ZDF Fernsehratssitzung vom 10.07.2020 in Mainz. Copyright: ZDF/Ralph Orlowski.
ZDF Fernsehratssitzung vom 10.07.2020 in Mainz. Copyright: ZDF/Ralph Orlowski.

ZDF-Fernsehrat in Mainz

Am Freitag, 10. Juli 2020, traf sich in Mainz der ZDF-Fernsehrat in der Rheingoldhalle in Mainz zur 17. Sitzung der XV. Amtsperiode.

Die Fernsehratsvorsitzende Marlehn Thieme und ZDF-Intendant Thomas Bellut stellten sich im Anschluss an die Plenarsitzung in einer digitalen Pressekonferenz den Fragen der Presse.

Texte

Drei-Stufen-Test-Verfahren zu den wesentlichen Änderungen der Telemedienangebote des ZDF

Entscheidung des ZDF-Fernsehrates am 10. Juli 2020

Der Fernsehrat beschließt einstimmig:

Der Fernsehrat stellt gemäß § 11 f Abs. 6 Rundfunkstaatsvertrag fest, dass die Aufnahme der wesentlichen Änderungen der Telemedienangebote des ZDF gemäß dem fortgeschriebenen Telemedienkonzept vom 26. Februar 2020 den Voraussetzungen des § 11 f Abs. 4 Rundfunkstaatsvertrag entspricht und vom Auftrag des Zweiten Deutschen Fernsehens umfasst ist.

fernsehrat.zdf.de   

http://twitter.com/ZDFfernsehrat

Pressekontakt:

Sekretariate ZDF-Fernseh- und Verwaltungsrat
Ansprechpartner: Jan Holub
Telefon 06131 / 70 -12011

Mainz, 10. Juli 2020

Fernsehrat genehmigt ZDF-Telemedienänderungskonzept

Das Telemedienänderungskonzept des ZDF wurde vom Fernsehrat einstimmig genehmigt. Er hat nach umfangreicher Prüfung festgestellt, dass die Aufnahme der wesentlichen Änderungen der Telemedienangebote des ZDF gemäß dem fortgeschriebenen Telemedienkonzept vom 26. Februar 2020 den Voraussetzungen des § 11 f Abs. 4 Rundfunkstaatsvertrag entspricht und vom Auftrag des Zweiten Deutschen Fernsehens umfasst ist.

Das vom Intendanten vorgelegte Telemedienänderungskonzept sieht wesentliche Änderungen in den Bereichen eigenständiger audiovisuelle Inhalte ("Online-Only"), Verweildauer sowie der Verbreitung der Inhalte über Drittplattformen vor. Gegenüber der im September 2019 vorgelegten Fassung wurde das nun genehmigte Konzept unter Berücksichtigung des vom Fernsehrat beauftragten Marktgutachtens, der eingegangenen Stellungnahmen Dritter sowie der Diskussionen in Ausschüssen und Plenum des Fernsehrates an mehreren Stellen modifiziert. Die Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates Marlehn Thieme hob hervor: "Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig öffentlich-rechtliche Wissens- und Bildungsinhalte sind – und auch ihre digitale Verfügbarkeit. Der Fernsehrat hat in seinen Beratungen für das neue Telemedienkonzept u.a. darauf hingewirkt, dass die Archivfunktion für ZDF-Inhalte ausgeweitet und bildungsrelevante Beiträge möglichst unbegrenzt angeboten werden dürfen."

Der Beschluss des Fernsehrates, das Marktgutachten sowie weitere Informationen zum Verfahren sind auf der Internetseite des Fernsehrates abrufbar. Das Telemedienänderungskonzept muss nun noch durch die Rechtsaufsicht geprüft werden, bevor es gemeinsam mit der Begründung des Fernsehrates im Internetauftritt des ZDF veröffentlicht werden darf.

Das Genehmigungsverfahren (der so genannte "Drei-Stufen-Test") für das Änderungskonzept der Telemedienangebote des ZDF war vom Fernsehrat in seiner Sitzung am 13. September 2019 eingeleitet worden. Mit dem Telemedienänderungskonzept werden lediglich Teile des bestehenden Konzepts aus dem Jahr 2010 geändert bzw. ergänzt, im Übrigen behält das Telemedienkonzept vom 18. Mai 2010 seine Gültigkeit.

Informationen zum Drei-Stufen-Test-Verfahren:

http://kurz.zdf.de/3ST/

Informationen zum Fernsehrat:

http://fernsehrat.zdf.de 

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Mainz, 10. Juli 2020

ZDF baut Nachhaltigkeit weiter aus

Intendant Bellut: Unser Ziel heißt Klimaneutralität

Das ZDF baut sein Engagement in Sachen Nachhaltigkeit weiter aus. "Die Verantwortung für Klima und Umwelt ist Teil des Selbstverständnisses und der Glaubwürdigkeit des ZDF. Unser langfristiges Ziel heißt Klimaneutralität", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Mainz. Dabei werden die Nachhaltigkeitsmaßnahmen stets mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit umgesetzt.

Der Rechnungshof Rheinland-Pfalz stellt in seiner "Beratenden Äußerung zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des ZDF, insbesondere unter Aspekten der Nachhaltigkeit" fest, dass der Sender bereits seit vielen Jahren seine gesamtgesellschaftliche Nachhaltigkeitsaufgabe wahrnimmt. Das ZDF will seiner gesellschaftlichen Vorbildfunktion gerecht werden und setzt sein Engagement in den kommenden Jahren aktiv fort. Dazu hat das Unternehmen erneut eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) 2019 abgegeben. In 20 Punkten wird darin detailliert dokumentiert, wie das ZDF seiner unternehmerischen Verantwortung und seinem Programmauftrag gerecht wird.

Das ZDF hat sich in seiner Entsprechenserklärung konkrete Nachhaltigkeitsziele gesetzt. So sollen der Anteil nachhaltiger Produktionen erhöht und das Beschaffungswesen des ZDF nachhaltiger werden. Daneben stehen auch die Themen Vielfalt, Barrierefreiheit und Inklusion sowohl im Unternehmen als auch im Programm im Fokus. Über die vielfältigen Maßnahmen informiert der Sender fortlaufend unter https://nachhaltigkeit.zdf.de.

Das Thema Nachhaltigkeit steht seit vielen Jahren auf der Agenda des ZDF und ist seit 2019 auch systemisch im Haus verankert: Mit der Stelle der "Nachhaltigkeitskoordination", die unmittelbar beim Intendanten angebunden ist, sowie seit 2010 mit einem direktionsübergreifenden Nachhaltigkeitsteam. Als Mitglied des Arbeitskreises "Green Shooting" engagiert sich das ZDF für die nachhaltige Produktion im Film- und Fernsehbereich und unterstützt das Pilotprogramm "Zertifikat Nachhaltiger Dreh" des Bundesministeriums für Kultur und Medien.

Ansprechpartner: Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind am Freitag, 10. Juli 2020, ab 15.30 Uhr erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdffernsehrat

Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit im ZDF: https://nachhaltigkeit.zdf.de

https://twitter.com/ZDFpresse

Mainz, 10. Juli 2020
ZDF Presse und Information

Ein Jahr ZDFkultur – Intendant zieht positive Zwischenbilanz

Dr. Thomas Bellut: Vielfalt des Angebots kommt bei den Nutzerinnen und Nutzern gut an

Mit 24 eigens produzierten Formaten, zahlreichen neuen Kulturpartnern und einer Grimme-Preis-Nominierung zieht ZDFkultur eine positive Zwischenbilanz. Das digitale Kulturangebot des ZDF ging im Februar 2019 online und präsentiert non-lineare Kulturinhalte in der ZDFmediathek sowie bei Facebook, YouTube und Instagram.

"Ob Malerei oder Musik, ob Kabarett oder Gaming: Mit ZDFkultur bilden wir die gesamte Bandbreite von Pop- bis Hochkultur ab. Das kommt auch bei den Nutzerinnen und Nutzern gut an, die das virtuelle Kulturangebot in Zeiten von Corona umso mehr zu schätzen wissen", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Mainz. Künftig würden die Aktivitäten in den sozialen Medien deshalb weiter ausgeweitet.

Auf Facebook ist ZDFkultur bereits seit dem Start aktiv und verzeichnet dort mehr als 166.000 Abonnentinnen und Abonnenten sowie zuletzt 7,3 Millionen Videosichtungen im Monat. Seit Anfang Juni 2020 ist ZDFkultur mit dem Angebot "around the word" zu Sprachkulturen auch auf Instagram vertreten. Auch auf YouTube soll das Social-Media-Angebot in diesem Jahr ausgeweitet werden.

Zum Portfolio von ZDFkultur gehören neben zahlreichen klassischen Kulturangeboten wie Konzerten, Opern- und Theateraufzeichnungen die interaktiven Module "Geheimnis der Bilder", "Digitale Kunsthalle" und "Dein Buch". Diese bieten einen spielerisch-informativen Zugang zu Kunst und Literatur: In der "Digitalen Kunsthalle" etwa können Besucherinnen und Besucher durch virtuelle Ausstellungen flanieren, wie beispielsweise die Ausstellung "Geraubte Kunst" zum Thema NS-Raubkunst.

Darüber hinaus bietet ZDFkultur eigens produzierte Webformate, deren Themenspektrum von Bildender Kunst über Theater und Tanz bis zu gesellschaftlichen Debatten reicht. So reden in dem Format "FilmFrauen. Die Interviews" prominente Regisseurinnen, Schauspielerinnen und Drehbuchautorinnen Klartext über ihre Erfahrungen im Filmbusiness. Das Format war für den Grimme-Preis 2020 nominiert.

Um den Nutzerinnen und Nutzern in Zeiten des Corona-Lockdowns erweiterten Zugang zu Kulturangeboten zu bieten, hat ZDFkultur seit Frühjahr 2020 kurzfristig mehrere Formate auf die Beine gestellt: Für "Literatur Session" lasen etwa Herta Müller oder Sebastian Fitzek aus ihren Werken. Gemeinsam mit 3sat präsentierte ZDFkultur das vom Theater Oberhausen realisierte Projekt "DIE PEST – eine Miniserie" nach dem Roman von Albert Camus. Und zusammen mit ARTE stellte ZDFkultur im Rahmen von "Staatskapelle@Dresden" fünf klassische Konzerte bereit, gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Ermöglicht wird das umfassende Angebot durch Partnerschaften mit Kultureinrichtungen. Seit dem Start hat ZDFkultur die Zahl seiner Kulturpartner von 35 auf 52 ausgebaut.

Ansprechpartner: Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind am Freitag, 10. Juli 2020, ab 15.30 Uhr erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdffernsehrat

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Mainz, 10. Juli 2020
ZDF Presse und Information

3sat-Modernisierung erfolgreich umgesetzt

ZDF-Intendant: Sender bietet lebendige Vielfalt deutschsprachiger Kultur

Der Drei-Länder-Sender 3sat hat sich erfolgreich neu aufgestellt: Seit März 2020 gibt es ein neues Programmschema, seit Mai 2019 eine neue Mediathek und bereits seit Februar 2019 ein neues Design. Das neue Programmschema bietet mehr vertiefende Informationen an den Wochentagen sowie anspruchsvolle Fiction zum Wochenausklang.

"Für 3sat ist dies die konsequente Weiterentwicklung der Idee, die zur Gründung des Senders vor 35 Jahren führte: 3sat lässt die Vielfalt deutschsprachiger Kultur in Europa lebendig werden", betonte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Mainz. Der differenzierte Blick aus den drei 3sat-Ländern auf ein Thema sei ein großer Mehrwert von 3sat. "Das ZDF koordiniert diese Bemühungen und begreift sich als Motor", sagte Bellut.

Die Stärken von 3sat liegen in der Vielfalt, die das schweizerisch-österreichisch-deutsche Partnerprogramm für den deutschen Sprachraum bietet, im anspruchsvollen und hintergründigen Journalismus und in der Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn. Vertiefende Analysen bietet beispielsweise das "3satThema", bei dem in der Regel auch der "Drei-Länder-Gedanke" zum Tragen kommt.

2019 erreichte 3sat zum dritten Mal in Folge in Deutschland einen Jahresmarktanteil von 1,3 Prozent. Damit war 2019 eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte des Drei-Länder-Senders. Mit der neuen Mediathek steigerte 3sat auch online seine Zahlen: Bei den Abrufvideos konnte die Zahl der Sichtungen in der 3sat- und in der ZDFmediathek pro Tag um 75 Prozent auf durchschnittlich 0,12 Millionen gesteigert werden.

Ansprechpartner: Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

3sat – starker Partner in der Coronakrise: https://kurz.zdf.de/hr3J/

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Mainz, 10. Juli 2020
ZDF Presse und Information

ZDFinfo baut Vorsprung aus – meistgesehener Doku-Sender

Intendant Bellut: Erfolgreich mit multimedialer Ausrichtung

Neuer Bestwert für ZDFinfo: Mit einem Marktanteil von 1,5 Prozent (Stand: 1. Juli 2020) baut der Digitalkanal seinen Vorsprung weiter aus und bleibt klar der meistgesehene deutsche Dokumentations- und Informationssender. Noch vor fünf Jahren lag der Marktanteil bei 1,1 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte ZDFinfo im Juni 2020 mit 1,9 Prozent Marktanteil einen neuen Senderrekord. Mehr als 400 Dokumentationen hat ZDFinfo allein 2019 als deutsche Erstausstrahlung produziert.

"ZDFinfo setzt ein Ausrufezeichen und gewinnt im sich rasant verändernden Fernsehmarkt immer mehr junge Zuschauerinnen und Zuschauer hinzu. Die konsequent multimediale Ausrichtung des Digitalkanals ist ein Erfolg", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Mainz.

Diesen Weg setzt ZDFinfo auch 2020 fort, indem der Fokus bei den Social-Media-Angeboten von Facebook – mit mehr als 160.000 Abonnentinnen und Abonnenten – auf Instagram wechselt. Folgten dem ZDFinfo-Instagram-Kanal Ende 2019 fast 92.000 Nutzerinnen und Nutzer, liegt die Zahl aktuell bereits bei mehr als 170.000.

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Mainz, 10. Juli 2020
ZDF Presse und Information

KiKA behauptet Spitzenplatz als meistgesehener Kindersender

Dr. Thomas Bellut: Starkes Angebot mit Anspruch für Kinder und Eltern

KiKA ist mit einem Marktanteil von 12,9 Prozent auch 2020 (Stand: 28. Juni) der meistgesehene Kindersender in Deutschland. Auch online ist der gemeinsame Kinderkanal von ZDF und ARD erfolgreich: Mit knapp 29 Millionen Abrufen verzeichnete der KiKA-Youtube-Kanal im April 2020 einen neuen Monatsbestwert, die KiKA-Seitenaufrufe verdoppelten sich von knapp fünf Millionen Visits im Januar auf mehr als zehn Millionen Visits im April 2020.

"KiKA grenzt sich von seinen Mitbewerbern mit anspruchsvoller Unterhaltung und Information ab. Damit macht der Sender Kindern und Eltern ein starkes Angebot, das ankommt", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Mainz. Um seine hohe Akzeptanz zu behalten, müsse sich der KiKA jedoch zu einem multimedialen Content-Anbieter weiterentwickeln, so der ZDF-Intendant.

KiKA setzt deshalb auf ein noch differenzierteres digitales Angebot, das sich an die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen im Alter von drei bis 13 Jahren anpasst. Bis 2021 ist ein umfassender Relaunch der Online-Angebote kikaninchen.de und kika.de geplant, um Vor- und Grundschülerinnen und -schüler besser zu erreichen. Für die heterogene Zielgruppe der Pre-Teens entwickelt der Kinderkanal zurzeit eine eigene Submarke, um gezielt deren Interessen und Bedürfnisse anzusprechen. Ebenfalls in Arbeit ist ein Konzept für einen "logo!"-Youtube-Kanal, um neue Zielgruppen für die Kindernachrichtensendung zu erreichen.

Mit der Verleihung des "KiKA Award" (KiKA/ARD/ZDF) am Kinderrechtetag setzt der Kinderkanal in diesem Jahr einen außergewöhnlichen Programmakzent: Am 20. November 2020 würdigt KiKA erstmals das außergewöhnliche gesellschaftliche Engagement von Kindern und Jugendlichen. In einer Gala werden Projekte und Menschen hervorgehoben, die sich besonders für die Umwelt oder das Miteinander einsetzen. Die Federführung für die Livesendung wechselt zwischen ZDF, ARD und KiKA jährlich. Den Auftakt macht das ZDF.

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Mainz, 10. Juli 2020
ZDF Presse und Information

Marlehn Thieme erneut zur Vorsitzenden des ZDF-Fernsehrates gewählt

Marlehn Thieme ist erneut zur Vorsitzenden des ZDF-Fernsehrates gewählt worden. Die 63-jährige Juristin aus Bad Soden/Taunus wurde vom Fernsehrat der XVI. Amtsperiode in Mainz in geheimer Wahl mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt. Sie erhielt 48 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen.

Thieme ist seit 2016 Vorsitzende des Fernsehrates. Sie gehört dem Gremium seit 2004 an und vertritt dort die Evangelische Kirche in Deutschland. 2012 übernahm sie den Vorsitz im Ausschuss Telemedien sowie den stellvertretenden Vorsitz des Ausschusses für Finanzen, Investitionen und Technik. Zuvor war sie stellvertretende Vorsitzende des Programmausschusses Programmdirektion.

Die Vorsitzende des ZDF-Fernsehrats sagte nach ihrer Wahl in Mainz: "In meiner zweiten Amtszeit als Vorsitzende muss es vor allem darum gehen, die Strategien für das ZDF weiterzuentwickeln, um den öffentlich-rechtlichen Auftrag in einem digitalen Medienmarkt kraftvoll zu erfüllen. Dazu gehören messbare Kriterien für den Vergleich mit nationalen und internationalen Playern. Die Aufgabe, gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu fördern, bleibt wesentlich."  

Zum ersten Stellvertretenden Vorsitzenden wählte der Fernsehrat Wilhelm Schmidt, weitere Stellvertreter*innen sind Dr. Achim Dercks und Katrin Kroemer. Sie bilden zusammen mit der Vorsitzenden das Präsidium. Die Amtszeit des Präsidiums beträgt zwei Jahre, die des Fernsehrates vier Jahre.  

Der Fernsehrat hat 60 Mitglieder aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Er überwacht das Programm, genehmigt den vom Verwaltungsrat beschlossenen Haushalt und wählt den/die Intendant*in.

Weitere Informationen zur Biografie von Marlehn Thieme:

1957 Geboren in Lübeck 

1986 Zweites Juristisches Staatsexamen 

1986 - 2013 Tätigkeit bei der Deutschen Bank AG 

seit 2003 Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland 

2004 - 2019 Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE),

2012 - 2019 Vorsitzende 

seit 2018 Präsidentin der Welthungerhilfe

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Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information,

Telefon: 06131 – 70-16100 und über

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Mainz, 10. Juli 2020

Mitglieder des ZDF-Fernsehrates der XVI. Amtsperiode

Liste der Mitglieder nach entsendenden Organisationen: https://kurz.zdf.de/FRneu/

Übersicht der Mitglieder mit Foto:  https://www.zdf.de/zdfunternehmen/zdf-fernsehrat-mitglieder-100.html

Die Mitglieder des 60-köpfigen Fernsehrats werden von unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen entsandt. Dabei vertreten sie in dem Gremium die Interessen der Allgemeinheit. Die genaue Zusammensetzung ist im ZDF-Staatsvertrag unter Paragraph 21 geregelt.

Unvereinbarkeiten mit der Mitgliedschaft im Fernsehrat sind in Paragraph 19a des ZDF-Staatsvertrags festgelegt. So dürfen die Mitglieder weder für einen privaten oder öffentlich-rechtlichen Konkurrenten noch für eine der Landesmedienanstalten tätig sein. Sie dürfen auch keine wirtschaftlichen oder sonstigen Interessen vertreten, die der Wahrnehmung ihrer Aufgabe im Fernsehrat entgegenstehen (Interessenkollision).

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Mainz, 10. Juli 2020

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