Copyright: ZDF / Agentur Hoeffkes
Copyright: ZDF / Agentur Hoeffkes

Wir bauen auf! Privatfilme aus der Nachkriegszeit

ZDFzeit-Dokumentation

75 Jahre nach Kriegsende erinnert die Dokumentation mit privatem Filmmaterial und persönlichen Geschichten an die beeindruckende Wiederaufbauleistung in der Nachkriegszeit. Wie haben die Deutschen den Weg aus dieser katastrophalen Krise geschafft? Wie entstand aus Trümmern wieder neues Leben, aus Verlust und Schmerz wieder Hoffnung und Zuversicht? Es sind bewegende Aufnahmen und Erinnerungen an jene Zeit der Neuorientierung und des Erfindergeists, des politischen Neustarts und ökonomischen Wiederaufstiegs.

  • ZDF, Dienstag, 1. Dezember 2020, 20.15 Uhr

Texte

Stab

Dienstag, 1. Dezember 2020, 20.15 Uhr
Wir bauen auf! Privatfilme aus der Nachkriegszeit
ZDFzeit-Dokumentation

Autor__Jörg Müllner
Kamera______Klaus Sturm
Schnitt______Tim Greiner
Grafik_____Bildfein Medienproduktion
Sprecher______Philipp Schepmann
Produktion (ZDF)____Carola Ulrich, Philipp Müller
Produktion (History Media)_______Isa Rekkab
Produzent____Jörg Müllner (History Media)
Redaktion_____Ursula Nellessen
Leitung______Stefan Brauburger

Inhalt

Nach dem Erfolg der Dokumentationen "Wir im Krieg" und "Deutschland von oben 1945" recherchierte Autor Jörg Müllner erneut in Stadtarchiven, Landesbildstellen und privaten Sammlungen nach Filmschätzen. In großer Eindringlichkeit erzählen die Funde Geschichten von Menschen, die ihren Alltag in der Nachkriegszeit in Ost und West in privaten Filmen festhielten. Solche Aufnahmen in Farbe waren eine Seltenheit in diesen Jahren. Viele Filmamateure besorgten sich ihr Material vom Schwarzmarkt. Farbfilme gab es nur von amerikanischen Herstellern wie Kodak zu sehr hohen Preisen, da die deutschen Agfa-Werke damals nicht mehr produzierten. Umso wertvoller sind die Aufnahmen. Sie haben den Filmemacher angeregt nachzufragen, persönliche Hintergründe in Erfahrung zu bringen, den historischen Zusammenhang herzustellen

Mit Eigeninitiative und Ideen gestalteten die Menschen ihre Zukunft. Junge Geschäftsleute gründeten Firmen, alteingesessene Konzerne erfanden sich neu. In Stuttgart, ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs, ließ Familie Mettenleiter ihre Konditorei aus Trümmern wieder auferstehen. Eine Mammutaufgabe. Die ganze Verwandtschaft wurde in die Stadt beordert – zur "Mission Wiederaufbau".

Eberhard Küfer fuhr mit einem Lieferwagen voll frischer Wäsche durch die Stuttgarter Ruinen. Er belieferte die städtischen Bunker, die schon ab August 1945 als Hotels genutzt wurden, mit Wäsche.

Im bayrischen Bad Reichenhall brachte Hildegard Mayer, gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin, mit Fleiß und Disziplin den Kurbetrieb ihrer Familie wieder in Schwung – mit Erfolg. Schon in den 1950er-Jahren erfüllte sie sich ihren Traum von großen Reisen – im neuen Mercedes oder mit dem Flugzeug.

Doch bei aller Aufbruchsstimmung wirkte die Kriegszeit noch lange nach. Berührend ist die Geschichte des Soldaten Wilhelm Emmerling, der in russischer Gefangenschaft ein Bein verlor. Als er schließlich 1949 zurück nach Hause durfte, schmuggelte er in seiner Krücke versteckt einen Papierstreifen. Darauf standen die Namen von Kameraden, die noch immer in sowjetischen Lagern ausharrten und denen er versprochen hatte, ihre Familien zu informieren. Er kaufte ein Motorrad, machte sich mit seiner jungen Frau auf eine große Reise durch Frankreich, Spanien, nach Mallorca und bis nach Gibraltar. Denn in der Gefangenschaft hatte Emmerling auch spanische Soldaten kennengelernt. Wilhelm Emmerling erfüllte auch dort seine Mission. Die unbeschreibliche Freude beim Überbringen der Nachrichten ist auf Zelluloid gebannt.

Neben Historikerin Prof. Ute Frevert vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Direktorin im Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle", Filmwissenschaftler Dr. Peter Stettner und dem Sozialpsychologen Prof. Harald Welzer, der sich mit dem gesellschaftspolitischen Klima der Nachkriegszeit befasst, kommen auch die Nachfahren der Hobbyfilmer zu Wort. Sie berichten von den Menschen, deren Zeugnisse uns heute eine Zeit nahebringen, die vielen Deutschen im Rückblick wie ein Wunder erscheint.

Über den Filmemacher Jörg Müllner

Jörg Müllner, Autor und Regisseur, hat im Auftrag des ZDF schon mehrere Filme zur Aufarbeitung der NS-Geschichte produziert und darin unveröffentlichtes Material präsentiert. So etwa in dem ZDF-Dreiteiler "Göring – Eine Karriere" (2006), in dem erstmals Filme aus Hermann Görings Privatarchiv gezeigt wurden. Auch in "Hitlers Österreich" (2008) gelang es ihm, unveröffentlichte Farbaufnahmen aus der NS-Zeit für seinen Film zutage zu fördern. Zum Erinnerungsdatum 75 Jahre nach Kriegsende produzierte er auf der Basis von privatem Filmmaterial: "Wir im Krieg", "Deutschland von oben 1945" und "Kinder im Krieg – Was unsere Eltern erlebten". Fernab aller Propaganda- und Wochenschaukameras zeigen diese Filme ein anderes Bild der Geschichte, liefern unzensiert Einblicke in den Alltag von damals.

Über die Privatfilmer und ihr Material

Johann Bruecker (Schönaich bei Böblingen)

Johann Bruecker hat es weit gebracht – in den USA. Seine Erfindung, der erste Trockenrasierer, hat ihn zu einem vermögenden Mann gemacht. Anfang der 1950er-Jahre kommt der gebürtige Donauschwabe in das noch immer vom Krieg gezeichnete Deutschland zurück, um seinen Bruder Hans zu suchen. Bei der Rundreise durch zerstörte Städte wird ihm einmal mehr bewusst, wie gut es das Schicksal mit ihm gemeint hat. In Schönaich bei Böblingen findet er seinen Bruder und ist entsetzt über die erbärmlichen Lebensumstände der Flüchtlinge und Heimatvertriebenen. 
Johann Bruecker will helfen, und wenn es ein Vermögen kostet. Er gründet eine Stiftung, lässt Mehrfamilienhäuser bauen und sucht weiter nach seiner weitläufigen Verwandtschaft. In einem Barackenlager in Oberösterreich findet er die Tochter seiner Lieblingsschwester, Katharina Rometsch, und ihre fünf Kinder. Hans Rometsch erinnert sich an den reichen Onkel aus Amerika, der die Familie aus dem Lager nach Schönaich in eines seiner Häuser bringen lässt.
Familie Rometsch gehört zu den Millionen Menschen, die im Krieg ihre Heimat verloren haben. Mehr als zwölf Millionen Flüchtlinge und Vertriebene suchen nach dem Krieg eine neue Heimat. Acht Millionen in der Bundesrepublik, vier Millionen in der DDR. Dass der großzügige Wohltäter Johann Bruecker, der einigen von ihnen in Schönaich ein besseres Leben ermöglichte, später einsam und verarmt stirbt, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand. 
Die Filme aus der Zeit seines großzügigen Wirkens lagerten in einem schmucklosen Archivraum der Gemeinde Schönaich. Ein zeithistorischer Schatz, verborgen in großen Überseekisten, wie sie Auswanderer vor Jahrzehnten nutzen. Es sind Kisten voller Überraschungen. Heimathistorikerin Dr. Sabine Thurnburg entdeckt Urkunden, Dias, Fotoalben, Filmrollen – und einen antiken Elektro-Rasierer, der Geschichte geschrieben hat.

Familie Mayer (Bad Reichenhall)

In Bad Reichenhall ist Hildegard Mayer Chefin vom "Fürstenbad", das Gäste aus aller Herren Länder zur Kur empfängt. Eigentlich sollte der Bruder den elterlichen Betrieb übernehmen, doch er kehrt nicht aus dem Krieg zurück, und so ergreift die junge Frau ihre Chance. Hilde Mayer ist begeisterte Hobbyfilmerin und hinterlässt Hunderte Filmrollen. Darauf zu sehen ist – neben Sohn Ekkehard – immer wieder auch eine andere Dame: Maria Grünberger. Sie kommt 1919 als Angestellte ins Haus und bleibt ihr Leben lang dem "Fürstenbad" treu. 
Beide Frauen verbindet ein starkes Band. Sie sind alleinerziehend mit etwa gleichaltrigen Söhnen, und sie ergänzen sich perfekt. Gemeinsam packen sie an und bringen den Familienbetrieb nach dem Krieg wieder in Gang. Zu einer Zeit, in der Frauen als Unternehmerinnen noch die Ausnahme sind, schreiben Hildegard und Maria im bayerischen Alpenvorland eine Erfolgsgeschichte. 
Sobald das Fürstenbad Betriebsferien hat, widmen sich die beiden mit Söhnen ihrer lebenslangen Lieblingsbeschäftigung, dem Reisen. Erst wird mit dem neuen VW Käfer die nähere Umgebung und der Schwarzwald erkundet, dann geht's im Opel Olympia Rekord an den Gardasee und bald schon steuert Ekkehard Lamprecht den silbernen Mercedes der Familie – und die Mutter filmt an immer weiter entlegenen Orten. Als 1955 die Lufthansa wieder an den Start geht, ist Familie Mayer dabei und fliegt nach London. Am Beispiel der Familie Mayer zeigt sich der wachsende Wohlstand in besser gestellten Familien im Westen Deutschlands. Mit anderen Worten: Hier kommt das Wirtschaftswunder.

Familie Mettenleiter (Stuttgart)
Johann Peter Mettenleiter ist bei Kriegsende schon 55 Jahre alt, aber er ist gesund und voller Tatendrang. Ganz in der Nähe des Stuttgarter Hauptbahnhofs schippt er mit seiner Familie die Trümmer seiner bei einem Bombenangriff 1944 zerstörten Konditorei auf eine der Loren der städtischen Trümmerbahnen. Er war "unheimlich schaffig", heißt es in der Familie. Gemeinsam mit seiner Frau Theresia ist er fest entschlossen, das Geschäft – eine große Konditorei, wie ein Familienfilm aus dem Jahr 1936 zeigt – so schnell wie möglich wiederaufzubauen. Eine Mammutaufgabe. Die ganze Verwandtschaft wird nach Stuttgart beordert zur Mission Wiederaufbau. Jeder müsse eben "Öpferle" bringen, ist Mettenleiters Devise. Und tatsächlich: Am 19. Mai 1948 feiert Familie Mettenleiter die Wiederöffnung des Cafés in einem neuen Gebäude.

Rudolf Werner Kipp (Hamburg u.a.)

Bepackte Menschen in zerschlissenen Kleidern, überfüllte Lager in der britischen Besatzungszone, weinende Kinder, von Behörden abgewiesene Menschen voller Verzweiflung – diese Filmaufnahmen aus dem Herbst 1948 zeigen die Not von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten aus nächster Nähe, direkt und schonungslos. Es sind Aufnahmen des Kameramanns und Dokumentarfilmers Rudolf Werner Kipp, der sich nach dem Krieg in Hamburg niederlässt und sein Geld als selbständiger Kameramann und Produzent verdient.
Mirjam Hipp hat lange mit ihrem Stiefvater zusammengearbeitet. Von ihm hat sie alles für ihr Berufsleben als erfolgreiche Film-Cutterin gelernt. Und von ihm hat sie auch erfahren, unter welchen Umständen dieser Film über Flüchtlinge in Nachkriegsdeutschland entstanden ist. 1950 kam er mit dem Titel "Asylrecht" in die Kinos, fand aber kaum Zuschauer. In einer Filmkritik hieß es: "Kein Kino will ihn zeigen, keiner will ihn sehen". Gegen Publikumsmagneten wie den Heimatfilm "Grün ist die Heide" hatte "Asylrecht" keine Chance. Doch für Rudolf Walter Kipp war es der wichtigste Film in seinem Leben, das 1990 zu Ende ging.

Familie Hornung (Krefeld und diverse Reisen)

Familie Hornung aus Krefeld sind die Sorgen und Nöte von Flüchtlingen und Heimatlosen allenfalls aus der Zeitung bekannt. Die Familie lebt im Wohlstand und zeigt, was sie hat, in ihren Familienfilmen. Der Krieg hat die Familie scheinbar kaum berührt. Auch solche Kontinuitäten gibt es nach 1945. 
Quelle des Reichtums ist die Rizinusölfabrik in Krefeld am Rhein. Günther Hornung ist seit 1933 Direktor und hält Anteile am Werk. Das ermöglicht dem Direktor und seiner Gattin ein Leben in Luxus – mit Einkaufsbummeln auf der Düsseldorfer Königsallee, mit Reisen und erlesenen Hotels, ob in Ascona, Monte Carlo, Mexiko oder auf Cuba.
Eine der Reisen führt das Ehepaar Hornung 1951 nach Berchtesgaden zu den Ruinen von Hitlers ehemaligem Berghof. An kaum einem anderen Ort ist die jüngste Vergangenheit so nah wie hier. Es ist eine der letzten Gelegenheiten, die Überreste von Hitlers Refugium in den Bergen zu besichtigen. 1952 wird das Areal von der amerikanischen Besatzungsmacht an die Bayerische Staatsregierung übergeben. Die Ruinen des Berghofs, der Häuser Görings und Bormanns, die SS-Kaserne und Hitlers Teehaus werden gesprengt.

Ernst Hirsch (Dresden)
Er hat den Untergang und Wiederaufbau seiner Stadt miterlebt: Ernst Hirsch, bekannt als "das Auge von Dresden", denn seine Sammlung historischer Filmaufnahmen aus Dresden ist eine der größten ihrer Art.
Ernst Hirsch macht eine Feinoptikerlehre bei der Zeiss Ikon AG. 1953 wird er Kameramann beim DDR-Fernsehen und filmt die Jahre des Neuanfangs in der DDR. Mit seiner 16mm-Kamera dokumentiert er schon während seiner Lehrzeit, wie der Zwinger in Dresden wiederaufgebaut wird.
Schwer wiegt der Verlust seines Vaters, der 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht in ein Internierungslager in Mühlberg an der Elbe gebracht wird und nicht wiederkehrt. Als Kameramann und Dokumentarfilmer macht er sich mit Filmen über Dresdner Kunstschätze einen Namen. Von 1994 bis 2005 dokumentiert er mit der Kamera den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche, in der er 1936 getauft worden war.

Peter Gallasch (Jena) 

Auch Amateurfilmer gibt es in der DDR, aber sie dürfen nicht alles filmen, was sie sehen. Bahnhöfe, Fabriken, Kasernen sind zu Zeiten des Kalten Krieges tabu. Viele Hobbyfilmer werden in Kollektiven organisiert wie dem "Amateur-Film-Studio des VEB Carl Zeiss" in Jena. Das hat Vorteile, denn Betriebe wie Carl Zeiss finanzieren das kostspielige Hobby. So kann Amateurfilmer Peter Gallasch in Jena die Paraden am 1. Mai oder die Ferienzeit von Kindern im Pionierlager der FDJ aufnehmen.

Familie Hutt (Stuttgart)

In der Stuttgarter Innenstadt ist Hans Hutt mit Eifer dabei, seinen zerstörten Elektrogroßhandel von Grund auf neu zu bauen. Die Familie war im Bombenkrieg evakuiert. Jetzt zieht es sie zurück in die Stadt. Die Geschwister Ursula und Achim sind immer dabei, auch bei einem anderen Großprojekt ihrer Familie in jenen Jahren. Der Film dazu, liebevoll montiert von Vater Hans Hutt, heißt "Alles für ein Ei" und zeigt, wie die Familie gemeinsam einen Hühnerstall baut, um sich mit Eiern und Hühnerfleisch selbst versorgen zu können. So gehen Familien in den westlichen Besatzungszonen daran, ihr Hab und Gut aufzuräumen und wieder aufzubauen.

Wilhelm Emmerling (Frankfurt am Main)

Wilhelm Emmerling war in 16 verschiedenen Gefangenlagern in Russland. Er hat ein Bein verloren und kehrt 1949 zurück in ein Land, das er nicht wiedererkennt. Er muss sich erst wieder zurechtfinden in einem neu gegründeten Staat, der nun Bundesrepublik Deutschland heißt. Wilhelm Emmerling hat großes Glück, denn kurz nach seiner Rückkehr lernt er Marianne kennen. 1951 heiraten sie, und bald schon kommen zwei Söhne zur Welt.
Doch die Vergangenheit lässt Emmerling keine Ruhe. Aus russischer Gefangenschaft hatte er in seiner Krücke eine Kapsel geschmuggelt, darin ein aufgerollter Zettel, auf dem er in mikroskopisch kleiner Schrift die Namen von Kameraden notiert hat. Sie sind noch immer in sowjetischen Lagern, und er hat versprochen, ihre Familien zu informieren.
Anfang der 50er-Jahre kauft Emmerling ein Motorrad mit Beiwagen und geht mit seiner Frau Marianne auf große Fahrt – mehr als 7.000 Kilometer. Von Frankfurt-Rödelheim führt die Reise über Frankreich, Spanien bis nach Marokko, um die Angehörigen zu informieren. In den 50er-Jahren werden die Emmerlings noch oft auf Reisen gehen, und immer ist die Kamera dabei. Die Bilder zeigen einen vom Krieg versehrten Mann, mit Krücken am Strand, aber er hat seine Familie um sich und lächelt in die Kamera. 1955 wird Wilhelm Emmerling in die neu gegründete Bundeswehr aufgenommen, als Major. Er habe eben nichts anderes gelernt als Soldat zu sein, sagt er.

Eberhard Küfer (Stuttgart)

Eberhard Küfer arbeitet in einer Stuttgarter Wäscherei und vertont ein paar Jahre später seine Filmaufnahmen aus dieser Zeit. Mit einem Lieferwagen voll frischer Wäsche fährt er durch die Ruinen der Stadt. Zu seinen wichtigsten Kunden gehören damals Bunkerhotels. Da in Stuttgart nur drei Hotels den Krieg überstanden haben, werden ehemalige Luftschutzbunker als Unterkünfte genutzt. Das größte Hotel befindet sich im ehemaligen Bunker unter dem Marktplatz, wo bis 1985 unterirdisch übernachtet werden kann. 

Weitere Informationen

Fotos über: (06131) 70-16100 oder über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfzeit

Impressum

ZDF Hauptabteilung Kommunikation
Presse und Information
Verantwortlich: Alexander Stock
E-Mail: pressedesk@zdf.de
© 2020 ZDF

Ansprechpartner

Name: Dr. Birgit-Nicole Krebs
E-Mail: presse.berlin@zdf.de
Telefon: (030) 2099 1096