochen nach der Landtagswahl in Bayern wird in Hessen gewählt – ausreichend Diskussionsstoff für eine Berliner Runde. Der stellvertretende Chefredakteur Elmar Theveßen begrüßt die Vertreter der im Bundestag vertretenen Parteien zum Schlagabtausch im ZDF-Hauptstadtstudio.

    Links zu den Biografien der ZDF-Moderatorinnen und Moderatoren "Wahlen 2018"

    Fotohinweis

    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über
    https://presseportal.zdf.de/presse/wahlen2018

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